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BrownEyes

Gast
  • #1

Werden Affären immer beliebter ?

Hallo zusammen,
man liest hier immer mehr von Affären auch gerne mit verheirateten. Mir scheint als nimmt es staetig zu ? Ich war, wenn ich nicht Single war immer in festen Beziehungen. Warum immer diese Unverbindlichkeiten? Macht man sich keine Mühe mehr, sich wirklich kennenzulernen? Freue mich auf Euere Meinungen. Liebe Grüße
 
  • #2
Ich glaube nicht. Es ist noch eine recht unbewusste Art zu leben, der ich auch mal kurzzeitig gefröhnt habe vor vielen Jahren. Heute würde es mich nicht mehr interessieren, so, wie mich mein Spielzeug aus Kindertagen nicht mehr interessiert. Der Mensch braucht diese Erfahrungen, bis er irgendwann den sinnbildlichen Kinderschuhen entwachsen ist und Affären nicht mehr interessant sind. Ob in diesem oder nächsten oder übernächsten Leben spielt dabei keine Rolle.
 
  • #4
Das täuscht. Es ist heute nur nicht mehr gesellschaftlich verpönt darüber zu sprechen. Affären gab es schon immer.
Wahrscheinlich früher sogar mehr, als es heute der Fall ist. Da Scheidung auch mit einer gesellschaftlichen Stigmatisierung einherging und so blieb man zusammen, um den Schein zu wahren, hatte aber Beziehungen, wo man sich die emotionale Wärme besorgte, die es in der Ehe schon lange nicht mehr gab.

Hinzukommt doch auch, dass diesen Dreiecksgeschichten oft Bindungsängsten zugrunde liegen.

Auch ein Mensch, der Jahrzehnte verheiratet ist/war, kann unter solchen Ängsten leiden und entwickelt lediglich verschiedene Strategien innerhalb der Beziehung, um den Anderen innerlich auf Abstand zu halten.

Eine feste Beziehung ist also kein Indiz dafür, das jemand auch bindungssicher unterwegs ist.

Und statistisch gesehen, haben Bindungsängste nicht zugenommen.
Erlebe ich persönlich in meinem Umfeld gar nicht so. Wobei fast jeder meiner Freunde auch ein „wildes Singleleben“ hinter sich hat. In der man viel datete, sexuelle Abenteurer und kurzfristige Romanzen lebte. Heute ist der Großteil verheiratet, hat Kinder, oder ist dabei das gerade umzusetzen.

Das ist doch keine Frage von entweder oder.

Was spricht dagegen, sich auf der einen Seite mit verschiedenen Menschen auszuprobieren und zu schauen, was bzw. wer zu einem passt, um dann auf der anderen Seite für sich eine Entscheidung treffen zu können, die dann längerfristiger Natur ist?
 
  • #5
Das sehe ich grundsätzlich auch so. Dennoch habe ich heutzutage durchaus den Eindruck, dass immer mehr Leute Unverbindlichkeit in punkto Liebe suchen.
Ich empfinde es eigentlich nicht so. Es ist auch nur eine Suche nach Liebe. Das Kind macht es durch schreien, weil es es nicht besser weiss. Der Mensch halt durch sowas, weil ers noch ned besser weiss...oder sich gar nicht richtig selbst fühlen kann mehr (sehr oft heutzutage)...und es dadurch versucht usw...
 
  • #6
Man muss bedenken, dass hier im Forum ja hauptsächlich problematische Situationen geschildert werden, das ist wahrscheinlich nicht ganz repräsentativ für die Gesellschaft, es gibt auch viele Menschen, die ganz "klassisch" Beziehungen eingehen und mögen. Meine besten Freundinnen und ich und auch meine befreundeten Arbeitskollegen sind gerade alle in festen Beziehungen ...

Ansonsten gebe ich dir aber Recht, ich habe auch subjektiv den Eindruck, dass in der jüngeren Generation Unverbindlichkeit tendenziell zunimmt, das hängt wahrscheinlich mit allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklungen zusammen, Schnelllebigkeit, unbegrenzte Möglichkeiten, kurze Konzentrationsspanne, Konsumismus etc., da kann man sicher Gründe finden. Innerhalb nur weniger Jahre hat sich gerade für die Jugend einiges geändert und es ist Wahnsinn, was mittlerweile z.B. an den Schulen abgeht, ich habe mal mit Leuten gesprochen, die nur ein paar Jahre jünger sind als ich, und das ist schon eine ganz andere Generation, ich war entsetzt von den Themen und sozialen Verwerfungen, die da Alltag sind, aber das ist natürlich nicht nur der Zeitgeist, sondern hängt auch mit dem jeweiligen Umfeld und vielen anderen individuellen Faktoren zusammen.

Andererseits ist bestimmtes Verhalten vielleicht einfach nur salonfähiger geworden und wird nicht mehr pauschal geächtet, und die Medien tun ihr Übriges, dass man davon erfährt. Denn wenn ich an meine Familie denke (Urgroßeltern-, Großeltern- und Elterngeneration), haben die auch die verwickelsten Abenteuer erlebt, wir reden darüber und ich kenne ziemlich viele abgefahrene Geschichten, wilde Affären, Ehebruch, Kuckuckskind -- da ist alles mit dabei, mein einer Urgroßvater ist auf skandalöse Art fremdgegangen, ein Großvater und meine Onkels (und früher auch mein Vater) haben unzählige willige Frauen flachgelegt, mein anderer Großvater hat seiner Frau bei der Geburt ihres Kindes von der Affäre erzählt, von der er gerade kam, meine Oma ist mit dem Mann der Schwester ihres Mannes fremdgegangen, dessen Mutter mit dem Bruder ihres Mannes, meine Mutter hatte im Leben diverse kurze Sexgeschichten am Laufen, und viele andere Leute aus dem Umfeld damals auch, wie gesagt, ich kenne da viele abenteuerliche Geschichten.
Bei meinem Partner in der Familie wirkt es so, als wären alle brav und treu gewesen, seine Eltern haben gerade Goldhochzeit gefeiert. Aber vielleicht sind die Geschichten dort auch einfach nicht so bekannt wie bei uns, sein Großvater jedenfalls ist mal fremdgegangen, habe ich nebenbei erfahren.

Ja, vielleicht war damals gar nichts groß anders als heute. Und damals wie heute ist es am Ende eine individuelle Sache, manche haben, mögen oder brauchen Affären und andere nicht.
w27
 
Zuletzt bearbeitet:
D

Deepdiver

Gast
  • #7
Hallo zusammen,
man liest hier immer mehr von Affären auch gerne mit verheirateten. Mir scheint als nimmt es staetig zu ? Ich war, wenn ich nicht Single war immer in festen Beziehungen. Warum immer diese Unverbindlichkeiten? Macht man sich keine Mühe mehr, sich wirklich kennenzulernen? Freue mich auf Euere Meinungen. Liebe Grüße
Hallo BrownEyes, ich weiß nicht ob wir hier einer selektiven Wahrnehmung unterliegen, bei der eben nur diese Fälle herausstechen. Ich denke die Mehrheit der bestehenden Beziehungen sieht nicht so aus. Das ist allerdings nur anekdotische Evidenz aus meinem Umfeld. Da sind die meisten Paare mit oder ohne Kinder schon über Zeiträume von 5 bis 15 Jahre und darüber hinaus miteinander liiert. Dass ich meine letzte Beziehung nach 13 Jahren beendet habe dürfte da ein Novum darstellen. Spontan fällt mir nur einer ein, der seine Freundinnen alle 3 bis 4 Jahre "austauscht" (hässlicher Begriff an dieser Stelle). Warum er das tut, weiß ich nicht. Aber die bei denen es gut läuft, hängen das sehr selten an die große Glocke.
 
D

Deepdiver

Gast
  • #9
Hinzukommt doch auch, dass diesen Dreiecksgeschichten oft Bindungsängsten zugrunde liegen.
Hallo Anna1309, ich frage dich jetzt einfach mal, solange dieser Thread noch so klein ist, bist du eigentlich tiefer in der Materie Psychoanalytik oder Soziologie drin? Bei vieler deiner Kommentare erweckt das den Anschein🤔. Zumindest scheint dein Wissen hierzu über die reine Küchenpsychologie hinauszugehen. Die Frage kannst du als wertungsfrei sehen und die oben zitierte Aussage ist nur ein Beispiel dazu.
 
  • #11
man liest hier immer mehr von Affären auch gerne mit verheirateten.

Ich kann nicht beurteilen, ob sich die Gesamtheit der Affairen wirklich vergrößert, aber ich kann tatsächlich einen "neuzeitlichen" Faktor ausmachen, durch den offensichtlich Frauen häufiger Affairen initiieren. Dieser Faktor ist die immer höhere berufliche Qualifikation der Frauen in Konjunktion mit dem bestehen bleibenden Bauchgefühl lieber "updating" als "downdating" betreiben zu wollen. Das kann natürlich zahlenmäßig nicht funktionieren und daher kommt es zu mehr Affairen.

Mir wurde z.B. noch nie so viele Affairen angeboten, wie in den letzten Jahren! Alle haben unmittelbar , oder mittelbar, mit dem Thema updating/downdating zu tun!

- Da gab es die leitende Oberärztin, die starkes Interesse an mir hatte, aber niemals offiziell einen Studenten daten würde, bzw. einen Mann, der immer in der Hierarchie unter ihr stehen wird!

- Oder die Dozentin, die verheiratet ist und drei Kinder hat. Hier ist ihr Ehemann das downdate gewesen (Handwerksmeister). Nun möchte sie eine Affaire auf intellektueller Augenhöhe, mit dem sie sich angemessen unterhalten kann. Den Sex gibt es quasi "on top", als Preis dafür.

- Und noch die Chefin einer Klinik-Abrechnungsstelle, die zwar offiziell Single ist schon eine Affaire mit dem Klink-Direktor hat (der ist verheiratet und hat Kinder) und berufliche Einbußen befürchtet, wenn sie diese Affaire komplett aufgibt.

All diese Frauen haben Varianten des selben Problems "updating/downdating".

V.m52
 
  • #12
Ansonsten sehe ich in meinem Umfeld und Famliie auch nur langjährige Partnerschaften, ich bin die einzige in der Familie, die Dauer-Single ist (ohne Affären). Meine Eltern sind seit fast 50 Jahren verheiratet, meine Geschwister alle in langen bzw. sehr langen Ehen drin. Also ich kenne es nur vom Onlinedating, die Leute, die ich auf diesen Portalen kennenlerne, die sind in ständigen neuen Geschichten drin (weshalb ich solche eh nicht date, ich date fast nie). In meinem Umfeld null komma null, alles entweder beständige Partnerschaften oder Singeldasein ohne jede Affäre oder überhaupt Interesse an einer Affäre.
 
  • #13
"Hier" ist das Schlüsselwort und hier ist nicht die Welt nur ein kleiner, besonderer Ausschnitt aus ihr, in welchem beziehunsgprobleme vorherrschen.

Wie lebst Du denn, was ist bei Dir im RLin Deinem Umfeld los?
Ich selber war lange mit einem chronischen Fremdgänger aus einer zerrütteten Familie mit Scheidungen verheiratet . Der hat Beziehungsinstabilität in der Familie gelernt und konnte garnicht anders, wollte es wohl auch nicht.

Ich hatte immer die Sehnsucht nach Beziehungsstabilität, sah das auch bei meinen Freunden in deren Familien so.

Nach der Trennung habe ich nach einem Partner gesucht, der Beziehungsstabilität will und kann, weil ich sowas nicht mehr erleben wollte. Bei dem ist die ganze Familie so beziehunsgstabil: Eltern (ewig lange Ehe, die der Tod trennte), alle Geschwister jahrzehnte verheiratet und deren Kinder (als junge Erwachsene) leben ähnlich.

Für mich ist das ein gutes Umfeld, denn ich brauche keine künstliche Aufgeregtheit, widme mich lieber anderen Themen mit meiner ganzen Energie.
 
B

BrownEyes

Gast
  • #14
Also meine Freunde sind in Beziehungen oder verheiratet. Niemand aus dem Umfeld hat eine Affäre oder ähnliches.
 

Laleila

Cilia
  • #15
Also meine Freunde sind in Beziehungen oder verheiratet. Niemand aus dem Umfeld hat eine Affäre oder ähnliches.
Naja, Affairen zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass sie heimlich gelebt werden.
So genau weiss man das bei seinen Freunden nie, zumindest nicht bei deren Partnern.

Meine Eltern waren bis zu ihrem Tod, über 50 Jahre verheiratet. Sie gingen überaus zärtlich, liebevoll und wertschätzend miteinander um.
Wie ich (leider) selbst mitbekommen habe, hatten sie auch noch bis zum Ende häufig Sex miteinander.
Mein Daddy überraschte meine Mutti oft mit Blumen und kleinen Geschenken, meine Mutti weckte ihn morgens liebevoll mit spontan gedichteten Aufwachliedern und Küsschen. Mit fast 80 noch.

Niemals! Niemals hätte ich vermutet, dass es außereheliche Affairen gab. Und doch, wie ich bei der Auflösung ihres Haushaltes feststellen musste, gab es diese. Beidseitig.
Und ich fand Fotos von intimen Partys mit befreundeten Paaren aus früheren Zeiten. Da muss ich so im die 14 Jahre gewesen sein.

Es schadete ihrer Ehe offensichtlich nicht.
Wenn es auch ersteinmal mein Weltbild zerstörte und ich lange daran knabbern musste.

Was, selbst die nahen Freunde und Familienmitglieder, insgeheim tun, wird man nur selten erfahren.

Es gab immer Affären, wird immer welche geben. Heute ist es durch die digitale Vernetzung der Masse nur offensichtlicher.
 
  • #16
All diese Frauen haben Varianten des selben Problems "updating/downdating".
Warum sollte ein Handwerker ein „downdating“ darstellen? Hat der Mann einen gut laufenden Betrieb, verdient er mehr als so manche Akademikerin. Und was nützt einer Frau Intellekt, wenn es ihm an emotionaler Intelligenz mangelt?

Ich beobachte das in meinem Umfeld eher selten, dass Frauen auf sowas großen Wert legen.

Ich habe zwar noch nie bewusst darüber nachgedacht, scheine aber selbst tatsächlich ein Faible für Elektriker/Techniker zu haben, fällt mir gerade auf. 😅

tiefer in der Materie Psychoanalytik oder Soziologie drin
Jupp :)
Was genau wird hier unter Affäre verstanden?
Nebenbeziehungen/sexuelle Verhältnisse.
 
  • #17
Man muss bedenken, dass hier im Forum ja hauptsächlich problematische Situationen geschildert werden, das ist wahrscheinlich nicht ganz repräsentativ für die Gesellschaft,
Nicht vergessen, dass dieses und ähnliche Foren speziell für die Thematisierung problematischer Beziehungen da sind. Was du hier liest, ist also ganz weit davon entfernt, repräsentativ zu sein.
Das ist Praxis pur, wir brauchen nichts schön reden, oder drumrum reden und/oder unter den Tisch kehren! Besser wie die besten Schauspieler, sind Fremdgänger und Affärenmenschen!❗
Also meine Freunde sind in Beziehungen oder verheiratet. Niemand aus dem Umfeld hat eine Affäre oder ähnliches.
Das kannst du nicht wissen! Affären gab es immer, gibt es immer und wird es immer geben!
 
  • #18
Warum sollte ein Handwerker ein „downdating“ darstellen?
Weil Aufstieg in DE immer noch mit Abitur, Studium, akademischen Grad gleichgesetzt wird.

Das sieht man schon daran, dass Eltern für ihre Kinder entsprechende Ziele haben, die je nach Möglichkeit auch von den Kindern übernommen werden.
Hat der Mann einen gut laufenden Betrieb, verdient er mehr als so manche Akademikerin.
Durchaus können Handwerker, insbesondere Meister, direkt in bestimmten Gewerken oder durch beruflich bedingte Synergien nebenberuflich ein größeres Einkommen oder Vermögen anhäufen als z.B. Geisteswissenschaftler. Schwieriger ist das schon im Vergleich mit Medizinern.

Bei Affären tippe ich darauf, dass es auf solche rationalen Skills aber nicht ankommt.

Hinzu kommt, dass @Valmont adelig ist. Das wird tatsächlich für einige Menschen ein entscheidenes Updating Merkmal sein.
 

Laleila

Cilia
  • #19
Bei Affären tippe ich darauf, dass es auf solche rationalen Skills aber nicht ankommt.
Gerade bei Romanzen waren mir bestimmte Skills sehr wichtig. Schließlich muss mich eine Affaire über das was mir meine Partner bieten können, hinaus, reizen.
Und das ist beileibe nicht wenig.
Hinzu kommt, dass @Valmont adelig ist. Das wird tatsächlich für einige Menschen ein entscheidenes Updating Merkmal sein.

Valmonts Vorfahren waren adlig. Er ist es nicht. Es gibt in Deutschland seit 100 Jahren keinen Adel mehr.
 
  • #20
Gerade bei Romanzen waren mir bestimmte Skills sehr wichtig. Schließlich muss mich eine Affaire über das was mir meine Partner bieten können, hinaus, reizen.
Und das ist beileibe nicht wenig.
Definitiv wird dies für jeden gelten der nebenher Affären und Romanzen sucht.

Wobei sich die Individuen und Geschlechter darin unterscheiden welche Skills für sie entscheidend sind.
Valmonts Vorfahren waren adlig. Er ist es nicht. Es gibt in Deutschland seit 100 Jahren keinen Adel mehr.
In DE wurde im Gegensatz zu Ö 1919 nicht der Adel sondern seine Standesvorrechte abgeschafft.

Zugehörigkeit zum Adel, Titel und Familiengeschichte sind von dieser Abschaffung in DE unabhängig.

Selbst in Ö ist es trotzdem für einige ein absoluter Attraktivitäts-Treiber, wenn man mit Nachnamen z.B. Habsburg-Lothringen (das "von" wurde 1919 gesetzlich in Ö aber nicht in DE gestrichen) hat.

Adel ist natürlich sehr vielfältig. Damit es ein Attraktionsmerkmal ist, sollte man schon vom eigenen Vermögen und nicht vom staatlichen Transferleistungen, jedenfalls nicht von Hartz 4 o.ä., leben. Auch solche Adeligen an der Armutsgrenze gibt es.
 

Laleila

Cilia
  • #21
Wobei sich die Individuen und Geschlechter darin unterscheiden welche Skills für sie entscheidend sind.
Ja, davon gehe ich aus. Vermutlich geht es bei Männern deutlich stärker um die physische Attraktion der Affäre Partnerin.
In DE wurde im Gegensatz zu Ö 1919 nicht der Adel sondern seine Standesvorrechte abgeschafft.

Zugehörigkeit zum Adel, Titel und Familiengeschichte sind von dieser Abschaffung in DE unabhängig.
Naja, da es den Adel nicht gibt, gibt es auch keine Zugehörigkeit, vom Zugehörigkeitsgefühl der Betreffenden abgesehen.
Auch die Titel sind keine solchen mehr so dern schlichte Namensbestandteile.
In Österreich wurden die ehemaligen Titel nur nicht in die bürgerlichen Namen, wie es in D geschah, eingegliedert.
Juristisch gibt es auch in D keinen Adel mehr.
Was die Familiengeschichte natürlich nicht tangiert.
Den Reiz an mehrteiligen Nachnamen, mehr ist es ja nicht, konnte ich noch nie nachempfinden.
Aber Du wirst schon nicht unrecht damit haben, dass es Menschen gibt, welche das anzieht.
 
  • #22
Affairen gab es schon immer ........ wahrscheinlich sogar vor dem ältesten Gewerbe dieser Welt.
Warum sonst würde diese Art der Lebensfreude wohl sonst von jeder Religion verdammt ?
 
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