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Gast

  • #1

Was verstehen die meisten unter einer festen Beziehung?

Ich frage mich, ob zu eine fester Beziehung immer das Zusammenleben gehört. Ich dachte immer ich würde eine feste Beziehung suchen, da ich natürliche eine monogame Verbindung mit gemeinsamen Freizeitaktivitäten suche.
Ich will aber auf keinen Fall, da ich nach langjähriger Ehe geschieden bin, wieder mit einem Mann zusammenwohnen, eine gemeinsame Kasse haben oder für ihn kochen und putzen oder mich völlig auf seine Bedürfnisse einstellen müssen, denn diese Pflichten sind wie ein Mühlstein von meinem Hals gefallen. Auch die ständige Pflicht sich zu erklären (was machst du? wo kommst du her? wo gehst du hin? warum ist dein Handy nicht rund um die Uhr an? kann ich mitkommen? usw.) vermisse ich in keinster Weise.

Suche ich dann nur eine Affäre? Ich dachte immer, in einer Affäre wäre man sich nicht treu, was mir natürlich wichtig wäre. Alles andere, das einem in der Ehe die Flügel beschneidet, will ich aber auf keinen Fall mehr.
 
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  • #2
m40
Wenn du deine Freiheit behalten willst, dann kannst du vom Mann auch nichts anderes verlangen.
Wenn du dich nicht erklären möchtest, was du machst wenn ihr nicht zusammen seit, dann verlange nicht vom Mann, dass er dir treu ist. Deine Unverbindlichkeit würde bei mir dazu führen, dass ich mich nicht nur auf eine Frau konzentriere.
 
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  • #3
Also zumindest langfristig (3+ Jahre) gehört für mich Zusammenleben zu einer festen Beziehung dazu.
 
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  • #4
Eine feste und verbindliche Beziehung kann und sollte man auch haben, wenn man nicht zusammen wohnt, z.B. in Fernbeziehungen.

Wenn ich eine Beziehung zu einem Mann und anderen Menschen eingehe, dann immer nur verbindlich und auf langfristig ausgelegt.

Affären kann und will ich nicht haben. Dafür bin ich zu tiefgründig.

w 49
 
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  • #5
Ich finde nicht, dass man das definieren muss, Hauptsache es passt für Dich!
 
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  • #6
Für mein Verständnis sind die aufgezählten Punkte (besonders das Zusammenwohnen) zumindest das angestrebte Ziel einer Beziehung, darauf arbeiten beide gemeinschaftlich hin.

Was Du wünschst, würde ich als "exclusive" Affäre (mit Treueanspruch und -versprechen) definieren. Aber von diesem Begriff hat bestimmt jeder sein eigenes Bild, daher sollte es zwischen den zwei Menschen abgeklärt und vorher begesprochen werden dann ist später auch keiner enttäuscht.

Ich persönlich halte von solchen Konstellationen nicht viel, die geforderte Treue ist ohne diese "Bänder" wahrscheinlich nicht so stark. Und ein beziehungssuchender Mensch wird unter Umständen abspringen, wenn woanders eine "richtige" Beziehung angeboten wird.

m, 55
 
  • #7
Ich kann dich sehr gut verstehen. Keine Sorge - Beziehungen können heutzutage ganz individuell gestaltet werden, und wenn du eben jemand suchst, dem Treue wichtig ist, Zusammenwohnen aber nicht (zumindest nicht so schnell), dann ist das deswegen keine Affäre.

Zugegeben - die meisten (egal ob älter oder jünger, schon mal verheiratet gewesen oder nicht) wollen nach einer Zeit zusammen wohnen. Aber auch dann muss man nicht unbedingt heiraten oder eine gemeinsame Kasse haben, und schon gar nicht muss einer die Arbeit im Haushalt alleine machen oder den anderen bedienen.

Such dir jemanden, der das alles ähnlich sieht wie du - viele Männer mögen Frauen, die in der Hinsicht so entspannt sind wie du!
 
  • #8
Die Wohnungsfrage ist doch nicht entscheidend für die Bezeichnung 'feste Beziehung'. Natürlich ist das (sollte das wohl) das Ziel einer festen Beziehung sein. Aber es ist doch Unsinn, dass man erst eine Beziehung erst fest nennen kann, wenn man zusammen wohnt.

Ob ein Paar eine feste Beziehung hat, definieren die Zwei ganz alleine. Eine feste Beziehung beinhaltet (für mich) Exklusivität!

Exklusivität bedeutet ja nicht Kontrolle/Rechenschaft ablegen müssen, sondern u. a. Vertrauen. Ich erwarte und biete Exklusivität! Wenn ich anfangen muss zu fragen, dann stimmt in der Beziehung etwas nicht mehr - und natürlich auch umgekehrt.

Wer allerdings, auch nach einer gewissen Zeit, so gar kein Bedürfnis auf Zusammenwohnen hat, sollte sich schon selbst fragen, warum er eine Beziehung unbedingt fest nennen will?
Ich will aber auf keinen Fall, da ich nach langjähriger Ehe geschieden bin, wieder mit einem Mann zusammenwohnen, eine gemeinsame Kasse haben oder für ihn kochen und putzen oder mich völlig auf seine Bedürfnisse einstellen müssen, denn diese Pflichten sind wie ein Mühlstein von meinem Hals gefallen. Auch die ständige Pflicht sich zu erklären (was machst du? wo kommst du her? wo gehst du hin? warum ist dein Handy nicht rund um die Uhr an? kann ich mitkommen? usw.) vermisse ich in keinster Weise.
Wer sagt denn, dass du das alles alleine machen musst? Das liegt doch an dir/euch bzw. euren Absprachen! Was du, FS, suchst, ist eine Affaire mit exklusiver Garantie auf die ausschließlich angenehmen Seiten des Lebens! - So etwas gibt es nicht!

In einer richtigen Beziehung kann man sich nicht nur die angenehmen Dinge aussuchen, sondern man muss das Gesamtpaket wollen.

Das bedeutet ja nicht, dass man sich dem Partner in allen Belangen unterwerfen/unterordnen sollte. Mit und bei gegenseitiger Wertschätzung/Zuneigung , sollten erwachsene Paare in der Lage sein, sich die weniger angenehmen Dinge gerecht aufzuteilen. Außerdem sollte niemand ständig Rechenschaft über seine Zeit ablegen müssen. Das sind doch alles Dinge, die Menschen sich freiwillig gefallen lassen und somit sich auch nicht beschweren sollten. Es kommt doc immer darauf an, was man selbst zuläßt!

Wer aber schon anfängt, gegenseitig aufzurechnen, bevor er überhaupt eine Beziehung hat, sollte sich lieber gar keine wünschen. Der soll ehrlich sein und seine Wünsche klar definieren - das heißt, eine Affaire auch eine Affaire nennen.

Das alles ist unabhängig von einer gemeinsamen Wohnung.
 
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  • #9
liebe fs,

eine feste beziehung hast du, wenn beide davon überzeugt sind, dass es eine feste beziehung ist. das hat nichts mit zusammen wohnen oder konventionellen arbeitsverteilungen zu tun.

dir alles liebe

w
 
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  • #10
Dein angestrebtes Beziehungsmodell gibt's schon. Es heißt: "living apart together". Getrennt wohnen, aber nicht alleine sein. Treue inklusive.

Das ist ein Modell für schrullige Menschen: Zu viele Eigenheiten um es gemeinsam auszuhalten, aber noch nicht krank genug um Hilfe zu brauchen. Im Fall des Falles bezieht man später die gleiche Seniorenresidenz, mit getrennten Zimmern, natürlich.

m
 
  • #11
Natürlich kann man auch eine Beziehung haben ohne zusammen zu leben. Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen. Ich konnte es mir auch jahrelang nicht vorstellen wieder mit einem Partner zusammen zu wohnen, auch aus ähnlichen Gründen wie du. Aber man soll niemals nie sagen, manchmal kommt es ganz anders. Es gibt durchaus auch Männer, die sich die Hausarbeit teilen und nicht ständig jeden Schritt kontollieren.Ich hatte auch Glück und das wünsche ich dir auch. w51
 
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  • #12
Liebe FS,
ich kann dich gut verstehen. Ich denke nicht, dass du es als Affaire bezeichnen musst wenn du nicht über ein Zusammenleben nachdenkst. Eine Beziehung ist dann fest wenn beide es so sehen. Sie kann sowohl in lockerem "ich schlafe heute bei dir und am wochenende können wir bei mir schlafen" bestehen als auch im direkten Zusammenleben.
Es kommt nur auf dich und deinen Partner an. Solltest du jemanden kennen lernen, der sich jemanden wünscht der bei ihm lebt, mit dem er jeden Morgen aufwachen kann, dann wirst du dich eh mit der Zeit von ihm zurück ziehen oder er von dir, vlt. aber ist der Mann auch so umwerfend, dass du dich noch mal traust ;-)

Viel Glück!
 
  • #13
Es gibt doch genug Männer, die das wollen: Freizeitunternehmungen, Sex und sich mit abgegrenzter Zeit besuchen. Das ist definitiv nichts für mich, aber gerade viele ältere Leute, die sich allein gut etabliert haben, mögen das.
 
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  • #14
Ich finde sowieso dass das Wort Beziehung in diesem Forum viel zu sehr mit einer Ehe gleichgesetzt wird. Erinnert euch doch bitte mal an eure Studentenzeit. Sicher haben die meisten dort auch einen Partner gehabt, mit dem man nicht zusammen gewohnt hat und auch keine gemeinsame Kasse hatte. Habt ihr das dann als Affaire bezeichnet? Also ich nicht.
 
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  • #15
Liebe FS, ich kann dich gut verstehen.
Männer profitieren einfach zu 100% mehr vom Zusammenziehen als Frauen, weil doch wieder der Großteil des Haushalts an der Frau hängenbleibt.
Ich will auch für einen Mann nicht mehr kochen, waschen putzen. Zumindest nicht täglich und selbstverständlich.
Es gibt sehr viele feste Beziehungen in meinem Bekanntenkreis, in denen die Partner getrennte Wohnungen haben, gerade nach einer Ehe! Und die sind sich natürlich treu!
Was das für eine Logik sein sollte, zu sagen: "Wenn du nicht mit mir zusammenziehst, bin ich Dir auch nicht treu", verstehe ich nicht!?
Ich will nicht das kostenlose dumme Dienstmädchen mehr sein! Basta!
Aber eine liebevolle Partnerschaft geht doch trotzdem!?
Ich möchte auch nicht jeden Tag und Abend mit meinem Partner verbringen MÜSSEN.
Ist doch schön, wenn jeder sein eigenes Leben hat, deshalb kann es trotzdem ein WIR geben.
Du musst Dir eben nur einen Mann suchen, der sich nicht an eine Frau dranklicken will, wie an seine Mama.
Leider gibt es ja jede Menge unselbständige Typen, die weder kochen noch eine Wohnung einrichten können und auch nur einen spärlichen Freundeskreis haben.
Aber es gibt auch andere Männer, die es schätzen, dass sie weiterhin Freiheiten haben, wie im Singlestatus und sich auch nicht stündlich erklären müssen, wo sie sind und warum sie heute Abend keine Lust haben zu kommen.

w,40
 
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  • #16
Feste Beziehung bedeutet für mich vor allem Treue, zueinander stehen.

Zusammenwohnen ist m.E. nicht erforderlich, so hat jeder die Freiheit auch mal für sich zu sein.

Allzu weit sollte man dann aber doch nicht entfernt sein. Auf die Möglichkeit, sich spontan zu sehen, sei es für Unternehmungen oder für einen schönen Abend Zuhause würde ich auf Dauer nicht verzichten wollen.
 
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  • #17
M40
Ich bestreite dass Männer beim Zusammenziehen zu 100% von Frauen profitieren. Die letzte Frau welche ich traf konnte weder besonders kochen noch Backen, Wäsche mache ich auch selber. Einige Frauen scheinen sich doch etwas viel einzubilden, entweder eine Frau will mich komplett oder sie kann weiter für sich in ihrer Wohnung bleiben.
 
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  • #19
m40
Wenn du deine Freiheit behalten willst, dann kannst du vom Mann auch nichts anderes verlangen.
Wenn du dich nicht erklären möchtest, was du machst wenn ihr nicht zusammen seit, dann verlange nicht vom Mann, dass er dir treu ist. Deine Unverbindlichkeit würde bei mir dazu führen, dass ich mich nicht nur auf eine Frau konzentriere.
Was hat persönliche Freiheit denn mit Untreue zu tun? Man kann auch treu sein, ohne sich auf Schritt und Tritt zu erklären. M
 
  • #20
Suche ich dann nur eine Affäre? Ich dachte immer, in einer Affäre wäre man sich nicht treu, was mir natürlich wichtig wäre. Alles andere, das einem in der Ehe die Flügel beschneidet, will ich aber auf keinen Fall mehr.
@FS Hast Du schon mal darüber nachgedacht, ob Du vielleicht durch deine Ehe ein etwas verschobenes Bild einer Beziehung hast, die auf Geben und Nehmen basiert?

@7
Exklusivität bedeutet ja nicht Kontrolle/Rechenschaft ablegen müssen, sondern u. a. Vertrauen. Ich erwarte und biete Exklusivität! Wenn ich anfangen muss zu fragen, dann stimmt in der Beziehung etwas nicht mehr - und natürlich auch umgekehrt.
Das ist richtig, und nicht unmöglich aber es fordert enormes Vertrauen vom Partner, und ob man das aufbauen kann, wenn beide über 40 sind, also schon einiges erlebt haben, ev. noch Onlinedating im Spiel ist und vielleicht noch eine Fernbeziehung, da wird es schon schwierig.
 
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  • #21
Was hat persönliche Freiheit denn mit Untreue zu tun? Man kann auch treu sein, ohne sich auf Schritt und Tritt zu erklären. M
Wenn ich jemandem wirklich nah bin, dann erzähle man sich ales. Warum sollte ich in einer festen Beziehung meinem Partner bestimmte Sachen nicht erzählen wollen, wohl nur weil es nur eine lose Beziehung ist.
 
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  • #22
Wenn ich jemandem wirklich nah bin, dann erzähle man sich ales. Warum sollte ich in einer festen Beziehung meinem Partner bestimmte Sachen nicht erzählen wollen
Vielleicht, weil es lästig ist, ständig Rechenschaft ablegen zu müssen, wann man wo gewesen ist und warum? Für alles ein Alibi haben zu müssen, weil sonst sofort der Verdacht aufkommt, man habe sich in den Lückenzeiten irgendwo fremdgepaart? Oder aber damit leben zu müssen, daß dem Partner – wie Gast m40 so schön darlegt – dieses Nicht-Erklären auch gleich als Rechtfertigung für eigenes Fremdgehen dient? Na, toll.

Also ich möchte keine Partnerin haben, bei der ich nur tun darf, was sie interessiert, weil sie jegliches Ausleben anderweitiger Interessen mit aushäusigem Ausleben des Sexualtriebs gleichsetzt (was denn auch sonst? Es gibt ja auf der Welt keine anderen Interessensgebiete als #1 die eigenen und #2 Sex) und dasselbe dann auch für sich beansprucht.
 
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  • #23
m38
Da ja Frauen so leben wollen wie es #22 beschrieben hat, scheint mir das als Mann das bevorzugte Modell. Die Frauen wollen es ja so wie oben beschrieben, dann werde ich mich als Mann natürlich nicht verweigern. Die Frauen wollen keine Kontrolle, dann haben sie über den Mann auch keine, ist dann ihr Risiko.
 
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  • #24
Ja da liest man mal wieder wunschvater des Gedankens heraus..

Am liebsten hätten es die Frauen doch so das sie the one and only für ihren Partner sind aber gleichzeitzig völlige unabhängigkeit, Freiheit und Selbstbestimmung..

Hört sich mal alles wieder sehr schön , gleichberechtigt und fair an..

Was man seinem Partner damit jedoch signalisiert ist..

Ich kann gut mit dir, aber ich kann auch ohne dich...

Wer dies ständig vom Partner signalisiert bekommt wird sich nach dem Stellenwert beim Partner fragen und früher oder später weg sein...

Es geht eben einfach in der Praxis nicht lange gut gleichzeitig eine feste und lockere Beziehung zu führen..

Die hohe Zahl der singles bestätigt das Sie immer wieder an diesen "IDEALVORSTELLUNGEN" scheitern.
 
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  • #25
Die Meinungen der meisten Männer zu diesem Thema toppen meine Befürchtungen bezüglich männlicher Geisteshaltung noch um Längen. Nun wird mir zum ersten Mal klar, dass die Rechtfertigungen "Du wärest nie zu mir gezogen" u.ä. nicht nur blöde Ausreden fürs Fremdgehen waren, sondern dass Männer meinen das Recht zu haben, eine Frau sexuell zu betrügen, zu lügen und mehrgleisig zu fahren, weil sie nicht der Mittelpunkt des Daseins ihrer Partnerin sind.

An anderer Stelle hier im Forum habe ich sogar gelesen, ein Mann suche eine Frau, die mit ihm im Notfall unter der Brücke schlafen würde. NA TOLL!!!
Am besten läßt sie sich, wie früher in Indien gleich mitverbrennen, wenn ihr Gatte verstirbt.
Der Mann, mit dem ich unter der Brücke schlafen würde, ist noch nicht geboren und so dringend brauche ich keinen Mann, dass ich mich von ihm abhängig mache. Wer nicht ohne seinen Partner leben kann (was offenbar eine männliche Wunschvorstellung ist), hat eine abhängige Persönlichkeit, kann sich nicht selbst ernähren und kann mit seinem Selbstwertgefühl auf Stelzen unterm Teppich laufen. Das nennt man nicht Liebe, sondern das ist lebensuntüchtig!

Hoffentlich lesen diese männlichen statements mal meine ebenfalls gebildeten und finanziell unabhängigen Geschlechtsgenossinnen, die meinen da draussen würden irgendwelche "wundervollen Männer" auf sie warten, wie einige Damen sich im Forum schon artikuliert haben.

Und dann klagen und beschweren sich Männer noch, wenn ihre ehemalige abhängige Traumfrau nicht ohne ihre Kohle klarkommt und jammern rum über die bösen Frauen, die sie abzocken, wenn diese Idealbeziehug in die Brüche gegangen ist.

Danke, ich habe fertig und gehe kotzen.
 
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  • #26
M40
Wenn Frau ihre Freiheit behalten will, dann ist es für mich keine feste Beziehung sondern eine Affäre. Sie kann tun und lassen was sie will, dann bitte aber nicht aufregen, wenn Mann diese Freiheit auf seine Weise auslebt.
Frauen wie #24 vermischen hier gern etwas, Verbindlichkeit einfordern hat nichts damit zu tun, dass der Mann nicht auch alleine klar kommen könnte. Ich komme gut alleine klar. Lauwarme Beziehungen werde ich nicht eingehen, wo Frau ihre Freiheit behalten will. Da kann ich mir auch eine Affäre suchen, ist aus meiner Sicht dann die ehrlichere Variante, wenn Frau es nicht verbindlicher möchte. An einer Beziehung zu arbeiten ist anstrengend, wenn man es ernst nimmt. Wer das nicht will, versucht scheinbar heutzutage nur den angenehmen Teil mitzunehmen, indem auf Verweis der eigenen Unabhängigkeit getrennte Wohnungen und Ähnliches vorgeschoben werden.
 
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  • #27
Ich auch. Ich finde nämlich deine Einstellung ziemlich arrogant. Du urteilst über Männer ganz pauschal, weil sie nicht deinen Vorstellungen entsprechen und andere Wünsche haben als du. Gleichzeitig reflektierst du kein bisschen über deine eigenen Einstellungen und wie diese von anderen gesehen werden könnte. Das finde ich eine furchtbare Geisteshaltung. Aber wer sagt, dass die Welt in der du lebst die bessere ist?

Ja, ich will im Leben meiner Partnerin eine zentrale Rolle spielen, ich will für sie der wichtigste Mann in ihrem Leben sein. Was ist falsch daran? Für mich ist sie dafür die wichtigste Frau in meinem Leben. Das ist nicht ausnutzen, das nennt man BEZIEHUNG.
Ja, meine Partnerin ist von mir abhängig. Ich bin aber auch von ihr abhängig. Spätestens wenn man mal jemanden erlebt hat, dessen Partner(in) gestorben ist, und der/die um ihn/sie trauert, dann weiß man, dass echt zu lieben auch bedeutet, sich vom anderen (aus freien Stücken) abhängig zu machen. Sich von niemandem abhängig machen zu wollen ist nicht selbstbestimmt und frei, es ist feige. Eben der beste Weg um das Schönste im Leben zu verpassen.

Also hör auf über Männer zu schimpfen und akzeptiere, dass andere (Männer wie Frauen) eben anders sind als du!
 
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  • #28
zu #26:
Die Abhängigkeit voneinander die Du als positiv und wünschenswert beschreibst, nennt man nicht "Beziehung", sondern SYMBIOTISCHE BEZIEHUNG und das ist durchaus negativ besetzt unter Sozialwissenschaftlern.
 
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  • #29
Ich kann gut mit dir, aber ich kann auch ohne dich...

Wer dies ständig vom Partner signalisiert bekommt wird sich nach dem Stellenwert beim Partner fragen und früher oder später weg sein...
Ohne den anderen können und ohne den anderen wollen sind zwei Paar Stiefel. Natürlich kann ich auch alleine über eine blühende Löwenzahnwiese laufen, aber Hand in Hand mit der Frau, die ich liebe, gefällt es mir halt entschieden besser. Hätte diese Frau aber keinen Sinn für so etwas, würde ich es halt alleine tun. Meinetwegen kann sie in dieser Zeit dann ihren Stellenwert bei mir hinterfragen...!
 
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  • #30
Die Eingangsfrage war von einer geschiedenen Frau im fortgeschrittenen Alter gestellt worden und bezog sich mehr auf die Generation um 50+ mit mehreren gescheiterten Beziehungen, erwachsenen Kindern u.ä. - Lebenseinstellungen verändern sich i.d.R. mit der Zeit und romantische Fantasien, die sich um das Hand in Hand Umherhüpfen auf Sommerwiesen und die never ending lovestory drehen, hat man in dem Alter i.d.R hinter sich gelassen. Es sei denn man ist vollkommen unreif, hat aus Erfahrungenn nichts gelernt oder ist auf Droge :)
 
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