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peter49

Gast
  • #1

Welchen Einfluss hat der Beruf eines Partners/Partnerin?

Also meine Damen!

Hier wird ja gerade über ungebildete Männer oder Männer mit dem falschen Beruf diskutiert.

Dazu meine Frage:

Welche Berufe bevorzugen denn die Frauen hier bzw welche Berufe schließen sie bei der Partnersuche/wahl aus. Und warum wünschen sie sich gerade einen Mann mit einem solchen Beruf? Ist es das Geld und/oder Status oder was ist es? Welche Berufe sind negativ behaftet. Schliesst ihr von der Berufswahl auf bestimmte persönliche Eigenschaften und wenn ja welche?

Weiter die Frage an die anderen Männer.

Gibt es auch Einschränkungen bei dem Beruf bei der Partnersuche? Oder ist es egal welchen Beruf eine zukünftige Partnerin hat. Bzw. sollte sie gleich viel wie ihr als Akademiker verdienen?


peter49
 
  • #2
Ich habe noch nie über das Thema Beruf in bezug auf einen Partner nachgedacht, für mich spielt das keinerlei Rolle. Nachdem ich selbst studiert habe und das als wichtige Lebenserfahrung sehe, tendiere ich sicherlich zu Männern, die auch diese Erfahrung teilen. In welcher Branche, etc. ist mir völlig wurscht. Was das Einkommen betrifft, verdienen viele Akademiker weniger als der Handwerker....
 
G

Gast

Gast
  • #3
Das kommt ganz darauf an.
Mir ist es wichtig,dass ein Mann gut situiert ist und mir auch finanziell unter die Arme greift, solange ich noch mit meinem Studium beschäftigt bin.
Der Beruf ist mir darüberhinaus nicht so wichtig, wie Bildung und Kultiviertheit.
 

Gast30

Gesperrt
  • #4
Selbstverständlich schließe ich vom Beruf auf das Bildungsniveau, die Interessen und bestimmte Charaktereigenschaften.

Multi-Kulti-Typen mit sichtbaren Tatoos sind selten Spitzenbanker - und Männer in maßgeschneiderten Anzügen noch seltener Sozialarbeiter.

Darüber hinaus sind AkademikerInnen im Durchschnitt intelligenter, kritischer und gebildeter als NichtakademikerInnen, weshalb ich letztere bei der Partnerwahl ausschließe.

Auf einen bestimmten Beruf bin ich allerdings nicht fixiert - Volkswirt, Tierarzt oder Ingenieur -könnte ich alles akzeptieren.

Schwer denkbar sind aber bildungsferne Berufe wie z.B. der Heizungstechniker aus dem Nachbarthread. Völlig ausgeschlossen sind unmoralische Berufe wie Viehbauer oder Metzger!
 
  • #5
Hallo Peter,
Auch ich schau mir die Berufe der jeweiligen Männer genauer an, weil ich glaube, dass man für bestimmte Berufe bestimmte Voraussetzungen mitbringe muß. Z.B. würde mich der Beruf eines Verwaltungsmenschen oder des Sacharbeiters nicht interessieren, weil ich mir vorstelle, dass derjenige nicht so kreativ ist, wenig Menschenkontakt und wenig Bewegung hat, was für mich aber sehr wichtig ist.
Daher sind für mich Berufe wichtig, in denen Kreativität, Kontakt mit Menschen und Bewegung möglich ist.
Klar spielt auch Bildung eine große Rolle. Ein Mann muß mindestens einen gleichen oder einen höheren Bildungstatutus haben. Darunter geht nicht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #6
Mir ist Status, Macht und Geld überhaupt nicht wichtig.

Ich habe alles, was ich brauche und brauche sicherlich keinen Partner, der mich versorgen muss - das tu ich schon selbst.

Finanziell habe ich keinerlei Sorgen, weder Darlehen noch Kredite noch Raten am abstottern, gebe aber auch zu, dass ich keinen Partner mit finanziellen unüberschaubaren Altlasten haben möchte.

Ansonsten bin ich beruflich überhaupt nicht anspruchsvoll, er sollte nur einen Beruf ausüben, der ihm gefällt, einen Dauernörgler im falschen Job ist unerträglich.

Im Grunde ist mir Herzensbildung wichtiger als Studiumsabschluß, Charakter geht bei mir vor Bankkonto, Werte wie Treue, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Ernsthaftigkeit stehen bei mir hoch im Kurs bei einem Partner, liegt wohl auch an meiner Generation 50 plus.
 
  • #7
Meine erste große Liebe war Stukkateur, meine anderen Lieben waren kaufmännische Auszubildende bzw. Angestellte.

Heute imponieren mir Ingenieure mehr, da ein Mann mit diesem Beruf "über mir steht". Der Studiengang ist anspruchsvoller als meiner und bietet die Voraussetzungen eine Führungsposition einzunehmen. Auch verdienen Ingenieure mehr. Es geht mir also um ein Gefühl der Unterlegenheit und Status. Besonders anziehend finde ich Geschäftsführer und leitende Angestellte. Selbstständigkeit ist die Krönung der Sexyness.

Unsexy finde ich Berufe, wo der Mann sich schmutzig macht oder mit Krankheitserregern in Kontakt kommt wie z.B. AWB-Mitarbeiter, Arzt auf einer Seuchenstation oder Biologe. Handwerker finde ich heute auch nicht sexy.

VG Lena, 30 J.
 
W

wahlmünchner

Gast
  • #8
So viele Fragen auf einmal..
bevorzugter Beruf:
- einer der dem Mann einigermassen gefällt. Ein beruflich unzufriedener Mann, ist oft auch in der Partnerschaft irgendwann chronisch unleidig. ( trifft auf Frauen auch zu)
- ein Beruf, der dem Mann zu genug Geld verhilft um in seinem Sinne anständig leben zu können--sonst droht Verschuldung
- ein Beruf, der auch Freizeit und Familie zulässt ( nicht zu viel Reiseaktivität, nicht über 10 Stunden regelmässig arbeiten am Tag, wie es manchmal bei Selbstständigen ist)
Ausschluss des Mannes, wegen des Berufes:
- Unsittlich ( Puffbetreiber, Spielkasinobesitzer..)
- zu fremde Lebensanschauungen ( Politiker in einer Partei, die ich nie wählen würde/ Schlachthofangestellte, bzw Besitzer.. Jäger aus Leidenschaft zb.beim Förster oder Freizeitjäger, evangelischer Pfarrer..gibt noch viiiel mehr..)
- zu gefährlich ( Berufssoldat, Wachmann in bestimmten Bereichen..Polizisten in bestimmten Bereichen...) ich möchte mir nicht täglich Sorgen machen.
- Lebenskünstler/ Langzeitarbeitslos ( er hat keinen Beruf, sondern verlässt sich aufs durchschlagen mit zeitlich begrenzten Jobs) würde mich zu sehr aufreiben, wenn ich nie wüsste was wann möglich ist an Urlaub, Wohnung..
Ich schliesse nur sehr bedingt, von der Berufswahl auf Eigenschaften. In den meisten Berufen arbeiten sehr verschiedene Persönlichkeiten.
- wenn der Mann mir rhetorisch extrem unterlegen und einfach gestrickt ist, interessierte er mich auch nicht, da gab es darunter dann Männer, die keinen akademischen Beruf hatten. Nicht weil sie keine Akademiker waren, sondern weil sie mit mir auf keiner Wellenlänge lagen, lehnte ich ab.
 
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Gast

Gast
  • #9
Zitat von peter49:
Welche Berufe bevorzugen denn die Frauen hier bzw welche Berufe schließen sie bei der Partnersuche/wahl aus.
Erstmal keinen. Ich seh mir den Mann erstmal an und gucke, ob sich Vorurteile bestätigen. Sonst müsste ich jetzt Berufe aufzählen, die den Ruf haben, Halsabschneider und Übersohrhauer würden sie ausüben.
Die Berufe, die Männer ausübten, die ich am besten fand, gibt es so nicht. Wenn man viel mit denen zu tun hat, die genau das gleiche machen bzw. studiert haben, ist das natürlich auch was Schönes, weil man von denselben Dingen fasziniert ist und sich über mehr Themen unterhalten kann.
[QUOTE"]Ist es das Geld und/oder Status oder was ist es?[/QUOTE]
Das ist mir völlig egal. Ich will nun keinen Mann, der denkt, er sei Künstler und ich müsse ihn finanzieren mit einem Brotberuf. Aber was andere über ihn denken und ob ich nun materiell sonstwie verwöhnt werden würde, ist mir wirklich wurscht. Ich war jahrelang mit jemandem zusammen, der viele Schulden hatte und arbeitslos war. Allerdings nicht so ein deprimierter, der gejammert hat, sondern einer, der versucht hat, sich was aufzubauen. Der Mann war witzig, liebevoll und sehr intelligent, wie andere vor ihm nicht, die was von mir wollten.
Schliesst ihr von der Berufswahl auf bestimmte persönliche Eigenschaften und wenn ja welche?
Schon, aber wie gesagt: Ich gucke erst, ob sich das bestätigt. Lehrer ist vom Ruf her ganz schlecht. :D Immobilienmakler, Bank- oder Börsenmensch haben auch keinen guten Ruf. Ärzte sind auch nicht so mein Fall als Partner, obwohl die Ärzte die ich konsultiere, einfach klasse sind in ihrem Beruf.
 
  • #10
Hallo Peter,

Ich kann deine Frage sehr gut verstehen. Ich glaube als Mann fühlt man sich tatsächlich schnell in eine Schublade gesteckt, wenn man den vemeindlich falschen Beruf in den Augen der Frau hat.

Meine ehrliche Meinung:
Als Frau sucht man Sicherheit. Auch wenn wir Frauen uns selbst versorgen können und auch wenn wir nicht gleich von jedem schwanger werden möchten, tief im Innern brauchen wir Sicherheit. Und ein Mann, der Geld hat, bietet das offensichtlich.

Ich bin da besonders geprägt. Meine Mutter war eine von diesen Emanzen. Ihr war das Gehalt des Mannes egal. Nach der Scheidung erhielt sie für keines ihrer drei Kinder Unterhalt und musste alles allein stemmen. Wenn man so etwas einmal erlebt hat, dann denkt man anders.

Aber der Beruf ist wirklich nicht alles. Wenn ein Mann mir durch sein Verhalten zeigt, dass er hinter mir steht, dass ich mich auf ihn verlassen kann, dann hat er gewonnnen. Das können schon kleine Gesten sein. Zum Beispiel, wenn nach einem Fußballspiel eine Horde Betrunkener an uns vorbeigeht, und mein Partner zieht mich ganz dicht zu sich ran, um mich zu beschützen. Dann ist das Gehalt egal, dann weiß ich, dass er ein guter Mann ist auf den ich mich verlassen kann.

w (27)
 
G

Gast

Gast
  • #11
Bei mir sind es - neben unmoralischen Berufen - Lehrer. In jeder Art Beziehung (also auch freundschaftlich) ist das für mich ein schwieriger Beruf, den ich bei einem Partner nicht akzeptieren würde. Der Grund ist einfach: Meine Eltern waren beide Lehrer, und ich kann diese Schulgeschichten und das Jammern einfach nicht mehr hören.

Menschen, die handwerklich sehr geschickt sind, (das ggf. auch als Beruf ausüben) finde ich z.B. sehr attraktiv. Im Gegensatz dazu: einen Mann mit zwei linken Händen finde ich unattraktiv.

Der Mann für mich muss kein Akademiker sein - er sollte eine vernünftige Allgemeinbildung haben und sich für die Geschehnisse in dieser Welt interessieren.
Ob er nun tagsüber als Tischler Möbel baut oder als Chemiker Proberöhren schwingt, ist egal.

Möglicherweise ist der Hintergedanken in meinem Unterbewusstsein der, das jemand mit handwerklicher Begabung auch in schwierigen Situationen besser zurecht kommt - auch mit wenig Geld etwas reparieren kann und so (?)
 
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Gast

Gast
  • #12
Ich bin erstmal entsetzt über diese Frage!

Erstens: Frauen stehen nicht auf Geld und Status, ansonsten sind sie Tussis und Snobs. Wenn das dein Geschmack von Frauen ist, dann bist du halt selber schuld, wenn du dich an solche Frauen dran klebst!

Ich bin selber im künstlerischen Beruf tätig und damit sehr frei lebend. Ich habe gerne einen bodenständigen Mann, der in seinem Job auf geht. Eher haben die Männer ein Problem mit mir, dass ich keinen geregelten Tagesablauf habe, und ich es mir leisten kann, sehr unabhängig zu sein.

Männer, die mir Augenschmerzen bereiten:

- Akademiker, die zwei linke Hände haben und ich am Ende den Boden selber verlegen muss. (Wenn der Mann eine ganze Lady haben will, muss er selber auch ein richtiger Mann sein, der anpacken kann. Ansonsten muss er sich eben mit einem Mannsweib abgeben und hinterher nicht heulen).

- Reiche Leute, die andere Leute für sich arbeiten zu lassen und selber keinen Finger krumm machen (was unerotischeres gibt's für mich gar nicht).

- Und ehrlich gesagt kann man auch mit einem ganz gewöhnlichen Verkäuferjob eine Familie ernähren (diese Leute können das sogar meist besser, als ewig kinderlos bleibende Akademiker, die sich ewig nicht finden im Leben)
 
  • #13
Hallo peter49,

grundsätzlich ist mir der Beruf des Mannes egal, sofern er ihn gern und gut ausübt. Dabei ist mir wichtig, daß der Mann geistig offen, neugierig und interessiert im Allgemeinen ist. Nichtsdestotrotz gibt es Berufe, welche einen bestimmten Menschentyp anziehen bzw. prägen. Zum Beispiel habe ich Probleme mit Bankern und Versicherungsvertretern beiderlei Geschlechts. Sollte jetzt morgen ein Banker bei mir vorbeikommen, müßte er mich von seinen Qualitäten mehr als andere überzeugen.
Das Geld ist mir egal, ich verdiene selbst hinreichend. Auch der Status ist mir egal - zumal jeder Status anders definiert. Für den einen ist es der Disjockey, für den anderen der Investmentbanker.
Aber ich bevorzuge Männer mit Abitur und/oder Studium - einfach damit ich mich besser unterhalten kann und der Man keine Komplexe bekommt.
Den in einem anderen Thread vielzitierten Beerdigungsunternehmer schließe ich allerdings auch aus, ebenso Berufe, welche aus der Ausnutzung anderer Kapital schlagen.
Ja, ich schließe bei gewissen Berufen auf persönliche Eigenschaften. Ein Investmentbanker ist in der Regel extrem geld- und konsumfixiert und geht über Leichen. Versicherungsvertreter neigen dazu, einem Eskimo einen Kühlschrank zu verkaufen...
 
G

Gast

Gast
  • #14
Es gibt Berufe, die nicht zu meiner Ethik passen und ich nicht in meinem Leben haben will, darunter: Jäger, Schlachter, Laborant für Tierversuche, Bordellbesitzer. Mit solchen Menschen möchte ich auch privat nichts zu tun haben. Die unterschiedlichen Interessen treiben freundschaftlich auch schnell auseinander, weil man wenig gemeinsame Nenner hat. Ich bin recht tolerant, aber hier ist dann meine Schwelle.

Ebenfalls kritisch: Gastronomiebesitzer, Arzt, Barkeeper - also Leute die wenig Zeit haben, Nachtarbeiter sind und immer an Feiertagen im Einsatz sein müssen. Darauf habe ich persönlich keine Lust. Ich möchte eine Beziehung und dem Mann nicht ständig "den Rücken frei halten", damit er seinem Job nachgehen kann, aber nie da ist oder ständig vom Job gestresst und müde ist.

Auch nicht in Frage kommen: Polizist, Feuerwehrmann, Finanzamtmitarbeiter und Anwalt (von solchen Leuten bin ich schon vor dem ersten Date grundlos gestalkt, bedrängt, verdächtigt und kontrolliert worden. Die Leute hacken sich schamlos in die Datenbank ein, um was über einen herauszubekommen und fahren selber über die rote Ampel oder betrunken Auto (Polizist, selber erlebt im Bekanntenkreis)).
 
  • #15
In meinem Fall ist es weniger die Frage nach dem Beruf selbst sondern mehr die, ob und welche Art von Intelligenz dafür nötig ist. Es gibt Fachgebiete, die meinem weitestgehend inkompatibel sind. Ich sehe Beziehungen zu Lehrerinnen grundsätzlich als problematisch. Ebenso passe ich nicht zu Schöngeistern wie Musikern, Schauspielern und ähnlichem. Anderseits findet man aber auch dort durchaus attraktive Geister.
Ein Beruf sagt nicht alles, gibt aber schon grob eine Richtung vor, ob man mit der Frau "auf einer Wellenlänge" ist.
Was das Geld angeht, so ist das relativ. Hat man zu wenig, ist es wünschenswert, hat man es sind andere Dinge wichtig. Ich denke, das relativiert sich, wenn man den Lebensstandard vergleicht. Ich selbst brauche nicht viel, um zufrieden zu sein. Mein Geld geht für meine Kinder oder die freiwillige Unterstützung der Ex-Frau drauf. Kurz gesagt, die Frau sollte ihren Lebensstandard selbst finanzieren können. Wenn ihr Grundumsatz zu hoch wäre, dann wäre das mit meinem Naturell nicht vereinbar.
 
G

Gast

Gast
  • #16
Ich war früher der Ansicht, dass mir der Beruf meines Partners recht egal ist, solange die Tätigkeit dem Partner (überwiegend) Spaß macht bzw. diesen erfüllt und er davon leben kann ohne jeden Cent dreimal umzudrehen.

Mittlerweile sehe ich das etwas anders. Mein eigener Beruf ist z.T. recht Zeitaufwändig und um bestimmte Dinge vor oder nachzubereiten sitze ich auch oft noch Abends oder am Wochenende über meinen Unterlagen (oder muss auch regulär am Wochenende arbeiten).
Natürlich bleibt auch noch Zeit für gemeinsame Freizeit, aber diese Zeit muss meistens eingeplant werden. Mit einem Partner, der ebenfalls einer zeitintensiven Arbeit nachgeht, komme ich viel besser zurecht, da er Verständnis zeigt. Zusätzlich habe ich in der Vergangenheit Probleme damit gehabt, dass ein Partner sich nicht "ebenbürtig" fühlte und dies leider oft zeigte.

Es muss also kein Akademiker sein und er muss auch nicht so viel verdienen wie ich, aber meine bisherige Erfahrung hat mir gezeigt, dass es oft leichter ist ("Gleich und Gleich gesellt sich gern").

Von einem Beruf auf bestimmte (charakterliche) Eigenschaften zu schließen finde ich im übrigen sehr schwierig und würde mir dies nicht anmaßen wollen.
 
  • #17
Wenn ich so nachdenke, muss ich sagen, dass mir Berufe eher egal waren.

Aber nachdem ich mich wegen extremer Unzufriedenheit meinerseits von zwei eigentlich netten Männern trennen musste, hatte ich meine Ansprüche an intellektuelles Niveau, Eloquenz, Reflektionsfähigkeit, Auftreten, Ausstrahlung etc so hoch geschraubt, dass mir sonnenklar war, dass die Chance auf einen passenden Mann gegen Null ging.

Solche Männer werden von Damen ihres Umfeldes abgefischt ---- auch, weil es fast unvermeidlich ist, dass diese Männer beruflich wirklich richtig erfolgreich werden.

Dementsprechend entspannt suchte ich weiter - und stolperte über einen Mann, der meine Ansprüche locker toppte.

Er befand sich auf der Suche nach der Richtigen - und das war aus seiner Sicht ich.

Mir war sein Job wirklich egal - der Mann ist einfach umwerfend - dass er zufällig dem oberen Management eines M-Dax-Konzerns angehört.... tja, schlimm finde ich es nicht....
 
  • #18
Auf den Beruf bin ich nicht festgelegt, weil ich aufgrund von sehr viel Berufs- und Lebenserfahrung festgestellt habe, dass sich hinter den einzelnen Berufen sehr unterschiedliche Menschen verbergen können.

Ich schaue definitiv auf die Zugangsvorraussetzungen zum Beruf, Klartext: nur ein Akademiker, weil ich mit Nichtakademikern ausreichend Erfahrung habe, dass es nicht passt. Unter Akademiker verstehe ich jemanden, der wie ich eine Universität besucht hat und dort die Gelegenheit hatte, über den Tellerrand des eigenes Fachs zu schauen, zu einer gewissen komplexen Art Dinge anzugehen, motiviert wurde und nicht das absolvieren irgendwelcher Bachelor-qualifizierdenden Fernkurse, in denen nur auswenig gelernt wurde.
Wie oben schon jemand schreibt "gleich und gleich gesellt sich gern". Man kann sich besser verständigen, wenn man eine gewisse gemeinsame Basis hat. Ich habe festgestellt, dass sehr viele Akademiker auf eine gewisse Flughoehe steigen können und das Ganze sehen, nicht nur eine Facette.

Dann geht es eher darum, mit welchem Engagement und welchen Einstellungen jemand seinem Beruf nachgeht, dass er engagiert und gern arbeitet. Das führt zwangsläufig zu Erfolg und somit einem guten Einkommen, was wiederum die Folge hat, ein sorgloses Leben führen zu können - Rueckschluss: Chance auf stabile Beziehung. Männern fällt das Zusammenleben mit einer erfolgreicheren Frau bekanntlich schwer. Viele, die gescheitert sind, wollen das zwar, aber Fakt ist, sie können es nicht und so hat die Frau ein eher unangenehmes Leben mit ihnen.

Der Erfolg macht ein gutes Selbstwertgefühl und positive Stimmung in der Partnerschaft. Außerdem versteht so jemand auch, dass ich nicht jeden Tag um 15:30 Uhr den Griffel fallen lassen kann.

Ein absolutes NoGo sind für mich Menschen, die sich aus Angst und geistiger Enge beruflich nicht verändern wollen, nichts riskieren, es aber hassen jeden Tag zur Arbeit zu gehen, dass nur machen, weil das Gehalt stimmt und sie nicht viel leisten müssen. Das Phänomen findet man verstärkt in öffentlichen Dienst. Solche Dinge kann man aus einer Beziehung nicht heraushalten und dort wird dann dieser Lebensfrust ausagiert. Das hatte ich schon mal und brauche es nicht mehr. Da rettet der akademische Abschluss nichts.

Am besten klappt die Verständigung mit Ingenieuren (bin ich auch), Juristen und den hier viel geschmaehten Ärzten, sofern sie sich nicht als "Götter in weiss" sehen.
 
G

Gast

Gast
  • #19
Hier mein wunderbar unreflektierter und schonungsloser Beitrag inklusive meiner Vorurteile, aber hey, Du wolltest es wissen!:

Interessant:
Ärzte, Anwälte, Geisteswissenschaftler, Künstler, wenn der jeweilige Vertreter seiner Berufsgruppe erfolgreich ist.
Weil
: Status, Verantwortung, Kreativität , Intellekt.

Uninteressant:
öffentlicher Dienst, Sachbearbeiter, Ingenieure, Naturwissenschaftler , Kaufmänner (obwohl die öfter mal richtig Geld haben…..), Immobilienmakler, Beamte, Nichtakademiker
weil: Unkreativ, langweilig, für mich uninteressantes Spartenwissen, Denken auf der Gedankenautobahn

Geht gar nicht:
Schlachter, Massentierhalter, Bordellbetreiber

w
 
  • #20
Hallo,

interessante Frage! Mir ist wichtig, dass der Mann autonom ist. Ich bin schon zwei Beziehungen eingegangen, in der die Männer eindeutig weniger gebildet waren und kaum des Lebensunterhalt bestreiten konnten. Da hab ich immer draufgelegt. Mal hier einen Wocheneinkauf, mal da die kaputte WaMa ersetzt. Furchtbar - mache ich nicht mehr, nie mehr! Ebenso finde ich es ganz schrecklich, wenn der Mann tief in den roten Zahlen hängt und nicht mit Geld umgehen kann.

Folgende Berufe würde ich nicht akzeptieren:
  • Schlachthaus/Metzger/Massentierhaltung: Unmoralisch
  • Spezialeinheiten (Polizei und Bundeswehr), generell Bundeswehr: schlechte Erfahrungen gemacht, überwiegend komische Charaktereigenschaften und z. T. auch gefährlich
  • Psychologen: möchte nicht analysiert werden
  • Bordell/Pornographie: Unmoralisch
  • Start-up Betreiber: Wenig Zeit, hohes Risiko
Ich achte auch sehr auf den Bildungsabschluss. Möchte ganz gerne mit einem möglichen Partner auf einer kognitiven Ebene sein. Gerne auch mal anregende Diskussionen führen.
 
G

Gast

Gast
  • #21
Was man hier so öfter liest: Wieso sind Schlachter oder Metzger unmoralisch? Ich kann den Denkansatz nachvollziehen, aber unmoralisch ist es doch nicht! Da sind so manche Unternehmensstrategien der grossen Konzerne und Banken unmoralischer!
Der Beruf meines Partners spielt eigentlich keine Rolle. Ich hatte schon Musiker, Naturwissenschaftler, Ingenieure, Architekten, Verkäufer, Sozialarbeiter. Neben der Optik und ihrer Persönlichkeit, waren sie auch alle ganz untereschiedlich bereichernd, was sicherlich mit ihrer Fachkompetenz in ihrem Beruf zu tun hat. Aber Männer wegen ihres Berufes auschliessen? Kaum. Dazu würde ich einfach mal behaupten, dass mir der klischeehafte trockene Verwaltungsmensch auch in meiner Freizeit nicht über den Weg laufen würde, bzw kein Firt ergibt. Und wenn doch: Dann bestätigt sich mal wieder, dass Ausnahmen die Regel sind.
 
M

Mooseba

Gast
  • #23
Das kommt sicher auf den Beruf an. Der Beruf meines Vaters hatte und hat Einfluss auf Beziehung und Familienleben. Nicht nur wegen des Inhalts, sondern auch weil berufsgebunden jedes Wochenende sowie jedes Ostern, Pfingsten, Weihnachten und andere christliche Feiertage auch teilweise, wenn auch nicht ganztägig Arbeitszeit ist.

Estens weil Gutmenschentum wie eine Seuche grasiert, und zweitens weil manche Veganer und Vegetarier ihre Diät mit religiösem Eifer und Missionierungsdrang betreiben.
Jede Form von Moralismus ist fürchterlich. Da interessiert der Beruf dann auch nicht mehr.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #24
Gibt es auch Einschränkungen bei dem Beruf bei der Partnersuche? Oder ist es egal welchen Beruf eine zukünftige Partnerin hat.

Gibt es. Ich würde mich nie wieder für eine Frau entscheiden, die eines meiner Hobbys zum Beruf hat. Denn es ist für das Hobby der Todesstoß. Früher einmal habe ich gerne Musik gehört. Von der Musikerin hieß es: um Himmels willen, bloß keine Musik, das erinnert mich an meine Arbeit. Früher einmal bin ich gerne gelaufen. Von der Lehrerin aber hieß es: bloß nicht, ich stehe ja eh schon den ganzen Tag. Den Ausgleich zum eigenen Alltag (Musik hören, laufen, fotografieren, was auch immer) kann man, wenn die Frau beruflich mit diesen Dingen zu tun hat, vergessen. Vielleicht sollte ich meine nächste Partnerin besser beim Ball der Bestatter treffen?
 
  • #25
Ich achte auf den Beruf.
Akademiker ist nicht zwingend, ich habe 2 Brüder, einer davon Akademiker, einer Handwerker und sie stehen sich in nichts nach was das Allgemeinwissen usw. angeht.
Bei mir geht nicht:
- Metzger
- Arzt, der mit Geschlechtskrankheiten zu tun hat (hatte einmal einen kennengelernt, spätestens als er anfing vom Job zu erzählen, ekelte es mich nur noch)
- Gynäkologe
- Bestattet oder etwas anderes mit Leichen
- Koch oder ein anderer Job, der Abends und am Wochenende ist, habe 6 Jahre alle Feiertage alleine verbracht, das will ich nicht mehr.
- jeder brotlose Job
- Tatowierer, einfach nicht meine Welt

Gut finde ich:
- Piloten oder Ingenieure, sind öfters unterwegs (ich brauche viel Zeit alleine) und dann geniesst man das Zusammensein mehr
- gerne Jobs, die in anderen Ländern sind, evtl. auch mit Umzug
- Jobs mit Fremdsprachen, Leute, die nur Deutsch kennen sind mir zu kleingeistig


So in diese Richtung, ob er dann IT oder Versicherung macht, ist mir egal....
Gerne aber ein Mann der sich auch mal selbst beschäftigen kann, ich will keinen, der nie da ist aber auch keinen, der immer weg ist...
 
G

Gast

Gast
  • #26
Ich würde mich nie wieder für eine Frau entscheiden, die eines meiner Hobbys zum Beruf hat.
Da ist was Wahres dran. Ich glaube, man kann das schlecht abstellen, in das Hobby reinzuquatschen, wenn man seinen Beruf ernst nimmt und sich dauernd verbessern will. Da muss erstmal eine Grenze gezogen werden, und dann hat man eines der wichtigen Partnerschaftsthemen ausgeklammert.
Ich frage mich gerade, ob das auch umgekehrt so ist, also wenn der Mann den Beruf hat, den die Frau als Hobbytätigkeit ausübt. Immerhin könnte man gute Tipps kriegen. Wenn das allerdings ein Lehrer-Schüler-Dings wird und das sich dann auf andere Lebensbereiche auch erstreckt, dass die Frau immer inkompetenter zu sein hat, wird es krampfig.
Wieso sind Schlachter oder Metzger unmoralisch?
Weiß ich auch nicht, obwohl ich Vegetarierin aus Tierliebe bin. Ich fände es scheinheilig, wenn Fleischesser nicht mit einem Metzger zusammen sein wollten aus moralischen Gründen :D
 
  • #27
Ob eine Frau soviel verdient wie ich, war mir immer gleichgültig. Sie sollte den Lebensstandard, den sie sich wünscht, selbst finanzieren können. Sie muss es dann gar nicht, aber es verschafft mir die Sicherheit, dass ich der Frau mehr bedeute als der Kontostand. Eine Akademikerin ziehe ich einer Nichtakademikerin eindeutig vor, eine Selbständige einer Beamtin. Das liegt aber auch nicht am Einkommen, sondern am Hintergrund. Ein gleicher Bildungsstandard garantiert Glücksmomente jenseits des Bettes - was ab einem bestimmten Alter schon sehr wichtig und reizvoll ist - und ein gleicher beruflicher Hintergrund bewahrt einen vor dummen abendlichen Kommentaren, wenn man nach einem harten Arbeitstag auf eine gelangweilte Berufsehefrau trifft.
 
P

Provence

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  • #28
Ich finde den Beruf meines Partners sehr wichtig. Erstens, sollte es einer sein, der ihm selbst gut gefällt, den er gerne ausübt.

Dann sollte es einer sein, den ich verstehe, d.h. ich möchte mich mit ihm über das, was er beruflich macht, unterhalten können (umgekehrt sollte es ihm mit mir genauso gehen).
 
G

Gast

Gast
  • #29
Der Beruf korreliert mit Eigenschaften wie Intelligenz, Bildung und Einkommen. Mir sind die ersten beiden Eigenschaften wichtig, und hätte ich einen Kinderwunsch, würde ich auch das letzte Attribut berücksichtigen. Ich entstamme selbst der Unterschicht, habe aber selbst einen höheren Bildungsabschluss erworben und kann aus Erfahrung sagen, dass die Unterschiede enorm sind, wenngleich es natürlich Ausnahmen gibt. Die Wahrscheinlichkeit, mich in eine Putzkraft zu verlieben, ist daher nahezu Null, wenn dieser Beruf nicht nur vorübergehend ausgeübt wird, um beispielsweise ein Studium zu finanzieren. In einer Beziehung wünsche ich mir auch gegenseitiges Verständnis, und das geht besser mit jemanden, der ebenfalls ein Studium absolviert hat, bevorzugt in einem verwandten Fach.

Außerdem habe ich feste Grenzen, wenn es um Berufe geht, die meiner Weltanschauung widersprechen. Beispielsweise bin ich überzeugter Atheist und anti-religiös, naturgemäß werde ich einen religös tätigen Menschen eher nicht verlieben.

Zuletzt gibt es noch Berufe, die bei mir einfach Ekel auslösen, weil sie Verschmutzung und ähnlichen Dingen zu tun haben. Ich habe einen ausgeprägten Reinlichkeitsdrang und da eine Beziehung mit Körperlichkeiten verbunden ist, wird es schwierig, wenn er im Beruf ständig Dinge anfasst, die ich widerlich finde.
 
G

Gast

Gast
  • #30
Früher war mir der Beruf des Mannes bei der Partnerwahl schon wichtig. Dabei ging es mir nicht ums Geld, sondern um die Bildung. Aus einer Erfahrung mit einem Narzissten habe ich jedoch gelernt, dass Bildung noch lange keinen passenden, liebevollen Partner ausmacht.
 
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