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Gast

  • #31
Ich habe ja ernsthafte Bedenken.

Die FS hat Träume, toll. Ich würde ihr ja auch durchaus zureden diese zu verwirklichen, wenn man den Eindruck einer wirklich tatkräftigen, zielgerichteten Frau hätte.

Ich finde aber leider, dass sie sich nach einer ziemlich spinnerten Tagträumerin mit romantischen Flausen im Kopf anhört. Aber gut, vielleicht irre ich mich und es wird der Welt eine brillante Wissenschaftlerin beschert... À la bonheur...
 
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Gast

  • #32
Liebe FS, hier die 18, tut mir leid für Dich:
ich bin Juristin, mit zwei Prädikatsexamina in - Bayern - dem BL mit den höchsten Durchfallfquoten. Beim Jurastudium - wie beim Medizinstudium - geht es nicht um Gefühl und Leidenschaft. Voraussetzung für Erfolg ist Disziplin, Fleiss und ein Minimum an Intelligenz.
 
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Gast

  • #33
@ FS: Ich würde es an deiner Stelle wohl lassen. Du brauchst mindestens 6 Jahre für das Studium (wohl aber eher länger, weil man mit 40+ eben nicht mehr so schnell lernt wie mit 20). Den Forschertraum kannst du meiner Meinung nach komplett vergessen, da bewerben sich schon genug junge Mediziner, da hast du als ca.50-Jährige Anfängerin keine Chance. Wenn dann eher in einer Praxis oder einer peripheren Klinik und da auch nur in Fachbereichen, die nicht super-beliebt sind.
 
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Gast

  • #34
@31 Leidenschaft für eine Sache ist eine Antriebsfeder. Auch Du solltest wissen das der Umgang mit Menschen Gefühl voraus setzten sollte. Fleiss und Disziplin sind gute Eigenschaften, Fleiss bringt fast jeder Mensch täglich auf,ob im Beruf oder im Privatleben, ehrenamtlich, in Studium, Schule oder im Hobby. Freude sollte auch dabei sein. Falls Du mir ein Minimum an Intelligenz absprechen würdest, läge das nicht an fehlender Intelligenz sondern am gekränkten Ego, denn Dein Krempel an o.g. Ratschlägen ist, wie bereits gesagt nicht ernst zu nehmen. Die ungute Darstellung Deiner Schreiben verweist auf Deine charakterliche Beschaffenheit.

@ 30 Miese Verbalattacke - Dir geht es darum zu verletzen. Es ist wie überall im Leben.
Man trifft Menschen die verströmen den Duft ihres angenehmen Charakters, andere stechen
gemäß ihrer Natur zu wie Skorpione. Vor solchen hat keiner Achtung. Nicht mal sie selbst.
P.S. Ich habe keinerlei Absicht eine brillante Wissenschaftlerin darzustellen. Quatsch.
Ich bin kein Statustyp, sondern habe ein solides, symphatisches Naturell und spezialisiere
mich nicht auf nichtige, äußere Verzierungen im Leben.
 
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Gast

  • #35
@FS ... von habilitierter Ärztin
zu "Vor vielen Jahren, (da gab es die offizielle Meinung, Krebszellen können vererbbar sein noch nicht ) war ich dieser Auffassung, wurde ausgelacht"

vielleicht hast Du Dich mit den falschen Leuten unterhalten, denn wenn Du jetzt 40 bist und diese These nicht im Kinderkrippe mit 6 Monaten kommuniziert hast, kann Dir ernsthaft niemand Fachkundiges in den letzten 20-30 Jahren wiedersprochen haben.
Es ist schon sehr viel länger bekannt, dass die Anlagen für Carcinome vererbt werden. Es werden auch nicht die Krebszellen auf die Nachkommen vererbt, sondern sozusagen das genetische Programm.

Wenn Du so ein großes medizinisches Verständnis und Interesse hättest, dann müsstest Du das über außeruniversitäre Bildungsmöglichkeiten eigentlich ja sehr gut selber wissen.

Was den Wunsch zur Forschung betrifft für Spätstudierte:
Egal in welcher Fachrichtung, in dem Alter findet man keinen Zugang mehr zu Wissenschaft. Die Auswahlverfahren für Wissenschaftler unterliegen sogar noch strenger, als in der patientennahmen Medizin, der Altersbegrenzung und zwar dadurch, dass alleine schon in vielen Förderprogrammen, die auch die Finanzierung von Projekten sichern, neben der Leistung auch ein Höchstalter der geförderten Nachwuchswissenschaftler eine Restriktion darstellt. Das mag für ehrgeizige Spätsemster ungerecht und zu bürokratisch wirken, allerdings richten sich diese Förderprogramme in erster Linie an junge high-potentials, von denen man hervorragende Leistungen in den nächsten Jahrzehnten erwartet und die man mit den zur Verfügung gestellten knappen Forschungsmitteln zu Spitzenwissenschaftlern ausbilden will. Das ist ein internationales Business.
Für die Träume von Selbstverwirklichung am Ende des 2. Lebensdrittels ist da keinerlei Empathie zu erwarten.

Ich habe eher den Eindruck, nachdem, was Du hier schreibst, dass Du Dich gar nicht wirklich mit dem Ausbildungweg und dem Beruf beschäftigt hast. Mir kommt es doch eher so vor, dass Du eine romatische Vorstellung hast und Dir das alles so hervorragend vorstellst, dabei aber die enormen Anstrengungen bis dahin gar nicht tatsächlich vor Augen hast.

In Deutschland kann man in jedem Alter bei entsprechender Erfüllung der Zugangsvoraussetzung studieren, was man will. Vor allem für sehr wenig Geld im Vergleich zum Ausland. Das ist ein nicht zu unterschätzender Luxus, den man gar nicht genug schätzen kann!!!!!
Wenn man sein Lebensglück davon abhängig macht, sich mit einem späten Studium noch was zu beweisen, dann ist das eine tolle Sache. Mit dem Ziel damit später auch beruflich erfolgreich zu sein oder Sphären zu knacken, die man im frühen Lebensalter verpasst hat - das ist das eine nicht realisierbare Illusion, wenn man nicht sehr vermögend ist und sich seine Träume durch aufwendige Investitionen am Ende selber ermöglichen kann.
Das scheint hier nicht der Fall zu sein.
 
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Gast

  • #36
@ 34 ich freue mich über ihren Beitrag. Ich habe mich wirklich nicht mit Fachleuten unterhalten , ausgelacht haben mich Mitmenschen,denen ich erzählt habe. Ich kenne keinen Mediziner im Privat - oder Bekanntenkreis mit dem ich mich austauschen konnte. Es ist schön,richtig und gut junge high- potentials zu fördern und ich freue mich über jeden einzelnen der diese Möglichkeit erhält,dieses Potenzial besitzt. Vom Alter ausgehend - Berufsanfänger 50 + in der Medizin, fertiger Facharzt mit 55 - halte ich die Aufnahme eines Studiums der Medizin in meinem Fall - für lächerlich. Die Motivation jedoch bleibt davon unberührt. Wäre ich 10 Jahre jünger, hätte ich die Sache aus heutiger Sicht besser angepackt. Ich werde mir keine Alternative suchen müssen um mich glücklich zu machen, ich bin zufrieden und brauche keine neuen Ufer einer Selbstverwirklichung. Mir ging es in meiner Anfrage um Bewertung von Motivation und Alterstauglichkeit, dem Realitätsbezug einer evtl. Durchführung. Aber es stimmt - der Zug in die Forschung scheint abgefahren. Ich wünsche Ihnen Alles Gute, allen freundlichen Posern - ein Dankeschön für die Ermutigungen. Bleibt gesund.
 
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Gast

  • #37
Liebe FS, hier noch einmal #30.

Ich habe mich ein wenig pointiert ausgedrückt, aber # 34 schrieb höflicher von romantischen Vorstellungen und meinte wohl dasselbe.
Wie schön für Dich, dass Du Dich so freuen kannst, vielleicht findest Du ja auch noch einen Partner, der das zu schätzen weiß und Dich nicht nur ausnutzt. Aber sei doch in Zukunft etwas realistischer- das hilft, sei dessen versichert!
 
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Gast

  • #38
Wenn er auf die Abendschule gegangen wäre, Halbzeit , gute Leistungen - er hätte nicht aufhören dürfen. Ich hätte ihm Beine gemacht. Bei Aufnahme eines Studiums hätte ich seine Tomaten mitverdient. Den Anspruch " Du brauchst keine Schule - Du hast jetzt mich " hätte ich nicht verantwortet, umso skrupelloser dann die Abfuhr " In der Zukunft die ich mir vorstelle ist für Dich kein Platz".