• #91
Ich halte Jedem die Tür auf, oder helfe ihm. Egal ob Frau oder Mann.
Egal ob jung oder alt. Denn Jeder ist ein Mensch, und verdient die gleiche Aufmerksamkeit.

Emanzipiert heißt für mich auch: Gleichberechtigt. Nicht nur ich selber, sondern auch mein Gegenüber ist gleichberechtigt.

Wenn ich Mitarbeiter bei Google oder Microsoft im Video sehe, besonders junge Mitarbeiter, dann scheint mir dort Mann und Frau absolut gleichberechtigt zu sein. Es ist egal, ob Mann oder Frau.

Besonders deutlich wird das bei Präsentationen auf großer Bühne.
Da präsentieren auch junge Frauen aus ihrem Fachbereich. Ohne diese Rolle an Männer abtreten zu müssen.

Wie die dann privat sind, in Paarbeziehungen, kann ich nicht beurteilen. Aber ich schätze, dass sie sich dort gleich verhalten.

Es ist dort Keine/r "unmännlich" oder "unweiblich" Sondern persönlich schon spezifische Kennzeichen. (Kleidung, Frisur, etc.) Aber sie müssen das nicht als geschlechtliche Rollenbilder im gegenseitigen Umgang durchsetzen.
 
  • #92
Eigentlich sollte erwartet werden, dass jeder seinen (Kaffee) bezahlt und beide trotzdem toller Mann / tolle Frau sind.
Soweit sind wir noch nicht. Wenn Jede/r seinen Kaffee bezahlt, kann das als Absage interpretiert werden. Die Frau lehnt den Mann ab, und will ihm nichts schuldig bleiben. Und im Mann keine Erwartungen auf Gegenleistungen wecken, weil er ihren Kaffee bezahlt hat.

Am Ende eines ersten Dates wollte die Frau ihre Getränke selber bezahlen. Ich setzte mich durch, und bezahlte Alles. Um der Frau zu zeigen, dass ich an ihr weiter interessiert bin. Nützte aber nichts, sie hatte bereits ihr Urteil = Ablehnung gefällt.

Wenn eine Frau ihren Kaffee selber bezahlen will, werde ich künftig nichts dagegen unternehmen. Aber als Zeichen ihrer Ablehnung interpretieren. Auch wenn es ein Misverständnis wäre.
 
  • #93
Wow, danke für die vielen differenzierten Beiträge seit meinem letzten Beitrag.

Und weil die Frau nicht abgedrängt werden will, in eine Hausfrauenrolle.
Ja das durchschnittliche Datingverhalten wird v.a. für Akademikerinnen ab Mitte 30 zum Problem, wie man so liest. Beruflich erfolgreiche Frauen wollen nicht nach "unten" daten, Männer sehr selten nach oben.

Auch wenn diese Einordnung nach dem Leistungsvermögen erst einmal sehr kaltherzig wirkt, kann ich es aber dennoch verstehen und habe auch kein Problem damit zuzugeben, dass ich ähnlich ticke. Hat einfach den Hintergrund, dass ich einen ähnlichen Bildungsstand (den vermute ich zumindest zunächst aufgrund formaler Bildung) und ein ähnliches Einkommen anziehender finde als ein großes Gefälle - egal ob nach oben oder unten. Im jungen Lebensalter macht es sich auch stark im Alltag bemerkbar, welchen beruflichen Weg man einschlägt. Jemand, der seit 16 durch die Ausbildung einen geregelten Arbeitsalltag hat und v.a. praktisch arbeitet wird wenig Verständnis für ein theorielastiges Studentenleben haben und umgekehrt. Da spreche ich aus Erfahrung, da ich in meinem familiären Umkreis die erste und einzige mit Abitur/Studienabschluss bin. Daher kann ich es auch nicht ganz nachvollziehen, dass Männer so häufig und teilweise deutlich "nach unten" daten. Scheint also auch was dran zu sein an der These, dass Männer gebraucht werden wollen, auch wenn ich das so in meinem Freundeskreis nicht männerspezifisch kenne und mir daher nicht so recht vorstellen kann, was damit gemeint ist. Vielleicht sind hier Männer aufgrund ihres Rollenbildes auch gehemmter, weil sie es einfach gewohnt sind und denken, man erwartet es von ihnen? Also los, ihr lieben Männer, #aufschrei2.0.!
 
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  • #94
Also mir gefallen die heutigen, sozusagen modernen Männer überhaupt nicht, mag sein, dass meine Generation 50 plus da eher ein anderes, aber für mich wesentlich "herb-männlicheres" Bild hat.

Die Männer, welchen ich im Beruf begegne, sprich unter 40, sind absolute Softies. Sie arbeiten, tun zu Hause im Haushalt helfen, gehen mit dem Baby spazieren und tun alles, damit die Partnerin nur nicht unzufrieden wird, sorry, aber gerade dann wird sie unzufrieden und sehnt sich nach dem Mann, der mal "nein" sagen kann, mach mal selbst.

Mir gefallen diese Männer, die nein sagen können, die nicht alles tun um Miss Emanze zu gefallen, die klar Grenzen setzen.
Wenn schon Gleichberechtigung, dann beide - eindeutig.
Ein Mann, der Grenzen setzt, der sich nicht von Dame zum Hanswurst degradieren lässt hat Persönlichkeit, ein Wow-Typ.

Leider ausgestorben. Vom optischen schreib ich noch garnicht, denn dieser Bärtchentrend macht aus einem schmächtigen Typen keinen "Mann".
 
  • #95
Männer, die komplett unter dem Scheffel ihrer Frau stehen, sind natürlich nicht attraktiv. Aber wenn man dies als nicht männlich einstuft heißt das für mich umgekehrt, dass es wohl als weiblich gilt, womit man wiederum von Männern Dominanz erwartet (und ich meine hier die unterdrückende Dominanz), oder irre ich mich da? Warum sollte es eigentlich nur den kuschenden Softie oder den dominanten Chauvi geben? Und was ist eigentlich so unsexy an Männern, die auch anteilig den Haushalt erledigen (wenn das alles fair aufgeteilt wird)? Ich fände es viel weniger sexy, wenn mein Mann mir den Haushalt alleine zuschieben würde, weil es ja Frauensache sei..Das würden die meisten Frauen wohl auch so sehen.
 
  • #96
Die moderen Frau lässt einfach fast alles Unangenehme den Mann machen:
........
Im Privaten soll der Mann von Allem sowie so mindetens 50 % leisten. Dies ist die Eingangsregel. Eigentlich ja auch fair.
Aber:
Von ihrem 50 % (sei im Haushalt, auf dem Hof, bei der Kinderbetreuung, usw.) muss er dann aber auch noch sehr viel machen, da die Aufgaben zu gefährlich, zu schwer, zu technisch oder zu eklig sind. .....

Und sie beschäftigt eine Putzfrau und eine Fensterputzer , von seinm Geld.
Wenn Du gegen Deine Partnerin voll ablost und den Haussklaven abgeben musst, dann ist das wohl kaum auf die Gesamtheit aller Beziehungen übertragbar.
Du wirst keine Statistik finden, welche die von Dir beschriebene Rollenverteilung darstellen kann, weil Seltenheitszustand. In der Regel werden 70-80% der Haus- und Familienarbeiten in Partnerschaften mit Kindern von den Frauen erledigt, die dazu ebenfalls berufstätig sind und deren Gesamtarbeitsstunden (Beruf und Familie) die des Mannes deutlich übersteigt.

Scheint also auch was dran zu sein an der These, dass Männer gebraucht werden wollen
Ich bezweifel', dass sie gebraucht werden wollen und dass Downdating Folge davon ist. Sie wollen es einfach haben, d.h. keine Frau, mit der sie zuhause was ausdiskutieren müssen und die etwas fordert und ihn damit einschränkt, weil sie genauso erfolgreich ist und ihren Teil zum Familieneinkommen genauso beiträgt.

Eine Frau auf Augenhöhe hat ihre beruflichen Termine wie er. Die nimmt sich nicht ständig zurück und verliert dadurch den beruflichen Anschluß. Wenn sie einen beruflichen Termin hat, dann muss er sich um die Kinder kümmern, muss ggfs. mal einen beruflichen Termin absagen und wird vom Chef dafür angekegelt, weil der zwar von seinen Mitarbeiterinnen vollen Einsatz verlangt und Entlastung durch deren Partner, aber nicht kommentarlos hinnimmt, dass es die eigenen männlichen Mitarbeiter genauso trifft.
Und dann will die Frau die gleichen Rechte wie er: zum Sport, mal mit den Freundinnen rumziehen etc und er wäre in der Pflicht. Das alles wollen viele Männer nicht und deswegen daten sie down.

Ich glaube nicht, dass das Verhalten etwas mit einem männlichen Rollenbild zu tun hat - es geht eher um Bequemlichkeit: kein Stress mit dem Chef, kein Stress mit der Frau, mehr persönlichen Freiraum, statt Haushalt und Kinder.
 
  • #97
Ich bezweifel', dass sie gebraucht werden wollen und dass Downdating Folge davon ist. Sie wollen es einfach haben, d.h. keine Frau, mit der sie zuhause was ausdiskutieren müssen und die etwas fordert und ihn damit einschränkt, weil sie genauso erfolgreich ist und ihren Teil zum Familieneinkommen genauso beiträgt.
Ja, eine solche Frau ist für mich als Mann bequemer. Allerdings suchen auch die meisten Frauen einen erfolgreicheren Mann, um vom Status und Einkommen profitieren zu können, die Vorteile liegen also auf beiden Seiten. Auch die erfolgreichen Frauen hier betonen ja teilweise, dass sie keinen Mann haben möchten, der "erfolgloser" ist als sie.
Je erfolgreicher und mehr eingespannt man ist, desto einfacher ist eine Partnerin oder ein Partner, der "Zeit hat". Das fängt schon damit an, dass man weniger Zeit hat, eine Partnerin oder einen Partner zu suchen und dass es rein von der Auswahl her schwieriger ist, jemanden zu finden. Wo sind sie denn, die beruflich erfolgreichen Frauen und Männer?
 
  • #98
Also mir gefallen die heutigen, sozusagen modernen Männer überhaupt nicht, ...
Die Männer ...unter 40, sind absolute Softies. Sie arbeiten, tun zu Hause im Haushalt helfen, gehen mit dem Baby spazieren und tun alles, damit die Partnerin nur nicht unzufrieden wird, sorry, aber gerade dann wird sie unzufrieden und sehnt sich nach dem Mann, der mal "nein" sagen kann, mach mal selbst.
das kann ich durchaus nachvollziehen, diese Sichtweise. Blöderweise laufen unter 40 heutzutage massenweise weibliche Gegenstücke herum, die genau DAS einfordern, was auch du hier vermisst am "modernen Softie-mann" von heute - und es zugleich beklagen, wenns da ist. Offen oder subtil, bewusst oder unbewusst . Für mich als einer der Männer dieser Generation liest sich das, als wenn "ihr Frauen" von mir täglich mehrfach die Quadratur des Kreises wünscht: Bloß nicht zu sehr anpassen, sondern harte Kante und auch mal konsequent "nein" sagen - aber bitteschön nicht ständig, sondern nur in ausgewählten Situationen, wenn Frau es auch ja gerade in den Kram passt. Dito mit der Hausmännlein/Softie-facette.

"Gib mir kontra, aber nur, wenn ich es gerade möchte" und
"Mach mehr im Haus und gehe mehr auf mich ein, aber wehe du verlierst dabei an männlicher Anziehungskraft für mich."
Vielleicht sollte diese zunehmend verbreitete Art von "moderner Frau" einfach mal anfangen, ihre Prioritäten zu klären, anstatt ständig alternierende Männerwunschzettel zu schreiben, deren Halbwertszeiten sich in Stunden bemessen.
Für etliche Frauen meiner Generation bräuchte es im Grunde zwei Männer. Einen fürs Bett und fürs "ausleben". Und einen zweiten für alles andere.
Schöne neue Welt! :-(

Ich habe fertig! ;-)

m/43
 
  • #99
Ich glaube nicht, dass das Verhalten etwas mit einem männlichen Rollenbild zu tun hat - es geht eher um Bequemlichkeit: kein Stress mit dem Chef, kein Stress mit der Frau, mehr persönlichen Freiraum, statt Haushalt und Kinder.
Ist es denn so verkehrt, sich nicht noch zusätzliche Schwierigkeiten ins Haus zu holen? Daran ist doch nun wohl gar nichts falsch.

Und das sollte auch für beide Partner gelten.

Ich sehe aber ein, dass die bevorzugte Wahl von Frauen in Richtung von erfolgreichen (aber eben auch oft sehr selbstbezogenen Männern) diesbezüglich kontraproduktiv und öfter mal deshalb "unbequem" ist. Erstrebenswert finde ich das nicht.Deswegen müssen wir Männer das ja nicht unbedingt auch so machen.

Selbsterständlich sollte die Frau meiner Wahl ja auch charakterlich zu mir passen, d.h. ich habe zu Hause nicht noch zusätzliche Krisenherde, die Energie fressen.
Das es davon dann doch immer wieder welche gibt, ist systembedingt wohl nicht zu vermeiden .....
 
  • #100
das kann ich durchaus nachvollziehen, diese Sichtweise. Blöderweise laufen unter 40 heutzutage massenweise weibliche Gegenstücke herum, die genau DAS einfordern, was auch du hier vermisst am "modernen Softie-mann" von heute - und es zugleich beklagen, wenns da ist. Offen oder subtil, bewusst oder unbewusst . Für mich als einer der Männer dieser Generation liest sich das, als wenn "ihr Frauen" von mir täglich mehrfach die Quadratur des Kreises wünscht: Bloß nicht zu sehr anpassen, sondern harte Kante und auch mal konsequent "nein" sagen - aber bitteschön nicht ständig, sondern nur in ausgewählten Situationen, wenn Frau es auch ja gerade in den Kram passt. Dito mit der Hausmännlein/Softie-facette.

"Gib mir kontra, aber nur, wenn ich es gerade möchte" und
"Mach mehr im Haus und gehe mehr auf mich ein, aber wehe du verlierst dabei an männlicher Anziehungskraft für mich."
Vielleicht sollte diese zunehmend verbreitete Art von "moderner Frau" einfach mal anfangen, ihre Prioritäten zu klären, anstatt ständig alternierende Männerwunschzettel zu schreiben, deren Halbwertszeiten sich in Stunden bemessen.
Für etliche Frauen meiner Generation bräuchte es im Grunde zwei Männer. Einen fürs Bett und fürs "ausleben". Und einen zweiten für alles andere.
Schöne neue Welt! :-(

Ich habe fertig! ;-)

m/43
Leider hat das Dilemma der männlichen Desorientierung einen tieferen Hintergrund: Männer, die in den siebziger Jahren geboren wurden, haben von Papa und Opa gesagt bekommen: "Ein Indianer kennt keinen Schmerz!" Und Mama und die Tanten trällerten lustig: "Neue Männer braucht das Land!" Ich beneide diese Männergeneration wirklich nicht.
 
  • #101
Leider hat das Dilemma der männlichen Desorientierung einen tieferen Hintergrund: Männer, die in den siebziger Jahren geboren wurden, haben von Papa und Opa gesagt bekommen: "Ein Indianer kennt keinen Schmerz!" Und Mama und die Tanten trällerten lustig: "Neue Männer braucht das Land!" Ich beneide diese Männergeneration wirklich nicht.
Nun ja, ganz so lief es nicht. Ich z.B. habe beides, die Indianer und die neuen Männer, gleichzeitig von Mama und den Tanten zu hören bekommen. Irgendwie konnten sie sich nie entscheiden, bzw. wollten beides gleichzeitig, nur eben dann, wenn es ihnen gerade passte, nie wenn es mir gerade passte. Währenddessen hielten sich Papa und Opa aus dieser Problematik lieber heraus und schwiegen dazu. Vielleicht wollten sie sich nicht mit Mama anlegen.

Das erscheint mir ziemlich symptomatisch, nicht wahr? Mir scheint, in dieser ganzen Emanzipationssuppe lief und läuft auf beiden Seiten einiges schief, nur dass die Fehler der eigenen Seite natürlich bequemer sind als die eigenen. Deswegen lautet mein Fazit aus meiner Jugend:

1. Vor der Kritik sollte für alle erstmal die Selbstkritik kommen.

2. Nichts geht im Verhältnis der Geschlechter ohne gegenseitige Achtung und Respekt, und zwar ohne Vorbedingungen. Nur wenn ich das jeweils andere Geschlecht als etwas grundlegend positives ansehe, kann ich eine Veränderung herbeiführen. Sehe ich eher das Negative im Anderen, werde ich nur Verhärtung produzieren. Im Prinzip eine self-fulfilling prophecy.
 
  • #102
Ja, eine solche Frau ist für mich als Mann bequemer.
Ist sie eigentlich nicht, weil Du neben der Belastung, dass Du sie miternähren musst, auch irgendwann zu hören bekommst, dass Du nie Zeit für sie hast, wie das die "moderne Frau" nunmal will in ihrer Beziehung. Ich habe den Eindruck, dass die Männer mit Hausfrau und Kindern zu Hause NIE Zeit für sich haben. Sie arbeiten - also sind sie weg von zu Hause und die Frau macht den Haushalt und kümmert sich ums Kind, dann kommen sie nach Hause und die Frau will Paarleben und mal die Kinder abgenommen kriegen. Das Bedürfnis des Mannes scheint zu sein, Karriere zu machen, und dabei die Familie zu ernähren und zu bespaßen und zu entlasten.
Eine Frau, die selber arbeitet, kennt den Stress, will abends auch nur mal auf der Couch rumsitzen, ohne schon wieder die Bedürfnisse eines anderen Wesens zu erfüllen, und kann den Mann entlasten, was das Verdienen angeht, dh. er MUSS keine Stellungen annehmen, die zwar mehr Geld, aber weniger Lebensqualität bedeuten, in einem schlechten Job bleiben, weil sonst keiner Geld ranbringt.

Vielleicht sollte diese zunehmend verbreitete Art von "moderner Frau" einfach mal anfangen, ihre Prioritäten zu klären
Da es ja so ist, dass auch Frauen nicht auf dem Silbertablett serviert bekommen haben, dass Männer ihre "Rechte" abtreten, wird den Männern nichts übrig bleiben, als sich das zu erkämpfen, was Du möchtest, statt darauf zu warten, dass Frauen endlich einsichtig werden. Ich stimme Dir in vielem zu, was die Erwartungen an den Mann angehen. Aber solange der Mann immer noch versucht, die Quadratur des Kreises hinzukriegen, und statt zu gehen, Männchen macht, weil er nicht Single sein will und seine Bedürfnisse nicht so wichtig findet, sich eine passendere Frau zu suchen, wird das so bleiben, einfach weil es geht. Vielleicht auch, weil es immer "DIE Frauen" heißt im Kopf. Es gibt auch andere, nur dann gilt auch "wer A sagt, muss auch B sagen", dh. genau wie Frauen mit der Emanzipation auch eigentlich Pflichten bekommen haben (diese aber nicht wahrnehmen müssen, wenn Männer immer noch denken, sie müssten die alten Rollen übernehmen, aber schon lockerer geworden sind, was die daraus folgende alte Rolle der Frau angeht), kriegen Männer dann auch Pflichten.
Frauen sind genauso stur und uneinsichtig wie Männer und sie geben auch nicht freiwillig von ihrer Macht ab.
 
  • #103
Wenn ich jetzt noch einmal 25 wäre und schon alles wüsste, was ich heute weiß: NIEMALS würde ich mich an eine "emanzipierte" Frau "auf Augenhöhe" binden. Warum sollte ich?
Bevor jetzt das Geschrei losgeht: bitte die Anführungszeichen beachten. Im Übrigen bin ich persönlich sehr glücklich mit einer Frau zusammen, die von diesem Gedöns (so Schröder) auch nicht viel und von den sog. Gender Studies und Quoten genau gar nichts hält.
 
  • #104
Im Grunde gibt es für jeden das richtige.
Männer, die keinen Stress, sprich die selbstbewusste Top-Frau, welche aber auch Grenzen und nein sagen kann, nicht zu Hause haben wollen vs eine gutmütige Ja-Sagerin, welche zwar bequem aber auf Dauer gähnend langweilig werden wird.

Es gibt noch die Obermachos, welche die Frau suchen, die hinter ihnen geht und steht und nur beim Sex vorne ist und es gibt die ganz wenigen Männer und Frauen welche weder vorne noch hinten, sondern an der Seite gehen möchten, sprich das Team.

Team-Paare gibt es, diese Paare sind Dauerpaare in Langzeit, weil sie miteinander leben, statt gegeneinander, sie haben Respekt, Wertschätzung sich selbst und der Beziehung gegenüber, diese ist ihnen wichtig und heilig.

Niemand braucht sich im Grunde über Probleme in der Paarwelt zu beschweren, weil es für jeden das richtige Auto, den richtigen Beruf, das richtige Haus, die richtige Wohngegend und den richtigen Partner gibt, nur leider nicht umsonst, man muss halt suchen und sich dafür einsetzen und alles ist in Butter.

Wenn einige allerdings immer wieder an das geraten, was sie im Grunde nicht haben wollten ist es ihr Problem, keiner kann was dafür, wenn sie tiefgestapelt haben, deshalb schreibe ich hier immer wieder, bleibt bei euren Ansprüchen, wenn nicht, auch gut, aber bitte nicht mosern wenn die Zeche bezahlt wird.
 
  • #105
Ist es denn so verkehrt, sich nicht noch zusätzliche Schwierigkeiten ins Haus zu holen? Daran ist doch nun wohl gar nichts falsch.

Und das sollte auch für beide Partner gelten.
Ich habe nicht gesagt, dass am Downdating etwas falsch ist. Es ist absolut ok, für beide Seiten.

Die Annahme war, dass Männer downdaten, weil sie von ihrer Partnerin gebraucht werden wollen, d.h. eine fürsorgliche Ader haben, ein traditionelles männliches Rollenverständnis.
Ich hingegen war der Ansicht, dass hinter dem Downdating eher männliche Bequemlichkeit steht, was nun ja auch mehrfach bestätigt wurde.

Ich habe nur gesagt, dass frau bei einem gezeigten Verhalten nicht im Irrtum über die Motive sein soll, sprich: ist ein traditionelles Rollenverständnis des Mannes handlungsleitend oder seine Bequemlichkeit? Das macht einen Riesenunterschied im gelebten Beziehungsalltag aus. Diesen Unterschied muss die Frau kennen und wollen.

Der Mann, welcher bei der Scheidung von der beruflich erfolgloseren Frau entsprechend zur Kasse gebeten wird, sollte den Unterschied auch vorher kennen und bestenfalls wollen.
Der fürsorgliche Mann kennt ihn und nimmt es wegen seines Rollenverständnisses so an, d.h friedliche Scheidung, friedliches Familienpatchworking danach und meistens beide auch in guten Folgebeziehungen.
Der bequeme Mann macht sich keinen Kopf drum, wenn es wichtig wäre und jault hinterher auf, es folgen Scheidungskrieg und Familiendramen, Kindsentzug von Frauenseite oder verhinderter Kindsunterhalt von Männerseite.
In der Regel wollen diese dann geläuterten, immer noch bequemen Männer nur noch auf sich und ihre Finanzen achten und updaten. Wo finden wir uns wieder: bei der Kaffee-zahlen-Debatte und Verweigerung des Downdatens der erfolgreichen Frauen.

Vielleicht sollte diese zunehmend verbreitete Art von "moderner Frau" einfach mal anfangen, ihre Prioritäten zu klären
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten dieser "modernen" Frauen ihre Prioritäten geklärt haben und viele sie konsequent leben und zwar in der Form: besser kein Mann, als einer, der nicht passt. Die Folge ist: Verzicht auf eine eigene Familie - hohe Kinderlosigkeitsrate unter den Akademikerinnen.
 
  • #106
Ist sie eigentlich nicht, weil Du neben der Belastung, dass Du sie miternähren musst, auch irgendwann zu hören bekommst, dass Du nie Zeit für sie hast, wie das die "moderne Frau" nunmal will in ihrer Beziehung.
Sie ist in der Hinsicht bequemer, dass sie vieles schluckt, das sich die erfolgreiche Frau vielleicht nicht gefallen lässt, weil sie abhängig ist. Ich persönlich suche auch keine "bequeme" Frau in dem Sinne. Ich suche eine gleichberechtigte Partnerin. Leider sind die dünn gesäht. Was nicht bedeuten soll, dass es umgekehrt einfacher ist, einen passenden Partner zu finden.
Letztlich ist es aber angenehmer, Single zu sein, als dauernd zum Teil wirklich absurde Ansprüche von Frauen erfüllen zu müssen. Qualität braucht Geduld und Zeit. Ich denke, viele Frauen können sich gar nicht vorstellen, wie absurd sich manche Frauen in Beziehungen verhalten.
 
  • #107
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten dieser "modernen" Frauen ihre Prioritäten geklärt haben und viele sie konsequent leben und zwar in der Form: besser kein Mann, als einer, der nicht passt. Die Folge ist: Verzicht auf eine eigene Familie - hohe Kinderlosigkeitsrate unter den Akademikerinnen.
Das ist dann die Lösung? Da der kreis nie ins Quadrat passen wird, bleibt das Quadrat dann eben dauerhaft "unbesetzt" ? Und der Kreis versucht verzweifelt zu verstehen, was alles "falsch" an ihm ist und wie er das ändern könnte - was allzu häufig aber nur dazu führt, dass auch noch die letzte kleine Ecke verschwindet. Die Ironie dabei ist doch, dass "Frau" (vornehmlich in Form von Kindergärtnerinnen, Erziehrinnen, Lehrerinnen, Müttern) den heranwachsenden Sohn schon von vornherein in dieses unmögliche Korsett questschen - das Männliche mit Vehemenz abschleifen und ihn zum Kreis verstümmeln . Da wird schon in frühester Kindheit sehr viel Wille gebrochen bei vielen Knaben. Und die Tochtergeneration blickt verstört auf die modernen Hampelmänner und sucht nach dem passgenauen Quadrat, dass es schon längst nur noch in Kleinserienfertigung gibt.Nicht falsch verstehen; die Männer sind beileibe nicht nur arme wehrlose Opfer. Aber sie haben einen großen Nachteil: An den entscheidenden Punkten ihrer Erziehung, im medialen Trommelfeuer und zunehmend selbst im Vorleben der Väter haben sie kaum noch eine Chance, ein gesundes männliches Rollenbild zu finden, im Gegenteil, es wird ihnen geradezu "rausgeprügelt" (mit nicht-physischer Gewalt, versteht sich).
Ich bin mal gespannt, wie viele junge Frauen in DE und AT sich in den kommenden Jahren mit den teils archaisch-patriarchalisch agierenden Migrantenmännern einlassen, weil diese ihnen zumindest einige Facetten bieten, die den "einheimischen" Männern schon weitgehend aberzogen wurden. Und die dann oft genug genau die negativste Ausprägung männlich aggressiven Verhaltens erleben werden. Aber dafür halt wenigstens noch irgendwie erkennbar "Mann". Hatte ich schon gesagt, "schöne neue Welt!" ? ;-/
 
  • #108
...haben sie kaum noch eine Chance, ein gesundes männliches Rollenbild zu finden, im Gegenteil, es wird ihnen geradezu "rausgeprügelt" (mit nicht-physischer Gewalt, versteht sich).
Ja, ohne jede "Opferhaltung" ist das tatsächlich ein Problem. Immer mehr Jungen wachsen praktisch ohne Kontakt zu Männern auf. Sei es bei einer AE oder in den Bereichen, in denen professionelle Betreuung organisiert wird.

Ich bin mal gespannt, wie viele junge Frauen in DE und AT sich in den kommenden Jahren mit den teils archaisch-patriarchalisch agierenden Migrantenmännern einlassen, weil diese ihnen zumindest einige Facetten bieten, die den "einheimischen" Männern schon weitgehend aberzogen wurden.
Ich bin auch gespannt. Die Frauen werden dazu aber kräftig "downdaten" müssen. Ob sie das tun werden? Und das wirtschaftliche Abhängigkeitsverhältnis wäre auch umgedreht. So wird es wohl eher auf Affären hinauslaufen...
 
  • #109
Die Ironie dabei ist doch, dass "Frau" ... von vornherein in dieses unmögliche Korsett questschen - das Männliche mit Vehemenz abschleifen und ihn zum Kreis verstümmeln .
Das liegt an den Männern die als Elternteil nicht vorhanden sind oder an Familie uninteressiert und deswegen keine Männerrolle vorleben können/wollen, weniger an den omnipräsenten Frauen. Was sollen sie machen, wenn kein Mann sich kümmern will - die Kinder sozial verelenden lassen?
Eine Frau kann keinem Jungen eine Männerrolle vorleben. Das müssen Männer tun und zwar in dem Wandel, in dem sich Männerrollen befinden. Die Frauen müssen sich ja auch verändern und tun das mehrheitlich - sie können und wollen aber keine Männer werden.

Ich bin mal gespannt, wie viele junge Frauen in DE und AT sich in den kommenden Jahren mit den teils archaisch-patriarchalisch agierenden Migrantenmännern einlassen
Ich glaube, dass die sehr viele Frauen gelernt haben, sich erfolgreich unpassende Männer vom Hals zu halten - egal woher diese kommen.

In meinem Bekanntenkreis gibt es viele junge Migrantenmänner, die in der 2. Generation hier leben, hier geboren sind, die Ausbildungen/Uni absolviert haben und mittlerweile 30+ sind. Ihre Familien sind zwar aus dem Ausland gekommen, waren dort aber schon mitteleuropäisch sozialisiert, hatten internationale Schulen besucht und im Ausland studiert.
Diese Männer (gebildet, gutverdienend, attraktiv) sind schwer nachgefragt von deutschen Frauen mit starker Konkurrenz durch die Migrantinnen, weil sie anders als die mit 40+ Jahren noch dauerpubertierdenden deutschen Männer bereits mit Ende 20 bereit und fähig sind, sich dauerhaft zu binden, Familien mit Kindern wollen, Verpflichtungen eingehen, ein modernes männliches Rollenbild haben, was ihren Partnerinnen ermöglicht ebenfalls eine moderne Frauenrolle (Ausbildung, Berufstätigkeit, partnerschaftliche Beziehung) einzunehmen. Ich finde, das sind gute Aussichten für die Frauen, denn diese Männer sind auf andere Weise statusbewusst, daten nicht down.

Zwei dieser Männer haben Söhne im Vorschulalter und selbst diese stehen bei gleichaltrigen Kita-Mädels schon hoch im Kurs, weil der Unterschied des vorhandenen männlichen Vaters bereits in diesem Alter auch für Kinder sichtbar wird. Das tut unserer Gesellschaft eher gut, als das es schadet.
 
  • #110
Ich denke, viele Frauen können sich gar nicht vorstellen, wie absurd sich manche Frauen in Beziehungen verhalten.
Da magst Du recht haben, aber das liegt ja in der Natur der Sache, dass heterosexuelle Frauen in erster Linie sehen, was Männer für Verhalten zeigen.
Was ich wahnsinnig gern wissen würde, aber nie rausfinden könnte, ist, was wirklich dem Geschlecht zuzuordnen ist. Also Testosterongehalt z.B. Sind diese Eigenschaften wie Mut und Risikobereitschaft wirklich männlich, und die emotionale Intelligenz wirklich weiblich, und je eher man das erkannt hat, umso besser kann man eine Beziehung leben (also den anderen aufgrund seines Geschlechts mal blöd sein lassen)? Oder ist es auch gegeben, dass - übertrieben gesagt - auch Frauen den Mut zu einer beherzten Konzernleitung und Männer die Fähigkeit zu Einfühlsamkeit haben. Und sind die dann noch attraktiv für das andere Geschlecht? Zu einer beherzten Konzernleitung gehört, andere Menschen zu führen und denen auch mal den Willen aufzuzwingen mit einem "weil ich es so gesagt habe". Das überträgt sich nunmal auch auf das Privatleben, wenn man dominant ist. Ist es nicht allgemein so, dass an Männern das "harte Durchgreifen" (nenne ich jetzt mal so, ich meine hier keinen gefühlskalten Deppen) toll gefunden wird "männlich" gefunden wird, und wie soll so jemand dann hochempathisch sein? Dann müsste er ja jedesmal in Depressionen verfallen, wenn er einen entlässt.
Ich denke, dass die Abgrenzung und eine ausgeprägte Objektivität hier die Lösung wären, also z.B. sich klarmachen, was nunmal normal ist (dass einer entlassen wird, wenn er die Leistung nicht erbringen kann) und man deswegen nicht weinen muss. Ich glaube, nur wenn man vor seinen Emotionen Angst hat, wird man dann so knallhart.
Ich bin mal gespannt, wie viele junge Frauen in DE und AT sich in den kommenden Jahren mit den teils archaisch-patriarchalisch agierenden Migrantenmännern einlassen
Interessante Frage, aber mein Eindruck ist, da auch die jungen Frauen mit AE aufwachsen und keine männlichen Rollenvorbilder haben, werden die eventuell gar nicht auf Machos stehen. Immerhin kommen die ja auch mit einem veralteten Frauenbild einher, und die Frauen, die mit AE aufgewachsen sind, dürften selber tough sein. Außer die, die sich nach einem männlichen Retter sehnen, aber müsste dann nicht ein Vater sowas vorgelebt haben?
 
  • #111
Interessante Frage, aber mein Eindruck ist, da auch die jungen Frauen mit AE aufwachsen und keine männlichen Rollenvorbilder haben, werden die eventuell gar nicht auf Machos stehen. Immerhin kommen die ja auch mit einem veralteten Frauenbild einher, und die Frauen, die mit AE aufgewachsen sind, dürften selber tough sein.
Das würde ja bedeuten, dass es für Mädchen sogar gut ist, wenn sie ohne Vater aufwachsen (Folge: sie werden "tough"). Ich denke, dem ist mitnichten so. Zwar glaube ich, dass ein vaterloses Aufwachsen im Allgemeinen! (es gibt bestimmt auch Kinder alleinerziehender, die keine großen Defizite haben) Jungen noch viel mehr schadet als Mädchen, aber ich glaube auch sie tun sich später leichter, wenn sie mit Vater aufwachsen. Sie können sich leichter von ihrer Mutter lösen, tun sich leichter im Umgang mit dem anderen Geschlecht, sind selbstsicherer und haben ein klareres Bild vom Leben in einer Beziehung. Darauf deutet so ziemlich alles hin, was ich bislang zu diesem Thema gelesen habe (ohne dass ich hierzu klare Studienergebnisse zitieren könnte).

Natürlich gilt das nur für halbwegs gute Väter, für die Idioten sicherlich nicht, da ist es vielleicht sogar besser, wenn sie ohne Vater aufwachsen. Aber das gleiche lässt sich auch über Mütter sagen (wobei man sich schon manchmal fragt, was den Richter dazu getrieben hat, das Kind ausgerechnet bei diesem Elternteil aufwachsen zu lassen, aber das wäre ein Thema für einen anderen Thread).
 
  • #112
die Frauen, die mit AE aufgewachsen sind, dürften selber tough sein. Außer die, die sich nach einem männlichen Retter sehnen, aber müsste dann nicht ein Vater sowas vorgelebt haben?
Nur mit einem in der Erziehung präsenten Elternteil aufzuwachsen bedeutet m.E. fast immer eine Hypothek für die Kinder ("Ersatzelternteile" in Form eines neuen Partners können die negativen Wirkungen sicherlich mehr oder minder stark abmildern).
Deswegen hält sich mein Verständnis für vorsätzlich geplante AE-Elternschaften auch in engen Grenzen, um es mal sehr, sehr diplomatisch auszudrücken.
Es geht nicht um "tough" oder "soft". Es geht auch da primär um das Erleben und Integrieren männlicher und weiblicher Anteile und Verhaltensmuster, um Ausgleich, Balancen von Wünschen, Bedürfnissen und Macht, Konflikterfahrungen, sich beziehen können auf mehr als nur ein Elternteil etc.
Verlangen nach dem männlichen ("machohaften") kommt nicht nur aus dem Erleben, sondern möglicherweise ist es sogar viel stärker, wenn es gar nicht erlebbar war.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #113
Ist es nicht allgemein so, dass an Männern das "harte Durchgreifen" (nenne ich jetzt mal so, ich meine hier keinen gefühlskalten Deppen) toll gefunden wird "männlich" gefunden wird, und wie soll so jemand dann hochempathisch sein? Dann müsste er ja jedesmal in Depressionen verfallen, wenn er einen entlässt.
Eine interessante Frage. Ich habe keine vollständige Antwort. In der Tendenz würde ich aber sagen, dass Männer und Frauen sich da unterscheiden (von Ausnahmen abgesehen). Ich als Mann schätze emotionaleres Verhalten bei einer Frau. Meine Partnerin schätzt auch ab und an mal klare Vorgaben an mir. Beides in der Tendenz, natürlich nicht absolut.
Klar gibt es auch Menschen, die in die andere Richtung gehen. Aber Alice Schwarzer kam mit Männern nicht klar, sehr empathische Männer sind öfter mal eher homosexuell und für Frauen als Partner weniger interessant. Ich bin überzeugt, letztlich ist das genetisch verankert und wird durch Erziehung gefördert.
 
  • #114
Also mir gefallen die heutigen, sozusagen modernen Männer überhaupt nicht, mag sein, dass meine Generation 50 plus da eher ein anderes, aber für mich wesentlich "herb-männlicheres" Bild hat.

Die Männer, welchen ich im Beruf begegne, sprich unter 40, sind absolute Softies. Sie arbeiten, tun zu Hause im Haushalt helfen, gehen mit dem Baby spazieren und tun alles, damit die Partnerin nur nicht unzufrieden wird, sorry, aber gerade dann wird sie unzufrieden und sehnt sich nach dem Mann, der mal "nein" sagen kann, mach mal selbst.
Noch schlimmer finde ich die ü50 Männer in langjährigen Ehen, die ihre devote Haltung auch noch zelebrieren und als erfolgreiches Ehemodell verkaufen von wegen ich tue alles wie meine Frau es möchte und es Loriot-mäßig mit Humor nehmen. Das ist an Debilität kaum zu überbieten.
Bei den modernen ü30 Männer in meinem Umfeld läuft es ganz gut. Die geben sich Mühe um die Familie und achten gleichzeitig auf sich selbst.
 
  • #115
Ich als Ingenieurin habe die Feststellung gemacht, dass Männer meinen Beruf zwar gut finden aber mit den Konsequenzen nicht klar kamen. Ich bin Chefin von 50 Männern und mache bestimmt zu hause nicht auf naives Mäuschen. Auf Baustellen sind Stöckelschuhe nicht sinnvoll. Ich verdiene auch recht gut. Probleme , auch technische, werden von mir gelöst. Das müssen Männer erst mal verkraften zumal Emanzipation für viele ein Fremdwort ist. Zum Glück aber nicht für meinen Partner. W54
 
  • #116
Probleme , auch technische, werden von mir gelöst.
Ich schätze Frauen, die selbstbewusst und selbständig sind. Ich lasse sie gerne selber machen. Denn sie sind erwachsene Menschen die Respekt erfordern. Keine kleinen Kinder, und sie wollen nicht bevormundet werden.
Das müssen Männer erst mal verkraften zumal Emanzipation für viele ein Fremdwort ist.
Die Emanzipation für Männer ist vorbei. Emanzipierte Männer sind nicht mehr so geschätzt. "Emanzipierter Mann" und "Frauenversteher" sind nicht mehr Komplimente, sondern Schimpfwörter geworden.

Regelmäßige Kontakte zur Mutter sind auch immer mehr verpönt.
Und werden gedeutet, dass der Mann ein schwaches, unselbständiges Mamasöhnchen sei.

Bevor sich ein Mann deswegen so blamiert, besonders bei Frauen, lässt er es lieber sein.

Ich war lange genug ein emanzipierter Mann. Entweder es wird verachtet, egoistisch ausgenutzt oder sie verkneifen sich mühsam spöttische Kommentare. Ich muß sehr aufpassen, dass man es mir nicht anmerkt.
Lediglich eine Partnerin hatte es anerkannt und geschätzt.

Meine Erfahrungen bei Paaren, wo die Frau beruflich sehr selbständig, und persönlich recht dominant ist. Sie haben sehr schwache Männer als Partner, die sie herum dirigieren können, wie Kinder. Sowas wäre absolut nichts für mich.
 
  • #117
Ich war lange genug ein emanzipierter Mann. Entweder es wird verachtet, egoistisch ausgenutzt oder sie verkneifen sich mühsam spöttische Kommentare. Ich muß sehr aufpassen, dass man es mir nicht anmerkt.
Das ist sehr schade, dass du solche Erfahrungen machen musstest. Leider ist Emanzipation halt auch für viele Frauen ein Fremdwort bzw. kennen sie es nur für das Rosinenpicken. Was hast du denn konkret an Erfahrungen sammeln können?

Aber schön zu sehen, dass es noch Männer gibt, die sich durch die Emanzipation nicht kastriert fühlen.
 
  • #118
"Emanzipation" ist leider zu einem sehr schillernden Begriff geworden. Ich bin ein absoluter Befürworter der (vollständigen) Emanzipation der Frau, mit allen Wahlrechten. Ich nehme mir umgekehrt das Wahlrecht hinsichtlich meiner Partnerin (!) heraus - nicht jeder Gebrauch ihrer Freiheiten macht eine Frau für mich attraktiv(er). Letzteres nenne ich die Emanzipation des Mannes. ;-)
Damit bin ich gut gefahren und den aussortierten Damen weine ich keine einzige Träne nach.
 
  • #119
Leider ist Emanzipation halt auch für viele Frauen ein Fremdwort bzw. kennen sie es nur für das Rosinenpicken. Was hast du denn konkret an Erfahrungen sammeln können?
... als emanzipierter Mann

1.) Die Küche und Waschmaschine war für mich tabu. Als ob pauschal Männer nicht kochen könnten, und alles falsch machen würden.

2.) Als Mann nicht sagen, wie gut man Kinder betreuen und versorgen kann. (Auch nicht, wenn man dafür ausgebildet ist). Scheint auch eine Frauendomäne zu sein ?

3.) Alle typischen Frauenthemen sind nach Frauenansicht für Männer tabu.

Was blieb dann für mich noch übrig ? Geschirr abwaschen, Wäsche aufhängen, Müll raus tragen. Ansonsten sich raus halten.

Oder ganz streng nach Anweisung machen dürfen. Als ob man als Mann zu dumm dafür wäre.

Da hat man es als Single einfacher. Da darf man alles tun, was man will. Aktuell 11:30 Uhr = ich darf kochen.

Wenn diese Frauen unbedingt "Paschas" oder gar Machos haben wollen - bitte sehr. Dann aber auch mit allen Nachteilen !!!
 
  • #120
Auf Augenhöhe bin ich mit meinen Freunden. Von einer PartnerIn erwarte ich, dass ich auf ein Podest gestellt und angebetet werde. Alles andere wäre in meinen Augen schlicht unerotisch.
Hat mir ein Date gar nicht gefallen bzw. wenn mir klar ist, dass ich die Frau nicht nochmal treffen will, sage ich zum Kellner "getrennt bitte". Das ist dann auch ein Signal und wird üblicherweise auch so verstanden.