A

apus apus

  • #1

Was wünschen sich Frauen um die 50 Jahre?

Liebe Forum Damen!

Als es jetzt um die Frage ging „Umfrage: was wünschen sich Männer um die 50 Jahre?

Wurde meine Beitrag kommentiert und meine Erwartungen an eine Frau/Partnerin als zu hoch empfunden. Mich würde nun interessieren welche „Abstriche“ ich denn machen soll? Oder was ich denn in kauf nehmen sollte, ich bin ja noch lernfähig.


Mich würde nun die umgekehrte Frage interessieren. Was wünschen sich Frauen um die 50 Jahre und welche Erwartungen haben sie an einen neuen Partner? Wo würden sie Abstriche machen und in welcher Situation lebt ihr denn momentan?


m
 
F

flashbuzz

  • #2
Ich bin attraktiv mit langen blonden Haaren und einem schönem Gesicht. Für die online Welt aber zu mollig. (ich schrieb bereits in anderen Posts 170/70)

Ich würde mir gern einen Partner wünschen, der akzeptiert, dass wir nackt in dem Alter alle nicht mehr aussehen wie mit 25 - der mir die Sicherheit gibt, dass er mich meint und so liebt wie ich bin. Der diesen Jugendwahn einfach nicht nötig hat.

Meine Ansprüche:
den gleichen Humor wie ich - trocken bis schwarz/sarkastisch

Beruflich gefestigt - es muss kein Top-Job sein, aber einer der mit Freude ausgeführt wird - mein Verdienst 65k -

Auch privat sollten alte Ehedinge oder vergangene Beziehungen geklärt sein - ich will keine Projektionsfläche für die Macken anderer Frauen sein - ich habe selbst genug davon ;-))

Ich kann zwar super kochen, werde aber kein Hausfrauendasein mehr fristen wollen - für die unangehmen Dinge gibt es Hilfskräfte, die man gemeinsam bezahlen kann, wenn man denn zusammen wohnt, was aber nicht so unbedingt sein muss

Exklusivität ist mir wichtig - und zwar auf beiden Seiten - ich habe keine Lust innerhalb einer Partnerschaft mit Kondomen hantieren zu müssen.

Optisch bin ich auf keinen Typ festgelegt - Fettleibigkeit lehne ich ab, ein kleiner Bauch stört mich nicht. Kleiner als ich sollte er möglichst nicht sein - ich habe aber auch schon Männer kennen gelernt, die kleiner sind als ich, die ich aber trotzdem ziemlich faszinieren fand. Ganz Hagere oder super athletische finde ich auch nicht mehr anziehend - Askese verabscheue ich.

Insgesamt lehne ich alles Extreme ab - insbsondere die asketischen Monoselbstoptimierer, die missionarisch in die Leben der anderen einmischen wollen, sei es nun die sportlichen Aktivitäten als auch z.B. bestimmte religiöse Ansichten oder bestimmte Ernährungsweisen. Ich bin eher der Genussmensch und kann mich nicht wiederfinden Schablonen. Sport ist aber auch wichtig, darf aber nicht die Freizeit bestimmen (5x/Woche Fitnessstudio o.Ä.) - es gibt noch zu viele andere schöne Dinge die man tun kann

Ich lasse mich ungern fremdbestimmen, Druck erzeugt bei mir Gegendruck - da ist mir eine duale und gute Kommunikation wichtiger.

Und nun fast das wichtigste: Hohe Intelligenz und schnelles denken.

Gut gebaut bitte auch und leidenschaftlich bis hart im Bett.
Aber auch Zärtlichkeiten, sei es nun tagsüber die kleinen Berührungen bis Vorspiele soll er mögen.
 
G

Gast

  • #3
Da muss man meiner Ansicht nach gar keine Abstriche machen! Man bekommt immer das (oder zieht das an) was man selber irgendwie ausstrahlt. Nicht jede Frau altert gleich! Manche sind mit 50 noch topfit, sexy, quirlig und lebendig, andere schon scheintot, omahaft und voreingenommen. Das sehe ich selbst an meinen Freundinnen. Manche unterscheiden sich zwischen 40 und 50 wie Tag und Nacht, so sehr, dass man teils kaum mehr mit ihnen ausgehen oder was unternehmen kann.
Wenn unerwünschte Damen triffst, dann überlege erstmal selbst, ob das nicht auch an dir liegt.
Ich würde dann erstmal anderes Ambiete aufsuchen, wo flottere Frauen herumlaufen. Dazu musst du dich auch selber flotter herausputzen, um eben entsprechend mithalten zu können.
Kompromisse machen muss man immer, aber bis zu einem gewissem Grad. Wenn eine Frau nicht passt, dann muss man eben weiter suchen. Es bringt nichts, sich gegen seinen Willen mit etwas arrangieren zu müssen, womit man nicht klar kommt.
 
G

Gast

  • #4
Es dauert zwar noch ein Weilchen, bis ich 50 bin, aber ich weiß jetzt schon, dass ich mir vor allem wünsche, dass der Mann reflektieren kann über sein Verhalten. Wenn immer nur einer darüber nachdenkt, wie er sich verhält, ob er ungerecht ist, und ob das eigene Verhalten angemessen war, ist der andere ständig im Vorteil und bekommt den Eindruck, er hätte in allem Recht bzw. der andere KANN nicht kämpfen. Dass dem das aber zu blöd ist und er das gar nicht will, kommt dem Unreflektierten nicht in den Sinn. Deswegen passt das nicht.
Unter unaufgearbeiteten alten Beziehungen will ich auch nicht leiden müssen. Einen Mann, der auf einmal nach hundert Jahren öder Ehe seine Freiheiten entdeckt und Wünsche meinerseits als einengend empfindet, wird auch nicht mein Partner.
Desweiteren wie schon früher auch: Schlechte Zähne, schlechte Körperpflege, schlechte Manieren sind no go.
"Kinder" ist so ein Punkt. Ich hätte früher immer gesagt "natürlich Kinder". Ich hab selber keine, liebe aber Kinder. Nur ist es so, dass ich bis jetzt mein ganzes Leben meine Wünsche zurückgesteckt habe, weil ich sonst andere Leute hätte hängengelassen und weil ich dachte, ich müsste das für eine Beziehung, weil es auch so verlangt wurde.
Außerdem war es im emotionalen Bereich durch meine Familie sehr belastend. Was ich mir also zu diesem Zeitpunkt wünsche, ist mehr Spaß in meinem Leben. Jemand, der Humor hat, der nicht innerlich alt ist, der mit mir Zeit verbringen will, weil er mich toll findet und nicht meint, dass Beziehung heißt, dass der Mann sagt, wo es langgeht. (die Frau auch nicht, ich hab keinen Bedarf, jemanden zu führen. Beide sollten sich auf Augenhöhe befinden.)
Inwieweit ich da mit einem alleinerziehenden Vater mit einem kleinen Kind kompatibel bin, weiß ich gerade nicht. Ich würde ihn auf keinen Fall vorher aussortieren, wenn ich ihn als Mann anziehend finde. Aber es könnte sein, dass ich dann was anderes als Beziehung haben will.
 
C

Camouflage

  • #5
Mir kam als Frau 30+ deine Anspruchshaltung in zwei Punkten auch zuviel vor:

- einmal war es der Hund, das war gänzlich unverständlich für mich. Außer du hast eine Tierhaarallergie oder gehörst zu der Fraktion Tierhasser. Ich denke wenn der Hund kein Kinderersatz ist sondern ein normales Haustier, ist er allemal besser als eine Echse ;-)

- dein Denken über AEs:
gehen wir mal davon aus, dass die meisten Frauen um die 30 Jahre Kinder haben bzw. bekommen, dann sind die Kinder mit 50 Jahre bereits erwachsen und selbsständig?! Eigentlich ist es doch eine gute Vorraussetzung sich gemeinsam langsam auf das Ältersein einzustimmen? Oder suchst du in der Alterklasse -10 und mehr Jahre?

Ein Mann der solche Vorurteile (hier Nogos) hat, egal welche Altersklasse, den entgeht bestimmt einiges.
Alles andere was du aufgezählt hast halte ich für selbstverständlich.
 
  • #6
Ich bin 51 und wünsche mir mehr Ruhe und Gelassenheit, mein Job ist immernoch stressig und hektisch, als Vollzeitkraft organisiere ich mehrere Teilzeitkräfte und komme in der Woche vor 20.00 Uhr nicht nach Hause. Sport ist Freitag-Sonntag noch drin, ich hoffe im Frühjahr ändert sich das.

Privat habe ich ein eigenes freistehendes Haus, der Garten ist für mich Ausgleich, mit dem Reitsport habe ich pausiert, will aber wieder anfangen.

Ich wünsche mir Gesundheit geistig und körperlich und ein weiterhin großes soziales Netzwerk und immer noch Neugier auf das Leben.

Beziehung und Partnerschaft ist mir ziemlich egal, mich stört mein Singledasein nicht, ich kann gut alleine sein, brauche manchmal regelrecht die Einsamkeit nach einem kommunikativen Tag mit Kunden und Kollegen.

Dem Druck einer Partnersuche setze ich mich nicht mehr aus.
 
  • #7
- einmal war es der Hund, das war gänzlich unverständlich für mich. Außer du hast eine Tierhaarallergie oder gehörst zu der Fraktion Tierhasser. Ich denke wenn der Hund kein Kinderersatz ist sondern ein normales Haustier, ist er allemal besser als eine Echse ;-)
Ach, jeder der im eigenen Haushalt möglichst keinen Hund will, ist also gleich ein Tierhasser?

Ich hab in einer vergangenen Beziehung gesehen wieviel Arbeit (täglich Gassi gehen und sich mit dem Tier beschäftigen) und teilweise auch Dreck diese machen können, mal ganz davon abgesehen was das Futter und ggf. Tierarzt kosten.

Im Endeffekt dreht sich einfach viel um das Tier im Alltag, Gassi gehen, füttern, spielen (in unserem Fall wars ein Retriever, die brauchen einfach Bewegung). Will man mal weg übers Wochenende oder in den Urlaub, muss man entweder sehen ob man ihn mitnehmen kann oder jemanden finden der ihn betreut.

Morgens mal länger kuscheln? Ne geht nicht, jemand muss noch mit dem Hund raus vor der Arbeit. Abends ne Einladung zum essen, zwischen Arbeit und Einladung muss noch wer einkaufen und jemand mit dem Hund raus....

Es gibt einfach Tage, da ist einem sowas on top einfach nur übrig wenn mans nicht sowieso super in den normalen Alltag integrieren kann. (z.B. wenn man sowieso morgens joggen geht oder zum Bäcker läuft)

Son Tier ist schön und macht auch Spass, mir wäre es aber auf Dauer doch zu sehr ein Klotz am Bein... Die Energie und die Ressourcen würde ich dann doch eher in Kinder stecken und nicht in ein Haustier....

Muss ich einfach nicht mehr unbedingt haben....

Kommt bestimmt auch auf die Rasse an, der Retriever ist wohl ein ganz schlechtes Beispiel denn bei dem hats eben nicht gereicht ihn morgens in den Garten rauszulassen..... Und in einer Wohnung verschlimmerst sich das noch....

Und eines habe ich bei HundeFrauen schon öfter erlebt: als Partner kommst du ganz klar NACH dem Tier... ;-)

Ne Echse? Naja, muss einem gefallen aber die sind pfelgeleicht. Wasserspender und Futterautomat füllen und ab in den Urlaub.
[Mod: Chat nur ausnahmsweise zugelassen. Bei Interesse eröffnen Sie bitte einen eigenen Haustier-Thread. Bitte kommen Sie zur Frage zurück. Vielen Dank für Ihr Verständnis.]
 
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G

Gast

  • #8
[Mod: Nebenthema entfernt.]
Zur Frage: Wenn ich mal träumen darf: Mit 48 würde ich mir einen Mann wünschen der unabhängig genug ist mal ein paar Wochen in ferne Länder zu verreisen. Und zwar keinen Poolurlaub, sondern um sich mal im Land umzuschauen. Handwerklich geschickt und praktisch veranlagt finde ich immer noch toll. Freundlich, in keiner Weise aufbrausend oder frech cholerisch. Ebenso wie ich friedlich und nicht zänkisch. Durchaus mit eigener Meinung aber kein verbitterter Alleskritiker der ständig die böse Welt ausdiskutiert. (Böse Banken, böses Google, Autofahrer, Tierfresser, oder bei allem bis zum Exzess wissenschaftlich dagegenreden, etc.) Gerne mit oder ohne Motorrad, eigenen Hobbys, kein Sport- und Figurfanatiker. Nicht zu faul mal mit anzupacken. Nicht langsam im Kopf. Zufrieden mit seinem Job. Mitgefühl mit anderen Menschen und tolerant. In Religionsdingen unabhängig. Immer gut: Männer die musisch veranlagt sind. Falls Kinder da sind, wäre es gut, wenn sie schon erwachsen sind. Und auch bei mir ein Wunsch: Ohne bedürftigen Tieranhang. Auch ist es nicht schön wenn jemand richtig Kette raucht und sich bei Alkohol sehr und oft im Maß vergreift. Gelegenheitsraucher und Feierabendbier ist OK. Kiffen, koksen, und andere ähnliche Drogen sollten überhaupt nicht zur Debatte stehen. Keine Klette die am Abend schon beleidigt ist, weil ich nicht hinterhertelefoniere oder whatsappe (Na, was machste, oder was ich im Discounter aus der Kühltruhe mitnehmen soll). So weit zur Wunschliste.
 
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  • #9
flashbuzz hat es schon ganz gut getroffen, was die Qualitäten des Mannes angeht.
Optisch habe ich ähnliche Anforderungen wie die Männer sie an Frauen haben - da haben die Frauen einfach zu den Männern aufgeschlossen. Er muss keine langen Haare haben, dafür soll er eben gross sein. Bauch geht garnicht, habe ich ja auch nicht. Ansonsten: Nichtraucher, wenig Alkohol, keine weiteren Drogen, kein Spielsuechtiger, keinen Fremdgeher, keinen offene Beziehung-Befuerworter, keinen Affärenhansel, keinen ONS- und Puffgaenger ....

Einen Mann mit unterhaltspflichtigen Kindern möchte ich auch nicht. Es gibt zuwenig Familien wo das zufriedenstellend läuft. Als 50+ Frau holst Du Dir mit einem Mann keine Probleme ins Haus, die Du ohne ihn nicht hast.

Klartext: ich will keinen Frustbolzen, der an mir auslässt, was er in seiner ersten Ehe durch falsche Partnerwahl versemmelt und wo er zu lange dran festgehalten hat. Diese Männer sind misstrauisch gegen die neue Partnerin, wollen keine Verbindlichkeit, sondern ihre Freiheit geniessen oder endlich auch mal eine Frau ausbeuten, um einer bisher an ihrem Leben völlig unbeteiligten Frau heimzuzahlen, was sie sich durch kopflose Wahl der ersten Lebenspartnerin selber eingebrockt haben.

Insgesamt fehlt den Männern meistens jede Selbstreflexion. Da wird rumgejault über die böse Welt, die Bereitschaft zur Übernahme von Selbstverantwortung lässt sich mit keinem optischen Hilfsmittel finden. Männer scheinen nie einen Eigenanteil an dem zu haben, was schiefgeht. Vor so einem "Opfer"mann kann ich keinen Resepkt haben, der für eine angestrebte Beziehung auf Augenhöhe unabdingbar ist.
Solche Männer sind nicht fähig konstruktiv Auseinandersetzungen zun führen, die es in jeder Beziehung gibt, sondern bei geringen Dissonanzen bereits weg. Daher lohnt sich ein emotionales Investment für einen Beziehungsaufbau garnicht.

Im Endeffekt suche ich einen Mann, der so im Leben steht wie ich: klares Bewusstsein, warum die lange Ehe schiefgegangen ist, was der Eigenanteil daran war, fähig und willig das nicht zunwiederholen, finanziell unbelastet von der Scheidung, kinderlos, beruflich hochqualifiziert mit entsprechendem anspruchsvollem/zufriedenstellendem Job und Einkommen sowie einer guten Altersversorgung - jemand der sein Leben voll im Griff hat, es selber bestimmt und nicht von seiner Altlastennachwirkungen gelebt wird. Ich möchte die Lebenszeit jetzt genießen und mir nicht vergiften lassen.
 
S

Sophia45

  • #10
Da gibt es gar nicht viel. Er müsste sich tatsächlich für mich interessieren, nicht nur als Frau, sondern auch als Mensch. Man sollte zusammen lachen oder auch weinen können. Sich gut unterhalten können über fast alles. Er müsste loyal und ehrlich sein, so wie ich. Er muss mir optisch gefallen u ich muss ihn sexy finden. Ich bräuchte weder einen Goldesel noch einen Alleinunterhalter, denn ich habe eigene Hobbies u eigenes Einkommen. Beruf, Status, Vermögen wären mir völlig egal! Das alleine beeindruckt mich nicht, sondern nur der Mensch/Mann, seine Art und seine Persönlichkeit.

Ich habe mir nie mehr gewünscht, als ich selbst zu bieten habe.

P.S. meine Wünsche waren schon so als ich 20 war, genauso wie mit 30 und 40, werden mit 50 nicht anders sein.
 
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C

Camouflage

  • #11
...Retriever ist wohl ein ganz schlechtes Beispiel denn bei dem hats eben nicht gereicht ihn morgens in den Garten rauszulassen..... Und in einer Wohnung verschlimmerst sich das noch....
.]
Da hast du es. Kaum eine Situation ist vergleichbar. Die Menschen und in diesem Fall auch ihre Haustiere sind einfach unterschiedlich. Meine Intension war lediglich dem FS zu sagen, nicht unbedingt auf Grund einer negativen Erfahrung gleich alles so schwarz zu sehen und sich No Gos zu formulieren. Er hat doch gefragt, wo man Abstriche machen kann...dies wäre nach meiner Sicht ein Punkt. Das Gute am Leben ist, es kommt sowieso anderes als man denkt...
 
G

Gast

  • #12
Ein beziehungstauglicher Mann, der fähig ist mich zu lieben und den zu lieben ich fähig bin. Ein Mann, der mein Leben in der Gesamtsumme mit seiner Anwesenheit als mein Partner schöner macht als es ohne ihn wäre. Punkt.
 
G

Gast

  • #13
Ach, jeder der im eigenen Haushalt möglichst keinen Hund will, ist also gleich ein Tierhasser?

Ich hab in einer vergangenen Beziehung gesehen wieviel Arbeit (täglich Gassi gehen und sich mit dem Tier beschäftigen) und teilweise auch Dreck diese machen können, mal ganz davon abgesehen was das Futter und ggf. Tierarzt kosten.

Im Endeffekt dreht sich einfach viel um das Tier im Alltag, Gassi gehen, füttern, spielen (in unserem Fall wars ein Retriever, die brauchen einfach Bewegung). Will man mal weg übers Wochenende oder in den Urlaub, muss man entweder sehen ob man ihn mitnehmen kann oder jemanden finden der ihn betreut.

Morgens mal länger kuscheln? Ne geht nicht, jemand muss noch mit dem Hund raus vor der Arbeit. Abends ne Einladung zum essen, zwischen Arbeit und Einladung muss noch wer einkaufen und jemand mit dem Hund raus....

Es gibt einfach Tage, da ist einem sowas on top einfach nur übrig wenn mans nicht sowieso super in den normalen Alltag integrieren kann. (z.B. wenn man sowieso morgens joggen geht oder zum Bäcker läuft)

Son Tier ist schön und macht auch Spass, mir wäre es aber auf Dauer doch zu sehr ein Klotz am Bein... Die Energie und die Ressourcen würde ich dann doch eher in Kinder stecken und nicht in ein Haustier....

Muss ich einfach nicht mehr unbedingt haben....

Kommt bestimmt auch auf die Rasse an, der Retriever ist wohl ein ganz schlechtes Beispiel denn bei dem hats eben nicht gereicht ihn morgens in den Garten rauszulassen..... Und in einer Wohnung verschlimmerst sich das noch....

Und eines habe ich bei HundeFrauen schon öfter erlebt: als Partner kommst du ganz klar NACH dem Tier... ;-)

Ne Echse? Naja, muss einem gefallen aber die sind pfelgeleicht. Wasserspender und Futterautomat füllen und ab in den Urlaub.
[Mod: Chat nur ausnahmsweise zugelassen. Bei Interesse eröffnen Sie bitte einen eigenen Haustier-Thread. Bitte kommen Sie zur Frage zurück. Vielen Dank für Ihr Verständnis.]
Lieber Poster, danke für deine Erklärung, damit hättest du dich bei mir, ganz egal ob Ü oder U 50 schon mal ins Aus geschossenen. Du zeigst dich hier als unsozialer und wenig kompromissbereiter Mann, der erwartet, dass sich immer schön alles um ihn und um seine Wünsche dreht. In diesem Sinne, genau SO einen wünsche ich mir als Frau Ü50 nicht.
 
G

Gast

  • #14
Ich wünsche mir einen Mann, der anders ist als die Männer, die hier schreiben und zwar quasi genau das Gegenteil.

Er sollte seinen Fokus nicht auf Sex legen und auf Lebensgier, sondern er sollte BESCHEIDEN und DEMÜTIG sein, dass er gesund ist und sein Auskommen hat. Männer, die nicht in Würde altern können und in roten Hosen umherlaufen und sich kleiden wie ein Papagei, weil sie meinen das sei jugendlich, sind mir ein Grauen.

Sportfreaks, Asketen, Alternative, Weltverbesserer und Typen, die gern in 40 Grad heiße, schwüle Länder reisen oder im Gebirge umherkraxeln, finde ich ebenfall grauenvoll.

Ich möchte ein RUHIGES Leben führen, denn ich habe genug Stress und brauche keinen Partner, der Forderungen an mich stellt, er soll mein Leben einfach verschönern, d.h. er soll charmant und rücksichtsvoll sein.
Anforderungen jeglicher Art brauche ich nicht, ich will mich einfach zurücklegen und chillen. Wer eine Kamasutraturnerin sucht, der soll sich an eine der sich hier ständig als "lustvoll, abenteuerlustig, experimentierfreudig und jung in Kopf gebliebenen Frauen" wenden.
Mich soll niemand "weiterbringen", wo die meisten hinwollen, da komme ich schon lange her und intellektuelle, tiefsinnige Gespräche muß ich auch nicht führen, ich bin Akademikerin und genug von Klug....... umgeben. Ich nehme auch einen Handwerksmeister, am besten einen, der körperlich fit ist und dessen Hobby es ist, meine Immobilien kostenlos zu sanieren, weil es ihm ein Bedürfnis ist, mir eine Freude zu bereiten. Dafür verlangt er gar nichts, denn er gibt lieber als das er nimmt und das auch sexuell. - Körpergröße auf keinen Fall kleiner als 182 cm und volles Haar sind natürlich unabdingbare optische Voraussetzungen.
Abstriche mache ich gern bei seiner Bildung, seiner Potenz und reisefreudig muß er auch nicht sein. - Ist er ein Schweiger macht das auch nichts, denn dann texte ich ihn halt zu :)

Da die meisten Männer 50+ aber eine Frau suchen, die sich um die Bedürfnisse eines Mannes kümmert, sexuell und auch ansonsten und die nicht erwarten sollte, dass er ihr kostenlos etwas repariert oder etwas abnimmt (Rasen mähen, Hecken schneiden, Fenster auswechseln, streichen, lackieren) usw., werde ich mich wohl für keines dieser Exemplare erwärmen können, denn was soll ich mit so einem? Was bringt der mir? - nichts. Da zahle ich lieber einen Handwerker und lege mich hin und chille, bevor ich mir in der Kiste und auf Horrortrops ans Ende der Welt den A... aufreiße.
 
G

Gast

  • #15
Hallo FS,

"Abstriche machen"…..worauf verzichte ich, was mir einst wichtig war, so?
So gesehen verzichte ich auf…..na schauen wir mal…..auf…..na….auf was was denn jetzt!
O.K. Ich verzichte auf eine super Figur, ja, das wären wohl die Abstriche. Sonst hätte sich nicht viel geändert.
Der Mann in meinem Leben soll mein Leben um einen Aspekt schöner machen.
Er hat NICHT die Aufgabe mich zu vervollkommnen, mich gebraucht zu fühlen oder ähnliches.
Er ist aufmerksam und respektvoll, so wie ich aufmerksam und respektvoll bin. Mir gegenüber, ihm gegenüber.
Er hat Witz und ist humorvoll und kann Beides unterscheiden.
Er braucht mich nicht, fühlt sich aber sehr wohl mit mir.
Er sieht gut aus und achtet auf sich.
Er missioniert nicht und geht seinen Weg in Gelassenheit und Selbstreflexion. Wenn ich seinen Weg mitgehe freut er sich, wenn ich nicht mitgehe, geht er trotzdem seinen Weg und liebt mich unverbrüchlich weiter.
Alles klar?

w, 55
 
G

Gast

  • #16
Ich bin 51 und wünsche mir mehr Ruhe und Gelassenheit, mein Job ist immernoch stressig und hektisch,
Ich wünsche mir Gesundheit geistig und körperlich und ein weiterhin großes soziales Netzwerk und immer noch Neugier auf das Leben.

Beziehung und Partnerschaft ist mir ziemlich egal, mich stört mein Singledasein nicht, ich kann gut alleine sein, brauche manchmal regelrecht die Einsamkeit nach einem kommunikativen Tag mit Kunden und Kollegen.

Dem Druck einer Partnersuche setze ich mich nicht mehr aus.
Stimme ich sehr gerne zu, ich bin auch 51 und geniesse die Freiheit keine AE-Mutter mehr zu sein, wieder mich mehr auf mich zu besinnen und bin so froh, alles gut bisher geschafft zu haben.

Wenn ein zu mir passender Mann mir noch über den Weg läuft ist gut, wenn nicht, auch gut.

Ich wünsche mir guten Sex, gute Gespräche, gemeinsame Kulturerlebnisse und vielleicht ein späteres Zusammenziehen, wenn sich rausgestellt hat, dass er ein taffer moderner emanzipierter Mann ist.
 
  • #17
Ich war lange alleine mit meinen Kindern und habe mich dann mit 46 wieder "auf dem Markt" umgesehen.

Ziemlich unsicher nach der langen Zeit lief es nicht so gut, ich musste zwei Beziehungsversuche beenden und ein Mann beendete eine schwierige Fernbeziehung.

Danach war mir klar, dass nur noch DER Mann in Frage kommt.

Eine wirkliche Persönlichkeit, eloquent, empathisch, sehr viel Ausstrahlung, dennoch ziemlich verrückt und kamikaze - es war klar, dass es ein solches Sonderexemplar kaum geben würde und dementsprechend habe ich mich nur noch ganz locker und lässig umgeschaut.

Tja. Der Mann kam, sah und siegte, er toppt mit Leichtigkeit meine ziemlich absurden Anforderungen und ich lasse ihn nicht mehr gehen.

Wo von ich nur entschieden abraten kann, ist diese verkrampfte Sucherei. Man muss sich entscheiden, es muss "Gespräche" über die Zukunft geben, "ich will wissen, wohin es geht" - Hilfe, so etwas hätte mich schlagartig in die Flucht getrieben und vielen anderen Menschen (wohl v.A. Männern) geht es auch so.

Leben ist das, was passiert, wenn ich beschäftigt bin - und auf einmal ist eine Beziehung entstanden. Wow. Finde ich das gut? Dann lasse ich es laufen. Wenn nicht - dann nicht. Punkt.