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  • #1

Was spricht für die Suche nach einer Partnerin am Arbeitsplatz

Die Frage bezieht sich auch auf den umgedrehten Fall.

Was gegen ein anbändeln am Arbeitsplatz spricht wurde hier ja schon oft erläutert. Mich würde jetzt eher interessieren was dafür spricht. Vor allem vor dem Hintergrund das eine Kollegien mein Interesse geweckt hat. Auch sie scheint interessiert zu sein. Bislang war dieser Bereich für mich ein NoGo wie auch gebundene Frauen.
Mir geht es eher darum ein paar Anregungen zu bekommen.

Jetzt freue ich mich auf einen regen Gedankenaustausch aber auch über kritische Stimmen.
M45
 
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  • #2
Man kann sich gemeinsam selbstständig machen und berufliche Projekte zusammen angehen. Ist absolut super. Mein aktueller Partner und ich sind so ein Fall. Ohne unseren gemeinsamen Branchenjob hätten wir uns niemals kennengelernt. Außerdem können wir uns somit immer wieder gegenseitig inspirieren, weil wir beide in einem sehr kreativen Job arbeiten.

Einem muss aber klar sein, dass im Falle, wenn man es zu spontan und unbedacht rangeht, sein Arbeitsfeld in eine unangenehme Tretmiene verwandeln kann und einer von beiden am Ende den Job kündigen muss oder sich in ein anderes Arbeitsfeld versetzen lassen muss. Könntest du dir das leisten? Das solltest du dir überlegen, wie es im Falle einer Trennung oder Abfuhr weitergeht. Wenn man wieder getrennte Wege geht, dann möchte man ja möglichst nicht mehr diesem Menschen über den Weg laufen, insbesondere nicht, wenn man sich in einem Rosenkrieg oder wegen Betrugsfall getrennt hat. Das kann äußerst ungemütlich werden.
 
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  • #3
Lieber FS,
für die Suche am Arbeitsplatz spricht: Du gehst jeden Tag hin, triffst sie da, brauchst kein zwanghaftes Dategehühner und lernst sie kennen, wie sie ist. Du weißst, wie sie an schlechten Tagen aussieht, wie sie mit Dir und den unterschiedlichen Kollegen umgeht, ob sie Grips hat, stressresistent ist, gern arbeitet oder nur auf einen Ehemann wartet, nörgelt, rumzickt udn im Zweifelsfall krank ist unter Last. Wo sonst kannst Du Dir so einen umfassenden Überblick über die ganze Frau verschaffen und umgekehrt.
Womit ich vorsichtig wäre, ist sich voreilig auf was einlassen, was dann zu Blitztrennungen führt, weil nicht gut genug evaluiert oder aber ständig Affären mit unterschiedlichen Kollegen. Gerade im Jobkontext haben beide genung Zeit, sich genau anzusehen, auf wen sie sich da einlassen.

Man muss es vorsichtig angehen und kein Problem sehe ich in Großunternehmen, wo man nicht unmittelbar zusammenarbeitet. Wenn sich bei uns in der Firma langfristige Partnerschaften ergeben, wird darauf geachtet, dass die Paare nicht zusammen arbeiten - funktioniert besten. Es gibt viele Ehepaare.

Es gibt ein paar Hygieneregeln, die man einhalten sollte - kein Aufreißertum, dass Stress macht, keine Spielchen und keine Beziehungskonflikte am Arbeitsplatz thematisieren.
Was immer schiefgeht und Unruhe bringt, landet im schlechten Fall bei den Konfliktbeauftragten, Betriebsrat und dann ist es nicht weit bis in die Personalakte.
 
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  • #4
Es spricht nichts dagegen, wenn Du nicht den Chef raushängst ihr gegenüber und die Untermitarbeiter dann denken, sie ist nur ein ausführendes Organ von Dir. Damit verliert ihr beide das Gesicht bzw. die Autorität. Wenn Du offen damit umgehst und jeder macht seine Arbeit wie zuvor, ohne dass die Anderen denken, Ihr habt jetzt Firmenthemen zusammen im Bett besprochen, dann kann das klappen.
Das kommt halt auf die Konstellation von Euch beiden innerhalb der Firma bzw. des Arbeitsplatzes an.
Was macht Ihr denn?
 
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  • #5
ich würde das nur dann befürworten, wenn Du Dich schon mit dem Gedanken einer Kündigung tragen würdest oder sie in einer anderen Abteilung weit weg von Dir arbeitet - so dass ihr euch normalerweise nicht über den Weg laufen würdet.

Wirkliche Vorteile hat man nicht in einer solchen Beziehung - zumindest nicht solche die die Nachteile aufwiegen würden. Ich habe es erst vor kurzem in meiner Firma erlebt - zwei Kollegen für kurze Zeit ein Paar und danach Rosenkrieg auch in der Firma. Die Konsequenz: er hat gekündigt.

Außerdem besteht auch die Gefahr, dass man sich sehr schnell auf den Geist geht, denn wenn man sich schon den ganzen Tag sieht und mit ihr/ihm zusammenarbeitet, aus welchem Grund soll man dann noch auf Dauer seine Freizeit mit dem jenigen verbringen - insbesondere über welche Themen wollt ihr euch unterhalten?

m/42
 
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  • #6
Was dafür spricht ist, dass man sich über einen wichtigen Teil des täglichen Lebens gut austauschen kann, die Arbeit. Denn man kennt den Bereich ja.
Wenn der Partner über Kollegen, den Chef etc. spricht, weiß man worum es geht. Man kann verstehen oder weiß bereits, dass Überstunden anfallen werden, für ein Meeting vorgearbeitet werden muss, usw.
Wenn ich an all die Momente denke, wo ich mir gewünscht hätte, mein Partner würde besser nachvollziehen können, wie das bei mir auf der Arbeit zugeht......:0)
Außerdem weiß man ja vom anderen schon viel mehr, als das zumindest bei einem leidigen Blind Date der Fall ist. Also Aussehen, wie sie sich mit Kollegen gibt, ihr Lächeln usw. sind dann ja schonmal bekannt.
Wenn man ein Paar geworden ist, kann man, wenn die Arbeitszeiten passen, gemeinsam zur Arbeit fahren. Spart also hier eventl. die Kosten für einen zweiten Pkw.
In der Mittagspause kann man z.B. gemeinsam Besorgungen erledigen wenn die Lage des Arbeitsplatzes in der Nähe der Geschäfte, die man aufsuchen möchte, liegt.

Ich hatte bei meiner alten Firma eine Arbeitskollegin, die sich bis über beide Ohren in den neuen Gruppenleiter verliebt hatte und ich denke, das war von Anfang an umgekehrt auch so. :0)
Beide haben dagegen erst einmal angekämpft, denn sie waren beide kein Freund von Liebe am Arbeitsplatz.
Heute sind die Beiden schon seit Jahren verheiratet. Nach der zweiten Schwangerschaft hat meine Kollegin dann allerdings aufgehört zu arbeiten.

Für mich wäre so eine Situation (Liebe am Arbeitsplatz) mehr als problematisch. Ich arbeite derzeit für eine internationale Bank in London und dort hält man nichts von Paaren in der gleichen Filiale/Abteilung und legt in einem solchen Fall der "Paarbildung" beiden SEHR nahe, dass einer sich in eine andere Filiale versetzen lässt.
Ich wünsche trotzdem auf jeden Fall viel Glück!
 
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  • #7
Was dafür spricht?
Das man den Partner/Partnerin in verschiedenen Situationen kennen lernt (z.B. Stress).
Ansonsten ist nichts gegen ein kennen lernen einzuwenden, wenn einer dann die Firma verlässt.

Als Chefin habe ich es seh oft erleben müssen, dass Streit, Trennungen etc. Mit in die Firma getragen wird. Die anderen Mitarbeter werden beeinflusst oder mit hineingezogen. Leider überwiegen in meiner Firma die negativen Erfahrungen.

Aus diesem Grund gibt es ein Personalgespräch.
 
  • #8
Was spricht für die Suche nach einer Partnerin am Arbeitsplatz

Ausser dass man es sich nicht raussuchen kann wo einem die tolle Frau über den Weg läuft? Nichts!

Auf Dauer ist es sehr sehr stressig. Auch wenns gut geht. (Verschiedene Abteilungen die nichts miteinander zu tun haben sehe ich als getrennte Firmen). Auf Dauer sollte sich einer von beiden einen anderen AG suchen. Es blockert die Karriere (man sollte ja nicht der Vorgesetzte des Partners werden, Personaler haben immer auch das Gesamtgefüge im Auge und das ist ein potentieller Stressor für die gesamte Abteilung) und sorgt dafür dass man gar keinen eigenen Bereich hat.

Also- gezielt danach suchen würde ich nicht. Aber wenn Amors Pfeil nunmal trifft natürlich auch nicht ignorieren. Aber dann halt die Stelle wechseln.
 
  • #9
Am Arbeitsplatz lernt man mehr über den Anderen kennen, als nur bei Dates.

z.B. sein soziales Verhalten gegenüber anderen Mitarbeitern, ggf. Kunden, Geschäftspartnern, Lieferanten, usw.

Man kann zuerst harmlose Gespräche unter Kollegen führen, um den Anderen näher kennenzulernen.
Dann zunächst harmlos zu eigenen oder gemeinsamen Freizeitaktivitäten einladen.
Bis es dann vielleicht "funkt".
Das scheint mir leichter und erfolgversprechender, als gleich mit einem Date.

Bei einem (Ehe-)paar muß nicht Einer von ihnen zwingend die Firma verlassen.
Ich kannte ein junges Ehepaar, daß sogar während der Arbeitszeit mit ihren Schreibtischen zueinander saßen. Sie trugen aber m.W. nie private Probleme in den Arbeitsplatz hinein.

Ein Restrisiko bleibt. z.B. bei einer ("hässlichen") Trennung, aber trotzdem weiter in der selben Abteilung. Da können private Spannungen sich auf die Arbeitsleistung und den Umgang auswirken.
 
  • #10
Bei einem (Ehe-)paar muß nicht Einer von ihnen zwingend die Firma verlassen.
Ich kannte ein junges Ehepaar, daß sogar während der Arbeitszeit mit ihren Schreibtischen zueinander saßen. Sie trugen aber m.W. nie private Probleme in den Arbeitsplatz hinein.

Das ist gar nicht der Punkt wieso das besser ist wenn dann einer geht. Es geht darum dass es immer dem Gesamtklima nicht gut tut. Selbst wenns keine Bevorzugungen gibt (was extrem schwer durchzuhalten ist will man den häuslichen Frieden nicht nachhaltig gefährden) wirst Du die Vermutungen und das ausgeschlossen sein der Kollegen nicht verhindern können.

Plus eben das Problem sollte dann noch einer von beiden befördert werden.

Als Vorgesetzter würd ich mir das Problem nicht aufhalsen. Wenn es geschieht würde ich daher ein Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen um eine Lösung dafür zu finden (wie z.B. eine Versetzung in einen anderen Bereich).

Mal abgesehen von der Frage- ist es wirklich gut für eine Beziehung 24h am Tag zusammen zu verbringen? Also das wär sogar für mich die Überdosis, sozusagen das Gegenmodell zum LAT.
 
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  • #11
Ich finde, es spricht so gut wie nichts dafür, aber viel dagegen. Wenn man sich auf eine Untergebene einlässt, darf man als sicher voraussetzten, dass sie das Gehalt meint und nicht den Mann, ist die Frau auf gleicher Ebene können Konkurrenzsituationen auftreten. Kein Chef ist von "Liebe am Arbeitsplatz" begeistert, ich auch nicht. Wenn das Paar sich trennt, ist viel Unfrieden im Betrieb und es können sich Parteien bilden.
 
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  • #12
Dafür spricht, daß es am Arbeitsplatz oft recht leicht ist Kontakte zu knüpfen, selbst für den notorischen Stubenhocker. Ggfs. hat man eine ähnliche Expertise und dementsprechend ähnliche Interessen und Hobbys. (Aber ein Unternehmen hat ja für gewöhnlich nicht nur Mitarbeiter einer Fachrichtung.)

Mir selbst würde es sehr schwer fallen, einen Menschen IMMER um mich zu haben. Ich brauch auch ab und zu etwas Luft zum Atmen. Also am besten noch eine Mitarbeiterin im gleichen Büro als Partnerin ginge für mich gar nicht. Ständige Nähe wäre mir wahrscheinlich auf Dauer zu lästig.
 
  • #13
Ich habe alle meine Ex-Partner (na gut soo viele waren es nicht, wie es sich vielleicht anhört) über die Arbeit kennen gelernt. Noch nie in der selben Abteilung, aber wie hier schon erwähnt wurde, man kann sich ohne "Datingstress" in Ruhe kennen lernen. Man lernt manchmal auch den anderen unter Umständen kennen, der bei einer reinen Kennenlernphase = Dates erst viel später auftaucht (z.B. Stress am Arbeitsplatz - wie reagiert diese Person dann auf andere Personen). Ich hatte bis jetzt kein Problem damit - weder mit der Arbeit noch mit dem Partner.

Ich bin auch nicht eine, die 24h auf dem Partner kleben muss. Eher im Gegenteil. Da ich nie in der selben Abteilung war, waren es für mich eher Arbeitsplätze, welche in er Nähe liegen.

Wenn ich meine jetztige Arbeitssituation anschaue: da gibt's jemand, ja mit dem würde ich eine Beziehung versuchen und riskieren, dass im allergrößten Notfall einer von uns gehen muss. Wenn ich jetzt langfristig mit jemand zusammen wäre, mit dem ich auch arbeite, dann würde ich wahrscheinlich irgendwann nach einer anderen Arbeit suchen. Was für mich aber 100% wichtig ist, ist folgendes:

- kein "Schatzi" Rufen bei der Arbeit
- kein Kuscheln oder Händchenhalten, auch nicht bei der Kaffeepause (das ist in der anfänglichen Verliebtheitsphase wahrscheinlich nicht sooo leicht einzuhalten, aber das muss klappen)
- zuerst ohne jemanden etwas zu sagen, die Beziehung mal probieren. Weiß das Paar selbst, ja es kann klappen zwischen uns, dann kann man es auch den Arbeitskollegen sagen.
- idealerweise merken Arbeitskollegen und der Chef nicht einmal, dass hier etwas Entstanden ist. (Nebenbei - wir reden hier von etwas Schönem - ein super Gefühl = Liebe!)
- vielleicht neckt man sich mal oder es gibt oberflächliche Flirts aber das ist das ABSOLUTE MAXIMUM. (Das gibt's jetzt schon unter uns Arbeitskollegen...das ist aber mit Scherzen verbunden!)
- zu Hause wird dann nicht mehr über die Arbeit gesprochen - genauso wenig wie zu Hause in die Arbeit gebracht wird. Ist manchmal vielleicht auch nicht so einfach, aber das sollte man einhalten können.
 
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  • #14
Wenn ich mir mein soziales Umfeld anschaue, spricht ALLES für die Partnersuche am Arbeitsplatz. Sämtliche Ehen in meinem sozialen Zirkel sind tatsächlich am Arbeitsplatz entstanden (wobei das auch zwei Aussendienstler umfasst, die ihre Frauen in der Kundschaft kennengelernt haben).
 
  • #15
idealerweise merken Arbeitskollegen und der Chef nicht einmal, dass hier etwas Entstanden ist.

lol! der ist echt gut. Das glaubst Du doch nicht im Ernst dass Du das vor allem vor weiblichen Kolleginnen verheimlichen kannst!


Sämtliche Ehen in meinem sozialen Zirkel sind tatsächlich am Arbeitsplatz entstanden (wobei das auch zwei Aussendienstler umfasst, die ihre Frauen in der Kundschaft kennengelernt haben).

Sorry, DAS ist extrem unprofessionell- ich hoffe die haben diese Kunden dann auch an einen Kollegen abgegeben. Und zwar bevor Sie die Damen gedatet haben.Im übrigen ist das nicht das was der FS meint. Ich bin seit über 20 Jahren im Verkauf und hab solches noch nicht gesehen.
Jeder Einkäufer hat das in seinem Vertrag stehen dass er persönliche Bekanntschaften bei den Lieferanten offen legen muss. Und das aus gutem Grund.
 
  • #16
lol! der ist echt gut. Das glaubst Du doch nicht im Ernst dass Du das vor allem vor weiblichen Kolleginnen verheimlichen kannst!

Kalle ich arbeite meistens nur mit Männern - komischerweise, waren meine Arbeitsstellen immer eher "männerlastig", obowohl ich im Tourismusbereich tätig bin. Wahrscheinlich weil ich nicht an der "Front" mit den Gästen arbeite.

Wenn ich dein Kommentar gelesen habe, musste ich selbst auch schmunzeln. Wird logischerweise nicht so einfach sein. Aber ich schrieb ja auch "idealerweise" ;) Der Chef muss ja nicht alles wissen, zumindest nichts vom privaten Bereich. Die Arbeitskollgen sollten auch nicht gezwungen werden das neue Liebesglück ansehen zu müssen. Das wollte ich damit vor allem sagen.
 
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  • #17
Ohje - ich habe sowas einmal mitgemacht. Meine Kollegin war verliebt in den Typen aus dem Vertrieb.

Sie haben angebandelt, er konnte sich nicht entscheiden. Meine Kollegin mutierte zur liebestollen Irren mit Gefühlsausbrüchen und Heulkrämpfen im Büro.

Ständig durfte ich mir ihre neuesten Entwicklungen anhören, wie sie den Vertriebstypen doch noch für sich gewinnen wollte. Da war kein produktiver Tagesablauf mehr möglich.
 
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  • #18
Ich hätte kein Problem damit, mit einem Arbeitskollegen eine Beziehung zu beginnen. Man kann sich erstmal gegenseitig in Ruhe ins Auge fassen und schauen, ob man Gemeinsamkeiten hat, ohne gleich unter dem Druck "Beziehung ja/nein" zu stehen. Allerdings müssten schon einige Punkte erfüllt sein:

Mein Chef käme, ebenso wie Kollegen, die im gleichen Büro sitzen, nicht infrage. No-go sind auch verheiratete Kollegen.

Für mich wäre es wichtig, dass der Flirt dezent abläuft, also so, dass die anderen Kollegen es nicht merken. Ich möchte als Frau nicht Firmengespräch sein.

Ebenso müsste ich mir sicher sein, dass der Mann privates weder während der Beziehung, noch im Falle einer Trennung in der Firma verbreitet. Also Ego-pusher sind ebenfalls tabu und professionelles Verhalten erwünscht.

Merkt man, dass Interesse auf beiden Seiten vorhanden ist, möchte ich das Kennenlernen außerhalb der Firma, also mal bei einer Tasse Kaffee, fortsetzen und nicht in irgendwelchen Kopierräumen, Küchen o.ä.
 
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  • #19
Grundsätzlich finde ich ist es am Arbeitsplatz leicht jemanden kennenzulernen weil man ziemlich schnell rausfinden kann welche Gewohnheiten die Frau oder der Mann hat.
Oft trinkt man zur selben zeit seinen Früh-Kaffee, sitzt in der Kantine am selben Platz mit der selben Gruppe, hat oft eine sehr konstante Anwensenheitszeit und in größeren Firmen kann man oft auch auf den Kalender der Person zugreifen oder hat sie im Firmen-Chat und kann so sehen ob er/sie gerade im Büro sitzt oder gerade einen Termin hat.
Alles sehr praktisch um zur richtigen zeit am richtigen Ort für ein zwangloses Gespräch zu sein.
Auch ne Einladung zum Kaffee in der Küchen-Ecke oder Kantine ist meistens möglich, ohne gleich beim anderen "Verdacht" zu wecken das da mehr los ist.
Also an sich bietet der Arbeitsplatz ein günstiges Feld für sowas.

Gründe dagegen gibts natürlich auch, aber die kennst du ja scheinbar schon.
 
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