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  • #31
Versuch ihr glaubwürdig zu vermitteln, dass die Gefahr besteht, in absehbarer Zeit ins Hartz IV zu rutschen....daß also damit in jedem Falle gerechnet werden müsse, bei der nächsten Gummibärchenpleite, der nächsten Coronadendauerwelle, der übernächsten Klimatenpestokonferenz, beim Näherkommen des Brexit oder son Zeug.

Normalerweise müsste sich diese Frau dann von Dir verabschieden.

Jedenfalls hast Du dann ein Problem weniger.
Oder Du zahlst bis zum Tod.
 
  • #32
Also mit Deinen anderen Posts jetzt würde ich sagen, dass Du gut daran tust, auf Deinen Vertrag zu bestehen. Ich halte die Frau für sehr aufs Geld aus. Sie hat natürlich auch Nerven, zu Dir zu sagen, dass es sonst aus ist. Ich würde es drauf ankommen lassen.
Sie studiert und wird einen Abschluss haben. Dh. sie wird sich durchaus um einen Job bemühen können.

Wie es sein soll, wenn ihr Kinder habt, also ob sie sich dann abgesichert fühlt mit ihrem Verdienstausfall, wenn es zwischen euch schiefgeht, müsst ihr besprechen, falls es noch ein Morgen gibt nach Deiner Absage an ihr Ansinnen.
 
  • #33
Eine mittellose Studentin braucht so einen Luxus nämlich nicht, schon garnicht, wenn Du ihn "eigentlich nciht brauchst" - wenn Du ihn nicht bräuchtest, um überhaupt eine Frau für Dich zu gewinnen.
Das sind Unterstellungen.
Auch wenn ich einesehe, dass der FS nun nicht bescheiden lebt (wie er selber glaubt) , ist bei Weitem nicht gesagt, dass er nur aufgrund seiner materiellen Verhältnisse die Chance für diese Frau hat.

Mit Mitte 30 und Bereitschaft zu Ehe und Familie, halbwegs ordentlich aussehend, kann er sich die Frauen auch so noch gut aussuchen.
Das habe ich selbst (und zwar ohne Ehebereitschaft) erlebt.

Also ist der FS in diesem Alter noch nicht auf seinen materiellen Wohlstand angewiesen und muss dieses Mittel auch nicht einsetzen, um die Frau nun noch zu halten.

Wenn sie Schlussmachen will, dann soll sie das tun.
Damit droht man nicht und wenn doch, maximal einmal.

Ich habe es damals (noch nicht reich) so gemacht, dass ich meiner damaligen Freundin (Berufsanfängerin nach Studium) eher in moralischer Hinsicht Unterstützung bei dem Berufseinstieg geleistet habe und letztlich nur die (gemeinsame) Wohnung stellte.
Die Urlaube haben wir so geplant, dass es für beide machbar war und ich habe etwas mehr im Urlaub geleistet. Das ist halt ein Kompromis.
 
  • #34
Ich dachte erst, dass du ein alter Multimillionär bist, der eine sehr junge Frau als Freundin hat. Aber Ihr seid ja beide jung und du hast eine Firma, die kaputt gehen könnte, falls Ihr euch trennt. Da hängen noch viele Existenzen daran. Du hast bestimmt auch Leute, die für dich arbeiten. Erkläre es ihr doch, dass du auch für deine Mitarbeiter Verantwortung trägst und das wird sie hoffentlich verstehen.
Mich wundert es, dass sie entweder ohne Vertrag heiraten möchte oder sofort die Trennung im Kopf hat. Ich würde ihr Ultimatum so verstehen, dass es für sie nur lohnen würde mit dir zusammen zu bleiben, wenn du ihr dein Geld überlässt. Da würde ich persönlich nicht mitmachen. Ich möchte einen Partner, der mich liebt und mit mir zusammen ist und nicht mit meinem Geld.
Außerdem verstehe ich den Zusammenhang zwischen einer Familiengründung und Einkauf eines Porsches nicht 🤔. Welche Mutti hat auf ihre Wochenendeinkaufsliste einen Porsche? Ist es ein Witz?

Allerdings habe ich mal auf Netflix eine australische Reality Serie über sogenannte "Yummi Mummies" gesehen. Es sind vier super hübsche Frauen, die sehr reiche Männer geheiratet haben und diese Männer müssen stäääändig Geld für ihre Frauen ausgeben. Sie haben zu jedem Anlass einfach so ein Auto, Weltreise, sehr teuere Schmuck usw. bekommen. Es war echt toll :). Es scheint inn zu sein, in der Welt der Schönen und Reichen .....
 
  • #35
Naja sie hat gerade ihr Studium beendet und bisher habe ich tatsächlich alles bezahlt und ihr monatlich etwas Geld für das nötigste gegeben - lag aber auch mit daran, dass sie kaum eigenes Geld verdient hat und ich es seltsam Fand, dass ich sehr gut lebe aber "die Frau an meiner Seite" dies nicht (selbst) könnte. Was sollte man denn sonst machen? Z.B. in einen teuren Urlaub fliegen und sie alleine Zuhause lassen? Das fände ich auch komisch....
Du hast sie seit Beginn eurer Beziehung ziemlich verwöhnt und beklagst dich jetzt, dass sie weiterhin gut abgesichert sein möchte. Das ist menschlich. Sorry, aber irgendwie selbst Schuld.

Ich denke ich bin nicht gerade geizig (mehrere Luxusurlaube im Jahr und fast jedes Wochenende in einer anderen Stadt).
So schlecht passt ihr doch gar nicht zusammen. Bodenständig ist was Anderes. Nicht kleckern, sondern klotzen ist euer Motto?

Passend dazu wäre doch folgender Deal was: sie bekommt zur Hochzeit ihren gewünschten Porsche und du dafür deinen Ehevertrag ?😜
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #36
Es geht also darum, die Firmensubstanz nicht dem Zugewinnausgleich anheim fallen zu lassen. Kann ich verstehen.

Ich erinnere mich an einen Fragesteller, dem genau dieses passiert ist. Er traute sich erst nicht, sich zu trennen, war extrem erpressbar und später wurde er regelrecht ausgenommen.

Schütze Dich, so lange Zeit ist. Dann wird eben nicht geheiratet. Bei der persönlichen Existenz hört die Liebe auf. Leider. Wenn es dann ganz dumm läuft, stehst Du eines Tages ohne Frau und ohne Firma da.
 
  • #37
Eine Porsche kauft man auch in einer Ehe nicht allein, oder doch? Bin ich nicht informiert? Spricht man darüber nicht, bei so einer großen Anschaffung?
Es kommt auf Euren Vertrag an. Was möchtest Du regeln und wie?
Wie teilt ihr die Zeit für die Kinderbetreuung? Wer bleibt zu Hause, für eine Zeit, geht das Kind direkt nach der Geburt in die Vollzeitbetreuung?
Wer zahlt wem dafür für diese Zeit der zu Hause-Betreuung Rentenbeiträge ein?
Plant ihr eine gemeinsame Altersvorsorge, damit ihr beide gut versorgt seid, im Falle einer sehr langen Ehe, die mit einer Trennung endet?
Wie regelt ihr Haushaltsausgaben?
Möchtet ihr Nachwuchs? Wie werden dort Zeit und Kosten für Anschaffungen und Kindesausbildung aufgeteilt?
 
  • #38
Wenn du Ehevertrag möchtest, damit deine Firma nicht verkauft wird, dann ist es sowieso grundsätzlich ratsam Privat - und Firmenvermögen zu trennen, weil es könnte passieren, dass du im Gegenteil mit der Firma Bruchlandung hast und mit dem Privateigentum ausgleichen musst.
Für den Fall der Heirat berate Dich beim Notar, damit die Firma im Falle der Trennung nicht verkauft werden muss, dies auch in Hinblick auf Mitarbeiter/Angestellte die von Dir abhängig sind,
 
  • #39
Lieber FS,

tue es nicht - heirate sie nicht.
Egal wie groß die Liebe ist: man weiß nie, was die Zukunft bringt und ob man möglicherweise auseinandergeht. Ich finde es völlig legitim, dass eigene Vermögen zu schützen. Insbesondere wenn es dabei um die eigene Firma geht... du hast vermutlich sehr viel Arbeit investiert.
So wie du es beschreibst, klingt sie sehr fordernd und sie erpresst dich zudem mit der Trennung. Wo ist ein möglicher Lösungsansatz ihrerseits?
Tut mir leid, wenn es schon so losgeht... ich würde ihr nicht trauen.
VG
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #40
Es geht darum, dass mein Unternehmen erfolgreich ist und der Zugewinnausgleich mehr als erheblich wäre und mich zum Verkauf der Firma zwingen würde, falls man sich trennt.
Für mich ist ein Ehevertrag selbstverständlich - dann ist alles geregelt, wenn man sich noch mag :).


Und in dieser Konstellation wäre der Verzicht auf einen Ehevertrag mehr als wahnsinnig.

Gemeinsame Konto, etc. ist nicht ausgeschlossen, und wie man das gemeinsame Leben gestaltet, steht einem frei.
Der Ehevertrag regelt ja vor allem Trennungsmodalitäten, Und schützt das selbst erworbene Eigentum.

Für mich ist das keine Sache des Vertrauens, sondern ganz normal.

Der Kommentar Familiensituation - Porsche ist ja richtig nett -
Dazu die Erpressung?

Du wärst kein erfolgreich Geschäft, wenn Du nicht der Alarmglocken hören würde - und nicht die einzig mögliche Konsequenz ziehen würdest.

Ich habe nur mein Haus, aber auch ich würde, falls, wieder einen Ehevertrag machen.
Beratung aber nicht beim Notar, sondern einem versierten Anwalt - mein Ehevertrag war in mehrfacher Hinsicht anfechtbar.
Wir haben uns nur daran gehalten, was der Gedanke war.


W,50
 
  • #41
Eine Ehe ist eine Wirtschaftsgemeinschaft. Wer dazu nicht bereit ist, ist nicht ehetauglich. Wenn ein Unternehmen floriert und die Prognosen hervorragend sind, steigt der Unternehmenswert. Wirft jedoch auch soviel ab, dass die Auszahlung des Zugewinns, bei einer evtl. Trennung durchaus finanzierbar ist.
Das sind mal die Fakten.
Deine Partnerin setzt Dir das Messer auf die Brust. Nun entscheide Du, was Du möchtest. Sie hat es schon klar gesagt. Sollte Sie durch eine Ehe Nachteile haben, die mir momentan nicht ersichtlich sind, kann man durchaus über einen Ehevertrag sprechen.
Ansonsten gilt : Vertragliche Grundlagen schaden nicht. Man versichert sich heutzutage gegen jeden Pups. Es schadet nicht darüber nachzudenken wie man die Ehe sowohl finanziell als auch partnerschaftlich regelm möchte. Egal zu welchem Ergebnis man dann kommt.
 
  • #42
Vielleicht ist eure Beziehung ein unausgesprochener Deal Geld gegen Schönheit? Sie würde ihre Schönheit an dich vergeben, ihre besten Jahre... Aber du zauderst jetzt? Würdest du sie halten können, wenn du weniger erfolgreich wärst? Ihre Haltung ist nachvollziehbar. Sie ist Ende Zwanzig. Ein paar Jahre bleiben ihr noch bis zum Verwelken. Ich denke, sie wird ihre Drohung wahr machen, und nach einem ehrlicheren dicken Fisch Ausschau halten.
 
  • #43
Es findet zueinander was sich verdiehnt hat....
Ich... FRAU.... würde so eine Frau (wär ich Mann) niemals heiraten!
Ausser Du suchst das preppy botox wify, ohne weiteren Ansprüche, dann musst Du wohl oder übel auch für "Schicksybarbie" zahlen. Aber auch das ginge ja ohne heiraten. 😉 Bleib..... Oder werde..... Klug.
Good luck 😎
 
  • #44
Es geht darum, dass mein Unternehmen erfolgreich ist und der Zugewinnausgleich mehr als erheblich wäre und mich zum Verkauf der Firma zwingen würde, falls man sich trennt.
Dies finde ich einen legitimen Grund für einen Ehevertrag. Niemand soll der Liebe wegen um seine ganze Existenz bangen. Aber wie andere Foristen meinten, juristisch gibt es da vielleicht ohnehin noch andere Wege als Ehevertrag. Kenne mich nur sehr vage aus mit solchen Dingen, da unverheiratet.
wenn sie nicht selbst finanzielle Entscheidungen aus unserer (meiner Kasse) heraus treffen könnte, wörtlich wie z.B. einen Porsche kaufen - weil es dann keine echte Familiensituation wäre?
Ich verstehe, dass man den Ehemann nicht wegen jedem Einkauf um Taschengeld bitten möchte. Aber bislang war ich der Ansicht, dass Ehepaare grössere Ausgaben miteinander vorher besprechen, gerade WEIL es eine Teamsache ist. Wenn jemand von einem Leben träumt, in dem er/sie eben mal aus einer Laune heraus, ohne Einwilligung des Partners, einen Porsche von dessen Vermögen kaufen kann.. ist das nicht ein kleines Warnsignal?
Danke für eure Antworten! Ich denke ich bin nicht gerade geizig (mehrere Luxusurlaube im Jahr und fast jedes Wochenende in einer anderen Stadt). Kleidung, Lebensunterhalt und alles was es sonst so gibt kommt gerne von mir.
Wie erlebt ihr das beide, geht es euch gut in der Situation? Ich würde mich an Stelle deiner Freundin sehr unwohl fühlen, wie ein Kind vom Papa überall eingeladen zu werden und finanziell abhängig zu sein.
 
  • #45
Hallo Munich,

dieser Frau würde ich mich aus folgenden Gründen umgehend (!) den Laufpaß geben:

1) Sie ist maßlos/materiell genug, bereits jetzt in der Kategorie "Porsche" zu denken. Als Studentin wäre Polo passender...
2) Sie ist dumm genug, dies offen auszusprechen.
3) Sie ist rücksichtslos genug, Dich mit einer drohenden Trennung zu erpressen.
4) Wenn bereits vor (!) der Heirat solch substanzielle Meinungs- und Charakterunterschieden sichtbar werden, wie um Gottes Willen soll es dann erst nach zehnjähriger Ehe bei Euch aussehen? Und das dann noch ohne Ehevertrag?

Wenn Du ihrem Wunsch nach Trennung stattgeben solltest, dann tu dies ohne Vorankündigung und beende SOFORT !!! auch den Sex miteinander - wenn sie Punkt 3 erfüllt, dürfte sie auch abgebrüht genug sein, Dir ein Kind anzuhängen, um ihre finanziellen Ansprüche abzusichern, sobald sie ihre Felle davonschwimmen sieht.

Glücklich wirst Du mit dieser Frau auf Dauer nicht!

Alles Gute

Uranus
 
  • #46
Kommt es nicht.
Alle Wesentliche zur Ehe ist gesetztlich geregelt, auch das Ehemodell (Zugewinn oder Gütertrennung) der ganze Rest kann der Frau wirklich egal sein, es sei denn sie ist besonders habgierig.
Lieber habgierig, als dumm und letzteres ist, wer glaubt, dass es auf die konkrete Ausgestaltung des Ehevertrags nicht ankommt.

Ein gutes Beispiel für den Regelungsbedarf ist der nacheheliche Unterhalt, den der gesetzliche Ehevertrag nicht mehr vorsieht, der aber selbstverständlich weiterhin individualvertraglich vereinbart werden kann.

Das ist insbesondere dann von großer Bedeutung, wenn eine Gattin zugunstender der Karriere der anderen oder zugunsten gemeinsamer Kinder beruflich zurücksteckt.

Dann wäre es höchst unfair, wenn diejenige, die weniger stark durch Ehe- oder Familienarbeit belastet wird, keine Ausgleichszahlungen an die andere leistet.

Auch das Sorge- und Besuchsrecht für ein gemeinsames Kind oder ein Haustier im Trennungsfall kann und sollte ex ante geregelt werden!

Ein Ehevertrag ist also sehr wichtig - der FS sollte sich aber fragen, ob er seiner Lebensgefährtin wirklich einen fairen Vertrag präsentiert oder ob er versucht hat, sie zu benachteiligen?!
 
  • #47
Es geht darum, dass mein Unternehmen erfolgreich ist und der Zugewinnausgleich mehr als erheblich wäre und mich zum Verkauf der Firma zwingen würde, falls man sich trennt.
Ich wundere mich ja ein bisschen, dass du, lieber Munich, als erfolgreicher Geschäftsmann in einem Internet-Forum um Rat fragst? Hier kannst du zwar Hinweise auf unsere Einschätzung zur Liebesnähe deiner Partnerin bekommen, deine Firma - die voll mit drin hängt - musst du schon getrennt sehen. Denn hier trägst du Verantwortung nicht nur für die Zukunft deiner Freundin/Frau nach einer möglichen Trennung, sondern auch für mehr oder weniger viele Mitarbeiter*innen und deren Familien. Und genau DAS solltest du (ohne nachzudenken) durch einen Ehevertrag regeln!!

Ansonsten scheinst du nicht unbedingt auf deinem Geld zu sitzen, du unterstützt deine Freundin bisher schon ausreichend und sie sollte dankbar dafür sein. In einem Ehevertrag wird ohnehin alles geregelt: Absicherung der Ehefrau und der Kinder im Fall einer Trennung - die Firma samt Mitarbeiter wäre dann nicht betroffen und ebenfalls abgesichert.
Deine Freundin kann doch nicht allen Ernstes erwarten, dass du dich nur um sie (und evtl. die späteren Kinder) kümmerst? Genau deine Vorsorge zeigt dich doch als verantwortungsvollen Menschen.

Bleibe dabei! Mit Ende 20 sollte sie reif genug sein, das nachvollziehen zu können. Wenn nicht - rücke ihr Verhalten und ihre Vorstellung von eurem Leben mal etwas mehr in grelles Licht.
 
  • #48
Wenn dieser Porsche-Spruch nicht wäre...
Ich würde mich @Vikky anschließen und davon ausgehen, dass er in einer Diskussion zwischen Euch entstanden und nicht ernstzunehmen ist.
Wenn ich davon nun ausgehe frage ich mich, ob Du wirklich so großzügig bist. Beschreibe doch mal solch einen Luxusurlaub.
Ich kann auch in vier verschiedene Richtungen fahren und bin jeweils in 20 Minuten in einer anderen Stadt.
Du beschreibst Dich selbst als bescheiden!
Vielleicht bist Du nur in Deinen Augen ihr gegenüber großzügig.
Sie hat ja offensichtlich Angst, dass Du sie im Regen stehen lässt. Zumindest scheint sie Dir das zuzutrauen. Warum?
Ihre Bedenken wären u. U. dann, gerade wenn Kinder in Planung sind und sie selbst eine Weile kein Einkommen haben wird, vielleicht auch begründet?
Nur geldgeil? Für mich passt da etwas nicht.
Trotzdem - Ehevertrag unbedingt!! Um beiden Seiten den Rahmen zu geben.
 
  • #49
Da hat sie wohl Angst, nichts vom dicken Kuchen abzubekommen. Ich finde ihre Argumentation ziemlich frech und fordernd. Außerdem erpresst sie dich. Heirat mit Vertrag bedeutet Trennung? Nun gut, dann soll sie mal gehen.
Du musst deine Firma schützen! Was spricht gegen einen Ehevertrag? Ihr könnt ja alles darin festlegen: Unterhalt im Scheidungsfall, Kinder, Vermögensausgleich etc. Es spricht ja auch nichts dagegen, ein gemeinsames Konto zu führen, auf das beide Zugang haben. Ein Ehevertrag muss nicht negativ sein.
Sie sollte ja auch was zum täglichen Unterhalt beisteuern. Gerade so aus dem Studium kommen und schon Ansprüche stellen. Ganz mein Humor. Die gute muss erstmal was leisten bevor sie fordert.
Ich kann dir sagen, das ich mit 43 gerade dabei bin mich mit meinem Ex und unserem gemeinsamen Vermögen gerichtlich auseinanderzusetzen. Es ist ein Kampf, kostet Zeit und Nerven und macht keinen Spaß. Nie im Leben würde ich eine neue Ehe ohne klare Absprachen eingehen. Mein Vermögen bleibt meins und ich würde nicht teilen.
 
  • #50
Eine Ehe ist eine Wirtschaftsgemeinschaft. Wer dazu nicht bereit ist, ist nicht ehetauglich.
Die Ehe ist eine Wirtschaftsgemeinschaft mit gemeinsam festgelegten Regeln. Stimmt, wer nicht bereit ist, die Regeln festzulegen oder darüber zu verhandeln, ist nicht ehetauglich. Die gesetzlichen Regelungen sind eben nicht immer zielführend.

Hier hat die Frau sich an das schöne Leben gewöhnt, das sie sich selbst nicht leisten kann. Das reicht aber nicht, sie möchte das auch noch lebenslang absichern. Damit ist für mich die Grenze zur Unverschämtheit überschritten, erst Recht mit der zusätzlichen Erpressung. Wenn ich die Gedankengänge der Frau so lese, dann würde ich gar nicht heiraten. Eheverträge lassen sich ja auch anfechten und hier wäre mindestens ein wasserdichter Vertrag bei einem guten Anwalt fällig. Diese Tatsache allein zeigt schon, dass das Vertrauen in der Beziehung im Grunde nicht vorhanden ist.
 
  • #51
Vielleicht wäre eine Alternative genau solche Sachen, wie deine noch Freundin als Freiheiten haben will, im Vertrag festzuhalten. Z. B. was für einen monatlichen (oder ähnliches) Budget sie zur freien Verfügung haben soll etc. Evtl. könnte man sie überzeugen, dass die Festlegungen in so einem Vertrag zu Ihren Gunsten sein könnten.
 
  • #52
Ohne Ehevertrag heiratet nur, wer nichts hat.
So einfach ist das.

Munich, also München...

. Das reicht aber nicht, sie möchte das auch noch lebenslang absichern. Damit ist für mich die Grenze zur Unverschämtheit überschritten, erst Recht mit der zusätzlichen Erpressung..
Die eine Seite...
Die andere Seite kennen wir nicht. Wir sehen nur enein gestandenen Geschäftsmann, der sich ein kleine Studentin sucht und diese dann sponsert.
Vielleicht legt er Wert darauf, dass seine Frau besonders gut aussieht. Das kostet aber Geld und ihr macht's Spass.
Vielleicht hat er traditionelle Vorstellungen vom Familienleben und sieht sie zuhause ohne eigene Erwerbs- Arbeit.
Vielleicht erwartet er, dass sie in der Firma mitarbeitet.

Auf jeden Fall sollten die beiden miteinander ruhig klären, wie sie sich das Leben in Ehe und Familie vorstellen, um abzugleich ob das passt. Hierbei helfen auch die professionelle Eheseminare.

Die Erpressung ist eine ganz schlimme Kommunikation im Konfliktfall miteinander. Der Fs sollte nochmal schauen, wie die Kommunikation zwischen ihnen läuft.
 
  • #53
Wenn ich meinen Freund heirate, haben wir immer noch getrennte Kassen, jeder hat sein eigenes Konto. Ich kaufe meine "Taschen und Schuhe" von meinem Geld, er kauft sich seine schuhe von seinem Geld. Anschaffungen für das Haus werden besprochen und ebenfalls aufgeteilt. Es wird auf jeden Fall so gemacht, dass keiner das Gefühl hat, mehr/weniger zu investieren. Ich würde mich blöd fühlen, wenn mein Mann, auch wenn er mehr verdient die Mehrheit der Anschaffungen finanziert. Ich verdiene doch mein eigenes Geld und will mich beteiligen.
Ich würde dir raten, auf den Vertrag zu bestehen. Der Gedanke- mit einem Vertrag ist es kein Familienleben stimmt nicht. Vielleicht wollte sie dir ein schlechtes gewissen machen. Finde ich unfair.
Sie verliert nichts wenn ihr den Ehevertrag abschließt. Überhaupt nichts. Du kannst viel verlieren, zu viel. Aber auch unabhängig von deinem Grund (die Firma) finde ich die Idee, einen Ehevertrag abzuschließen eigentlich ganz gut. Deine Freundin wird nicht von dir abhängig sein.,. Sie wird doch ihr eigenes Geld verdienen. Und wenn sie sich etwas nicht leisten kann, bist du denke ich der letzte der sie nicht unterstützen würde, oder
 
  • #54
Die gesetzlichen Regelungen sind eben nicht immer zielführend.
Das vielleicht nicht, aber eben BINDEND!
Wenn igendeine Ehevertragsklausel gesetztlichen Bestimmungen widerspricht ist sie nichtig.

Man kann in einem Ehevertrag alles möglich versuchen zu regeln, solange man nicht Persönlichkeitsrechte, Vertragsautonomität und eben alle gesetztlichen Bestimmungen zur Ehe tangiert.
Was dabei übrig bleibt, könnt ihr Euch ja dann ausrechnen. Nicht viel.

Wahrscheinlich kann der FS mit dem Vertrag nicht viel mehr machen als Gütertrennung zu vereinbaren und ansonsten Regelungen treffen, die über den gesetztlichen Vorgaben liegen.

macht wahrscgeinlich alles wenig Sinn. Er soll sich anwaltlich beraten lassen.
Seine Fruendin pokert vermutlich nur. Und wenn sie ihn im Falle eines Falles verlassen will, dann soll sie das tun.
 
  • #55
Die andere Seite kennen wir nicht. Wir sehen nur enein gestandenen Geschäftsmann, der sich ein kleine Studentin sucht und diese dann sponsert.
Kann sein, das muss er beurteilen.
Und sie natürlich auch. Wenn es ihm das wert ist, dass sie sich ab und an mal einen Porsche mitnimmt, dann ist das deren Sache. Sie ist Ende 20, er Mitte 30. Eine "kleine Studentin" wäre dann aus meiner Sicht dann eher 22. Sie dürfte Richtung Master unterwegs sein oder aber hat herumgetrödelt...
Natürlich spielen Lebenspläne eine Rolle, aber die rechtfertigen keine Ansprüche auf eine luxuriöseres Leben als man das selbst gehabt hätte. Nüchtern gerechnet, sollte er ihr bei Kindern das ersetzen, was sie an Rente verliert, der Lebensstandard ist doch offenbar sowieso weit höher als sie sich das leisten könnte, davon profitiert sie auch. Kann man in einem Ehevertrag alles regeln. Eine Ehe ist ja kein Geschäft, also sollte man die Finanzen einfach außen vor lassen, sobald es über die normale Lebensführung hinausgeht.


Die Erpressung ist eine ganz schlimme Kommunikation im Konfliktfall miteinander. Der Fs sollte nochmal schauen, wie die Kommunikation zwischen ihnen läuft.
Das denke ich auch. Das ist wohl das Kernproblem. Was geht in einem Kopf vor, wenn man so eine Forderung formuliert?
 
  • #56
Wenn ich meinen Freund heirate, haben wir immer noch getrennte Kassen, jeder hat sein eigenes Konto. Ich kaufe meine "Taschen und Schuhe" von meinem Geld, er kauft sich seine schuhe von seinem Geld.
Das Modell funktioniert wenn beide ein in etwa gleiches Einkommen und einen ähnlichen Lebensstil haben.

Ist dies Anfangs gegeben kann sich die Situation durch Familiengründung ändern sofern diese erzwingt, dass ein Partner zum Hausmann/-frau wird.

Spätestens dann wird eine Quersubvention des Partners mit geringeren Einkommen durch den Partner mit höheren Einkommen sinnvoll.

Man kann diese Quersubvention natürlich minimieren. Ein gutsituierter Bekannter von mir ist eben mehrfach im Jahr ohne seine Hausfrau und Mutter seiner Kinder (verheiratet waren sie nicht) und ohne seine Kinder in den Urlaub gefahren. War ja nicht seine Schuld, dass diese Menschen kein Geld für einen Urlaub hatten.

Für Nahrung, Unterkunft und Kleidung ist er ja aufgekommen. Einen Familienurlaub hat er jährlich auch bezahlt. Dafür dürfte seine Hausfrau immer die Dreckwäsche und dreckiges Geschirr hinter ihm aufsammeln. Der hat das wirklich überall liegen lassen und brauchte fürs Duschen allein täglich zwei/drei Badetücher.

Auch mit Gästen ein echter Patriarch der sich als erstes am gemeinsamen Tisch selbst das Essen auf tut und nicht etwa den Gästen oder seinen Kindern.

Für den Wunsch des FS sein Unternehmen zu schützen habe ich aber vollstes Verständnis.

Heirat muss ja auch nicht zwingend sein. Familie kann man auch so gründen. Gerade wenn sie nur aufs Geld aus ist wird sie verhandeln und nicht gehen. Eine emotionale Romantikerin dagegen wird eher gehen. Sie fühlt sich durch einen Ehevertrag ungeliebt.
 
  • #57
Wenn du sie richtig liebt, wieso akzeptierst du nicht einfach ihr Wünsch?
Dann heirate sie nicht.
Wenn du sie richtig lieben würdest, würdest du denken, dass du ihr nie genug geben könntest. Wenn du das Gefühl noch nicht hättest, wäre sie dann nicht richtig für dich.
 
  • #58
Nachdem sie gesagt hat, dass alles einfacher wäre, wenn Du weniger hättest = ihr gleichwertig verdient....
Dachte ich, die Sachen mit Porsche und Co. sind so übertrieben, dass sie eigentlich zu einem bösen Streit passen.
Ich hatte mal mit meinem Exfreund ein Gespräch, nachdem wir beide unabhängig Lotto gespielt hatten.
Rumträumen was wir so mit den Millionen machen würden.
Ich habe in Gedanken erstmal verteilt...Eltern Freunde in Not und dann an ihn (Porsche;-), sein Traum von Selbständigkeit und seine Kinder.
Bei ihm kamen nur er und seine Kinder vor...Ich nicht. Etwas geschockt und es dennoch mit Humor nehmen wolllend, sagte ich...komm so ein Diamant müsste ja drin sein.
Wer mich kennt, weiss das ich nur 2 alte Ringe meiner Großeltern trage und keinen Diamanten brauche, er warf mir das aber bei jedem Krach vor.
Und ich denke, den Punkt wird er auch über mich erzählt haben.
Die werden mich unmöglich finden und meine Freunde, die mich kennen, finden den Vorwurf völlig haltlos.

Deshalb frage ich den FS doch mal...was hat es mit dem Konto auf sich.
Gäbe es im Vertrag ein gemeinsames Konto?
Dürfte sie daran, wenn sie in der Stadt eine schicke Hose sieht?
Oder bleibt ihr Konto für die Hose und sie müsste alles was sie braucht ( keinen Porsche) anmelden, anfragen?
Mich interessiert wirklich nur wie und was Du ihr als Ehevertrag präsentiert hast.
Das mit der Firma finde ich völlig logisch und das jeder auch noch eigene Ressourcen hat auch.
Nur wenn sie ein Taschengeld von 150€ hat und Du von 4000€ wirds schnell Streit geben.
Und wenn man zb von Verträgen erzählt wo nur erwähnt wird, was nicht geht...dann kippt die Stimmung und es gibt Krach. Und in Krächen fallen dann blöde Sätze wie: ohne oder gar nicht

So wie der FS es hier beschreibt, "geht die Frau gar nicht ".
Und ich wäre mit ihr sofort durch.
Nur meine Oma sagte immer: wer spricht hat Recht...
Man glaubt ohne zu hinterfragen und der über den gesprochen wird, hat verloren
 
  • #59
Warum muss es denn unbedingt die Heirat sein? heutzutage muss man doch überhaupt nicht mehr heiraten. Früher ging es doch vor allem darum die Frau abzusichern. Das ist doch aber nicht mehr notwendig, da Frauen auch arbeiten gehen. Wenn gemeinsame Kinder da sind, kann man doch ein gemeinsames Konto anlegen.
Bei euch klingt es so kompliziert, dass mir die Lust an deiner Stelle aufs Heiraten vergehen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #60
Wenn du sie richtig liebt, wieso akzeptierst du nicht einfach ihr Wünsch?
...
Wenn du sie richtig lieben würdest, würdest du denken, dass du ihr nie genug geben könntest.
die emotionale Erpressung... immer wieder gerne genommen - meist von Frauen... wenn du mich wirklich liebst...

Das Argument lässt sich doch genauso auf die Frau anwenden:
wenn sie ihn richtig liebt, wieso akzeptiert sie nicht einfach seinen Wunsch? Wenn sie ihn richtig lieben würde, würde sie denken, dass sie ihm nie genug geben könnte.
 
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