• #31
@#28: Hey, bleib entspannt. Niemand erwartet das. Du mußt halt einfach keinen Mann nehmen, der auf Familie und gut erzogene Kinder steht, sondern auf Karrierefrauen und Geld.

Das Tolle ist doch, wir Frauen haben jetzt die Wahl. Wir können uns frei entscheiden, zuhause zu bleiben, weil wir unsere Kinder erleben wollen. Oder wir gehen arbeiten, weil uns der Beruf wichtig ist. Freiheit! Genieße sie!

Aber man kann nicht alles haben, man muß sich entscheiden. Ich finde es nur übel, wenn in den vorigen Beiträgen Frauen anderen Frauen erzählen, wie sie sich zu verhalten haben. Der Feminismus hat die Frauen von der "Jochschaft der Männer" befreit und nun gibt es die "Jochschaft der Frauen", die uns erzählen wollen, was richtig und was falsch ist? Das kann es doch nicht sein.

Freiheit ist nicht, das Gegenteil von früher zu tun, sondern sich selbst entscheiden zu können und vor allem, dass JEDE Entscheidung anerkannt wird. Derzeit habe ich das Gefühl, das Muttersein nicht mehr anerkannt ist. Wer zuhause bleibt, ist arm dran. Was für eine traurige Einstellung!
 
G

Gast

  • #32
@Frederika:

auch Karierefrauen können gut erzogene Kinder haben, das kann man nicht als entweder..oder... hinstellen.

Genauso gibt es unmögliche Kinder von Hausfrauen.

Es kommt nämlich nicht nur auf die Quantität an, sondern auch auf die Qualität.

Jeder sollte es so machen, dass er damit glücklich und zufrieden ist.

Und meine Kinder sind mir auch wichtig, wenn ich einen Beruf habe, der mir Spaß macht. Das schließt sich doch nicht aus. Und in den seltensten Fällen geht man ja sofort wieder arbeiten. Ich war insgesamt bei 2 Kindern vier Jahre zu Hause.

Hör doch bitte auf, ständig diese angeblichen Antagonismen zu konstruieren.

Und ich "erlebe" meine Kinder sehr wohl, man kann sich auch mit Job die Zeit nehmen, oder aber man kann auch als Hausfrau lieber Fenster putzen oder sich in den zahlreichen und m.E. z.T. sehr überflüssigen Mütterzirkeln treffen. Oberflächlich betrachtet ist man den ganzen Tag mit den Kindern zusammen, es kommt aber auf die wirkliche qualitative Zeit an, und die kann man sich in beiden Fällen nehmen.
 
G

Gast

  • #33
Ich glaub ich bin in Deutschland.
 
G

Gast

  • #34
Ich denke, die Zeit ist noch nicht reif für erfolgreiche Karriere-&-Familie-Frauen! Ich bin eine junge Frau, blond und zierlich und wollte immer schon "Karriere" machen. Habe dafür wirklich viel Zeit und "Leidenschaft" investiert und bin auf meinem Fach recht erfolgreich. Heute bin ich da, wo ich immer hinwollte und jetzt hätte ich gerne Familie. Meine Schulfreundinnen, die in recht jungen Jahren Kinder bekommen haben, beneide ich wirklich nicht, denn sie machen meistens irgendwelche Teilzeitjobs (auch "Putz-Jobs" und das als Akademikerinnen), um das Gehalt ihres Mannes aufzubessern. Wenn ich mich also objektiv vergleiche, beschleicht mich das vage Gefühl, dass es mir als Single-Karriere-Frau besser geht. Und "meine" bisherigen Männer haben mir das Leben als "working girl" die Bank durch eher schwerer gemacht als leichter. Vielleicht muss man sich in Deutschland im 21. Jahrhundert doch noch in ganz jungen Jahren dazu entscheiden: Karriere oder Familie? Ich glaube, die meisten unserer "Herren der Schöpfung" können in der Tiefe ihres Seins mit erfolgreichen Frauen noch immer nicht so richtig umgehen, und das finde ich echt schade!!!!!
 
G

Gast

  • #35
Liebe Leute,

das ist ja echt lustig hier! Warum muß man denn immer eine allgemeingültige beste Variante für alle finden? Wir leben doch glücklicherweise heute in einer Gesellschaft, wo sich jeder aussuchen kann, wie er bzw. sie leben will und welche Form von Beziehung oder Familie es sein soll. Das macht es natürlich nicht leichter den Partner zu finden, der ähnliche Ansichten hat, mit dem man das aufbauen kann, was man sich wünscht. Wichtig ist halt, daß jeder offen und ehrlich zu dem steht, was er wirklich will und das auch von Anfang an dem Partner mitteilt. So besteht dann zumindest eine reelle Chance, daß sich die richtigen zusammen tun.

Früher war die Rollenverteilung klar, viele Frauen (und auch Männer?) damit aber nicht glücklich. Heute gibt es viele Männer, die froh sind, die Last des Versorgers nicht alleine tragen zu müssen und viele Frauen, die in ihren Jobs aufgehen. Aber ich glaube es gibt auch noch viele Frauen, die für ihre Kinder liebend gerne die ersten Jahre zu Hause bleiben würden (das würde ich auch wollen, wenn ich Kinder hätte). Oft habe ich aber den Eindruck, daß Männer das nicht mehr wollen, daß sie Frauen langweilig finden, wenn sie nicht mehr die zielstrebigen Karrierefrauen sind... Oder wie seht Ihr das liebe Herren?
 
G

Gast

  • #36
@33 BTW: Mein Lebensweg ist ähnlich, wie bei Dir. Ich (m) suche eine Karrierefrau und werde ebenfalls nicht fündig....:) Ich suche allerdings die Schuld in erster Linie bei mir und nich bei dem anderen Geschlecht.

...dass Ihr Frauen die Männer immer "zurechtbiegen" wollt *liepguck*, bis es für Euch passt. Das ist doch keine Lösung *fingerheb*. Weicheier, Langweiler und Ja-Sager wollt ihr doch auch nicht.

Ich bin für die klassische Rollenverteilung. Der/Diejenige, der/die mehr verdient, macht das Rennen, oder der/die "fachlich" besser geeignet erscheint. Abwechselnd geht auch.Ich kann sehr gut verstehen, dass Du nicht alles wegwerfen möchtest, was Du Dir aufgebaut hast. Wenn Du aber einen Mann kennen lernst, der die gleichen Vorstellungen wie Du vertrittst, gibt es Krach. Warum sollte Dein Wunsch mehr Beachtung finden, als seiner. Folglich müsstest Du dann nach unten heiraten und das wollen Frauen in der Regel auch wieder nicht. Karrierefrauen schon gar nicht. Da gibt es keine Lösung, sondern nur Kompromisse. Soviel steht fest.

Trotzdem viel Glück bei der Partnersuche. :)
 
G

Gast

  • #37
@28 Mein Mitleid. Hat man dir schon erzählt, das man Geld nicht essen kann und es alleine nicht glücklicht macht? Warst du jemals in deinem Leben so richtig verliebt? Wenn ich diese Fragen für dich beantworten müßte, würde ich nein sagen.
Wenn man einen Menschen wirklich liebt, kann ein Spaziergang schon glücklich machen und wenn die Liebe wächst und Nachwuchs da ist, ist das Glück doch vollkommen. Du willst mir doch nicht allen ernstes erzählen, das man diese Gefühle mit Geld aufwiegen kann?

@33 So eine Frau möchte ich (selbst Unternehmer) nicht, da bleib ich lieber Single. Was soll ich mit einer Frau, die ich nie sehe, weil sie so viel arbeitet und Familie sowieso nicht möglich ist? Kleiner Tipp: such dir doch einen deutlich älteren Herren, welcher keinen Familienwunsch hat. Vielleicht ist es ja auch so ein Job-Typ, das paßt dann ja wieder.
 
G

Gast

  • #38
Ich bin als Mann schon verwundert über so manche hier artikulierte Ansicht männlicher Forumsteilnehmer. Zwar leben wir in der Tat in einer Zeit eines teilweise überdominanten Feminismus, in der die Männer diskriminiert, verteufelt und als "aussterbende Art" bezeichnet werden.

Aber trotzdem solte es heute für jeden Mann ganz selbstverständlich sein, Frauen in allen Berufen und auf allen Ebenen als gleichwertig zu akzeptieren. Was soll im 21. Jahrhundert ein Heimchen am Herd? Männer die diese Art Beziehung gemäß alter Rollenverteilung brauchen leben in der Vergangenheit, haben Minderwertigkeitskomplexe. Das Argument mit den Arbeitslosen ist doch anachronistisch und ein Weltbild aus dem Mittelalter, es ändert ja nichts an einer Gleichberechtigung. Männer wie Frauen in einer Partnerschaft sollen gleichberechtigt die Familie ernähren und sich die Erziehungsleistung teilen. Da kann einmal die Frau der Ernährer sein und der Mann die Kinder erziehen und den Haushalt verantworten, ein anderes mal umgekehrt. Wo bricht da ein Zacken aus der Krone eines Mannes??

Ich bin sehr für eine Gleichberchtigung in der Erziehungsleistung zwischen Mann und Frau. Unsere Gellschaft, voran die Wirtschaft, hat aber leider in vielen Bereichen immer noch äußerst anachronistische Strukturen. So wird ein Mann oder eine Frau, die z.B. für Kinder Teilzeit arbeiten wollen (oder für schwerkranke Eltern, wie es bei mir einmal war) mittels des Wettbewerbs um Karriere und Job in den Unternehmen massiv benachteiligt, vor allem in den Jahren des Berufseinstiegs! In Deutschland wird dann wie üblich der Ruf nach dem Staat laut, der mittels Elterngeld, etc. diese Mißstände der Wirtschaft wieder ausgleichen soll. Die Wirtschaft ist verantwortlich, nicht der Staat!

Die Wirtschaft zwingt die Menschen ausgerechnet in dem Alter, wo Beziehungen aufgebaut und stabilisiert werden sollen und Kinder geboren werden sollen, in einen heftigen Karriere- und Auslesewettbewerb. Das gilt für Männer und Frauen. Sind die Kinder aber erwachsen und Vater und Mutter damit über 40 Jahre alt, so sind sie der Wirtschaft als Arbeitnehmer zu alt, haben in dem Alter Karriereverbot (Tenor der Personaler: "wer nicht schon mit 25 erkannt wurde, wird keine Karriere mehr machen..") und werden dem Staat bald als Arbeitslose vor die Füße geworfen! Konsequenz: es gibt eben kein Kinder, Karriere geht vor!

Ich plädiere für ein Wirtschaftssystem, in dem nach Studium / Ausbildung für beide Geschlechter kein Karrieredruck aufgebaut wird sondern Freiraum und Zeit bleibt zum Aufbau einer Partnerschaft und für Kinder in einer gleichberechtigten Verantwortung. Und in dem dafür nach der Kindererziehung und der damit gewonnen Erfahrung und sozialen Kompetenz ab 40 auch noch Karrieren in der Wirtschaft möglich sind! Ich bin überzeugt, auch Ü40 sind "High Potentials" - wenn man sie den liese! Statt sie im Jugendwahn als "Unbrauchbar", als "nicht vermittelbar" zu diskrinimieren und in die Arbeitslosigkeit zu jagen.

Wir erleben ja momentan genau die umgekehrte Entwicklung: zunächst Karriere für Mann und Frau und dann ab 40 (in Torschlußpanik) noch schnell ein Kind - wenn es den sein muß auch auf künstliche Art.

Und Männer der Zukunft müssen sich gleichwertig in die Erziehungsarbeit einbringen und in einer gleichwertigen Partnerschaft, eben wie die Mütter auch, temporär auf Einkommen verzichten, Teamfähigkeit statt Macho-Gehabe also! Sonst sollte man das Wort Partnerschaft streichen!

Im übrigen, ich persönlich hätte auch sehr gerne eine erfolgreiche Frau an meiner Seite, komme damit bestens zurecht. Nur, so meine Erfahrung, erfolgreiche Frauen wollen immerzu nur einen noch erfolgreicheren Partner an ihrer Seite - und davon gibt es halt immer weniger oben hin, insbesondere wenn diese Männer einen Teil der Erfolgspositionen an die erfolgreichen Frauen abtreten müssen. Und so sorgen die Frauen selbst für das Gefälle Mann -> Frau und wirken damit mit, die klassische Rollenverteilung zu bestätigen.
 
G

Gast

  • #39
@37:


Vielen Dank für deine Worte.

Eine Frau, zweifache Mutter und gerne berufstätig.
 
G

Gast

  • #40
@37
Vielen Dank für deine Worte. Beruhigend, dass man hier noch eine differenzierte Auseinandersetzung zu diesem Thema lesen kann. Die meisten Frauen und Männer, die studiert haben, treten später ins Berufsleben ein und schon damit verschiebt sich die Familiengründung nach hinten. Dann kommt hinzu, was im Beitrag von 37 steht. Dass man nämlich gerade in den Jahren des Berufseinstiegs dem Konkurrenz- und Auslesewettbewerb unterworfen wird. Wenn man es als Frau kurz nach dem Studium nicht schafft, in einen Job einzusteigen, um Berufserfahrung zu sammeln, sondern in dieser Zeit Kinder bekommt, ist der Zug für den Job abgefahren. Denn als Akademikerin ohne Berufserfahrung und dann noch mit Kind bekommt man auf dem heutigen Arbeitsmarkt keinen Job in seinem studierten Beruf. Leider habe ich das in Besprechungen von Personalverantwortlichen erlebt. Es geht doch auch beim Arbeiten nicht nur um Selbstverwirklichung, sondern um eine Lebensgrundlage. Ich finde es wichtig, dass jeder, egal ob Mann oder Frau, in der Lage ist, seinen Lebensunterhalt zu finanzieren und nicht auf den Staat oder Verwandte etc. angewiesen ist. Und gerade deshalb ist es wichtig, dass man sich als Frau auch im Beruf etabliert. Ich habe mehrere Jahre Kurse für Frauen geleitet, die nach der Familienphase wieder in den Beruf einsteigen wollten, meist weil sie geschieden waren und für sich und die Kinder den Lebensunterhalt sichern wollten. Manche waren 5, manche 20 Jahre zu Hause gewesen. Und die Jobrealilät nach der Scheidung sah düster aus. Einige, auch Akademikerinnen, waren dann mit einem Job z.B. am Servicepoint eines Fitnessstudios schon glücklich, wenn sie das überhaupt bekamen. Bei der ganzen Debatte, ob Mann oder Frau arbeiten gehen soll, muss man doch im Blick behalten, dass Ehen nicht unbedingt lebenslang halten und dass man sich nicht mehr finanziell komplett abhängig machen kann. Dann könnte es nämlich passieren, dass man nach der Abhängigkeit vom Partner in die Abhängigkeit vom Staat rutscht. Ich fände es auch schön, eine Familie zu gründen u. zeitweise zu Hause zu sein, aber ich würde nie völlig den Kontakt zur Arbeitswelt verlieren wollen, um in der Lage zu sein, mich auch selbst finanzieren zu können. Dazu gibt es doch verschiedene Möglichkeiten: Teilzeit, freiberufliche Tätigkeit etc. Warum wird denn hier nach dem Ausschlussprinzip diskutiert? Entweder glorreiche Zeit mit Rollenverteilung und wertvolle Partnerin mit gut erzogenen Kindern oder Karrierefrau, die als Partnerin wertlos zu sein scheint, wenn sie keinen guten Haushalt führt.
Übrigens: Alle diese Frauen in meinen Kursen sind freiwillig und gerne wegen der Kinder zu Hause geblieben und dennoch hatten alle starke Minderwertigkeitskomplexe: Sie fühlten sich als Hausfrau von der Gesellschaft nicht akzeptiert, sie fühlten sich irgendwie betrogen, weil sie ihr Leben aufgaben für die Familie, letztendlich sie aber die "Dummen" waren, denn der Mann hatte an seinem Job/Karriere gebastelt, während für sie der gesellschaftliche Abstieg wartete.

Zu guter Letzt: Dank nochmals an den Beitrag von 37. Du hast Recht mit der Aussage, dass erfolgreiche Frauen gerne einen noch erfolgreicheren Mann an ihrer Seite hätten. Da beißt sich die Katz in den Schwanz. Sicher sind wir alle nicht frei von den alten Rollenvorstellungen. Dennoch scheint mir der Aufbruch in eine flexiblere Rollenverteilung mit gut geführtem Haushalt und gut erzogenen Kindern möglich. Nur eine gleichberechtigte Partnerschaft mit Kompromissen auf beiden Seiten wird viele Jahre bestehen können.

Vielleicht noch eine Idee an 37. Du könntest sicher die Zuschriften für dein Profil erhöhen, wenn du dieses in irgendeiner Form mit der Nummer 37 kennzeichnest: Zum Beispiel, dass das Besondere an dir ist, dass du Nr. 37 bist. Viel Glück!!
 
G

Gast

  • #41
Als Frau ist man heutzutage gezwungen, finanziell unabhängig zu sein. Zum einen verdienen die wenigsten Männer so viel, dass es für eine Familie reicht. Zum anderen sind Ehefrauen nur noch bei einer längeren Ehe über 20 Jahre bei der Scheidung abgesichert. Was sind schon 1-2Jahre Unterhalt, wenn man jahrelang aus einem höher qualifizierten Beruf draussen war? Eine Arbeitsstelle findet man dann allenfalls noch, wenn man vorher Beamtin war und Mutterschaftsurlaub genommen hat.
Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass man beim Daten nicht unbedingt seinen Kinderwunsch erwähnen sollte. Meistens kriegt man dann mehr oder weniger mitgeteilt, man suche nur einen Ernährer und wolle nichts arbeiten
 
G

Gast

  • #42
Ihr habt alle Recht die Versorgung zur Ehe oder als Paar geht gleichwie zu 50% ab dem Alter von 30 Jahren schleichend verloren.

Also wozu ist heiraten oder ein Paar bilden gut?
... Frauen täuschen gerne ihre Zuneigung vor, um ein Kind zu erhalten ... ein riesen Thema mit Täuschungen, die Männer merken das mit ihrem Trieb nicht.
... Männer suchen unbeachtet woanders ihr Glück von aufreizenden Frauen und ihre Frauen lassen das zu, da sie ihre eigenen Gefühle dabei kennen.
WAS MAN ZU LOCKER NICHT BEACHTET, geht im Kopf verloren oder der Wunsch zur Bindung war bei beiden oder einem von beiden bereits am Anfang zu locker? Was danach geschah wurde als Gefühle im Kopf hingenommen und hinterläßt später neu aufzubrechende Blockaden? Nützt es mehr sich im Spiegel zu betrachten und fragen, was gewollt ist, da es an der nächsten Ecke Ersatz gibt?

... Die manipulierende Rationalisierung schreitet noch mehr voran und ab 50 Jahren will man versorgt sein. Für die besten Jahre mit dem Sex gibt es dann den nächsten Lebensabschnittspartner.
... Meldet Euch bei wer such einen Millionär, da bisherigen Zeiten vorüber sind!


Trotzdem: Wer tanzt, liebt und sich sowie die Seinen pflegt ... hat damit Glücksmomente und ist im Kopf befreiter Neues zu finden. Das testen wir jetzt hier spontan gegenseitig.

Frage 1.: Warum drehen sich Frauen beim Einkaufen um und gehen, falls Sie von einem Mann auf einen Kaffee angsprochen werden?

Frage 2.: Warun fragen Frauen beim Einkaufen keinen Mann, ob sie ihn zum Kafffee einladen können?

Viel Spaß
 
G

Gast

  • #43
Tja, gesammlte Weisheiten ...

... eine noch dazu:

Wenn beide mit dem "klassischen" Rollenverständnis glücklich sind, dann ist es ok, sonst definitiv nicht ! Frau/ Mann sollten sich das einfach gegenseitig erfragen ... ...am besten VORHER ...

think about it ...
 
G

Gast

  • #44
Es ist ja schon recht grauenvoll, was man hier so stellenweise zu lesen bekommt. Ansichten aus der Steinzeit. Frau an den Herd, Gebährmaschine, jeden dritten Tag Sex auf Bestellung, Die Pantoffeln, die Zeitung und das Bier an den Sessel gebracht....
Alltag in einer gut laufenden Beziehung geht beide Partner an und ist auch zu schaffen, wenn sie arbeiten geht. Auch Kindererziehung ist so machbar. Das geht auch die Männer etwas an.
 
G

Gast

  • #45
Mich wunder es nicht mehr, dass die Zahl der Singlehaushalte stetig wächst.

Frau soll Frau sein, Heimchen am Herd, ihm "dienen", seine Sexbedürfnisse auf Bestellung befriedeigen, Kinder groß ziehen- klar, so kann Mann in Ruhe Karriere machen, er kommt heim setzt sich an den gedeckten Tisch und geht danach Golfen zur Entspannung vom Arbeitsalltag... Frau Wird zu seinem Sklaven und kümmert sich rundum um´s Wohl des Herren und seiner Nachkömmlinge. Wenn die Frau dann älter sit, wird sie eingetauscht gegen eine Jüngere.... dann hat Mann genug verdient, kann sich Putzfrau leisten, Kinder sind aus dem Haus....und sie soll endlich zusehen, wie sie allein zurecht kommt,

weil eigentlich will mann eine sehr attraktive Frau, schlank, vorzeigbar, am besten kinderlos, eine die selbst in der Lage ist, ihr Geld zu verdienen und mit beiden Beinen im Leben steht.
Sie darf auf keinen Fall von Mann abhängig sein...

Männer denkt mal nach... was ihr wirklich wollt... und wie realistisch das ist...

Geht es in Partnerschaft neben bei auch um einen Menschen mit eigenen Bedürfnissen und einer eigenen Individualität oder vielleicht gar um Liebe?

Sex hat mit Liebe nicht unbedingt etwas zu tun, auch das Ego nicht, auch nicht das, was nachbarn und andere von Euch denken, auch nicht das zweckdienliche unterordnen eines Menschen.



Gleichzeitig sucht Mann
 
  • #46
Ich finde nicht, dass eine Frau, die ihrer Kinder zuliebe ein paar Jahre zuhause bleibt, gleich beleidigend als "Heimchen am Herd" bezeichnet werden sollte. Eine Akademikerin, die ihre Kinder liebt und die ersten drei Jahre auch erziehen möchte, mutiert doch nicht zum Heimchen, Dusselinchen oder sonstwas -- das ist regelrecht frech.

Frauen haben heutzutage die Wahl: Weiterarbeiten oder Zuhausebleiben.

Das ist gut so und daran ist rein gar nichts schlecht.
 
G

Gast

  • #47
Hallo,

ich beobachte, dass es in Abschnitten zu einem Streit kommt.
Dieser Streit beruht darin, dass die Meinungen einiger nicht akzeptiert werden können.
Das kann ich sogar nachvollziehen, bei den radikalen Ansichten mancher Frauen. (Was nicht heißen sollen, dass Männer keine extremem Ansichten haben).


Seien wir doch mal ehrlich:
Wir Menschen sollten uns nicht darüber zerfleischen, was gerade richtig zu sein scheint, um einen (erscheinenden) Mangel zu beheben.
Ich sehe eine Lösung dieses Themas auf einem ganz anderen Gebiet:

Weniger Ablenkung (im Leben).

Es gibt viel zu viel Ablenkung durch Produkte, Leistungsgesellschaft und (Schein)Standards.

Mehr Zeit durch WENIGER tun. Nicht immer so viel erleben. Noch am Wochenende eng geplant sofort in einen Erlebnispark.
Einfach mal Zeit verbringen.

Ich finde, dass man sich als Eltern so in der Familie genügend Möglichkeiten gibt, die Sache konstruktiv zu klären.
Allerdings muß dabei noch etwas berücksichtigt werden:

Welcher Partner ist eigentlich welcher Typ?

Denn daraus ergibt sich die Rollenverteilung: Wir brauchen uns keine Daten aus Frankreich oder Spanien, oder den führenden skandinavischen Ländern als Vorbild zu nehmen.
Ich finde Teile derer Modelle sehr gut.
Dennoch ist eine Orientierung am Partner fast das einzig relevante. (Ich finde zumindest, dass es so sein sollte).

Frauenwelt, Männer als aussterbende Art, Feminismus ...
Alles hin oder her.
Für mich ist die Frau attraktiv, die nicht temporären öffentlichen Meinungen (oder Hirngespinsten) hinterherrennt, sondern auch in der Lage ist ihr eigenes Urteil zu finden.

Somit gibt es für mich weder eine klassische, noch neue, noch sonstige Rollenverteilung als die Lösung.
Sie ist Partnerabhängig.
Aber ich würde es tendentiell meiner Frau gönnen, sich (sofern es ihr auch etwas gibt) mit einer Halbtagsstelle in einem Beruf auszuleben.
Denn ein Beruf ist eine Orientierung an einem geregelten Leben, als auch eine Belohnung für die getane Arbeit.
Und dem Chaos mit (mehreren) Kind(ern) zu Hause ein Gegenpol.

Ich übe meinen Beruf in 40 - 45 Stunden pro Woche aus, alle Karriereträume die ich aufgrund sehr guter Schulleistungen hatte, sind mir schon zur Abiturzeit "der Ablenkung vom Leben" zum Opfer gefallen.
Leistung statt Leben ist kein guter Deal (Ausnahmen bestätigen die Regel, beispielsweise Talente in allen Bereichen der Wissenschaft, welche Nützliches der Zivilisation bringen). Auch wenn man statt 2500€ netto 5000€ netto verdient, oder statt 4000€ 8000€ (auch netto).

Wofür lebe ich denn?
In den 60ern waren die Leute bestimmt nicht tot-unglücklich, obwohl sie von den Zahlen her weniger verdient haben.(und im Realeinkommen auch)

Mein Fazit:
Selbst, wenn man sich einkommensbezogen im Durchschnitt oder leicht darunter befindet, sollte der Fokus eher auf Familie und Leben gesetzt sein.
Daraus ergibt sich dann oben genannte Familienkonstellation, die zu mehr Zufriedenheit und Glück führt.
Die Rollenverteilung in der Partnerscahft spielt dabei fast keine Rolle, doch sollte eine Mutter auf jedenfall in den ersten Jahren (bestmöglich auch bis zur weiterführenden Schule (Klasse 5)) "immer" da sein. (Damit meine ich die o.g. Halbtagsstelle oder weniger).
Denn es ist evolutionär bedingt, dass eine Mutter dem Kind etwas geben kann, was ein Vater nicht kann. Und dieser Verantwortung sollte sich eine Mutter bewußt sein.
(Erkenntnisse (ja, es klingt nach den sog. "neuesten erkenntnissen der wissenschaft" ) haben gezeigt, dass beispielsweise die Dauer der Liebe auch in früheren Zeiten es sehr wahrscheinlich machten, dass ein Vater seinem Sohn nicht zur Verfügung stand, weil er nach wenigen Jahren wieder weg war. Doch ein Kind hatte im Regelfalle immer seine Mutter, darauf hat sich die Evolution verlassen - und für mich klingt das plausibel).

Wenn "sie" also sogar eine Vollzeitstelle in dieser Zeit will, kann sie es tun, doch gutheißen kann ich das nicht. (Ein Kind ist ein Geschenk und die eigene Karriere ist es nicht Wert, dem eigenen Kind die wichtigsten Jahre zu zerstören. Kein Geld der Welt kann es später wieder gutmachen.)
Sie muß für ihr Kind da sein. Und das mehr als 2 Stunden abends als Ersatz irgendetwas zwangsweise zu unternehmen.
Egal, wie lange sie bei ihrem Kind abends ist: Der Zeit am Tag ist verloren.

Und nachdem das Kind etwas größer ist, kann es ja wieder Richtung Karriere gehen und sogar der Mann seinen eigenen Beruf "runterfahren".
 
G

Gast

  • #48
Hier ist nochmal #46,

ich möchte auf den Beitrag von #26 hinweisen.
Das absolute Gegenbeispiel, wie es meiner Meinung nach richtig ist. Sie hat nicht verstanden, dass es darauf ankommt, wer sich um das Kind kümmert, dass die Mutter mehr geben kann. Bei ihr könnte ja sogar eine düstere Gestalt von der Strasse für 3€ die Stunde beim Kind bleiben (?).
Und die Karrieregeilheit liegt eindeutig bei ihr, denn sonst wäre der Neid nicht so groß.

Desweiteren möchte ich meinen Beitrag ergänzen:
Wir haben nicht nur Verantwortung für unsere Kinder, wie hier die meisten mit tollen konstruktiven Lösungen herausgestellt haben (v.a. Mütter UND Väter), sondern es bleibt auch noch zu erwägen, welcher Job abgegeben wird.
Denn die Ingenieurin in der Halbleitertechnik ist (aufgrund ihres Wissens) nicht ersetzbar, aber der durchschnittliche Friseur oder Handwerker.
Bzw umgekehrt:
Der Maschinenbauer in der Oberflächentechnik mit seinem Know How wäre ein Verlust, der eine ganze Firma in den Ruin treiben könnte, wohingegen die Frau als Sekräterin oder im Außendienst z.B. des Ordnungsamt schon eher ersetzbar wäre.

Jens, 26, Medizintechniker
 
G

Gast

  • #49
Wenn ich ein "Heimchen am Herd" ohne eigene Meinung, ohne Weltbild, ohne Horizont, ohne Ambitionen und sonst eigentlich auch "ohne alles" hätte haben wollen, deren einziger Lebensinhalt darin besteht, mich anzuhimmeln, wenn ich abends nach Hause komme, dann hätte ich mir einen Hund gekauft.

Eine Partnerschaft hat für mich etwas mich gegenseitigem Respekt und gleicher Augenhöhe zu tun.
Gibt es denn etwas tolleres, als eine Frau, die "ihren Mann" steht und sich trotzdem ihrer Weiblichkeit bewusst ist?
 
G

Gast

  • #50
49
Mich hat am meisten an vielen Beiträgen gestört, dass wir immer nur in der Dimension Kleinstfamilie denken und argumentieren. Es ist für kein Kind gut, dass es ausschließlich von einer Person erzogen wird. Bis zu einem gewissen Alter schon, aber dann müssen auch andere Bezugspersonen dazukommen. Wie soll ein kleiner Mensch sonst lernen, dass andere Erwachsene anders reagieren? Die soziale Kompetenz kann sich doch nur an unterschiedlichen Individuen ausbilden.
Ebenso ist es für keinen Menschen (sei es Mann oder Frau) gut, immer nur mit den selben monotonen Aufgaben (Haushalt) U N D gleichzeitig der Kindererziehung betraut zu sein. In jungen Jahren hatte ich einmal einen Traum, der mich erschreckt hat:
Ich schaute auf einen Wohnblock. Aber die mir zugewandte Außenwand fehlte. In jeder der vielen Küchen stand eine Mutter und arbeitete an Herd, Spüle oder Wischeimer. An jeder dieser Mütter zerrte(n) ein oder mehrere Kinder und quängelten und plärrten. Die Mütter sahen überfordert und alleingelassen aus. Die Kinder hatten auch keine vernünftige Ansprache, sie "sabotierten" indem sie das Wischwasser auskippten, oder andere Dinge taten um die Aufmerksamkeit der Mutter auf sich zu lenken. An dieser Stelle des Traumes bin ich aufgewacht: schweißgebadet, mit Herzrasen!
Meine weiterführenden Gedanken drehten sich um Großfamilien (evtl.auch künstliche): Eine Frau und Mutter (oder Mann und Vater) kocht z. B. für drei Familien, eine(r) übernimmt das Putzen und Einkaufen und die dritte Person betreut derweil die Kinder. Das Ganze kann ja reihum gehen, und zeitweilig springt auch noch eine Oma oder ein Opa ein, denn die ältere Generation ist auch sehr wichtig für unsere Kinder. Dann kann es für eine junge Mutter doch auch kein Problem sein, wenn sie berufstätig ist.
Dann könnte es letztendlich auch der einzelnen Elternperson gleichgültig sein ob Mann oder Frau die bessere Karriere macht.
Denn eines muss ich betonen: Es gibt Frauen, die gehen mit Leib und Seele in der Mutterrolle auf, die machen ihre Sache so gut, dass ich denen gerne meine Kinder anvertraut hätte. Und auch Männer gibt es, die als Hausmann und Vater eine bessere Figur abgeben als als Karrieremann.
Ich bin bei meinem ersten Kind auch nach 6 Monaten wieder arbeiten gegangen, Zunächst hat mein Lebensgefährte vormittags die Betreuung übernommen, später, als ihn seine Selbständigkeit stärker in Anspruch nahm, und keine Tagesstätte für unter 3-Jährige frei war, bekamen wir eine Tagesmutter. Sie hatte selbst zwei Kinder als alleinstehende zu versorgen und war solch eine o. beschriebene Mutter: mit ihren zweien nicht ausgelastet. Meine Berufstätigkeit kam meinem Kind sehr zu Gute! Ich war zufriedener. Ich konnte es nicht mehr ertragen, strickend auf einer Parkbank am Sandkasten mit anderen Müttern über Windelmarken
diskutierend oder Kochrezepte austauschend da zusitzen und den Kindern zuzusehen wie sie sich mit Sand bewarfen. Ich habe nicht mehr verdient als mein Partner, aber ich hatte meine Anerkennung, konnte mich mit den Kollegen in den Pausen über Konzerte, über Personalprobleme, Politik usw. austauschen. Wenn ich dann mittags nach Haus kam, konnte ich meinem Kind zuhören, etwas mit ihm unternehmen. Es hat gemerkt, dass ich mich für sein "anderes" Leben bei der Tagesmutter interessierte. Diese Zeit hatte für uns beide Qualität. Dieses Kind hat sich sehr früh dafür interessiert, wieso es bei anderen Menschen anders ist, sprich: es hat soziale Kompetenz erworben. Dafür, dass die Haushaltskasse erheblich aufgebessert war, musste mein Partner lernen, wie man sich einen Hemdenknopf annäht. Wenn wir uns gemeinsam Zeit nahmen mit unserem Kind etwas zu unternehmen statt Hausarbeit zu erledigen, musste es auch drin sein, dass die Fenster von einer Putzfrau gereinigt wurden. So hat die auch noch davon profitiert. Also, warum reden wir immer nur davon, entweder Karriere oder Kindererziehung?
 
G

Gast

  • #51
Also die Halbtagsstellenlösung ist ja hier angewandt worden.
Karriere bedeutet schon noch was anderes.
Da kommt man unter 60 Stunden nicht weg, und selbst, wenn es manche in 45 oder 50 schaffen, die Leistung ist dort viel höher.
 
G

Gast

  • #52
#48

Hallo, welcher Mann will denn ein Heimchen am Herd?

Was mir nicht Sorge macht ist dieser einmalige Beitrag, sondern die zahlreichen Reaktionen. Wenn Frau (und so mancher Mann) nichts besseres zu tun hat, als sich über solche Sätze, die weder Stichhaltigkeit noch Repräsentation haben, aufzuregen, dann frag ich mich, wie da echte Probleme gelöst werden sollen.
 
G

Gast

  • #53
Das Problem liegt doch vielmehr in den Frauen selbst. Da befreien sich die Frauen aus ihrer angeblichen ach sooo schlimmen "Unterdrückung" (an den Herd, dass Haus und die Kindererziehung gefesselt ), da wird demonstriert, gekämpft, gerungen um jegliche Gleichberechtigung auf jeder Ebene herzustellen. Dann aber kommt der Tag an dem genau diese Frauen durch welche Gründe auch immer in eine Deffensivposition geraten und keine der Emanzipierten Freundinnen ist in der Lage wirklich zu helfen. Irgendwo da muss dann ein Mann her, aber bitte einer der Durchsetzungsfähig und mit genügend Macht ausgestattet ist um das Deffensivproblem auch zu lösen. Oder nehmen wir doch einfach mal das Kennenlernen. Nach so vielen Jahren der Emanzipation, ist es immer noch so das in 90% der Kennenlernphasen die Frau vom Mann angesprochen werden möchte. Sie ist es die umworben werden will, erobert werden will und dann bitte auch noch meisst im klassischen Sinne, dass heisst der Mann muss sich schon was einfallen lassen um sich von der Masse ab zu heben. Also den Zustand der klassischen Rollenverteilung ist vorbei, daran müssen sich alle Geschlechter gewöhnen, kein Problem. Wenn dann aber Gleichberechtigung dann bitte aber auch wirklich in jedwedem Bereich. Ich als Mann habe kein Problem damit die Aufgaben zu Hause zu übernehmen, da gäbe es so viel dem ich was abgewinnen könnte, aber das Gejammer sollte mit dem Wechsel der Aufgaben bitte auch aufhören, von wegen das schaffe ich nicht und dort, dies und jenes wäre nicht zu packen. Wenn ich diesen Kampf aufnehmen, bestehen und zu meinem Wohl steuern kann, dann muss "sie" das auch können, denn das ist auch eine der Konsequenzen der Gleichberechtigungen, denn wir alle wissen doch das eben nichts immer nur schön gradlienig läuft. Merkwürdigerweise kam schon so oft grade in diesen Belastungssituationen das schwachsinnige Argument : naja da bist Du als Mann halt eben anders und Konstitutionell ganz anders aufgebaut. Tolle Gleichberechtigung wenn sie dann nicht greifen soll ...
 
G

Gast

  • #54
@37 und 44:

Danke, Euer Beitrag macht mir denn doch Mut und gibt eine gewisse Hoffnung.

Ganz allgemein finde ich, daß zu häufig von Frau & Mutter gesprochen wird. Kommt es nicht auf Partnerschaft an?! - Vielleicht hat eine meiner Freundinnen doch recht, wenn sie behauptet, daß "die Männer" einfach in ihrer Entwicklung "stehen geblieben sind"?!

Liebe Grüße
Petra
 
G

Gast

  • #55
Wenn man sich mal die differenzierten Beiträge 37 und 44 anschaut, sieht man leider folgendes:

Es geht nicht darum, DASS DIE ROLLENMÖGLICHKEITEN(!), die dort aufgezeigt werden realistisch sind, sondern es geht um eine allgemeine Unterstützung dieser Möglichkeit.
Das Lustigste ist, dass alle Frauen, die davon träumen, mit "Sie machen mir Mut" antworten.
Es baut sich also jede Frau, die für diese Rolle nicht geeignet ist, ein Luftschloß auf.
So kann aus wenigen Worten mancher erkennen:
Nicht die, die davon reden, sind die, die es auch schaffen werden, sondern die, die es schon getan haben, weil es auch wirklich als natürliche Rollenverteilung zu ihnen paßt.
Und die wechseln auch mal wieder in die klassische Frauenrolle zurück, wenn die Situation dazu Sinn macht.
("Das war's, von der Pörse, im Ersten ..." ... komme mir gerade vor wie Anja Kohl, die um 1955Uhr einen 5-Minutenauftritt hat und eher aus "Switch" bekannt ist. Und möchte dabei anmerken, dass ich sie mit ihrem Durchsetzungswillen (auch wenn die Argumente mal schwach werden) bemüht ist ihre Thesen zu verteidigen.
Und selbst eine solche Frau mit einem hohen Durchsetzungswillen weiß, wann es Sinn macht, einzulenken.
In dieser Diskussion vermisse ich das.
Zu sich selbst stehen, statt Wunschdenken hinterherzurennen.
Doch viele (Frauen) halten ihr Wunschdenken für ihre echte Rolle ...

(Jens, Beiträge 46 und 47)
 
  • #56
Männer haben ihre Wunschvorstellungen.
Frauen haben ihre Wunschvorstellungen.

Warum sollte es an den Männern liegen, wenn wir unsere Vorstellungen nicht umsetzen können? Das ist einfach von vielen Frauen zu kurz gedacht. Jedes Paar muss für sich eine Lösung finden, die den eigenen Lebenszielen entspricht. Wenn eine Frau für ihre eigenen Lebensziele keinen passenden Mann findet, dann ist es lächerlich, über die Männer herzuziehen, anstatt mal endlich über die Realisierbarkeit und Sinnhaftigkeit der eigenen Ziele zu reflektieren.

Als moderne Frau genieße ich die Freiheit und die Möglichkeiten, unter denen ich mich entscheiden kann. Aber meine Entscheidung muss ich selbst treffen und dann auch mit den Konsequenzen leben. Wer Karriere will, der wird eben kaum die "süße Familie" realisieren können. Immer alles zu wollen, geht nicht, und das Scheitern dann auf die Gesellschaft, die Umstände oder die Männer zu schieben, ist extrem billig. Leben bedeutet, aus den Umständen das beste zu machen, und nicht über die Umstände zu mäkeln.

Ich genieße es, einen tollen, anspruchsvollen Job zu haben, aber ich würde auch gerne ein paar Jahre mit einem Kind genießen. Und zwar ohne von "Qualitätszeit" faseln zu müssen, sondern einfach da zu sein und ein gemeinsames Leben mit Mann und Kind zu führen. Lebensqualität ist für mich nicht nur Beruf, sondern auch Freizeit, Urlaub und Familie. Das muss jede Frau für sich entscheiden, aber ich wäre froh, wenn es mehr Frauen gäbe, die sich nicht durch ideologische Vorgaben ihre insgeheimen Träume zerstören ließen.
 
  • #57
Ich will mich mal gar nicht in diese unsägliche Diskussion, welches Rollenmodell nun richtig ist, einmischen und einfach die gestellte Frage beantworten:

Ich stehe nicht auf die klassische Rollenverteilung, und zwar ohne jeden missionarischen Eifer. Als Selbständiger habe ich da aber vielleicht auch gut reden, weil es mir eben möglich ist, meine Zeit frei einzuteilen.

Und bevor jetzt Missverständnisse auftreten: Ich finde die Diskussion nicht etwa deshalb unsäglich, weil ich hier die eine oder andere Meinung bewerten möchte, sondern weil es in dieser Frage eben kein richtig oder falsch gibt. Es gibt nur bessere und schlechtere Argumente und auf die will ich hier gar nicht im Einzelnen eingehen.

Also, für mich soll das jeder halten wie der Pfarrer Nollte, der machte es nämlich wie er wollte. Aber es müssen eben auch die Rahmenbedingungen gegeben sein, dass ich so oder so leben kann, ohne dass es für mich mit derartigen Nachteilen verbunden ist, dass ich faktisch keine Wahl habe. Und da sehe ich ganz klar Handlungsbedarf.
 
G

Gast

  • #58
Nur zur Richtigstellung:
Bis ins "Mittelalter" waren Frauen unserer Gesellschaft noch keine "Heimchen am Herd", sie gingen auch handwerklichen Berufen nach (teils auch wegen Männermangel). Erst die Zeit der Hexenverbrennungen hat dem endgültig ein Ende gesetzt. Heutige Rollenverteilungen existieren also erst seit ca. 500 Jahren und sind keineswegs Naturgesetz.
In der "Steinzeit" gab es noch kein Patriarchat, ähnlich wie bei noch heute lebenden Naturvölkern.
Die Mädchen liefen mit den Frauen mit und die Buben waren/sind ab dem 4 Lebensjahr bei den Männern und werden von Ihnen erzogen.
 
G

Gast

  • #59
Eine tolle Antwort von der #55.
Darf ich Sie mal fragen, wieviel Zeit ihr Job ihnen abnimmt? Ich finde genau diese Einstellung, wie in meinen Beiträgen erklärt, für die passende.
Dass das mit dem Kind nicht so hinkommt, wie es in den ersten 3 Jahren sein sollte, ist bei mehr als 40Stunden/Woche leider abzusehen. Und einen Ausweg in Teilzeit gibt es wahrscheinlich auch nicht.
Wäre es für Sie eine Option, bei Zwang auf 50 oder 60 Stunden/Woche, einen anderen Beruf zu wählen, bzw. zu kündigen? Und hoffen, in ein paar JAhren wieder ein Job zu bekommen? Ein Geschwisterkind täte dem erstgeborenen gar nicht so schlecht, es wäre zumindest unter praktischen Voraussetzungen für die Familie in vieler Hinsicht vorteilhaft!

Im Ingenieurberuf hat man dies normalerweise nicht, aber zumindest jetzt kann man mal 1 Jahr in Teilzeit gehen. Das würde ich eventuell sogar tun, um für die Frau zu übernehmen. Wobei ich immernoch glaube, dass Frau dem Kind eben mehr geben kann.


Jens, Medizintechniker, 46 und 47 und 54
 
  • #60
@58
Naja, zumindest die Brust kann sie dem Kind geben, was Mann deutlich schwerer fallen dürfte ;-)))
´tschuldigung. Ist mir so rausgeruscht