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  • #1

Was tun gegen Fremdgehen?

Immer wieder beklagen sich Frauen bitterlich, daß der Mann fremdgeht. Meine Frage an die Damen: Was tut ihr dagegen, damit es nicht soweit kommt? Die Frage an die Herren: Was sollte eine Frau tun, damit es nicht soweit kommt? Warum passiert es doch?
 
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  • #2
Die Antwort lautet Trennung. Geht jemand fremd, dann fehlt ihm etwas. Wer fremdgeht führt eine Beziehung, die ihm nicht viel wert ist, sie also mit Füßen tritt. Er geht das Risiko ein, dass die Beziehung in die Brüche geht. Man muss VORHER alles miteinander kommunzieren und dann sieht man schon was der einen Person an der Beziehung nicht gefällt.
 
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  • #3
Es müsste jedem Partner klar sein, das Sex zur Beziehung gehört. Also sich nicht über lange Zeit dem Sex verweigern. Sonst wird der unbefriedigte Partner ihn sich früher oder später woanders holen. Wenn ich mit meinem Partner regelmässig und oft Sex habe, wird er kaum Gedanken an Sex mit Anderen haben. Außer die notorischen Fremdgeher, aber das sind Außnahmen.
Was sollte Frau tun? Ihrem Mann regelmässig Sex gönnen, auch mal selbst die Initiative ergreifen, ihn verführen. Dann hat er keinen Grund fremd zu gehen.
 
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  • #4
Eine Frau muss doch nichts dagegen tun, dass ein Mann fremdgeht. Das wäre ja noch schöner. Das suggeriert ja quasi, dass die Frau schuld am Fremdgehen des Mannes ist, weil sie nicht das Richtige dagegen getan hat.
Fremdgehen ist sowie Quatsch. Entweder ist die Beziehung in Ordnung und Probleme werden ggf. gemeinsam gelöst, dann gibt es auch keinen Grund für's Fremdgehen, oder die Beziehung ist irreparabel gestört, dann sollte sie beendet werden, und dann gibt's auch kein Fremdgehen.
Fremdgehen ist nur was für Flaschen.
 
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  • #5
M40+,
Männlein wie Weiblein sollten sich um einander kümmern. Das ist wohl mindestens mal eine Grundregel für mich. Maann/Frau muss letztendlcih für sich versuchen zu ergründen, warum evtl. der andere "Lust" zum Fremdgehen bekommt: Vernachlässigt werden; häufigerer, besserer, befriedigenderer Sex; Jagdlust; sich beim anderen besser verstanden fühlen; sich dort besser und bestätigter zu fühlen; einfach eine neue, bessere und evtl. andere Umgebung zu spüren?

Als Rat an die Frau: Sex once a day keeps another woman away :) Sich überlegen wie man dem Mann beweisen kann dass er immer noch die beste Stute die eigene nennen kann. Auf Ihn eingehen, ihn überraschen, verwöhnen, sich interessant gestalten, dafür sorgen dass immer mal wieder positive Abwechslung gemeinsam genossen wird, Gemeinsames schaffen und miteinander geniessen.
 
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  • #6
Du kannst im Prinzip nur schauen, dass Ihr Euch gut versteht und das Sexualleben in Ordnung ist. Trotzdem ist es eine Sache des Charakters des Mannes ob er fremdgeht. Gerade recht gutaussehende, erfolgreiche Männer sind mehr gefährdet. Oft sind es doch die Frauen, die in Job, Verein, Sportclub ihre Reize an den Herrn ausprobieren. Ich denke mit den Jahren einer Partnerschaft ist sicher jeder Mann etwas gefährdet. Zuhause ist es etwas langweiliger geworden, die Frau ist Gewohnheit und der neue Reiz ist nicht ungefährlich. Außerdem ist es mit der Moral in unserer Gesellschaft und gerade bei Herrn einer gewissen Altersgruppe nicht mehr weit her.
 
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  • #7
Antwort Mann (38):
Beide sollte gemeinsam versuchen, ein Streitkultur aufzubauen; in der die Basis der Beziehung (Liebe) immer Bestand hat, und diese Basis nicht beschädigt wird.

Man sollte es so halten, dass, egal nach welcher Auseindersetzung, nach spätestens 3-5 Tagen wieder geliebt und gevö.... (klar ist das wichtig) wird.

Mit dem Rezept bleibe ich ein Leben lang treu...garantiert.

Ist dies nicht gegegeben, sollte sich kein Partner wundern, wenn der andere fremdgeht.

Liebes- und Sexentzug ist ein gerne angewandtes Mittel von Frauen (meiner bisherigen Partnerinnen) und .....Grundfalsch !
Bin schon einmal fremdgegangen und würde es wieder tun .....
 
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  • #8
Ich m47 kann nur sagen: Ich will nicht fremd gehen. Das möchte ich mir nicht antun - und auch ihr nicht. Ich habe es während meiner 20-Jährigen Ehe nicht getan, und auch weiterhin will ich dies nicht tun.
Was eine Frau tun sollte, damit es nicht soweit kommt?:
+ Es geht mir gut mit meiner Partnerin und auch ihr geht es gut,
+ wirkliche Begegnung findet statt,
+ es gibt das Bemühen beider, die Beziehung erfüllend zu gestalten.
Und: Ich würde auch nicht fremd gehen, wenn dies alles nicht eintreffen würde. Ich würde die Beziehung nach hinreichenden Bemühungen inkl. fachlicher Unterstützung beenden um frei für eine neue Beziehung zu werden.
 
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  • #9
Liebe Fragestellerin, lieber Fragesteller, ich tue nichts dagegen, da ich davon ausgehe, wenn mein Freund/mein Mann meint, mit einer anderen Frau würde er glücklicher sein, könnte ich nichts dagegen tun (bei mir wäre es umgekehrt ebenso). Ehrlich gesagt will ich sowieso keinen Mann, dem es mit einer anderen (vermeintlich?) besser geht als mit mir. Ist mir bekannt, dass er fremdgeht, würde das ohnehin die sofortige Trennung bedeuten.

Grundsätzlich bin ich der Meinung weder eine Frau noch ein Mann kann etwas dagegen tun, dass der Partner/die Partnerin fremdgeht. Das ist aus meiner Sicht ein so schwerwiegendes charakterliches Defizit (da hört man natürlich heraus, dass Treue für mich ein hoher, vielleicht der höchste Wert innerhalb einer Liebesbeziehung ist), dass es von einer Partnerin/einem Partner ebenso wenig beeinflusst werden kann wie beispielsweise das Wetter.

Ich bin gespannt auf die Beiträge der anderen Foristen, da mir bekannt ist, dass gerade Menschen die fremdgehen dazu neigen, den jeweiligen Partner/die jeweilige Partnerin dafür verantwortlich zu machen; auch in Deiner Fragestellung klingt das für mich ein wenig an.

Definitionsklärung: "Fremdgehen" umfasst für mich nicht, dass ein Mensch der in einer Partnerschaft lebt sich nicht in einen anderen Menschen verlieben kann, sich umgehend trennt und eine neue auf Dauer angelegte Beziehung mit dem Menschen beginnt, in den/die er/sie sich verliebt hat.

w/48
 
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  • #10
??? hier wird doch irgendwie das pferd von hinten aufgezäumt- du gibst also der frau die verantwortung für das fehlverhalten des mannes??? damit es "soweit" nicht kommt, sollte m.e. der mann seiner partnerin vielleicht eine chance geben, indem er klar äußert, was ihm in der beziehung fehlt oder stört. und falls er sich ernsthaft anderweitig verliebt hat, seiner partnerin eine wahl zu reagieren lassen, indem er die karten offen auf den tisch legt. alles andere ist m.e. charakterschwach und niederträchtig.
 
  • #11
Das Problem ist geschlechtsneutral, denn es gehen sowohl Frauen wie Männer fremd.

Fremdgehen ist im Gegensatz zu naiv-politischkorrekter Meinung nicht immer die Schuld von beiden und demzufolge auch nicht einseitig vermeidbar. Fremdgehen tritt entgegen der naiven Annahme auch in gefühlt intakten Beziehungen auf.

Fremdgehen KANN durch Paarprobleme entstehen. Aber auch dann ist jeder einzelne ganz ausschließlich für sein eigenes Handeln verantwortlich, nicht der Betrogene auch noch mitschuldig. Wer unzufrieden ist, kann versuchen, die Mängel abzustellen oder er kann sich trennen -- aber fremdgehen ist immer zu 100% sein eigenes menschliches Versagen. Niemand muss fremdgehen, jeder entscheidet sich bewusst zum Betrug und muss für diese Entscheidung (nicht für die Ursachen der Paarprobleme) auch 100% der Verantwortung übernehmen.

Zu Fremdgehen kann es aber auch einfach durch Unmoral und Gelegenheit kommen. Es gibt sehr viele Beispiele, in denen Partner fremdgehen, obwohl sie angeblich ihren Partner lieben und geliebt werden und der Partner nichts falsch gemacht hat und auch die partnerschaftliche Sexualität passt. Manche Menschen haben einfach zu wenig Anstand und Moral, suchen zu sehr das Risiko und den Thrill, haben zu wenig Selbstdisziplin, Charakter und innere Größe, um Versuchungen zu widerstehen. Nicht jedes Fremdgehen ist Folge eines Mangels der Partnerschaft, oft ist es eher ein Zeichen des Mangels an Charakter.

Natürlich kann man einen großen Anteil der Fremdgeherei vermeiden, indem man ganz generell Paarprobleme vermeidet und darauf achtet, dass die Sexualität für beide Partner erfüllend ist -- auch noch nach Jahren und mit eingeschliffenem Paarverhalten. Man sollte sich selbst nicht vernachlässigen und seinen Partner achten und respektieren. Das Paar sollte auch nach Jahren noch sehr viel gemeinsam unternehmen, sich nahe sein und viele Erlebnisse und Entscheidungen miteinander teilen.

Umgekehrt gilt genau das gleiche: Mangelnde partnerschaftliche Sexualität in Sinne von unzureichender Frequenz oder langweiligen Akten, Vernachlässigung des eigenen Aussehens, verlorener Respekt vor dem Partner, wenige gemeinsame Unternehmungen sind alles Faktoren, die den Nährboden für Unzufriedenheit legen und damit Fremdgehen wahrscheinlicher machen.
 
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  • #12
Ich muss Frederika wiedersprechen. Es ist naturgegeben, dass mehr Männer fremd gehen. Weil die Natur nun mal vorgesehen hat, dass sie ihren Samen und ihre Gene weitergehend verbreiten, damit die Art erhalten bleibt.
Daher ist im Mann der Drang fremd zu gehen (einfach nur so, auch wenn die Beziehung in Ordnung ist ) naturbedingt größer.
Nun haben aber auch Männer einen Kopf und können ihrem biologischen Drang widerstehen.
Aber wie einer es schafft nicht zu rauchen, keinen Zucker zu essen oder nicht (mehr) zu trinken, schafft ein anderer es nicht, den Gelüsten nachzugehen.
Sex ist nichts anderes.
Fremdgehen wird natürlich durch nicht intakte Beziehung, Verweigerung oder auch berufliche Abwesenheit über längere Zeiten begünstigt, bzw. kann man dem biologischen Drang damit entgegenwirken. Verhindern kann man es aber nicht.

Ich habe es selbst erlebt. Wir hatten ein super Sexleben. Ich bin sexuell eine sehr offene und aktive Frau. Wenn mein Mann da war, hatten wir tägl. gerne auch mehrfach Sex (wenn die Zeit es zu ließ, aber wir haben immer einen Weg gefunden).
Er hatte einen sehr hohen Testosteronspielgel, somit einen stark ausgeprägten Trieb.
Geschäftsreisen, die leider immer mehr und länger wurden, hielt er dann nicht mehr durch. Obwohl wir sogar Telefonsex und Sex per Sky hatten.
Wir sahen uns einfach ein paar Wochen nicht und dann ging er fremd.
Erfahren habe ich es erst sehr spät, weil ich auch nicht damit gerechnet hatte, weil wir ja tollen Sex hatten, wenn er da war. Ich selbst habe in diesen Zeiten auch den Sex vermisst, aber erstens kann ich meinen Gelüsten besser wiederstehen, habe mir selbst geholfen und hatte obendrein auch keine Gelegenheiten, wie er.
Ich entschuldige ihn auch in keinster Weise. Ich halte ihn für schwach und als ich erfuhr, was er machte, konnte ich das auch nicht verzeihen.
Keinesfalls sehe ich aber die Schuld in dem Fall bei mir, sondern in den Umständen (zu viel weg) für diese Umstände war er nicht stark genug.
w(41)
 
  • #13
@#11: Erst mal vorab: Ich habe nirgends geschrieben, ob GLEICH VIELE Frauen wie Männer fremdgehen, sondern nur, dass sowohl Frauen wie auch Männer fremdgehen. Einfach mal genauer lesen und nicht so schnell widersprechen (was im übrigen nicht wi-e-der geschrieben wird!)

Zweitens stimmt Deine biologische These zum Fremdgehen leider nicht. Es ist bekannt, dass Frauen gerade um ihren Eisprung herum bevorzugt fremdgehen, oft mit maskulinen Männern, während sie sich als Partner einen netten Kerl als Versorger aussuchen. Gerade Frauen haben also auch eine evolutive Fremdgehtendenz, um "toughe Gene" mit "soften Versorger" zu verbinden.

Du schilderst Deinen eigenen Fall und solltest erkennen, dass ich genau das gesagt habe: Es sind nicht immer beide Schuld (wie viele andere hier wohl bald dümmlich-naiv behaupten werden), sondern es gibt einfach Fälle wie Deinen.
 
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  • #14
Es ist heute unter anderem neurobiologisch erwiesen, dass nur die Beziehungen Bestand haben und glücklich sind, in denen die Frau regelmässig kommt.Alles andere sind meines Erachtens "Pseodobeziehungen". Es ist so, dass die Frau dann regelrecht süchtig wird nach diesem Mann und dass schon Exorbitantes vorgefallen sein muss, damit so eine Beziehung auseinandergeht. Hat es sich so eingespielt, wird eine Frau Jahre und Jahrzehnte an keinen anderen Mann denken.Selbstverständlich wird Liebe/tiefe Sympathie vorausgesetzt.

Die am extremsten promisk lebenden Frauen in meinem weiteren Umfeld sind die, denen entweder noch nie oder nur sehr selten einer abging, es ist mir so von diesen ca.10 Frauen erzählt worden, was ich als sehr mutig emfand.Diese Frauen geben es zum Teil mit bis zum 5./6. Lebensjahrzehnt nicht auf, immer wieder neuen Männer "auszuprobieren" und stellen sich ganz gerne als sexuell besonders selbstbestimmt dar. Die Ärmsten verstehen einfach nicht, dass für eine Frau sich gaanz selten schon beim ersten Mal ein tolles Erlebnis mit einem wildfremden Mann einstellt...wissen leider immer noch nicht alle.

Nur in solch einer Konstellation beiderseitigen sexuellen Harmonie fühlt sich ein Mann bedingungslos angenommen und begehrt, was ihn wiederum an die Frau schweisst.... Liebe Männer, glaubt doch nie die Mär von Euren zu langen Arbeitszeiten,zu wenig Aufmerksamkeit, drohender Insolvenz und allem möglichen anderen Mist... <MOD> Ist es anders, war sie aus anderen Gründen mit Euch zusammen,d.h. nicht wg. Eurer Persönlichkeit und des Sexes mit Euch, seht der Wahrheit ins Gesicht.

Die einzige Einschränkung würde ich machen bei Frauen, die sowieso fast bei jedem kommen (gibts in Westeuropa ja wohl sehr selten) und dann ihren absoluten Seelenverwandten gefunden zu haben glauben, sprich die Große Liebe. Männer werden fremdgehen, sobald sie sich als Mann sexuell und von ihrer Persönlichkeit nicht mehr völlig angenommen fühlen.Natürlich müssen sie betr.Optik/Alter/Status Chancen auf dem Fremdgehmarkt haben-logo, sprich es wird genug gezwungenermassen Pseudotreue geben, die gerne würde, aber nicht können.

w/40 und über ein Jahrzehnt tiefglücklich gewesen mit dem Gleichen
 
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  • #15
@ # 10

Ich will hier keinen Fremdgeher entschuldigen. Aber entgegen dem Statement von # 10 ist es ganz klar ein großes Problem, wenn die Frau im Übermaß den Sex verweigert.

Es ist schon klar (und auch in Ordnung), dass eine Frau mal so, und mal so drauf ist. Gerade verheirate Frauen neigen aber oft dazu, sich sexuell zu verweigern und ihren Mann sexuell zu frustrieren. Sie ahnen überhaupt nicht, welchen Schaden sie damit in ihrer Beziehung anrichte.

Wenn dazu dann noch ein schwacher Charakter beim Mann kommt, dann geht er fremd.

m
 
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  • #16
@11: Es ist naturgegeben, dass Männer oft Sex haben oder haben wollen um ihre Gene weiterzugeben. Das ist wohl richtig. Dies bedeutet aber nicht, dass sie deshalb oft und viel Sex mit verschiedenen Frauen haben müssen, sondern darum, dass sie, so wie es die Natur vorgesehen hat, häufig Sex haben.

Und auch einen stark ausgeprägten Trieb kann Mann durchaus auch eine ganze Weile selbst befriedigen, ohne gleich fremd zu gehen, wenn die Partnerin aus beruflichen oder sonstigen Gründen nicht greifbar ist. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Mann ansonsten monogam veranlagt ist. Neigt er ohnehin dazu, immer wieder den Kick zu suchen oder sieht er Sex als reine Triebbefriedigung an, dann gibt er sich auf Dauer natürlich auch nicht immer wieder mit seinen Händen zufrieden.
 
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  • #17
@13
"Männer werden fremdgehen, sobald sie sich als Mann sexuell und von ihrer Persönlichkeit nicht mehr völlig angenommen fühlen."

Und DANN muss man sich vorher trennen oder mit der Frau sprechen damit es sich ändert. Das ist den EIN Grund warum man sich mit der Partnerin nicht so wohl fühlt. Für andere Männer reichen schon andere Gründe, um sich selbst sagen zu können "Jetzt darf ich auch fremdgehen."
 
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  • #18
@14
Diese Sexverweigerung ist oft nur das allerletzte Mittel, wenn der Göttergatte auf sonst nichts reagiert und stur SEINEN Weg weiter geht.

Fragesteller:
Die Formulierung stimmt so nicht:
Was müssen BEIDE Partner tun, damit es nicht zum Fremdgehen kommt
muß es heißen.

Sie müssen miteinander über ihre Wünsche und Vorstellungen sprechen, dürfen die Kommunikation nicht abreißen lassen.
Leider ist es nicht selten so, dass Man(n) meint, jetzt den Partner sicher zu haben und sich nicht mehr bemüht.

Dennoch ist dies kein Grund für Fremdgehen - denn wer auch immer unzufrieden in der Beziehung ist, sollte sich als erstes Fragen, wie aufmerksam er selber dem Partner gegenüber ist und als zweites mit dem Partner gemeinsam Wege suchen, dies zu ändern.

Wenn es keinen gemeinsamen Weg gibt, sollte man Charakter genug haben, eine Beziehung zu beenden und nicht zwecks Triebbefriedigung wahllos durch die Betten hüpfen.
 
  • #19
in meinen AUgen hat Fremdgehen nicht mit dem Status der Beziehung zu tun und auch nichts mit dem Fehlen von sexueller Befriedigung sondern ausschließlich mich charakterschwäche. Bei der Auswahl des Partners kann man schon viel tun um zu vermeiden betrogen zu werden und da spielt Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Gesprächbereitschaft, Loyalität zum Partner und Respekt vor sich selber und zum Partner eine Rolle. Menschen die fremd gehen zeigen dieses Verhalten auchin anderen Lebensbereichen und egal wo ich von Fremdgängern in meiner Umgebung je gehört habe, gewundert hat mich das nie, da eben viele auch in anderen Bereichen es mit der Wahrheit nicht genau nehmen, sehr egoistisch sind, ihr Bedürfnisse mit ihrem Partner nicht kommunizieren aber erwarten, dass sie erfüllt werden.
DAher um bei der Frage zu bleiben, was kann man machen, AUgen auf bei der Partnerwahl und offen und ehrlich über die eigenen Gefühle und Bedürfnsise sprechen und wenn der Partner dies nicht im Gegenzug auch tut, tja, dann ist auch der Betrug nicht weit
 
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  • #20
@ # 17, von # 14

Es mag Extremfälle geben, wo die Frau die Notbremse zieht und den Sex auf Null zurückschraubt. Der Kern des Problems liegt da aber nicht, weil der Fall selten und extrem ist.

Das größere Problem ist, dass Frauen oft sexuell immer träger werden, je fester die Beziehung wird. Höre Dich mal unter jungen Ehemännern um, da gibt es praktisch einhellig die Meinung, dass sie vor dem Heiraten viel mehr Sex hatten als danach. Wenn dann Kinder da sind, wird das Problem noch einmal sehr viel größer.

Es mag sein, dass Frauen (bewusst oder unbewusst) sich sexuell immer weniger Mühe geben, je fester sie den Mann durch Ehe / Kinder an sich gebunden haben. Bei allem Respekt für Hormonschwankungen, Kinderstress etc., muss man trotzdem sagen, dass dieses Verhaltensmuster für eine harmonische Ehe wenig hilfreich ist.
 
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  • #21
zu #19

Ist doch normal, dass Eheleute nach der Heirat weniger Sex haben als vor der Ehe. Gerade noch wenn Frau kleine Kinder hat und dazu berufstätig ist. Ich halte es für sehr naiv zu erwarten, dass das Sexleben bei Kinder und Berufstätigkeit genauso bleibt, wie zu Zeiten, wo man jünger war und halt noch keine Kinder da waren.

Ich empfehle allen jungen Männer, einfach mal in die Rolle einer berufstätigken Mutter zu schlüpfen. Ich bin sicher, dass dann die jungen Männer schnell "schlapp" machen, weil sie abends einfach fertig sind.

Mir als reifere Frau ist es eher viel mehr passiert, dass ich viel Lust auf Sex hatte, aber der Mann schlapp machte und sich überfordert fühlte, wegen Hormonschwankungen, Depressionen, beruflichen Streß etc.

w 47
 
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  • #22
Frau sollte gar nichts tun, dass Mann nicht fremdgeht.

*1 Es gibt viele Männer, die gerne eine Zweitbeziehung haben wollen und sie suchen, selbst, wenn sie ihre tolle Frau schätzen, und Kinder und die Familie niemals verlassen würden. Diese Männer werden ihre Vorliebe 2 Frauen zu bespielen immer behalten.

*2 Es gibt aber auch eine große Anzahl von Männern, für die keine Zweitbeziehung und keine Affäre in Frage kommt. Selbst wenn die Frau krank ist, keine gute Hausfrau ist, mit den Jahren pummeliger wird ; oder eben (genauso wie er) - gute und weniger gute Eigenschaften hat.

Gücklich kann sich die schätzen, die mit *2 ihr Leben genießen darf- die sein darf, wie sie ist, die sich nicht verkleiden und verstellen muß oder versuchen muß, "besonderen Sex" einzusetzen. Die einfach ihren Mann von Herzen liebt und er erwidert ihr Gefühle. Die mal 5 gerade sein lassen darf und auch mal unpäßlich sein darf oder gereizt. Die sich fallen lassen darf bei ihm und die ihn auffängt, wenn er fällt. w50
 
  • #23
Es ist sowas von simpel.: "Nimm' deinen Partner wahr".. heisst die Zauberformel.
dieses "so kannte ich ihn/sie ja garnicht" ist die nachträgliche Bankrotterklärung für jede Beziehung.
Wenn man sich mit dem Partner wirklich verständigt und ihn wahrnimmt dann weiss man ob und wie man gemeinsam auf einer Wellenlänge schwimmt.
 
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  • #24
@21
Es gibt keinen Mann, der seine tolle Frau schätzt, wenn er fremdgeht. Wenn er sie schätzen würde, würde er ihr das nicht antun (mit der Annahme, dass es ihr nicht gefällt). Wenn diese Männer diese Vorliebe behalten sind sie rücksichtslos und auf den Partner sollte man schon Rücksicht nehmen.
 
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  • #25
bin 1x fremdgegangen. Wir haben seit nem halben Jahr keinen Sex mehrund ich fühle mich von Ihr nicht verstanden. Wir sind seit 10 Jahren zusammen und natürlich schätze ich Sie. Aber durch den Sexentzug wirds echt gefährlich... Jede Frau, die ich kennenlerne, ist gerade eine Gefahr. Trennen möchte ich mich aber auch nicht, weil ich sie immernoch liebe. Mir fehlt einfach der Sex!
 
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  • #26
@24 Manche trennen sich trotz Liebe. Vielleicht ist das in Deinem Fall angebracht. Wenn sie nicht akzeptiert, dass Du fremdgehst, gibt es meiner Meinung nach nur 2 Möglichkeiten (wenn ihr diesem Problem nicht lösen könnt). Entweder trennst Du Dich oder Du hast keinen Sex mehr. Beides geht nicht, erwachsen sein und eine Entscheidung treffen. Wenn Du Dich nicht verstanden fühlst ist es ein Anzeichen, dass etwas in Eurer Beziehung nicht stimmt. Ich frage mich wie sie das nicht verstehen kann.
 
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  • #27
Fremdgehen ist für mich lediglich ein Zeichen von Feigheit und Charakterschwäche. Wenn irgendwas in der Beziehung nicht stimmt, hat der Fremdgänger einfach mal den Mund aufzumachen. Falls sich immer noch nichts ändern, kann er doch jederzeit die Partnerin verlassen. Als Single kann er dann vxxxxx, mit wem er will. Aber zu Hause die bequeme Couch zu verlassen, ist halt ein Nachteil, den kein egoistischer Mensch in Kauf nehmen will. Nebenbei wird dann meist gesucht, bis mal ganz toll warm wechseln kann.
 
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  • #28
Es müsste Frau/Mann klar sein, das Sex zur Beziehung gehört. Also wer sich über lange Zeit dem Sex verweigert, läuft große Gefahr, dass der andere unbefriedigte Partner früher oder später den Sex sich anderswo holt. Aufgrund meiner Erfahrungen weiß ich auch sehr genau, wenn es im Bett nicht mehr stimmt, stimmt auch die Beziehung nicht mehr. Das sagen auch mein Großvater und mein Vater und viele weiteren Männer. Wenn ich mit meinem Partner regelmäßig und oft Sex habe, wird er kaum Gedanken an Sex mit Anderen haben. Außer die krankhaften Fremdgeher, aber das sind Ausnahmen.
Frau sollte daher folgendes tun? Ihrem Mann regelmäßig Sex gönnen, auch mal selbst die Initiative ergreifen, ihn verführen. Dann hat er nicht den geringsten Grund fremd zu gehen.
Das größere Problem das ich sehe ist, dass Frauen oft sexuell immer träger werden, je fester die Beziehung wird, verheiratet zu sein, sich zu sicher fühlen. Ich höre oft von jungen Ehemännern, dass sie vor der Heirat viel mehr Sex hatten als danach. Wenn dann Kinder da sind, wird das Problem noch einmal sehr viel größer. Frauen (bewusst oder unbewusst) geben sich ihren Männern immer weniger Mühe, auch und gerade sexuell, je fester sie den Mann durch Ehe / Kinder an sich gebunden haben. Bei allem Respekt für Hormonschwankungen, Kinderstress etc., muss man trotzdem sagen, dass dieses Verhaltensmuster für eine harmonische Ehe wenig hilfreich ist, ja sogar sehr gefährdend ist. Irgendwann macht der Mann das nicht mehr mit. Frauen suchen nach Bestätigung und nach Liebe und holen sich das dann indirekt über Sex. Männer suchen direkt nach Sex. Ich glaube schon, dass es mehr in der Hand der Frau liegt, ob Mann fremd geht oder nicht.
 
  • #29
Warum haben Radsportler viele Jahre lang mit EPO gedopt, und warum haben Doktoranden ihre Arbeit mit plagiierten Quellen aufgehübscht?

Weil's nicht nachzuweisen war, und weil sie vermuten konnten, dass es ohne schwere Folgen bliebe.

Nun gibt es inzwischen aber Nachweismethoden für EPO und für Plagiate, und erwischte Sportler bzw. Doktoranden werden sehr öffentlichkeitswirksam bestraft. Und was soll ich sagen, Leute - die EPO-Doperei und Abschreiberei scheint massiv zurückzugehen (wenngleich nicht völlig zu verschwinden, da es auch dumme Leute gibt).

Dasselbe gilt für Seitensprünge auch. Sie finden statt, weil der Partner vermutet, dass es nicht rauskommen wird, und annehmen darf, dass hieraus keine wirklich abschreckenden Konsequenzen zu gewärtigen sind. Sie sind ja auch tatsächlich oft nicht zu entdecken; und der gesellschaftliche Konsens ist, entdeckte nicht zu bestrafen.

Ein Spezialfall der Seitensprünge - nämlich Kuckuckskinder von Dritten, die einer bestehenden Partnerschaft untergeschoben werden - lässt sich allerdings neuerdings _tatsächlich_ nachweisen. Zum Zorn vieler Liberaler und Feministinnen, aber die Methode lässt sich wohl jetzt nicht mehr aus der Welt schaffen. Und was soll ich sagen, Leute: Mein Verdacht ist, dass dieses Phänomen dann auch massiv zurückgehen wird.
 
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  • #30
Dasselbe gilt für Seitensprünge auch. Sie finden statt, weil der Partner vermutet, dass es nicht rauskommen wird, und annehmen darf, dass hieraus keine wirklich abschreckenden Konsequenzen zu gewärtigen sind. Sie sind ja auch tatsächlich oft nicht zu entdecken; und der gesellschaftliche Konsens ist, entdeckte nicht zu bestrafen.
Sie finden aber nicht nur deshalb statt, sondern auch weil man den Partner nicht mehr liebt. Wer liebt will den anderen nicht hintergehen, belügen und geht kein Restrisiko ein, dass das Ende der Beziehung zur Folge hätte.