• #91
Ich finde es völlig ok, wenn jemand hohe Ansprüche hat an einen eventuellen Partner.

Das hatte ich auch und es war mir völlig klar, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit gab deshalb alleine zu bleiben. Da es mir blendend ging mit vielen guten Freunden, war mir das viel lieber als ein unpassender, mich nervender Partner.

Insofern kann ich Dich, lieber FS, gut verstehen.

Der Punkt ist nur leider: Damit Du wählen kannst, musst Du bei vielen Frauen Chancen haben. Je wählerischer Du bist, desto mehr Ausstrahlung brauchst Du - das dürfte zum Beispiel bei unserem Tom der Fall sein.

Bei Dir leider nicht, das ist wohl eine zulässige Annahme. Was kannst Du tun um das zu ändern? Wie wird Mann eine coole Socke, um die sich die Frauen reißen? Dein Aussehen ist schon auch wichtig, aber viel wichtiger ist Dein Auftreten, Deine Freunde, Deine Hobbys, all die vielen Kleinigkeiten, die den Unterschied machen.

Tja. Wenn Du unser Nachbar wärst, könnte man Dir Tipps geben - virtuell ist das schwierig. Ein richtig guter Coach könnte helfen oder tolle Freunde, die Klartext reden - hast Du die? Auf jeden Fall hör auf zu jammern, sofort und für immer. Das ist entsetzlich und vertreibt zuverlässig und blitzartig jede vernünftige Frau.
 
  • #92
Hallo Neugieriger,
du hast jetzt geschrieben, dass man dich ganz spezifisch fragen soll.
Los gehts:

1.)Warum ist deine Beziehung mit der Frau und den drei Kindern gescheitert? Welche Probleme/Konflikte gab es?Eine Konfliktschilderung reicht.
2.) Hast du schon mal mit einer Frau zusammen gewohnt?
3.) Wie lange dauerte deine längste Beziehung?
4.) Wurdest du verlassen? Wenn ja, warum?
5.) Wie lange bist du jetzt schon single?
6a) Was tust du um eine Frau kennen zu lernen. Wie stellst du es an?

6b) Wohnst du alleine? Oder mit engeren Familienmitgliedern zusammen?
7.) Möchtest du überhaupt mit einer Frau zusammen wohnen?
8) Wie stellst du dir deine Frau vor? Welche Eigenschaften soll sie haben?
9.) Welche Eigenschaften soll sie gar nicht haben?
10.) Wieso gingen deine bisherigen Beziehungen in die Brüche? Gab es da ein gemeinsames Muster? Eine Konfliktschilderung reicht. Hast du darüber reflektiert?

Jetzt bin ich mal gespannt, ob du wenigstens einige dieser relevanten Fragen kurz und bündig beantworten kannst. Niemand erwartet hier eine Biografie.
Du kannst sogar etwas verfremden, falls du wirklich denkst, dass der Wiedererkennungswert so hoch ist, weil das jetzt bei dir so einzigartig war. Da kann ich dich beruhigen. Die Geschichten ähneln sich alle, weil wir alle Menschen sind, und ähnlich in unseren Verhaltensweisen....

Du redest ständig um den heißen Brei herum und weisst überhaupt nicht was du willst. Wenn ich falsch liege, fress ich einen Besen.
w 45
 
  • #93
Sorry, ich weiß aber ehrlich gesagt nicht, welche Informationen Du von mir erwartest.
Hatte ich schon geschrieben und Du hattest entschieden, dass Du das nicht beantworten willst. Das ist auch okay, darum geht es mir nicht. Hierdrum geht es mir:
Ich frage mich, was Du mit dem Thread bezweckt hast. Denn ich wollte Dir ja helfen mit meinen Gedanken (ob sie hilfreich sind, musst Du dann entscheiden).
Aber so habe ich den Eindruck, ich müsste hier meine komplette Biographie schreiben, damit Du (und einige andere User) endlich zufrieden sind.
Lieber Neugieriger, ich bin total zufrieden. Du musst mir gar nichts sagen für MICH, sondern für DICH. Denn mit Deiner Frage hier erweckst Du den Eindruck, dass Du in einem speziellen Punkt Hilfe willst, nämlich bei Deiner Tausend-Dollar-Frage, warum die Frauen, die Du willst, Dich nicht wollen. Um da eine Idee zu haben, bräuchte ich die Infos, die ich gefragt hatte. Wenn Du die nicht geben willst, macht mich das nicht unzufrieden. Ich hab nur noch mal gefragt, weil ich dachte, ich habe es nicht richtig rübergebracht, was ich meine.
Einen Thread zu eröffnen, damit man Bestätigung bekommt, dass es in "manchen" Punkten wichtig ist, Übereinstimmung mit ner Partnerin zu haben, ist Eulen nach Athen tragen. So sieht der Thread mittlerweile für mich aus. Deswegen frage ich mich schon ne Weile, was Du eigentlich bezweckt hast mit dem Thread.
 
  • #94
Da ich selber nicht praxiserprobt bin, habe ich mir oft die Pärchen in meinem Umfeld angeschaut und im Laufe der Jahre wurde die Vorstellung in meinem Kopf immer deutlicher.


Ganz wichtig war für mich immer, dass er ein Fußball-Fan ist, ansonsten wird die WE Planung zum Problem. Dann am liebsten ein Handwerker, die haben so feine Hände, und endlich seit ES tolle Arbeitsklamotten, die richtig sexy sind. Zuviel reden und Witze machen soll er nicht, kein Weintrinker dafür ein Allesesser. Ganz wichtig keinen Schnäuzer, keine Brille, keine Ohrringe, kein Piercing nirgendwo. Kein Trend-Sportler, nicht zu groß und schon gar nicht breit.
So, innerhalb meines, relevanten Beziehungsalters habe ich mich genau viermal verliebt. Das erste Mal in den Vater meiner Kinder, passte bis auf zwei Dinge alles. Das zweite und dritte Mal, waren auch Dramen für mich.
Dann mit 33 hat endlich alles gepasst. Was hatte sich mein Umfeld vorher über meine Ansprüche aufgeregt. Hätte ich verstanden, wenn ich ein Mindesteinkommen genannt hätte.
So, also lieber Neugieriger, ne halbe Biographie ist doch gar nicht so schlimm.
 
  • #95
Oder um es plastisch zu machen: Stell mal in ein Auto-Forum die Frage ein "In meinem Auto klappert etwas" ohne es weiter zu spezifizieren. Erwartest du da sachdienliche Hinweise?
Genau, das finde ich sogar einen sehr schönen Vergleich. Ich beschreibe welche Probleme ich mit dem Auto habe, seit wann ich es habe, wie es am Anfang war und wie es sich bis heute entwickelt hat. Darauf hin schreiben einige User, ob sie was ähnliches erlebt haben oder bisher keine Probleme hatten. Andere wiederum fragen mich "hat es denn schon bei früheren Autos geklappert?". Einer möchte sogar wissen, welche Autos ich bisher hatte und beschwert sich darüber, dass ich darüber keine detaillierten Angaben mache. Eine meint, ich sollte das Ganze esoterisch sehen. Auf meine Rückfrage, was einige User denn konkret von mir wissen möchten, bekomme ich keine Antwort. Und dann gibt es noch eine Gruppe von Usern, die meinen, dass bei meiner Patzigkeit und Nervigkeit ja gar kein Wunder sei, dass es bei meinem Auto klappert. ;) Da bleibt mir wirklich nichts anderes übrig, das Ganze mit Humor zu nehmen.

Aber jetzt im Ernst, auf konkrete, spezifische Fragen werde ich immer versuchen konkret zu antworten. Nur bitte nicht in der Art, dass ich all meine Beziehungen hier aufschreiben soll. Sowas erinnert mich an die Telefonate mit meiner Mutter, die zu mir dann sagt "erzähl mal was!" und ich sie frage "ja, was willst du wenn wissen, was würde Dich denn interessieren?". Da meint sie dann "weiß ich nicht, erzähl einfach was".

Die Frage (siehe Überschrift) sollte auch nicht haargenau auf mich gemünzt sein. Ich wollte wissen, ob das andere User (auch Frauen) in ähnlicher Form erlebt haben und wie sie damit umgehen. Einige haben das sogar angedeutet, dass es ihnen ähnlich geht. Ich werde auch weiterhin versuchen, eher die Frauen anzusprechen oder anzuschreiben, die mir ähnlicher sind als andere. Das passiert auch immer wieder. Mehr als versuchen, sie kennenzulernen, kann ich in dem Moment auch nicht. Wobei ich schon den Eindruck habe, dass vor 15-20 Jahren die Menschen bei der Partnerwahl eher auf Ähnlichkeiten geachtet haben und das sie ihre Zeit mit gemeinsamen Hobbys verbringen und nicht jeder für sich alleine. Jetzt, aber das ist ein persönliches Empfinden, scheint es besondere Mode zu sein, sich diejenigen angeln zu wollen, die hauptsächlich das bieten, was man selber nicht hat. Der Partner soll einen bereichern, unterhalten, beeindrucken.
 
  • #96
Also - so lange dein Auto noch klappert und fährt, ist es noch nicht ganz schlimm - bleibt es stehen, klappert und knattert nicht mehr, verliert dafür alle Flüssigkeiten und qualmt und stinkt, ist das Problem grösser. Fängt dein Auto dann auch noch an zu brennen sollte ein Neukauf in Betracht gezogen werden.....

Ok, Auto in die Garage ....
Die Frage, die sich mir so langsam aber sicher stellt:
Gibt es diese konkrete Frau, die in fast allen Punkten ziemlich nahe am Optimum passen würde überhaupt? Oder ist sie Phantasie? Sollte es die Frau real geben - warum will sie nichts von dir?

Mir fällt nämlich auf dass die Antworten sich nicht mehr um "Danke, aber nein danke" drehen, sondern fast ausschliesslich darum, warum dir gegenüber nein danke geäussert wurde.

Tja, @Neugieriger , was ist nun die Aufgabenstellung:
- Kannst du nicht NEIN sagen? Oder gibts zu viele unpassende Damen und du kannst dich nicht mehr wehren? Oder hat die passende Dame nein gesagt?
Ich verstehe es nicht mehr - hier wurden inzwischen derart viele Abweichungen diskutiert, dass man fast schon wirklich über Autos diskutieren könnte - und du selber heizt das auch noch an.
Prinzipiell ist es doch einfach - gibt es die passend(n) Dame(n) - dann kümmere dich um diese - und sagen zu allen anderen nein danke. Gibt es aber so gar keine Frau die passend erscheint - ändere dein Beuteschema.
 
  • #97
An Cressida, das sind konkrete Fragen, und da bin ich Dir schon mal dankbar. Allerdings denkst Du, dass man Deine 11 Fragen in weniger als 3000 Zeichen beantworten kann? Zu Deiner ersten Frage, es war eine Fernbeziehung, wir wohnten sehr weit auseinander und konnten uns maximal 1-2 mal im Monat sehen. Uns war beiden bewusst, dass wir recht unterschiedlich sind in vielen Bereichen (Lebensziele, sie wollte in ihrer Stadt bleiben, sich fast ausschließlich um ihre Kinder kümmern, hat quasi ihre ganze Zeit dafür aufgeopfert und deshalb keine eigenen Interessen und Hobbys mehr, auch der Humor war unterschiedlich, Bewegungen mochte sie nicht sonderlich, ich schon, mir war gesunde Ernährung wichtig, sie hatte damit erhebliche Probleme und reagierte allergisch auf sachte Hinweise. Während ich nach Mitternacht ins Bett wollte, wollte sie noch stundenlang mit mir telefonieren, war eifersüchtig auf meine Freunde, ich wollte auch nicht aus meinem Umfeld wegziehen usw.). Deshalb sahen wir es beide als Versuch an. Aber sie sagte selbst, dass sie sich nicht als derzeit beziehungsfähig sieht. Ich will die Schuld des Scheiterns nicht auf sie abwälzen, wenn man nicht zusammenpasst, dann betrifft das immer zwei Personen. Wir haben die Sache auch gemeinsam beendet. Zu 2.) Ja, zu 3.) 5 Jahre zu 5.) das hatte ich am Anfang geschrieben, seit 6 Jahren (ohne die letzte Beziehung mitgerechnet).

Also wenn du als Ü40-jähriger noch nie mit einer Frau wenigstens drei bis vier Jahre im Alltag und in einer gemeinsamen Wohnung zusammengelebt hast, wird es richtig eng für dich.
Diese Erfahrung bringe ich mit.

Selbstablenkungsversuche, wie die völlig belanglose Frage, warum sich die falschen Frauen in dich verlieben, sind ein Indiz dafür, dass du trotz vieler Hinweise hier gar nicht in die richtige Richtung sehen willst.
Was ist denn die richtige Richtung, wenn ich fragen darf?
 
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  • #98
Die Frage, die sich mir so langsam aber sicher stellt:
Gibt es diese konkrete Frau, die in fast allen Punkten ziemlich nahe am Optimum passen würde überhaupt?

Mir fällt nämlich auf dass die Antworten sich nicht mehr um "Danke, aber nein danke" drehen, sondern fast ausschliesslich darum, warum dir gegenüber nein danke geäussert wurde.

Tja, @Neugieriger , was ist nun die Aufgabenstellung:
- Kannst du nicht NEIN sagen? Oder gibts zu viele unpassende Damen und du kannst dich nicht mehr wehren? Oder hat die passende Dame nein gesagt?
Ich verstehe es nicht mehr....
Ha. Bei fast 100 Posts kam nichts Konkretes zustande. Nicht verwunderlich, dass auch im Leben nichts konkret wird. Bevor der Fs wieder schwurbelt, gibt es einfach Sätze Klartext von mir.

Der Fs meint, es gäbe die eine ideale Frau. Mit dieser einen idealen Frau, denkt er, könnte er eine gute Beziehung führen. Sie ist aber nicht in seiner Reichweite bzw. stellen sich Frauen mit der Zeit als nicht ideal heraus.

Der Fs will sich allgemein austauschen über Beziehungen und Frauen... am besten in Richtung früher war alles besser/es verlieben sich immer die falschen.
An der konkreten Veränderung seiner Situation ist er nicht interessiert. Bei seinen Vorstellungen von Beziehung auch verständlich.
Schon die anonyme Schilderung der konkreten Situation assoziiert der Fs mit einem Seelenstrip. Die letzte Beziehung führte er als Fernbeziehung mit 2-3 maligen Treffen im Monat... soviel zu Nähe-Distanz-Bedürfnis.
 
  • #99
Lieber @Neugieriger,

Ich denke, die einzige Richtung, in die Du schauen solltest, ist in Deine eigene.

Den Frust, der immer wieder mal aufkommt, dass man solo durch die Gegend läuft, den können hier einige nach empfinden. Es gibt die Tage und es ist Tatsache, dass es etliches gibt, was zu zweit runder und schöner ist. Und wenn es das Bedürfnis ist Nähe zu spüren.

Eigene Richtung?
Der eigenen Richtung bewusst werden - dann ändert sich sowohl die Ausstrahlung, das heißt wie wirke ich auf andere, wen ziehe ich an, als auch die Wahrnehmung, wer spricht mich an, was nehme ich beim Anderen wahr. Passt die anfängliche Wahrnehmung, bestätigt sich diese im Kennenlernprozess, stelle ich fest, ich irre mich regelmäßig? Werde ich besser im Erfassen meiner Gegenüber, oder bleibt es bei häufigen Irrtümern, dann muss ich schauen, wie ich besser werde.
Je offener und neugieriger ich bin, je mehr Kontakte ich habe, zuhöre, beobachte, desto besser wird die Wahrnehmung.

Und wenn ich auf die Reaktionen der Umgebung achte, auf verbale / nonverbale Rückmeldungen, lerne ich wieder etwas über mich. Z.B. Wenn ich hier schreibe, und ich Reaktionen auf meine Art des Formulierens, meine Inhalte bekomme.
Das sind sehr oft Spiegelungen, manchmal unangenehm - wenn ich mich sehr angegriffen durch Reaktionen fühle, prüfe ich, warum. Ist es anlassbezogen, adäquat, oder eine Empfindlichkeit.

Die theoretische Auseinandersetzung, wieviel, wie wenig Übereinstimmung es braucht, ist in der realen Begegnung meist eine Nebensache.
Wenn ich bei mir bin, weiß ich, ob ich diese Facette des anderen akzeptieren kann oder nicht. D.h. nicht, dass es nicht eine gewisse Basis geben muss.
Bei Hobbies, Interessen - weil man ja - Qualitäts -Zeit miteinander verbringen möchte, aber mE. noch viel mehr bei Haltungen, Werten und bestimmten Bedürfnissen. Nähe - Distanz wäre für mich ein sehr relevantes Thema mit wenig Kompromissfähigkeit.
Extreme Abweichungen funktionieren mE nicht, es gibt wohl eine individuelle Toleranzbreite.

Ich habe beim Kennenlernen inzwischen festgestellt, dass das Gefühl der (Nicht -)Passung variabel ist, immer vom Menschen und dem Gesamtpaket abhängig, und wenn ich mir vergangene Partnerschaften anschaue, war es meist der Mann auf dem 3.Blick.

Also zum Thema Passung - z.B sollte ein potentieller Partner auch eher ein Unruhebolzen sein, oder lieber etwas ruhiger und ausgleichender?

Ich mag es auf mich zukommen lassen - @Pia62 redet gerne von Miteinander Schwingen - und wenn sich dieses Gefühl einstellen kann, dann ist es gut.

Bis dahin, gibt es Frusttage mit der Ausgangsfrage und die vielen anderen Tage mit der Überzeugung es wird sich finden.
 
  • #100
Hallo Neugieriger,

da hattest du aber dann wirklich eine Frau, die wohl kaum Ähnlichkeiten mit deinem Lebensstil hatte.
Jemanden zu finden, der ähnlich gestrickt ist, ist gar nicht mal so einfach. Paare, die ganz gut funktionieren sind sich schon ähnlich im Umgang mit den Dingen, im Umgang mit dem Wie. Man muss gar nicht dasselbe erlebt haben, sondern eher der Umgang mit dem Erlebten ist da schon ausschlaggebend.

Wenn ich dich soweit aber verstanden habe, dann interessieren sich diese ähnlich gestrickten Frauen einfach nicht für dich.
Das wird schon seinen Grund haben.

Eigentlich ist es fast schon die Angst sich auf einen Person ernsthaft einzulassen. Gemeinsam haben sie, dass sie ein ziemlich enges Verhältnis zu ihrer Mutter hatten, meist der einzige Sohn und von einer Alleinerziehenden. Der Vater war dann auch kaum präsent oder fiel eher negativ auf.
Solche Männer haben es schon schwieriger. Ich kenne einige von denen. Allesamt sind sie beziehungsunfähig mit Fremden, und völlig auf dem autonomen Trip.

Unabhängigkeit ist für sie das höchste Gut. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass sie alle zeitraubende Hobbies (Gleitschirmfliegen, Motorradfahren, Hobbybastler usw.) hatten, somit nie Zeit und kaum zu fassen waren.
Da sie sich so enorm von der Mutter vereinnahmt gefühlt haben, wollten sie die großtmöglichste Unabhängigkeit von der Partnerin, als Ausgleich.

Da kamen ihnen ihre "Interessen", "Hobbies" doch sehr entgegen. Dieses wurde dann als Distanzschutzschild benutzt, um sich ja nicht zu sehr auf die Partnerin einzulassen, wegen der drohenden Vereinnahmung, die sie ja schon hatten, nämlich von ihrer Mutter.
Das ist jetzt nur ein Beispiel, und muss auf dich nicht zutreffen.

Aber signifikant bei diesen Männern war, dass die anderen Frauen immer interessanter waren, und zwar die, die sie nicht haben konnten. Zwischen diesen Männern und dem Objekt der Begierde war die Distanz so maximal, dass es unheimlich erlösend für diese Männer war. Diese Frauen konnten ihnen nicht gefährlich werden, da keine Interesse von ihrer Seite. Somit die perfekte Partnerin in der Phantasie.

Die Frauen, die an ihnen klebten, waren ihnen dann nur insoweit willkommen, als dass sie hier ihre Autonomiebestrebungen erproben konnten, als Ersatzobjekt.
Das wären so meine Erfahrungen mit diesem Typus.

Dieser Typus ist auch gar nicht mal so selten. Er gibt schon Warnhinweise und Signale. Und ich schätze mal, dass diese Frauen, die sich dann schnell vom Acker machen, so clever und smart sind, diese ernst zu nehmen und dann ihre Konsequenzen ziehen. Da genügen schon ganz dezidierte Hinweisreize, die du eventuell gar nicht in der deiner Wortwahl wahrnimmst......

Von daher glaube ich, dass solche Männer vielleicht eher für eine Affäre oder Freundschaft+ Geschichte o.k sind, aber für mehr halt nicht. Das kann man doch akzeptieren, oder nicht?
Nicht jeder Mensch muss zwangsläufig heiraten. Es gibt halt auch noch die Solitäre, auf den ersten Blick.....
w45
 
  • #101
Sowas erinnert mich an die Telefonate mit meiner Mutter, die zu mir dann sagt "erzähl mal was!" und ich sie frage "ja, was willst du wenn wissen, was würde Dich denn interessieren?". Da meint sie dann "weiß ich nicht, erzähl einfach was".
das sind konkrete Fragen, und da bin ich Dir schon mal dankbar.
Das und die ganze Konversation, bekräftigt meine Annahme, das du der passive Typus bist! Dann noch die diese bestimmten Anforderungen, wie deine Traumfrau sein soll… ich würde schätzen: Da wird die Luft dünn.

Mein Eindruck: Du lässt lieber machen, als zu Machen.
Jemand, dem man alles aus der Nase ziehen muss und der dazu noch sarkastisch, patzig oder rechthaberisch wirkt… sehr schwere Kombi.
Hör mal… deine Mutter lebt ja nicht bei dir!
Ist es denn so schwer, von Erfolgserlebnissen oder Hobbys zu berichten? Von Problemen, die einen beschäftigen? Von neuen Ereignissen? Von zukünftigen Plänen?
Brauchst du wirklich einen Sonderkuchen? Eine spezielle Frage/ Einladung, um etwas zu erzählen? Scheinbar schon.

Ich stelle mir gerade (@Laubsk ) James Bond an einer Bar vor.
Die Frau schaut in interessiert an und will in kennen lernen….
Er nur so: "Ja, nee…. das ne blöde Frage. Du, Süße, musst da schon konkreter werden, bevor ich dir überhaupt antworte…, Brünettie, Blondie, etc.."

Jeder kann entscheiden: Lachen; Weinen; Etc.
 
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  • #102
Was ist denn die richtige Richtung, wenn ich fragen darf?
Warum DU dich in passende und interessierte Frauen offensichtlich nicht verlieben kannst und nur mit ihnen befreundet bist. Ob DU überhaupt mit jemandem zusammenleben und glücklich/ zufrieden sein kannst, auch wenn die Verliebtheit nachlässt. Ob DU überhaupt schon mal anhaltend verliebt warst, nicht nur angetriggert von einer attraktiven, interessanten, süßen oder leidenschaftlichen Frau. Ob und wie DU damit umgehst, wenn auf den Hype der Alltag und Blick hinter die Kulissen kommt. Wie DU damit umgehst, wenn es enger und verbindlicher wird und wiederholt bis regelmäßig Kompromisse und Einschränkungen anstehen. Ob du dann durchgehend umgänglich, liebe/respektvoll bist, auch wenn du mit einem Partner fast 24/7 zusammen bist, lieber grad allein wärst/ deine Ruhe hättest, wenn du von der Arbeit kommst oder lieber etwas anderes machen würdest. Wie du Alltagskompromisse kommunizierst und umsetzt. Was du unternimmst, damit eine Beziehung prickelnd und liebevoll bleibt, deine Partnerin sich begehrt und geschätzt fühlt etc... Kannst du ja ganz ehrlich und nur für dich beantworten.

Mich würde interessieren wie lange du das Zusammenleben mit einer Frau im Alltag in einer Wohnung durchgehalten hast, wie euer Umgang bei unterschiedlichen Bedürfnissen war, wie offen ihr mit einander geredet habt, wie und woran es letztendlich doch gescheitert ist.
 
  • #103
Ich finde cressidas Fragen auch wichtig und frage mich, warum du Frage eins so ausschweifend beantwortest und wichtige Fragen, beispielsweise ob du überhaupt mit einer Frau zusammenwohnen und leben möchtest auslässt.

Es ist für mich ein Widerspruch, dass du im Eingangspost den Eindruck erweckst, ein Versuch des Zusammenlebens und -LIEBENS wäre nach ein paar Monaten gescheitert, dann aber schreibst, du hättest mehrjährige Erfahrung im Zusammenleben. Fernbeziehungen zählen nicht, wenn dem kein erfolgreiches Zusammenziehen folgt. Du hast ja nicht mal den Versuch unternommen, zu ihr zu ziehen. Also: Pillepalle. Wird deine Freundin sicher gestört, viel Kraft gekostet und traurig gemacht haben. Den Alltag mit zwei Kindern allein zu bewältigen und am WE chic, fröhlich und sexy für den Partner zu sein. Bzw. Vollwertküche/ Lieblingsessen zubereiten, in den Bergen wandern- Was haben denn die Kinder in der Zeit gemacht- Habt ihr die mitgenommen oder musste sie die woanders unterbringen?

Es wirkt vieles undurchsichtig und schwer greifbar, wenns konkrte wird. Noch mal eine leichte Frage- Wer wäscht im Wesentlichen deine Wäsche? Du selbst, die kommerzielle Reinigung oder ein Familienmitglied?
 
  • #104
An Schwalbenweg, ehrlich gesagt hatte ich im Leben bis Mitte 30 nicht das Problem gehabt, mich in Frauen zu verlieben, die gepasst haben und an mir interessiert waren und entsprechend habe ich auch Beziehungen geführt. In den letzten 6 Jahren erlebe ich es aber anders, dass entweder die Frauen gut gepasst haben oder an mir interessiert waren (oder keines von beiden). Aber das beides nicht mehr zusammen passiert, also passend und interessiert an mir. Deshalb wollte ich wissen, ob das andere ebenfalls erlebt haben.

Zu Deiner Frage, ich hatte es schon teilweise geschrieben, meine längste Beziehung ging 5 Jahre, wohnten auch zusammen und scheiterte daran, dass sie sich neu in jemanden anderen verliebte. Es war bis dahin harmonisch, eigentlich so, wie wir es uns gewünscht haben.

Es ist für mich ein Widerspruch, dass du im Eingangspost den Eindruck erweckst, ein Versuch des Zusammenlebens und -LIEBENS wäre nach ein paar Monaten gescheitert, dann aber schreibst, du hättest mehrjährige Erfahrung im Zusammenleben.
Ehrlich gesagt verstehe ich Deine Verwirrung nicht. Im Eingangspost habe ich über meine letzten 6 Jahre berichtet. Die Erfahrungen mit dem Zusammenleben stammen aus der Zeit davor.

Du hast ja nicht mal den Versuch unternommen, zu ihr zu ziehen. Also: Pillepalle. Wird deine Freundin sicher gestört, viel Kraft gekostet und traurig gemacht haben. Den Alltag mit zwei Kindern allein zu bewältigen und am WE chic, fröhlich und sexy für den Partner zu sein
Es sind drei Kinder. Zudem stand in der kurzen Zeit das Zusammenziehen bei keinen von uns auf der Tagesordnung und das war auch völlig okay. Anfangs waren wir alleine unterwegs und die Kinder beim leiblichen Vater und später haben wir zusammen was unternommen. Außerdem, kompliziert war die Geschichte nun wirklich nicht. ;) Wir haben es probiert, es ging wegen zu großen Unterschieden auseinander und statt es noch ewig in die Länge zu ziehen, haben wir es gemeinsam beendet. Sowas gibt es wohl millionenfach auf dieser Welt.

Noch mal eine leichte Frage- Wer wäscht im Wesentlichen deine Wäsche? Du selbst, die kommerzielle Reinigung oder ein Familienmitglied?
Ich weiß zwar jetzt nicht genau, wie das zur Aufklärung dient, aber wenn Du es unbedingt wissen möchtest, ich selbst. Hab seit zwei Monaten endlich meine neue Maschine bekommen und die alte ausgemustert. :)
 
  • #105
. In den letzten 6 Jahren erlebe ich es aber anders, dass entweder die Frauen gut gepasst haben oder an mir interessiert waren (oder keines von beiden). Aber das beides nicht mehr zusammen passiert, also passend und interessiert an mir. Deshalb wollte ich wissen, ob das andere ebenfalls erlebt haben.
Ich kenne ähnliches, würde es nur nicht so formulieren. Vor allem fehlen mir andere Aspekte, und das Fazit.

Viel hat mit zunehmender Erfahrung zu tun. Man weiß mehr über die Risiken, woran Beziehungen scheitern, hat erlebt, was einem in Beziehungen fehlte, störte.
Man weiß zunehmend,was man möchte.

Einerseits positiv, andererseits wird man unflexibler, man projiziert negative Erfahrungen auf den Menschen, ohne Realitätscheck.
Das Thema Passung wird so immer weniger erfüllbar.

Mein Fazit wäre - das Bewusstsein für mich, meine Bedürfnisse, meine Grenzen ist wichtig, sich naiv darüber hinweg setzen bringt nichts.
Aber, gerade die Projektionen sind schädlich, Menschen sind sich zwar ähnlich aber doch individuell.

Als Chance - mit zunehmender Erfahrung lernt man vielleicht mehr Toleranz und Akzeptanz gegenüber den Eigenheiten des Anderen - ich möchte ja auch ganz und gar akzeptiert werden, wie ich bin.

Ich denke, als junger Mensch ist man mit Naivität, Wunschträumen, Idealisierungen, Erwartungen heran gegangen - die rosa Brille verlor sich spät.
So fanden sich viele Paarkonstellationen, die eher unpassend waren. Manchmal rüttelte es sich noch zurecht, meist endete es entweder mit Trennung, oder mit einer sprachlosen EheWG.

Heute setzt man die rosa Brille erst gar nicht auf, baut gleich Mauern, findet viele Gründe, warum dieser Mensch wieder nicht passt.
Ich habe das Gefühl, dass man mit zunehmendem Alter, bewusst oder unbewusst, eher beziehungsmeidend unterwegs ist, und sich von vornherein auf das Trennende konzentriert.
Danach kann man beruhigt sagen, ich möchte ja, aber es gibt eben niemand passendes.

Ich für mich weiß, dass es für mich den passenden gäbe, nur ich muss ihm begegnen und solange die Möglichkeiten dazu eher gering sind, wird es nicht werden. Da müsste ich aktiver werden.
Ich bin mir allerdings auch nicht sicher, ob ich wirklich will.
 
  • #106
Hallo Neugieriger

Ich habe im Nachgang zu meinem Thread in den letzten Wochen einige offene Gespräche geführt und vier Dates gehabt. Es waren Dates, auf die ich zuvor nicht gegangen wäre, weil mir die Damen optisch nicht zusagen. Das ist schade, denn Übereinstimmungen und gute Gespräche waren durchaus vorhanden. Ich bin mir relativ sicher, dass die drei der vier, die von sich aus ein deutliches Interesse am Weiterdaten kund taten, dies mit diesen Überschneidungen begründen würden. Nun muss man leider sagen, dass ich bei aller Selbstkritik optisch ein Upgrade darstellen würde für diese Frauen. Es ist letztlich das, was fast jeder und jede anstrebt, aber halt nicht allen gelingen kann. Nur gibt man das halt ungerne zu.
Was ich sagen will: hier wird auch geschrieben, Du würdest Dich womöglich im Regal vergreifen. Egal, was behauptet wird, die Optik wird in dieser Kategorisierung immer eine Rolle spielen. Hat das in Deinem Fall eventuell auch einen Einfluss?
 
  • #107
Deshalb wollte ich wissen, ob das andere ebenfalls erlebt haben.
Das ist tatsächlich die einzige Frage, die du dir stellst, habe ich das Gefühl. Dein Kopf scheint die ganze Zeit auf dieser Fragestellung herumzueiern.
Ja, das ist anderen auch schon passiert. Es passiert ständig und man nennt es ungewolltes Single-Dasein.
ehrlich gesagt hatte ich im Leben bis Mitte 30 nicht das Problem gehabt, mich in Frauen zu verlieben, die gepasst haben und an mir interessiert waren
Das ist einerseits ein allgemeines Phänomen. In jüngeren Jahren ist man meist viel flexibler. Mangels Erfahrung oder weil man noch das ganze Leben vor sich hat, schaut man bei der Partnerwahl oft nicht so genau hin wie später.
Man hat durch Ausbildung, Studium, Parties etc. einen größeren Bekanntenkreis und lernt ständig eine Flut neuer Leute kennen. Später fällt dies bei den meisten Menschen weg.
Der Attraktivitätslevel ist bei jungen Leuten höher. Die meisten sind noch schlank, knackig, haben Haare etc. Der Zahn der Zeit hat noch nicht genagt.

Nun zu dir speziell:
Wie steht es um deine äußerliche Attraktivität? Da wir dich nicht sehen können, musst du dir das selbst beantworten, oder besser: von Freunden beantworten lassen.
Was das Thema Flexibilität angeht, erlebe ich dich als äußerst unflexibel und festgefahren in deinen Dogmen. Auch die Argumente der Foristen konnten dich nicht einen winzigen Schritt davon abbringen. Sturheit und mangelnde Toleranz gegenüber anderen Menschen führt zu einem starken Selektionsdruck und fehlender Neugier auf Horizonterweiterung. Ferner macht es unsympathisch.

Was die "Passung" deiner früheren Frauen angeht, bemerkst du offenbar gar nicht, dass du einem Irrtum unterliegst. Hätten sie gepasst, wärt ihr noch zusammen. Du gehst also grundsätzlich mit einem fehlerhaften Blickwinkel an die Partnersuche heran, den du hier aber auch nicht korrigieren lässt.
"Passung" ist viel mehr als das gemeinsame Hobby oder ähnlicher Schlaf-Wach-Rhythmus oder bevorzugte Urlaubsländer. Das ist nett, aber darauf allein gründet sich keine tragfähige Beziehung.

Den anderen annehmen und lieben, wie er ist, ohne zu klammern oder ihn verändern zu wollen ist eine Grundlage. Eine gute Kommunikationsbasis, die auf Wertschätzung, Zuhören und Kompromissfindung beruht. Wohlwollende Toleranz gegenüber den Schrullchen und Macken des Partners zu haben, dabei die eigenen Grenzen wahren. Und so weiter... es gibt bändeweise Bücher über gesunde Beziehungen. Vielleicht nimmst du mal eines davon zur Hand und überdenkst deine Dogmen.
 
  • #108
Ich weiß zwar jetzt nicht genau, wie das zur Aufklärung dient... Hab seit zwei Monaten endlich meine neue Maschine...
Es war natürlich die schlecht versteckte Frage, ob du noch die Wäsche von Mutti machen lässt, du hast mich ertappt;-) und sie offen beantwortet ohne eingeschnappt zu sein. Find ich gut, war ja auch nicht böse gemeint. Hätte ja sein können, dass da die Säge klemmt. Ich kenne zwei Männer, die diesen Service gern in Anspruch nahmen, es waren allein deswegen ja keine schlechten Kerle. Einer war damals Ende 30 bis seine Freundin den Job übernahm, der andere nutzt das noch immer mit Ü50. Na gut mit denen musst du dich dann nicht vergleichen lassen, hast deine eigene Wohnung und organisierst die Alltagspflichten selbstständig.

Dennoch wirkst du auch auf mich teilweise zu passiv. So wie eine männliche Prinzessin, die aus dem Fenster ausschau hält bzw. darauf angewiesen ist, ob und wann denn ein passender Prinz vorbeigeritten kommt und ihr den Hof macht. Die hübschen Prinzen, die sich tatsächlich bemühen, sind ihr nicht bodenständig genug, die bodenständigen nicht sexy genug. Warum gehst du denn nicht aktiv auf die Suche, jeder zweite Mensch in deinem Umfeld ist weiblich, selbst auf Singlebörsen gibt es große Auswahl und ab 40 ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis.

Wenn du ein bisschen ausgelotet hast, wie deine Chancen stehen bzw. welche der interessierten Frauen dir am besten gefällt von ihrer Attraktivität öffnest du endlich mal dein Herz und lässt dich aktiv auf eine Frau ein. 'Bist aufmerksam, entgegenkommend, reagierst nicht nur, sondern zeigst ihr, dass du sie toll findest und dir ihr Wohl am Herzen liegt. Du wirst sehen, dass was du gibst kommt auch wieder zurück: Aufmerksamkeit, Mut, Vertrauen, Strahlen in den Augen genau so wie Halbherzigkeit, überzogene Ansprüche, Passivität, Egoismus.

Vielleicht hattest du in den letzten Jahren auch real schlechte Chancen, weil du keine Kinder möchtest, den altersmäßig passenden Frauen zwischen 30 und 40 zu 80 Prozent eine Familie jedoch sehr wichtig ist, es für sie etwas Elementares war. Jetzt ab 40 haben viele Frauen zumindest mit dem Thema "gemeinsames Kind" abgeschlossen, könnten jedoch eigene haben. Da müsstest du berücksichtigen, dass insbesondere die engagierten, ihr Leben im Griff habenden, familieliebenden, warmherzig-fürsorglichen Frauen anders ticken als du. Sie sehen die Welt aus einer anderen Perspektive, haben andere Erfahrungen, Werte, Bedürfnisse. Wenn du Glück hast, sind deren Kinder schon größer oder regelmäßig an den Wochenenden beim Vater, bei Oma oder Freunden. Da bleibt auch Zeit zum Wandern oder für andere Unternehmungen mit einem liebenswerten Mann.

Also: Nicht gucken sondern aktiv werden und etwas für das gemeinsame Glück. Oder unverbindlich-glücklicher Single bleiben.
 
  • #109
Was das Thema Flexibilität angeht, erlebe ich dich als äußerst unflexibel und festgefahren in deinen Dogmen.
Eigentlich möchte ich nicht mehr viel dazu schreiben. Aber es ärgert mich wirklich, dass mir hier ständig Unflexibilität vorgeworfen wird, obwohl ich hier schon mehrfach deutlich geschrieben habe, dass ich in meiner letzten Beziehung über viele eigene Schatten gesprungen bin. Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass egal was ich hier schreibe, einige User ein vorgefertigtes Bild von mir haben und das auch nicht mehr abändern wollen. Soviel zum Thema, flexibel sein.

Mir ist die Lust vergangen, über das Thema weiterzureden. Es hat sich zu einem Spießrutenlauf entwickelt. Ständig muss ich mich für meinen Lebensstil und Geschmack rechtfertigen und werde von manchen als absoluter Sonderling dargestellt, obwohl schon einige User deutlich gemacht haben, dass es ein recht normales Phänomen ist. Und nachdem ich erkläre, warum ich es so und so machen möchte, bekommt man das Etikett unbelehrbar verpasst. Es tut mir nur leid, weil einige User wirklich konstruktiv auch ihre Sichtweise und Erfahrungen darstellen, wie beispielsweise Lionne69. Ich kann den anderen nur ans Herz lesen, ihren letzten Beitrag zu lesen. Danke.

Noch zu Schwalbenweg:
Es war natürlich die schlecht versteckte Frage, ob du noch die Wäsche von Mutti machen lässt, du hast mich ertappt;-) und sie offen beantwortet ohne eingeschnappt zu sein. Find ich gut, war ja auch nicht böse gemeint. Hätte ja sein können, dass da die Säge klemmt.
Ja, okay. Auch wenn ich nicht ganz verstehe, welchen Einfluss das auf die Partnerwahl hat. Beim Kennenlernen spricht man wohl kaum darüber, ob man seine Wäsche zu Hause macht oder sie zu den Eltern schickt, also dürfte es kaum bei der Entscheidungsfindung der Frau eine Rolle spielen.

Warum gehst du denn nicht aktiv auf die Suche, jeder zweite Mensch in deinem Umfeld ist weiblich, selbst auf Singlebörsen gibt es große Auswahl und ab 40 ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis.
Was meinst Du, wie ich bisher Frauen kennengelernt habe? Natürlich durch aktive Suche, wie denn sonst.

Wenn du ein bisschen ausgelotet hast, wie deine Chancen stehen bzw. welche der interessierten Frauen dir am besten gefällt von ihrer Attraktivität öffnest du endlich mal dein Herz und lässt dich aktiv auf eine Frau ein.
Nichts für ungut, aber Du redest mit mir, als wenn ich erst seit gestern auf dem Planeten geplumpst bin oder keinerlei Ahnung mit dem anderen Geschlecht hätte. Außerdem vergisst Du in Deinen Ausführungen, dass mindestens ein Drittel der über 40jährigen Akademikerinnen genauso kinderlos sind wie ich. Trotzdem Danke für die Mühe, die Du Dir gemacht hast. Ich meine das ohne jede Ironie.
 
L

Lexcanuleia

  • #110
Vielleicht hast du einfach noch nicht die eine Frau getroffen, die dich umhaut, die dich mit Hoffnung erfüllt und du mit ihr gerne in ein ungewisseren Zukunft starten möchtest ohne die Risiken abzuwägen.

Die falschen Frauen verlieben sich in Dich, weil sie nicht wissen, dass sie „ die falschen“ sind. Niemand will sich in den falschen verlieben, unglücklich sein und darunter leiden.

Viel Glück!
 
  • #111
Beim Kennenlernen spricht man wohl kaum darüber, ob man seine Wäsche zu Hause macht oder sie zu den Eltern schickt, also dürfte es kaum bei der Entscheidungsfindung der Frau eine Rolle spielen.
Ich finde, genau das gehört zum Kennenlernen. Nicht Selbstdarstellung und Wunschdenken, sondern herauszufinden, wie man im Alltag zusammenpasst.

Ansonsten bist du mit 40 sicher nicht gestern erst auf die Erde geplumst. Von anderen Planeten scheinst du dennoch sehr wenig Ahnung zu haben, weil du dich zu sehr im Zentrum siehst. Ist mein Eindruck, ganz ehrlich und ohne Ironie.
 
  • #112
einige User ein vorgefertigtes Bild von mir haben und das auch nicht mehr abändern wollen. Soviel zum Thema, flexibel sein.
Das Bild, lieber Neugieriger, haben nicht die User. Das Bild vermittelst du mit dem, was du schreibst. Da wir dich alle nicht kennen, muss dir das doch klar sein, oder?

@Lionne69's Beiträge sind immer wertvoll, jedoch hat auch sie das Thema Flexibilität angesprochen, soweit ich lese.
Die Antworten der Foristen haben dich nicht befriedigt und dir keine für dich akzeptablen Lösungsvorschläge für dein Problem aufgezeigt.
Meines Erachtens liegt das daran, weil zu viel über dieses Nebenthema "falsche Frau will mich" diskutiert wurde, aber wenig über das Grundproblem "ich kriege die richtigen Frauen nicht".
Hier aber verweigerst du dich.

Für die Foristen ist das sicher okay, denn es ist ja dein Problem und nicht ihres. Du wirst schon deine Gründe haben, warum du das Problem nicht an der Wurzel packen möchtest. Wahrscheinlich weil du einen weiteren, noch ärgeren "Spießrutenlauf" - also die Auseinandersetzung mit deinen eigenen Mankos - scheust. Auch das wird dir hier niemand aufzwingen.
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute für deinen weiteren Weg.
 
  • #113
Das Bild, lieber Neugieriger, haben nicht die User. Das Bild vermittelst du mit dem, was du schreibst. Da wir dich alle nicht kennen, muss dir das doch klar sein, oder?
Gerade weil man jemanden noch nicht kennt, und nur das Geschriebene als Informationsquelle besitzt, wäre ich vorsichtig jemanden gleich in eine Schublade zu stecken. Ich persönlich halte nicht für maßgebend, was jemand schreibt, sondern wie er sich im realen Leben gibt und wie man ihn da erlebt.

Mir ist das gerade heute in anderen Threads aufgefallen, wie vorschnell User in der Einschätzung von Situationen und Personen sind. Sie stützen sich dabei auf dem, was sie in den Texten interpretieren. Ein kluger Mensch sagte mal, glaube nicht alles, was Du denkst. Ich musste das vor ein paar Monaten aufs neue lernen.

Die Antworten der Foristen haben dich nicht befriedigt und dir keine für dich akzeptablen Lösungsvorschläge für dein Problem aufgezeigt.
Ich habe hier einiges konstruktives für mich mitgenommen und das auch kurz erwähnt. Da sind nicht nur die Beiträge von Lionne69 zu nennen.

Du wirst schon deine Gründe haben, warum du das Problem nicht an der Wurzel packen möchtest.
Nur weil ich nicht in Einzelheiten ausbreite, was ich mache, muss das nicht heißen, dass ich nichts tue. Im Moment bleibt mir sowieso nichts anderes übrig, als es weiter auszuprobieren, wieder eine Frau zu finden, die gut zu mir passt und die mich will.
 
  • #114
Du beherrscht es meisterhaft, dich rauszuwinden, dich auf nichts festlegen zu lassen.

Es durchzieht den gesamten Faden, geschriebene Worte von dir dürfen nicht als Argumente oder Hilfe benutzt werden, da es nur Beispiele waren oder aufgrund deiner Flexibilität* auch einrückbar sind. Gleichzeitig verbittest du dir Flexibilität, die sich in Unterschieden zweier Menschen zeigen kann, da es wohl doch in Ordnung wäre, wenn du deine Linie der Ähnlichkeit als Partnerschaftsanspruch behalten dürfen solltest. Aber du bestehst darauf, dass du flexibel bist - hier bitte zum obigen Sternchen * scrollen. Du bist enttäuscht, dass einige deine Beiträge schwarz-weiß lesen oder statt deiner geschriebenen Worte "nicht alle/nicht immer" es als "alle/immer" lesen, du willst dich auf nichts festlegen lassen, obwohl du selber Beiträge schwarz-weiß liest und auch mindestens einmal ein von einem Foristen deutlich geschriebenes "einige" als "alle" gelesen hast.

Ich habe einige Gedanken zu deiner letzten Viermonatsbeziehung mit der Frau mit den drei Kindern, wo du vorher dachtest, wird nix.
Ihr beide wolltet wohnungstechnisch in eurer jeweiligen Stadt bleiben, es wäre also eine LAT Beziehung möglich oder die Hoffnung, dass z.B.du in ihre ziehst, 4 Monate Kennen ist nicht viel, da kann sich noch was ändern. Oder du hättest an diesem Punkt das Kennenlernen abbrechen müssen.
Ihr Telefonbefürfnis nach Mitternacht war nur ein Vorschlag, wenn sie nicht weiss, dass es dir zu spät oder zu lange ist, könnt ihr auch nicht ein besseres Timing finden. Trau dich zu sagen, es ist dir zu spät und mache Alternativvorschlag, Verliebte gehen gern aufeinander ein.
Dein Mäkeln an ihrem Essen ist während des Essens unpassend. Aber ihr könnt euch doch außerhalb darüber unterhalten. Wenn du sagst, du würdest sie gerne zum gesünderen Essen verführen und du möchtest deshalb für euch erstmal immer kochen, wird sie eventuell ja sagen. Oder du erzählst ihr einfach was du an deinem Essensstil gut findest und ihr unterhaltet euch darüber.
Dass sie als Mutter dreier Kinder dich den Kindern innerhalb der vier Monate vorgestellt hat, deutet schon auf besondere Gefühle dir gegenüber hin.
Aber auch dass du dich auf sie vier Monate eingelassen hast, trotz deiner Bedenken, deutet auf besondere Gefühle hin, das macht niemand, der den anderen komplett daneben findet und du hast es zugelassen, ihre Kinder kennenzulernen, spricht auch für Gefühle deinerseits.
Vermutlich hast du diese Beziehung beendet, falls die Frau noch Single ist, sehe ich gute Möglichkeiten einen erfolgreichen zweiten Versuch hinzulegen, wenn du gelernt hast, nicht alles abzuwehren und auch keine Angst zu haben, indem du sagst das Telefonieren ist mir zu spät, tatkräftig an ein Bestehen einer Beziehung zu arbeiten und diese Arbeit kann viel Spaß machen!
 
  • #115
ehrlich gesagt hatte ich im Leben bis Mitte 30 nicht das Problem gehabt, mich in Frauen zu verlieben, die gepasst haben... In den letzten 6 Jahren erlebe ich es aber anders....Deshalb wollte ich wissen, ob das andere ebenfalls erlebt haben.
Lieber FS,
ich denke mal, es ist das Alter, dem Du versuchst, Dich zu verweigern. Kannst Du machen, funktioniert aber nicht.
Du solltest Dich bemühen, zu erkennen, dass Du älter geworden bist und dass das einen Einfluss hat. Diesen solltest Du einbeziehen in Deinen Versuchen zu verstehen.

Du bist als Mittvierziger nunmal nicht mehr gleichermaßen gefragt wie mit Mitte 30, resp. wenn Du ein paar Mängel hast, wie keine eigene Waschmaschine (mittlerweile behoben). Der Wahrheit solltest Du ins Auge blicken und damit adäquat umgehen.

Nicht nur Du bist älter geworden sondern auch die Frauen, die Du datest. Sie haben in der Zeit weitere Erfahrungen gesammelt und was draus gelernt, was nun in die Partnerwahl wirkt (Du fällst jetzt raus) - Du offensichtlich nicht.
Viele Frauen Deiner Altersklasse sind in Deinen Jahren seit 35 in Beziehungen gewechselt und die, die frei wurden haben nun Kinder.

Du findest die kinderlosen Akademikerinnen für Dich geeignet. Nun, da solltest Du Dich mit der Frage befassen, warum sie das nicht so sehen. Das hat handfeste Gründe und die haben etwas mit den unterschiedlichen Lebenserfahrungen zu tun, die ihr in diesen entscheidenden Jahren von Mitte 30 bis jetzt gesammelt habt/was ihr daraus gelernt habt. Das macht, warum Du diese Frauen passend findest und sie finden Dich uninteressant.

Ich erlebe Dich hier als geistig träge (festgefahren), rasterhaft, beratungsresistent und aggressiv.
Mit Mitte 30 hätte ich das nicht so formulieren können und habe mit einem Gefühl von Unbehagen die Ehe weitergeführt und mich darin (an dem Mann) abgerackert. Mit 45 könnte ich das fassen, habe dem Ganzen ein Ende gesetzt und sofort jeden Mann unpassend gefunden, dem geistige Dynamik fehlte und der solche Eigenschaften nur erahnen ließ. Die Frauen, die Du willst, sind in diesem Punkt anders als Du.

Mein Eindruck ist, dass es genau das ist, woran Du bei den vermeintlich passenden Frauen scheiterst. Die Frauen versuchen sich nicht mehr an sowas, weil sie dazugelernt haben.
 
  • #116
Übrigens habe ich mit einer guten Freundin heute über das generelle Thema gesprochen. Sie findet auch, dass Ähnlichkeiten und eine freundschaftliche Basis eine gute Grundlage für eine langfristige Beziehung sind. Sie findet speziell bei mir, dass ich nach außen hin nicht deutlich mache, dass ich auch was im Köpfchen habe. Das ich beispielsweise promoviert bin, wusste sie erst nach einigen Jahren. Ich mag sowas nicht gerne nach außen hängen, das ist mir manchmal unangenehm, mag nicht gerne im Mittelpunkt stehen. Das kann sehr wohl eine Schwäche von mir sein. Ich hab da noch keinen guten Weg gefunden, wie ich meine "geistigen" Vorzüge deutlicher rüberbringen kann, ohne das es mir selbst unangenehm wird. Ich mag nicht gerne Werbung für mich selbst machen. Am liebsten wäre mir vermutlich eine Wingwoman, die das für mich übernimmt.
 
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  • #117
Ich denke ähnlich wie Jana und Vikky, dass es mehrere Faktoren sind, die zusammenkommen und dass eben auch die Frauen vergeben sind oder reifer geworden sind und sich nicht mehr so schnell auf was einlassen mit dem Gedanken "wird schon". Du wirst sicher auch genauer hinsehen als früher und nicht mehr so viele Frauen passend finden, denke ich. Würde ja auch passen dazu, dass Du mehr drauf achtest, dass es Gemeinsamkeiten gibt. Schon fallen Frauen raus, mit denen Du es früher probiert hättest.
Dass Du was im Kopf hast, kannst Du nicht sagen. Das merkt man oder man merkt es nicht, also was auch immer Du dazu sagen würdest, müsste dem standhalten, was man eh schon gemerkt haben würde in der Konversation mit Dir. Und hinterm Berg halten damit, dass man was im Kopf hat - hm. Ich werde auch anders beim Arzt behandelt, wenn derjenige meinen Beruf hört, man kriegt irgendwie mehr... Achtung als Patient, wird mehr auf Augenhöhe gesehen. Also insofern kann ich mir schon vorstellen, dass jemand Dich mit anderen Augen sieht, wenn Du von Deinem Dr-Titel anfängst. Aber das Anfangen davon wirkt schon wieder so, als bräuchtest Du es, um Dich als Mensch, als Persönlichkeit aufzuwerten. Das wirkt sofort wieder unattraktiv, wenn die Frau auch was in der Birne hat. Und da Du gleiches Niveau willst, vergraulst Du damit garantiert die Frauen, die mit Dir gute Gespräche führen könnten.
Der Titel ist aber nicht ausschlaggebend für die grundsätzliche Kommunikation, dieses "Drehen" des Gesprächs, was ich bei Dir wahrnehme. Und attraktiver macht er bei Frauen, die gleichauf sind, auch keineswegs.
Ich hab da noch keinen guten Weg gefunden, wie ich meine "geistigen" Vorzüge deutlicher rüberbringen kann, ohne das es mir selbst unangenehm wird.
Das kommt schon rüber im Gespräch, wenn einer geistige Vorzüge hat. Der hat geistigen Charme, gewitzten Humor usw. Wie gesagt - wenn Du das erst noch zusätzlich erwähnen musst, ist es egal, weil es nicht sichtbar ist. Wenn Du jetzt auf schlanke Frauen stehen solltest: Du denkst sicher auch nicht, wenn Du eine Frau mit Größe 46 siehst, dass darunter eine 36 schlummert.

Am liebsten wäre mir vermutlich eine Wingwoman, die das für mich übernimmt.
Finde ich sehr unattraktiv. Ein Mann, der nicht mit sich selbst überzeugen kann, sondern eine Frau vorschicken muss, die mir seine Vorzüge erklärt oder, weil er sich nicht traut, mich anspricht, ich sollte ihn doch mal ansprechen oder wie auch immer, das gedacht ist - nee.
Was ist los, warum hast Du so wenig Selbstvertrauen, dass Du denkst, nicht allein zu wirken, wenn Du Dich so gibst, wie Du bist?
 
  • #118
Am liebsten wäre mir vermutlich eine Wingwoman, die das für mich übernimmt.
Daher weht der Wind. Wingwoman ist PUA Sprache. Das ist dein Problem, der nächste verdorbene Mann.

Das von dir vermeintlich entdeckte Problem, nicht für deine Promotion zu werben, ist es nicht. Im Gegenteil, lass das lieber, im Zusammenhang mit deinem Konsum von pickup Sachen ist das sogar peinlich ohne Ende, wenn das Frauen merken, ginge mir jedenfalls so wenn ich noch Single wäre.
 
  • #119
Ein wirklich schönes Beispiel, wie man durch ein einzelnes Wort wieder in eine Schublade gesteckt wird. Von Pickup weiß ich nicht sonderlich viel, bis auf das, was mir übereifrige Anhänger erzählt haben. Für mich ist es nichts, weil ich nicht dutzende Telefonnummern sammeln will oder zig Kerben am Bettpfosten brauche. Von daher der völlig falsche Ansatz für mich. Was aber nicht heißen muss, dass jedes Wort dort falsch ist. Den Ausdruck Wingwoman kenne ich aber auch in anderen Zusammenhängen. Unabhängig vom Pickup-Gesülze ist schon lange bekannt, dass Frauen tendenziell die Männer attraktiv finden, die andere Frauen auch attraktiv finden. Das kann man bis hin zu Hirschhausen "Wohin geht die Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist?" lesen, der ja nun wirklich nicht im Verdacht steht, ein Pickup-Jünger zu sein.
 
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  • #120
wie man durch ein einzelnes Wort wieder in eine Schublade gesteckt wird...
Es geht nicht um das Wort, sondern darum was du meinst. Ist dir das überhaupt klar? Und auch wenn kaum einer noch Lust hat, dir zu schreiben, bin ich sicher, dass 90 Prozent der User hier und der Leute draußen, eine (eigens dazu eingesetzte bzw. benutzte oder engagierte, modelähnliche) Wigwoman für eine echt peinliche Nummer halten. Entweder du hast tatsächlich tolle Freundinnen, mit denen du unterwegs bist und die dich in ihren Freundeskreis integrieren oder nicht.

Außerdem ist dein Feedback ein deutliches Zeichen, wie du die Welt siehst. Alle anderen verstehen dich nicht, sind zu dumm, zu verblendet oder sonstwie auf dem Holzweg.

Probier das doch einfach mit der Wigwoman. Am besten gleich zwei davon und vergiss den Porsche nicht.