• #31
Bevor ich jemals wieder mit einem Mann ohne Kondom Sex hätte, würde ich auf Tests bestehen, egal wie seriös er wirkt.
Ich denke, überall im Leben geht jede(r) ein für sich annehmbares Risiko ein. Du hast Recht, es kann daneben gehen. Ich kann aber auch morgen von einem LKW überfahren werden.
Aber natürlich würde ich auch einem beiderseitigen Test zustimmen, wenn gewünscht. Spätestens in der Beziehung gibt es bei Fremdgehen auch keinen Schutz mehr. Für mich ist das eine (zugegeben in dem Fall risikobehaftete) Vertrauensfrage.
 
  • #32
Als einzige Sicherheitsmaßnahme, den Sexpartner auf ein vorher gehendes Lotterleben abzuchecken ist lebensgefährlich bzw. selbstschädigendes Verhalten. Da hat z.B. @Frau1985, @carpe oder @Joggerin völlig recht. Die hormonelle Begründung von @annie83 kann ich auch nach vollziehen. Meine Freundin würde ich z.B. als seriös einschätzen. Dummerweise wurde sie von meinen Vorgängern angeblich fast imme betrogen bzw. war der Eine offen polyamor. Also ein indirektes Lotterleben.

Was mich und Verhütung, bin ich auf meine Einschränkungen oft genug eingegangen. Allerdings sofern ich doch noch Vater werden würde, würde ich singen, tanzen sowie Gott für dieses Wunder danken.

Gegenfrage: Willst du denn keinen Sex?

Es kommt so rüber, als würdest du dem Mann einen Gefallen tun, etwas über dich ergehen lassen, was du eigentlich nicht wirklich willst?
Genau das ist der Punkt. Habe ich tatsächlich selbst bei mir zu Hause kein Kondom, wenn es erstens für mich beim Sex zwingend ist und zweitens ich gerne Sex habe?

Lieber FS,
irgendwie kaufe ich Dir diesen Thread nicht ab - zu viele Logikbrüche:
... gegenseitiger sexueller Exklusivität? ... Bist Du sexuell vielseitig unterwegs ...

2. ... es stört Dich etwas an dem Thema und vermutlich nicht nur an diesem ... Du hast ja berichtet, dass Du Dir die Beziehung erobert hast, die sie eigentlich nicht wollte.
Zur Vielseitigkeit. Diese hat mich nie interessiert.

Zu 2. Inzwischen wurde ich von ihr gut zwei Dutzend Verwandten, Freundinnen und Kollegen als Mann ihres Lebens bzw. Lebensgefährte vorgestellt. Da wir nicht zusammen leben und auch nichts derartiges geplant ist, halte ich zumindest den zweiten Titel für übertrieben, kritisiere dies aber nicht.

Was stört ist z.B. die unbeantwortete Frage warum eine sich sexuell interessiert gebende und auf Kondome bestehende Frau, kein einziges Kondome zu Hause hat. Ich finde das seltsam.
 
  • #33
Bei einer Beziehungsanbahnung habe ich Kondome dabei.
Dann bespreche ich das Thema und in meiner Partnerschaft war es dann mein Thema. Weil auch ich Kondome auf Dauer doof fand und es die Pille für den Mann nicht gab.
Aber Rezept abholen und in der Apotheke kaufen konnte mein Freund/Exmann schon.
Nach der Schwangerschaft war klar, dass eine erneute zu gefährlich wird und Zwillinge reichen auch.
Sterilisation war Thema und auch bei ihm...hatte sich dann erledigt, als ich sowieso operiert werden musste.

Grundsätzlich finde ich, es ist ein gemeinsames Thema. Ich habe aber auch früher nicht gewartet ob Mann selbst Vorschläge macht, sondern einfach geredet. Was zb in der pillenpause ( sollte man früher) passiert.
Mein letzter Partner war wie ich Blutspender und wir gingen gleichzeitig spenden und liessen nach gewisser Zeit das Kondom weg.
 
  • #34
ch denke, überall im Leben geht jede(r) ein für sich annehmbares Risiko ein. Du hast Recht, es kann daneben gehen.
Wenn du es so siehst, ist das Benutzen eines Kondoms zur Verhütung von Krankheiten dann ja völlig sinnlos. Du zögerst den Zeitpunkt der möglichen Übertragung eigentlich nur heraus.

In meiner Jugend kam das AIDS Thema gerade groß raus, das hat mich irgendwie geprägt, auch wenn ich weiß, dass ich weder zu einer Risikogruppe gehöre und die Krankheit auch heute ganz gut in den Griff zu bekommen ist - ich habe höllische Angst davor. Freddy Mercury war für mich ein großer Verlust.

Klar kann ich auch vom Laster überfahren werden, wenn ich über die Straße gehe, aber ich kann auch einfach vorher gucken, ob einer kommt.

Spätestens in der Beziehung gibt es bei Fremdgehen auch keinen Schutz mehr. (
Das ist richtig, dann weiß ich aber auch, dass der Mann fremdgegangen ist, wenn ich dann etwas habe...
 
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  • #35
Was stört ist z.B. die unbeantwortete Frage warum eine sich sexuell interessiert gebende und auf Kondome bestehende Frau, kein einziges Kondome zu Hause hat. Ich finde das seltsam.
Etwas gar polemisch ausgedrückt (man verzeihe es mir): Ich empfinde es als zufälligen Ausdruck der allgemeinen Gemütslage beim Dating. Man schenkt sich nix mehr!
Eine Frau, die keine Kondome zu Hause hat, tut dies vielleicht aufgrund jahrelanger Erfahrung, wie es im Datingland so aussieht. Es ist Teil einer Entwicklung des gegenseitigen, zunehmenden Geizes. Wer hier ursächlich ist, weiss ich nicht. Aber ich beobachte einfach.
Der Mann bringt keine Blumen. Die Frau kauft keine Kondome. Der Mann bringt die Frau nicht zur Bushaltestelle. Die Frau ruft nicht an. Und so fort. Man könnte ja dem anderen eine Freude machen, Hilfe!
Freundschaft-Plus beim Netflix-Abend mit selbst mitgebrachten Getränken gilt ja schon langsam als romantisch.
Dabei geht es nicht mal ums Geld, es geht nur schon um die Geste!

Eine falsch verstandene, trotzige Form des Feminismus vielleicht?!
Die Frau = Ist zu modern und unabhängig, um sich für einen Mann zu "verbiegen". Da hat sie lieber keinen Sex, als im Supermarkt noch eine Sparpackung Präservative, die zwei Jahre hält, mit zu nehmen. Wäre ja noch schöner - soll sie jetzt auch gleich den Haushalt schmeissen und seine Hemden bügeln?
Der Mann = Ist zu modern und unabhängig, um sich auf seine Rolle als Penisträger reduzieren zu lassen und vielleicht bezeichnet er sich ja auch als Feminist und möchte auch mal umworben werden! Warum soll er die ganze Arbeit machen? Der Job ist anstrengend, die Ex war gemein, er will sich jetzt auch nicht immer brav und konform verhalten und das fällt ihm jetzt gerade beim Dating wieder ein.
Das allgemeine, trotzige Motto: "Mach du doch mal!" Und wer zuerst freundlich ist, hat verloren (weil "bedürftig" bzw. "leicht zu haben", igitt wie peinlich).
So, das war's mit der Gesellschaftskritik für heute Abend. Ich hole jetzt meine Kondome aus der Schublade und pack' sie für den Skiurlaub.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #36
Ich glaube das mit dem Schutz vor sexuellen Krankheiten betrifft v.a. Leute, die häufig wechselnden Geschlechtsverkehr haben.

Ich hatte in meinem ganzen Leben (immerhin 45 Jahre) noch keine Geschlechtskrankheit.

Das Kondom betrachte ich in erster Linie als Mittel zur Verhütung einer Schwangerschaft.

Und nicht als Schutz vor Geschlechtskrankheiten. Denn wenn beide keine Geschlechtskrankheit haben, dann kann auch keine beim Geschlechtsverkehr übertragen werden.

Als Nichtreier, Nicht Tindernutzer, nicht in Swingerclubs oder Drogenclubs verkehrender Hetero, der sehr wählerisch ist, sehe ich mein Risiko als äußerst gering an.

Ich war vor Jahren mal im Gesundheitsamt, weil es da kostenlose und anonyme Tests gab. Und die meinten mehr oder weniger, nachdem sie das Risiko abgefragt hatten, dass ich mir das Testen auch sparen könnte.
 
  • #37
Etwas gar polemisch ausgedrückt (man verzeihe es mir)Eine falsch verstandene, trotzige Form des Feminismus vielleicht?!
Die Frau = Ist zu modern und unabhängig, um sich für einen Mann zu "verbiegen". Da hat sie lieber keinen Sex, als im Supermarkt noch eine Sparpackung Präservative, die zwei Jahre hält, mit zu nehmen. Wäre ja noch schöner - soll sie jetzt auch gleich den Haushalt schmeissen und seine Hemden bügeln?
Wäre in diesem Fall tatsächlich denkbar, da sie sich als besonders emanzipiert an sieht und Beispiele für Nicht-emanzipiert anführt denen ich nicht ganz folgen kann wie z.B. mitwaschen genau eines Schlafanzugs.

Auch für Geiz gibt es Indizien.

Der dritte Punkt wäre, dass ich der erste Mann bin, der überhaupt in ihrer aktuellen Wohnung übernachtet hat. Wenn dahinter ein System steckt, wäre dies auch ein Grund für einen fehlenden Kondomvorrat. Auch dafür sprechen Indizien.

Viel Spaß beim Ski fahren.
 
  • #38
Ein Kompliment an alle Männer, die Kondome bevorraten und benutzen. Ich finde das sehr verantwortungsvoll.
Danke für die Blumen. Aber mögen ich mag sie nicht, den Geruch (von allen von mir bisher getesteten) finde ich irgendwie eklig. Nutze sie dennoch, wenn´s sein muss.
#Tini-HH 14 und 19 Deine Sichtweise finde ich krass. Wenn die Frauen doch die Kondome mitbringen möchten, sollen sie es doch tun. Du musst ja deren Sichtweise nicht teilen. Vllt. war es ja aber auch Deine Negativerfahrung...

#Vikky interessante Thesen

#allgemein: beide sollte darauf achten

Hmmm, in einer festen Beziehung mit gegenseitiger sexueller Exklusivität? Wieso braucht man da Kondome? Wenn beide sich klar sind, dass sie dauerhaft zusammen sein wollen und aus ihrer Vergangenheit Risiken befürchten, dann gehen beide idealerweise zum Arzt, lassen sich testen und nachdem das hoffentlich negative Laborergebnis vorliegt, spätestens aber der Behandlung mit Heilung sollte das Kondomthema erledigt sein.
Genau

M 48
 
  • #39
Der dritte Punkt wäre, dass ich der erste Mann bin, der überhaupt in ihrer aktuellen Wohnung übernachtet hat. Wenn dahinter ein System steckt, wäre dies auch ein Grund für einen fehlenden Kondomvorrat. Auch dafür sprechen Indizien.
Wenn man einfach keine da hat, weil man sie vergessen hat zu kaufen, äußert man sich dazu sicher ganz anders, als wenn man sie aus Prinzip nicht kaufen will wie @Tini_HH

Wenn ich umziehe, würde ich nicht die Kondome allein zurücklassen und wenn ich einen festen Freund hätte, dann würde ich auch welche kaufen, spätestens wenn er zu mir zu Besuch kommt.

Wenn es um deine Freundin geht, warum fragst du sie nicht einfach?

War das nicht die, die sowieso nicht allzu viel Lust auf Sex hatte?

Keine Kondome zu besitzen ist auch eine Art Vermeidungsstrategie...


Als Nichtreier, Nicht Tindernutzer, nicht in Swingerclubs oder Drogenclubs verkehrender Hetero, der sehr wählerisch ist, sehe ich mein Risiko als äußerst gering an.
Nach meiner langen Beziehung hatte ich das Bedürfnis mich sexuell auszuprobieren und meine Träume zu erfüllen. Da war ich mit meinem damaligen Partner auch in Swingerclubs und habe einige Leute kennengelernt, die offene Beziehungen führen.
Ich war erstaunt, wie selbstverständlich es dort für alle war, Kondome zu benutzen. Da hätte ich vorher auch immer meine Zweifel gehabt.

Als Kondommuffel habe ich eher den normalen Durchschnittsmann erlebt.

Unabhängig davon hatte ich den Eindruck, dass sich in diesen Kreisen insbesondere die Oberschicht rumtrieb, die nach außen ein perfekt seriöses Leben mit Eigenheim, Ehefrau und zwei Kindern führten.

Der Eindruck über den Lebenswandel eines anderen Menschen kann sehr täuschen, gewöhnlich geht man ja damit auch nicht hausieren.
 
  • #40
Eine Frau, die keine Kondome zu Hause hat, tut dies vielleicht aufgrund jahrelanger Erfahrung, wie es im Datingland so aussieht. Es ist Teil einer Entwicklung des gegenseitigen, zunehmenden Geizes.
Häh? Soll das heißen, sie erwartet sowie so nie Sex zu haben, weil das "Datingland" so seltsam ist ? Oder will sie einfach aus Prinzip nichts für die Verhütung tun, sozusagen als Shit-Test für den Mann ?
Geiz?
Wenn wir hier gelgentlich diskutieren, ob beim ersten Date der Mann den Kaffee grundsätzlich bezahlt, ist hat das mit Geiz nichts zu tun, sondern mit Erwartungen ...
 
  • #41
Wenn du es so siehst, ist das Benutzen eines Kondoms zur Verhütung von Krankheiten dann ja völlig sinnlos.
Nein, es ist nicht sinnlos. Nach einer Weile in einer Partnerschaft habe ich Vertrauen zu einer Partnerin und zu dem, was sie von ihrem Vorleben erzählt.
Ja, das muss nicht stimmen. Aber genauso kann die Partnerin fremdgehen, nachdem beide einen Test gemacht haben. Es gibt keine absolute Sicherheit im Leben.
 
  • #42
Wäre in diesem Fall tatsächlich denkbar, da sie sich als besonders emanzipiert an sieht und Beispiele für Nicht-emanzipiert anführt denen ich nicht ganz folgen kann wie z.B. mitwaschen genau eines Schlafanzugs.
...
Auch für Geiz gibt es Indizien.
Oha ! Ich hätte spontan gesagt, dass sie vielleicht, so ein klitzekleines bisschen und unter Umständen doch nicht ganz abgeneigt wäre, ein Kind zu bekommen.
Wie alt seid ihr noch gleich ? Hat sie schon ein Kind und hast du eins ? Sorry, falls du das schon mal erzählt hast, habe ich es leider vergessen.
Wie ist es, wenn du zu ihr kommst und kein Kondom dabei hast ? Sie hat ja keine, wenn ich dich richtig verstanden habe.
Gibt es dann keinen Sex ?
Falls sie dann doch eine 'Ausnahme' macht und irgendwas von 'hab gerade eh nicht meine fruchtbaren Tage' lallt, würde ich darauf tippen, dass sie es drauf anlegt.
Denn wenn man unter allen Umständen eine Schwangerschaft verhindern möchte, weiß man Mittel und Wege.
Und hat eben Kondome da, falls er keine mitbringt bzw. verweigert dann den Sex.

Geiz ? Ähm...was kostet denn ein Kondom ? Einen Euro vielleicht ? Dafür kann man zu geizig sein ? Darfst du auch nicht die Wasserspülung benutzen, weil das was kostet ? Bekommst du nichts zu trinken ? Oder musst du die Getränke selbst mitbringen ?

So wie einen gewaschenen Schlafanzug ???
Du machst einen Uz mit uns, oder ?
Bitte sag, dass das ein Witz ist.
Du nimmst jedes mal deinen getragenen Schlafanzug mit, weil sie den nicht waschen will ?
Darfst du auch nicht deine Zahnbürste dort lassen ?

Hm...Lebensgefährte ? Mann ihres Lebens ?
Und dem möchte sie nicht mal einen kleinen Gefallen tun ?
Tust du ihr niemals den kleinsten Gefallen ?
Ich denke doch...
Wie fühlst du dich damit ?

Sie sagt, sie wäscht deinen Schlafanzug nicht mit, weil sie das mit ihrer Eigenschaft als emanzipierter Frau nicht vereinbaren kann ? Uff...
Sie lehnt dann ganz sicher auch ab, dass du die Getränkekästen nach oben trägst ( setze bitte ein beliebiges Beispiel aus eurem Alltag ein ), oder ?
Boa, Ejscheff, geh mal in dich und betrachte eure Beziehung noch mal gründlich.
Wohin soll so was denn führen ?
( Hinweis: für jemanden, den ich liebe, reiße ich mir die Beine aus und da ist es mir vollkommen schnuppe, ob ich es mit meiner Emanzipation vereinbaren möchte, einen Schlübber zu waschen oder mit meinem Geiz, ein Kondom zu kaufen )

w 50
 
  • #43
Der Schutz vor Ansteckung. Wäre es nicht gerade paradox, sich beim Ansteckungsschutz gerade auf die zu verlassen, die es nicht mal geschafft haben, sich selbst nicht anzustecken??? Genau. Wenn es um meine Gesundheit, ja sogar um mein Leben geht, da gebe ich das Zepter nicht aus der Hand.
 
  • #44
Ich muss gestehen, dass die Frage des FS in mir einen Aha-Effekt ausgelöst hat. Habe ich es richtig verstanden, dass viele von Euch auch in einer festen Partnerschaft Kondome benutzt? Um a) nicht Schwanger zu werden und b) um euch gegen Krankheiten zu schützen (HPV, Aids, Hepatitis etc.)? Ist es so, dass Ihr Euren Partnern nicht vertraut? Er könnte euch anstecken? und wie macht Ihr es wenn Ihr ein Kind wollt? Ich meine spätestens dann seid Ihr ungeschützt und könntet Euch ja anstecken. Ich sehe ehrlich gesagt keine Logik darin.
Es ist für mich so, als ob man ständig mit gezogener Handbremse unterwegs wäre. Als ob man mit seinem Feind zusammen wäre. Dabei finde ich das schönste in einer Partnerschaft das gegenseitige Vertrauen. Wenn dies nicht gegeben ist, möchte ich auch keine Partnerschaft haben. Wozu? Für mich sind Werte wie Vertrauen und die Aufrichtigkeit zum Partner das wichtigste. Sonst kann ich ihn nicht lieben. Ist es dumm Vertrauen zu geben und auch anzufordern? Wäre das Leben ohne Vertrauen nicht sehr einsam und kalt?
 
  • #45
Geiz?
Wenn wir hier gelgentlich diskutieren, ob beim ersten Date der Mann den Kaffee grundsätzlich bezahlt, ist hat das mit Geiz nichts zu tun, sondern mit Erwartungen ...
Ich meinte hiermit nicht finanziellen Geiz, sondern emotionalen Geiz. Also dass man sich auf Biegen und Brechen dagegen wehrt, zu viel für den anderen zu tun, um auch ja nicht zu interessiert oder abhängig zu wirken. Und quasi 100% Prävention gegen Ausgenutztwerden zu betreiben.
Man lädt nicht zum Kaffee ein, oder kauft keine Kondome, wäscht keine Wäsche.. aber eben nicht aus echten finanziellen Überlegungen, sondern weil einem schon die nette Geste ein zu grosses Eingeständnis ist. Ich glaube es gibt dieses Phänomen. Schwer zu erklären wenn man es nicht selber beobachtet.
 
  • #46
Wenn es mir beim Sex mit Partner, ONS, oder sonst was darum geht mich nicht anzustecken oder schwanger zu werden, kaufe ich eben Kondome. Ganz wurscht ob Mann oder Frau. Bevor ich mich darauf verlasse, dass der andere das schon machen wird, kaufe ich doch selbst welche & falls er auch welche kauft, hat man eben mehrere als man braucht. Immer noch besser als gar keines.
Das heißt ja auch immer noch nicht, dass es an dem Abend auch Sex geben muss, aber wenn es sich ergeben würde, weis ich, dass ich könnte & dass ich dann nicht davon abhängig bin, ob er mitgedacht hat oder auch nicht.

Habe ich es richtig verstanden, dass viele von Euch auch in einer festen Partnerschaft Kondome benutzt?
Hormonelle Verhütungsmittel vertrage ich nicht & bei dem Gedanken eine Metallspirale in meine Gebärmutter einsetzen zu lassen wird mir schlecht.. Diaphragma oder Pinkelcomputer könnte man vielleicht mal ausprobieren, aber ich bin nicht zu 100% überzeugt..
Mein Partner & ich verhüten jetzt also seit Jahren mit Kondomen. Nicht, weil ich Angst vor Krankheiten habe, Oralsex haben wir ja auch ohne Kondom, sondern weil ich noch nicht schwanger werden will & ein Kondom da verhältnismäßig einfach & sicher funktioniert.
 
  • #47
Habe ich es richtig verstanden, dass viele von Euch auch in einer festen Partnerschaft Kondome benutzt? Um a) nicht Schwanger zu werden und b) um euch gegen Krankheiten zu schützen (HPV, Aids, Hepatitis etc.)? Ist es so, dass Ihr Euren Partnern nicht vertraut? Er könnte euch anstecken?
Also wie angedeutet, für mich wäre es bei einem festen Partner nicht aus Angst, dass er mich ansteckt, weil wir das vorgängig getestet hätten, im Idealfall. Sondern weil ich die Pille nicht vertrage wäre das eine einfach zu handhabende Möglichkeit zur Schwangerschaftsverhütung. Ich glaube viele Paare machen das so. Die Pille hat bei einigen Frauen starke Nebenwirkungen. Diaphragma plus Spermizid wäre eine weitere Option.
 
  • #48
Ich muss gestehen, dass die Frage des FS in mir einen Aha-Effekt ausgelöst hat. Habe ich es richtig verstanden, dass viele von Euch auch in einer festen Partnerschaft Kondome benutzt? Um a) nicht Schwanger zu werden und b) um euch gegen Krankheiten zu schützen (HPV, Aids, Hepatitis etc.)? Ist es so, dass Ihr Euren Partnern nicht vertraut? Er könnte euch anstecken? und wie macht Ihr es wenn Ihr ein Kind wollt? Ich meine spätestens dann seid Ihr ungeschützt und könntet Euch ja anstecken. Ich sehe ehrlich gesagt keine Logik darin.
Es ist für mich so, als ob man ständig mit gezogener Handbremse unterwegs wäre. Als ob man mit seinem Feind zusammen wäre. Dabei finde ich das schönste in einer Partnerschaft das gegenseitige Vertrauen. Wenn dies nicht gegeben ist, möchte ich auch keine Partnerschaft haben. Wozu? Für mich sind Werte wie Vertrauen und die Aufrichtigkeit zum Partner das wichtigste. Sonst kann ich ihn nicht lieben. Ist es dumm Vertrauen zu geben und auch anzufordern? Wäre das Leben ohne Vertrauen nicht sehr einsam und kalt?
Danke, für diesen Post, 1:1 meine Gedanken.
Ich schüttel immer mehr den Kopf.

Wäre es nicht gerade paradox, sich beim Ansteckungsschutz gerade auf die zu verlassen, die es nicht mal geschafft haben, sich selbst nicht anzustecken
Also bezeichne ich einen Mann als meinen Partner, und stelle ihn gleichzeitig unter Verdacht, dass er sich anderweitig angesteckt haben muss. Denn das ist doch hier die Prämisse, oder?!

Für mich ist Vertrauen das absolut unabdingbare Element einer Partnerschaft, und dann vertraue ich auch diesbezüglich meinem Partner.
Wenn vereinbart wird, dass Beziehungen offen gelebt werden, dann wird man doch ggf. auch über Verhütung reden, und Krankheitenschutz.
Und bei vereinbarter monogamer Beziehung sollte dieses Thema wirklich obsolet sein.
Man kann ja einen Test machen lassen, ok, schützt nicht, wenn er zwischendurch fremdgeht ohne Kondom.
Das scheint doch der Grundgedanke dahinter?

Aber anscheinend gibt es - vor allem Frauen -, die wohl ihrem Partner nicht vertrauen. Warum seid ihr dann mit diesem Mann zusammen?

Ich verstehe es nicht.

Meine Mutter wollte immer nur Kondome, sie fand ES nämlich eklig. Für Kindzeugung muss man es halt in Kauf nehmen. (Ihr Kommentar, als ich das erste Mal die Pille wollte.)
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass sie mit ihren Gedanken nicht so alleine ist.
 
  • #49
Bevor man mit einen neuen Partner ohne Kondom schlafen möchte, sollten sich beide testen (Bluttest) lassen. Wenn ich in meiner vorherigen Beziehung unwissentlich betrogen wurde dann muss ich meinen neuen Partner keinen unnötigen Risiko aussetzen!
Mein neuer Partner kann nämlich nichts für das heimliche Lotterleben meines Ex-Freundes.
Im schlimmsten Fall habe ich mir durch den Betrug meines Ex- Partners etwas eingefangen und das gebe ich nach der Logik von manchen Foristen hier dann vertrauensvoll weiter!
Für meine Naivität und Ignoranz bezahlt dann vielleicht noch ein unbeteiligter Dritter!

Es geht nicht darum Misstrauen zu schüren, sondern um Verantwortung für sich und seine(n) Liebste(n) zu übernehmen!
 
  • #50
Komische Frage. Natürlich der Mann, wenn es um Geschlechtskrankheiten und deren Verhütung durch Kondome geht.
Was wäre denn die Alternative zum Kondom? Ich sehe keine.
 
  • #51
Nach einer Weile in einer Partnerschaft habe ich Vertrauen zu einer Partnerin und zu dem, was sie von ihrem Vorleben erzählt.
Ja, das muss nicht stimmen. Aber genauso kann die Partnerin fremdgehen, nachdem beide einen Test gemacht haben. Es gibt keine absolute Sicherheit im Leben.
Was das Vertrauen angeht hast du Recht, dass ein Restrisiko bleibt.

Aber ich denke dabei gar nicht mal an ein böswilliges Verschweigen, sondern eher an die Unwissenheit darüber, was die Ex-Partner so getrieben haben.

Wenn man in einer neuen Beziehung soweit ist, dass man ohne Gummi Sex haben möchte, fände ich einen gemeinsamen Test auch irgendwie verbindend, für einen 'sauberen' Neustart.

Ich bin zugegebenermaßen noch nicht in die Situation gekommen, dass ich nach meiner Ehe mit einem Mann eine Beziehung hatte, in der andere Verhütungsmethoden als Kondome zum Thema wurden. Und diese waren allein zur Schwangerschaftsverhütung zwingend notwendig. Denn vor einer Schwangerschaft habe ich mindestens genauso viel Angst wie vor Aids.

Wenn ich lese wie leichtsinnig einige mit dem Thema hier umgehen, kommt bei mir der Wunsch auf, nie wieder ohne Kondom Sex zu haben.
 
  • #52
War das nicht die, die sowieso nicht allzu viel Lust auf Sex hatte?

Keine Kondome zu besitzen ist auch eine Art Vermeidungsstrategie...
Auch das passt als Begründung sehr gut. Wenn Sexvermeidung ein Motiv ist, kann dies Partner mit zur Untreue führen. Das würde in dem von mir betrachteten Fall Sinn ergeben.

Ich muss gestehen, dass die Frage des FS in mir einen Aha-Effekt ausgelöst hat. Habe ich es richtig verstanden, dass viele von Euch auch in einer festen Partnerschaft Kondome benutzt? Um a) nicht Schwanger zu werden und b) um euch gegen Krankheiten zu schützen (HPV, Aids, Hepatitis etc.)? Ist es so, dass Ihr Euren Partnern nicht vertraut? ... Wäre das Leben ohne Vertrauen nicht sehr einsam und kalt?
Du und z.B. @Lionne69 übersehen den nicht unwichtigen dritten Grund für Kondome, gesundheitliche Nebenwirkungen durch die Pille. Es kann z.B. zu deutlichen Verzögerungen kommen wenn dann doch eine Schwangerschaft gewünscht wird. Dagegen hilft auch kein Vertrauen.

Viele Fragen von Frau @frei : Zur Schwangerschaft hatte ich irgendwo geschrieben, dass ich sie (als Wunder) feiern würde. Das wäre dann mein drittes Kind, ihr erstes.

Wie sie zum Thema Kinder steht spekuliere ich aber nicht hier. Da ich sie schon verschiedentlich überzeugt habe und selbst gerne helfe, wäscht sie inzwischen Kleinigkeiten mit.

Der Lebensgefährte ist ihr wohl sehr wichtig. Sie präsentiert ihn gern und häufig. Am liebsten mit etwas öffentlichen herum Geknutsche, was ich für unsere Altergruppe nicht für zwingend notwendig halte. Ob der Lebensgefährte unbedingt ich sein muss (?)

Sex nicht bei jedem Treffen, nicht jedes mal in einer Form die den Einsatz von Kondomen sinnvoll macht. Von Timing her offenbart sich ihr Sex Angebot als Bindungsversuch. Direkt vor und direkt nach der wöchentlichen Dienstreise.

Genau dieses Gesamtbild zieht mich an.
 
  • #53
Ich sehe es wie @Lebens_Lust und vertraue ernstzunehmenden Partnern - aber wenn ein solcher Partner darauf Wert legen würde, dass ich einen Test mache, dann würde ich das völlig in Ordnung finden (sofern er dann natürlich auch einen macht). Mein Freund hatte es von sich aus angeboten - und ich hab (auch aufgrund dessen) verzichtet, und das obwohl wir beide nicht gern mit Kondom... Ist vielleicht naiv, ich denke gerade darüber nach, ob ich da in Sachen Test hätte vorsichtiger sein sollen. ..

Was das Besorgen von Verhütungsmitteln betrifft, finde ich die Ausgangsfrage sehr seltsam - sie zielt doch offenbar auf etwas anderes ab, emotionaler Geiz steht hier ja schon als Thema im Raum.

Grundsätzlich find ich bei so Fragen : redet ihr denn nicht mit euren Liebsten darüber, wie ihr euch fühlt, wenn ihr für etwas zuständig gemacht werdet, wofür ihr gern gemeinsam zuständig wärt?

@Ejscheff

Was würde die Freundin denn antworten, wenn du ihr sagtest, dass du dich mit der aktuellen Regelung nicht gut fühlst?

Es kommt mir so ein bisschen so vor, als fragst du hier nach, wie du fühlen sollst, aber wie die anderen es machen ändert doch nichts an deinem Grundgefühl, dass etwas nicht stimmig ist, oder?
 
  • #54
Was stört ist z.B. die unbeantwortete Frage warum eine sich sexuell interessiert gebende und auf Kondome bestehende Frau, kein einziges Kondome zu Hause hat. Ich finde das seltsam.
Die Frage kann wohl nur sie Dir beantworten, warum also fragst Du sie nicht danach.

Ich finde das Verhalten dermassen schräg, dass mir nur eine Erklärung dafür einfällt: sie will keinen Sex mit Dir in ihrer Wohnung. Darum hat sie absichtlich keine Kondome parat.
Warum sie aber mit Dir Sex in Deiner Wohnung mit Kondomen hat, wird Dir vermutlich nur noch ein berufserfahrener Psychiater erklären können.

.... ich der erste Mann bin, der überhaupt in ihrer aktuellen Wohnung übernachtet hat. Wenn dahinter ein System steckt, wäre dies auch ein Grund für einen fehlenden Kondomvorrat. Auch dafür sprechen Indizien.
Nein, da versuchst Du Dir einen angenehme Legende zu stricken, auch was den vermeintlichen Geiz angeht.
Du berichtest schon länger über die Frau, die Du gegen ihre Widerstände in eine Beziehung gezogen hast. Da wird sie in der Zwischenzeit wohl mal einkaufen gewesen sein.

Schau' Dir mal das Thema "ihr Widerstand" an und überleg Dir mal, ob Du Dir selber einen Gefallen damit getan hast. Du warst ja sehr stolz darauf, Dich nicht in die Freundschaftsschiene begeben zu haben, wo sie Dich ursprünglich haben wollte.

... da sie sich als besonders emanzipiert an sieht und Beispiele für Nicht-emanzipiert anführt denen ich nicht ganz folgen kann wie z.B. mitwaschen genau eines Schlafanzugs.
Was hat denn das "nicht Mitwaschen eines Schlafanzugs" mit Emanzipation zu tun? Garnichts. Die Frau ist nicht besonders emanzipiert sonders besonders ??????
Solche Nickeligkeiten in einer Beziehung sind immer ein Stellvertreterkrieg für ein ganz anderes Problem zwischen Euch.

Und warum hältst Du Dich dann so intensiv an einer Marginalie wie "wer kauft die Kondome" auf und analysierst an sonstigen Kleinigkeiten exzessiv rum?

Tut mir Leid, aber irgendwas stimmt bei euch elementar nicht, nur dann macht man sich das Leben so schwer.
Ich würde den Fokus auf das Zustandekommen eurer Beziehung richten, auf ihr Beziehungsbild, warum sie "Beziehung" öffentlich so demonstrieren muss und was Du als Person damit zu tun hast, ob Du instrumentalisiert wirst und das möchtest.
 
  • #55
sie will keinen Sex mit Dir in ihrer Wohnung.
Allerdings zeigt die Praxis etwas ganz anderes Liebe @Vikky. Sex überall, wesentlich häufiger als vor Weihnachten und immer mit meinen Kondomen.

Die Antwort auf alle anderen Fragen ist ganz einfach. Eine Box auf der Beziehungsangst steht. Angst vor einengender Nähe, vor Enttäuschung und vor Verlust. Schlechte Erfahrungen. Gleichzeitig der Wunsch nach Nähe und Verbindung.
 
  • #56
Ich habe noch nie in meinem Leben Kondome gekauft. Wenn ich einen Mann noch nicht richtig kannte, war der Gebrauch der Dinger selbstverständlich, auch bei reinen Sexgeschichten. Hatte der Mann keine dabei, wurde die Aktion halt vertagt.

Wenn es sich zeigte, dass das nicht bei einem oder zwei oder drei Malen blieb, kam dann irgendwann das Grundsatzgespräch über das wie weiter. Ich finde Kondome nicht so berauschend, die meisten Männer auch nicht. Ein paar Fragen über die sexuelle Vergangenheit, über das Eingehen von Risiken, über das Verhalten bei Seitensprüngen, über die Einschätzung der Ex-Geliebten. Dann in aller Regel der Entscheid, die Dinger wegzulassen, nur ein einziges Mal bat ich einen Mann, einen Aids-Test zu machen. Ich selber habe nur ein Mal einen Aids-Test gemacht, das ist sehr lange her. Als Blutspenderin kann ich davon ausgehen, dass ich gesund bin.

Natürlich kann der Partner fremdgehen. Ich weiss ja aber, wie sich meine Männer verhielten, als sie mich kennenlernten. Für sie alle war der Gebrauch von Kondomen völlig selbstverständlich. Warum sollten sie sich bei einer Affäre anders verhalten? Im Übrigen glaube ich es einem Mann, wenn er mir sagt, dass er grundsätzlich monogam bin.

Ich neige ohnehin generell dazu, zu glauben, was man mir sagt. Naiv? Mag sein. Schlechte Erfahrungen habe ich damit noch nie gemacht. Ich habe mir auch nie etwas Unappetitliches eingefangen.

Zurück zur Frage der Verantwortlichkeit: Jeder ist für das verantwortlich, was ihm wichtig ist.

Frau 51
 
  • #57
]

Spontaner Gedanke: was fragst Du uns Normalos? ( ok bis auf kleine Ausnahmen).
Entweder mein müdes Haupt hat wichtige interpunktionen überlesen oder die Ambivalenz und Distanz ist hier der Ursprung jeder Frage.

Geht es wirklich um das Verstehen der Dame oder um festzustellen, wie sehr sie sich durch Andersartigkeit abhebt?
Bringt Dich jemand um Herz und Verstand mit wenigen Huldigungen?
Würde dich eine Aussage wie: sie benutzt ein Kondom um nicht völlig in den direkten intimen Kontakt zu treten...schmerzen oder zum lächeln bringen?
Dein Schreibstil vermittelt im Moment bei mir etwas gepuderte Perücke und literarische Verzückung grosser Dramen. Hier nur Kondom denn geworfener Handschuh.
 
  • #58
]
Dein Schreibstil vermittelt im Moment bei mir etwas gepuderte Perücke und literarische Verzückung grosser Dramen. Hier nur Kondom denn geworfener Handschuh.
Eine gute Interpretation. Ich mache mir über alles Gedanken, auch über meine eigenen Motive. Das Drama ist sicher eines davon.

Hier stelle ich Fragen um meine Gedanken zu prüfen.

Allerdings befremdet mich mehr als mein eigenes Verhalten, das negative Image welches in diesem Forum die Verwendung von Kondomen bei diversen Usern hat. Das bestätigt meine Einstellung solche auf jeden Fall zu benutzen.

Als wesentliche Sicherheitsmaßnahme auf Schmetterlings basiertes Vertrauen oder die seriöse Herkunft zu setzen lässt mich erschaudern. Das hat nichts mit Ekel zu tun, sondern mit dem Einblenden der Realität. Woher soll die seriöse Angestellte wissen, ob ihr Ex nicht regelmäßig ungeschützten Verkehr mit Drogenprostituierten hatte. Da nützt Vertrauen überhaupt nichts.

Was den Schutz nur vor Schwangerschaft betrifft, halte ich die Pille gesundheitlich für bedenklich.

Ungeschützten Sex hatte ich auch schon. Kondome können auch einmal reißen. Das ist kein Grund dann in Panik auszubrechen aber auch kein Grund auf ihre weitere Verwendung zu verzichten.
 
  • #59
Wie wird dies im Forum gesehen? Liegt diese Zuständigkeit häufiger allein beim Mann? Wenn nicht, was können die Gründe sein?
für mich nicht. Ich habe es immer so gehandhabt, dass ich auch ab und zu welche gekauft habe. Ich muss aber auch dazu sagen, dass meine Partner dahingehend nicht so verantwortungsbewusst waren. Das fand ich im Nachinein immer schade. irgendwie wollten die das nie benutzen, aber mir war das zu Beginn in der Beziehung einfach wichtig. Ich möchte mich ja selbst auch vor Krankheiten schützen und wollte mich nicht allzusehr auf ihn verlassen. Außerdem weiss man bei manchen Männer nicht, od die auf das Verfallsdarum achten und da habe ich oft eben meine genommen, um sicherzugehen. Frauen tragen da ein höheres Risiko als Männer, gerade wegen schwangerschaften.

Vielleicht ist es deiner Freundin nicht so wichtig, weil sie dir vertraut. Oder ist sie sehr bequem und denkt, dass du sowieso vorsorgst. Sie verlässt sich dann halt auf dich und zeigt null Initiative.

Mein letzter Partner meinte auch, dass er nichts hätte, weil er immer bei der Blutspende war. Ich habe ihm dann vertraut und wir haben die Teile irgendwann weggelassen und ich hab die Pille sowieso genommen. Man merkt ja schon einen Unterschied ohne Kondom. Im Nachhinein hätte ich wohl öfters auf einen Test bestehen sollen, denn man weiss nie. In Beziehungen ist man dann irgendwie immer so leichtsinnig, obwohl man bei Ons etc. sehr auf den Schutz achtet.
 
  • #60
Gegenfrage: Willst du denn keinen Sex?

Es kommt so rüber, als würdest du dem Mann einen Gefallen tun, etwas über dich ergehen lassen, was du eigentlich nicht wirklich willst?
Doch, eventuell
Ich will aber keinen Sex mit einem Mann, der zu doof oder unorganisiert ist, um zumindest Kondome zu kaufen, wenn ich ihn besuche.
Ich finde es unterwürfig und Mama-haft, wenn ich für den Kleinen auch noch die Kondome einkaufen soll.
Mit so einem will ich definitiv keinen Sex - nein!

Wenn er mich besucht, habe ich natürlich welche da - hab ich auch geschrieben.