G

Gast

  • #1

Wie geht ihr damit um, wenn ein Kontakt Haustiere hat, die ihr nicht möchtet/allergisch reagiert?

Manchmal stimmt alles nur das Haustier und so ein Kommentar: „von meinem Hund/Katze würde ich mich niemals trennen“ steht im Weg. Eine solche Aussage wäre ja auch legitim, für mich als Allergiker (+Asthma) geht das jedoch gar nicht. Als aktiv suchender Single sollte man doch zu Kompromissen bereit sein, oder? Ich finde es schade, das viele nicht über ihren Tellerrand hinausschauen können/wollen und hab bisher immer auf Absage geklickt. Wie es scheint haben gerade Singlefrauen oft Haustiere, oder?
 
  • #2
naja normal liebt man sein haustier wie ein familienmitglied, was stellst du dir vor soll diejenige mit ihrem haustier machen?
 
G

Gast

  • #3
Ich habe auch ein Haustier. Die ganz typische Katze einer um die 30-jährigen Single - Frau. Aber mir ist eines klar. Es ist ein Tier. Mein Partner ein Mensch. Und ich würde mich doch ganz klar für den Menschen entscheiden. Ich bin doch auch einer! Neulich bin ich scheel angeschaut worden, als ich das einem Mann (mit Katzenhaarallergie) gesagt habe. Aber das ist für mich ganz klar. Auch wenn ich meinen Kater mag, ist er doch nur ein Stubentiger, der mir meine einsamen Stunden versüßt, solange es kein Mann tut! Und das bei weitem nicht so erfüllend! Ich bin nicht berechnend o.ä. aber ein Mann ist mir einfach wichtiger!
 
G

Gast

  • #4
richtig das habe ich auch! Ich muss auch sagen, wenn die Tiere zum Leben eines Menschen gehören und schon lange da waren, vor einer eventuellen, neue Bekanntschaft, ist es meiner Meinung nicht in Ordnung zu erwarten, dass man genau auf das verzichten soll, was sicherlich immer treu ergeben sein wird, was man liebt und nicht mehr missen möchte!!! was man von Bekanntschaften nicht behaupten kann! Ich schliesse diejenigen aus, welche mir im Profil bereits das Gefühl geben: mit Tieren kann ich nichts anfangen.
Es ist traurig wenn man Allergiker ist, und dadurch eingeschränkt wird, kenne jedoch Leute, die stark auf Pferdehaare reagieren und trotzdem ihr Hobby nicht aufgeben! Es gibt schon Möglichkeiten, dies zu neutralisieren, nicht?
Wenn ich jemals Allergikerin werden sollte, ich würde niemals deswegen mein geliebtes Pferd, welches ich seit Geburt habe, hergeben und möge es noch so schwer sein, irgend eine Lösung würde dann schon passen!!
Für mich hört es sich eher so an, dass der oder die Schreiber/in nicht bereit ist, auch nur kleine Kompromisse in dieser Beziehung einzugehen. Denn hier hat man die Möglichkeit abzuwägen, wer passt und wer nicht - Also, was sollen denn diese Vorwürfe?
 
G

Gast

  • #5
@3 nein bei Katzenhaaren gibt es keine geeignete Möglichkeit wie bei z.B. Pollen (Risiko der Entwicklung anderer Allergien erhöt sich durch jeden Eingriff, gegen Katzenhaare Impfen lassen stellt ein sehr hohes Risiko dar ... wird z.B. in Berlin nur von ~3 Spezialisten direkt neben der Notaufnahme im Krankenhaus angeboten und das nicht ohne Grund). Ich setze mein Leben/Gesundheit nicht leichtfertig aufs Spiel.
 
G

Gast

  • #6
lach, also wie verzweifelt und kaltherzig muß frau sein, sein haustier, das immer für sie da ist, für nen kerl abzuschieben?
der ist doch sowieso nach kurzer zeit weg - wahrscheinlich weil ihm die mangelnde herzenswärme der neuen frau an seiner seite auffällt LACH UND KOPFSCHÜTTEL

ich bin selber allergiker, halte aber mein haus penibel sauber und habe so gut wie keine probleme damit. alles nur ausreden von leuten, die nur einen grund suchen, warum es auch diesmal nicht klappen kann. meine erfahrung.
 
G

Gast

  • #7
An #3: Eine Katze ist ja kein Pferd. Und die Innigkeit einer Beziehung variiert auch. Aber soll man auf einen Partner verzichten, der einen streicheln, küssen, liebkosen, wärmen, massieren, begleiten, ausführen uvm. kann nur um eine Katze in der Wohnung haben, die nur zu einem kommt, wenn SIE es will. Wo bleiben denn da die MENSCHLICHEN Bedürfnisse?
 
G

Gast

  • #8
@5: Beziehungen scheitern. Auch, weil manchmal eine tierische Nähe, die das Tier sich noch nicht mal selber ausgesucht hat, der menschlichen vorgezogen wird! Kaltherzigkeit besteht nur, wenn ein Tier wie ein Mensch behandelt wird. Hast Du Dir das schon mal überlegt? Die Zuneigung einer Katze variiert bekanntlich zu dem, der sie füttert! Sie hat mich oft sehr viel schneller vergessen als meine (menschlichen-)ex-Partner. Es hat gar nichts mit mangelnder Herzenswärme zu tun. Da muss ich jetzt mal lachen. Unterscheidet man heutzutage wegen unser kalten, egoistischen Gesellschaft nicht mehr nur weil man nicht im Stande ist sich mit einem Menschen auseinanderzusetzen? Was ein Armutszeugnis!
 
A

alhanifa

  • #9
Die menschlichen Bedürfnisse?!
Es war hier mal eine Frage im Community, von jemandem, der gesundheitlich eingeschränkt war. So, ich war wohl die einzige, die nicht NEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIN sagte. Wo bleibt denn da die Menschlichkeit, hä? Keine Kompromisse eingehen oder was.
Ich sagte, mein Pferd war schon da, also ich kann mir jemanden suchen, der zu mir passt, genauso wie es andere machen! Niemals würde ich glücklich werden, müsste ich in Zukunft auf Tiere verzichten. nun die Nummer: 5: warum sind denn soviele bei ElitePartner? Und, weshalb gibt es soviele Scheidungen? Bei einem Partner bin ich nie 100% sicher, wie lange es hält.
Nochmals: genauso wie einige keine "molligen, gesundh.eingeschränkten,nicht besonders attraktive" wollt, kann ich mir ein Leben ohne Tiere nie und niemals vorstellen. Vorher würde ich ohne Mann bleiben, doch gottseidank gibt es genügend Männer, welche auch Tiere mögen und hervorragend zu mir passen! Ein aktiver Sportler wird sich ja auch nicht einen absolut passiven Menschen suchen, oder?
P.s. auf eine Katze würde ich verzichten!
 
  • #10
Ich wage mal die These, dass viele Single-Frauen Katzen haben, weil sie sich einsam fühlen. Leider wollen viele Männer keine Frau mit Katze und somit senken die Frauen noch einmal drastisch ihre Chancen. Das ist einfach dämlich und kontraproduktiv!

Katze bleibt Katze, Partner bleibt Partner. Wer da keine Unterschiede sieht und bereit wäre, Prioritäten zu setzen, tut mir nur noch leid. Man kann doch wohl keine Katze einem geliebten Lebensgefährten gleichsetzen. Insbesondere wenn man den Partner nicht nur duldet, sondern wirklich in ihn verliebt ist!

Ich kann es gut verstehen, dass wer Tiere im Haus nicht gewohnt ist, auch keine will. Und der Urlaub muss ja auch bedacht werden!
 
G

Gast

  • #11
Ich stimme Frederika vollends zu! Ein Tier bleibt ein Tier und ein Mensch ein Mensch!!!
 
G

Gast

  • #12
Ich (m) hab' keine Katzen-Allergie. Nur Pollen und Hausstaub-Milben-Allergie.

Manchmal findet man bei Frauen als "Frage" sowas wie "Stört es Dich, wenn meine Katzen bei mir im Bett schlafen?".
Da muss ich dann schon sagen; ja. Bei aller Liebe....
Man kann es auch übertreiben.
 
G

Gast

  • #13
Ich würde nie eine Frau mit Haustier nehmen. Im Falle des Verliebtseins möchte ich schon nach einiger Zeit zusammenziehen und ich kann mir beim besten Willen keine Viecher in der Wohnung vorstellen. Schon der Geruch! Feuchte Hunde oder irgendso ein Katzenklo , das herum steht. Ne, wirklich nichts für mich!

#11, im Bett! Das fehlte noch. Ne, also das ist dermaßen abstoßend, das wird ja wohl auch kaum jemand machen, oder? Ist es etwa üblich, dass man Katzen oder Hunde ins Schlafzimmer läßt?

Ich kann nur sagen, wenn eine Damen einen Partner finden möchte, sollte sie nicht auf Katzen oder so bestehen. Entweder sie sucht einen Partner oder sie ist mit dem Viech zufrieden. Beides zusammen wird ihr kaum jemand auf Dauer bieten. Wäre reiner Zufall, auf so einen Tierfreund zu treffen.
 
G

Gast

  • #14
Einsame Frauen und Katzen, das ist schon Klischee. Fast wie mit Dutt im Haar und Strickjacke an. Und dann noch auf das Biest bestehen, wenn man endlich einen Mann hat, der einen liebt?

Wie oben steht: Mensch ist Mensch, Tier ist Tier. Sonst ist man zurecht Single, wenn man da keine Unterschiede sieht!
 
G

Gast

  • #15
@12 stimmt, leider gibt es einige Frauen, die den Straßen Hund sonstwo mit seinen Schnauze wühlen lassen und ihn mit ins Bett nehmen, ich finde das total wiederlich, viele Hundebesitzer scheint das aber nicht zu stören, Komisch.
 
P

Poncho

  • #16
Ok, ich (m) sehe viele der Antworten hier stammen von Leuten die noch nie wirklich ein Haustier hatten, sei es Hund, Katze oder Maus.

Ich persönlich bin mit Hunden aufgewachsen, habe im Moment leider keinen, da dieser zu viel alleine zu hause wäre, und dass dem kleinen gegenüber unfair wäre, aber dass ist ein anderes Thema.

Ein Hund oder eine Katze ist bei den Meisten, und gerade bei Singles ein vollwertiges Familienmitglied. Habt ihr schon mal ein Familienmitglied einfach abgeschoben weil eine neue Beziehung winkt?
Ich bitte euch, wenn ich Aussagen höre wie, „dann muss das Tier eben weg“ wird mir schlecht. Wenn mir eine potenzielle Partnerinn sagen würde, schaff den Hund ab oder ich gehe, muss ich ehrlich sagen, ich entscheide mich für den Hund, denn, der ist treuer als es die meisten Menschen sind, und er gehört zu mir, und zwar schon länger als die neue, somit muss der Hund akzeptiert werden. Das heißt nicht das Hunde bei mir im Bett schlafen dürften, und dass jeder Hund stinkt, da muss ich lachen, dass sind Vorurteile.
Ich weis nicht wie es bei Katzen ist, ob man sich von denen einfach trennen kann (Katzen und ich haben eine gewisse Antipathie ^^) aber einen Hund gibt man nicht so ohne weiteres ab, und ein Hund vergisst einen nicht so ohne Weiteres, was bei menschlichen Damen doch oft der Fall ist.
Ach ja, zum Thema Allergiker, gegen Tierhaare kann man sich heutzutage immunisieren lassen, und es ist nicht lebensgefährlich wie es #4 darstellen will, hab ich selbst schon hinter mir (Katzenhaar) dass dauert nur ne Weile, mit 2-3Jahren kannst da rechnen.

Ich persönlich könnte keine Beziehung mit jemandem führen, der keine Tiere mag, da ich selbst später mal eine Familie, mit Kindern und Hund haben möchte.
 
G

Gast

  • #17
@14
(Bin #11).
Nunja, es ist immerhin erwiesen, das die Nähe zu Haustieren gleichzeitig die Ausbildung von Allergien verhindert oder zumindest stark abschwächt.
;-)
Anscheinend kann man sich an vieles gewöhnen - warum gewöhnen sich dann die Frauen nicht an unsere Haare in der Dusche oder unser Schnarchen? ;-)

Ich mag Tiere viel zu sehr, als das ich mir welche Zuhause halten würde.
 
G

Gast

  • #18
Empirisch betrachtet haben Frauen mit Katzen irgendwie einen größeren "Schatten" - No-Go für mich und andere.
Ein Tier ist ein Tier und kein Familienmitglied im engeren Sinne, wenn das so empfunden wird - ok respektiere ich und gehe.
 
  • #19
@#15: Du h ast recht, viele hier haben wohl noch nie ein Tier gehabt. Ich zum Beispiel auch nicht. Daher bin ich wohl auch eher ablehnend Tieren gegenüber. Ich auf jeden Fall finde es eine mehr als abschreckende Vorstellung, eine Katze würde plötzlich zu mir ins Bett gehüpft kommen. Oder ein nasser Hund müßte erstmal gereinigt werden im Familienbad. Nw, wirklich nicht. Am besten noch mit unseren Handtüchern. Beim besten Willen, da ticken wir einfach anders. Und ich bin nicht alleine dabei.

Wenn ich mich wirklich in einen Mann mit Katze verlieben sollte und er sich auch in mich wirklich verlieben würde, dann müßte er die Katze wohl abschaffen, wenn wir zusammenziehen. Katze bleibt Katze, Mensch bleibt Mensch. Wer diesen wahnsinnigen Unterschied nicht erkennen will, der weiß weder was Liebe noch was Menschsein ist.

Ich kann das mit dem "Tier als Famlienmitglied" schon irgendwo nachvollziehen, aber letztlich sind dann halt Tierhalter, die das so sehen, inkompatibel mit den Tierlosen. Das muss ihnen einfach klar sein. Wer hier als Frau mit Katze oder Mann mit Hund auftritt, der findet auch fast nur Partner, die darauf stehen und schränkt damit seinen Kandidatenkreis doch ganz erheblich ein. Schon aus Gründen der Urlaubsplanung möchte ich auf keinen Fall einen Vierbeiner haben, denn der würde mich viel zu sehr einschränken!
 
G

Gast

  • #20
Also Frauen mit Katzen, die schon regelrecht menschliche Züge in die Viecher hineininterpretieren gehen gar nicht. Wenn es ein normales Haustier ist, OK vielleicht. Aber ich habe schon zweimal so etwas gelesen wie "ihre Katzen würden sich sicher über eine männliche Bezugsperson freuen". AUA! Das tut doch nur noch weh. Die brauchen dringend eine Psychotherapie, normal ist das nicht mehr.

Ich sage ganz ehrlich, in mein Haus kommt mir keine Katze und kein Hund. Bei der Partnersuche denkt man ja immer auch ans Zusammenziehen und insofern sind Frauen mit Katzen oder Hunden im Profil schon mal höchstens dritte Wahl. Da müßte schon sehr vieles super passend klingen, damit ich das wage.

Auch ganz ehrlich: Vor größeren fremden Hunde habe ich eher angst. Wenn man jetzt einen eigenen von klein auf hat und selbst erzieht, vielleicht wäre das ganz nett. Aber einen fremden Hund adoptieren? Der knurrt, wenn man auf Frauchen rauf will? :)) Ne, wirklich nicht. Würde doch immer IHR Hund bleiben und nie UNSER Hund sein. Das ist keine gute Basis für eine Partnerschaft.

Also: Ein Haustier mag das Alleinsein versüßen, aber es verlängert das Alleinsein wahrscheinlich auch!
 
G

Gast

  • #21
@15 zum Thema #4, das hängt sehr stark vom Mensch, Verlauf, Vorgeschichte, Nachgeschichte etc. ab. Gegen Pollen mag ich dir teilweise zustimmen (3-4 J.), jedoch besteht da das realistische Risiko, später neue Allergien zu bilden (ist mir passiert).
 
P

Poncho

  • #22
Das Problem, das man Allergien bilden kann hat man immer. Ein Bekannter von mir hat mit 45Jahren plötzlich eine extreme Allergie gegen Erdnüsse bekommen (hat die Dinger früher geliebt und gefuttert) Wenn man schon eine Große Anzahl allergien hat, ist es natürlich richtig, dass hier die Gefahr größer ist. Es ist auch richtig, dass nicht bei allen Menschen eine Desensibilisierung möglich ist, und Grundsätzlich besteht auch die Gefahr, dass man bei dem Versuch einer Desensibilisierung eine verstärkte Allergische Reaktion zeigen kann, in extremsten Fällen bis zum Allergischen Schock, darum wird sowas ja aber auch unter Ärztlicher Aufsicht gemacht. Jedoch besteht nciht grundsätzlich Lebensgefahr, wie es #4 darstellen wollte, das Risiko hierzu ist äußerst gering.

Aber zurück zu den Tieren :) Wie ich schon sagte, ich sehe an den Antworten hier dass Viele keine Tiere hatten. Denn nur als Beispiel, da hat man dann ausgediente Handtücher für den Hund oder ähnliches.
Zum Thema Katzen kann ich nur sagen, Ich will auch keine Katze haben, mit den Tieren kann ich nix anfangen. Zumal die (auch wenn einige Katzenbesitzer dies wehement bestreiten) einfach überall rauf gehen, die latschen dir über die Arbeitsplatte wenn du nciht da bist, die machen es sich in deinem Bett gemütlich (weil sie irgendwann die verschlossene Türe doch aufbekommen) die sind wie gesagt einfach überall, und dulden dich nur in Ihrer Wohnung, bei Hunden ist dass etwas anderst (wenn man sie erzogen hat)

Nur leider ist dass auch so ein Gleubensthema, mit 2 (oder 3 wenn man Hunde und Katzenbesitzer nochmal unterteilt) Parteien, die einen sagen ja, tier ist ok, die anderen nicht.
 
G

Gast

  • #23
OK, dann melde ich mich auch mal zu Wort ;O)
Seit dem 18. Lebensjahr hatte ich Katzen, die immer Auslauf hatten ( also nach draußen in die Natur konnten ). Sie waren alle durchgehend gut erzogen und liefen mir nicht auf den Tischen rum - auch bei Katzen gibt es Erziehungsmöglichkeiten.
Meine letzte Katze ist letztes Jahr gestorben (Altersschwäche) und ich habe sie auch nicht weggegeben , nur weil mein Sohn Allergiker ist. Von da an lebte sie nur noch im Garten und im Winter hatte sie ein warmes Plätzchen mit Heizmatte. Als sie sehr alt war, hat meine beste Freundin sie noch für ein Jahr bei sich gehabt.
Es gibt sie, die Möglichkeiten und Kompromisse dazu, man muß sie nur wollen und ergreifen.
Mein Kätzchen hat mich durch dick und dünn begleitet, da gebe ich sie doch nicht ab, wie ein benutzter Wischmopp, nur weil ein Mann das eiskalt von mir verlangt.
Die Dinge sehen allerdings anders aus, wenn man schon jahrelang eine Partnerschaft pflegt und erst dann erscheint eine Allergie. In diesem Fall würde ich mich auch eher für den Partner entscheiden, aber doch nicht für einen Mann, den ich nicht kenne und noch nicht weiß, ob es was für längere Zeit taugt.
Eigentlich sollte es hier auch kein Thema sein Pro und Kontra für Tier und Mensch.
Es ist doch so, dass wir hier alle so unterschiedlich sind, dass wir zu keiner einheitlichen Meinung gelangen.
Für mich wäre es einfach undenkbar, ein liebes Tier, dass ich durch meinen Egoismus zur Abhängigkeit an mich gebunden habe, einfach so abzugeben - das hat, in meinen Augen, was mit Kontinuität und Verlässlichkeit zu tuen.
Dagegen würde ich ein heißgeliebtes Kuschelkissen gerne gegen einen netten Mann eintauschen - ;O))))))
 
  • #24
@#22: Ja, ich kann Deiner Ansicht weitestgehend folgen, aber der entscheidende Punkt bleibt doch:

a) Kaum ein Tierbesitzer möchte seinen Vierbeiner für eine neue Partnerschaft aufgeben und ich gebe zu, dass das vielleicht auch zu viel verlangt wäre. b) Damit schränken aber Tierbesitzer ihre Chancen ganz beträchtlich ein, denn sehr viel Menschen möchten nicht so gerne mit einem Tier zusammenwohnen.

Sind wir uns da einig? Wer an seinem Vieh festhält, der findet halt weniger Kandidaten. Das muss jeder letztlich selbst entscheiden, aber ich sehe regelrecht dutzende Damen im mittleren Alter vor mir, die sich an ihre Katzen (meist auch noch mehrere!) klammern und dann auch noch jammern, sie fänden keinen Mann. Kein Wunder!

ich selbst möchte auch keinen Mann mit Vierbeiner kennenlernen. Sorry!
 
  • #25
@Frederika (insbesondere #18): *schmunzel* Warum empfindest du es als abschreckend, wenn plötzlich nachts eine Katze auf dein Bett hüpft? Sind es Ekelgefühle, wie wenn eine Spinne angekrochen kommt? Oder hast du den Eindruck, da kommt was "Dreckiges" an? Oder nerven dich die Katzenhaare, von denen man das Bett von Zeit zu Zeit befreien muss? Also wir hatten früher diverse Kater zu Hause und ich empfinde nichts von alledem. Im Urlaub kann man eine Katze vielleicht mal dem Nachbarn geben, wenn man die beiden zuvor aneinander gewöhnt hat.

Wer bisher noch nie mit Katzen als Haustieren zu tun hatte, sollte sich vielleicht mal auf das "Experiment" einlassen, wenn der Partner eine hat. So schlimm ist das nicht. Unsere Vierbeiner hatten auch immer einmal am Tag ihre "5 Minuten", in denen sie durch die Wohnung gerast sind und Loopings gesprungen sind. Das hat regelmäßig für Lacher gesorgt. :)

Ein Problem bei Katzen will ich allerdings auch nicht verschweigen: Sie lecken sich die ganze Zeit sauber und schlucken dabei ihre eigenen Haare herunter. Die verfangen sich irgendwann in der Speiseröhre, und dann fangen sie an, Grünzeug zu essen, um die Speiseröhre durch Erbrechen wieder frei zu bekommen. Schön sieht das nicht aus. :) Aber bedenkt, dass ihr auch irgendwann die Windeln eurer Kinder wechseln müsst!
 
G

Gast

  • #26
Hier werden Menschen als seltsam dargestellt, die ihr Leben dadurch bereichern, dass sie es mit Tieren teilen. Das wiederum finde ich etwas seltsam, denn es gibt in Deutschland Millionen von Hunde-, Katzen- und sonstigen Tierhaltern. Es handelt sich also um keine Minderheit, sondern es ist völlig normal, weswegen es auch kein Problem ist, Gleichgesinnte oder zumindest Menschen zu finden, für die Tiere kein Problem sind.
Insofern verstehe ich die Aussagen nicht, dass Tierhalter nur schwer bis gar nie einen Partner finden werden. Meinen Erfahrungen nach gibt es da keine Probleme und die Tiergegner sind gottseidank in der Minderheit.
Für Leute, die ihr Tier einfach für einen neuen Partner weggeben, habe ich gar kein Verständnis, denn wenn sie schon ein Tier nicht mit Respekt und Liebe behandeln können, würde ich mir mal Gedanken machen, ob sie es bei einem Menschen können oder ob der Partner auch einfach entsorgt wird, wenn was jemand besseres auftaucht.
Mit welchem Recht sollte außerdem eine fremde Person von mir verlangen, mein Tier, das mich jahrelang treu begleitet einfach abzuschaffen? Ein Tier ist immer treu und stets an meiner Seite, es geht mit mir durch dick und dünn, was man von den wenigsten Menschen behaupten kann.
Und immer dieser blöde Satz " Mensch ist Mensch und Tier ist Tier". Klar, das ist Fakt, aber wer legt fest, dass der Mensch besser ist, als das Tier? Abgesehen davon kann man seine Leben sowohl mit Menschen, als auch mit Tieren teilen, das ist doch das Natürlichste der Welt, schließlich sind wir nicht die einzigen Lebewesen auf diesem Planeten!
Noch eins zum Thema Sauberkeit: wer sich vor ein paar Tierhaaren oder etwas Erde ekelt, der ekelt sich vermutlich auch vor einem Haufen anderer Dinge. Und wer mit Tieren ein Problem hat, der hat meistens auch eines mit Kindern.
 
G

Gast

  • #27
Ich drehe diese Theorie mal um: Ich habe die große Partnerauswahl: Ich kann wählen zwischen "mit Tier" oder "ohne Tier". Sollte ich wegen meines Haustieres mal gelöscht werden, merke ich dies Gott sei Dank nicht. Mein Selbstbewusstsein bekommt gar keinen Knacks.
Es hätte eh nicht gepasst. Und ep sorgt ja immer schön für Nachschub :)

Ulrike
 
  • #28
@#26: Meinst Du wirklich, dass es keinen tollen Mann gibt, in den Du Dich verlieben könntest und mit dem Du sehr viele Gemeinsamkeiten hat, der zufälligerweise keine Haustiere will? Ganz viele sind einfach keine Haustiere gewohnt und können sich das einfach nicht vorstellen, obwohl sie sonst ganz normale, nette Menschen sind... ich glaube, Du redest Dir einfach ein, dass ein Nichthaustierhalter generell nicht gepaßt hätte. Tatsächlich wird es wohl eine ganze Menge Kandidaten geben, die Dich deswegen vielleicht gar nicht oder erst als dritte Wahl anschreiben. Aber klar, wenn man erst ein Vieh hat, dann gibt man das nicht weg wegen der Partnersuche, das sehe ich ein!

Ich sehe es aber einfach so: Wer einsam ist und einen Partner sucht und sich aus Einsamkeitsgründen erst einmal eine Katze anschafft, der mag das Alleinsein versüßen, wird es aber höchstwahrscheinlich auch verlängern.
 
G

Gast

  • #29
@#27 Meinst du wirklich, dass es keinen tollen Mann gibt, in den du dich verlieben könntest und mit dem du sehr viele Gemeinsamkeiten hast, der zufälligerweise ein Haustier hat?

Ulrike :)
 
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Gast

  • #30
@#27: Meinst du wirklich, dass es keinen tollen Mann gibt, in den du dich verlieben könntest und mit dem du sehr viele Gemeinsamkeiten hast, der zufälligerweise ein Haustier hat?

Von mir aus könnte mein neuer Partner ein Tarantel im Terrarium halten, einen Affen haben oder gar kein Tier.(Ob er diese Tarantel dann auch aus Einsamkeitsgründen angeschafft hat, zum Kuscheln vielleicht?) Von daher ist meine Auswahl doch groß :)
Ich erwarte mir einfach Toleranz. Wenn er nun gar keine Tiere ertragen kann, dann soll er meinem Haustier aus dem Weg gehen und ich bringe meiner Mieze bei, die Terrasse schöner zu finden als das Wohnzimmer.
Und da ich keine Tarantel mag, bitte ich doch darum, dass es keine freilaufende ist. ;-)

Ulrike