• #31
Im Freundinnenkreis meiner noch recht jungen Frau können wir oft beobachten, wie sehr vor allem junge Frauen (und auch junge Männer) von Hollywood-Vorstellungen geprägt sind: so als ob Sex in einer Beziehung etwa so oder so zu sein hat, wie oft sie Sex haben "müssen", was "normal" sei und wieder nicht normal.
Das finde ich bedenklich.

Denn "müssen" muss niemand.

Erst jetzt fällt mir auf, dass du "Hollywood-Vorstellungen" anführst, aber gar nicht auf Pornokonsum eingehst.

In romantischen Hollywoodfilmen geht es doch gar nicht vorwiegend um Sex. Im Gegenteil wird dort Sexualität eher romantisiert.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Diskussionen der jungen Frauen, wann, wie oft, wie lange, welche Praktiken durch familientaugliche Filme angefacht werden.

Das sind doch eher diese anderen "Filme", die gerade jungen unsicheren Frauen Druck machen könnten.
 
  • #32
Im Gegensatz zu vielen anderen hier liebe ich Mode und lasse mich mit Freude inspirieren. Da mir jedoch auch Nachhaltigkeit wichtig ist, folge ich den Trends wohlüberlegt. Mein Partner ist diesbezüglich mein Gegenpart und war anfangs eine echte Herausforderung für mein ästhetisches Empfinden. Trotz seines modischen Nonkonformismus finde ich ihn attraktiv. Aber das liegt wohl eher an seiner Persönlichkeit als an seinem Styling. Konstatieren kann ich, dass ich mit aktueller Mode gern meine Individualität unterstreiche, mich mit dem gewissen Etwas einfach wohler fühle und dieses Lebensgefühl hoffentlich auch ausstrahle. Dennoch spielen Trends jeglicher Art meiner Meinung nach vor allem in jüngeren Jahren eine größere Rolle. Junge Leute sind noch dabei ihren Stil zu finden, ihre Persönlichkeit zu entwickeln, lassen sich eher beeinflussen, experimentieren herum, wollen sich einerseits abgrenzen, suchen andererseits Zugehörigkeit. Und das ist gut so. Wenn nicht jetzt, wann dann?
w/55
 
  • #34
Eine starke und stabile Persönlichkeit lebt in erster Linie für sich von innen nach außen und nicht von außen nach innen!
 
  • #35
Du quirlst Themen von vor 10 Jahren.

Dann schau doch mal in die aktuellen Modemagazine.
Welche Frau ist da denn noch wirklich dünn ?
Das grosse Thema ist X-tra-Large, auch bei der jetzt jungen Generation.

Dünn ist passe.
Du bist out, Du OPA.
Schön wäre, wenn ich dir hier Recht geben könnte.
Ich habe in meiner aktiven Dating Zeit eine ganze Reihe Männer kennen gelernt, die mich per se attraktiv fanden, aber nicht dazu stehen konnten, weil ich keinen Size Zero Körper habe.
Einer versucht es in regelmäßigen Abständen immer wieder. Der hatte ein Riesen Thema damit, sich in mich verliebt zu haben, obwohl ich keine "Püppi" bin.
Auch im Freundeskreis, ist es immer wieder Thema, dass ich schon lange unter der Haube wäre, wenn ich dünn wäre.
Das ist der Grund obwohl alle wissen, ich suche nicht mehr aktiv und bin wirklich zufriedener Single.

Ich habe mich viel mit dem Thema auseinander gesetzt und bin mir ziemlich sicher, da draußen gibt es sehr viele Männer, die nicht dazu stehen, dass sie Chubby sexy finden.

Es gibt doch meistens eine Peer Group, zu der sich Menschen zugehörig fühlen möchten und sie zeigen das. Sonst würde es keine Statussymbole geben. Menschen können das genau so sein, wie Autos, Kleidung, Uhren.
Wirkliche Individualisten sind selten.
 
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  • #36
Auch, dass viele Frauen ( ich nehme mich da nicht aus) große, schlanke, sportlich wirkende Männer bevorzugen, ist ein Zeichen des allgemeinen Zeitgeistes
Ganz sicher nicht.
Diese Präferenz ist angeboren und Hunderttausende von Jahren alt.
Ebenso wie Oberweite und Birnenpo.

über die ich viel nachgedacht habe, weil ich immer wieder über die sogenannten neuen Medien und ihre vermeintliche "Sozialität" nachdenke
Das ist der springende Punkt:
Hat man selbst genügend geistige, kulturelle und ästhetische Substanz, um dem Einfluss der Medien und der Mode etwas entgegenzusetzen?

Ich bin zB stolz darauf, kein einziges „Celebrity“ über „Namen schon mal gehört“ hinaus zu kennen. Würde kein einziges dem Bild nach erkennen, glücklicherweise auch den ganzen Adelsschrott nicht.

Sommerkleid (mit farbiger Strumpfhose oder Overknees), halbhohe farbige Boots. Stilvolle Tattoo ('s).
(…) Lina Hurtig mit Hemd, Anzug und Tattoo lässt mich sicher unruhig werden (…) Gary Grant & Co. begeistert. Isabel Adjani
Gruslig, das überhaupt alles so abspulen zu können.
Samt gutem altem D…apostroph - der ist ja ein wirkliches Evergreen.

wollen mit ihren "Markenklamotten", die dann immer vorübergehend als cool gelten und von allen gekauft werden sollen, und dass es doch schrecklich ist, als kostenlose Werbetafel
Ja, das ist der zweite relevante Aspekt: harte Kritik an dieser ganzen Unkultur wagen, ohne die Sorge, für eine altmodische Spaßbremse gehalten zu werden.
 
  • #37
die mich per se attraktiv fanden, aber nicht dazu stehen konnten, weil ich keinen Size Zero Körper habe
da draußen gibt es sehr viele Männer, die nicht dazu stehen, dass sie Chubby sexy finden
Du meinst damit, dass sich die Männer mit einer molligen Partnerin in ihrem SC genieren würden? Bzw sie nicht als Statussymbol einsetzen könnten?

Tendenziell denke ich ebenfalls, dass „eigentlich“ und „ursprünglich“ alle Männer üppige Frauen sexy finden.
Wenn einer dünne, maskuline, kurzhaarige etc Typen bevorzugt, handelt es sich wohl um eine sekundäre Ausrichtung bzw um eine Abweichung, wie auch die Homosexualität als solche.

Ich würde vermuten, dass die Ursachen in einem „in Bewegung geratenen“, verunsicherten Männlichkeitsempfinden liegen. Es ist ja offensichtlich, dass „Barbershop“ keine Sache des Bildungsbürgers ist.
 
  • #38
Ganz sicher nicht.
Diese Präferenz ist angeboren und Hunderttausende von Jahren alt.
Ebenso wie Oberweite und Birnenpo.
Ich weiss nicht ob das stimmt! Mich turnt eine Hülle alleine nicht an.
Ich habe nie einen Mainstream Geschmack gehabt. Wenn ich mich mit einem Mann wirklich tief unterhalten kann wird er sexy. Keine Sekunde vorher. Das bremst mich, weil ich nicht sofort "anspringe", wie die meisten meiner Freundinnen. Wenn ich aus gehe, kann ich mich nicht begeistern, wenn mir Männer vorgeschlagen werden. Meistens eben diesem Typ entsprechend. Das kann und werde ich nie nachempfinden.
Es gibt da dieses Zitat:
"Manche Menschen sind nicht schön, sie sehen nur so aus" Ich habe oft den Eindruck, dass es stimmt. ;-)
Das ist der springende Punkt:
Hat man selbst genügend geistige, kulturelle und ästhetische Substanz, um dem Einfluss der Medien und der Mode etwas entgegenzusetzen?
Ich weiss nicht ob das so sein muss. Ich liebe schöne Dinge! Ein gut gekleideter Mann, eine stilvoll zum Outfit präsentierte Uhr, tolle, gepflegte Schuhe. Das mag ich. Ich den Stil von Chanel und habe ein paar Designer Bags. Die trage ich gerne und mag den Nimbus. Aber ich suche mir keinen Partner danach aus. Wenn er das mitbringt, freut sich meine ästhetische Seite. Ist das nicht sein Thema, auch gut. Entweder oder? Ist mir zu einseitig.
Ja, das ist der zweite relevante Aspekt: harte Kritik an dieser ganzen Unkultur wagen, ohne die Sorge, für eine altmodische Spaßbremse gehalten zu werden.
Ich kritisiere niemanden, der da mitmacht. Ich mag es anschauen und wenn man(n) es sich leisten kann, go for it. Menschen die andere überwiegend danach beurteilen, welchen Status sie vor sich her tragen, sind für mich aber in der Regel aber zwischenmenschlich uninteressant.
 
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  • #39
Ich liebe schöne Dinge! Ein gut gekleideter Mann, eine stilvoll zum Outfit präsentierte Uhr, tolle, gepflegte Schuhe. Das mag ich. Ich den Stil von Chanel und habe ein paar Designer Bags. Die trage ich gerne und mag den Nimbus. Aber ich suche mir keinen Partner danach aus. Wenn er das mitbringt, freut sich meine ästhetische Seite. Ist das nicht sein Thema, auch gut. Entweder oder? Ist mir zu einseitig.
Ich bin zwar kein Ästhet in Deinem Sinne, aber ich kann Dich voll verstehen. Eine ästhetische Hülle ist kein Hindernis, sondern erst mal ein Hingucker. Und auch ich gucke, ohne jeden Neid und ohne jede Gier etc.
Aber die Tiefe ist noch viel interessanter, genau so, wie Du schreibst. In den Menschen und in den Dingen.
ErwinM,
 
  • #40
Du meinst damit, dass sich die Männer mit einer molligen Partnerin in ihrem SC genieren würden? Bzw sie nicht als Statussymbol einsetzen könnten?
Ich glaube es ist eine Mischung. Dem einen Mann habe ich bei seiner Entscheidungsfindung ja quasi zuhören können. Der war einfach über sich selber erschrocken. Er hat es versucht mir zu erklären. Er fand eben immer nur schlanke Frauen attraktiv. Hatte auch eine sehr klare Meinung über die undisziplinierten Dicken. Als er mich dann kennen lernte, war er überfordert, das ausgerechnet er sich in "so eine" verliebt hat. Natürlich kennt er das Gerede über dicke Körper. Er hatte ja lange Genug eine wenig charmante Meinung darüber......Sicher gab es da auch den Anteil, der sich nicht vorstellen konnte, eine Chubby Freundin in seinem Freundeskreis vorzustellen.
Der besteht eben aus sehr Klischee behafteten Menschen, die alle unwahrscheinlich viel Wert auf einen schlanken Körper legen. Sie lästern über die ungesunden Dicken und merken gar nicht wie albern das ist, wenn sie dabei ne Zigarette rauchen und die zweite Flasche teuren Wein intus haben.
Tendenziell denke ich ebenfalls, dass „eigentlich“ und „ursprünglich“ alle Männer üppige Frauen sexy finden.
Das was mich an dem Thema umtreibt hat ein Artikel in der Welt ganz nett zusammen gefasst: Männer, hört auf, eure "dicken" Frauen zu feiern. Wenn es einfach normal wird, einen Menschen zu lieben, egal in welchem Körper er steckt, dann wird es interessant. Davon sind wir aber heute, trotz Body Positiv Bewegung immer noch weiter weg, als der Mars von der Venus.
Wenn einer dünne, maskuline, kurzhaarige etc Typen bevorzugt, handelt es sich wohl um eine sekundäre Ausrichtung bzw um eine Abweichung, wie auch die Homosexualität als solche.
Ich halte Homosexualiät nicht für eine Abweichung. Die gab es schon immer und ist ein Teilaspekt menschlicher Sexualität.
Ich würde vermuten, dass die Ursachen in einem „in Bewegung geratenen“, verunsicherten Männlichkeitsempfinden liegen. Es ist ja offensichtlich, dass „Barbershop“ keine Sache des Bildungsbürgers ist.
Ich muss nachfragen, weil mir Barbershop nicht als Synonym geläufig ist.
 
  • #41
Mir ist Mode nicht so wichtig . Ich gönne mir Kleider von Desigual , bunt und lebensfroh . Ich besitze nur eine Handtasche und wenige Schuhe . Die meisten Männer , die ich kannte waren sehr gut gekleidet . Mein Kleidungsstil hat sie aber nie gestört , das rechne ich ihnen hoch an . Grelle Hemden und Socken in Sandalen fände ich jetzt nicht so attraktiv bei Männern.
Mein Sohn war als Teenie extrem Marken fixiert , setzt jetzt aber auch Nachhaltigkeit . Er ist sehr kreativ bestellt manchmal Kleidung aus London und ist immer individuell angezogen . Das gefällt mir .
 

Laleila

Cilia
  • #42
Es geht doch gar nicht darum ob man selbst mit der Mode geht, sondern darum, wie Zeitgeist unser Schönheitsempfinden prägt.
Zwar habe ich, seit ich denken kann, einen bestimmten Typ Mann, groß, dünn, nicht muskulös, gern sehnig dünn, helle Augen, alle Abstufungen von Straßenköter blond bis braun das Haar.
Dennoch mache ich mich nicht frei davon. Der durchschnittliche Mensch orientiert sich unbewusst an der Norm, die Norm wird geprägt durch das was wir überdurchschnittlich häufig sehen, hören, erleben. Natürlich haben die meisten Menschen zudem, also obendrauf noch einen eigenen Stil, der sie ein Stückweit individualisiert. Der eine mehr, der andere weniger.
In Japan fanden Männer jahrzehntelang verkrüppelte, klein deformierte Füße anziehend, weil sie für etwas standen, was heute in dieser Form keine Rolle mehr spielt, und das ist nur ein Beispiel von Vielen.

Natürlich stehen nicht alle Männer auf kurvige Frauen, und nicht alle lesbischen Frauen auf maskulinisierte Weiblichkeit.
In den 90ern sah man noch viel mehr, sogenannte Kampflesben, männliche Kleidung, schlichter Kurzhaarschnitt usw.
Heutzutage erkennt man Frauen, welche Frauen lieben kaum noch an Äußerlichkeiten.
Zeitgeist und Mode ist ein Teil des Zeitgeistes.

Niemand will Euch Euern empfundenen Individualismus absprechen, er ist aber nur ein begrenzter Teilaspekt.
 
  • #43
Ich bin zB stolz darauf, kein einziges „Celebrity“

Kein Kommentar von Dir ohne Deine Anglizismen. Ich musste erstmal googlen was das sein soll.

Gruslig, das überhaupt alles so abspulen zu können.

Weiß halt, was mich anspricht. Hab dafür nicht so HWG wie Du.


Der ist nicht schlecht. :cool:
Ein bißchen verkrampft, wie immer bei Dir, aber der hat was.

Wenn einer dünne, maskuline, kurzhaarige etc Typen bevorzugt, handelt es sich wohl um eine sekundäre Ausrichtung bzw um eine Abweichung, wie auch die Homosexualität als solche.

Ich hatte mal einen UO, Brian Molko in jung, Gruffti, ausgerechnet Disintegration-Zeit. Auf einmal steht der splitterfasernackt vor mir. Ich bin nicht auf die Knie gegangen. Das war der Test. Aber diese androgynen Mischweisen fand ich immer faszinierend.

Aber Abweichung vom Mainstream gefällt mir.

Beim Sport gibt es auch eine "dünne, maskuline, kurzhaarige", sehr sportlich (Triathletin). 16 Jahre, würde noch passen. Keine Kinder, will auch nicht. Aber kulturell sehr blass. Ich hab sie dann privat gesehen. Erstaunlich wie auffällig unauffällig man sich anziehen kann. Kurze Haare sind doch nicht alles :)

Ich würde vermuten, dass die Ursachen in einem „in Bewegung geratenen“, verunsicherten Männlichkeitsempfinden liegen. Es ist ja offensichtlich, dass „Barbershop“ keine Sache des Bildungsbürgers ist.

Ja, so wird es sein.
Ich bau schon mal die Pyramide auf.
 
  • #44
. Da mir jedoch auch Nachhaltigkeit wichtig ist, folge ich den Trends wohlüberlegt.
Ich denke die Trends wiederholen sich.

Ich finde ein paar gute Basics sind ein Muss und dann kann man drum herum kombinieren was einem modisch vorkommt und gerade in ist. Ständig Muster wäre nicht so meins, geht aber auch mal.
So mega oversize ist auch nicht meins, weil ich klein und zierlich bin, sieht dann aus wie ein Sack oder Schlaghosen finde ich auch nicht gut. Habe fast nur super skinny, maximal gerade aber dann auch extra short.
Genauso mag ich nicht wenn man Socken aus den Sneakern sieht, habe viele Socken die sind so ein Zwischending zwischen den normalen Sneacker-Socken und diese für ballerinas, die sind perfekt 👌🏼 🙃

Manchmal hab ich auch das Gefühl manche bleiben in ihrer Zeit stecken, zB von einer ehemaligen Klassenkameradin die Mum, hat voll was von Nena, der Style die Frisur (dieser mega krasse wilde Stufenschnitt, leben kürzer und unten bis zur Schulter die untersten Haare.
Von einer Freundin die Mum hat auch so einen Haarschnitt.
 
  • #45
Das ist wirklich eine Interessante Frage.
Im Bezug auf Sexualität sehe ich da nur den enormen Markt dahinter. Rasur, Dessous, Brustimplantate irgendwie läuft es darauf hinaus in den Augen von irgendwem f*ckbar auszusehen und sich selbst so zu fühlen. Wer sich dadurch sicherer fühlt dem sei es gegönnt, schließlich darf jeder selbst entscheiden wofür er seine Kohle auf den Kopf haut. Heutzutage wird Sex und Mensch durch irgendwelche Produkte getunt und der normale Körper ohne Schlauchbootlippen und Butt Lift ist für manche Menschen nicht gut genug oder man schafft es zum Glück drüber zu stehen. Meistens kriegt man es ja Ende 20 hin sich auch ohne viel Aufwand oder Politur gut zu finden. Bis dahin ist man sehr geprägt von den Medien und erstmal schockiert an sich Haare zu entdecken, die nie im Fernsehen oder einer Werbung bei anderen Menschen zu sehen waren.
Meine Partnerwahl ist dahingehend beeinflusst, dass ich Männer mit übertriebenen Schönheitsidealen nicht an mich ranlasse. Wenn ich wie ein glänzendes Produkt angesehen werde und kein einziges Haar am Körper erwartet wird, ist mir der Kerl zu oberflächlich und hat wohl durch seine Pornosucht völlig verquere Vorstellungen von Frauen. Gut im Bett sind solche Typen auch nicht sonderlich.
Bei meiner Partnerwahl bin ich optisch eher locker und kann vieles schön finden solange der Mann natürlich über 1,90 und bildschön ist /s. Da achte ich nicht auf Trends und hatte schon von Hemdträger bis Rocker mit zerrissenen Jeans schon einiges. Hauptsache geduscht und insgesamt gepflegt was das äußere angeht.

Warum erwähnst du Pornos nicht @SvenBln ?
Die dominieren doch mittlerweile bei vielen Jüngeren Menschen was zu Hause im Bett passiert und welche Erwartungshaltung vorherrscht. Was dort normalisiert wird find ich zum Kotzen. Vergewaltigungsszenarien, Teenies... 🤮
Leider wird über Pornokonsum in Beziehungen viel zu selten geredet. Ein Typ der sich 10 mal die Woche auf verstörende Inhalte einen runterholt wär nichts für mich.
 
  • #47
Also in puncto Erotik, sexueller Erwartungen, Frauengeschmack, Beziehungsführung und ähnlichem bin ich, denke ich, völlig frei von medialer Beeinflussung.

In weniger wichtigen Bereichen, Wie Kleidung, Musik etc. denke ich kann sich da keiner gänzlich von freisprechen.
Ich renne absolut nicht jedem Trend hinterher, eher so überhaupt nicht. Aber man sieht im Fernsehen, Internet und Co. ja doch vereitelt mal z.B. mal Kleidungsstücke die einem gefallen. Wenn man nicht mit Scheuklappen durchs Leben geht, nicht in seinem eigenen Saft schmort und schon fast obsessiv individuell sein will, dann lässt es sich gar nicht vermeiden auch mal medial, vielleicht nicht beeinflusst zu werden, aber doch inspiriert.
 
  • #48
Ich habe nicht studiert was »in« war, sondern wozu ich Lust und Talent hatte
Was ist denn derzeit für ein Studium "in" und welches Studienfach war vor 30 Jahren " in"? Mach' ich mir gerade kein Bild von. Man hat doch immer studiert, wozu man Lust und Talent hatte oder halt, weil man dachte mit einem Studienfach möglichst schnell Karriere machen zu können. Bloss weil jemand ein Orchideenfach studiert, liegt er nun nicht unbedingt fernab des Mainstreams.

glatt rasiert war ich nie (schließlich weiß die Natur, warum sie mit Haaren schützt)
Wenn es nicht gegen jegliche soziale Konventionen verstoßen würde, wäre ich überhaupt nicht rasiert - nirgendwo. Da ich aber im Sommer ohne Strümpfe und ärmellos rumlaufe, bleibt mir nun nichts anderes übrig als mich dem anzupassen. Schamhaarrasur käme mir auch nicht in die Tüte - egal wie "in". Das ist jetzt eine ernstgemeinte Frage @Amytan, bist Du wirklich unter den Achseln und an den Beinen nicht rasiert? Das fände ich tatsächlich entgegen jeglicher Mode ausgerichtet und schon mutig. Mit ü60 lediglich auf einen Lolita-Look im Intimbereich zu verzichten, hat mit Individualität nun nichts gemein.
Es ist also immer eine Frage der Persönlichkeit, wie mann/frau sich selber definiert
Ja klar, und besonders hier definiert sich ja gerne jeder fernab jeglicher Mode, so dass man es schon als langweiligen Mainstream bezeichnen könnte.
W,57
 
  • #50
Ich weiß nur, dass heute fast alle von einem Po wie dem Kim Kardashian träumen, die Frauen legen sich unters Messer für einen größeren Po, der ja sexier wirken soll als ein kleiner und ggf flacher Po..
In den 2000 war ein kleiner Po "in".
 
  • #51
Wenn es nicht gegen jegliche soziale Konventionen verstoßen würde, wäre ich überhaupt nicht rasiert - nirgendwo. Da ich aber im Sommer ohne Strümpfe und ärmellos rumlaufe, bleibt mir nun nichts anderes übrig als mich dem anzupassen. Schamhaarrasur käme mir auch nicht in die Tüte - egal wie "in".
Du bringst das Thema auf das Wesentliche. 😊
"Total verbuscht" ... werd ich nie vergessen. :D
 
  • #52
Ah ja. Ich finde es reichlich unverschämt so zu tun als ob. Dir wurden seitenweise Ratschläge gegeben und nicht EINMAL hast du erwähnt dass das für dich gar kein aktuelles Problem ist.
Es ging ja auch darum dass DIR nicht geantwortet wurde (vor wieviel Jahren???)
Ich bin dann jedenfalls raus und werde dir in Zukunft keine Ratschläge mehr geben.
@ Asperience, falls dir du dir wirklich Mühe gemacht hast, tut es mir aufrichtig leid! Dass ich – damals war sie noch meine Freundin – eine Frau habe, erwähnte ich schon in früheren Threads. – Auch beziehen sich meine Threads in der Rubrik "Liebe und Gesellschaft" IMMER auf das Verhältnis von Liebe und Gesellschaft. Persönliche Erfahrungen – hier aus der Vergangenheit – fließen da natürlich immer ein, aber in diesem Thread ging es nicht um die Frage: Gebt mir Tipps, wie ich in Portalen erfolgreich Frauen anbaggere. :) Ich finde aber, dass man an dem Inhalt und Aufbau des Threads auch bemerkt, dass es mir gerade nicht um Tipps und dergleichen ging. – Du hast natürlich Recht: Ich hätte das mit meiner Frau auf deine Ratschläge hin erwähnen können. Allerdings habe ich schon häufiger in diesem Forum die Erfahrung gemacht, dass die Debatte dann auf ein Nebengleis abrutscht, auf dem Unterstellungen blühen, die vom eigentlichen Thema wegführen: "Du kannst gar nicht eine Freundin/Frau haben, wenn du immer solche Threads schreibst« und blablabla. - Manche in diesem Forum, meistens sind das Frauen, ich muss es leider so sagen, können sich nämlich überhaupt nicht vorstellen, dass man sich auch für Fragen interessiert, die mit der eigenen aktuellen biografischen Situation nicht primär zu tun haben. … Diese Denkweise ist ein wenig vergleichbar mit der Reaktion: Ach, du schreibst deine Diss. über das Leben der Homosexuellen in der Weimarer Republik, ja, dann bist du sicherlich auch homosexuell, oder? Was, nicht? ABER warum interessiert dich denn dann dieses Thema überhaupt...du MUSST doch irgendwie homosexuell sein, sonst kannst du dich doch dafür nicht interessieren etc.pp. – Solche Vorurteile oder auch nur Fragen kann man ja haben, wenn es dann aber um Unterstellungen geht und man meint, das Gegenüber besser zu kennen als es sich selber, dann wird es ein wenig creepy.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #53
Ich weiß nur, dass heute fast alle von einem Po wie dem Kim Kardashian träumen,
Wer ist denn fast alle, das ist das gleiche, wenn man sagt, fast alle Frauen wollen sich die Brüste machen,, Botox spritzen lassen, Lippen.
Es gibt Trends, der oder die eine springen auf, die anderen nicht, und dann hängt es vom sozialen Umfeld ab, das Thema Hintern ist in Brasilien eines, vom Land, Herkunft.
Man wird geprägt und beeinflusst von seinem Umfeld, der Gesellschaft, von seiner Blase, in der man sich bewegt, von den diversen Bildungseinrichtungen, von Medien, öffentlichen Meinungen, natürlich auch von Werbung, etc, man geht nicht mit Scheuklappen durch die Welt.
Individuell ist, wie ich filtere, wo ich Inputs suche und herbekomme, wieich mit welchen Inputs umgehe.
Wir sind heute in Deutschland eine sehr vielfältige Gesellschaft, eine große Bandbreite, und fast jeder kann seine individuelle Nische finden.
Der individuelle Geschmack bleibt sicher nicht unbeeinflusst, gut ist wenn sich jeder in seiner Haut wohl fühlen soll, dass magersüchtige Modells inzwischen nicht zulässig sind, ist positiv, ob der Hype um "Curvy" positiv ist, ist fragwürdig, Adipositas ist eine Krankheit mit vielen ernsten Folgen.
Es wird immer Menschen geben, denen Trends und Moden wichtiger sind, der neueste Style, und anderen geht es am Allerwertesten vorbei, die von manchen so geschmähte Pfötchen- bzw. Urelefantenjacke weil genial praktisch im Betrieb.
 
  • #54
@ Asperience, falls dir du dir wirklich Mühe gemacht hast, tut es mir aufrichtig leid!

Ich glaube, dass @Asperience einmal mit ihrem 🐏 ums Haus läuft und dann ist alles wieder gut.

Manche in diesem Forum, meistens sind das Frauen, ich muss es leider so sagen, können sich nämlich überhaupt nicht vorstellen,

Es sind immer die Frauen, die sich nichts vorstellen können. Es fehlt ihnen das räumliche Vorstellungsvermögen. Da ist einfach nichts. Du musst in diesem Punkt nachsichtig sein 👀
 
  • #55
llerdings habe ich schon häufiger in diesem Forum die Erfahrung gemacht, dass die Debatte dann auf ein Nebengleis abrutscht, auf dem Unterstellungen blühen, die vom eigentlichen Thema wegführen: "Du kannst gar nicht eine Freundin/Frau haben, wenn du immer solche Threads schreibst« und blablabla. -
Da manipulierst du lieber die, die sich bemühen anstatt ehrlich zu sagen um was es geht.
Dabei hätten man dann ja sogar mehr schreiben können wenn es allgemein gehaltener gewesen wäre. Aber es hieß ja MIR antworten die Frauen nicht, nicht wie ist allgemein das Kommunikationsverhalten im OD.

Und man kann sich auch trennen. Kommt ja durchaus vor dass Menschen sich danach direkt ins OD stürzen. Naja viel Spaß bei deinen Erhebungen noch.
 
  • #56
Warum erwähnst du Pornos nicht @SvenBln ?
Die dominieren doch mittlerweile bei vielen Jüngeren Menschen was zu Hause im Bett passiert und welche Erwartungshaltung vorherrscht. Was dort normalisiert wird find ich zum Kotzen. Vergewaltigungsszenarien, Teenies... 🤮
Leider wird über Pornokonsum in Beziehungen viel zu selten geredet. Ein Typ der sich 10 mal die Woche auf verstörende Inhalte einen runterholt wär nichts für mich.
Das habe ich auch schon gefragt.

Romantische Filme á la Hollywood führt der Sven an.
Aber keine Pornos, in denen so ziemlich immer (!) Praktiken gezeigt werden, die nicht jederfraus Sache sind - und die gerade heranwachsende Mädchen und junge Frauen unter Druck setzen können.

(Dabei hat das Dr. Sommer-Team von BRAVO über Jahrzehnte immer wieder geschrieben, man soll beim Sex nur das machen, was man SELBST zu geben bereit ist. Neulich hörte ich, diese Zeitschrift kommt nur noch alle paar Wochen und läuft Gefahr, bald ganz eingestellt zu werden. Wer sagt den Mädchen dann, dass sie ihre Sexualität selbstbestimmt erleben dürfen ...)
 
  • #57
Manche in diesem Forum, meistens sind das Frauen, ich muss es leider so sagen, können sich nämlich überhaupt nicht vorstellen, dass man sich auch für Fragen interessiert, die mit der eigenen aktuellen biografischen Situation nicht primär zu tun haben. … Diese Denkweise ist ein wenig vergleichbar mit der Reaktion: Ach, du schreibst deine Diss. über das Leben der Homosexuellen in der Weimarer Republik, ja, dann bist du sicherlich auch homosexuell, oder? Was, nicht? ABER warum interessiert dich denn dann dieses Thema überhaupt...du MUSST doch irgendwie homosexuell sein, sonst kannst du dich doch dafür nicht interessieren etc.pp. –
Ja ist so.
MIttlerweile langweilt mich das an dem Forum sehr.

Und ja, das betrift viele Frauen, aber doch auch etliche Männer hier.

Zum Bespiel der Forist "Tom" hatte nie die Möglichkeit sich geistig von den Themen zu lösen und das Ganze unter dem Blickwinkel ggf. anderer Menschen zu sehen, bzw. seine eigene Lebenssitaustion mal aus der Bewertung herauszulassen.

Abstrakt über ein bestimmtes Thema zu diskutieren ("was wäre, wenn...") ist vielen Menschen nicht gegeben.
Erst wenn persönliche Betroffenheit im Spiel ist, können sie sich motivieren, sich überhaupt damit zu beschäftigen.

Da manipulierst du lieber die, die sich bemühen anstatt ehrlich zu sagen um was es geht.
Doch, er hat schon recht.
Etliche versuchen hier, über persönliche Angriffe gegen die Person jeweils, diese zu diskreditieren (manchmal mit Recht, wenn dieses Personen sich vorher in anderen Beiträgen ganz anders geäußert haben, was nicht selten eine Lüge indiziert).

Oft führt das aber doch auch in Richtungen, die unfair mit den Fragenstellern umgehen.

Und es muss eben nicht immer um direkte eigene Betroffenheit gehen, auch wenn Du Dir das so nicht erklären kannst.
 
  • #58
Und es muss eben nicht immer um direkte eigene Betroffenheit gehen, auch wenn Du Dir das so nicht erklären kannst.
Lass diese herablassende Art.
Hätte er es allgemeiner formuliert hätte ich sogar MEHR geschrieben.
Ich mag aber keine Vorspiegelung falscher Tatsachen. Kann sein dass das normale Leute nicht stört, da ist ja lügen und betrügen im alltäglichen Umgang akzeptiert, ich mag es aber nicht.
 
  • #59
Das habe ich auch schon gefragt.

Romantische Filme á la Hollywood führt der Sven an.
Aber keine Pornos, in denen so ziemlich immer (!) Praktiken gezeigt werden, die nicht jederfraus Sache sind - und die gerade heranwachsende Mädchen und junge Frauen unter Druck setzen können.

(Dabei hat das Dr. Sommer-Team von BRAVO über Jahrzehnte immer wieder geschrieben, man soll beim Sex nur das machen, was man SELBST zu geben bereit ist. Neulich hörte ich, diese Zeitschrift kommt nur noch alle paar Wochen und läuft Gefahr, bald ganz eingestellt zu werden. Wer sagt den Mädchen dann, dass sie ihre Sexualität selbstbestimmt erleben dürfen ...)
Die genauen Theman von Pornofilmen sind im Kontext der Fragestellung wahrscheinlich auch gar kein wirkliches Problem.

Dass unreife Menschen (Männer und Frauen) sich manchmal Dingen hingeben, die sie nicht kennen, und womöglich eigentlich besser ablehnen sollten oder müssten, liegt in der Logik unsere Menschseins verhaftet.
Neugier und Erprobung ist tief in uns allen angelegt. Junge Menschen werden immer solche Erfahrungen machen müssen.

Das hier im Forum berühmte "Nachturnen von Pornos" verkennt das wahre Problem.
Wenn überhaupt, dann gibt es mit den Pornofilmen ein ganz anderes Problem:
Es führt auf einer tiefen (im gesellschftlichen Alltag kaum wahrnehmebaren) Ebene zu einer starken Beeinflussung und Verschiebung der Geschlechterrollen !

Der Änderungsfaktor ist :
Sex kann in einem als ausreichend erfüllten wahrgenommenen Maße relativ dauerhaft auch anders, als nur dem anderen Geschlecht (oder überhaupt mit anderen Menschen), erlebt werden !

Die Motivation letztlich zur Befriedigung der eigenen Sexualität bestimmte anderer gesellschaftliche Aspekte und erwartete Geschlechterrollen einzunehmen, lasst deutlich nach.

Ich behaupte, gerade konservative Gesellschaften (z.B. in Russland, im Iran, in China ) , aber in diesem Sinne auch durchaus die Vertreter des Feminismus kämpfen deshalb hart dagegen an.
Sie wehren sich stark gegen die Verschiebung von Geschlechterrollen (wenn das zu ihrem Nachteil ist).
Das ist auch ein nicht geringen Aspekt der Motivation für Kriegsführungen.

Die dominieren doch mittlerweile bei vielen Jüngeren Menschen was zu Hause im Bett passiert und welche Erwartungshaltung vorherrscht. Was dort normalisiert wird find ich zum Kotzen. Vergewaltigungsszenarien, Teenies... 🤮

Erwartungen in Richtung "Nachturnen von Ponofimen" sind in diesem Kontext wirklich das allerkleinste Problem.
Es geht um das Ausleben von Sexualität ohne sozio-biologischen Zusammenhang und Erwartungen an einen Partner (bzw. überhaupt dessen Notwendigkeit).

Kernfrage:
Was ist diejenige Person bereit, einem anderen Menschen zu geben, um dauerhaft Sexualität im gewünschten Maße erleben zu können ? Was ist einem eine dauerhafte Beziehung wert?

Genau hier liegt die eigentliche Problemstellung von Pornos.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #60
Hätte er es allgemeiner formuliert hätte ich sogar MEHR geschrieben.
Ich mag aber keine Vorspiegelung falscher Tatsachen. Kann sein dass das normale Leute nicht stört, da ist ja lügen und betrügen im alltäglichen Umgang akzeptiert, ich mag es aber nicht.
Ich finde, er hat es durchaus allgemein formuliert
So nämlich.
Wie seht ihr das? Welchen Einfluss haben Modetrends, neue Medien und gesellschaftliche Normvorstellungen auf eure Partnerwahl, eure Sexualität oder auch eure erotischen Vorlieben und Faszinationen?

Deswegen bin ich überhaupt darauf aufmerksam geworden.
 
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