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  • #91
Der FS,

"Ja, du bist falsch gewickelt, weil die nämlich irgendwelche Frauen mit irgendwelchen anderen Frauen vergleichst. Man muss Einzelfälle sehen."
Kommentar: Stimmt, aber um gesellschaftliche Phänomene zu diskutieren muß man verallgemeinern, z.B. über Cluster-Analyse.

"Viele Frauen wollen trotzdem einen Mann der sie weiter bringt. Ich verstehe nicht was da Doppelmoral ist."
Kommentar: Ich schon:) Ist das Liebe? Solche Frauen lieben nicht den Mann, sondern den "enabler". Und wenn der Mohr seine Schuldigkeit getan hat bzw. Frau einen besseren Dienstleister findet Trennung. Das wäre okay wenn Sie dies Kopfhaltung offen zugeben würden. Tun Sie aber nicht. Ergo Janusköpfigkeit.

"Die Hälfte dieser Zeit benötigt eine Mutter daheim allein, wenn sie NUR 2 Kinder hat, NUR um die Kinder täglich z.B. zu stillen bzw. ein grösseres Kind zu bekochen und zu versorgen, und Windeln zu wechseln [...]
Kommentar: 5 Stunden und mehr um Pampers zu wechseln, tiefgefrorenes Gemüse / Hipp aufzuwärmen etc.? Interessant. Aber es stimmt. Zwei oder mehr Kinder sind anstrengender. Aber es ist on-off. Kinder werden zudem größer und spätestens nach den Trotzjahren pflegeleichter.Und wer hat zwei oder mehr Kinder? Statistisch gesehen nicht viele Akademikerinnen. Last but not least - nach dieser Logik arbeitet der Vollzeitpartner nicht 8 sondern 12 Stunden. "Rüstzeit" wie Fahrtzeiten, Anziehen etc. zählen ja offensichtlich mit...

"Männer wollen keine emanzipierte Frau, wenn es ihnen um die Gründung ihrer Familie geht, wenn es aber ums Geld geht, wollen sie eine emanzipierte Frau. Die Doppelmoral sehe ich eher bei den Männern."
Kommentar: Viele Beiträge hier zeigen, daß viele Frauen unter Gleichberechtigung nur neue Rechte aber keine neuen Pflichten verstehen. Auch das Recht zuhause zu bleiben wenn Sie (nicht der Mann!) es möchten. Der Punkt von Teilzeit arbeiten oder Hausfrau sein ist ja nicht zu sehr belastet zu werden. Der Rest ist PR. Beispiele? Meine Ex hat trotz hervorragender Kinderbetreuung (wir leben in F) bis zur Trennung nur sporadisch gearbeitet. Ihre Gründe waren vielfältig, aber am Ende ging es immer um Ihre Selbstverwirklichung. Gemeinsame Verantwortung für das finanzielle Wohlergehen der Familie? Fehlanzeige. Und wie sollte ich meine Ex zur Arbeit zwingen? Sich deswegen scheiden lassen? Macht doch kein liebender Vater. Übrigens habe ich Ihr die post-graduate studies finanziert und dafür drei Jahre (bei Vollzeit) den Rücken frei gehalten und WE-Beziehung gelebt. Fall 2: Eine Freundin (2 Kinder, exManagerin) gibt offen zu, daß Sie mit Ihrer Zeit besseres anfangen kann als zu arbeiten. Ihr Argument: Ich bin mehr wert als ich verdienen könnte und mein Mann tut ja genug für zwei (vier). Hindert Sie nicht daran regelmäßig zu betonen wie Sie sich für die Familie aufopfert (mit Gärtner, Kinder seit drei Jahren 8 Stunden außer Haus). Honi soit qui mal y pense.
 
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  • #92
Die Moderation: Da nach Schliderung Ihres konkreten Falles alle eingehenden Beiträge vom eigentlichen Thema abkommen, schließen wir den Thread. Die unterschiedlichen Meinungen zum Hauptthema sind deutlich geworden. Vielen Dank für Ihre Teilnahme.
 
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