• #91
Die kann man auch wieder auflösen, muss man aber nicht. Ein Treuegelübde hat keinerlei Bindung, denn die Gedanken sind frei und er ist außerdem ein selbstständig denkender Mensch
Und wieso sollte man dann also überhaupt eine Treuegelübde ablegen, wenn man sowieso nicht gedenkt daran zu halten ? Also nicht heiraten...
r hat schon 3 Kinder und eine Frau, will jetzt mit seiner, ich nenn es mal "Gespielin", noch eines. Wie tickt dieser Mann eigentlich? Unterhalt usw. wären angeblich auch kein Problem. Wenn er Millionär ist, seine Sache.
Nein, nicht seine Sache. Natürlich muss die FS berücksichtigen, ob der Mann im falle eines Falles überhaupt in der Lage ist, Unterhalt zu bezahlen. Die FS muss auch einkalkulieren, dass die Ehefrau sich scheiden lässt.
 
  • #91
Liebe FS.
Wenn ich nicht schon auf dieser Welt wäre, würde ich gerne dein Kind werden.
Ein Kind, welches gewollt ist. Mit vielen Gedanken um seine Entstehung.
Mit Mutter und Vater. Nie habe ich jemanden so reden (schreiben) hören, wie dich, welche sich WIRKLICH Gedanken darum gemacht hat, was es bedeuten könnte, ein Kind zu haben.

W 47J
Ohne Eltern aufgewachsen bei der Oma.
 
  • #91
Abstrakt: Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie (akademisch gebildete?) Menschen glauben machen wollen, sie würden (könnten?) "die Dinge möglichst wertneutral [...] sehen" - um so etwas zu behaupten, muss man schon überzeugter Nihilist sein oder es muss die halbe Geistesgeschichte erfolgreich an einem vorbeigegangen sein.
Konkret: Ich bleibe dabei, dass die Herkunft des Kindes seine Prognose im Leben beeinträchtigen wird - das wird von der FS mutwillig in Kauf genommen, weil sie "das Bedürfnis" nach - drastisch ausgrdrückt: - einem kleinen Spielzeug verspürt, um sich selbst zu verwirklichen.
Wenn ich versuche, "Dinge möglichst wertneutral" zu sehen, dann bedeutet dass nur soviel, dass ich versuche, mir die Situation des Kindes vorzustellen, ohne ständig die gesellschaftskonformen Wertmaßstäbe dabei zu betrachten. Und natürlich wird die Herkunft des Kindes seine Prognose im Leben beeinträchtigen: das Kind hat einen finanziell und sozial abgesicherten Start ins Leben, die Mutter macht sich viele Gedanken über sein Entstehen und sein Leben, es wird ein Wunschkind! Wenn die FS mit dieser Konstellation für sich im Reinen ist, dann hat sie doch beste Voraussetzungen für das Kind geschaffen - bessere Voraussetzungen als die, mit denen ein Großteil von Kindern in die Welt startet. Das ist das, was man ihren Posts entnehmen kann... von daher sehe ich immer noch keine wirklichen Probleme (es sei denn, ihr und dem Kind begegnen zu viele Moralisten im Leben, das könnte nerven ;) )
 
  • #91
Ich habe auch Frauen mit Kinderwunsch kennengelernt, deren Partner diesen Wunsch nicht hatten, weil sie ihren eigenen Hobbys nachgehen wollten und sich nicht um Kinder kümmern wollten.
Diese Frauen fühlen sich nicht wohl, bis heute nicht, und haben diesen Schmerz, nicht Mutter sein zu dürfen, nicht überwunden.

Der Kinderwunsch einer Frau muss auch respektiert werden. Das ist ja nicht ein Wunsch wie ein neues Kleid, sondern menschlich und hormongesteuert. Wir würden ja sonst aussterben, wenn wir Frauen uns nicht auf Kinder einstellen würden und diese Geburt eines Kindes auf uns nehmen. Genau wie ein Kind muss also das Leben der Frau, die diesen Wunsch hat, auch respektiert werden.

Ich finde, dass du sogar ein sehr gutes Umfeld für ein eigenes Kind hast. Wer hat schon Verwandte bei sich wohnen. Ich nicht. Und die Betreuung durch Verwandte ist wesentlich besser als durch fremde Kitas u. dgl.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück.
 
  • #92
Und natürlich wird die Herkunft des Kindes seine Prognose im Leben beeinträchtigen: das Kind hat einen finanziell und sozial abgesicherten Start ins Leben, die Mutter macht sich viele Gedanken über sein Entstehen und sein Leben, es wird ein Wunschkind!
Ich habe geschrieben, dass die FS naiv auf mich wirkt.
Ist sie sich über die Lebensführung als AE wirklich im Klaren?

Vor allem vor dem Hintergrund, dass sie wird vom tatsächlichen Vater nicht viel zu erwarten hat, da dieser eben schon für eine ander Familie mit 3 Kindern unterthaltspflichtig ist?

Wie sollen die ersten Jahre werden?
Kann sie mal so eben für 1,5 - 2 Jahre (je nach Aufnahmezeitpunkt in die Kinderkrippe oder länger) den Job an den Nagel hängen und so finanziell über die Runden kommen. Denkt sie daran ?
Dent sie daran, wie es später für das Kind sein muss, die Halbgeschwister zu sehen ?

Wenn das alles gut geregelt ist, dann soll sie meinen Segen haben ....
 
  • #93
Ich wollte mich nach meinem letzten Post zwar der Stimme enthalten, muss nun aber doch noch einmal meinen Senf hinzugeben. Ich finde, dass hier etwas grundlegend falsch verstanden wird:

Die FS will doch gar nicht den MANN, sie will das KIND. Sie hat doch gar keine Lust, diesen Mann an sich zu binden! Sie kriegt von ihm eine kostenlose Samenspende. Sie ist Ende 30 und will ein Kind. Eine andere Möglichkeit wird es auf die schnelle nicht mehr geben. Also kann sie zugreifen. Der Mann hat sich bereit erklärt, finanziell für das Kind aufzukommen, den Rest erledigen die FS und deren Familie. Irgendwann wird die FS auch einen anderen Partner finden, sozusagen einen Stiefvater. So what? Jeden Tag kommen auf der Welt Kinder unter denkbar schlechteren Bedingungen zur Welt.

Wie der Typ das mit seiner Ehefrau klärt, und wie die Ehefrau damit leben kann, ist -mit Verlaub- einfach nicht Sache der FS. Ich finde, das geht sie nichts an, deshalb muss sie sich -gerade weil sie nur Geliebte, aber trotzdem ein Mensch mit Bedürfnissen ist- darüber keine Gedanken machen...
So isses! Und wenn man hier in den Foren viel liest hat die FS ohnehin nicht viel Auswahlmöglichkeiten unter den Männern. Ein Teil geht fremd, ein Teil verlässt das eigene Kind, für einen Teil ist Stiefvatersein unmöglich... Liebe FS, nimm die gratis Samenspende mit und gründe deine eigene kleine Familie! Es ist so wie BlackBetty es schreibt. Du überforderst deine Mitmenschen, wenn du keinen Mann brauchst und dein Leben einfach nach eigenem Geschmack lebst. Ich habe den Eindruck, dass du dir über alles Gedanken machst. Du brauchst ihn nicht. Keiner kann behaupten, dass ein Kind ohne Vater kriminell oder missraten wird. Von Akademikern mit Niveau erwarte ich echte Argumente und keine Steinzeittheorien.
Und zum Thema "Ujujuj-von-einem-verheirateten-Mann": Es ist traurig, dass im Jahr 2016 immer noch angeblich die Geliebte die Ehe zerstört. Die FS ist Single und hat der Ehefrau gegenüber kein Ehegelöbnis abgegeben. Es ist die Verantwortung des Ehemannes keinen außerehelichen Aktivitäten nachzugehen. Wenn sich in diesem Forum kein Mann über das Verhalten dieses Ehemannes aufregt, braucht auch keiner das Verhalten der FS kommentieren!
 
  • #94
als ein leiblicher Vater, der die Familie von heute auf morgen für eine andere Frau verlässt oder zeitlebens auch dem Kind gegenüber unzuverlässig ist. Kenne da einige Geschichten von jungen Leuten, die ziemlich bedrückend erzählt haben, wie es als Kind war, bei jedem Feiertag, Schulfest und Ereignis auf glühenden Kohlen zu sitzen, weil sie nie wussten, ob Papa (vor der Scheidung viele Jahre verheiratet mit Mama) diesmal kommt oder es schafft, sein Versprechen zu halten, den Geburtstag nicht doch vergessen oder zu Weihnachten ein Geschenk besorgt hat...
und genau das macht der Mann ja momentan mit seinen eigenen Kindern und Frau. Und wird es vielleicht oder wahrscheinlich hier auch wieder machen.
Was meinst du wie sich Kinder fühlen, die die ersten 10 Jahre ihres Lebens einen scheinbar "guten" Vater hatten und plötzlich bekommt der Herr die Lebenskrise, verlässt die Familie, gründet eine neue Familie mit dem Kindermädchen, wird unzuverlässig und taucht ab. Auch viele Frauen von zu anfangs scheinbar "guten" Männern sind vor so einer Entwicklung nicht gefeit.
und hier wiederholst Du dich. Wenn sich die FS für ein Kind mit Samenspende entscheiden würde, dann ist der Vater (oder besser gesagt Erzeuger) nicht bekannt und es gibt von Anfang an keinen Vater. Aber hier gibt es einen und auch dieses Kind läuft damit Gefahr, das gleiche "Schicksal" wie die Kinder in Deiner Beschreibung zu erfahren.
 
  • #95
Ich habe mir nicht alle Posts durchgelesen,
Aber beim Lesen deines Eingangsposts schüttelt es mich.
Du bist es offenbar gewohnt, dass die Welt nach deinen Vorstellungen zu laufen hat, indem du dir gleich ausbedingst, wie die Antworten auszufallen haben.
Mag das auch alles noch so durchdacht sein, das sind alles Konstrukte. Ein Kind verändert immer das System, siehe Familienaufstellungen. Das lässt sich auch nicht wegrationalisieren.
Ich finde es extrem fahrlässig, bewusst ein Kind in dieser Konstellation zu zeugen, da hängt einfach zu viel mit dran.
Wenn unbedingt, dann mit jemanden, der auch soziale Verantwortung übernehmen kann oder adoptieren, hat zb Sandra Bullock auch gemacht.
Ich denke , du wirst deinen Dickschädel ohne Rücksicht auf Verluste durchsetzen. Nur weil deine eigene Kindheit suboptimal war, brauchst du es ja nicht zu wiederholen.
 
  • #96
Keiner kann behaupten, dass ein Kind ohne Vater kriminell oder missraten wird.
Das behauptet keiner. Ich weiß aber, dass ich meinen Kindern sehr fehlen würde und sie mich brauchen.

Ja, sie würden auch ohne Vater und Mutter erwachsen werden, das ist biologisch nunmal so. Und auch nicht unbedingt kriminell.

Aber sie hätten es weitaus schwerer im leben und viele schöne Dinge wären ihnen für immer versagt .
Kein Kind möchte mit Heim- oder AE-Kindern tauschen, auch wenn diese ggf. auch ein erfülltes Leben haben können.
Nur sind diese Sitauatione oft der Not und den Umständen geschuildet. Kein Mensch hat je geplant dass es jemals so kommt. bei der FS ist das anders. Sie nimmt diese Entscheidung schon vorweg. Das sollte die FS sich schon klarmachen
 
  • #97
Das behauptet keiner. Ich weiß aber, dass ich meinen Kindern sehr fehlen würde und sie mich brauchen.

Ja, sie würden auch ohne Vater und Mutter erwachsen werden, das ist biologisch nunmal so. Und auch nicht unbedingt kriminell.

Aber sie hätten es weitaus schwerer im leben und viele schöne Dinge wären ihnen für immer versagt .
Kein Kind möchte mit Heim- oder AE-Kindern tauschen, auch wenn diese ggf. auch ein erfülltes Leben haben können.
Nur sind diese Sitauatione oft der Not und den Umständen geschuildet. Kein Mensch hat je geplant dass es jemals so kommt. bei der FS ist das anders. Sie nimmt diese Entscheidung schon vorweg. Das sollte die FS sich schon klarmachen
Es bezweifelt ja keiner, dass die meisten Kinder ihre Eltern lieben und sie vermissen würden, wenn sie nicht mehr da wären. Du ziehst aber daraus den falschen Schluss.

Nach deiner Logik könnte man auch sagen: Kinder finden es toll Onkel und Tanten zu haben, deshalb sollten Einzelkinder keine Kinder bekommen, weil sie ihren Kindern ein Leben mit Onkeln und Tanten verwehren.
Oder Eltern mit einem Kind müssen mindestens noch zwei weitere Kinder bekommen, weil Kinder viele Geschwister brauchen.

Alle Familien sind unterschiedlich. Manche leben in Mehrgenerationenhäusern mit Oma, Opa, Onkel, Tante und vielen Cousins, manche sehen ihre restliche Verwandschaft höchstens zu Weihnachten und manche haben außer ihren Eltern überhaupt keine Familie.

Das Kind der FS wird eine Mutter und drei große Geschwister haben und die große Familie der Mutter in der Nähe. Es mag sein, dass das Kind seinen Vater nicht täglich sieht, aber das geht vielen Kinder mit verheirateten Eltern auch so.
 
  • #98
Liebe FS, du bist doch in einer toller Situation, du kannst dir ganz allein ein Kind leisten. Du hast die Unterstützung deiner Familie und für den Vater ist das Finanzielle kein Problem. Mach die Entscheidung nur von deinem Gefühl abhängig. Und das ganze Gerede, dass dein Marktwert sinkt, ist nur Gerede von Männern, die sich nicht vorstellen können dass eine Frau so eine Entscheidung trifft. w54
 
  • #99
Hier möchte ich STOP! schreiben. Jetzt mal ganz ehrlich - wenn ich als Mann das alles erfahren würde, unter welchen Umstände dieses Kind gezeugt worden ist, würde ich dankend ablehnen. Und viele Männer denken genau so - da soll ich der Stiefvater sein, während die geduldet Ex-Affäre den leiblichen Vater spielt… äh sorry, für welchen Mann soll das nun noch attraktiv sein?? Könnt ihr euch wirklich eure Traumwelt so zusammen basteln?
Von welchem Mann ist hier die Rede? Die FS schreibt explizit, dass eine Partnerschaft mit einem anderen Mann für sie weniger als eine Fiktion ist - nämlich kein Thema, weil höchst unwahrscheinlich.
In der Lebensplanung der FS (Kind mit der Affäre) spielt ein anderer Mann keine Rolle, denn sie hält es realistischerweise für höchst unwahrscheinlich, einen anderen mann als Lebenspartner zu finden. Also möchte sie lieber ein Kind mit der Affäre, als kein Kind und keinen Lebenspartner.
Es ist für sie vollkommen egal, dass kein Mann den Stiefvater spielen will, weil sie auch als Single keine dauerhafte Beziehung hatte. Was soll sich daran ändern? Sie entscheidet: Leben mit Kind ohne Mann gefällt ihr besser als Leben ohne Mann und ohne Kind.

Ja, so allmählich gehen den Vieldatern die Frauen aus oder was ist das Männerproblem an den Lebenswünschen der FS, dass sie diese so sehr bekämpfen müssen, obwohl es sie rein garnichts angeht, weil die FS doch garkeinen Mann sucht?
 
  • #100
Und ich muss zugeben, dass ich mir über die rechtliche Seite noch nicht so viele Gedanken gemacht habe. Durch diesen Thread aber angeregt wurde in dieser Hinsicht ebenfalls tätig zu werden. Danke hierfür an der Stelle!
Liebe FS,
die rechtliche Seite ist ziemlich simpel.
Ich glaube nicht, dass Du bei dem Mann ein Problem mit Besuchsrechten und geteiltem Sorgerecht haben wirst. Er interessiert sich doch garnicht für seine 3 bereits vorhandenen Kinder, sondern macht in seiner Freizeit lieber mit Dir rum. Warum sollte das bei Eurem gemeinsamen Kind anders sein?

Ansonsten sind uneheliche Kinder ehelichen gleichgestellt, in Sachen Erbrecht und Unterhaltsrecht. Deine Affäre ist Eurem Kind gegenüber genauso unterhaltspflichtig wie seinen 3 ehelichen Kindern. Erst wird von seinem Einkommen sein Selbstbehalt abgezogen. Dann wird entsprechedn seinem Einkommen für alle 4 Kinder ein Unterhaltsbedarf entsprechend der Düsseldorfer Tabelle festgelegt. Die meisten Männer scheitern schon daran, dass sie diesen überhaupt für 4 Kinder vollständig zahlen können - verdienen zu wenig. In dem Fall wird der Unterhalt für alle 4 Kinder vom Gericht festgesetzt, meistens altersabhängig.

Als nächste Person ist er Dir gegenüber unterhaltspflichtig bis Dein Kind 3 Jahre alt ist - vorausgesetzt sein jüngstes eheliches Kind ist bereits älter als drei.
In dem Fall stehen Deine Unterhaltsrechte zum Schutz Eures Kindes über denen seiner Ehefrau mit älteren Kindern. D.h. wenn er nicht genug verdient, wird ihr ein fiktives Einkommen angerechnet wird, denn sie ist ebenfalls ihm gegenüber unterhaltspflichtig und muss arbeiten, um das Familieneinkommen zu erhöhen. Vermutlich wird sie nicht mehr so entspannt im Hinblick auf Eure Affäre sein, wenn sie finanzielle Auswirkungen spürt.
Die meisten wissen das aber nicht und denken, als Ehefrau sind sie immer die Siegerin.

Du musst wissen, wie sein Einkommen ist, ob Du mit dem vollen Kindsunterhalt rechnen kannst und auch auf die ersten 3 Jahre mit Unterhalt für Dich oder ob Du ausschließlich mit Elterngeld und aus Rücklagen Deine berufliche Auszeit zugunsten des Kindes finanzieren musst.
 
  • #101
Grundsätzlich ist ein Kind natürlich das schönste Geschenk, das ein Mann einer Frau machen kann (und sie ihm). Aber hier scheint es wenig um das Kind zu gehen, um die Bedingungen unter denen es aufwächst, seine Beziehung zu seinen Halbgeschwistern und seine (späteren) berechtigten Fragen an seine Eltern. Unwissenheit über das Leben mit einem Kind von Seiten der FS? Romantisches Gelaber des Liebhabers?
 
  • #102
Würdest Du in der umgekehrten Situation auf so einen Mann einlassen ? Ich kenne keine Frau die so einen Partner mit so einer Geschichte attraktiv finden würden. Immer schön im Kontakt mit der Affäre, weil die Affäre ein Elternteil ist… ja, wunderbar :D

Aber klar, bei Frauen ist das halt immer was anderes ;)
Stell dir das mal nicht zu kompliziert vor. Wenn die FS ein Mann wäre, müsste sie noch nicht mal Unterhalt zahlen, weil der Ehemann der Affäre der rechtliche Vater wäre.
Also die Affäre betreut das Kind, der Mann der Affäre zahlt dafür und die (der) FS könnte nach Lust und Laune den Besuchsonkel spielen.

Das würde doch keine zukünftige Partnerin des FS abschrecken.
 
  • #103
Nun, ich will nicht als Moralapostel klingen aber Fakt ist doch nun mal dass die FS mit einem Typen rummacht der sich weder um seine Frau noch um seine bereits vorhandenen Kinder schert. Scheiden und Entscheidungen treffen kann man allein, da brauch man nicht Mama, der einen an der Hand hält.
Und der Typ hat doch alles: Für Feiertage, Familienfeste und alles sicher eine noch gut aussehende Frau mit den Kindern und dem Haus und für die Party danach die willige Geliebte. Zu seinem Glück verstehen sich noch alle und er kann sich abends nach Feierabend aussuchen ob er Lust auf Family oder Lust auf pimpeln hat - warum sollte er was ändern zumal er sich anscheinend finanziell alles leisten kann????
FS, willst du mit so einer feigen Lusche ein Kind in die Welt setzen?
Ich nicht!
Woher ich so etwas kenne? Ich habe das in meiner Firma: Für kleinere Anlässe darf die Geliebte mit aber an allen wichtigen Prestige-Sachen kommt die Vorzeige-Ehefrau. Beide Frauen kennen sich auch und wissen voneinander aber es wird jeweils die andere totgeschwiegen.
Die Geliebte wird mit Shoppingtouren ruhig gestellt und die Frau bekommt ihren „roten Teppich“ nach Aussen.
Ich finde den Mann abstossend und wenn er sich in seiner Männerrunde nach ein paar Getränken unterhält dann wird deutlich dass er sein Leben so bequem findet aber die offensichtliche Liebe noch nicht gefunden hat denn diese würde er niemals betrügen!
Noch etwas, FS:
Du wirst immer die 2. Geige spielen - wenn dein Kind dann z.B. eine Schulaufführung hat aber das Kind aus der richtigen Ehe auch einen wichtigen Anlass, dann wird dein Kind die schlechteren Karten haben.
Sei dir dessen einfach bewusst! Ich denke nicht dass Kinder aus klassischen Familien generell besser dran sind als Alleinerziehende, ich kenne genug Konstellationen, die das Gegenteil beweisen aber ich würde dir trotzdem raten, dich zu trennen und bewusst einen neuen Partner suchen.
Du wirst dich wundern wir schnell deine Affäre über dich hinweg kommt.
Sorry, FS aber das wird schief gehen......
 
  • #104
Der Mann hat nachts im Bett zur FS gesagt dass er sich von ihr ein Kind wünscht. Sorry, aber wenn Männer erregt sind sagen sie vieles...was sie dann am nächsten Morgen schon wieder vergessen haben.

Und der Kindesunterhalt ist kein Problem. Hast du das schriftlich? Kennst du sein Einkommen? Wie lange willst du dann Zuhause bleiben, und wovon willst du leben? Die rechtliche und finanzielle Seite ist ganz wichtig.

Du bist vollkommen blauäugig in dieser Situation, Hauptsache ein Kind muss schnell noch her.

Aber ich denke, du hast dich eh schon entschieden. Ich hoffe nur, dass du nicht allzu schnell von deiner Plüschwolke herunterfällst wenn du dein Kind bekommst, und der Typ sich die nächste freie Geliebte sucht. Denn du wirst mit Job und Kind keinen Nerv und keine Kraft mehr für heiße Nächte haben.
 
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  • #105
Kein Kind möchte mit Heim- oder AE-Kindern tauschen, auch wenn diese ggf. auch ein erfülltes Leben haben können.
Es ist ja wohl etwas merkwürdig, grundsätzlich die Umstände eines Heimkindes mit einem AE-Kind zu vergleichen - das dürfte wohl jedem einleuchten. Es gibt außerdem nicht wenig Vater-Mutter-Kind-Familien, in denen sich die Kinder irgendwie eine Trennung der Eltern wünschen - einfach, damit Frieden und Ruhe einkehrt. Ein Kind, welches von vorneherein vaterlos aufwächst, wird denselben im Alltag wohl kaum groß vermissen. Ganz einfach, weil es die Situation gar nicht kennt. Meine Mutter ist mit Cousins, Cousinen, Geschwistern in einem weiblich dominierten "Familienkollektiv" großgeworden (nicht geplant, sondern aus der Not heraus) - da hat keiner einen Schaden davongetragen, weil der leibliche Vater (oder die leibliche Mutter) fehlte, es gab genug verlässliche Bezugspersonen. Ich kann sagen, dass sie ihre Kindheit als glücklich empfunden haben...
 
  • #106
Und ich bin in der derzeitigen Situation nicht unzufrieden.
Ich bin finanziell unabhängig, verdiene gut und habe mein Leben ganz gut im Griff...nur dieser Kinderwunsch
Wir sprechen ja auch nicht von Deiner derzeitigen Situation, sondern von derjenigen, welche Du schaffen willst . Wo kommt Deine Einkommen her, wenn die ersten drei Monate um sind? Kannst Du dann mit 2/3 Elternzeitgeld leben?
Und danach, soll das Kind mit gut einem Jahr in die Kinderkrippe? Was ist aber, wenn das Kind krank ist, oder Urlaubszeit, oder Streik ? Kannst Du dann immer ganz großzügig am Arbeitsplatz fehlen ?
 
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  • #107
Rein organisatorisch und finanziell wird die FS die Kindererziehung schon in den Griff bekommen. Das ist machbar.
Was ich aber nicht nachvollziehen kann, und worüber aus welchen Gründen auch immer sie nicht reden will, ist die bestehende Ehe und Familie des potentiellen KV.
Mag schon sein, daß seine Ehefrau die Geliebte duldet. Sie wird ihre Gründe haben.
Ein Kind der Geliebten verändert aber die Dynamik vollkommen. Jetzt sind auch die vorhandenen Kinder betroffen, was sie vermutlich bisher nicht sind. Dann wird unvermeidlich, dass seine Kinder erfahren, Papi ist nicht treu und zeugt noch Nachwuchs. Ob sie das begeistern wird? Abgesehen von direkten finanziellen Konsequenzen vermindert sich jetzt das Erbe der Ehefrau und der ehelichen Kinder.
Also, Drama vorprogrammiert. Vielleicht führt das letztendlich doch zu einer Trennung von der Ehefrau, Konflikten mit den Kindern sowieso, jahrelanger Streit, Unversöhnlichkeit.
Sich sehenden Auges in eine solche Situation zu begeben, ist höchstgradiger Egoismus. Falls die FS noch nicht alle möglichen Konsequenzen einer so schwerwiegenden Entscheidung durchgedacht hat, handelt es sich auch noch um einen Fall von ungeheuerlicher Dummheit und Kurzsichtigkeit.
Nachdem ja der KV wie sie meint keine so große Rolle spielt und sie damit rechnet, daß er nicht verfügbar ist, würde ich ihr unbedingt einen anderen Samenspender empfehlen. Alles andere wäre moralisch nicht vertretbar und dem armen Kind auch nicht leicht zu erklären.
 
  • #108
Die FS will doch gar nicht den MANN, sie will das KIND. Sie hat doch gar keine Lust, diesen Mann an sich zu binden!
Das glaube ich ihr aber nicht!
Ich weiß nicht, ob Du KInder hast, aber KEINE FRau will ein Kind von einem Mann(den sie liebt) und will ihn dann nicht für sich. Natürlich hätte sie gerne eine Familie mit ihm ganz klassisch und die Hoffnung gibt sie auch nicht ganz auf. Nur kann sie das hier nicht so offen sagen, weil sie ja weiß, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass er seine Frau verlässt. Aber tief in ihr drin ist der Wunsch, den Mann der Ehefrau wegzunehmen und ein Stück trägt sie mit einer Schwangerschaft ja schon dazu bei.

Wie der Typ das mit seiner Ehefrau klärt, und wie die Ehefrau damit leben kann, ist -mit Verlaub- einfach nicht Sache der FS. Ich finde, das geht sie nichts an, deshalb muss sie sich -gerade weil sie nur Geliebte, aber trotzdem ein Mensch mit Bedürfnissen ist- darüber keine Gedanken machen.

Natürlich ist das Egoismus. Sie hat einfach einen Kinderwunsch. Dies ist ein elementare Trieb, nämlich der, sich fortzupflanzen. Dafür muss sich die FS nicht rechtfertigen, da sowas ganz normal ist.
Da fällt mir nichts mehr ein!?
Es ist einfach charakterlich unterste Kategorie, sich von einem liierten Mann mit Kindern schwängern zu lassen. Sie zerstört damit eine Familie und natürlich ist das auch IHR Problem.
Es gibt einfach gewisse Dinge, die man nur tut, wenn man wie die FS sehr verzweifelt ist. Sie erpresst ja mit dem Kind quasi eine lebenslange Bindung. Und wir wissen doch alle, dass Männer im Bett viel sagen, wenn der Tag lang ist.
Sie macht sich unglücklich und die Ehefrau samt ihrer Kinder auch.
Aber manche Frauen wollen das Offensichtliche einfach nicht sehen und fabrizieren sich eine Traumwelt von wegen "eigentlich liebt er ja mich, aber er kann ja nicht weg..."
Blödsinn!
 
  • #109
Aber es gibt da draussen, ja auch Männer die eine Beziehung suchen(was ich früher auch habe) und die Männer haben nun mal auch die Auswahl, auch wenn das einige Frauen anders sehen ;)
Natürlich - aber auch Frauen haben die Auswahl - eine wesentlich größere als Männer. Nur sind Frauen wählerischer und brauchen meist nicht so eine Menge an Selbstbestätigung wie anscheinend Du!?
Und wenn ein liierter Mann "die Auswahl" hat, dann ist er eben ein Vollpfosten, denn dann liebt und respektiert er eben weder seine Frau noch die anderen Frauen. Wieso will eine Frau mit einem solchen Mann ein Kind?
Weil sie schwach ist! Und abhängig emotional von einem mann, den sie nicht haben kann.
Sie macht zwar einen auf stark und unabhängig, ist sie aber nicht.
Das grenzt an Selbstverstümmelung.

Ich sage nicht, dass ein Kind nicht auch ohne klassisches Familienidyll glücklich sein kann, aber diese Konstellation ist schlimm, denn als Kind ist man irgendwie doch immer störend und ungewollt - zumindest von den Halbgeschwistern und der Ehefrau. Und ob der Mann/Geliebte wirklich so begeistert sein würde vom außerehelichen Familienzuwachs, wage ich noch zu bezweifeln.
Gesellschaftlich schießt er sich damit ins AUS, heile Familie kann er dann keinem mehr vorspielen. Zudem muss er für die Geliebte und das Kind Unterhalt zahlen und das außereheliche Kind ist genauso wie die ehelichen Kinder erbberechtigt.
Und wie soll das Leben dann laufen?
Ist das Kind dann jedes 2. WE bei Vater und der Ehefrau? Oder sieht das Kind den Papa dann nur, wenn er zum Vögeln rüberkommt?
Abgesehen davon hat der Ehemann ja Kindergeheule und Familienalltag schon zuhause - die Geliebte ist für gemeinsame romantische Stunden zuständig, nicht für vollgespuckte Lappen und Windeln, Kindergartenfeste und Elternabende.
Ich glaube, dass der Ehemann seine geliebte evtl. auch mit dem Kind binden will. Mit Kind ist sie schwerer für einen neuen Mann vermittelbar und sie ist für den Rest ihres Lebens Frau Nr. 2.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #110
Solange die FS uns nicht darüber Auskunft gibt, ob sie den potenziellen Kindesvater schon mal abseits des Bettes zu diesem Thema befragt hat, ist jegliche Diskussion Schall und Rauch. Ich vermute, der Herr hat das im Überschwang der Gefühle gesagt, und mit der Nachfrage hat sich das Ganze ohnedies erledigt - die FS hat vermutlich nicht ohne Grund nicht mehr auf Nachfragen geantwortet.
 
  • #115
Ich glaube, dass es hier darum geht wie Du Dein Leben lebst, ob Du Entscheidungen treffen kannst und Du die Stärke besitzt, das Leben so zu akzeptieren, wie es ist und Du nicht das Gefühl hast, etwas im Leben zu verpassen. Wenn Du nicht zurückblickst und etwas verändern möchtest.

Erwachsene betreiben Familienberatung, obwohl sie keine Familie haben? Schade wenn das Leben so oberflächlich an einem vorbeigeht.
 
L

Lena_34

  • #116
Oh Mann. Immer diese tollen Erklärungen à la "such dir einen anderen Mann". Ich nehme an, dass sie in ihn verliebt ist. Da fällt das mit dem "anderen" flach.

FS, du musst abwägen, was stärker ist, der Wunsch nach dem Kind oder nach der Fortsetzung der Affäre. Sobald das Kind nämlich da ist, wird die Beziehung anders.
 
  • #117
weisst du, ich stelle mir gerade das Leid vor, was Du mit "Deinem Mann" der tatsächlichen Ehefrau antust die ja offenbar Deine Affäre akzeptieren muss und mit der DU Dich allen Ernstes auch noch über die Situation unterhalten hast.Du quälst sie und bringst eine Familie auseinander. Na die rechtliche Situation sieht so aus, das es ein aussereheliches Kind ist-solltest DU die Geschmacklosigkeit besitzen, ein Kind tatsächlich mit ihm zu "machen". Vielleicht "findet" "Dein Mann" ja auch wieder zu SEINER Familie zurück? Glaubst Du denn im Ernst das Du glücklich mit einem Mann wirst, der mit Freibrief Affären unterhält? Solltest Du erfolgreich die Familie auseinander gebracht haben muss er Unterhalt zahlen. Und das hat sich dann gewaschen. DU kannst Dich drauf vorbereiten, das dann die Affäre sein ganzes Geld abgeben darf und ihm ein Mindestmass an eigenen Geld für die Existenz übrig bleibt.Spätestens beim Anwaltstermin wird ihm klar, dass Du die Affäre bleibst und dann bist DU auf DICH gestellt.
 
  • #118
Du willst ein Kind, er will ein Kind, er hat genügend Geld um alle vier (oder falls du noch ein zweites Kind willst, fünf) Kinder zu finanzieren, die andere Frau weiß von dir... ist doch alles bestens. Was fehlt dir denn noch? Dass er seinen ersten Wohnsitz nicht bei dir hat? Ist das wirklich Grund genug, um auf ein Leben mit Kindern zu verzichten?
finde ich ja schlimm... was für eine üble Bemerkung.
 
  • #119
Ich denke, du hast einfach sehr romantisierte Vorstellungen davon, wie es ist, ein Kind zu haben.
Von eigenem Kinderwunsch höre ich nicht viel heraus. Weil der offenbar nicht so groß ist, kann das Erwachen in der Realität schon ziemlich hart sein.
Dass du deine gescheiterten Beziehungen damit erklärst, dass die Männer nicht in deinem Schatten leben konnten, ist doch ein klein wenig erbärmlich selbstüberschätzend oder?
Deine Lebensumstände und Einstellung vertragen sich nicht mit den Opfern, die für Kinder gebracht werden müssen. Unterschätze das ja nicht.