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Lena_34

  • #1

Welche Erfahrungen habt ihr mit räumlicher Trennung innerhalb einer Beziehung gemacht?

Hallo,
angenommen man ist schon lange zusammen, ob jetzt mit Kindern und Trauschein oder ohne, und beschließt für einen festgelegten Zeitraum (z.B. 6 Monate oder 1 Jahr) auseinanderzuziehen. Geht das gut?
Kommt man als Paar sich eher näher oder stellt man umso mehr fest, dass man lieber ohne Partner ist?

Wer hat dadurch einen Neuanfang erlebt und bei wem, war die Beziehung danach vorbei?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #3
Hallo,
angenommen man ist schon lange zusammen, ob jetzt mit Kindern und Trauschein oder ohne, und beschließt für einen festgelegten Zeitraum (z.B. 6 Monate oder 1 Jahr) auseinanderzuziehen. Geht das gut?
Kommt man als Paar sich eher näher oder stellt man umso mehr fest, dass man lieber ohne Partner ist?

Wer hat dadurch einen Neuanfang erlebt und bei wem, war die Beziehung danach vorbei?
Klingt unlogisch.

Wenn man mit einem Menschen zusammenlebt und feststellt, es funktioniert nicht, sollte man konsequent sein und sich trennen. Davor haben viele jedoch Angst,
- vor dem alleine sein
- keinen Partner mehr abzubekommen
- dass eine Trennung schlecht für die Kinder sei
- den finanziellen Kosten
- was die "Freunde" und Bekannten sagen könnten

Also bleiben nicht wenige doch in einer unglücklichen Beziehung, die FS ebenmit räumlicher Trennung.

Liebe FS, was würdest Du denn machen, wenn ein attraktiver, beruflich erfolgreicher und liebenswerter Mann ehrliches Interesse an Dir hätte?

Richtig, Du würdest wechseln. Da Du diese Option jedoch nicht in petto hast, bleibst Du in Deiner Beziehung und denkst über Schritte nach, die Dein Problem nicht lösen, sondern kaschieren.

m, 39
 
  • #4
Das ist das Ende der Beziehung.Nur blumig ausgedrückt. Warum ist man nicht ehrlich? Wenn man beschließt das Zusammenleben zu beenden, dann will Mann oder Frau diese Nähe nicht mehr.
"Beziehungspausen" und "räumliche Trennung" führen in 99,9 % der Fälle zur endgültiger Trennung. Warum sich und dem Partner also etwas vormachen oder gar Hoffnung schüren?
 
  • #5
... beschließt für einen festgelegten Zeitraum (z.B. 6 Monate oder 1 Jahr) auseinanderzuziehen. Geht das gut?
Aus meiner Sicht ist die Beziehung schon ziemlich im Eimer, wenn man so einen Beschluss fasst. Derjenige, der die Idee einer vorläufigen Trennung hat, will entweder den anderen erpressen ("Du wirst schon sehen, was Du an mir hast und Dich dann ändern") oder will mal in Ruhe schauen, was sich sonst noch so an Möglichkeiten ergeben könnte. Warum sonst sollte man sich "vorläufig" trennen? Für mich ist das der Anfang vom Ende und man findet anschließend höchstens wieder zusammen, weil sich nichts besseres gefunden hat. Ich würde das nicht tun.
 
T

Toi et moi

  • #6
Es hängt davon ab, warum sie oder er ausgezogen ist. Aus beruflichen Gründen? Oder um die Beziehung zu retten? Wenn die zweite Variante der Grund ist, wird es nicht mehr gut. Es wird wahrscheinlich hin und her geben aber sie werden nicht mehr zusammen kommen. Das ist wenigstens meine Beobachtung in meinem Leben.
 
  • #7
Ich habe das zweimal - hoffend auf eine Art Neuanfang - probiert: beide Male war es dann doch das Ende der Beziehung.
 
  • #8
Kommt auf den Grund der räumlichen Trennung an. Wenn man sich grundsätzlich liebt und gemeinsame Ziele hat. Wenn man noch Respekt voreinander hat und nichts gravierendes passiert ist, was das Vertrauen zerstört hat.
Bei manchen Paaren ist es nur der Alltagstrott und zu viel Nähe, welche die Leidenschaft kaputt gemacht haben.
Wohnt man auseinander, kann man sich wieder wertschätzen und sich nacheinander sehnen.
Ein Versuch ist es wert. Bessser als immer wieder mit neuen Partnern von vorne anzufangen und letztendlich nach ein paar Jahren am selben Punkt zu landen.
Auf jeden Fall muss man sich nicht unbedingt am gesellschaftlichen Ideal (ein Paar muss zusammenwohnen) orientieren, wenn es einen unglücklich macht.
 
  • #9
Grundsätzlich glaube ich, dass es der Anfang vom Ende ist. Probleme sollte man zusammen lösen können, sonst liegt ja sehr viel im Argen. Schließlich lösen sie sich i.d.R. eher selten durch eine räumliche Trennung, sondern wären lediglich nur ausgesetzt. Ausnahmen kann es aber immer geben, z.B. wenn die Vorstellungen vom Zusammenleben zu Konflikten führen oder eben nicht kompatible Lebensgewohnheiten. Dann würde man aber die räumliche Trennung nicht temporär einläuten wollen, sondern eher sagen, dass dieses Modell des Zusammenlebens grundsätzlich nicht passt.
 
L

Lena_34

  • #10
Danke für die bisherigen Antworten. Es ist nicht beruflich und der (für eine begrenzte Zeit) weggezogene Part, muss eine Flugreise auf sich nehmen, um nach Hause zu kommen. Sprich, die Trennung ist nicht in dem Sinne, dass man nur 100 m weiter voneinander wohnt.
 
  • #11
Hm, Lena, wir sind doch hier anonym, sage uns doch mal konkret, um wen und um welche Umstände es geht.
Es ist dein Partner, der Vater eurer Kinder ?
Nicht beruflich, also auch keine Fortbildung, Auslandssemester oder so ?
So weit weg, dass man fliegen müßte ?
( Naja, das macht @Vikky jede Woche ).
Wie oft würde er denn kommen, einmal in dem halben Jahr oder jede Woche ?

Was macht er dort ? Braucht er eine Auszeit ? Halbes Jahr auf einem Sennhof, in einem buddhistischen Kloster, kiffen und surfen auf Ibiza ?
Burn out ? Sinnkrise ? Midlifecrisis ? Suche nach seinem Erzeuger in den USA ?
Wie alt seid ihr ( du 34 ? ) und wie alt sind die Kinder ?
Wie wirst du in dieser Zeit zurechtkommen ? Geld und Organisation des Alltags meine ich ?

Bitte ein paar Informationen.

w 50
 
L

Lena_34

  • #12
@frei

Es geht nicht um mich, sondern um den Mann, in den ich schon länger verliebt bin.
Seine Ehe läuft schon lange schlecht. Vor kurzem habe ich mit ihm gesprochen. Er hat erzählt, dass seine Frau (mit den schon größeren Kindern) für ein Jahr eben ziemlich weit weg gezogen ist. Der Grund ist sehr strange. So nach dem Motto: "Meine 16-jährige Tochter wird in den USA 1 Jahr als Au-pair arbeiten und die Mama kommt als Begleitung mit."
 
  • #13
Normalerweise lässt man seine Kinder ja wirklich alleine weggehen um Aupair oder Auslandsjahr zu machen. Aber um zum Punkt zu kommen: Ich denke nicht, das du deswegen jetzt schon mal eine Beziehung mit ihm einplanen kannst oder solltest. Aber das wolltest du sicher auch nicht, gell? Interessiert dich nur so, falls du mal eine eigene Familie hast. Ich bin immer wieder erstaunt, was sich insbesondere Frauen alles so verzapfen lassen und unbesehen glauben und zum Strohhalm machen. Am allermeisten bin ich allerdings davon überzeugt, dass man ohnehin nur Kumpel oder Notstopfen wird, wenn man mit "Meine Ehe ist so schlecht" ins überflüssige Vertrauen gezogen wird. Das muss übrigens nicht stimmen, das kann auch einfach nur Langeweile, ein Blitzlicht einer Stimmung, oder ein Bier zuviel auf die Martinssgans oder das übliche Weihnachtsessen sein, bevor man sich wieder bequem ins heimische Ehebett bewegt. Dann hat man sich aber noch was Bestätigung vorher draußen geholt, das man(n) noch Chancen hat. Ich empfehle entlieben bevor ein mehrjähriges Drama seinen Lauf nimmt. Ob das dann hält, wenn beide wirklich weg sind, wird er schlicht selber merken. Ich kenne übrigens hervorragend funktionierende Ehen wo einer beruflich länge rim Ausland ist. Allerdings jammern die nicht über ihre Ehe, sondern sind glücklich solche Partnerinnen zu haben.
 
  • #14
@frei

Es geht nicht um mich, sondern um den Mann, in den ich schon länger verliebt bin.
Seine Ehe läuft schon lange schlecht. Vor kurzem habe ich mit ihm gesprochen. Er hat erzählt, dass seine Frau (mit den schon größeren Kindern) für ein Jahr eben ziemlich weit weg gezogen ist. Der Grund ist sehr strange. So nach dem Motto: "Meine 16-jährige Tochter wird in den USA 1 Jahr als Au-pair arbeiten und die Mama kommt als Begleitung mit."

Und jetzt erhoffst du dir das seine "schlechte" Ehe endlich zerbricht oder warum die Frage?
Durch eine räumliche Trennung kann das durchaus passieren.
Diese zerbricht dann aber nicht aus Liebe zu Dir - Das dürfte dir ebenso bewusst sein.

Na gut, durch die räumliche Trennung habt ihr zumindest Zeit erstmal eine Affäre zu pflegen. Eine Garantie das daraus eine Beziehung entsteht gibt es genauso wenig als das die räumliche Distanz zum Ehe Aus führt.
In der Zeit wirst du sicherlich einiges investieren müssen, damit er endlich auch seine große Liebe zu dir entdeckt. Diese hat bisher von seiner Seite nicht ausgereicht oder nicht bestanden.
Könnte ziemlich einseitig werden und daher für die meisten nicht erstrebenswert.
 
  • #15
Wenn ihr erst wegen der räumlichen Trennung zu seiner Frau ein Paar werden würdet, würde ich an deiner Stelle darauf verzichten. Was ist, wenn einer von euch mal aus beruflichen Gründen weg muss oder du bist länger krank. Dann ist das nicht der Mann, auf dessen Treue du setzen könntest.
 
  • #16
Liebe FS,
leg' doch einfach mal die vollständigen Fakten auf den Tisch: hast Du mit dem Mann bereits eine Affäre laufen oder willst Du die Gelegenheit der abwesenden Frau nutzen, ihn für Dich zu gewinnen? - natürlich nur, wenn Du ihn dann auch behalten kannst. Sieht nicht gut aus für Dich.

Räumliche Trennung in einer Beziehung heißt für mich, dass sich gezeigt hat, dass das Zusammenleben (gemeinsamer Alltag) eines Paares nicht gut läuft und dass man sich Zeit nimmt, um zu überlegen, ob man es weiterhin miteinander versuchen will, welche Maßnahmen dafür notwenig sind oder ob man in der Zeit feststellt, dass man zukünftig lieber getrennte Wege geht, d.h. die Partnerschaft/Ehe beendet.

Das ist in der Ehe die Du schilderst nicht der Fall - da verwechselst Du Deinen Wunsch mit der Wirklichkeit.
Da ist garkeine Trennung und gemeinsame Bedenkzeit erkennbar. Ich sehe nur eine gelangweilte Hausfrau, die die Gelegenheit nutzt, den USA-Aufenthalt der Tochter für ein eigenes Abenteuer mit den weiteren Kindern zu erleben. Der Mann muss zuhause bleiben und das Geld für das Abenteuer seiner Familie ranschaffen.
Das liest sich nicht so, als würde er daran denken, die Familie aufzugeben, eher im Gegenteil: er ist der große Macher, der seiner Familie alles ermöglicht.
Es gibt Männer, die sich zwar eine junge Gespielin für ihren Spass halten - ohne weitere Bedeutung, weil ihnen die Rolle als Familienoberhaupt für ihr Ego deutlich mehr bringt.

Ja, mag sein, dass die Ehe schlecht läuft. Das hat nicht unbedingt Auswirkungen auf Deinen Plan, dass die Ehe nach ihrer Heimkehr scheitern möge, damit der Mann für Dich frei ist.
Bei Deiner Schilderung finde ich das eher unwahrscheinlich. Der Mann ist zuhause eher gern der Boss, der allen Familienmitgliedern viel ermöglicht - ist ein Machtthema. So viel Macht kannst Du ihm in einer neuen Beziehung nicht geben, wohl aber ein schlechtes Image in seinem Umfeld - schlecht für sein Ego.

Eine schlecht laufende Ehe lässt sich mit anderen Nebenfrauen kompensieren. Dafür muss er die Ehe nicht aufgeben, besonders nicht, wenn die Ehefrau gern das Feld räumt, ihn nicht einschränkt.

Ich glaube, Du machst Dir die falschen Hoffnungen. Wenn ein Mann Dir was von schlecht laufender Ehe erzählt, hat das selten was damit zu tun, dass er sie beenden will, sondern er erklärt Dir den Grund, warum er eine Affäre will.
 
  • #17
Einen Beschluss kann man aus vielen Gründen fassen.
So ist beruflich befristete Arbeit im Ausland einer. Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation ein anderer.
Das AUS muss so etwas nicht bedeuten. Ich kenne ein Paar, die hatten sich 3 Jahre getrennt. Und heute? Sind die beiden fast nicht mehr auseinander zu bekommen.... sie haben beide gemerkt, was sie verloren haben.
Es könnte auch die Wohnsituation zu eng sein - oder die üblichen Alltagsstreitereien durch eine räumliche Trennung wegfallen ....
 
  • #18
So nach dem Motto: "Meine 16-jährige Tochter wird in den USA 1 Jahr als Au-pair arbeiten und die Mama kommt als Begleitung mit."
Die Mutter nutzt eben die Gelegenheit. Mal wieder eine dieser verklausulierten Fragen, bei denen eine FS sich erhofft, eine Antwort nach ihrem Geschmack zu bekommen, indem sie die Hälfte weglässt und den Rest im Nebel verschwinden lässt.

Wenn ich es richtig verfolge, rennst Du diesem Mann und seiner schlechten Ehe jetzt 3 Jahre hinterher. Um es klar zu formulieren: Du bist offenbar im Bett eine willkommene Abwechslung, aber für mehr nicht interessant. Und er wird die Abwechslung vielleicht etwas öfter nutzen, wenn er sturmfreie Bude hat, aber an seiner grundsätzlichen Einstellung wird die Abwesenheit seiner Frau nicht viel ändern. Er wird Dir bestenfalls ein Jahr lang die Möhre vor die Nase halten und Du wirst hinterherlaufen...
 
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Lena_34

  • #19
Danke für eure Meinungen! Und nein, keine Sorge, es läuft keine Affäre. Ich date gerade einen anderen Mann. Aber dieser Mann hat mich eben lange Zeit beschäftigt und es interessiert mich schon, wie es bei ihm weiter geht.

Alle mit bekannten Paare, die ich so zeitweilig räumlich getrennt hatten, waren danach getrennt. Einzige Ausnahme: Studenten, die für ein Auslandssemester verreisen. Deswegen habe ich nach euren Erfahrungen gefragt.
 
  • #20
Lena34,

eine räumliche Trennung leben wir seit mehr als 6 Jahren. Wir haben mehrere Kinder, manche studieren schon und manche leben noch bei ihm im großen Haus, und wenn er auf Dienstreise ist, ziehe ich in sein Gästezimmer, um bei den Kindern zu sein. Schräg, aber genial. Ich brauche viel Ruhe, während er immer Leute um sich herum braucht. Und sein Charakter ist für mich dauerhaft auch nicht erträglich. So eine Ehe auf Distanz geht dann, wenn man durch die Kinder verwurzelt ist und zwar die Partnerschaft, aber nicht die Familie aufgeben will. Vielleicht liegt's auch nur daran, dass weder bei ihm noch bei mir der Richtige angeklopft hat.
Außenstehende halten unsere Beziehung wegen der räumlichen Trennung für gescheitert, wundern sich dann aber immer, wenn wir bei Einladungen zusammen erscheinen.
Will damit sagen: Es gibt viele Modelle des Getrenntlebens, und in Deinem Falle ist der Mann erst dann frei, wenn er selbst entscheidet, frei sein zu wollen. Ich weiß, dass sich im Falle meines Mannes bereits 2 Frauen in Warteposition gebracht haben, wir reden da sehr offen darüber. Diese Frauen will er aber nicht, er will die Besondere, eine Jüngere, nicht die Erstbeste, erzählte er mir in einem vertrauten Gespräch beim Wein.
Kann dir nur raten, Dich nicht auf ihn zu versteifen. Zu hoffen, dass die Beziehung endlich zerbricht, ergibt kein gutes Karma...
 
  • #21
Liebe Lena,

Sorry, halte uns aber nicht für blöd.
Du magst keine Affäre mit diesem Man haben, aber Du bist verliebt. Seit längerem, und immer wieder heißt Du die Hoffnung, es könnte doch noch.

Du datest zwar andere Männer, weil ein Teil in Dir genau weiß, dass es nichts wird, aber die Hoffnung bleibt. Und käme er heute, wäre es sofort mit dem anderen vorbei.
Du pflegt Deine Indizienliste, warum es doch noch werden könnte.
Du bist seine Vertraute, seine Ehe ist schlecht, seit Jahren, nun die "räumliche Trennung".

Aber mal die Fakten, die ganz alltäglichen.
Da ist ein Paar langjährig verheiratet, irgendetwas hält dieses Paar zusammen, Routine, Gewohnheit, das, was man zusammen erschaffen hat, und bei einer Trennung riskiert. Es ist nicht wirklich prickelnd, Gefühle eher lau.
Nun hat er in DIR eine jüngere attraktive gute Bekannte, vielleicht hat er Dir gegenüber auch ein paar Phantasien, die er nie realisieren würde. Du bist Kummerkasten, EgoPush, das tut ihm gut, und das reicht ihm.
Seine Frau nutzt diese AuPair Zeit für sich, es ist aber keine Eheauszeit, nur eine längere Reise.

Steigere Dich nicht in etwas hinein, er wird sich nie trennen. Selbst wenn Du in dieser Zeit ihn zu einer Affäre bringen würdest, es bliebe eine Affäre, evtl. sogar zeitlich begrenzt auf die Abwesenheit seiner Frau.
Auch damit bringst Du ihn nicht zur Trennung.
Aber das hast Du sicher gar nicht vor?

Löse Dich von ihm, er ist es nicht wert.

Ein Mensch, der bei Dritten über seine Beziehung jammert, aber nichts verändert oder als letzte Konsequenz sich trennt, ist erstens illoyal noch hat er / sie ein Standing.
Möchtest Du so einen Partner?
 
  • #22
In meinem Bekanntenkreis sitzt auch ein Herr, welcher ausgiebig über seine Frau schimpft. Ich habe es ihm mir gegenüber verbeten, doch es ist unfassbar & unglaublich wie viele Frauen hier ein Helfersyndrom entwickeln und den Mann von allen Seiten bepampern. Ich vermute, die Frauen denken wohl, sie wären alle mal besser als sein Hausdrachen daheim oder sehen die Chance auf einen Warmwechsler, was auch immer. Es ist bei ihm eine Masche, wenn die Frauen ihn um seine schlechte Ehe bedauern, aufmuntern und trösten wollen; sich darstellen, es gibt noch viele liebe und geduldige Frauen, welche Deinen Wert als Mann zu schätzen wissen.
Jedenfalls seine Frau ist Hausfrau schon jahrelang. Kümmert sich karitativ, um Haus, Garten, seine Gesundheit und die fast volljährigen Kinder. Sie gelten in der Nachbarschaft als Vorzeigepaar.
Jedenfalls war sie für 4 Monate im karitativen Einsatz im Ausland, war immer schon ein Wunsch von ihr, nach ihrer Rückkehr leben sie weiterhin zusammen.
Also wenn die Ehefrau aus Deiner Geschichte plötzlich 6-12 Monate mit Tochter in die USA verreisen und dort leben/wohnen kann, dann wird sie keiner geregelten Arbeit nachgehen. Auch wird sie nach 3 Monaten wieder in Dtl. zurück sein, es sei denn sie macht selbst Au-Pair oder Nanny während des Aufenthaltes ihrer Tochter.
Und falls sie nicht arbeitet und von ihrem Mann finanziell ausgehalten und abhängig, kommt für sie und ihn eine Trennung noch weniger in Frage. Sie vom Status, Versorgung im Alter und Geld abhängig und er will nachgehenden Unterhalt, Steitereien um den Versorgungs- und Zugewinnausgleich vermeiden.