Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
G

Gast

Gast
  • #1

Wer führt eine glückliche Beziehung mit einem Mann, der weniger verdient ?

 
G

Gast

Gast
  • #2
Ich, w 44! Denk einfach daran, dass, wenn alles Andere stimmt, dieser Punkt nicht mehr wichtig ist. Mein Liebster verdient weniger als ich, aber er bezahlt auch seinen Anteil an den laufenden kosten. Ich übernehme eibfach etwas mehr, wenn es um gemeinsamen Luxus geht. Er ist sonst der ideale Mann für mich, zärtlich, intelligent, liebevoll, sexuell auf der gleichen Wellenlänge, macht ohne Weiteres seinen Teil an Hausarbeit, liebt mich wirklich, treu und selbstbewusst genug, sich nicht in seiner Männlichkeit bedroht zu sehen weil ich mehr verdiene. Ich wär wirklich dumm, nur wegen dem unterschiedlichen Einkommen nicht mit diesem wundetvollen Mann zusammen zu sein.
 
  • #3
Ich auch, w 34! Was mich ein bisschen stört: Bei der kurzen Fragestellung ist nicht ersichtlich, wo das Problem der Fragestellerin liegt... Stört es Dich, dass er weniger verdient? Stört es ihn? Geht es soweit, dass Ihr über bestimmte Ausgaben streitet?
Wichtig ist m.E., dass jeder von Euch mit seinem Geld machen kann, was er will und dass jeder sich an den gemeinsamen Ausgaben beteiligt - ob hälftig oder Du als Besserverdienende anteilig etwas stärker, ist eine Frage der Absprache. Ansonsten schließe ich mich #1 an: Es gibt wirklich wichtiger Fragen für eine funktionierende Beziehung.
 
G

Gast

Gast
  • #4
Ich m führe eine Beziehung mit einer Frau, die wesentlich mehr verdient als ich.
Mein Herz hat vergessen zuerst auf den Kontostand meiner Partnerin zu schauen.
Das gab dann schon ein paar peinliche Momente für beide.
Es ist auch Heute nicht immer ganz einfach, dass ich bei einigen Dingen nicht mithalten kann.
Meine ( männliche ) Eitelkeit hat manchmal Mühe etwas anzunehmen, das ich nicht erwidern kann. Aber in der Zwischenzeit haben wir gelernt mit der Situation umzugehen. Das heisst, meine Partnerin versucht damit klar zu kommen, dass ich mal sage, da kann ich nicht mithalten. Dann möchte ich auch nicht, dass sie die Kosten übernimmt.
Ich denke, dass die grösste Gefahr darin besteht, dass der Partner mit dem kleineren Einkommen meint er müsse mithalten.
Ich fühle mich nicht als Versager, jedoch bin ich nicht unempfindlich gegen die diskreten Sticheleien aus dem Bekantenkreis.
Wir sind aber der Meinung, dass es auch da wichtig ist, dem Umfeld nicht zu vermitteln mann hätte mehr als man hat.
( Und es stöhrt mich nicht, dass ich nicht im Porsche-Club mitmachen kann.)
 
  • #5
Ich denke, dass al diejenigen eine glückliche Beziehung mit einem Partner, der weniger verdient, führen, die eine Beziehung mit dem Menschen führen und nicht mit seinem Portemonnaie.Ist aber nur ´ne Vermutung.
 
  • #6
@alle: Könntet Ihr bitte angeben, WIEVIEL weniger der Mann verdient?

Ich sehe es nämlich so: Plus-minus 15% sind doch quasi GLEICH, da kann man von weniger oder mehr gar nicht reden. Kann sich alles mit einer Gehaltserhöhung oder Beförderung umkehren oder am Arbeitgeber liegen, nicht aber an prinzipieller Verdienstgruppe oder Hierarchiebene. In höheren Verdienstgruppen sind selbst 30% Unterschied noch als gleich anzusehen, denn der Lebensstandard wird sich dann nicht wesentlich unterscheiden.

Die Sache "wenn der Mann weniger verdient" kommt doch erst dann zu tragen, wenn die Frau soviel mehr verdient, dass sich beide nicht das Gleiche leisten können, also sich die Frau entweder in ihrer Lebensqualität, Urlaubskosten, Anschaffungskosten für gemeinsames Eigentum EINSCHRÄNKEN muss, damit beide gleich viel geben können, oder aber den Mann AUSHALTEN muss, also mehr als anteilig zuzahlen.

Genau das haben Männer Probleme -- sich aushalten zu lassen. Solange beide ein Gehalt verdienen, dass ein Leben auf Augenhöhe ermöglicht, dass mühelos hälftiges Teilen der ausgaben ermöglicht und zu demselben Niveau an Urlaub, Hotel, Freizeit, Essengehen und so weiter führt, gibt es auch kein Problem.

Die Probleme beginnen, wenn die Augenhöhe nicht mehr gegeben ist. Wenn einer sich einschränken oder aber draufzahlen muss. Das nehmen die meisten Männer extrem ungerne an und wollen auch die meisten Frauen ungerne ausgeben.
 
G

Gast

Gast
  • #7
Warum sollte der Wert eines Menschen daran fest gemacht werden,an dem was er verdient.
Für mich als Mann ist es irrelevant wie sich die Kontostände verhalten,solange beide arbeiten gehen.
 
G

Gast

Gast
  • #8
@5 gebe dir Recht - das hat die FS aber auch nicht erwähnt. Habe früher immer mehr verdient (hielt sich im 20 % Bereich, dann haben meine Partner nachgezogen, so dass wir wenigstens ziemlich auf gleicher Höhe waren. Sie/Wie haben davon profitiert, doch wenn es heute viel mehr wäre, so dass ich mir Dinge leisten könnte und er nicht, hätte ich auch ein Problem. Möchte zudem einen Mann nicht sponsern.
 
G

Gast

Gast
  • #9
Ich verdiene mehr als mein Liebster, muss aber zwei halbwüchsige Kinder ohne Unterhaltszahlungen durchbringen. Manchmal kränkt es ihn, dass er mich nicht mehr unterstützen kann, das finde ich total lieb von ihm...
 
G

Gast

Gast
  • #10
Hier stimmt doch was nicht. Dauernd wird in den Medien gejammert, dass Frauen weniger verdienen als Männer, und dann ist es auf einmal ein potentielles Problem für die Beziehung, wenn die Frau mehr verdient?
Würden Frauen und Männer gleich viel verdienen, würde in JEDER ZWEITEN Beziehung die Frau mehr verdienen als der Mann.
Da muss man sich schon entscheiden, was man will, Frauen, die gleichgut verdienen, oder Männer, die generell mehr verdienen. Beides zugleich geht nicht.
 
G

Gast

Gast
  • #11
Meine letzten 2 Beziehungen haben weniger verdient als ich. Sie sind überhaupt (!) nicht damit klar gekommen, dass ich mich selbst finanziert habe und mir alles gegönnt habe, was ich will.
Eigentlich wollen viele Typen doch nur das Mäuschen am Herd, das sich aushalten lässt, damit sie immer noch ihre Kontrollfunktion ausüben können...
 
G

Gast

Gast
  • #12
Meine Freundin hat so eine Beziehung. Sie verdient extrem gut, so gut, dass er zwar auch sehr gut verdient, aber immer noch nur knapp 1/3 ihres Jahreseinkommens erzielt.
Es läuft bei den beiden recht gut, er zahlt Unterhalt an seine Ex-Familie, Frau und 2 Kinder,, sie zahlt für die neue Familie: Haus, 2 Autos, Putzfrau, Kindergarten.
Sie ist großzügig, ihr macht es nichts. Er nimmt es wie selbstverständlich hin.

Insofern hat das alles 2- 3 Jahre gut geklappt. Nun merkt man langsam, dass die Probleme daraus erwachsen, dass sie wieder mehr Lust bekommt auf Luxus. Sie hat sich nun die letzten Jahre sehr zurück gehalten, hat sich zu ihm "nach unten" minimiert. Er könnte da auch nicht mithalten.
Nun will sie ihren etwas höheren Lebensstandard wieder stärker leben und das get nicht ohne Konflikte.
 
G

Gast

Gast
  • #13
Ich führe eine sehr glückliche Beziehung mit einem 3 Jahre älteren Mann, der durch aktives Arbeiten in seinem Beruf deutlich weniger Geld verdient und somit zur Verfügung hat als ich, da ich (inzwischen Rentnerin) duch rechtzeitige Vorsorge eine mehr als ausreichende Altersversorgung habe. Diese ist allerdings so hoch, dass sie für uns Beide reicht! Da ich ohnehin ein Mensch bin, der gerne gibt, sehe ich darin auch gar kein Problem, weil für mich der Mensch im Vordergrund steht.

Mein Liebster trägt in dem Umfang zu unserem Lebensunterhalt bei, den er leisten kann. Er läd ich, wenn er vertriebsmäßig mal einen "guten Monat" hatte, zum Essen ein oder bringt mir kleine Geschenke mit, beteiligt sich auch hälftig an den Festkosten unserer Urlaube, den größten Teil unseres täglichen Lebens -sowohl zu Hause als auch im Urlaub- sowie die nicht geringe Tilgung für die Hypothek meines Hauses, in dem wir beide wohnen, trage ich.

Er ist als Mensch so wertvoll, dass das finanzielle Ungleichgewicht in unserer Beziehung keine Rolle spielt. Seine LIebe ist für mich unbezahlbar!
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top