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  • #1

Was muss ein Profil haben, damit ihr es anschreibt?

Natürlich suchen wir alle einen Partner danach aus, wie er uns persönlich gefällt. Darum geht es hier aber nicht, sondern darum, welche Profile man beim Durchschauen auf ElitePartner anschreibt und welche man ignoriert oder sogar löscht. Wie geht ihr vor? Was spricht euch an? Was schreckt euch ab? Wie wählt ihr aus, wen ihr anschreibt?
 
  • #2
FILTERKRITERIEN
+ Alter wie gewünscht
+ Nichtraucher, und zwar absolut strikt!

IGNORIEREN
Diese Profile schaue ich gar nicht erst an:
+ kein rotes P (Ausnahme: ganz neu dabei!)
+ kein Foto
Diese Profile ignoriere ich nach dem Anschauen:
+ "ich über mich" nicht aussagekräftig ausgefüllt

LÖSCHEN
Ausschlusskriterien sind für mich wie folgend. Diese Profile lösche ich einfach sofort, so dass ich sie nicht noch einmal aus Versehen anschaue und Zeit verplempere. Dadurch wird auch die Partnervorschlagsliste übersichtlich. Wenn ich Zeit habe, gehe ich auch in Abweichung von "Ignorieren" Profile ohne Foto durch und lösche schon mal diejenigen mit Kindern oder Übergewicht oder Getrenntlebende raus.

+ hat bereits Kinder
+ getrenntlebend
+ Figur schwerer als normal
+ Religion abweichend von "keine Religion, evangel., kath."

Außerdem lösche ich Profile, aus deren Text ich klar erkennen kann, dass sie zu mir nicht einmal im Ansatz passen (z.B. besondere Gläubigkeit/Frömmelei; Esoterik/Aberglaube; Lebensvorstellungen, die völlig von meinen abweichen).

SELEKTION
Besonders anlockend sind Profile, deren Text angenehm geschrieben ist und deren Aussagen mit meinen Vorlieben, Gewohnheiten, Wünschen übereinstimmen. Also solche Profile, bei denen man denkt, "Ja, das könnte passen! Das mache ich auch gerne! Mit dem könnte ein Ausflug Spaß bringen! Da fiele mir schon etwas ein für eine gemeinsame Unternehmung!"
 
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  • #3
@Frederike
'Tschuldigung, aber weshalb löscht du Profile die die "falsche" Religion angegeben haben?
Atheismus, Agnostiker und Christen?

Wen du kein Moslem möchtest oder einen Juden, aus welchen Gründen auch immer, sei es dir überlassen, aber wenn ich ein Profil sehe auf dem vermerkt ist, dass er einer anderen Religion angehört, liefert das doch viel Diskussionsstoff. Es gibt nicht nur Monotheisten, die Polytheisten finde ich ehrlich gesagt viel interessanter.

Löscht du die Profile wegen Unwissenheit?
Ich persönlich bin Christlich erzogen worden, habe die Religion allerdings gewechselt (Nein, kein Isla, kein Buddhist), weil die Werte des Christentums falsch sind. Meine Meinung.
Ich informiere mich aber vorher... sollte man vielleicht in Erwägung ziehen
 
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  • #4
ehrlich gesagt finde ich die viiiiiiiieln ausschlusskriterien ziemlich krass - ich gebe zu, ich möchte auch keinen übergewichtigen oder raucher (aber wenn es ein toller mensch ist und sonst alles stimmt würde ich bspw. auch einen raucher nehmen) aber diese selektion, die hier betrieben wirs, ist m.e. grund, weshalb weniger erfolg als erwartet einsetzt... vielleicht sollte man einfach mal ein enig offener sein - zb ist mir relativ egal welche religion - wenn nicht fundamentalistisch. das gesamtpacket muss einfach stimmen!
 
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  • #5
@2
Siehst Du, und genau wie Du die Werte des Christentums als falsch ansiehst, wird Frederika gute Gründe haben, bestimmte Religionen auszuschließen.

Und nebenbei: ich habe genau null Bedarf, mich bei den ersten zehn Dates über Religion zu unterhalten, geschweige denn zu "streiten" (im Sinne von: intensiv darüber diskutieren). In diesem Fall hätten wir völlig unterschiedliche Weltanschauungen und auch das möchte ich bereits bei der Partnersuche definitiv nicht haben. Von daher sehe ich das - wie Frederika - als durchaus eins von mehreren Filterkriterien.

Was hast Du denn nun für eine Religion? Gibst Du das irgendwo im Profil an?
 
  • #6
@#2:
Sehen wir es doch ganz pragmatisch:

+ Ich suche einen aufgeklärten, vernunftgesteuerten Menschen und kann mit Religiösität gleich welcher Art eigentlich nicht glücklich werden. Gleiches gilt für Esoterik und Aberglauben.

+ Ich bin überzeugt, dass Religion und Weltanschauung für eine Partnerschaft von hoher Bedeutung sind und Abweichungen in den religiösen Vorstellungen schnell zu großen Reibungsverlusten führen. Fromm zu fromm, ungläubig zu ungläubig passt da am besten und führt zu Harmonie.

+ Jeder trifft seine Entscheidungen nach seinen Bedürfnissen. Ich will hier nicht suggerieren, dass meine Kriterien für die Masse die richtigen sind, sondern es sind eben MEINE Auswahlkriterien und das ist mein gutes Recht. Genau das war hier gefragt.

Zur Erläuterung: Ich bin selbst nicht gläubig und würde am liebsten auch einen Partner haben, der selbst nicht gläubig ist, oder zumindest sehr lässig und wenig frömmelnd mit Religion umgeht. In Norddeutschland trifft das zumindest auf die überwältigende Mehrheit der Prostestanten zu -- die meisten sind 3T-Christen (Taufe, Trauung, Tod, sonst niemals in der Kirche) und damit könnte ich leben. Katholiken schließe ich nicht kategorisch aus, weil es auch da sicher viele gibt, die zwar Mitglied sind, aber das mehr aus Tradition als aus Überzeugung. Ich habe aber festgestellt, dass Personen, die hier eine andere Religion angeben, fast immer auch praktizierender, überzeugter davon sind und damit kämen sie für mich nicht in Frage. Moslemisch schließe ich sowieso aus und deutsche Buddhisten sind fast immer esoterisch angehaucht und, mit Verlaub gesagt, ziemlich oft weltfremde Spinner.

Ich finde es eigentlich von Dir verdammt intolerant, mir gleich Unwissen zu unterstellen. Ich kenne mich ziemlich gut aus mit Glaubensinhalten und Religionen und weiß schon ganz genau, warum all diese Überzeugungen mir so schrecklich anachronistisch, weltfremd und inkompatibel erscheinen.

Ich denke im übrigen zum Beispiel auch nicht, dass (wie Du behauptest) "die Werte des Christentums falsch" wären. Ganz im Gegenteil sind die Grundwerte durchaus nicht schlecht, aber eben in ein Glaubenskonstrukt eingebunden, dass schlichtweg ausgedacht und willkürlich sowie offensichtlich nicht zutreffend ist. Das gleiche gilt für die meisten anderen Religionen ebenso: Werte und Ideale sind nicht immer falsch, aber eingebunden in ein System von Glaubensinhalten und Vorschriften, das fast immer einfach absurd und willkürlich ist.
 
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  • #7
Mit der Entscheidungskriterien halte ich es wie #1 - bis auf die Religion - ich selber gehöre keiner Religion an, bin offen für alle Glaubensrichtungen, verbitte mir aber jeden Missionierungseifer.

@#2 und @3 ... eure Freiheit ist auch immer die Freiheit der anderen ... ihr geht mit euren Beiträgen auf die Fragestellung überhaupt nicht ein, sondern entzündet die Diskussion rund um #1, Frederika. Über Sachthemen kann man sich treffend streiten - auch und ganz besonders mit Frederika - aber Beitrag #1 ist eine reine Meinungsäußerung, und die darf doch bitteschön jeder haben. Das ist das Mindeste was man als Toleranz als zivilisierter Mensch aufbringen sollte.
 
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  • #8
Ist Offenheit/Toleranz eigentlich ein Ein- oder Auschlußkriterium?

Das ist zwar keine Profilangabe, aber doch entscheidend für den Umgang miteinander.
Es könnte z.B. vorkommen, daß zwei Menschen derselben (Nicht)Glaubensrichtung zueinander finden, dann später aber doch feststellen, daß ihre Ansichten darüber derart differieren, daß es einfach nicht paßt. Dann käme es zur Trennung wegen der Glaubensrichtung/Weltanschauung.

Was nützt da eine fast 100%ige Profilstanze aus Go's und NoGo's?
 
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  • #9
ich unterstelle kein unwissen sondern frage lediglich ob es auf unwissenheit beruht ;-) fühle dich nit angegriffen, deine 2 argumentation finde ich sehr überzeugend und es sei dir natürlich überlassen wen du löscht.
ich finde es nur schade. streiten möchte ich mich nicht, nur den grund für eine löschung den du mir geliefert hast, dankesehr ;-)
es mag sein dass viele deutsche buddhisten seltsam sind, aber ich bilde mir meine meinung über eine person nicht über eine seite im internet oder bin voreingenommen.
das christentum hat schöne werte die sie offiziell auszeichnet. die geschichte hat uns/mich aber gelehrt dass so viel scheinheiligkeit dahinter steckt und man kurz nach gründung dieser religion einen krieg in die welt brachte den man noch 1000 jahre später veruteilt. ich spreche von den kreuzzügen die an grausamkeit kaum zu überbieten waren. inquisition und hexenverbrennung lasse ich mal aussenvor, ich möchte niemanden verhetzen.

ich habe kein problem mit gott, jesus und den werten die vermittelt werden, nur etwas gegen die irdischen vertreter.
 
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  • #10
Liebe(r) Fragesteller(in),
ich habe so gut wie nie gelöscht.
Besonders beachtet:
gut ausgefülltes Profil,
annähernd gleiche Interessen,
Humor und "Pepp", Esprit,
Nicht mehr als ein paar Pfunde zu viel.
Anfangs habe ich nur die mit "keine Religion" beachtet, später alle.
Bin meist auch nach hohen Matchingpunkten gegangen, weil das bei mir gute Übereinstimmungen lieferte, das muss aber nicht sein.
 
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  • #11
Als ich noch suchte (inzwischen habe ich glücklich gefunden!), habe ich alle ab 100 km Entfernung ingnoiert. Wenn in den Profilen wenig stand oder das "ich über mich" gar nicht ausgefüllt war, habe ich sie gelöscht, ebenso, wenn (mehrere) Rechtschreibfehler zu erkennen waren. Wenn es "ausgedachte" Berufsbezeichnungen waren (Lebenskünstler) oder noch ein Kinderwunsch angegeben war (bekanntlich "mit dem neuen Partner"), wurde das Profil ebenfalls gelöscht. Auch bei angegebenen Hobiies, bei denen ich ständig Angst um den Partner hätte haben müssen (Fallschirmspringen, Motorradfahren usw) war ich gnadenlos.

Angesprochen hat mich ein Profil, wenn ich dahinter einen Mann "mit Format" vermutet habe.

Jemanden, der sich sowohl auf gesellschaftlichem Parkett zu bewegen weiß, der Stil und Niveau hat, aber auch bereit ist, mit mir im Freizeitdress auf einer Blumenwiese zu liegen und in die Wolken zu sehen! Jemanden, mit dem ich über viele unterschiedliche Themen diskutieren kann, der mit mir gerne in Kunstausstellungen geht, mit mir die Welt bereist, der mit mir Konzerte live erlebt, begeisert Ben Becker "die Bibel" lesen hört, ein Fussballspiel im Stadion genau so genießt wie eine Bratwurst am Würstchenstand der örtlichen Kirmes und ein frisch gezapftes Pils!

Und einen solchen Mann habe ich hier gefunden! Mein Freundeskreis beneidet mich um ihn ("der ist ja wie ein 6er im Lotto" oder "Den hätte ich auch genommen"), meine Familie liebt ihn, ebenso, wie seine Familie mich ins Herz geschlossen hat.

Wer die Profile aufmerksam liest, gut selektiert und gezielt nur die anschreibt, deren Profil vermuten lässt, dass es sehr stark passen könnte, der wird über "kurz oder lang" auch den Richtigen finden! Wer wahllos anschreibt oder diese unsäglichen Grüße verschickt, die so gar nichts aussagen und man schon erkennen kann, das derjenige keine Zeit oder Engagement investieren wollte, der wird vermutlich lange suchen, bis er findet! Denn der Empfänger spürt, ob jemand ernsthaftes Interesse hat oder nicht.
 
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  • #12
Ich lösche nur sehr wenige Profile. Denn es könnte ja sein:
Wer nicht ausgefüllt hat: füllt später noch aus
Wer getrennt lebt: ist in 2 Monaten geschieden
Wer übergewichtig ist: kann abnehmen und hat in 6 Monaten Normalgewicht.

Ich schreibe diese Herren nicht an, aber ich lasse die Profile stehen, sie tun mir nicht weh.
 
  • #13
@#11 Da bist du aber ziemlich optimistisch! Ein lückenhaften Profil kann man sicherlich in den ersten Tagen der Mitgliedschaft noch tolerieren, aber danach steht für mich fest, dass die Person entweder zu faul ist, ihr Profil ansprechend auszufüllen, oder dass sie gar kein Premiummitglied ist.

Wer heute getrennt lebt, ist in (etwa) zwei Monaten geschieden? Träum weiter! Schau mal rechts in der Themenliste unter "Getrenntlebend", wie viele traurige Threads es zu dem Thema hier gibt.

Und auch beim Thema Abnehmen gibt es kaum Grund zur Hoffnung. Eine solche Wette auf die Zukunft mache ich zumindest nicht mehr.

Ich stimme dir aber in dem Punkt zu, dass zu schnelle Löschungen nicht so sinnvoll sind. Je mehr Profile man löscht, desto weniger können einen anschreiben. Wenn man aber viele Anfragen erhält, ist das doch ein Zeichen dafür, dass das eigene Profil immerhin ansprechend ist. Ob man von aussichtsreichen Kandidaten angeschrieben wird oder nicht, ist dafür ja erst einmal zweitrangig.
 
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  • #14
@Frederika:

Wenn ich bis jetzt einige Male mit Irritation gesehen habe, dass du die meisten Fragen im Dialog oder sogar Monolog anführst, hast du heute mal meinen Nerv und Geschmack positiv mit deinem Einstiegsstatement getroffen!

Danke.

[Mod: Unzulässige Signatur entfernt. Bitte registrieren!] /w
 
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  • #15
Auch ich habe bei EP genau den Mann gefunden, der passt. Dabei habe ich unterwegs weder die hier immer wieder angeführte "NoGo-Liste" gezückt, noch habe ich mir bestimmte, meist äußerliche, Ziele gesetzt. Ich habe die Männer angeschrieben, die mir geistreich, witzig, gefühl- und verständnisvoll vorkamen, solche, die in ihrem Ich-über-mich wirklich etwas über sich preis gaben, die ich als klug einschätzen konnte, die im folgenden Mailaustausch alle meine Vorstellungen von einem sprichwörtlich l i e b e n s w e r t e n Mann erfüllten.

Ich habe nicht darauf geachtet, wie groß oder wie klein er war, ob er 5 oder 500km weg von mir wohnte. Mir war sein Gewicht ziemlich egal, soweit es nicht über "ein paar Pfund zuviel" hinausging. Sogar das Alter war mir nicht so wichtig.

Nicht egal war mir sein Beruf (wir wollen ja schließlich was miteinander anfangen können, und da passt nicht alles), sein Humor (ohne fände ich's schwierig) und seine Warmherzigkeit + Intelligenz.

Um zum Ziel zu gelangen, habe ich annähernd ALLE Männer angeklickt, die einen für mich anziehenden und von der Masse abweichenden Satz in der Kurzmitteilung "Das Besondere an mir ist ..." stehen hatten. Folgte einem verlockenden Ersthinweis kein entsprechendes Profil, habe ich mich weiter umgesehen. All das hat ein paar Monate gedauert - sich aber absolut gelohnt! w
 
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