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Gast

  • #31
Bei meiner Schwester war es ähnlich, jedoch ging es um die eigene Tochter.
Sie ist alleinerziehend mit 11 jähriger Tochter.
Das Mädchen findet es natürlich spannend vorne zu sitzen, was sie auch darf, wenn sie mit meiner Schwester unterwegs ist.
Nachdem sie den LG meiner Schwester besser kennengelernt hatte, wollte sie vorne sitzen.
Die Beiden gaben nach und meine Nichte saß eine Stunde vorne.
SIe fand das so cool, dass sie ab jetzt immer vorne sitzen wollte.
So wurde meine Schwester mal soeben nach hinten verbannt und wenn es nach dem Willen der eigenen Tochter gegangen wäre, dann wäre meine Nichte die neue Beifahrerin geworden.
Meine Schwester wehrte sich über Monate gegen den Sitz hinten rechts, zumal ihr wirklich oft schlecht wird.
Der LG meiner Schwester fand das alles ganz lustig, dass sich 2 Frauen streiten, wer neben ihm sitzen darf.
Inzwischen sitzt nach vielen Diskussionen meine Schwester wieder vorne.
Es ist mit Sicherheit ein Machtspiel gewesen.

Liebe FS, ich verstehe Dich und wäre genauso gekränkt gewesen wie Du!
w.
 
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  • #32
(Der Junge ist kleiner als ich, insofern Koerpergroesse ein Argument sein soll.)
Ich fuehle es aehnlich wie einige von euch.
Es geht mir um den Machtkampf, den ich hier spuere und nicht nur um einen Platz im Auto.

Mit Ultimatum hatte ich lediglich gemeint, dass ich nicht mitfahren wuerde. wenn der Sohnemann nicht den Sitz raeumt, auf den er stur beharrte.
Eine gleiche Situation hatten wir schon einmal (zu meinen Gunsten) ausgetragen und dies war halt ein neuer Versuch...
.
Er erklaerte sich beim Vater auf unterschiedliche Art und Weise... durch Traenen in den Augen und er habe Bauchweh gehabt...
(Der Vater meinte, da ich keine eigenen Kinder habe, koenne ich nicht diese tiefe emotionale Bindung zu einem eigenen Kind verstehen.)

Achja, da die Essensportion im Restaurant so winzig war, fuhren beide zwei Stunden spaeter nochmals zum Essen in einen Fastfoodladen. Der Vater bot mir an, mitzukommen. aber eigentlich wissen beide, dass ich dorthin nicht gerne essen gehe und somit war meine NichtBeteiligung gesichert..
(FS)
 
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  • #33
Keine Frage: Kinder , jüngere, kleine, etc. sitzen hinten. Vorne sitzt Partner/Partnerin, ältere, Vorgesetzter, 2m Menschen, Gebrechlicher, etc.

Kann dich verstehen FS. Ist auch ein Zeichen von Wertschätzung. Seine Kids sind keine Bebes mehr. Ausnahme wenn Sohn 2m gross, mit Krücken, etc. m, 44
 
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  • #34
Achja, da die Essensportion im Restaurant so winzig war, fuhren beide zwei Stunden spaeter nochmals zum Essen in einen Fastfoodladen. Der Vater bot mir an, mitzukommen. aber eigentlich wissen beide, dass ich dorthin nicht gerne essen gehe und somit war meine NichtBeteiligung gesichert..
(FS)
Liebe FS, kann es sein, dass da noch mehr in der Beziehung nicht stimmt?

Habt ihr inzwichen noch mal darüber gesprochen und für die Zukunft Regeln aufgestellt bzw abgesprochen?

w 49
 
  • #35
Also bei mir geht es nach dem Grad der Invalidität und nach der Größe.

Da ich meist die Kleinste bin, jage ich regelmäßig Kinder, Besucher etc nach vorne und mache es mir hinten gemütlich. Bei Kurvenstrecken würde ich selbst fahren wollen oder auf dem Platz vorne bestehen.

Wenn es wirklich stimmt, dass es dem Jungen schlecht wird - Eltern wissen so etwas - war es i.O., dass er vorne saß.

Ansonsten, liebe FS, würde ich einmal genau hinsehen, wie es um den Respekt in Deiner Beziehung bestellt ist. Es ist kein gutes Zeichen, wenn Du das Bedürfnis hast symbolische Kämpfchen auszutragen.

P.S. Der Verweis Deines LG auf die emotionale Bindung zu den Kindern ist unsinnig. Meine Kinder und ich sind uns extrem eng verbunden und können uns auf dieser sicheren Basis heftige Kämpfe liefern- was bei diesen äußerst eigenwilligen Kindern dringend notwendig ist.

Wenn ein Vater sich nicht traut seine Autorität seinem Sohn gegenüber geltend zu machen, liegt der Grund dafür zu fast 100% in seiner Schwäche, Unsicherheit und in der Angst nicht mehr geliebt zu werden. Gerade WE-Väter mutieren deshalb oft zu Nicht-Erziehern, was den Kindern am meisten schadet.
 
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  • #36
Ich verstehe Dich und Du hast auch völlig richtig entschieden.

Anstatt eine Diskussion mit dem Sohn zu führen geht Dein LP den einfachen Weg.
Nur nicht mit dem Sohn auseinander setzen.

Ich habe es in meiner Ehe so gemacht, dass ich den Platz räumte.
Später bei einer Familien-Aufstellung wurde mir klar angezeigt, dass ich dadruch einen grossen Fehler gemacht hatte.
Ihr seid das Paar, und ihr sitzt zusammen. Erstaunlich finde ich auch, dass der ältere Sohn wohl nicht diesen Anspruch hat. Oder wurde er auch schon vertrieben?

Bei extrem grosen Menschen hätte ich noch Verständnis.
Warum bist Du nicht gefahren? Schick ihn doch mal nach hinten !
 
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  • #37
Meine Kinder 14 und 17 sind so erzogen, dass sie automatisch hinten Platz nehmen, wenn meine LG mitfährt. Die Kinder meiner LG 21 und 14 ebenso.

@ FS kein 15 jähriger sollte noch mit Tränen und Bauchweh argumentieren müssen und ein Vater, der sich davon noch beeindrucken läßt bewegt sich wohl noch auf demselben Niveau. Pubertät hin oder her. Die tiefe Bindung versteht sich hoffentlich von selbst und sollte nicht als Platzanweiser instrumentlisiert werden.

M48
 
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  • #38
Jo, er hat dir deine "Position" erklärt und dich in deine Schranken gewiesen. Du bist die 2. Geige, der Sohn hat Sonderprioritäten, was der alleinige Gang ins Lokal ohne Dich beweist.
Schade drum, so wird das immer weiter gehen. Das kannst du keine Chance!
 
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  • #39
Liebe FS,

ich würde mich auch ärgern und finde Deine Reaktion nicht übertrieben. Der Vater hätte seinem Rotzbengel doch beibringen können, dass es sich einfach geziemt, eine Dame vorne sitzen zu lassen, immer die Älteste der Mitfahrenden. Anders ist es natürlich, wenn eine Person körperlich gehandicapt ist.
Der Sohnemann hat keinen Anstand, weil er dem Vater auch fehlt.
 
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  • #40
Ich bin ein Mann und kann die FS absolut verstehen. Und wie soll man bitteschön bei so einer Kränkung auch noch Humor aufbringen?

Nein, das ist schon ein starkes Stück, das man nicht einfach so als Lappalie abtun kann.

m/45
Die Kränkung entstand doch erst, nachdem die FS auf ihren Platz bestehen wollte und ein Ultimatum stellte. Die Kränkung hat sie sich selbst zuzuschreiben.
Humor aufbringen? Kein Problem.
Sohn setzt sich nach vorne auf den Beifahrersitz. Mein Kommentar: Hey, super, du denkst an mich und setzt dich auf den Schleudersitz. Ich werd mich dann das nächste mal revanchieren und den Platz übernehmen.
Was ist denn so schlimm, dass man hinten sitzt? Ich finde das absolut zickig. Bei einem Jugendlichen kann man das der Pubertät zuschreiben - aber bei einer erwachsenen Frau?
 
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Gast

  • #41
Gut gemacht ! Absolut richtig, wie Du Dich verhalten hast !
Setz Dich gleich von Anfang an durch, sonst hast Du verloren.
So lässt Du nicht mit Dir umspringen.

Nachdem er (Dein Freund) mit seinem Sohn ohne Dich weggefahren ist, würde ich (persönlich) gleich Schluss machen (- einfach nur um zu sehen, ob er sich überhaupt um Dich bemüht - oder ob er bloß eine billige Haushaltshilfe braucht).

Nur mit Respekt und Höflichkeit kannst Du es mit seinen pupertierenden Kindern aufnehmen - dies muss aber auch Dir zu Teil werden.
Anders braucht Ihr nicht anfangen (weitermachen).
LG
 
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Gast

  • #42
In Wahrheit geht es nicht um die Sitzordnung, sondern um die Frage
" Wer steht (bzw. sitzt) dem Mann näher ? Die Partnerin oder der Sohn ???"

Immer wieder wird hier im Forum betont, dass die Kinder an erster Stelle kommen.
Hier wird es dann mal ganz deutlich demonstriert.
w55
 
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  • #43
Natürlich hat es die FS (als auch ihr Partner) geschafft, diese lächerlich unwichtige Situation möglichst gut eskalieren zu lassen.
Die FS verhält sich daraufhin wie ein protzendes Kind (ich nehme mal an, sie hat keine Kinder, sonst wäre sie weniger ich-bezogen).
"Der Klügere gibt nach" ist auch nicht bekannt.
Der Sohn hat natürlich das gleiche Recht vorne zu sitzen wie die Partnerin. Insofern kommt es nur darauf an, wer zuerst da ist.
Aber ich denke mal, der Sohn wäre "erwachsen" genug gewesen, die FS ohne Diskussionen auf dem vorderen Platz sitzen zu lassen, wenn sie zuerst da geswesen wäre.
 
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  • #44
Keine Frage: Kinder , jüngere, kleine, etc. sitzen hinten. Vorne sitzt Partner/Partnerin, ältere, Vorgesetzter, 2m Menschen, Gebrechlicher, etc.
m, 44
Genau so würde ich das auch sehen.

Der Beifahrersitz ist auch zusätzlich einbisschen der Platz des Co-Piloten. Als den sieht er dich offensichtlich nicht. Das Eskalieren und Nicht-Mitfahren wegen dem Sitzplatz zementiert das nur weiter.

w27
 
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  • #45
Der Beifahrersitz gebürt dem Beifahrer im Leben
Nein, der Beifahrersitz gebührt dem Beifahrer im Auto. Es ist nur ein Auto, nichts weiter. Einfach nur ein simples, profanes Fortbewegungsmittel aus Blech. Da geht es nicht um eine Rangordnung. Oder muss bei euch zu Hause am Esstisch dem Familienoberhaupt auch der Platz an der Spitze der Tafel reserviert bleiben und dann geht es dem Rang entsprechend abwärts? Da geht es doch meistens auch wild durcheinander. Manche Menschen geben diesem materiellen Schnickschnack mehr Bedeutung als ihm gebührt.
 
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Gast

  • #46
Als nächstes beansprucht der Junge den Platz neben seinem Vater im Bett. Sonst kriegt der arme Junge Bauchweh und träumt schlecht. Die Fragestellerin - sie ist ja nur die Freundin und hat nicht mal eigene Kinder - schläft dann bereitwillig im Kinderzimmer.
Oder was ?
w55
 
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  • #47
Also mal ganz ehrlich, ich kann die Antworten hier absolut nicht verstehen! Die FS hat sich zickig und total kindisch verhalten! Dem Mann vor seinen Söhnen ein Ultimatum zu stellen... Damit hast du dir mal schön selber ins Bein geschossen. Ist es denn wirklich sooo wichtig wer im Auto vorne sitzt? Meine Güte! Ich kann den Mann total verstehen, und ich hoffe für ihn er macht das Theater mit dir nicht mehr lange mit.
Eifersüchteleien gegen die Kinder gehen gar nicht! Respektiere seine Kinder und versuche mit ihnen auszukommen.
w
 
  • #49
Wir holten die Tochter meines Partners vom Bahnhof ab, nachdem wir sie aufgrund des Studiums längere Zeit nicht gesehen hatten.

Mein Liebster war der Fahrer, und natürlich forderte ich sie auf, sich neben ihren Papa zu setzen. Nein, das wollte sie nicht. "Ich kann mich auch vom Rücksitz aus unterhalten!"

Ganz süß fand ich das - und gut erzogen...
 
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  • #50
"gut erzogen" ist das Stichwort. Es gibt Benimmregeln. Hab ich einfach mal im Netz ein wenig recherchiert.
Der beste Platz im Auto ist neben dem Fahrer.
Dieser Platz steht dem Ranghöchsten zu. Dabei kommt der Ältere vor dem Jüngeren und die Dame vor dem Herrn.
Im Beispiel der Fragestellerin ist es also ganz und gar eindeutig. Es ist einfach nur schlechtes Benehmen von einem 15-jährigen Jungen, eine mehr als 30 Jahre ältere Frau nach hinten zu schicken und den vorderen Sitz für sich zu beanspruchen.
w55
 
  • #51
Was mir zudem sauer aufstößt: Wieso kann man das mit dem Sohnemann nicht selber klären? Wieso erwartet man, dass der Partner einem die Kastanien aus dem Feuer holt? Und was man auch nicht außer Acht lassen sollte: Man kann ein Kind auch um etwas bitten - oder sind Kinder keine ernstzunehmenden Menschen? Komisch, wenn ich ein Kind oder einen Teenager um etwas bitte, wird meiner Bitte immer stattgeben - ich stelle mich doch nicht hin und erwarte, dass die Welt nach meiner Pfeife tanzt und brauche dafür auch noch einen Verstärker oder "Verbündeten" (hier in Form des Vaters), der mir meine Gedanken aus dem Kopf liest?
Also ich muss mal sagen: Wenn man etwas möchte, so kann man denjenigen selber freundlich bitten. Bittet, und Euch wird gewährt werden - SO funktioniert das Leben nämlich. Alles andere wären Rangordnungskämpfchen und leider auch etwas unreif. Ein bisschen Selbstreflektion wäre hier vielleicht nicht schlecht...
 
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  • #52
Ich als Mann würde diesen Zickenkrieg keine fünf Minuten mitmachen. Zunächst würde ich den Sohnemann zurechtstutzen und im Anschluss, in Abwesenheit der Kinder, würde ich der Lebensgefährtin den Kopf waschen.

Ein solches Benehmen (von beiden Seiten) ist absolut indiskutabel.
 
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  • #53
tsss verstehe ich nicht. nun lass die Fragestellerin doch endlich in Ruhe.
Es ist die Aufgabe der Eltern, ihre Kinder zu erziehen, oder ?
In diesem Fall hätte der Vater seinem Jungen eben die Regeln des gesellschaftlichen Umgangs vermitteln müssen - und ihn nach hinten schicken.
Wenn Mann allerdings selbst nicht weiss, was sich gehört, wird´s schwierig :)
 
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  • #54
"gut erzogen" ist das Stichwort. Es gibt Benimmregeln. Hab ich einfach mal im Netz ein wenig recherchiert.
Der beste Platz im Auto ist neben dem Fahrer.
Dieser Platz steht dem Ranghöchsten zu. Dabei kommt der Ältere vor dem Jüngeren und die Dame vor dem Herrn.

w55
Du kommst zwar aus dem letzten Jahrhundert, aber eigentlich dürftest du auch schon im Jahr 2013 angekommen sein. Knigge war zu unserer Jugend - aber das ist lange her.
Früher hat auch zuerst der Vater gegessen und wenn er satt war, kam die Mutter und dann die Kinder. Machst du das heute auch noch so?
Bei mir gibt es keinen Rang, wir sind eine Familie und es ist egal, wer vorne oder hinten sitzt.

w 59
 
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  • #55
Was mir zudem sauer aufstößt: Wieso kann man das mit dem Sohnemann nicht selber klären? Wieso erwartet man, dass der Partner einem die Kastanien aus dem Feuer holt? Und was man auch nicht außer Acht lassen sollte: Man kann ein Kind auch um etwas bitten - oder sind Kinder keine ernstzunehmenden Menschen? Komisch, wenn ich ein Kind oder einen Teenager um etwas bitte, wird meiner Bitte immer stattgeben - ich stelle mich doch nicht hin und erwarte, dass die Welt nach meiner Pfeife tanzt und brauche dafür auch noch einen Verstärker oder "Verbündeten" (hier in Form des Vaters), der mir meine Gedanken aus dem Kopf liest?
Also ich muss mal sagen: Wenn man etwas möchte, so kann man denjenigen selber freundlich bitten. Bittet, und Euch wird gewährt werden - SO funktioniert das Leben nämlich. Alles andere wären Rangordnungskämpfchen und leider auch etwas unreif. Ein bisschen Selbstreflektion wäre hier vielleicht nicht schlecht...
Genau, das denke ich auch. Wenn die FS gesagt hätte "ach, könntest du mich bitte auf den Beifahrersitz lassen, ich würde gerne neben deinem Vater sitzen und ihr beiden Jungs fühlt euch hinten doch sicher wohl", dann hätte er entweder bockig sein können und sich damit selbst disqualifiziert oder er hätte ohne Gesichtsverlust das Feld räumen können. Wahrscheinlich wäre er nach hinten und hätte etwas in sich hineingegrummelt. Aber die Konfrontation hätte er wohl nicht gewählt.
Wenn er den Platz verweigert hätte, dann hätte die FS ja immer noch sagen können, dass sie das unhöflich findet. Die meisten Jungs denken nicht viel nach und wirken oft rücksichtslos. Sie sind dann aber durchaus höflich, wenn man sie höflich behandelt. Aber was sie überhaupt nicht mögen, wenn man sie von oben herab und unhöflich behandelt und die Rangordnung anführt.
 
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  • #56
OK, der Sohn ist mitten in der Pubertät... Aber von einer erwachsenen Frau könnte man etwas mehr Größe und Souveränität verlangen als vor den Kindern einen Streit vom Zaun zu brechen. Absolut kindisches Verhalten und total daneben. Wenn du ein Problem hast, klär es mit deinem Partner, aber ohne die Kinder. Ich wünsche dem Kerl dass er dich zügig in den Wind schießt!
 
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  • #57
Liebe FS

Hier läuft ein klares Machtspiel ab und da solltest du dich raushalten. Das muss der Vater mit dem Sohn ausmachen, aber es ist eine sehr gefährliche Kombination. Gibt er dem Sohn Recht, fühlt er sich dir gegenüber überlegen und wird dies immer so sehen. GIbt er dir Recht kann der Sohn eifersüchtig werden, weil er sich zurückversetzt fühlt.

Mit der Stellung eines Ultimatums an ihn hast du die Situation nur verschlimmert. Es ist sein Auto und sein Sohn und du bist nur Dritte. Und Dritte haben nichts zu sagen, sie können allenfalls Wünsche äussern oder etwas erbeten aber sicher nicht befehlen.

Nach so einem Ultimatum wäre ich auch ohne dich gefahren. Bei einer normalen Kommunikation hätte ich den goldenen Mittelweg gewählt: Auf der Hinfahrt der Sohn vorne, auf der Heimfahrt die Freundin. Damit haben beide gewonnen, es gibt keine Sieger und keine Verlierer. Niemand ist zurückgesetzt.
 
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  • #58
Es ist mir vollkommen unbegreiflich, wie das Flegel-Verhalten eines 15-Jährigen hier gebilligt wird und dass es kaum jemandem auffällt, dass der Vater sich den Launen und dem Machtanspruch eines Pubertierenden unterwirft und seine Partnerin in die Pfanne haut.
Sonderbar, sehr sonderbar.
w55
 
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  • #59
Ich wäre traurig und würde mich schämen, wenn mein Sohn NOCH mit 15 einer Frau den Sitzplatz "wegschnappen" würde. Egal, ob beim Vater im Auto, in der Straßenbahn, oder U-Bahn.
Zum Glück haben sie bei ihrem Vater gesehen, wie eine Frau zu behandeln ist. Und ich habe meine Söhne so erzogen, dass meine zukünftige Schwiegertochter sich bei mir bedanken wird: sie sind höflich, zuvorkommend, können den Haushalt gut halten, kochen und auch sich um ihre Geschwister ( evtl. später eigene Kinder ) liebevoll kümmern.
Der Vater, der seine Partnerin hinten hinesetzen möchte, wird auch den Teller des Söhnchen zuerst füllen, seine Freizeit nach der Lust des Sohnes organisieren und usw.....
Ich bin entsetzt, dass er auch die FS hat stehen lassen. Für mich wäre es gelaufen. Denn ich hätte beim Sohnemann endgültig an Respekt verloren ( mit Hilfe des Vaters) und mein Respekt und Achtung vor dem Vater/Partner wären dahin!
Wie manche die beiden hier in Schutz nehmen, finde ich unmöglich. Wahrscheinlich haben sie selbst keine Manieren und Anstand , Gentleman like ist es nicht!
 
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  • #60
Wie manche die beiden hier in Schutz nehmen, finde ich unmöglich. Wahrscheinlich haben sie selbst keine Manieren und Anstand , Gentleman like ist es nicht!
Ich gehöre zu denen, die das Verhalten des Mannes und seines Sohnes verteidigen. Du kannst mir glauben, ich verfüge über genügend Anstand und Manieren, bin höflich und zuvorkommend, kann im Haushalt für mich selbst (und andere) sorgen, kochen usw.

Nein, gentlemanlike ist es tatsächlich nicht. Aber warum muss er sich ggü der Freundin seines Vaters wie ein Gentleman verhalten?
Ja, respektvoller ist es, wenn der Sohn die LG seines Vaters vorne sitzen lässt. Aber bei aller Liebe: Man darf Jugendlichen auch mal etwas durchgehen lassen und ihnen einfach mal etwas gönnen. Sie werden das goutieren und zwar nicht mit weniger, sondern mit mehr Respekt. Und bevor du dich jetzt auf mich stürzt wegen mangelnder Erfahrung aufgrund meines Alters: pubertierende Jungs sind mein täglich Brot.

Ich wäre traurig und würde mich schämen, wenn mein Sohn NOCH mit 15 einer Frau den Sitzplatz "wegschnappen" würde. Egal, ob beim Vater im Auto, in der Straßenbahn, oder U-Bahn.
Frauen sind nicht behindert, deswegen sehe ich das nicht ein. Respekt ist keine Einbahnstraße, auch nicht im Umgang mit männlichen Jugendlichen.

m,31