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Gast

  • #1

Weiß euer Partner was ihr verdient? Kennt er eure Vermögensverhältnisse?

Es geht um Paare, die bereits zusammenwohnen und sich eine gemeinsame Zukunft vorstellen. Wie geht ihr mit dem Thema Geld um?
 
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Gast

  • #2
Also,die Sorte Mann welche da ein riesen Wirbel drum macht und blöd rumtut wenn es ums Thema Geld geht hab ich eh gefressen..soll ja Frauen geben welche nicht mal wissen was ihr Partner verdient..und diese Thema mit "getrennter Kasse"-einfach nur lächerlich!!!Entweder man ist zusammen oder eben nicht..wie soll das dann mit Kindern werden?Haushaltsgeld???Mein Vater hat immer extrem gut verdient und es gab ein gemeinsames Konto-meine Mutter war auch nicht den ganzen Tag bei Gucci und sprengte den Kreditrahmen-was wohl die einzige Angst dieser Männer ist!!!!!!!
 
  • #3
also wissen kann das bei mir jeder, ist sowieso kein geheimnis, für den der es wirklich wissen will. Aber gemeinsames konto, das gibts nur wenn ich sicher sein kann, dass die frau das geld nicht beim fenster rauswirft.
Vostellbar ist ein haushaltskonto, auf das sie zugriff hat.
 
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Gast

  • #4
@2 in der heutigen Zeit ist dein Denken aus Sicht eines besserverdienenden Mannes und der aktuellen Rechtssprechung nicht möglich. Als Unternhemer weiß ich selber nicht so genau wieviel ich gerade verdient habe und es geht auch niemanden etwas an. Getrennte Konten sind Pflicht, eine Frau die das nicht akzeptiert, fliegt raus, da gibt es bei mir keine Kompromisse.
 
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Gast

  • #5
Mein Vater ist ebenfalls Unternehmer...und was hat die aktuelle Rechtssprechung damit zu tun???
?Beispiel:Du kommst nicht dazu und Deine Frau holt Deine S-Klasse vom Kundendienst..dann holst Du vorher Geld und packst noch nen Hunderter für den Wocheneinkauf drauf oder wie darf ich mir das vorstellen?Und hinterher kontrollierst Du die Belege,oder wie???Hättest Du jetzt gesagt,ein gemeinsames Konto auf dass Du jeden Monat einen festen Betrag überweist mit dem sie auch locker auskommt-hätte ich noch akzeptieren können wenn Du so Angst hast einem Material-Girl zu verfallen..alles andere ist krank und scheiss-egoistisch!!!
 
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Gast

  • #6
Meine 1.Frau wußte was ich verdiene ,bin Einzelunternehmer und hatten auch getrennte Konten,sie ist aber verstorben . Was ich jetzt so erlebt hab ,da stimme ich @3 völlig zu .
 
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Gast

  • #7
@4 sachlich bitte, du schreibst dinge, die ich nie gesagt habe und dein Beispiel mit dem S-Klasse Auto spricht für sich, da ich mir sowas nie kaufen würde. Ich mache das so: mein Konto, ihr Konto, gemeinschaftskonto (für Lebensmittel, Kinderzubehör bzw. Lebensnotwendige Alltagsdinge, jeder 50% zur Miete ...).
Sorry wenn ich dir das so sagen muss, aber wenn ich sowas von einer Frau höre ist sie sofort Geschichte für mich. Mir scheint es so, als wenn du dein eigenes Ding willst und das geht in einer gemeinsamen Beziehung nun mal nicht.
 
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Gast

  • #8
Was will ich denn für ein eigenes Ding?????Ich sagte doch ein gemeinsames Konto ist in Ordnung...verdreh mal nicht die Tatsachen...
 
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Persona grata

  • #9
@2 und 7: Obwohl ich auch weibl. bin, kann ich Deine Sicht der Dinge -ehrlich gestanden- so gar nicht nachvollziehen...? @ 3 und 6 (hoffentlich stimmt die Nummerierung, ist ein wenig schwierig ohne) Ich stimmer Deiner Denkweise zu. Ich würde auch lieber mein eigenes Konto weiterhin behalten, aber auch gerne zum gemeinsamen Lebensunterhalt auf ein gemeinsames Konto einen entsprechendn Anteil überweisen. Das setzt aber auch voraus, dass ich -sofern Du mich mal verwöhnst und in ein Sterne-Restaurant einlädtst- Dich auch mal einladen darf (sinnbildlich gesprochen; nicht, dass Du jetzt auf die Idee kommst, ich wollte mich einschleimen, um von Dir eingeladen zu werden *g*). Auch, wenn eine Frau der Kinder wegen eine Zeitlang nicht arbeitet, finde ich, dass ihr ein gewisser Betrag als Äquivalent für Kinderbetreuung und Haushaltsführung für sich alleine zusteht und sei es auch nur, weil sie ihrem Liebsten davon mal ein Geschenk kaufen möchte. Ich finde es immer äußerst lächerlich, wenn nur e i n gemeinsames Konto von Paaren genutzt wird und sie dann z.B. anlässlich eines Geburtstages sagt: "Das Fahrrad habe ich ihm geschenkt." Dann denke ich immer: "Und wovon? Von seinem Geld. Tolles Geschenk!"
 
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Persona grata

  • #10
@2 und 7: Obwohl ich auch weibl. bin, kann ich Deine Sicht der Dinge -ehrlich gestanden- so gar nicht nachvollziehen...? @ 3 und 6 (hoffentlich stimmt die Nummerierung, ist ein wenig schwierig ohne) Ich stimmer Deiner Denkweise zu. Ich würde auch lieber mein eigenes Konto weiterhin behalten, aber auch gerne zum gemeinsamen Lebensunterhalt auf ein gemeinsames Konto einen entsprechendn Anteil überweisen. Das setzt aber auch voraus, dass ich -sofern Du mich mal verwöhnst und in ein Sterne-Restaurant einlädtst- Dich auch mal einladen darf (sinnbildlich gesprochen; nicht, dass Du jetzt auf die Idee kommst, ich wollte mich einschleimen, um von Dir eingeladen zu werden *g*). Auch, wenn eine Frau der Kinder wegen eine Zeitlang nicht arbeitet, finde ich, dass ihr ein gewisser Betrag als Äquivalent für Kinderbetreuung und Haushaltsführung für sich alleine zusteht und sei es auch nur, weil sie ihrem Liebsten davon mal ein Geschenk kaufen möchte. Ich finde es immer äußerst lächerlich, wenn nur e i n gemeinsames Konto von Paaren genutzt wird und sie dann z.B. anlässlich eines Geburtstages sagt: "Das Fahrrad habe ich ihm geschenkt." Dann denke ich immer: "Und wovon? Von seinem Geld. Tolles Geschenk!"
 
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  • #11
Ganz klar getrennte Konti. Je nachdem (vor alllem wenn man Kinder hat) ist ein zusätzliches gemeinsames Konto sinnvoll. Als ich noch mit meinem Partner zusammenlebte (ohne Kinder), wussten wir um das Einkommen des anderen, da dies die Basis war, wie wir die Auslagen teilten. Wir hatten kein gemeinsames Konto, jeder regelte seine Finanzen selber. Was Anschaffungen betraf, bezahlte mal der eine mal der andere. Das Haus gehörte meinem Partner, ich beteiligte mich anteilsmässig an den Kosten. Solange wir noch ungefähr gleich viel verdienten, teilten wir die Beträge. Als mein Partner dann einiges mehr verdiente, änderten wir den Schlüssel in 1/3 zu 2/3. Grössere Beträge rechneten wir halbjährlich ab, das betraf auch die Haushaltausgaben. Dieses System hat natürlich einen grossen Vorteil bei einer allfälligen Trennung: keiner schuldet dem anderen etwas. Jeder hat diejenigen Sachen mitgenommen, die ihm/ihr gehört haben. Da wir regelmässig abgerechnet hatten, mussten wir nur noch die "Schlussrechnung" machen und das war's. Ich würde das auf jeden Fall wieder so machen. Liebe und Vertrauen sind eine Sache. Finanzen sind eine andere Sache und die gilt es ganz nüchtern, sachlich und emotionslos so zu regeln.
 
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Gast

  • #12
Bei Gelt bin ich sehr eigen. Da ich schon mal auf die SCh.. geflogen bin weiß niemand was ich verdien. Nicht mal meine Eltern wissen das. Ok mann kann es sich denken da ich einen gewissen Lebensstamdart habe aber keiner weiß Zahlen und es geht auch niemand was an. Bei einer Familiengründung ist das was anderes.
 
  • #13
Neue Kandidaten und frische Partner erfahren nichts über meine finanziellen Verhältnisse -- Geldangelegenheiten vertragen sich nicht mit Freundschaften.

Dauerhafte Partner, mit denen ich zusammenwohne, dürfen über meine Finanzen alles wissen und das erwarte ich auch umgekehrt. Schließlich möchte man doch gemeinsame Zukunftspläne schmieden und muss dafür auch wissen, welche Möglichkeiten der Partner hat. Partnerschaft funktioniert nur zusammen mit Offenheit.

Solange man keine Familie gründet, hat Offenheit aber nichts mit gemeinsamen Konten oder Zugriffsmöglichkeiten zu tun. Das habe ich bisher immer streng getrennt gehalten und das war im nachhinein ja auch gut so.
 
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  • #14
Ich bin gelernte Bankkauffrau und krieg oft mit dass es Paare oder sogar Ehepaare gibt die schon lange verheiratet sind und der eine vom anderen nicht weiss was er verdien bzw. welches Vermögen da ist. Das finde ich schrecklich... Liegt vielleicht aber auch an meinem beruf, dass ich da sehr offen bin... weiss was meine ganzen Kollegen verdienen, da machen wir kein geheimnis draus. Ein gemeinsames Konto sollte es auf alle fälle geben... und man sollte nach einer gewissen zeit auch wissen was der andere verdient.
 
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Gast

  • #15
Junge Leute, die sich ein gemeinsames Leben aufbauen wollen, sollten auch finanziell gemeinsame Sache machen und sich absprechen.Das verstehe ich auch unter Vertrauen.

Wenn sich ein Unternehmer nur eine Freundin halten will, geht sie sein Einkommen nichts an.
Erst, wenn man sich zusammen etwas vornimmt, sollten die Finanzen klar sein.

Ich (weibl.) würde mir niemals in die Karten schauen lassen. Wenn es um Geld geht bin ich der Ansicht, dass jeder die Hälte beiträgt.Das liegt aber auch an der Art der Partnerschaft, die ich mir sich in meinem Alter vorstelle.
 
  • #16
@#8: Den letzten Teil deines Postings verstehe ich nicht ganz. Es genügt doch *ein* gemeinsames Konto für gemeinsame Anschaffungen und laufende Kosten. Jeder hat daneben sein eigenes Konto, und von dem Konto kann doch sie ihm mal ein Geschenk kaufen. Es wäre ja der Oberhammer, wenn sie das von dem gemeinsamen Konto aus machen würde! :)

Meiner Meinung nach *sollten* beide Partner die gegenseitigen finanziellen Verhältnisse sogar irgendwann offenlegen. Beide haben ja bestimmte Wünsche und Lebensträume, und die kosten nunmal Geld. Und ich möchte beispielsweise gerne wissen, inwieweit ich mir meine Wünsche mit ihr zusammen erfüllen kann. Da ich keinen Steuerbetrug und wissentlich auch keine Steuerhinterziehung betreibe, hätte ich durch Offenlegung meiner finanziellen Verhältnisse auch nicht das zu befürchten, was wir hier in einem Parallel-Thread besprechen. :)
 
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Persona grata

  • #17
@15. Genau das meine ich ja: Das Beispiel mit dem Fahrrad als Geschenk bezog sich darauf, dass es eben nur e i n Konto gab und das war das gemeinsam. Deshalb sagte ich ja, dass es nach meinem Dafürhalten daneben noch jeweils ein eigenes Konto geben sollte, damit man eben auch mal ein Geschenk machen kann und das nicht, wie Du es so schön sagst, als "Oberhammer" vom gemeinsamen Konto kauft.
 
  • #18
@#16: OK, dann lag ein Missverständnis vor. In deinem Satz (in #8) "wenn nur e i n gemeinsames Konto von Paaren genutzt wird" hättest du besser "gemeinsames" statt "ein" betont. ;)
 
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Persona grata

  • #19
@17. Ja, Du hast vielleicht recht. Mir lag eher daran, darauf zu verweisen, dass es nur das eine (gemeinsame) und eben kein zweites (oder 3. ) Konto gab.
 
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Gast

  • #20
@16: Das habe ich auch schon mal erzählt bekommen: Diese teure Uhr habe ich von meiner Frau zum Geburtstag bekommen - ich darauf: ok, von deinem Geld, toll - sie verdient doch garnichts...