• #1

Was tun, wenn es in der Ehe nicht mehr klappt?

Die letzten 2 Jahre waren in unserer Ehe nicht einfach. Viel Stress, viel Alltag ( Kinder, Haus ,Job ). Das Eheleben blieb etwas unbemerkt von meiner Seite her auf der Strecke, nach 17 Jahren. Als es mir aufgefallen ist und ich mich wieder intensivst um meine Frau gekümmert habe, merkte ich Wie sie immer mehr "Zu" gemacht hat und aus dem Weg gegangen ist. Wochenlang ging das so. Bis ich sie endlich zur Rede stellen konnte. Sie hat sich in den letzten 2 Jahren Tag für Tag weiter von mir entfernt. Es gibt da einen anderen für den sie tiefergrundige Gefühle hegt ( was immer auch das bedeutet ?) Für mich empfindet sie eher Freundschaft. Und bittet um Zeit sich zu entscheiden wie es mit uns weiter gehen soll. Ich habe natürlich probiert ihr zu zeigen wie sehr ich sie liebe, sie weiß das sagt sie. Wir ewissen auch was in den zwei Jahren schief gelaufen ist und das alles Abstellraum ist. Komme ich ihr mit meiner gezeigten Liebe zu nahe, macht sie wieder dicht. Ich habe keine Ahnung wie ich mich verhalten soll. Irgendwie muß ich ihr dich zeigen können wenn man was ändert geht's wieder voran. Ich kann doch nicht neutral in der Ecke sitzen und abwarten bis such Madame entschieden hat und mir meine Zukunftsgedanken machen.
 
  • #2
Mehr muss man nicht wissen. Und du willst was ändern damit es weiter geht??? Fang bei dir an und bei der Einstellung deiner Frau gegenüber. Solange du sie als "Madame" siehst spürt sie das und macht dicht - sie ist nicht doof.
Warum hast du sie nicht gefragt, was es mit diesem anderen Mann auf sich hat und wie weit das geht? Sollte da was Handfestes passiert sein dann musst du dir sehr, sehr gut überlegen, wie DU weiter machen willst mit ihr. Aber WENN du euch eine ernsthafte Chance geben willst, dann sicher nicht mit der "Madame"-Einstellung.
Und noch was - warum musst du warten? Wenn es dir nicht passt triff du doch die Entscheidung oder setze ihr eine Frist. Wie lange braucht man denn für sowas? Sie entfernt sich seit 2 Jahren von dir, da wird sie sich wohl ihre Gedanken gemacht haben, wie es weiter gehen soll auf Dauer.
 
  • #3
Werter Willibald,

mit Verlaub, aber ich denke, wenn jemand so bei wildfremden Menschen in einem anonymen Forum über seine Gattin schreibt, die er angeblich liebt,

und um die er vermeintlich kämpft, nachdem er sie lang genug vernachlässigt hat, ist da Hopfen und Malz verloren...

Spricht nicht gerade von Liebe, Reue und der wirklich langfristigen Bereitschaft, etwas zum Besseren zu ändern, sondern nach einem Mann, dem die Flatter geht, weil die Ehefrau auf dem Absprung ist, und dem allmählich bewußt wird, was dann auf ihn zukommt, wenn die Frau weg ist.

Will sagen, dass Du zumindest mit Deinem Beitrag auf mich nicht den Eindruck erweckst, als liege Dir wirklich von Herzen etwas an Deiner Frau... vielleicht an Deiner Ehe, weil sie so schön bequem ist. Kann mich natürlich auch täuschen, aber man kann ja immer nur das Geschriebene aufnehmen, weil man die Leute hier nicht persönlich kennt.

Ich denke, Du kannst gar nichts machen, außer abwarten oder selbst gehen. Was willst Du denn sonst machen?

Deine Frau weiß, dass Du die Ehe erhalten willst, aber scheinbar nicht, ob sie sie erhalten will. Sie hat mehr Gefühle für einen anderen Mann als für Dich und wird ja vermutlich auch regelmäßig mit diesem intim sein, auch wenn sie Dir das nicht auf die Nase bindet.

Ich weiß nicht, ob Deine Frau auf dem Absprung ist oder ob sie letztendlich bleiben wird, das wird die Zeit zeigen. Aber Euer Eheleben wird sich nie mehr wiederbeleben lassen, wenn die Gefühle weg sind. Ihr könntet die Ehe nur beständig erhalten... aber ob Euch das emotionale Zufriedenheit in Eurem weiteren Leben bringt? Ich denke, der point of no return ist überschritten... entweder Du wartest ab, was lange dauern könnte oder Du machst den Schritt und gehst, was Du ja eigentlich nicht willst. Vieles im Leben kann man leider im NACHHINEIN nicht mehr revidieren...
 
  • #4
wenn jemand so bei wildfremden Menschen in einem anonymen Forum über seine Gattin schreibt, die er angeblich liebt,
Sehe ich anders. Ich kann nachvollziehen, dass der FS mit Sarkasmus schreibt. Er ist verletzt, ratlos auf der einen Seite und auf der anderen Seite wütend. Schließlich lässt "Madame" sich wirklich reichlich Zeit ihre gesprochenen Worte in die Tat umzusetzen. Teilt dem FS mit, dass sie ihn nicht mehr liebt, bleibt aber weiterhin schön dreist und frech in den gemeinsamen vier Wänden. Wo soll sie auch hin? Der Andere/Neue hat vermutlich seine bestehende Beziehung noch nicht beendet, vielleicht will er auch gar nicht und hält die Frau des FS hin. Somit bleibt "Madame" gar nichts übrig als Zuhause inkonsequent rumzueiern.

Lieber FS: Fahrende Leute soll man nicht aufhalten und du lasse dich nicht für dumm verkaufen. Deine Frau belügt dich, betrügt dich, und das seit langer Zeit. Ihre Entscheidung gegen dich ist bereits gefallen, deshalb macht sie auch dicht wenn du reden willst. Bedenke: Gibt der Andere grünes Licht ist sie weg. Darauf würde ich nicht warten, sondern würde dem Ganzen in der Gegenwart und zwar sofort das gerechte Ende setzen. Sie soll ihre Koffer mit dem Nötigsten packen und sich in einem Hotel einquartieren. Da kann sie über sich, dich und Gott und die Welt nachdenken.
 
  • #5
Die letzten 2 Jahre waren in unserer Ehe nicht einfach. Viel Stress, viel Alltag ( Kinder, Haus ,Job ). Das Eheleben blieb etwas unbemerkt von meiner Seite her auf der Strecke, nach 17 Jahren.
Tja, lieber Willibald!

Als dir endlich klar wurde, dass deine Frau sich von dir entfernt - und Gefühle für einen anderen Mann entwickelt hat, war es bereits zu spät. Du hast ganz einfach ihre Bedürfnisse zu lange vernachlässigt.

Kurz und knackig:

Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen und du wirst wohl eine Zukunft ohne Madame planen müssen.
 
  • #6
Ich war sehr bei Dir, bis "Madame" ins Spiel kam. Da hast Du Dich verraten. Das zeugt von ganz viel Wut und viel Unverständnis, weil Deine Bemühungen nicht anerkannt werden. Sie es Dir nicht dankt, dass Du Dich wieder einbringst und vermeintlich etwas für Eure Ehe tun möchtest. Sie macht ihr Ding. Sie war allein , Du wahrscheinlich auch und sie hat jemanden getroffen, der für sie da war und ihr all´das gab und gibt was sie von Dir nicht mehr haben konnte. Tja, und dann kommt immer das böse Erwachen. Dieses mal ist es umgekehrt. Oft gehn´ die Männer fremd....doch all´das nützt nichts mehr. Es ist wie es ist. Nein, Du mußt nicht in der Ecke sitzen. Auch Du kannst eine Entscheidung treffen und handeln. Bleiben oder gehen.
Trotzdem würde ich Euch raten, den Dialog zu suchen. Am besten mit einem Mediator. Denn ich glaube kaum dass ihr momentan in der Lage seid, Euch neutral zu begegnen um gute Beziehungsarbeit zu leisten.
 
  • #7
Ich finde diesen "Madame"- Spruch auch wirklich furchtbar.

Ich weiß ja nicht, ob du sowas schon öfter zu ihr persönlich gesagt hast, aber wenn mein Partner mich so nennen würde, wäre bei mir auch alles dicht.

Ich habe schon oft Leute getroffen, die ihre Frauen so nannten (im Guten, wie auch im Bösen), und mir hat es da immer den Magen zusammengezogen. Das klingt irgendwie so prollig.

Aber das mal beiseite:
Offenbar gibt es da schon seit 2 Jahren Rückzug und jemanden anderen. Und egal, ob du in der Vergangenheit Fehler gemacht hast oder nicht, ich würde sie ganz klar darauf ansprechen, ob sie an eurer Ehe noch interessiert ist oder nicht. Wenn dann von ihrer Seite aus Rumgeeier kommt, dann würde ich ihr an deiner Stelle die Entscheidung abnehmen. Am Ende entscheidest du, wer auf deinen Gefühlen herumtrampelt. Ich würde mich nicht in einen monatelangen Wartezustand versetzen lassen, sondern die Entscheidungen für mein Leben gerne selbst treffen. In dem Falle hat sie ja Macht über dich, wenn sie dich hinhält. Du kannst dich in einer solchen Konstellation doch nur zum Kasper machen. Würde ich nicht mitmachen, wenn ich du wäre.

Gut, andererseits hat sie um Zeit zur Entscheidung gebeten. Ich würde zumindest eine Entscheidungsfrist setzen, also mir überlegen, wie lange ich aushalten kann, auf eine Entscheidung zu warten. Wenn diese Frist vorbei ist, und immer noch nichts kommt, würde ich tätig werden. Schließlich hatte sie zwei Jahre lang Zeit, denn da ging ja ihr Rückzug los.
 
  • #8
Ich habe keine Ahnung wie ich mich verhalten soll
Ganz abstrakt und viel zu einfach gesagt: Wie es Dir für Dich am besten erscheint, allerdings ohne dabei von ihrer Reaktion abhängig zu sein. Dh. zu sehen, wie lange Du den Zustand gefühlsmäßig - nicht vom Kopf oder vom überlegenen Stolzgefühl mit "Madame"-Formulierungen her - aushalten kannst, wie lange Du ihr Dein Bemühen zeigen willst, und ab wann Du selber mit der Ehe abschließt, weil Du den Zustand nicht mehr haben willst. Denn es kann ja sein, dass sie sich nicht entscheiden kann.

Ich finde es auch daneben, vom Ehepartner zu verlangen, er möge doch warten, bis man sich für den einen oder anderen entschieden hat. Aber sie wird es nicht verlangt haben, sondern nur ihre Verwirrung so ausdrücken, denke ich mal. Und die Situation ist ja nun nicht so, dass Du nicht meinst zu wissen, woher es kommt, dass es nun so ist. Dh. der knallharte Schnitt wird Dir auch nicht passend erscheinen. Also musst Du sehen, wie Du es aushältst. Vielleicht liegen die Probleme auch viel tiefer und es ging gar nicht um Deine Zuwendung an sich, sondern, dass sie irgendwo schon festgestellt hat, dass sie die Ehe auch MIT Deiner Zuwendung nicht mehr passend findet für sich.

Ich würde überlegen, ob ich mich die letzten Jahre nicht mehr um meine Beziehung gekümmert habe, weil ich sie auch nicht mehr will, nicht schätze, nicht brauche, weil ich sie einengend finde oder so. Ich würde überlegen, was es war, warum es so kam. Wenn es Freiheitsdrang war, ist es was anderes als materielle Not o. Erschöpfung. Eine Anstrengungsphase ist was anderes als eine Entpuppung eines Charakterzuges, der vorher verborgen war. (ich kenne eine Bez., die kaputt ging, weil der Mann plötzlich in Machtposition kam. Da ließ er sich zu Hause auch nicht mehr so kommandieren, mutierte seinerseits zum Diktator. Die Frau konnte mit seinen neuen Bekannten nichts anfangen, weil zu oberflächlich, er mochte das aber als "höhere Elitewelt", also brach das ganze auseinander)
Ich würde überlegen, ob ich meinen Beziehungsanteil schon immer viel wichtiger fand als ihren und sie das merken ließ. (Mich stört auch die Bezeichnung "Madame" - wie siehst Du sie überhaupt? Man könnte Dich auch den "Monsieur" nennen, der meint, mit x Wochen Zuwendung wäre nun aber auch mal alles wieder gut und die Frau möge sich einkriegen.).

Dass Du Dich nun wieder bemühst, ist ja anscheinend nicht die Lösung des Problems, vielleicht war das dann auch eher nicht das Problem, zumindest nicht am Schluss. Wenn die Beziehungsbasis wirklich gut und gesund ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass einer den anderen so vernachlässigt, dass er sich wen anderes sucht, oder andersrum, man wg. 2Jahren "Vernachlässigung" drüber nachdenkt, alles hinzuschmeißen.
 
  • #9
Ganz eine einfache Frage: Sehe ich es richtig, dass Deine Frau schon seit zwei Jahren fremdverliebt ist? Irgendwie kann man sich das aus Deinen Zeilen zusammenreimen. Es wäre also bereits vor der Streßphase gewesen...
ErwinM, 48
 
  • #10
Es gibt da einen anderen für den sie tiefergrundige Gefühle hegt ( was immer auch das bedeutet ?) Für mich empfindet sie eher Freundschaft.
Du hast doch schon die Antwort bekommen. Sie liebt dich nicht mehr. Sobald der andere Mann mir ihr zusammen sein will, ist sie weg.
Willst du wirklich eine Frau küssen, in den Arm nehmen, schlafen etc. die dich nicht liebt? Die keine leidenschaftlichen Gefühle für dich hat? Die nur aus Pflicht mit dir schläft?

Fast 20 Jahre, das ist eine lange Zeit. Ich kann mir vorstellen, wie unangenehm und unbequem es sein muss, sein ganzes Leben nun um zu stellen. Bist du sicher, das du Sie liebst? Ist es vielleicht nicht nur Gewohnheit und Angst vor einem neuen Leben?

Wenn du dir die Fragen beantworten kannst, wirst du wissen, was der richtige Weg für dich ist.
 
  • #11
Ja, das ist das was Frauen unter 'Verbindlichkeit' verstehen. Kaum trägt Mann sie nicht mehr auf Händen hat sie schon einen anderen Kerl an der Leine, aber das schöne Haus und den Wohlstand will sie natürlich nicht aufgeben.
Wir hatten hier in den letzten Wochen einige Diskussionen zum Thema Verbindlichkeit und Treu. Fast einhellig wurde von den Frauen hier die Bereitschaft zur Verbindlichkeit der Männer beklagt. Und nun innerhalb kurzer Zeit schon der zweite thread in dem einen Mann Hörner aufgesetzt werden. Also wenn ich die letzten Wochen hier im Forum Revue passieren lasse, komme ich zu dem Schluß, dass Frauen das Seitensprunggeschlecht sind.

Und mein lieber @Willibald sei vorsichtig mit bestimmten Wörtern 'Madame', 'meine lieben Damen' und 'Mädchen' kommen ganz schlecht an. Du siehst, dein Problem wird gar nicht mehr zur Kenntnis genommen, es wird gleich auf dir rumgehackt. (@NormaJean ausdrücklich ausgenommen) Sprache ist halt die Macht der Gebildeten / Intellektuellen. Ich habe es im linken politischen Zusammenhängen immer wieder erlebt. Wichtiger als deine Taten und Gedanken ist es die richtigen Wörter zu finden.

Was du nun tuen sollst?
Also ich würde meinen Koffer packen und ausziehen, ihr das Konto sperren (oder einen Großteil des Geldes auf mein Konto leiten) und mir eine schöne Zeit mit Clubs, Bars und sonstigen Vergnügungen machen. Natürlich kannst du auch sie rausschmeissen, aber wegen der Kinder ist es wohl besser wenn du ihr das Haus erstmal lässt.
Mach was du willst, nur nicht passiv abwarten bis sie sich entschieden hat.

Übrigens: In der Dominikanischen Republik kann Mann auch schön leben und dort kannst du nicht dazu gezwungen werden an sie Unterhalt zu zahlen.
 
  • #12
Ob dieses "Madame" nun angebracht war oder nicht, kann man diskutieren, sagt aber nichts über den FS aus. Ein einziges Wort sollte man nicht auf die Goldwage legen!

Lieber FS,

So einen Thread wie deinen lesen wir fast jede Woche. Du wirst merken, dass du dir oft anhören musst, dass du schuld bist, weil du deine Arme Frau vernachlässigt hast und ja auch nicht nett über sie sprichst (Stichwort Madame). Ich kann und möchte das nicht beurteilen, aber ganz ehrlich, du steckst in einer Situation die dir nicht gefällt, warum änderst du sie dann nicht?

Du musst dich nicht verbiegen und ihr deine Liebe zeigen, denn es ändert sowieso nichts mehr an der Tatsache, dass sie zu einem anderen Mann tiefere Gefühle hat, als zu dir. Worauf wartest du dann noch? Warum lässt du dich hinhalten?

Wenn deine Frau bei dir bleibt, dann nur weil es für sie aus irgendwelchen Gründen keine Zukunft mit dem anderen Mann gibt. Wärst du damit zufrieden? Dann bleibt dir nichts anderes übrig als zu warten. Ich sage dir aber heute schon, dass es nur ein Aufschub wäre und beim nächsten Mann der ihr Herz berührt und der frei ist, ist sie weg. Wer bleiben will bleibt, wer gehen will geht, egal was man tut. Mir tun Männer leid, die sich hinhalten lassen, für dumm verkaufen lassen und eine Frau zurück wollen, die ganz offen kommuniziert das sie nur noch Freundschaft für ihn empfindet.

Deine persönliche Grenze ziehst du selber. Wenn ich du wäre, würde ich ihr eine Frist setzen bis wann ich eine Entscheidung möchte und dann meine Konsequenzen daraus ziehen.
Bewahre dir dein letztes bisschen Stolz und lass dich nicht hin halten! Deine Frau weiß schon heute, was sie will, nämlich den anderen Mann und nicht dich. Sie will sich nur eine Tür offen halten, für den Fall das ihr Neuer doch nicht mitspielt, denn du bist immerhin besser als alleine zu sein. Es ist immer das gleiche Spiel, mit immer dem gleichen Ausgang!
 
  • #13
So, Butter bei die Fische. Das war nur der Anfang. Die besagten 2 Jahre habe ich in einer Scheinwelt verbracht ausgelöst dadurch weil ich mich für meine Familie komplett aufgearbeitet habe damit wir die Schulden zahlen können vom Haus. Depression und Burnout waren die Folge. Ich War nie krank in der Zeit, hab mich immer in die Arbeit geschleppt voll gepumpt mit Medikamenten. In der Freizeit eine Therapie nach der nächsten bis mir ein Arzt erzählen wollte ich hätte Krebs. Bum das hat dann auch noch eingeschlagen. Alles habe ich verkraftet und fleißig mein Ziel vor Augen gehabt und als ich alles überwunden hatte Kam dann meine Frau an mit ..... ihr wißt schon. Im normal Fall wäre ich 6-9 Monate auf Kur gegangen. Kein Arbeit keine Bezahlung groß. Haus weg. 3500 € Kredit sind net wenig. Ich habe alles gegeben und das ist dann der Lohn ?
 
  • #14
Also was sich so viele an "Madame" aufziehen, kann ich nicht nachvollziehen. Der Fragesteller ist sauer und natürlich ist es etwas ironisch gemeint... die beiden sind 17 Jahre zusammen... hört ihr niemals, wie Männer untereinander über ihre Frauen sprechen? Da ist es geradezu liebevoll und harmlos.

Das nach solanger Zeit auch für die Frau Langeweile aufkommt oder sie sich in einen anderen verguckt, ist ja nun nicht so ungewöhnlich.

Lieber Fragesteller, auch wenn es sich falsch anfühlt nach Madames Pfeife zu tanzen, würde ich doch mal - um die Ehe zu retten - darüber nachsinnen, was sie denn immer alles so bemängelt hat in all den Jahren.

In den meisten Fällen ist es doch so, dass die Frauen sich mehr Hilfe im Haushalt wünschen oder mehr romantische Aufmerksamkeit von ihrem Mann.

Ich denke du hast nur eine Chance, wenn du dich als Mann und Liebhaber für sie wieder interessant machst - was nicht heißt, dass du ihr zu Füßen kriechen sollst oder ihr nachlaufen.

Ändere irgendetwas an dir zu deinen Gunsten zB. dein Outfit, deine Sportlichkeit was auch immer verbesserbar ist.
Wenn Sie die Mithilfe im Haushalt bemängelt, dann mach halt einfach etwas mehr.
Und dann lass dir doch einfach mal etwas Schönes für euch beide einfallen. Einen Ausflug etwas Wellness nett essen gehen irgendetwas was sie gerne macht und was auch dir Spaß macht.

Dasitzen und auf ihre Entscheidung warten ist sicher der falsche Weg, zumindest wird dabei nichts rauskommen, was du möchtes, denn das Gras ist auf der anderen Seite des Zauns immer grüner.

Unabhängig davon würde ich ihr aber auch klar machen, dass ich nicht ewig darauf warten werde was sie will.
 
  • #15
Mehr muss man nicht wissen. Und du willst was ändern damit es weiter geht??? Fang bei dir an und bei der Einstellung deiner Frau gegenüber. Solange du sie als "Madame" siehst spürt sie das und macht dicht - sie ist nicht doof.
Sehe ich genauso. Das sagt viel über dich aus.
Der Fall erinnert mich sehr stark an meine eigene Ehe.

Kann es sein, dass sie die Jahre über immer wieder Signale gesendet hat, du sie aber nicht hören wolltest? Frag sie mal.

Nun hast du es bemerkt, dass die Ehe nicht mehr läuft, möchtest alles wieder umkehren und erwartest, dass sie so von jetzt auf gleich mit wehenden Fahnen zu dir zurück kommst.
Was sich in 2 Jahren entwickelt hat, kannst du nicht in ein paar Wochen wieder umkehrt? Was machst du eigentlich dafür?
Du näherst dich ihr und glaubst, das reicht schon? Da würde ich auch zu machen.
Du verstehst sie nicht und das merkt sie. Du musst nicht die Situation ändern sondern deine Einstellung zu ihr, sonst ist es klar, wohin die Reise geht.
 
  • #16
Ich kann doch nicht neutral in der Ecke sitzen und abwarten bis such Madame entschieden hat und mir meine Zukunftsgedanken machen.
Doch. Kannst Du.
Ist aber nicht die Frage. Die Frage ist, was willst DU? Mach das was Du willst. Wenn abwarten blöd ist, dann geh. Nur weil sie jahrelang ausgeharrt hat, als Du sie ignoriert hast, heißt das ja nicht dass Du dasselbe tun musst. Mach DEIN Ding. : )
 
  • #17
Eine Beziehung, in der man nicht krank sein darf, ohne dass der andere sich nach einem anderen Menschen zum Lieben umsieht, hat kein großes emotionales Fundament.
Schwierige Frage: Hast Du das allein entschieden, Dich so kaputtzumachen wegen des Geldes, oder habt ihr das zusammen entschieden? Das finde ich wichtig, weil wenn sie es auch so wollte, hat sie Dich ja mit in die Situation getrieben. Wollte sie es nicht und hat vorher gesagt, dass es auch anders gehen kann, eben mit weniger Wohlstand, aber dafür mehr Beziehung und mit Deiner Gesundheit, hast Du ja Dein Ding durchgezogen und ihre Wünsche nicht wichtig gefunden. Aber vermutlich lässt sich das nicht mehr aufdröseln und vielleicht hattet ihr auch finanziell so eine Notlage, dass Du nicht hättest anders handeln können.

Ich verstehe natürlich, dass Du Dir hintergangen vorkommst. Würde mir genauso gehen. Ich denke, ich würde meine Bemühungen einstellen, denn sie bewirken ja nichts. Redet ihr denn ruhig und klärend miteinander oder artet das in Vorwürfen und Aggressionen aus bzw. will sie nicht drüber reden?
Für mich wäre wichtig, dass sie so schnell wie möglich sieht, wie es wäre, wenn wir getrennt wären.

Ich würde allerdings mit etwas Abstand auch mal drüber nachdenken, wie ich die Beziehung finden würde, wenn ich mich als Partner gehabt hätte die letzten Jahre. Nicht, um zu rechtfertigen, weshalb sie jetzt den anderen hat, sondern um zu verstehen, wie es möglicherweise so kommen konnte. Denn ich denke, dass man schon nebeneinanderher leben muss, wenn einer gesundheitlich sich so völlig kaputtmacht. Entweder, weil die Partnerin nie sagt, er solle aufhören damit, oder weil sie es sagt, aber sie ignoriert wird dabei.
Ich hätte als Partnerin dem Mann längst gesagt, er möge beruflich kürzer treten. Würde der Mann es dann trotzdem (ohne dass Not vorliegt) durchziehen, würde ich ja merken, dass ihm meine Wünsche egal sind und es ihm um was anderes geht als um unsere Beziehung mit seiner Aufreiberei. Da würde ich dann anfangen drüber nachzudenken, ob die Partnerschaft für mich noch stimmt.

Wichtiger als deine Taten und Gedanken ist es die richtigen Wörter zu finden.
Die gewählten Worte verraten ja das Denken und die Sicht auf das Problem, und darum geht es. Wobei ich hier nun im Beitrag ansonsten nicht diesen Zungenschlag von oben herab gelesen habe und auch die Wut über die Ungerechtigkeit verstehe.
 
  • #18
Willibald,

Nach Deinem 2. und sehr wichtigen Post ist verständlich, warum Du sauer bist.

Ich befürchte nur, es ist zu spät.
Ihr habt die Prioritäten, wie in so vielen Partnerschaften auf Haus, Familie gesetzt und Euch weder in Eure eigenen Bedürfnisse noch um Eure Paarbedürfnisse gekümmert.
Dein Burnout mit Depression ist eine sehr klassische Konsequenz.
Nun müsstest Du Dein Leben ändern, vereinfachen, leichter machen.
Das heißt generell alles auf den Prüfstand stellen. Welche Stressoren gibt es,
Finanzen, Job, Partnerin. Meistens ist der Hauptstressfaktor nämlich nicht der Job, sondern die Beziehung.

Fragen
Arbeitest Du weniger?
Könntest Du Dir vorstellen, ggf. Das Haus zu verkaufen?
Welche Gefühle hast Du für Deine Frau?
Bist Du nicht auch ein Stück weit sauer auf sie - als Mitverantwortliche für Deinen Burnout?

Ich denke aber, Du wirst Dich der bitteren Realität stellen müssen.
Du / Ihr habt die Prioritäten falsch gesetzt, bis zu Deinem psychischen Zusammenbruch.
Brutal ausgedrückt, Du stehst vor enem Scherbenhaufen (so fühlt sich das für alle in dieser Situation an), und Du wirst aufräumen müssen.

Ehe halte ich nicht für zu retten, klingt auch nicht zielführend, sie ist gefühlsmäßig weg. Wie es bei Dir diesbezüglich aussieht, das Wort "Madame", sorry, verrät es?

Also Plan B, versuchen, Dich gut und einvernehmlich zu trennen - reduziert den Stress, die finanzielle Belastung, und ihr habt die Chance, das Haus zumindest gut zu verkaufen.
Schuldenfrei, entlastet.

Und für Dich, vielleicht mal einen Ausblick nach vorne statt nach hinten?
Machst Du begleitend Therapie?
Dein stationären Aufenthalt in einer psychosomatischen Rehakllinik würde ich immer noch in Erwägung ziehen - Du würdest merken, wie wenig Du ein Einzelfall bist, Zeit und Abstand bekommen um Dich zu sortieren, und doch einiges an sehr nützlichen Tipps, damit Du für Dich selbst wieder dauerhaft stabiler wirst.
Tabletten sind, Du hast es gemerkt, keine Lösung.

Ich war vor 5 Jahren in einer ähnlichen Situation, ohne fremdverliebten Partner - es ist ein steiniger Weg, und oft genug mehr als frustrierend.
Aber - es hat sich gelohnt.
Mein Leben.ist reicher, bunter geworden, ich habe ganz andere Qualitäten gefunden.Aber auch ich musste erst mal ganz unten aufschlagen, um zu begreifen.

Dir alles Gute und viel Kraft.

W, 47
 
  • #19
Na gut, FS. Ich frage dich jetzt ganz klar und direkt - bist du dir selbst gar nichts wert? Was willst du vom Leben? Willst du überhaupt was? Warum verschuldet man sich in einem Ausmaß, dass die Schulden nur zu stemmen sind wenn man sich totarbeitet? Dir muss es doch von Anfang an klar gewesen sein, was es für dich und deine persönliche Zukunft und dein Leben bedeutet, alleine 3500€ Schulden zu bezahlen. Was ist das bitte für ein Haus???? Wenn du einen Job hast, bei dem du 3500€ im Monat nur Kredit abzahlst, dazu kommt Lebensunterhalt, private Krankenversicherung für alle, sämtliche andere Versicherungen, Autos, Klamotten für euch alle (die wohl nicht billig sein werden), teure Ausbildung für die Kinder, Urlaube usw. dann bist du nicht doof und kannst rechnen, dass dein Leben bei so einem Standard daraus besteht, arbeiten zu gehen, Rechnungen zu zahlen, krank zu werden und zu sterben, ohne jemals gelebt zu haben.
Eine Frau, die das zulässt, liebt ihren Mann nicht, sondern nur das Leben, das sie von ihm finanziert bekommt. Aber ihr Männer wollt solche Frauen, da seid ihr der große Hecht. Und dann kommt die Quittung auf allen Kanälen. Und die Frau ist irgendwann weg weil sie nie Bock auf dich hatte. Aber jetzt hat sie für den Rest ihres Lebens ausgesorgt.
Wenn selbst deine sämtlichen Krankheiten dich nicht zur Vernunft gebracht haben, was sollen wir Handvoll User in einem anonymen Forum tun. Spätestens als du krank warst hätte deine Frau sagen MÜSSEN, Schatz, das ist es alles nicht wert, lass uns das Haus verkaufen (wird ja bei den Raten nicht billig sein) und unser Leben genießen, ich liebe dich und möchte nicht ohne dich sein, dir soll es gut gehen. Dann hättest du nach deiner Genesung etwas machen können, wo du dich nicht kaputtarbeiten musst. Andere Menschen haben auch Familien und leben von 3500€ netto insgesamt. Also bitte!
Und wo war dein Überlebensinstinkt??? Was heißt Haus wäre weg gewesen? Na und???? Besser als wenn du gestorben wärest? Oder nicht? Ist dir das Materielle so wichtig, dass du dafür sterben würdest? Dann wäre ja das Haus doch eh weg? Oder hätte deine Lebensversicherung alles bezahlt?
Was für ein trauriges und leeres Leben führst du denn? Wo ist die quality time mit deiner Familie? Und für dich selbst? Kennen dich deine Kinder überhaupt? Und jetzt wartest du wieder, dass jemand anderer entscheidet, wie es mit deinem Leben weiter geht???? Was ist los mit dir? Du bist doch gar nicht bei dir selbst. Komm zu dir und handle. Sich totarbeiten ist keine Heldentat, mit der man prahlen muss. Das ist eher ein trauriges Kapitel eines fremdbestimmten Lebens.
 
  • #20
Alles habe ich verkraftet und fleißig mein Ziel vor Augen gehabt und als ich alles überwunden hatte Kam dann meine Frau an mit ..... ihr wißt schon. Im normal Fall wäre ich 6-9 Monate auf Kur gegangen. Kein Arbeit keine Bezahlung groß. Haus weg. 3500 € Kredit sind net wenig. Ich habe alles gegeben und das ist dann der Lohn ?
Was ist denn dein Ziel? Den Hauskredit abbezahlen? Ist dir das wirklich wichtiger, als deine Gesundheit, als Zeit für deine Familie zu haben, als ein glückliches Leben mit deiner Frau zu führen?

Also wenn mir jemand sagen würde, der Hauskredit wäre ihm wichtiger als ich und Geld verdienen wäre ihm wichtiger als seine Gesundheit, dann kann ich nachvollziehen, dass deine Frau sich das nicht länger anschauen will und sich eine neue, glückliche Beziehung sucht. Und jetzt nach Jahren und keinerlei Selbsterkenntnis von dir, möchtest du die Beziehung reparieren indem du Blumen mitbringst?
 
  • #21
Ok, in deinem zweiten Beitrag beschreibst du deine Situation.
Deine wirklich heftige Krankheitsgeschichte und wie du versuchst, alle Kraft aufzubringen, um deiner Familie einen Standard zu bieten, mit dem du dich ganz erheblich übernommen hast.
Du arbeitetest wie verrückt, um monatlich 3.500 € für einen Hauskredit abzubezahlen und dazu sicher noch vieles weitere.
Uff, ich verstehe, dass du das beste für deine Familie willst, aber offenbar hast du dich übernommen, denn dein Körper hat es dir gezeigt, dass du es leider nicht schaffst, so sehr du dich auch anstrengst.

Deine Frau hat nicht versucht, mitzuhelfen, den Standard, den sie ja auch, vielleicht sogar vor allem sie, wollte ?
Eure Kinder werden, bei 17-jahre-alter Ehe schon ziemlich groß sein, richtig ?
Also, da würde mir allerdings auch der Hut hochgehen.

Dass du sie 'Madame' nennst, ist natürlich nicht sachdienlich, wenn es um Versöhnung und Annäherung geht, denn, ich hoffe, das ist dir klar, das ist ein Synonym für blöde Kuh, dumme S**, du weißt schon. Aber ich verstehe deine Wut und ich gehe davon aus, dass du das nur hier schreibst, sie selbst aber nicht so ansprichst.

Ok, bei euch ist schiefgelaufen, dass ihr ein Leben wolltet, das ihr euch nicht leisten könnt, das du allein nicht erwirtschaften kannst und du bist darüber krank geworden.
Dann ist schiefgelaufen, dass deine Frau dich nicht unterstützt hat, als ihr das gemerkt habt. Entweder, indem sie selbst Geld verdient oder indem sie dich aus der zu schweren Verantwortung entläßt und einverstanden ist, dass ihr den Traum aufgebt, das Haus verkauft und euch etwas sucht, das ihr schaffen könnt.
Oder es ist schiefgelaufen, dass du es ihr nicht richtig gesagt hast. Du hast mit Hilfe von Medikamenten weiter funktioniert.
Wußte deine Frau, wie es bei dir aussieht ?
Oder hast du den Starken markiert ?

Das einzige, was sie gemerkt hat, ist, dass du keine Zeit mehr für sie und die Familie hattest, aber vielleicht wußte sie nicht wirklich warum ?
Und dann ist schiefgelaufen, dass sie verletzt, beleidigt, ratlos war und dich nicht einfach gefragt hat.
Oder hat sie und du hast 'alles ok' gesagt, obwohl nichts ok war ?
Hattet ihr Gespräche über eure Situation ?
Hast du ihr von deiner Überlastung und deiner Angst erzählt ?
Ich tippe, nein.

Ja und dann ist schiefgelaufen, dass sie, nachdem sie resignierte, sich nicht für eine saubere Trennung entschieden hatte, sondern versuchte, das materielle Leben an deiner Seite zu behalten und die Gefühle outzusourcen.
Ja, das ist mies und unehrlich und unfair.

Ich könnte mir vorstellen, dass der point of no return bei ihr überschritten ist. Dass ihr im besten Fall noch eine Zweckgemeinschaft hinbekommt. Nach meiner Erfahrung kann man gestorbene Gefühle nicht reanimieren, sorry.

Wenn ihr euch trennt, werdet ihr dieses Leben, das euch beiden offenbar sehr wichtig ist, verlieren, denn wenn ihr das nicht mal gemeinsam schafft, reicht das Geld für zwei getrennte Leben erst recht nicht.

w 50
 
  • #22
Wie man dem FS in seiner Situation nicht ein Quentchen Sarkasmus gönnen kann, ist mir ebenfalls schleierhaft.

Lieber Willibald, du hast einen typischen Denkfehler begangen, der hier im Forum leider allzu häufig nachzulesen ist.
Du wolltest deiner Familie etwas bieten, ein Haus und einen angemessenen Lebensstandard. Hast dich dafür bis zum Burnout abgearbeitet und gedacht, dass du damit eine Menge für deine Ehe leistest.
Bei der Arbeit hast du funktioniert, warst nie einen Tag krank, hast nicht die Reißleine gezogen. Daheim - so schätze ich - hast du diese Leistungsfähigkeit nicht an den Tag gelegt. Du meintest sicher, da könntest du die Ruhe, die dir zusteht und die du brauchst, einfordern.

Es ist ja deine Ehefrau, die auch von deiner Berufsleistung profitiert, daher habe sie Verständnis für dich zu haben und dich nicht mit ihren Bedürfnissen zu behelligen. Schließlich arbeitest du den ganzen Tag für ihr und euer Wohlergehen - was will sie denn noch?
Auf Dauer geht so etwas niemals gut.

Richtig wäre gewesen, ab einem bestimmten Punkt einen Cut zu machen, euch gemeinsam zu besprechen, wie es weiter gehen soll. Ob das Haus mit dem teuren Kredit gegen ein günstigeres einzutauschen wäre, oder ob deine Frau sich finanziell mehr beteiligen könnte.
Aber irgendwie könnt Ihr Männer das oftmals nicht. Es ist für euch wie ein Versagen, dem ihr euch nicht stellen wollt.

Wie auch immer, ich stimme dir in Teilen zu. Du hast deine Frau zwar vernachlässigt, aber trotzdem viel für die materielle Absicherung der Familie getan, deine Gesundheit dafür riskiert.

Ich würde ihr sagen, dass damit nun Schluss ist. Dich weiter für eine Frau kaputt zu arbeiten, die die Ehe nicht mehr will, ist Nonsens. Die Kinder werden nach 17 Jahren wohl alt genug sein, dass sie keinen großen Garten mit Sandkasten mehr benötigen. Ich würde sofort einen Makler beauftragen und zusehen, dass ich mir diesen Ballast von Haus vom Halse schaffe. Dich endlich vernünftig um deine Gesundheit kümmern, zur Kur fahren. Nicht warten, bis sie sich gnädigst entschieden hat, sondern sofort aktiv werden, so dass sie merkt, was sie verlieren wird, wenn sie sich gegen ihre Ehe entscheidet.
Bislang hat sie ja alle Optionen offen. Die solltest du ihr nehmen.
Ein Mann, der das Fremdgehen seiner Frau heulend oder wahlweise zeternd toleriert, nur dahockt und auf ihre Entscheidung wartet, ist maximal unattraktiv.
Fang am besten gleich damit an. Kratz deine letzten Kröten zusammen und buche dich fürs nächste Wochenende in einem günstigen Hotel ein, geh im Wald wandern oder Golfen oder was dir sonst so Spaß macht und gönne dir eine Auszeit. Vergiss nicht, deine besten Sachen mitzunehmen und dein bestes Duftwässerchen. Und dann lass sie da sitzen und überlegen, ob sie den Zustand ohne dich weiter erleben möchte oder nicht.
 
  • #23
Lieber FS,
danke für deinen zweiten Post. Ich denke, der hat doch viel für die Aufhellung deiner Situation beigetragen.
Du bist nun an einem Punkt angekommen, an dem du dich entscheiden solltest, was Dir wichtiger ist: Ein gesundes (Weiter-)Leben oder das Haus und den ganzen anderen Krempel, den ihr euch eigentlich gar nicht leisten könnt!
Ich denke, du bist jetzt an dem viel beschriebenen Punkt in deinem Leben - welchen wohl viele mit um die 50 Jahren erreichen - angekommen. Du solltest dich fragen, was dich gesund macht und vor allem WIE du in Zukunft weitermachen möchtest. Ich fände einen längeren Kur Aufenthalt ideal, um dir hierzu Gedanken zu machen.
Für mich persönlich wäre die Antwort klar. Haus verkaufen und alles daran setzen, wieder gesund und entlastet zu werden. Frei von der Verpflichtung, alleine € 3.500,00 mtl. nur für ein Dach über dem Kopf hinzulegen.
Deine Frau hat sich ja bereits gegen dich entschieden. Dann sollte sie aber in Zukunft auch für ihr eigenes Leben aufkommen. Wenn Sie das Haus behalten möchte, sollte sie es selber finanzieren. Das wäre aber dann nicht mehr dein Problem.
Ich wünsche dir eine gute Genesung.
 
  • #24
dann bist du nicht doof und kannst rechnen, dass dein Leben bei so einem Standard daraus besteht, arbeiten zu gehen, Rechnungen zu zahlen, krank zu werden und zu sterben, ohne jemals gelebt zu haben.
Eine Frau, die das zulässt, liebt ihren Mann nicht, sondern nur das Leben, das sie von ihm finanziert bekommt. Aber ihr Männer wollt solche Frauen, da seid ihr der große Hecht. Und dann kommt die Quittung auf allen Kanälen. Und die Frau ist irgendwann weg weil sie nie Bock auf dich hatte. Aber jetzt hat sie für den Rest ihres Lebens ausgesorgt.
Das hast du super passend geschrieben @EarlyWinter . Ich schließe mich dir voll an, denn genau so ist es.

Eine liebende Frau hätte sich bei Krankheit ihres Mannes um ihn gesorgt und nicht um den Lebensstandard. Gut, das steht eigentlich nirgends wie ihre Haltung zu der Zeit war, aber wer arbeitet sich schon freiwillig fast zu Tode?

Und trotzdem haben wir es hier wieder mit einem Mann zu tun, der trotz allem immer noch seine Frau zurück will, warum? Ich verstehe da die Männer einfach nicht. Erst heiraten sie Frauen die nie den Hals voll kriegen, großes Haus brauchen, teure Autos, teure Klamotten, dann suchen sie die Schuld bei sich selbst wenn Frau sich fremdverliebt und würden sie auch noch zurück wollen!
Ich versteh es einfach nicht, warum Männer das tun? Sind sie wirklich so bequem und scheuen das alleine sein? Oder wissen sie einfach, das solch eine Frau die so viel wert auf materielle Dinge legt, im Falle einer Scheidung zum Biest wird? Geht es nur um Schadensbegrenzung?

Lieber FS,
Aufwachen musst du selber! Wenn deine Krankheit dich nicht wachgerüttelt hat, was muss dann erst noch passieren, damit du verstehst, dass du jetzt erstmal auf dich schauen solltest!
Schau dir mal dein Leben an? Wolltest du es so leben, so viel arbeiten, so viel Druck haben, so wenig Lebensqualität haben und kaum Freizeit? Was willst Du? Es ist dein Leben und du hast nur dieses eine und schon einiges an Zeit ist rum. Jetzt ist aufräumen angesagt! Nicht jammern, nicht hoffen, nicht warten!

Überlege dir mal in Ruhe was DU brauchst und willst um im Leben glücklich zu sein?
Was erwartest du vom Leben?
Worauf kannst du gut verzichten, damit du auch wirklich Zeit und Kraft zum Leben hast?
Dann spreche deutlich die Trennung aus und lasse keine Tür offen für einen Neuanfang.
Gehe zum Anwalt (einem guten) und lasse dich beraten und alles in die Wege leiten. Es wird ein schwerer und Steininger Weg, aber es lohnt sich ihn zu gehen, denn dein Leben ist so arm, dass es nur besser werden kann!

Ich wünsche dir Rückgrat und Kraft, das zu tun was schon zu Beginn der Krankheit nötigt gewesen wäre.

PS. Und achte auf dein Geld, dein Konto, deine Unterlagen. Frauen sichern sich alles ganz heimlich. Was weg ist, kannst du dir nur schwer wiederholen, denn bei deinem Einkommen sieht der Staat deine als mittellos an, zurück wirst du da nichts mehr bekommen.
 
  • #25
Lieber FS,
natürlich musst Du nicht abwarten, bis sie sich entschieden hat, sondern Du kannst und solltest Deine eigenen Entscheidungen treffen, unabhängig von ihr.

Eine Frau, die Du "zur Rede stellst", die Du "abmadamst", die liebst Du nicht - die willst Du aus Komfortgruenden behalten. Deine Sprache verrät Dich. Also werd' Dir klar, worin Dein Komfort in der Ehe besteht und wie/ob Du ihn wirklich behalten willst.

Nein, Du hast Dich nicht für die Familie aufgeopfert und Deine Gesundheit ruiniert.
Du bist ein erwachsener Mann und hast Dir eine Frau gesucht, die Du nur mit Geld halten kannst, weil es Dir an anderen guten Eigenschaften mangelt.
Dazu kannst Du offensichtlich nicht rechnen und hast Dich mit dem Hauskredit derartig übernommen, dass Du trotz langanhaltender Niedrigzinsphase bist zum Umfallen dafür arbeiten musst.
Dein Leistungsvermögen hast Du bei der Gelegenheit auch maßlos überschätzt, denn sonst wärst Du nicht in den Burnout gerauscht.

Das sind die Fakten, nicht die unverschämte Frau. Du hättest Dir dochneine Frau suchen können, die auch arbeitet und mit Dir zusammen die Familie trägt, sodass ihr euch die Lasten fair teilt. Du hattest Gründe, das nicht zu tun und zahlst jetzt die Zeche für die Einseitigkeit und Unausgewogenheit in eurer Ehe.

Ich finde es nicht fair, den gesundheitlichnangeschlagenen Partner nicht zu entlasten - nicht dass Du das missverstehst - aber wenn Du ala Schröder Dich nicht um das Familiengedoens und die Ehe kümmern willst, dann sollte Dich das Scheitern nicht verwundern.

Dass Du nach 17 Jahren Vernachlässigung, wenn es Dir grad passt nicht mit einem Mal beschließen kannst, ab jetzt ist alles anders, nun bist Du wieder in heißer Liebe entflammt und sie hat das auch zu sein, das sollte Dir doch wohl klar sein, zumal sie grad den Warmwechsel abtastet.

Wer einen Burnout hatte und so jobfixiert ist, lässt seinen Lebensfrust meistens an der Familie aus (traut sich im Job nicht) und richtet dort Flurschaeden an, die nicht auf Beschluss des Burnouties rückstandlos auf seine Ansage verschwinden - solltest Du in allen Therapien gelernt haben.
Willst Du sie zurückgewinnen, hast Du in der Hinsicht vermutlich viel zu tun.

Ich bin keine "Madame" sondern eine intelligente und gut informierte Frau. Daher kann ich Dir sagen, dass Du wegen eines Burnouts nicht wunschgemäß 6-9 Monate zur Kur gehst, sondern in die Akutpsychiatrie. Eine "Kur"/Rehamassnahme mit dieser Diagnose dauert maximal 7 Wochen.
Vermutlich hältst Du Deine Frau auf diese latent aggressive Art ebenfalls für dumm (typisch für "Burnout") und sie hat nach all den Jahren keinen Bock mehr darauf. Ihre Kräfte sind an Deiner aggressiv-abwertenden Art erschöpft, daher reagiert sie nicht positiv auf Deine Annäherung, weil selber knapp vom emotionalen Burnout.
 
  • #26
Nur ergänzend als Info
Es muss keine Akutpsychiatrie sein, würde ich auch nicht empfehlen.

Gerade bei Burnout, aber auch anderen Themen, gibt es die Möglichkeit der Akuteinweisung in eine psychosomatische Klinik.
Allerdings täuscht das Wort akut, gerade wenn GKV versichert, sind es Wartezeiten von 2- 9 Monaten.
Man kann sich selbst im Internet informieren, oder über anderweitige Empfehlungen, welche Klinik passen könnte, einem selbst zusagt, über den Hausarzt die Einweisung ausstellen lassen, den Rest erledigen die Kliniken selbst.
Grundaufenthalt 4 Wochen, der Rest über Antrag / Verlängerung, 6-8 Wochen durchaus möglich, machen sehr oft Sinn, weil man die Zeit zum Ankommen braucht, manchmal in begründeten Fakten 11Wochen. PKV geht schneller, anderer Antragsmodus.
2. Weg ist über eine Reha-Maßnahme, was bedeutend schwieriger ist, da es über den Rentenversicherungsträger geht. Da werden oft die Rehakliniken vorgeschlagen, man kann aber mit Begründung durchaus Einfluss nehmen.
Aufenthaltsdauer auch 4-6 Wochen.

Die qualitativen Unterschiede sind eher klinikabhängig, als von der Art der Maßnahme, wobei bei Reha oft weniger therapeutisch gearbeitet wird. Aber das kann man erfragen.

Wichtig ist, zu erkennen, welchen eigenen Anteil man an der Situation hat.
Da sind lang trainierte Verhaltens- und Denkmuster, Leistungsansprüche, Versagensängste, etc. warum man diesen Lebensweg gewählt hat, warum die Partnerwahl so war, die Beziehungsführung, warum man nicht früher Stopp gesagt hat, warum man seine Grenzen so gnadenlos ignorierte.
Es geht da nicht um Schuld, aber um Verstehen, und dann nachhaltig verändern.

Diese Impulse kann ein stationärer Aufenthalt setzen, einem dabei helfen, klarer zu sehen. Mann kann dort auch neue Wege ausprobieren, Fähigkeiten erlernen, Ressourcen, einen anderen Umgang mit sich selbst.
Den Weg danach muss man allerdings selbst gestalten.

Und man wird nie mehr der gleiche Mensch. Es gibt keinen Reset Knopf.
Dafür viele neue Chancen.
 
  • #27
Also ich würde meinen Koffer packen und ausziehen, ihr das Konto sperren (oder einen Großteil des Geldes auf mein Konto leiten) und mir eine schöne Zeit mit Clubs, Bars und sonstigen Vergnügungen machen.
Toller Tipp, den FS endgültig ins finanzielle Desaster zu führen.
Der FS hat sich das Hausfrauenmodell geleistet. Seine Frau hat für mindestens ein Jahr Anspruch auf Trennungsunterhalt und vermutlich weiß sie ihre Ansprüche durchzusetzen - dieser Frauentyp ist so. Er wäre nicht der erste Mann, dessen berufliche Laufbahn aufgrund von Pfändung des Unterhaltsanspruchs beendet wird - nicht mehr vertrauenswürdig, weil unter finanziellem Druck.

Daneben ist er für 2 Kinder unterhaltspflichtig. Ausserdem zahlt er 3500€ für das Haus, was er sich kaum leisten kann, ohne sich totzuarbeiten.
Der Bank ist sein Ehedesaster egal. Sie hält sich an denjenigen, von dem sie mit höherer Wahrscheinlichkeit das Geld bekommt und das wird wohl kaum die Hausfrau sein.

Übrigens: In der Dominikanischen Republik kann Mann auch schön leben und dort kannst du nicht dazu gezwungen werden an sie Unterhalt zu zahlen.
Noch so ein brillianter Tipp: da kann Mann gut leben, wenn er denn Geld hat.
Davon ist beim FS nicht auszugehen - er hat sich überarbeitet wegen zu hoher Ausgaben. Dass er dort beruflich Fuss und ein gutes Einkommen erzielen kann, ist mit seinem Burnout auch nicht anzunehmen. Dito wird er sich dort die notwendigen/gewünschten Behandlungen nicht leisten könnten, sofern sie überhaupt angeboten werfen (Reha und Psychotherapie für Burnout).

Zudem habe ist der Tipp für den FS gänzlich ungeeignet. Er liebt seine Frau nicht mehr, will bloss das Leben, in dem er sich gut eingerichtet hat nicht aufgeben und lässt sich dafür von ihr in der Warteschleife parken.
Solche Menschen brechen ihre Zelte hier nicht ab und springen ins kalte Wasser, wechseln den Kulturkreis, verzichten auf alle vertrauten Rahmenbedingungen und soziale Absicherung.
 
  • #28
voll gepumpt mit Medikamenten..... Alles habe ich verkraftet und fleißig mein Ziel vor Augen gehabt.... Im normal Fall wäre ich 6-9 Monate auf Kur gegangen...... Ich habe alles gegeben und das ist dann der Lohn ?
Nur ergänzend als Info
Es muss keine Akutpsychiatrie sein, würde ich auch nicht empfehlen.
Lionne, Du hast es nicht richtig verstanden: es geht nicht um das Thema, ob der FS sich in einer Akutpsychiatrie behandeln lassen sollte, sondern es geht um einen bestimmten aggressiven Kommunikationsstil, den der FS zeigt: er behauptet kompetenzfrei oder manipulativ irgendwas "im Normalfall 6-9 Monate Kur" und setzt das als gegeben an. Es gibt keine "6-9monatigen Normalfall-Kuren" und auch keine derartig langen psychosomatischen Klinikaufenthalte, wie Du richtig darlegst - weiß offensichtlich jeder, nur der FS hat in seiner Arroganz noch nicht mitbekommen, dass das jeder weiß und versucht durch Falschinfo zu manipulieren.
Der einzige Ort, wo man so lange wegen"Burnout" landen kann, ist die Psychiatrie.

Da muss und will der FS nicht hin. Nach "einer Therapie nach der anderen", kennt er diese Bedingungen ganz genau. Trotzdem stellt er das so in den Raum, um Mitleid zu ernten und gegen seine Frau zu hetzen. Wenn er in Sachen "Normalfall-Kur" so lügt, dann auch bei "mit Medikamenten volgepumpt" und "Ziel fleissig vor Augen". Er kommt nicht auf den Gedanken, dass hier einige Leute sind, die die Fakten kennen und aus Lebenserfahrungen seine manipulative Kommunikation durchschauen, weil er sich so oberschlau, überlegen fühlt und anderen komplett respektlos begegnet, sie für dumm hält - typisches Burnoutsymptom.
Das mag früher bei seiner Frau geklappt haben, aber in den letzten 17 Jahren ist sie wohl da rausgewachsen und damit kommt er nun nicht mehr klar.

Wenn man sich das anguckt, in Verbindung mit "zur Rede stellen" und "Madame", dann weiß eine Frau mit etwas Lebenserfahrung, was für einen Typen sie vor sich hat und wundert sich über den Zustand der Ehe kein bisschen. Er erntet nur, wa ser selber sät, denn kein Mensch lässt sich sowas bieten.
 
  • #29
Ich kann doch nicht neutral in der Ecke sitzen und abwarten bis such Madame entschieden hat und mir meine Zukunftsgedanken machen.
Dazu zwingt Dich ja niemand. "Monsieur" kann ja die Konsequenzen ziehen, die "Madame" offenbar scheut. Oder sich eben ins Zeug legen, sie umzustimmen. Forderungen dürften wenig bringen.
Es gibt keinen Lohn dafür, nur aufs Geld und auf ein (großes?) Haus zu schauen und darüber die Beziehung zu vernachlässigen.
 
  • #30
Eine liebende Frau hätte sich bei Krankheit ihres Mannes um ihn gesorgt und nicht um den Lebensstandard. Gut, das steht eigentlich nirgends wie ihre Haltung zu der Zeit war, aber wer arbeitet sich schon freiwillig fast zu Tode?
Richtig - das steht wirklich nirgends! Wir können uns nur ein Bild vom FS selbst machen.
Hier wird nun über die Frau hergezogen, obwohl wir überhaupt nichts über sie wissen. Wir wissen nicht, ob er oder sie das Haus wollte. Wir wissen nicht, ob sie gearbeitet hat, wieviel Kinder und wie alt. Wir wissen nicht, ob sie ihn gedrängt hat noch mehr zu arbeiten oder ob sie ihm gebeten hat, mehr auf seine Gesundheit zu achten.
Kann sein, dass ihr seine Gesundheit egal war, kann aber auch sein, dass ER es war, der nicht zugeben wollte, dass er sich überfordert.
Ich kenne Leute mit Burnout, da ist es ganz typisch, dass man sich nicht helfen lassen will. Er wäre nicht der erste Mann, der sich aus falsch verstandenem Ehrgeiz zu Tode arbeitet. Der Mann ist erwachsen, warum ist er nicht zum Arzt gegangen? Wieso muss jetzt die Frau Schuld an seiner Krankheit haben?

Ich lese in seinen Zeilen Verbitterung. Er hat hart gearbeitet und merkt nun, dass sein Leben nicht so gelaufen ist, wie er wollte. Seine Frau müsste ihm doch dankbar sein - ist sie aber nicht, denn das, was er ihr geboten hat (Lebensstandard) war nicht das, was sie sich erwartet hat. Vermutlich wäre ihr etwas weniger Geld und dafür mehr emotionale Zuwendung lieber gewesen. Weiß man nicht, ist aber wahrscheinlicher, denn das hat sie bei einem anderen Mann gefunden.
Ich befürchte, dass der FS das aber nicht erkennt und eigentlich auch nichts an seinem Leben ändern möchte. Alles soll wieder so werden, wie es war. Aber das Leben lässt sich nicht zurückdrehen.
Er wird sich nicht ändern.