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  • #1

Wer von den Männern steht noch auf die klassische Rollenverteilung?

Seid mal ganz ehrlich: Wenn ihr nur eure eigenen Wünsche berücksichtigt, wem würde noch die klassische Rollenverteilung zusagen?
 
  • #2
Eine Frau, die sich nur um den Haushalt und die Kinder kümmert und ihr Leben auf mich "als Ernäherer" fixiert, fände ich uninteressant. Sie sollte einen Beruf ausüben und eigene bzw. eigenständig Hobbys haben/ausüben. Das alles bedeutet Erweiterung des Horizonts, neue Impulse und Anregungen - für sie selbst, aber auch für die Weiterentwicklung der Partnerschaft.
 
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  • #3
Sehr schön, leider gibts das heutzutage nicht mehr ... Frauen wollen Karriere und irgendwann fällt ihnen ein (meistens zu spät), das man ja noch Kinden haben möchte und können sich nicht entscheiden. Klassische Rollenverteilung würde viele Neuzeitliche Probleme lösen und fände ich als Mann sehr angenehm, da man sich wieder auf das wesentliche konzentrieren kann.
Ich glaube unsere jetzige Gesellschaftliche Struktur kann auf Dauer so nicht bestehen (jeder will für sich das meiste, untere Bildungsgrade vermehren sich explosionsartig und deren Kinder auch, die Klugen sterben aus...). Ich glaube wir steuern langfristig (20 Jahre +) auf eine starke Krise zu, wenn sich nichts Grundlegendes am Menschen ändert.
 
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  • #4
Ich fände die klassische Rollenverteilung immer noch super. Die Gesellschaft leidet total unter dem Feminismus. Schlechte Kindererziehung, zerrüttete Familien, Partnerschaftsprobleme ohne Ende. Kinderkriegen Ende 30 als Notanker. Alles echt übel.

Ohne Doppelverdiener hätten wir außerdem auch kaum Arbeitslose. Alles selbstgemachte Probleme durch eine politische Ideologie, die an der biologischen Bestimmung vorbeigeht.
 
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  • #5
Nun ist es aber so, dass in den Ländern mehr Kinder auf die Welt kommen, in denen es Frauen ermöglicht wird zu arbeiten und gleichzeitig Familie zu haben wie z.B. in den skandinavischen Ländern, oder auch in Frankreich.
In Schweden z.B. gibt es 1,8 Kinder pro Frau, und zwar deswegen weil Frauen durch Geburt und Kindererziehung nicht vom Erwerbsleben abgeschnitten werden. Und ich glaube nicht, dass es sich dabei nur um schlecht erzogene Kinder aus unteren Bildungsgraden handelt.
Auf eine Krise werden nur diejenigen zusteuern, welche nicht fähig sind mit der Zeit zu gehen.
 
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  • #6
Na dann müssten die Kinder von Hartz 4 Empfängerinnen ja perfekt erzogen sein, wenn man sich hier die Argumentation der Männerwelt anschaut. Ich glaube nicht daran, dass man sagen kann Quantitä = Qualität. Die Mutter muss mit sich selbst zufrieden sein, nur so kann sie ihr Kind gut erziehen. Und ja, viele Ehen würden viel länger halten, wenn die Frau noch an den Ernährer gekettet wäre.

Ich hoffe, solche Männer mit vorsinnflutlichen Weltbild sortiere ich ganz schnell aus.

P.S.: Warum kann nicht der Mann zuhause bleiben? Löst auch das Doppelverdiener und Zeitproblem.
 
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  • #7
#3Wenn Du Dir so wie ich Personal einstellen würdest, könntest Du sogar Arbeitsplätze schaffen.Wenn Du genug verdienst, könnte Deine Partnerin ja trotzdem zu Hause bleiben und sich um das Wesentliche des Familienlebens kümmern.Die Harmonie unter Euch hätte dann auch grössere Chancen, als wenn die Frau ins Mittelalter zurückkehren sollte.
 
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  • #8
#5 Harzt-4-Empfängerinnen mangelt es halt an was anderen. Natürlich entscheidet nicht nur Quantität -- aber wenn die ganzen normalen bis gebildeten Frauen ihre Kinder selbst erziehen würde, dann stände es erheblich besser um unsere Gesellschaft, das ist sicher.

#4 deine Beweiskette ist löchrig "und zwar deswegen weil..." ist blödsinn, weil du das nur vermutest und nicht weißt. Vielleicht haben die Länder nur eine kinderfreundlichere Einstellung, sehen Frauen und Männer in Kindern eher eine Bereicherung als eine Last? Es gibt so viele gründe, keiner weiß es. Nebenbei kinder zu kriegen und sie gleich abzuschieben ist auf jeden fall keine gute lösung.

5,6: Vorsinnflutlich und Mittelalter: Merkt ihr noch was? das Modell war bis vor kurzem aktuell und hat unser land zu dem gebracht was wir sind. derzeit geht es dank der männerfeindlichen Ideologie doch eher bergab.
 
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  • #9
Ja, in Deutschlands geht es berg ab, in Skandinavien, Frankreich usw - wo außerhäusige Kinderbetreuung gang und gäbe ist - geht es hingegen steil aufwärts. Deutschland hängt bildungstechnisch einfach noch im vorletzten Jahrhundert. Übrigens beweisen diverse Studien, dass Kinder durchaus noch wissen, wer ihre Mutter ist, selbst wenn sie mit 6 Monaten in die Krippe kommen und zweitens diese Kinder wesentlich besser entwickelt waren als Erwachsene, als die Kinder, die Mami pur bekamen. Exemplarisch ist für Deutschland, dass es das Wort Rabenmutter nur in der deutschen Sprache gibt. Aber egal, Spiegel, Stern, Psychologie heute und wie die Blätter alle heißen, machen ja nur bei der großen Gehirnwäsche mit, wird es vermutlich gleich heißen. Ganz zu schweigen von den Wissenschaftlern, die werden nur von irgendwelchen Lobbysten bezahlt.

Die Kindergärten in Deutschland sind sowieso ein Armutszeugnis. Anstatt wie in vielen Ländern Kindern spielerisch schon ans Lernen zu bringen, werden Kinder von Erzieherinnen betreut, die nie eine Hochschule besucht haben und die schlechter bezahlt sind als viele Fließbandarbeiter.

Aber man hört ja auch oft bei Firmen: Bloß nichts verändern und modernisieren, das Geschäftsmodell hat doch die letzten 50 Jahre geklappt, das funktioniert noch die nächsten 50 Jahre!

Und in meiner Abiturklasse liefen fast nur Kinder von Staatsanwältinnen, Rechtsanwältinnen und Co. herum, die Vollzeit berufstätig waren, und die Kinder konnten sich alle benehmen. Ich mit meiner nahezu Vollzeitmutti war die absolute Ausnahme.

Bin #5
 
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  • #10
Es ist einer Partnerschaft förderlich, wenn jeder, also Mann und Frau, seine Fähigkeiten, Talente und Potentiale entfalten und diese im Berufs-oder auch Privatleben adäquat einsetzen kann.Dann sind Menschen in sich und mit sich zufrieden und fühlen sich anerkannt, gewürdigt und auch wohl, was ihrer Partnerschaft und Beziehungsfähigkeit sehr zugute kommt. Bügeln, putzen, flicken, aufräumen sind jedermanns Haushaltspflichten, die einfach gemacht werden müssen, aber sich nicht automatisch mit den individuellen Fähigkeiten und Talenten einer Frau decken müssen.....derjenige bzw. diejenige, die gerne bügelt - gibts durchaus - soll das gerne tun, aber nicht "biologisch"? dazu gezwungen sein, während der andere seine Potentiale voll entwickeln darf. Diejenige, die das gerne macht, weil sie es gut kann, könnte sich mit einem Wäsche-und Bügeldienst selbstständig machen, ich wäre dann eine gute Kundin, wie viele andere auch, und ihr Laden läuft...während x andere Männer sich mit von ihren Frauen "nur durchschnittlich gebügelten" Hemden zufrieden geben müssen....
 
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  • #11
Also ich stehe dazu: Klassische Rollenverteilung wäre toll, vor allem während die Kinder klein sind. Das hat mit anachronistisch überhaupt nichts zu tun. Hoffentlich finde ich so eine Frau, die Kinder nicht nur kriegt, weil es dazu gehört, sondern weil sie sie wirklich erleben möchte.

#9, "Fähigkeiten entfalten" -- von was für Berufen redest Du? Es gibt ganz viele Frauen (und Männer), die Berufe ausüben, bei denen sie sich nicht voll entfalten. Das ist wahrscheinlich sogar die Mehrheit.
 
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  • #12
#10 Gehst du nur arbeiten, weil du damit Geld verdienst? Dann hättest ja jeden x-beliebigen Beruf ergreifen können, der Geld verspricht. Hast du aber vermutlich nicht.

Abgesehen davon, dass man in einen Beruf nicht nur auf seine Mutterrolle reduziert wird, kann man viele Sachen anwenden, die man sich während des Studiums/Ausbildung/Lebens angeeignet hat. Es gibt viele Leute, die lieben es andere Menschen zu beraten, genauso wie gerne manche die Nächte lang durchfeilen an einen Problem. Klar, an manchen Tagen hat man weniger Lust zu arbeiten und an manchen mehr. Aber ich jedenfalls gehe nicht arbeiten, weil irgendwie Geld in die Kasse kommen soll, sondern vor allen Dingen weil es mir Spaß macht an Projekten mitzuwirken. Das ist einfach ein anderer geistiger Austausch als auf den Spielplatz und da wird man nicht danach beurteilt, wie adrett das Kind aussieht, sondern was man mit seinen Köpfchen geleistet hat.Da kommt man mit Leuten zusammen, die nicht nur den Status Mutter teilen, sondern einen ähnlichen beruflichen Horizont haben und mit denen man sich fachspefizisch austauschen kann.

Insofern wiederhole ich meine Bemerkung von oben: Wenn unbedingt jemand zuhause bleiben soll, dann kann das ja auch der Mann machen, den sein Job lästig und gleichgültig ist. Muss er nicht diese lästige Bürde des Ernährers tragen und kann sich mit den Kindern selbstverwirklichen. Wieso muss sich die Frau mit den Kindern selbstverwirklichen?

Ich spreche übrigens keiner Frau das Recht ab, dass sie zuhause bleiben kann und darf in den ersten Monaten und auch später, aber es gibt für mich spätestens mit den dritten Lebensjahr keinen sachlichen Zwang den Kinde wegen zuhause zu bleiben. Wenn sie dann nicht mehr arbeiten will, okay. Aber deswegen wird das Kind nicht automatisch glücklicher.

Übrigens zerbrechen genau diese Ehen in der Regel dann auch, sobald das Kind aus den Haus ist, denn dann hat die Mutter gar nichts mehr als "Lebensaufgabe".

Bin #5
 
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  • #13
@11 Mit der Idee könnte ich mich gut anfreunden, dem Kinde wegen zuhause zu bleiben. Nach 25 Jahren Schufterei im Job käme mir eine sogeartete "Auszeit" ganz gelegen. Das würde ich sogar zum Thema machen, wenn die Lebensqualität darunter nicht leiden muss, weil sie erheblich weniger mit nach Hause bringt, als ich. Das wäre die einzigste Bedingung. Aber sonst ?

Mich stört eher, dass heutzutage wirklich alles unter einen Hut gebracht werden soll. Hoher Lebensstandard, am Besten Doppelverdienst, Karriere, Kinder, Konsum, Malediven vs Campingplatz Auf nichts verzichten. Man lebt ja nur einmal. Zur Not auf Kosten des Nachwuchses. Die wohlgenährte RAMA-Familie, wo alles passt. Traumhafte Bedingungen. Beide sehen gut aus, Kohle ist kein Problem und die aufgeweckten und intelligenten Kinder sind wohlerzogen. So ist es aber nicht, sondern nur in der Werbung. Ich kann mir gut vorstellen, dass solche Klischees angenommen werden und versucht wird, dem gleichen Bild zu entsprechen, welches uns da so vorgegaukelt wird. Meine grundsätzliche Haltung ist. Kinder oder Karriere, nicht aber beides. Für mich ist und bleibt es eine Schutzbehauptung, die Kinder würden nicht darunter leiden. Das Jugendliche früher mit Waffen in Schulen Amok gelaufen sind, ist mir wohl entgangen, wenn es unschädlich sein soll. Das Minderjährige Flatrate-Saufen, gabs früher auch nicht. Zum jetzigen Zeitpunkt mache ich mir überhaupt keine Sorgen darüber, dass ich mal durch einen Jüngeren ersetzt werde, weil ich aufgrund meines Alters und Wissens nicht mehr Paroli bieten kann. Frage mal Personalreferenten, welches Niveau heutzutage die Berufeinsteiger haben. Frage die Lehrer, welche Manieren junge Menschen haben. Ich meine, die Rollenverteilung, die es früher gab war gut und macht Sinn. Mir ist es egal, ob sie oder ich zuhause bleibe, idealerweise macht es einer von beiden. Ich bin der Letzte, der an alten Strukturen klebt, aber diese Rollenverteilung war gut, und da kommen wir auch wieder hin. Die Emanzipation wird sich irgendwann umkehren und die Frau ist wieder Stolz darauf, dass ihr Mann soviel verdient, dass sie nicht arbeiten gehen muß. In den 70ern war es noch so, dass es Doppelverdiener scheinbar "nötig" hatten, wenn beide arbeiten gingen. Was revolutionär wäre und eine Weiterentwicklung, wenn es durchaus üblich würde und keine Ausnahme, dass der Mann die Erziehungsarbeit übernimmt und der Mann Stolz wie Oskar ist, eine Frau zu haben, die eine Familie ernähren kann.
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  • #14
....die Frauen sind letztendlich die einzige Verlierer wegen Emanzipation..... Männer leben meistens gleich wie früher und Frauen MÜSSEN heute nicht nur eine Familie grossziehen, sondern auch arbeiten gehen.... und viele, viele können nicht mal nen Mann zu heiraten finden.... bleiben unfreiwillig kinderlos, alleine und einsam
 
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  • #15
@12
Okay, damit kann ich schon eher "leben". Ich finde es auch schwierig mit Vollzeitjob die Kindererziehung zu schaukeln, wenn man sich nicht zum Ausgleich eine gute Betreuung leisten kann. Und ich finde es nicht wichtig, dass man sich zwei große Autos, dreimal Urlaub im Jahr und Haus im Grünen leisten kann. Das finde ich überflüssigen Luxus und wiegt die darauf verwendete Zeit meiner Meinung nach nicht auf.

Meine Erfahrung (bin noch nicht allzu lange aus der Schule raus) aber ist trotzdem, dass es keine Rolle spielte, ob die Mutter zuhause ist oder nicht, wie die Kinder sich benehmen. Es gibt Mütter, die verziehen ihr Kind Vollzeit und es gibt Mütter, die erziehen ihr Kind.

Der erste deutsche Amoklauf war übrigens 1964.
Link (falls die hier erlaubt sind): http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,303519,00.html

Ansonsten ist es gerade heute mit den reformierten Unterhaltsrecht - wobei dazu zu sagen ist, dass ich die Reform gut finde - wichtiger als jemals zuvor für eine Frau sich beruflich nicht völlig abhängen zu lassen. Denn im Falle einer Scheidung ist sie verpflichtet sich einen Job zu suchen und wenn sie nicht als Kassiererin an der Kasse enden will, muss sie während der Jahre der Kinderziehung zumindest einen Fuß in der Tür gehabt haben um zügig und angemessen wieder einsteigen zu können ins Berufsleben. Bei einer Scheidung werden die wenigstens Männer den Anstand im Leib haben zu sagen, dass sie ja wollten, dass die Frau nicht arbeitet. Wehe derjenigen also, die das nicht schriftlich fixiert hatte.
 
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  • #16
@13 hier nochmal #12. Du hast meinen Beitrag nicht gelesen, oder? Die Kinder sind die Verlierer, nicht die Frauen. Warum? Weil sie nicht mehr die familiären Bedingungen vorfinden, wie früher. Niemand muß arbeiten gehen, aber man kann lernen, sich einzuschränken und verzichten, wenn es nicht reicht. Geld kann man nur einmal ausgeben. Das Kinder eine Investition sind, die Entbehrungen in vielen Bereichen abverlangt, ist für mich klar wie Klosbrühe. Das weiß ich vorher. Entweder oder. Wenn ein Verdienst für 3 nicht ausreicht, einem Kind vernünftige Bedingungen zu ermöglichen, sollte man es lassen. Ich finde, der Staat hat gegenüber früher schon ganz schön nachgebessert (Kindergeld, Elterzeit) War ja auch bitter nötig, sonst sterben wir bald aus. Partnersuche ist ja schon schwierig geworden. Hätte nie gedacht, mich hier mal anzumelden. Und auch hier gestaltet sich die Partnersuche schwieriger als gedacht.
 
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  • #17
Ich war 8 Jahre bei den Kindern daheim. Diese Jahre sind ein gutes Fundament für sie. Seit 2 Jahren gehe ich arbeiten (nach der Scheidung). Weder finde ich mich selbst, noch habe ich die Zeit für meine Kinder, die ich gern hätte. Ein Großteil des Geldes ist nun von meiner Arbeit, doch ich müßte lügen, wenn mich genau dieser Umstand überglücklich macht.

Nicht alle, doch viele Frauen lügen sich und der Gesellschaft vor, wie toll es ist, neben Familie arbeiten zu gehen. In Wahrheit zerreisst es einen. Klar gefällt mir mein Arbeitsplatz, wir haben Spaß, ich kann auch quatschen, ich verdiene mein eigenes Geld und so weiter. Aber die Zeit daheim mit Haus, Garten, Kindern und Hund war um ein vielfaches toller. Und jetzt kommt der Knaller: ich weiß das erst jetzt. Ich konnte es nicht so schätzen, da es zig Frauen gab, die es mir neideten und mir und anderen "Hausfrauen" ein schlechtes Gewissen eingeredet haben. Tja, aus Fehlern wird man klug. Ich weiß nun genau, was ich an einem umsorgenden Ehemann hätte. Sofern ich noch ein Kind bekomme.

Sonja
 
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  • #18
Also ich fände es von einem Mann, mit dem ich Kinder habe, äusserst unmännlich, wenn er erwartet, dass ich auch arbeiten gehe und die Kinder von frühmorgens bis abends in den Kindergarten oder Hort stecke.
Das war bei meiner Partnerwahl schon auch wichtig, sofern man Kinder will. Und ich rede nun nicht von Millionären.

Ein Mann ist der Versorger, der Ernäher. Freilich ist es in Ordnung für mich, auch arbeiten zu gehen, wenn man keine Kinder hat (logisch!) oder die Kinder groß sind. Doch ab dem Zeitpunkt, ab dem eine Frau Mutter ist, sollte sie die Freiheit haben, zu wählen. Familienmanagment ist ein wichtiger Faktor.

Und Ehen werden so oder so geschieden, falls jenes Argument nun kommt. Rezept gibt es leider keines. Ich kann #8 gut verstehen!!!!
 
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  • #19
Diese Situation verstärkt den für mich wiederlichen Gedanken der Patchwork-Familie, welche dramatisch zunehmen. Auch so eine Fehlentwicklung, welche genau auf diesen Sachverhalt zurückzuführen ist.
 
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  • #20
Ich kann nur hoffen, dass ich einen Mann finde der sich von dem ganzen Theater noch nicht anstecken hat lassen und es mir ermöglicht und sich auch wünscht, dass ich bei den Kindern bleibe und auch sieht welchen Wert diese Arbeit hat die ich da leiste.

Wie #10 so schön sagte: Ich will Kinder nicht nur bekommen weil es dazu gehört. Meine Kinder nach der Geburt schnellstmöglich in die Hände einer "Erzieherin" zu geben damit ich mich wieder selbst verwirklichen kann ist mir ein Graus. Mutter zu werden und dann auch wirklich zu sein ist für mich ein großer Teil meiner Selbstverwirklichung.
 
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  • #21
Was ich schlimm finde in unserer Gesellschaft ist die Intoleranz. Warum kann sich nicht jeder die Lebensart aussuchen, die für ihn/sie stimmt, ohne dass er/sie deswegen verurteilt wird? Wenn jemand glücklich ist, "ein kleines erfolgreiches Familienunternehmen" (sprich Hausfrau zu sein) zu führen, was gibt es daran zu kritisieren? Vor allem wenn sich die Partner einig sind, dass das für sie der richtige Weg ist. Und wenn sich ein Paar entscheidet, dass beide arbeiten und Kinder haben, dann sollen sie es so machen. Dann ist es auch ok.

Es gab Zeiten, da war es ein Statussymbol, nicht arbeiten zu müssen. Heute wird man schief angesehen, wenn man "nur" Hausfrau sein will. Dabei ist es doch super, dass wir eigentlich in unserer Gesellschaft grundsätzlich die Wahl haben und weniger abhängig sind von gesellschaftlichen Zwängen als andere Generationen. Warum sollten wir uns also die Freiheit der Wahl nicht gönnen?
 
  • #22
es kommt auf einen gesunden mix an, eine frau die voellig von mir abhaengig ist brauche ich nicht, sie muss zumindest eine positive einstellung zur arbeit haben und die faehiglkeit besitzen sich selbst zu erhalten. Eine frau die sich ihrer mutterrolle verweigert und auch keinen willen oder faehigkeit besitzt einen haushalt zu fuehren ist beziehungsmaessig auch wertlos.
 
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  • #23
@ Thomas #21, was ist das denn für eine schräge Aussage "Eine frau die sich ihrer mutterrolle verweigert und auch keinen willen oder faehigkeit besitzt einen haushalt zu fuehren ist beziehungsmaessig auch wertlos."??

Es mag sein, dass es für dich klar ist, dass deine Wunschpartnerin Kinder möchte und den Haushalt führt sowie arbeitet. Dagegen lässt sich nichts einwenden. Weshalb aber sollte eine Frau, die keine Kinder möchte, "beziehungsmässig wertlos" sein?? Und eine Frau, die den Haushalt nicht führen will/kann ist ebenfalls "beziehungsmässig wertlos".... Also ich will dich jetzt nicht fragen, ob du eine "beziehungsmässig wertvolle" Frau auf diese zwei Eigenschaften reduzierst resp. drei Eigenschaften, sie muss auch noch arbeitswillig sein....

Ich habe keine Kinder (habe mich also der Mutterrolle verweigert) und führe auch meinen Haushalt nicht selber, da ich mir eine Haushalthilfe leisten kann. Ich habe einen anspruchsvollen Beruf und möchte meine nicht allzu grosszügig bemessene Freizeit nicht mit Haushalt vertrödeln. Aber "beziehungsmässig wertlos" habe ich mich noch nie gefühlt :)))

Ich habe auch erst einmal einen Mann getroffen, der diese Einstellung hatte, der war aber etwa doppelt so alt wie du!
 
  • #24
#22 ja, ich war meiner zeit schon immer vorraus, selbst mit 19 wurde mir von vielen die zumindest intellektuelle reife von einem 40 jaehrigen mehrfach unterstellt, so ueberrascht mich dein vergleich mit einem 60 jaehrigen jetzt gar nicht.
Schade, das fuer dich familie haben, zu altmodischen werten zaehlt.

ich reduziere es natuerlich nicht auf die 2 eigenschaften aber sind die nicht vorhanden, nutzt der ganze rest auch nicht um eine familie zu gruenden.
 
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  • #25
Ich schreibe mal erst und lese mir später die anderen Postings durch. Ich möchte auch nur eine Frau mit Familiensinn, welche dann nur halbtagsarbeitet und die eigenen Kinder betreut, also klassischer Rollenverteilung. Dafür arbeite ich hard und verdiene genug um Frau auch komplett (nur in Verbindung mit Kindern) durchzufüttern. Wenn mir Frau dann mit dem emanzen Kram ankommt, sinkt die Gunst schlagartig auf Null, da ich meine Firma niemals gegen Hausarbeiten wie putzen oder sowas opfern würde. Ich würde dann zur Not lieber zusätzlich eine Putzkraft einstellen. Irgend so eine Business Lady sieht zwar toll aus und mag sich auch theoretisch und gedanklich teilweise gut anfühlen, ich brauch das aber nicht und möchte so eine Frau auch nicht. Wenn ich 45 oder Älter bin und keine Kinder mehr möchte, dann würde ich meine Meinung bestimmt ändern.
 
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  • #26
Ich verstehe die Discussion hier nicht ganz.... In meinem Freunden Kreis sind alle Frauen, die über 30 sind UND einen Partner haben - haben gerne Kinder und entscheiden dann in der Familie wer und wie lange zu Hause bleibt. Meistens beleibt eine Frau ein Jahr zu Hause und dann arbeitet 50%. Es ist eine private Entscheidung, die von beiden Partner gemach wird. Es gibt aber viele Frauen (wie ich auch), die keinen Partner haben und finden können. Sie konzentrieren sich klar auf Karriere... was noch denn? Ich kenne keine Frau, die in einer glückliche Partnerschaft ist, die sagt - "ich werde nie aufhoeren zu arbeiten und möchte keine Kinder".

Viel Glück an Alle mit der Partnersuche!

O.
 
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  • #27
An alle Männer die sich hier lustig für klassische Rollenverteilung aussprechen: Ich kotz im Strahl!!!! Wir stecken immer noch tief in den 50er Jahren. Wenn ihr ne geregelte Kindererziehung wollt, dann bleibt doch selbst zu Hause. Ich weiß, wie geil sich beruflicher Erfolg anfühlt und das wollt ihr euren Mädels vorenthalten??? Schonmal den ganzen Tag gekocht und Windeln gewechselt??? Verdammte EvaHermannia !!!
 
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  • #28
Welcher Mann kann noch eine Familie ernähren? Die Lebenshatungskosten sind gestiegen.
Die geschiedenen und in Trennung lebenden Männer werden durch Alimenten gekröpft (Schweiz!) und sind trotz anständiger Einkommen fast nicht überlebensfähig.
Schon beim ersten Date sagen die heutigen Männer "Machen wir fifty fifty?"
Die Frauen wollen von geizigen Typen nicht abhängig sein.
Meine Kollegin liess sich mit 46 Jahren (2 Kinder) scheiden. Echten Schmuck hat sie von Ihrem Ehemann während 20 Ehejahren nicht bekommen, dafür hat er Syphillis und Tripper von Geschäftsreisen aus Bangkok nach Hause mitgenommen. Für billigen Sex reichte das Kleingeld gerade noch. Die Frauen sollen Berufe ausüben, Kinder bekommen oder eben keine wenn sie keine wollen und vor allem nicht finanziell von "Männern" abhängig sein.
 
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  • #29
Ich würde gern die Argumente von einem Mann hören, warum ich mein über 150 tEuro Gehalt aufgeben und in die Küche gehen sollte... Es sei denn ich finde einen reichen Märchen-Prinz. Dann werden wir vielleicht in der Märchen-Welt beide nicht arbeiten und vom Schloss zum Schloss reisen.... hm...

Olivia
 
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  • #30
@28 Les' Beitrag #12 nochmal ...Mit Dir gehe ich gerne fein Essen und wir beiden stellen eine Zugehfrau für den Haushalt ein. Was die Erziehung unserer Kinder angeht, ist der gesunde Mix aus Fremdbetreuung und Eigeninitiative eine angemessene Lösung. In meinem Beitrag kam es mir darauf an, mich nicht in Details zu verlieren, sondern der Situation entsprechend, Lösungen zu finden, dass weder ihr noch mir Vorteile eingeräumt werden bzw. Nachteile hingenommen werden müssen. Ist doch ganz einfach.