• #1

Wer ist verantwortlich für den Schutz?

Mein Fokus ist ganz bewusst nicht die Verhütung sondern der Schutz vor Krankheiten beim Sex. Dieser ist primär nur mit Kondomen möglich.

Bei uns ist ganz klar Wer für die Kondombeschaffung zuständig ist. Ich bevorrate Kondome in meiner Wohnung. Wenn ich eine Option auf Geschlechtsverkehr in ihrer Wohnung oder beim verreisen haben möchte, muss ich sicherstellen, dass Kondome vorrätig sind.

Mir ist diese Zuständigkeit keineswegs zu teuer oder zeitaufwendig. Trotzdem bin ich neugierig, will aber keinen Topf aufmachen indem ich sie frage.

Wie wird dies im Forum gesehen? Liegt diese Zuständigkeit häufiger allein beim Mann? Wenn nicht, was können die Gründe sein?
 
  • #2
Liegt diese Zuständigkeit häufiger allein beim Mann
Bei Kondomen finde ich ja.Ich glaube, schon wegen eventuellen unerwünschten Schwangerschaft.Zum anderen zeigt es Frauen,dass du verantwortungsbewusst bist.Sie haben genug Männer in ihrem Leben, die null Wert drauf legen,bzw.sogar sich weigern.Zum anderen haben die Frauen schon genug Peinlichkeiten mit ihrer Intimhygiene,in Öffentlichkeit Damenbinden zu besorgen und mit allen (un)möglichen Werbungen konfrontiert zu sein.Da muss frau noch nicht offenbaren,dass sie Sex haben wird.Dritter Punkt,nicht auf alle Frauen ist Verlass,angefangen von bewussten Täuschen bis tatsachlichem Versagen der Pille trotz korrekter Anwendung.
 
  • #3
Ehrlich gesagt hatte ich nie ( jajaaa, naiverweise ) Angst vor Geschlechtskrankheiten, aber dafür eine irre Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft.
Das ist was Analoges, stimmt's ? Deswegen adaptiere ich deine Frage einmal mal auf dieses Thema.

Nie, NIEMALS hätte ich die Verantwortung dafür aus der Hand gegeben. Ich verlasse mich bei Dingen, die mir wirklich wichtig sind, ausschließlich auf mich selbst, somit habe ich die Verantwortung für die Verhütung ganz allein selbst übernommen.

Wir lesen hier gelegentlich, und auch sonst hört man es ab und an, 'die Frau hat dem Mann ein Kind untergeschoben', soll heißen ist schwanger geworden, obwohl man doch gesagt hatte, man wolle kein Kind zeugen.
Nun, solche Männer verdienen kein Mitleid und keine Mitempörung, denn sie haben es billigend in Kauf genommen, ein Kind zu zeugen, weil sie sich nicht selbst um die Verhütung gekümmert haben.
Wer kein Kind will, muss sich sterilisieren lassen, oder keinen Sex haben oder immer ein Kondom benutzen und nicht hinterher jammern, man sei übertölpelt worden. Übertölpeln kann man nur Tölpel.

Dito dein Beispiel: wenn du ein Kondom benutzen willst, z.B. um keine Geschlechtskrankheit zu bekommen, musst du es parat haben.
Und wenn du keins hast, eben keinen Sex haben.
Du sagst, bei euch sei klar, wer für die Beschaffung der Kondome zuständig sei, nämlich du.
Ok, würde ich an deiner Stelle auch so belassen.
Wenn ich deine Frau wäre und selbst so großen Wert darauf legte, nur mit Kondom mit dir zu schlafen, würde ich mich nicht darauf verlassen, dann hätte auch ich immer welche parat.
Letztlich ist man selbst der einzige, auf den man sich verlassen kann.

Frage: wer ist verantwortlich für den Schutz ?
Antwort: derjenige, dem er wichtig ist.

w 50
 
  • #5
Lieber FS
Wenn ich sexuell aktiv mit jemandem bin, kaufe ich Kondome für mein zuhause. Erwarte aber irgendwie schon auch, dass der Mann in seiner Wohnung Präservative hat. Ansonsten gewinne ich den Eindruck, er pokert insgeheim auf Sex ohne Kondom, ohne dass wir dies miteinander mal besprochen haben.
Mir wäre es grundsätzlich wohler, wenn der Mann die Kondomregie übernimmt, weil ich annehme, dass er am Besten weiss, welche Marke/Typ da passt. Die Kostenbeteiligung wäre mir gleich bzw kann ich gern die Kondome mal wieder kaufen, wenn ich die Marke etc kenne. Ich hab ja auch was davon.
 
  • #6
Ich hatte mir nie darüber Gedanken gemacht und selten benutzt. Mir war es auch peinlich Kondome zu kaufen. Das überließ ich voll und ganz meinem Freund. Er hatte auch selten etwas dabei. Dafür verzichtete ich auch immer gern auf Sex mit wildfremden Männern und in einer Partnerschaft habe ich nie mir Gedanken über den Schutz gemacht. Ich hatte 100 % Vertrauen gehabt.
 
  • #7
Naja, welche Kosten denn? Wenn man(n) Single ist und ab und an Sex hat, werden die "Kosten" für die ein oder andere Kondompackung ja wohl niemanden jucken. Da dürften die Kosten fürs "Drumherum" höher sein.
Ich hab aber auch Kondome zuhause, weil es ja auch Männer gibt, die beim Anblick eines Kondoms ausflippen, als wäre es ne eklige Spinne und etwas von "zu eng" reden.
Ich würde nie auf ein "promised-sex-date" Kondome mitnehmen, so professionell sind dann die meisten Männer schon, dass sie zumindest das immer haben.

Wieso beschäftigt Dich die Zuständigkeit für Kondome?
Ein Mann, der keine Kondome hat, wird auch sonst recht lax mit Verhütung umgehen.
Wo ist jetzt genau auch nur der minimalste "Aufwand" für ne Packung Kondome??
 
  • #9
Ich habe eine Handtasche mit der ich mühelos und spontan einen Kurzurlaub machen könnte und zu meinen "aktiven" Zeiten waren da auch immer Kondome mit drinnen. Dennoch erwartete ich vom Mann, dass auch er Kondome dabei oder in der Wohnung hat.
Lecktücher habe ich keine, da ich auf passiven Oralsex auch gern verzichte, um diese müsste dich Mann kümmern, so er auf OV aktiv besteht.
 
  • #10
Damit Kondome optimal wirken, müssen sie die passende Größe haben. Von daher ist, zumindest am Anfang der Kennenlernphase, der Mann dafür zuständig, weil nur er die richtige Größe weiß.
 
  • #11
Ich habe immer Kondome dabei und das nicht weil hinter der nächsten Ecke Sex lauern könnte. Diese liegen sicher verpackt und völlig unromantisch in einen kleinen Täschen mit der Damenhygiene und einen Lippenpflegestift.

Da ich Wert auf meine Gesundheit lege und auch keine Pille nehme, gibt es für mich sowieso keinen Sex ohne Kondom.

Ich bin für mich zuständig, der Mann für sich.
Im Idealfall haben demnach beide Kondome.

Die Auswahl des Kondoms überlasse ich den Mann. Ich würde auch seine bevorzugte Marke + Modell kaufen, aber niemals würde ich mich blind darauf verlassen, dass der Mann Kondome hat und deshalb auf meine Mitbringsel verzichten. Worst Case wäre dann keinen Sex zu haben.

W/25
 
  • #12
Wahrscheinlich gehörst du zu den verantwortungsvollen Männern. Sehr schön.
Leider gibt es aber genug Männer, die keine Lust auf Kondome haben. Ich wette, jede Frau hat in ihrem Leben schon mindestens eines von diesen Exemplaren kennengelernt. Als Frau würde ich mich daher nie darauf verlassen, dass ein Mann Kondome da hat.
Hat er keine in seiner Wohnung (oder wo wir auch sind), gibt es dann eben keinen Sex. In meiner Wohnung hatte ich immer welche da: Entweder er zieht sich eins über oder Tschüss.
So teuer sind Kondome nicht. Wir Frauen müssen auch die Pille bezahlen. Da gehe ich davon aus, dass man als Mann wohl ein paar Kondome bezahlen kann und ich nicht völlig allein für das Thema Verhütung verantwortlich bin.

90 % der Männer passt die Standardgröße. Wenn dem nicht so ist (z.B. mein jetziger Partner ist etwas besser bestückt), dann sollte Mann die passende Größe dabei haben, denn die meisten Single-Frauen haben zwar Kondome zu Hause, aber nicht noch in der entsprechenden Größenauswahl.
Später in der Beziehung sind beide dafür verantwortlich oder man steigt eben auf eine andere Verhütungsmethode um. In der Regel ist dann die Frau diejenige, die sich darum kümmert (z.B. bei der Pille), aber auch dann sollte Mann sich nicht nur darauf verlassen, dass die Frau allein zuständig ist.
 
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  • #13
...aber niemals würde ich mich blind darauf verlassen, dass der Mann Kondome hat und deshalb auf meine Mitbringsel verzichten. Worst Case wäre dann keinen Sex zu haben.

W/25
Also ich fände es das LETZTE, zu einem Date auch noch die Kondome mitzubringen.
Aber es scheint tatsächlich Frauen zu geben, die so verzweifelt sind, dass sie gestylt, frisch rasiert, frisch vom Friseur und im neuen Kleidchen zu einem Mann kommen, am besten auch noch was mitbringen (hier gibts tatsächlich Frauen, die zu einem Date zB einen Salat mitbringen würden - !) und dann auch noch die Kondome mitschleifen. Hallo? Natürlich nehmt ihr dann am besten schon vorsorglich auch im Singlestatus die Pille, damit der Mann möglichst schnell zum Sex ohne Kondom umsteigen kann, weil ihm das lieber ist. Wo ist der Smiley mit den Augen nach oben? Nehmt dem Mann doch alles ab!
Hauptsache, er nimmt Euch! Schön, wenn es so "unkomplizierte " Frauen gibt!
Und dann aber jammern, wenn der Mann in der Beziehung nichts hinkriegt und nichts macht!
Wenn er nicht mal daran denkt, Kondome zu kaufen, gibt es eben keinen Sex. Das ist kein Verlust dann.
Ich möchte einen Freund - selbst wenn es nur eine Affäre wird, der mitdenkt, der ein Date gut vorbereitet, der einkauft und den Abend in Gedanken durchspult. Das ist das Mindeste, was man als Frau erwarten kann und auch muss.
So gesehen ist es für mich zumindest kein "worst case", wenn ich dann keinen Sex habe, das halte ich aus und dann ist es auch kein Verlust. Hat er eben Pech gehabt.
Da trennt man ja schon mal die Spreu vom Weizen.
Zuhause bei mir hab ich mal vorsichtshalber Kondome - ist immer ein bisschen ein Stimmungskiller, wenn er nochmal aufstehen muss, bis zur Garderobe laufen muss, weil die Kondome in der Manteltasche waren... Aber in meine Handtasche kommen keine Kondome - das hat so einen verzweifelten Touch.
 
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  • #14
Ich habe nie Kondome dabei oder in der Wohnung, weil ich nicht mehr mich reproduzieren kann.
Es geht bei der Frage nicht um Schwangerschaftsverhütung sondern um den Gesundheitsschutz.
Ich höre von Männern immer wieder, dass es scheinbar Frauen gibt, die nicht auf safer sex bestehen, was mich um so intensiver darauf achten lässt.
Also ich fände es das LETZTE, zu einem Date auch noch die Kondome mitzubringen.
Aber es scheint tatsächlich Frauen zu geben, die so verzweifelt sind, dass sie gestylt, frisch rasiert, frisch vom Friseur
Das hat mit Verzweiflung gar nichts zu tun.
Gehe ich zu einem Date bei dem es wahrscheinlich zu Sex kommt, bin ich immer frisch geduscht, rasiert und nett gestylt. Das hat etwas mit Aufmerksamkeit zu tun. Schließlich erwarte ich such, dass 'Er' für unser Date etwas persönlichen Aufwand betreibt.
In meiner Handtasche befinden dich Tampons, Parfum, Zahnputzsachen, Taschentücher, Duschgel, Wechselunterwäsche, Nähzeug, Taschenlampe, ein Leatherman , eine Miniverbandstasche.... Kondome gehören für mich, so man Single oder sexuell promisk ist, zur Standardausstattung.
Ganz unverzweifelt.
 
  • #15
Also ich fände es das LETZTE, zu einem Date auch noch die Kondome mitzubringen.
Aber es scheint tatsächlich Frauen zu geben, die so verzweifelt sind, dass sie gestylt, frisch rasiert, frisch vom Friseur und im neuen Kleidchen zu einem Mann kommen, am besten auch noch was mitbringen (hier gibts tatsächlich Frauen, die zu einem Date zB einen Salat mitbringen würden - !) und dann auch noch die Kondome mitschleifen. Hallo? Natürlich nehmt ihr dann am besten schon vorsorglich auch im Singlestatus die Pille, damit der Mann möglichst schnell zum Sex ohne Kondom umsteigen kann, weil ihm das lieber ist. Wo ist der Smiley mit den Augen nach oben? Nehmt dem Mann doch alles ab!
Hauptsache, er nimmt Euch! Schön, wenn es so "unkomplizierte " Frauen gibt!
Und dann aber jammern, wenn der Mann in der Beziehung nichts hinkriegt und nichts macht!
Wenn er nicht mal daran denkt, Kondome zu kaufen, gibt es eben keinen Sex. Das ist kein Verlust dann.
Ich möchte einen Freund - selbst wenn es nur eine Affäre wird, der mitdenkt, der ein Date gut vorbereitet, der einkauft und den Abend in Gedanken durchspult. Das ist das Mindeste, was man als Frau erwarten kann und auch muss.
So gesehen ist es für mich zumindest kein "worst case", wenn ich dann keinen Sex habe, das halte ich aus und dann ist es auch kein Verlust. Hat er eben Pech gehabt.
Da trennt man ja schon mal die Spreu vom Weizen.
Zuhause bei mir hab ich mal vorsichtshalber Kondome - ist immer ein bisschen ein Stimmungskiller, wenn er nochmal aufstehen muss, bis zur Garderobe laufen muss, weil die Kondome in der Manteltasche waren... Aber in meine Handtasche kommen keine Kondome - das hat so einen verzweifelten Touch.
Schwachsinn, nur weil ich Kondome dabei habe, muss ich diese nicht schnellstmöglich einsetzten und aufbrauchen. Nicht jedes romantische Zusammentreffen mit einen Mann muss deswegen mit Sex enden.
Im Gegensatz zu Anderen hat ich noch nie ein rein sexuell orientiere Affäre und gerade wenn man diesen nicht abgeneigt ist, sollte man sich umso mehr ernsthafte Gedanken um die Verhütung machen!
Nicht jede Frau die Kondome bei sich hat, ist gleich leicht zu haben! Da kann sie auch rasiert und mit Kleidchen zum Date erscheinen, dass bedeutet nicht gleichzeitig das man Sex haben möchte.
Wie beschränkt, wäre denn eine solche Annahme.
Man kann sich seine sexuellen Kontakte auch länger und genauer anschauen. Dennoch, ich kann mir meinen Partner noch so lange und gut anschauen. Seine Ex-Freundinnen, deren Ex-Freunde und deren Freundinnen usw. kann ich nicht einschätzen. Schwangerschaften und Krankheiten machen keinen Ausnahme vor blinden Vertrauen, Naivität und Dummheit.

Ich habe eine zeitlang auch parallel mit Pille verhütet. Auf die Pille verzichte ich aus gesundheitlichen Gründen.
Das ist meine Entscheidung und ich verhüte mit Kondome, wenn das dem Mann nicht zusagt dann gibt es keinen Sex.
 
  • #16
Meine Antwort die auch zu jedem anderen Thema passt: Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich.

Heisst in diesem Fall: Ich habe immer Kondome dabei, wenn ich Sex haben will. Egal ob wir bei mir sind oder bei ihm oder unterwegs.

Meine Gesundheit hat oberste Priorität.

Ich frage den Mann beim ersten Mal aber auch immer, ob er welche hat, einfach um zu sehen, wie er mit dem Thema Verhütung umgeht und vorgesorgt hat.

Wenn man in einer Beziehung sich einigt, dass die Frau jedoch die Pille nimmt, sehe ich dann doch die Verantwortung, diese regelmäßig einzunehmen bei der Frau.

Wer anfängt über die Kosten von Kondomen zu diskutieren, wäre bei mir wegen Geiz raus.
 
  • #17
Ja, und liebe @Tini_HH, wenn ein Date ein gemeinsames Picknick beinhaltet, bringe ich was mit. Und wenn ich zum gemeinsamen Kochen eingeladen werde, dann zumindest einen Wein.
Wie ich es bei Freunden und anderen Gelegenheiten auch mache.
Eventuell mach ich das auch je nach Situation und zu Freunden bringe ich IMMER was mit, nur ist meine Erfahrung, dass die meisten Männer es sich sehr einfach machen mit Dates und es einfach KEINE ansatzweise Frage ist, dass ein Mann Kondome mitzunehmen hat, wenn er denn Sex will.
Auch ist meine Erfahrung, dass viele Männer sich einfach sehr wenig Gedanken machen für ein Date oder oft ideenlos sind und man am ANFANG einer Beziehung/Affäre besser gleich darauf achtet, ihm nicht gleich alles abzunehmen. Ich bin damit immer besser gefahren, weil ich einfach keine Lust habe, Mutti zu spielen und nicht nur für meine Kinder sondern auch noch für einen Mann mitzudenken, der meint, seine pure Anwesenheit wäre schon genug.

Vielleicht liegt es aber auch an meinen negativen Erfahrungen nach meiner Ehe, bei der viele Männer es am liebsten hatten, wenn ich sie rundum versorgte und wenn ich das mal nicht wollte, gab eben nichts zu essen, war nichts eingekauft usw. - und dann kamen sie sich großartog vor, wenn sie mich einmal im Monat zum Essen einluden.
Und es hat ihnen immer soooooo gefallen, dass ich alles so nett mache, selber "hatten sie aber nicht so ein Händchen dafür" und konnten eigentlich wenn man ehrlich ist NIX.
Deswegen werd ich da wohlmöglich etwas ungemütlich, wenn ich jetzt auch noch die Kondome mitbringen soll.
Als nächstes nehme ich noch die Bettwäsche "danach" mit und bringe sie ihm gewaschen und gebügelt wieder und nehm noch schnell seinen Müll mit runter, wenn ich am morgen gehe.
 
  • #18
In meinem Leben bin ich noch nie auf einen Mann gestoßen, der Kondome benutzen wollte. Alle wollten keine Kinder, aber die Verhütung wurde mir überlassen. Selbst als ich die Pille nicht mehr nahm, war da nie einer, der Kondome benutzte.
Meine Ex-Freunde waren intelligente, freundliche, verständnisvolle Männer. Aber bei dem Thema verhielten sie sich eben doch rücksichtslos. Oder es lag an einer gewissen Passivität.

Aus der heutigen, reiferen Perspektive ärgere ich mich, dass ich nicht selbst auf Kondome bestanden habe. Ich war jung und wollte gefallen.

Ein Kompliment an alle Männer, die Kondome bevorraten und benutzen. Ich finde das sehr verantwortungsvoll. Und ich hoffe, dass ihr sie nicht nur in der Kennenlernphase benutzt. Auch nach Monaten des Zusammenseins und nach Ausschluss von HIV und Hepatitis durch Testung besteht ja noch die Gefahr einer Schwangerschaft und HPV-Übertragung.
 
  • #19
Wer ist verantwortlich? Das ist sehr einfach zu beantworten: Jeder für sich selbst.
Wenn ich als Frau nicht schwanger werden möchte und mir keine übertragbaren Krankheiten einhandeln will, sorge ich selbst für den Schutz und verlasse mich da zu exakt 0% auf den Mann.

Wenn ein Mann keine Kinder zeugen und sich nicht mit irgendwas anstecken möchte, sorgt er für seinen Schutz.

Wenn jemandem das alles egal ist, er sich keine großen Gedanken machen möchte und alles nimmt, was so kommt, sollte er hinterher nicht herumjammern. Stichwort Eigenverantwortung.
 
  • #20
dass ein Mann Kondome mitzunehmen hat, wenn er denn Sex will.
Gegenfrage: Willst du denn keinen Sex?

Es kommt so rüber, als würdest du dem Mann einen Gefallen tun, etwas über dich ergehen lassen, was du eigentlich nicht wirklich willst?

Wenn ich mit einem Mann in einer Situation bin, bei der ein Kondom benötigt wird, habe ich auch selbst Lust, ich möchte nicht verzichten, weil schlichtweg kein Kondom da ist.

Ob der Mann lieber ohne wollen würde, ist mir dabei eigentlich ziemlich egal. Entweder er benutzt dann (m)eins oder ich gehe.

Das musste ich auch erst einmal so deutlich aussprechen. Selbst der hatte welche da, aber hat es versucht...

Und er wollte dann auch nicht, dass ich gehe, also hat er es genommen. Er hat das Thema auch nie wieder diskutiert.

Das war allerdings der Mann, der sich um alles andere sehr viel Mühe gegeben hat, so dass ich die anderen Schlussfolgerungen keineswegs bestätigen kann.
 
  • #21
Ich bin irriert, dass es einige Frauen gibt die auf Kondome (gerne) verzichten. Die Pille / Spirale / Sterilisation
schützt nur vor ungewollten Schwangerschaften. Der
Schutz vor Krankheiten bleibt jedoch
auf der Strecke.

Sorry, wie scheinheilig ist es wöchentlich ins Fitnessstudio zu rennen, sich vorwiegend grün zu ernähren, nicht rauchen und auf übermäßigen Alkohlgenuss zu verzichten, sich zu pflegen und hegen, aber dann kein Kondom beim Sex mit einen neuen Partner benutzen?
Das passt doch nicht zusammen!

Wie jemand schon schrieb, der neue Mann an eurer Seite kann noch so gepflegt und seriös erscheinen. Eine eventuelle schmuddelige Vergangenheit seiner Ex-Partnerinnen und deren Ex-Partner kann man dennoch nicht ausschließen. Wer weiß denn, wie bunt diese es getrieben haben von denen euer neue Mann nichts gewusst hat und daher auch mit der Ex ungeschützten Sex hatte und jetzt mit eben mit euch.

Sorry, aber solche Beiträge bestätigt mich nur noch mehr darin ein Kondom zu benutzen.

Heutzutage gibt es Kondome in allen möglichen Variante, auch Gefühltsecht und ohne Latex. Man müsste also nicht wegen des Feeling darauf verzichten.

Keiner meiner Partner lehnte bisher ein Kondom ab. Vermutlich hatten diesen deswegen auch immer eigene Kondome zur Hand. Das war eine Selbstverständlichkeit. Es gab nie Diskussionen darüber.

Ich persönlich würde auch keinen Mann auch nur eine einzige Träne hinterher weinen, der ein Kondom als unnötig empfindet oder sich über Verhütung keine Gedanken macht.
Dann würde ich das Kennenlernen beenden und mich ohne Klagen und Bitten nett verabschieden. Der Stress und das unnötige Risiko wäre mir nicht der schönste und beste Mann der Welt wert.
 
  • #22
Bei uns ist ganz klar Wer für die Kondombeschaffung zuständig ist.... Trotzdem bin ich neugierig, will aber keinen Topf aufmachen indem ich sie frage....
Liegt diese Zuständigkeit häufiger allein beim Mann? Wenn nicht, was können die Gründe sein?
Lieber FS,
irgendwie kaufe ich Dir diesen Thread nicht ab - zu viele Logikbrüche:
1. Die Kondome dienen Dir dem Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
Hmmm, in einer festen Beziehung mit gegenseitiger sexueller Exklusivität? Wieso braucht man da Kondome? Wenn beide sich klar sind, dass sie dauerhaft zusammen sein wollen und aus ihrer Vergangenheit Risiken befürchten, dann gehen beide idealerweise zum Arzt, lassen sich testen und nachdem das hoffentlich negative Laborergebnis vorliegt, spätestens aber der Behandlung mit Heilung sollte das Kondomthema erledigt sein.
Die Frage ist, was stimmt da bei euch in der Beziehung nicht. Bist Du sexuell vielseitig unterwegs oder glaubst Du, dass sie es ist?
Oder seid ihr beide zu konfliktscheu, um euch Klarheit über euren Gesundheitsstatus zu verschaffen, miteinander darüber zu reden und löst das durch verfügbare Kondome?
Mein Exmann musste sich nach seinen Affären jeweils testen lassen - bis das Ergebnis vorlag, gab es keinen Sex. Nach der Scheidung ließ ich mich nochmal ganz gründlich screenen, damit ich ganz sicher war.

2. Du bist nicht neugierig, es stört Dich etwas an dem Thema und vermutlich nicht nur an diesem. Ihr habt ein Kommunikationsproblem von der Art, das Du zu feige bist, Dinge zu thematisieren, die ihr missfallen könnten. Du hast ja berichtet, dass Du Dir die Beziehung erobert hast, die sie eigentlich nicht wollte.

3. Meine Meinung zur Zustandigkeit: für Kondome ist derjenige zuständig, der sich schützen will. Bestenfalls sind das beide. beide. Ich habe mir ja früher auch die Pille besorgt und bezahlt als ich nicht schwanger werden wollte. Wenn ich eine Pillenpanne hatte, dann hätte ich auch Kondome. Grundsätzlich ist es aber besser, wenn der Mann selber die für ihn passenden Modelle besorgt.

Zur Annahme Infektverhütung: ich hatte nie Sex mit Männern, denen ich zutraue mit irgendwelchen unappetitlichen Infekten verseucht zu sein. Sowas (Lotterleben und sich nicht kümmern) ist Ausschlußkriterium für eine Beziehung.
Männer kümmern sich ja seltenst um ihren Gesundheitsstatus, gerade in dieser Hinsicht, weil für sie viele Infektionen lange beschwerdefrei bleiben und weil sie zu feige sind, den Tatsachen ins Auge zu sehen. Da muss Frau in der Regel aktiv werden und das Ganze thematisieren.
 
  • #23
@Frau1985, zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass meine Partnersuche mehr als 25 Jahre zurückliegt. Als ich mit Anfang 20 einen Partner gesucht habe, war HIV ein großes Thema. Damals sind Freddy Mercury und Rock Hudson an Aids gestorben und ich weiß noch, dass ich dieses Thema zu meinem Hobby gemacht hatte. Ich wusste alles über Aids, es hat mich so fasziniert und habe auch sehr viel darüber gelesen. So wusste ich, dass es eigentlich sehr unwahrscheinlich ist, dass man Aids bekommt. Bei jedem Geschlechtsverkehr gibt es ein sehr niedriges Risiko (1-10%) an HIV zu erkranken aber je mehr man wechselnde Partner hat, desto wahrscheinlicher ist es Aids zu bekommen und bei AS ist die Ansteckungsgefahr viel höher als normaler GV (wegen der sehr dünnen Enddarmwand). Um jedes Risiko vorzubeugen, wollte ich absolut keinen Sex mit Männern, die ich nicht kannte, haben. Weder mit noch ohne K. Ich hatte auch niemals ONS oder kurze Affären gehabt. Ich hatte einfach Angst. Bei Männern, die ich in meinem Leben hatte, war ich mir 100 % sicher, dass sie so denken und handeln wie ich. Es war meine Lösung zu Kondome nicht mögen: Keine wechselnde Partnerschaft und bei einem Mann bleiben. Aber ich gebe dir vollkommen recht, wenn man auf Promiskuität (schreibe ich wirklich ohne Wertung) nicht verzichten möchte, sollte man unbedingt Kondome benutzen.
 
  • #24
1. Die Kondome dienen Dir dem Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
Hmmm, in einer festen Beziehung mit gegenseitiger sexueller Exklusivität? Wieso braucht man da Kondome?
Ich weiss nicht, weswegen @Ejscheff die Kondome verwendet, das überlasse ich ihm zu antworten. Bei mir ist es so, dass ich die Pille hormonell nicht vertrage. Daher dienen Kondome bei mir gleich für zwei Zwecke. Wäre ich in einer festen Beziehung, wäre ich aber auch bereit, ein Diaphragma mit Spermiziden auszuprobieren als Verhütungsmethode. Vorausgesetzt, dass beide sich auf gängige Geschlechtskrankheiten testen liessen.
 
  • #25
Warum benötigt man Kondome in einer Beziehung mit gegenseitiger sexueller Exklusivität?
1. Als Schutz vor Schwangerschaft
2. Als Schutz vor HPV.
Es gibt meines Wissens nach noch keinen Test für Männer, so dass die Frau sich auch im Laufe der Beziehung infizieren kann. Humane Papillomviren können zu Gebärmutterhalskrebs und Tumoren im Mund führen.
Es hilft nicht, auf einem Mann ohne Lotterleben zu vertrauen. Man sieht es einem Mann nicht an, ob er HPV-Überträger ist.
 
  • #26
Hmmm, in einer festen Beziehung mit gegenseitiger sexueller Exklusivität? Wieso braucht man da Kondome? Wenn beide sich klar sind, dass sie dauerhaft zusammen sein wollen und aus ihrer Vergangenheit Risiken befürchten, dann gehen beide idealerweise zum Arzt, lassen sich testen und nachdem das hoffentlich negative Laborergebnis vorliegt, spätestens aber der Behandlung mit Heilung sollte das Kondomthema erledigt sein.
Endlich sagt das mal jemand.
Statt immer wieder zu betonen, wieviel Risiken beim Sex vorhanden sind, die Heerscharen von Bakterien, Viren, etc.

Es geht um den Partner, den man liebt.
Wenn ich ihn als potentiellen Krankheitsüberträger betrachte, dann ekle ich mich, und dann will ich garantiert keinen Sex. Dann will ich gar nichts mit ihm.

Übrigens nicht nur Männer können Krankheiten übertragen, Frauen auch. Und es gibt auch Frauen mit riskantem Sexualverhalten (häufig wechselnde Sexualpartnern ohne Schutz, der ja auch nicht vor allem schützt).

Ich bin getestet, und bestehe auch umgekehrt darauf - und auf sexuelle Exklusivität.
Bis jetzt war mein Vertrauen immer gerechtfertigt.

Also erlaube ich mir, auch weiterhin auf Kondome mit ruhigem Gewissen zu verzichten.
 
  • #27
Mein Fokus ist ganz bewusst nicht die Verhütung sondern der Schutz vor Krankheiten beim Sex. Dieser ist primär nur mit Kondomen möglich.
Verantwortlich ist, wer den Schutz braucht. Ich schaue mir Frauen an und sehe dann ja, was für ein Leben sie führen, bevor ich mit ihnen ohne Kondom schlafe. Grundsätzlich führt man (optimalerweise) aber zu solchen Themen ein Gespräch und damit sind dann beide zuständig.
 
  • #28
Verantwortlich ist, wer den Schutz braucht. Ich schaue mir Frauen an und sehe dann ja, was für ein Leben sie führen, bevor ich mit ihnen ohne Kondom schlafe.
Du siehst nur das, was sie dich sehen lässt. Und gleich gar nicht siehst du was ihre letzten Partner heimlich getrieben haben.

Ich halte das für eine sehr leichtsinnige Einstellung, denn Krankheiten sieht man nicht.

Bevor ich jemals wieder mit einem Mann ohne Kondom Sex hätte, würde ich auf Tests bestehen, egal wie seriös er wirkt.

Unabhängig davon wäre auch das Thema Schwangerschaftsverhütung zu klären, die Pille würde ich nicht mehr nehmen, weil mir davon jede Lust vergeht.
 
  • #29
Über Alternativen zu Kondomen macht man sich gemeinsame Gedanken, wenn das Stadium in der Partnerschaft erreicht ist, indem man ohne Kondom miteinander schlafen möchte.
Dann wird eine Verhütungsmethode gesucht die vor einer Schwangerschaft schützt.

Bevor das Kondome weggelassen wird, versichert man sich beim Hausarzt durch einen simplen Bluttest beidseitig der weiteren Gesundheit. Ein kurzer Anruf beim Hausarzt genügend. Man geht zum vereinbarten Termin, Blutentnahme, bezahlt das natürlich privat und in ein paar Tagen liegen die Ergebnisse vor. Dieser Test macht einen nicht arm, ist völlig unkompliziert und diskret.

Ich verlasse mich nicht auf ein Zahnpasta Lächeln, einen gehobenen Lebensstil, eine intellektuelle Umgebung oder eine langjährige monogame Partnerschaft als Gesundheitszertifikat.
Wir bevorzugen sicherlich alle keine Männer (Frauen) die aus den Gulli gekrochen kommen oder eine Premium Mitgliedschaft im Titti Klub (Nebenjob im ältesten Gewerbe) haben.
Das bedeutet leider dennoch gar nichts.

Wer beispielsweise auf Vikkys Ex-Mann trifft, würde in der ersten Kennenlernenphase vermutlich auch nicht denken, dass der Mann während seiner Ehe unter viele fremde Röcke geschaut hat. Dieses "Qualitätssiegel" wird er nun nicht offen mit sich herumtragen oder damit hausieren gegangen. Ebenso wenig, wird eine Frau zugeben das sie öfters sexuelle wechselnde Kontakte hatte.

Bisher hat sich kein Mann über diese Vorgehensweise echauffiert, gejammert, war peinlich berührt, um seinen Ruf besorgt oder hat gar die Beziehung daraufhin beendet.
Letzeres wäre nicht schlimm gewesen,
denn überzeugen oder zwingen werde ich
niemanden. Wenn ein Mann das als Eingriff in seine Privatsphäre oder es als Misstrauen abgewiegelt dann würde sich eine langfristig harmonische sexuelle Beziehung ausschließen und eine Trennung wäre sowieso unvermeidlich.

Ich wäre ehrlichweise dann aber auch nicht traurig, wenn die Beziehung an den Einsatz von Kondomen oder einen Test scheitert.
Besser ist es, denn wie bereits geschrieben, ist es noch nie vorgekommen, weder beim dem Thema Kondom noch bei den Test.
Also gibt es genügend Männer/Frauen die sich deswegen nicht
vorverurteilt oder gekränkt fühlen.

Ich würde nie etwas verlangen was ich nicht selber bereit bin zu geben und die Beschaffung von Kondomen ist daher auch keine reine Männersache.
 
  • #30
Die Kondome dienen Dir dem Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
Hmmm, in einer festen Beziehung mit gegenseitiger sexueller Exklusivität? Wieso braucht man da Kondome? Wenn beide sich klar sind, dass sie dauerhaft zusammen sein wollen und aus ihrer Vergangenheit Risiken befürchten, dann gehen beide idealerweise zum Arzt, lassen sich testen und nachdem das hoffentlich negative Laborergebnis vorliegt, spätestens aber der Behandlung mit Heilung sollte das Kondomthema erledigt
Ja... so läuft es in Rosamund Pilcher Filmen und sicher auch in fast 10% aller Beziehungen.
In den anderen wird fremdgegangen was das Zeug hält und jeder glaubt zu den 10% der Paare zu gehören wo der Partner zu 100% treu ist.
Verzeihung aber das ist nicht mal mehr mit Blauäugigkeit hinter einer rosaroten Brille zu entschuldigen.

Ich schaue mir Frauen an und sehe dann ja, was für ein Leben sie führen, bevor ich mit ihnen ohne Kondom schlafe.
...und Du wirst genau das sehen, was diese Dich sehen lassen. Sorry, aber man sieht niemanden Herpesviren etc. an.
Den Lebenswandel im Übrigen auch nur in Extremfällen.