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BrownEyes

Gast
  • #1

Wie am besten mit dem Tod der Schwiegermama umgehen ?

Ihr Lieben,
vor einem Jahr ist meine Schwiegermama nach langer schwerer Krankheit verstorben. Mein Schwiegervater hat sie bis zum Schluss liebevoll gepflegt und hat seit kurzem eine neue Freundin. Jetzt muss ich dazu sagen, nicht irgendeine Frau, sondern jemand aus dem Bekanntenkreis. Sie hat auch ihren Mann bis zum Schluss gepflegt und die beiden verbindet die selbe Geschichte. Die Paare sind früher gut befreundet gewesen und mein Mann kennt Sie auch. Sie ist sehr nett und sehr bemüht, dennoch kann mein Mann sich nicht mit der neuen Situation so richtig anfreunden. Ich habe ihm gesagt, Sie ist kein Mutterersatz und ich verstehe sehr gut, dass er noch Zeit braucht. Er ist auch glücklich, dass Schwiegerpapa wieder glücklich ist, aber es fällt ihm einfach noch schwer... Hat jemand noch Ratschläge oder heilt die Zeit die Wunden ?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Hat jemand noch Ratschläge oder heilt die Zeit die Wunden ?
Ja tut sie, aber bis dahin kann auch aus Sturheit soviel Porzellan zerschlagen werden, dass das Verhältnis irreparabel ist. Zudem bringt man sich einfach um eine schöne Lebenszeit.

Hab das am Rande vor 2 Jahren mitangesehen. Stand heute Vater und Tochter haben keinen Kontakt mehr, Enkelkinder sind dem Opa entfremdet. Selbst wenn es sich in 5 Jahren wieder einrenken würde, die Gemeinsamkeit wird für immer fehlen.


Sie ist sehr nett und sehr bemüht, dennoch kann mein Mann sich nicht mit der neuen Situation so richtig anfreunden. Ich habe ihm gesagt, Sie ist kein Mutterersatz und ich verstehe sehr gut, dass er noch Zeit braucht.
Das finde ich etwas komisch, um was bemüht sie sich und warum? Sie ist mit dem Vater befreundet, die beiden sind ein Paar. Derjenige, der hier Schwierigkeiten hat und sich bemühen sollte ist der Sohn.

Wie ist Dein Auftreten gegenüber der Frau seitdem sie ein Paar sind? Zeig ihr, dass sie willkommen ist und Du Dich freust. Seine Mutter wird Dein Mann immer lieben, aber sie ist nun mal tot.
 
B

BrownEyes

Gast
  • #3
Hallo Thanis,
Sorry, hatte mich falsch ausgedrückt. Bemüht, ist hier das falsche Wort. Sie war freundlich und normal. Mein Mann bemüht sich auch sehr, aber die neue Situation ist ihm noch etwas fremd. Ich mag sie sehr, sie ist sehr nett und hat Humor, das mag ich . Ich denke es wird alles mit der Zeit und sie ist eben ein Teil der Familie.
 
  • #4
Ihr seid doch alle erwachsen, da verstehe ich das Problem nicht. Für deinen Mann ist der Verlust der Mutter noch nicht verarbeitet, ist doch normal. Dass sein Vater ein eigenes Leben mit einer neuen Frau hat, muss er aber akzeptieren, er ist ja kein kleiner Bub mehr. Wird scho, wie du schreibst, er braucht einfach noch etwas Zeit.

W u40
 
  • #5
Hallo BrownEye,
bitte rede Deinen Mann gut zu und bitte Ihn seinem Vater sein spätes Glück zu gönnen.

Eine wahre Geschichte aus meinem Umfeld.
Selbe Situation wie bei euch.
Der Vater hat die Mutter in langer Krankheit gepflegt. Nach dem Tod hat er sich auch mit einer Dame aus dem näheren Bekanntenkreis zusammengetan.
Seine Töchter waren dagegen und fanden, das geht gar nicht und haben auf Ihren Vater eingeredet, bis dieser sich mit 69 Jahren dem Willen seiner Töchter gefügt hat.

Und was ist das Ende vom Lied... er ist einsam mit 85 Jahren verstorben!!

Warum will ein Kind über die Eltern entscheiden, anstatt glücklich und froh zu sein, wenn Vater/Mutter im alter nicht alleine ist!!?

Versteh ich einfach nicht... SORRY... hat Dein Mann eventuell Angst um sein Erbe?

Hoffentlich lässt sich Dein Schwiegerpapa seine neue Partnerin nicht von seinem Sohn vermiesen.
Und am besten verjubeln die beiden Ihre Kohle und genießen Ihr Leben so lange es geht!

w/54
 
B

BrownEyes

Gast
  • #6
Liebe Susa,
nein, nur die Situation ist noch neu für meinen Mann und er verarbeitet noch den Tod von Mama. Es wird mit der Zeit besser werden, da bin ich mir sicher. Er braucht einfach noch Zeit und jemand der ihm zuhört und wo er sich anlehnen kann, aber da hat er ja mich und unterstütze ihn wo ich kann. ❤️
 
  • #7
Mein Opa hatte damals nach dem Tod meiner Oma recht schnell wieder eine neue Freundin. Ca. nach einem Jahr. Ich fand es ok, da ich bei meiner anderen Oma gesehen habe, wie sehr man vereinsamen kann, aber die Kinder meines Opas (mein Vater und seine Geschwister) waren anfangs sehr reserviert gegenüber der neuen Frau. So richtig angenommen wurde sie nie.
Mittlerweile bin ich in der Situation, dass man Vater kurz nach dem Renteneintritt schwer erkrankt ist und voraussichtlich nicht mehr lange leben wird. Meine Mutter wird, wenn sie noch lange lebt, viele Jahre alleine leben. Vielleicht lernt sie irgendwann wieder jemanden kennen. Ich weiß noch nicht wie ich das finden soll, aber momentan sitzt der Schmerz auch noch zu tief. Die Zeit wird die Wunde vermutlich heilen, aber das wird dauern.
Gib deinem Mann die Zeit, sich mit der Situation anzufreunden.
Ich habe bei meiner anderen Oma gesehen, dass es nicht gut war, sich komplett zurückzuziehen und einzuigeln. Vermutlich wird diese Erfahrung mir helfen, einen eventuellen neuen Partner zu akzeptieren.

W37
 
  • #9
Ich finde es schlimm, wenn Eltern Ihren Kindern keine Flügeln zum Leben mitgeben und genauso schlimm finde ich es, wenn Kinder Ihre Eltern vorschreiben wollen, wie Sie leben dürfen 😔

Bitte beachten!! Ich schreibe von einem Alter in dem die Kinder erwachsen sind, Ihr eigenes leben und Familie haben.
 
B

BrownEyes

Gast
  • #11
Nein, nicht im selben Haus und es braucht einfach Zeit. Dachte nur, vielleicht war schon Mal jemand in der selben Situation. Ich danke Euch.
 
  • #12
Er ist auch glücklich, dass Schwiegerpapa wieder glücklich ist, aber es fällt ihm einfach noch schwer... Hat jemand noch Ratschläge oder heilt die Zeit die Wunden ?
Wenn dein Mann glücklich ist, dann ist doch alles gut! Jeder Mensch hat das Recht, diesbezüglich seine Entscheidung zu treffen und danach zu leben, so auch sein Vater! Den Spruch: die Zeit heilt die Wunden, glaube ich nicht! Es bildet sich mit der Zeit ledlglich eine Kruste, wie bei einer offenen Wunde und blutet nicht mehr! Es sind die positiven Gedanken, es ist die positive Einstellung, die Wunden heilen lässt!
 
  • #13
Nein, nicht im selben Haus und es braucht einfach Zeit. Dachte nur, vielleicht war schon Mal jemand in der selben Situation. Ich danke Euch.
Nicht in exakt derselben Situation, aber meine Eltern hatten nach ihrer Trennung jeweils neue Partner und nachdem meine Adoptivtante an Krebs gestorben ist, sind wir mit ihrem Ehemann befreundet geblieben, er hat innerhalb kurzer Zeit mehrere andere Frauen gehabt und jetzt schon länger wieder eine feste Freundin.
Ich fand die neuen Partner immer nett und habe mich gefreut und freue mich, wenn jemand, den ich mag, glücklich in einer Beziehung ist, ist doch schön. Ich finde es irgendwie total kleinkariert und kindisch-trotzig gedacht, nach dem Tod einer Person oder allgemeiner nach dem Ende einer Beziehung dem anderen keine neue Beziehung zu gönnen, nur weil sich was verändert und man selbst noch am alten Modell hängt, ist irgendwie total egoistisch. Dein Mann scheint noch in dieser Kinderwelt gefangen zu sein, dass Mama und Papa zusammen sind und das niemals anders sein kann und nichts anderes vorstellbar oder akzeptabel ist.

Aber viele Beziehungen enden oder verändern sich irgendwann, das ist ganz normal. Soll sein Vater jetzt auf ewig alleine sein und trauern, nur damit das Kinderweltbild nicht zerstört wird? Erwachsen wäre, den eigenen Eltern erwachsene Entscheidungen zuzugestehen. Dein Schwiegervater ist erwachsen und kann selbst entscheiden, was ihn glücklich macht und was gut für ihn ist. Ich akzeptiere in der Regel immer die Partner von Freunden oder Verwandten. Leute, die ich nett finde, haben in der Regel nette, zu ihnen passende Partner, dann ist alles gut und sie werden ganz selbstverständlich in die Gemeinschaft integriert. Das aus Trotz und Nostalgie zu verweigern, ist irgendwie sehr kleinmütig. Und die neue Frau kann doch nichts dafür und ist nett -- ich hoffe, dein Mann ist nicht irgendwie kühl oder schroff zu ihr. Seine Mutter ist tot und kommt auch nicht zurück, wenn die neue Frau vergrault wird. Es ist doch für den Vater viel besser, wenn er jemanden hat, mit dem er sich versteht, zu zweit mit einer netten Person ist es doch viel schöner. Und wenn die beiden sich schon lange kennen und gemeinsame Erinnerungen haben, umso besser.
w27
 
  • #14
Liebe Susa,
nein, nur die Situation ist noch neu für meinen Mann und er verarbeitet noch den Tod von Mama. Es wird mit der Zeit besser werden, da bin ich mir sicher. Er braucht einfach noch Zeit und jemand der ihm zuhört und wo er sich anlehnen kann, aber da hat er ja mich und unterstütze ihn wo ich kann. ❤️
Ich lese hier eigentlich nichts von einem Problem.
Die Mutter deines Mannes ist vor einem Jahr verstorben und jetzt hat sein Vater eine neue Beziehung zu einer Frau, die ähnliches durchgemacht hat.
Ich lese auch nichts davon, dass dein Mann seinem Vater sein spätes neues Glück nicht gönnt oder Angst um sein Erbe hat, wie hier wieder dramatisierend interpretiert wird.

Aber die Situation ist neu, dein Mann wird stark verunsichert sein, die neue Frau und der Vater ebenfalls. Das familiäre Gefüge muss nach dem Verlust seiner Mutter und dem neuen Mitglied halt erst ausbalanciert werden, das ist doch ganz normal.
Das dauert seine Zeit, hab keine Angst und bleib entspannt.

Alles Gute!

w, 55
 
  • #15
Hat jemand noch Ratschläge oder heilt die Zeit die Wunden ?
Ich denke, vor allem das Zweite: Dein Mann muss sich die Zeit nehmen, sich an die neue Situation zu gewöhnen.
Ein Ratschlag, der vielleicht für die Zwischenzeit hilft: Lasst den Kontakt zum Vater nicht einschlafen oder "kälter" werden, auch wenn es für deinen Mann vielleicht nicht so einfach ist. Das bereut man nämlich fast immer und gerade mit nicht mehr jungen Eltern bleibt nicht mehr ewig Zeit.
 
  • #16
Soll sein Vater jetzt auf ewig alleine sein und trauern, nur damit das Kinderweltbild nicht zerstört wird?
Sie FS hat ja gesagt, dass der Mann das seinem Vater durchaus gönnt. Ich glaube nicht, dass es hier um "Nichtakzeptanz" geht.
Ich denke, hier geht es viel mehr um Trauer.

Das hat nichts mit dem "Kinderweltbild" zu tun.
Es ist die Auseinandersetzung damit, was passiert, wenn man von dieser Welt scheidet.
Es ist die Angst, dass jemand einfach vergessen wird.
Ähnlich wie bei einer Trennung zwischen Lebenden.
Für den Verlassenen Part kann es schlimm sein, einfach "vergessen" zu werden über die Zeit.
Viele Trauernde quälen sich damit, nicht loslassen zu können.
Sie befürchten, dass sie den geliebten Menschen vergessen könnten im Alltag. Das bereitet ihnen Schuldgefühle.
Die neue Frau des Vaters ist womöglich Projektionsfläche dafür, oder ein Verstärker dieser Ängste.
Es wirkt vielleicht für den Mann der FS wie eine Trennung und die geliebte Mutter wurde einfach "ersetzt".
Er ist sicherlich rational genug, um den Unterschied zu erkennen, jedoch sind das unterbewusste Gefühle, die da mit reinspielen.
Er ist sich sicher bewusst, dass der Vater die geliebte Mutter damit nicht einfach beiseite wischt, als hätte sie nie existiert. Jedoch fühlt es sich eventuell phasenweise so an.
Das sind sehr komplexe Vorgänge bei der Verarbeitung eines Verlusts.

Vielleicht würde dem Mann helfen, wenn er sich das Gegenmodell vorstellt. Was wäre wenn.....
Was wäre, wenn der Vater nun völlig alleine dastünde.
Wie sehr würde er dann die Aufmerksamkeit des Sohnes brauchen. Wie schwer wäre dann die Trauer erst recht für ihn usw.. Wie schwer wäre es für den Vater, wenn er niemanden hätte, der ihn in den Arm nimmt, der ihn tröstet, der ihm beisteht. Wie schwer wäre es, von nun an den Weg alleine fortzusetzen. usw. usf.
Vielleicht kann er damit die neue Frau erst recht/noch viel besser als Geschenk wahrnehmen.

Er müsste sich eventuell bewusster machen, dass er keine Schuldgefühle haben muss. Dass er seine Mutter nicht entehrt, wenn er der neuen Frau zugeneigt begegnet.
Er müsste sich eventuell bewusst machen, dass seine Mutter dadurch nicht vergessen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #17
dennoch kann mein Mann sich nicht mit der neuen Situation so richtig anfreunden. Ich habe ihm gesagt, Sie ist kein Mutterersatz und ich verstehe sehr gut, dass er noch Zeit braucht.
Dein Mannn ist erwachsen und braucht keine Mama mehr. Das sollte er sehen, dann kann er sie als Partnerin seines Vaters anerkennen und trotzdem weiter um seine Mutter trauern.

Das Trauern um die Mutter kann doch garnicht verschwinden, weil/wenn der Vater eine neue Partnerin hat, weil beides nichts miteinander zu tun hat.
 
  • #18
Er ist auch glücklich, dass Schwiegerpapa wieder glücklich ist, aber es fällt ihm einfach noch schwer...
Das ist doch schon mal eine sehr gute Voraussetzung!
Hat jemand noch Ratschläge oder heilt die Zeit die Wunden ?
Ich denke auch dass es bei ihm einfach noch Zeit braucht.

Und zur Frage, warum die neue Frau sich bemüht: warum sollte sie sich nicht um die Akzeptanz des Sohnes ihres neuen Mannes bemühen? Das spricht meiner Meinung nach eher für sie…

Hier scheinen sich alle zu bemühen, die neue Situation zu akzeptieren. Das ist eine sehr gute Ausgangslage 👍!

Off Topic: kann mir vielleicht jemand erklären, wie ich mehrere Leute in einem Beitrag zitiere ☺️😊? Ich habe es gestern zwar geschafft, weiß aber nicht mehr so recht, wie 🤗
 

Laleila

Cilia
  • #19
Sie FS hat ja gesagt, dass der Mann das seinem Vater durchaus gönnt. Ich glaube nicht, dass es hier um "Nichtakzeptanz" geht.
Ich denke, hier geht es viel mehr um Trauer.
Ich finde Deinen Beitrag ausgesprochen gut und denke, dass es genau darum geht, was Du in der Folge beschreibst.

Die Angst vorm Vergessen werden, vor Austauschbarkeit, ist wahrscheinlich in Jedem verwurzelt, wenn sie auch unterschiedliche Blüten treibt.

Ich bemerke diese Ambivalenz, welche sich aus dieser ungeliebten Angst ergibt, auch bei mir.
Wenn nicht etwas unvorhergesehenes passiert, wird mich mein Mann um viele Jahre überleben. Natürlich möchte ich nicht, dass er diese unglücklich und trauernde verbringt, ich liebe ihn und möchte, dass er glücklich ist.
Dennoch tut es meiner eigenen Seele gut zu hören, dass er sich nach meinem Tod nicht wieder binden will, weil ich die Frau seines Lebens bin und bleibe.

Solange ich lebe will ich auch genau dies hören und denken und ihn mir dabei glücklich vorstellen, den Widerspruch darin ignorieren.
Auch wenn mir klar ist, sobald ich tot bin kann er tun was er will, es wird mich nicht mehr verletzen, verletzen würde es mich nur, wenn er dies auch jetzt schon so verkündendete.

Der Mann der FS ist nun in dem Dilemma, dass er die, nicht mehr vorhandenen, Gefühle seiner Mutter stellvertretend adaptiert und sich offenbar, auch als Folge seiner Trauer, ihr emotional verpflichtet sieht.

Hier muss ein Weg gefunden werden, diese Gefühle auseinanderzupuzzeln und zu trennen.

Er darf trauern aber er muss kein Emotionsstellvertreter seiner Mutter sein. Sie wird nicht mehr verletzt, durch die neue Bindung des Vaters.
Er war ihr vermutlich bis zuletzt ein liebevoller Partner. Das war ihrer Realität. Alles darüber hinaus muss niemand mehr leisten.

Es ist das Recht eines jeden Hinterbliebenen auf seine Weise mit dem Verlust umzugehen.
 
  • #20
Off Topic: kann mir vielleicht jemand erklären, wie ich mehrere Leute in einem Beitrag zitiere ☺️😊? Ich habe es gestern zwar geschafft, weiß aber nicht mehr so recht, wie 🤗
Du klickst bei einer Person unten rechts auf Zitieren, kürzt dann ggf. den Beitrag und gehst mit der Maus aus dem hellgrauen Zitierkästchen raus, schreibst ggf. erstmal was. Dann suchst du im Thread nach dem anderen Beitrag und klickst dort ebenfalls auf Zitieren. Das zweite hellgraue Zitier-Kästchen erscheint dort, wo zuletzt deine Maus stand, du kannst dir die Reihenfolge aussuchen. Im Prinzip musst du also nur bei mehreren Beiträgen auf Zitieren klicken.
w27
 
  • #22
Im Prinzip musst du also nur bei mehreren Beiträgen auf Zitieren klicken.
Mit 'zitieren' unter dem Text wird immer der ganze Beitrag zitiert.
Du kannst auch mit der Maus markieren, linke Maustaste gedrückt halten. Lässt du dann die linke Maustaste los so erscheint ein Kästchen mit 'zitieren'. Darauf klicken und der von dir markierte Text wird zitiert. Mit dem Smartphone ohne Maus ist es etwas schwieriger. Mir etwas Übung klappt es auch.
 
  • #23
Auch ich befinde mich in dieser Situation. Nachdem unsere beiden Lebenspartner fast gleichzeitig verstorben waren und wir uns seit vielen Jahren kannten und schätzten, haben wiir uns schnell (damals beide 78, jetzt 80) zusammengetan und sind sehr glücklich miteinander. Im Moment noch LAT. Unsere Kinder freuen sich mit uns, daß wir glücklich sind.
 
  • #24
Auch ich befinde mich in dieser Situation. Nachdem unsere beiden Lebenspartner fast gleichzeitig verstorben waren und wir uns seit vielen Jahren kannten und schätzten, haben wiir uns schnell (damals beide 78, jetzt 80) zusammengetan und sind sehr glücklich miteinander. Im Moment noch LAT. Unsere Kinder freuen sich mit uns, daß wir glücklich sind.
Sehr schön, alles Gute Euch beiden.
 
  • #25
Mit 'zitieren' unter dem Text wird immer der ganze Beitrag zitiert.
Du kannst auch mit der Maus markieren, linke Maustaste gedrückt halten. Lässt du dann die linke Maustaste los so erscheint ein Kästchen mit 'zitieren'. Darauf klicken und der von dir markierte Text wird zitiert. Mit dem Smartphone ohne Maus ist es etwas schwieriger. Mir etwas Übung klappt es auch.
Dankeschön 😘 ich schreibe mit iPad, werde es gleich ausprobieren!
 
  • #26
Dein Mannn ist erwachsen und braucht keine Mama mehr.
Brauchen nicht aber es ist schön, eine zu haben. Wenn man ein schönes Elternhaus hatte dann geht man auch im hohen Alter zu Mama und lässt sich in den Arm nehmen. Das habe ich ach noch mit 40 bei meiner Oma gemacht und das ist nichts. wofür man sich schämen muss. Das ist Liebe und die brauchen wir alle.
Ich verstehe natürlich trotzdem, was du sagen wolltest und das stimmt so auch.
Ich denke einfach, dass in solchen Situationen dieser Eindruck entsteht, der Vater hätte die Mutter einfach ersetzt.

Und dass es ihm vielleicht fehlt, mit jemandem seine Trauer zu teilen, der "Insider" ist, mit dem man alle Erinenrungen nochmal teilen kann, mit dem man auch mal zusammen trauern kann, der genauso empfindet. Das kann man nicht mit jemandem, der der Mutter nicht so nah war und das ganze Leben mit ihr zusammen verbracht hat.

Aber ich habe öfter gerade von Männern gehört, dass sie es seltsam fänden, wenn ein Elternteil stirbt, dass da jemand Neues kommt. Das hat mich immer überrascht, ich hätte gedacht, dass Frauen da viel emotionaler auf sowas reagieren.
Dabei würden die Meisten höchstwahrscheinlich auch so machen und warum auch nicht? Ich würde mir immer wünschen, dass mein Partner glücklich wird wenn ich vor ihm gehe. Was anderes ist es, wenn er einfach nichts vermissen würde, so wie Valmont im Grunde nicht eine Beziehung als solche vermisst, sondern seine verstorbene Frau bzw. die Bezeihung mit IHR.
 
  • #27
Dein Partner ist ebenfalls ein Mann, er müsste wissen, dass sich Männer schnell neue Frauen als Ersatz suchen, weil sie den Alltag nicht alleine geregelt bekommen.

Es ist üblich, dass sich die Männer eine Frau aus dem Bekanntenkreis suchen, das ist auch beständiger und erfolgsversprechender, weil man sich eben schon gut kennt, sehr lange befreundet ist, und auch immer in Kontakt stehen wird.

Es ist auch üblich, dass Söhne mamaabhängig sind und den Vater als Feindfigur betrachten und alles, was dieser tut, wenig gut heißen. Reif wäre von ihm, dass er seinem Vater viel Glück wünscht, denn ein trauriger Vater bringt keinem was, außer zusätzliche Last für Euch und Eure Beziehung. Der Vater hat jedenfalls sein Leben im Griff.

Ich denke nicht, dass im Alter Zeit noch Wunden heilen. Welche Wunde überhaupt? Das Leben geht weiter. Dein Mann hat vorgefertigte Einstellungen, das hat nichts mit Wunden zu tun. Er gönnt seinem Vater das Glück nicht, denn mit dieser Story wird er kaum eine fremde neue Frau finden, wenn überhaupt. Er kann froh sein, dass er eine Gleichgesinnte Gefährtin gefunden hat, denn so eine Vergangenheit ist anstrengend zu tragen und macht nicht jede Frau mit. Die Mutter wird immer präsent sein z. B. anhand von Bildern und in der Wohnung. Welche neue Frau soll das bittesehr mitmachen? Die will ja kein Notnagel sein. Die einzige Lösung für den Vater ist tatsächlich eine Frau, die selbes Schicksal teilt und das so schnell wie möglich, um die Trauerzeit zu verkürzen. Manche bleiben jahrzehntelang in der Trauerspirale kleben und schaden damit ihrem ganzen Umfeld. Es hilft nichts, lange zu trauern, durch die Trauerphasen muss jeder durch, der eine schneller, der andere langsamer. Männer tendenziell langsamer, sie verplempern ihre Zeit.

Das Thema ist zu komplex für Deinen Partner zu verstehen. Konzentriere Dich auf Eure Beziehung. Dein Partner ist ein bisschen zu viel auf andere Beziehungen fokussiert. Schaue, dass er seinen Augenmerkt wieder auf Eure Beziehung legt.
 
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