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  • #1

Was kann ich tun,damit mich die Fam. meines Freundes akzeptiert?

Ich habe mit meinem Freund schon einige Höhen und Tiefen durch gemacht.
Mal waren wir zusammen,mal getrennt,mal sind schöne aber auch unschöne Worte gefallen.
Die Familie meines Freundes ist der Meinung,speziell seine Mutter,dass ich nicht die richtige für Ihren Sohn bin.Ich muß zugeben,dass ich wohl auch mit Schuld trage,ich bin ein Mensch,der immer seine Meinung frei äußert und dies auch direkt ins Gesicht,nur leider können damit nicht so viele umgehen und kam auch leider nie gut an,aber sich deswegen zu verstellen,find ich auch nicht richtig!
Jetzt die Frage an Euch,was kann ich tun,damit sich die Wogen etwas glätten?Damit etwas Ruhe einkehrt und wir eventuell unsere Beziehung retten könn,die auf Grund des ganzen Stresses sehr darunter leidet und ich nicht weiss,wie lange Sie noch stand hält.
Ich bin für jeden rat sehr dankbar!
 
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  • #2
Fragestellerin, dass Verhältnis zur Familie Deines Partners wird sich nur bessern, wenn Ihr zu einander steht und Eure Beziehung in Ordnung bringt!

Alles andere heiße ansetzen an der falschen Stelle!
 
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  • #3
Vielleicht solltest du als erstes an deinem Benehmen arbeiten. Ob das diese Beziehung noch retten kann, ist fraglich. Aber vielleicht nutzt dir das auch beruflich oder bei der nächsten Beziehung.
Menschen, die den Zwang versprüren, anderen ihre Meinung frei ins Gesicht zu sagen, wollen für iein Gefühl vor allem Aufmerksamkeit um jeden Preis. Deshalb können sie sich auch nicht verstellen, finden es nicht richtig oder produzieren jede Menge falsche Töne, wenn sie es versuchen.
Bei einer Vorstellung im Familienkreis geht es darum, dich kennenzulernen. Das heißt, was du für eine Person bist, als Liebende und als Partnerin des Sohnes.
Wenn du dann aber sofort laut herumtröten mußt, wie du über Tante Emmy, Schwiegervaters neues Auto, Fleisch essen oder die aktuelle politische Lage denkst, ob das nun grade Thema ist oder nicht, mußt du dich nicht wundern, wenn du Gegenwind bekommst.
Das ist einfach nur mächtig auf Dicke Hose machen, um von dir selbst, die vielleicht garnicht so viel Selbstsicherheit besitzt, abzulenken.
Diplomatie heißt, seine Meinung souverän zu servieren oder zu verbergen, ohne andere Leute vor den Kopf zu stoßen. Alles andere ist nur trampelig.
 
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  • #4
Meine Schwiegermutter hat auch jahrelang kundgetan, daß ich nicht die "Richtige" für ihren Sohn bin. 15 Jahre habe ich alles geduldet und Bosheiten über mich ergehen lassen. Dann habe ich ihn verlassen. Heute 10 Jahre nach der Trennung ist ihr klar geworden, daß ich doch ne Nette bin und sie sucht den Kontakt. Ich habe kein Interesse, ab gut tut es trotzdem.
 
  • #5
Du sagst den Menschen die ungeschönte Wahrheit, bzw. deine Meinung direkt ins Gesicht, findest, die können damit nicht umgehen, findest es nicht richtig, dich zu verstellen...?

Du bist da auch noch stolz drauf ? Dann jammer nicht rum, sondern trage die Konsequenzen. Mit dieser Art wirst du immer anecken.

Ob du bei der Familie deines Freundes noch was gut machen kannst, hängt sicher auch davon ab, wie sehr du sie mit deiner 'Ehrlichkeit' verletzt hast.
Was willst du jetzt auch sagen ? Jetzt lügen ? So tun, als habest du deine Meinung geändert ?

Vielleicht bleibt ihr ja auch zusammen, obwohl die Familie dich nicht so gut leiden kann.

Falls nicht, mach es beim nächsten mal besser und überlege vorher, was du anrichtest.
 
  • #6
Aussprache mit dem Freund und diplomatische Zurückhaltung gegenüber seiner Familie. Man kann offen und ehrlich die Wahrheit sagen ohne Menschen zu verletzten und nicht alle Wahrheiten sind interessant für andere und wissenswert. Aber das lernst du bestimmt noch. Ist auch im Job wichtig sonst wirst du gemobbt und regelmäßige Jobwechsel sind die Folge.
 
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  • #7
GANZ EHRLICH ? Ich finde, Du solltest Dir einen anderen Partner suchen - weil wenn Du da offenbar so viel zu meckern und laut zu äußern hast, dann passt da einiges nicht zusammen ! Aber sich laut äußern, jedem alles verbal ins Gesicht hauen, damit kannst Du natürlich Dein Selbstbewußtsein aufpolieren, weil Du stehst im Mittelpunkt, hast wat zu sagen... Ist es das, warum Du da was retten willst? Frag Dich mal, ob es auch Leute gibt, wo Du nicht ohne weiteres den Mund aufreisst und alles raushaust....
 
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  • #8
Hallo Ihr Lieben,

danke für die Ehrlichen Antworten,aber ich glaube,dass ich mich bei den Thema:"Was kann ich tun,damit die Familie meines Freundes mich akzeptiert"falsch aus gedrückt habe,...........
Ich bin keine Drachen,der sich beim ersten kenn lern mit der Familie des anderen anlegt.Am Anfang war auch alles gut,bis zum Zeitpunkt-wo ich schwanger wurde und jeder meinte sich einmischen zu müssen,sicher waren das alle nur gute Ratschläge,aber bei einigen Sachen gehen eben die Meinungen aus einander,wie z.b.beim Thema rauchen.Ich bin nicht Raucherin,mein Partner ist Raucher-sowie seine ganze Familie,seine Mutter hat mich zu recht gewiesen,dass es nicht schlimm wäre,wenn man in der Wohnung und in unmittelbarer Nähe von Kind raucht,so sind schließlich Ihre Kinder auch gross geworden-darauf hin habe ich Ihr meinen Standpunkt klar gemacht,dass ich sowas nicht gut heisse und meine Tochter zu 1000% nicht so gross werden muss,da mir die Gesundheit,meines Kindes sehr wichtig ist und seit dem stichelt Sie rum.
Das geht sogar soweit,dass Sie Ihre 1.Enkeltochter erst 2 mal gesehen hat-ich muss dazu sagen unsere Tochter ist jetzt 14 Monate und das find ich schon ziemlich krass,obwohl Sie nur 2 Häuser von uns entfernt wohnt.Ich bin sehr oft auf Sie zu gegangen,aber jetzt nach fast einem Jahr,sag ich mir auch,warum muss ich hinterher laufen,damit Sie vielleicht mal interesse an Ihrer Enkeltochter bekommt-ich bin es leid,deswegen war meine Frage,Was kann ich tun,damit das sich wieder etwas normalisiert?!


Wir sind seit fast 3 Jahren zusammem,haben eine gemeinsame Tochter
 
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  • #9
"Ich bin nicht Raucherin,mein Partner ist Raucher-sowie seine ganze Familie,seine Mutter hat mich zu recht gewiesen,dass es nicht schlimm wäre,wenn man in der Wohnung und in unmittelbarer Nähe von Kind raucht,so sind schließlich Ihre Kinder auch gross geworden-darauf hin habe ich Ihr meinen Standpunkt klar gemacht,dass ich sowas nicht gut heisse und meine Tochter zu 1000% nicht so gross werden muss,da mir die Gesundheit,meines Kindes sehr wichtig ist " das hast Du gesagt
. Verstanden hat Sie das sie eine schlechte Mutter war die die Gesundheit ihrer Kinder durch das Rauchen in den Wohnräumen gefährdet hat. Das 30 Jahre medizinische Erkenntnisse zwischen euren gegenseiten Ansichten liegen geht vollkommen unter.Lad sie doch auf ein nettes Studentenfrühstück (Kaffee und Zigarette) ein und sag ihr das man heute weiß das passivrauchen usw.
 
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  • #10
Liebe FS

Habe Deine erneute Frage mit erstaunen wargenommen. So habe ich das Problem am Anfang nicht verstanden. Nun verstehe ich Deinen Kummer besser.
Das ist schon eine verfahrene Situation mit der Schwiegermutter.
Es ist schön, dass Du Dich um die Gesundheit Deiner Tochter kümmerst.
Aber nimm bitte das Kind nicht als Waffe gegen Deine Schwiegereltern. Du bist Nichtraucher, sie sind Raucher. Da ist es schon eher so, dass sie die Gefahren anderst betrachten als Du.
Bin mir auch sicher, dass Deine Tochter auch nicht gleich an Lungenkrebs erkrankt, wenn sie mal bei den Grosseltern ist.
Du neigst zu radikaler Konfrontation, was vermutlich die Reaktionen auslöst.
Es geht nicht um Deine Tochter, es geht darum, dass Du Deinen Willen Andern gegenüber durchsetzen willst.
Versuche Dich ein wenig zu bremsen. Du darfst eine andere Meinung haben. das ist in Ordnung.
Andere dürfen das aber auch.
Du läufst Gefahr, plötzlich alleine da zu stehen.

Wenn es Dir darum geht, dass die Grosseltern auch eine Beziehung zu ihrer Enkelin aufbauen können, werde aktiv.
Dein Partner kann auch einmal alleine mit dem Kind zu den Eltern. Du findest sicher eine Erklährung, wieso Du nicht mitgehen kanst.
Dann ist mal die Begegnung möglich.

Ein anderes Problem ist, wenn Dein Partner auch Probleme mit seinen Eltern hat. Dann solltet ihr euch überlegen, an einem anderen Ort zu wohnen.
 
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  • #11
hallo fragende
ich würd den teufel tun und mich derart verbiegen wie es bei dir nötig wäre, damit ruhe einkehrt.
in erster linie muss dein freund mit dir klarkommen - und nicht deine schwiegereltern.

und ich könnt kotzen (ja, ich ecke auch ständig an, weil ich sage, was ich denke), wenn ich den kommentar deiner schwiegermutter zum thema rauchen lese!
diese einstellung sollte doch heute gar nicht mehr vorhanden sein - meines wissens ist passiv-rauchen nämlich mindestens genauso schädlich. lass dir zumindest in dem punkt nicht die butter vom brot nehmen.

was das anecken betrifft ... hm, manchmal ist es einfach besser, vor dem antworten bis 3 zu zählen - die wenigsten können mit direktheit umgehen (und direkt sein heißt oft auch, anderen weh zu tun).
bei dem punkt versuche wenigstens ein bisschen diplomatie ...

lg
 
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  • #12
Wenn Ihr drei Jahre zusammen seid, dann ist es höchste Zeit Eure Positionen zu bestimmen. Und zwar beispielhaft beim rauchen, Deine Situation eignet sich wunderbar dafür.

Ist-Situation:
Du rauchst nicht- Deine Sache.
Dein Partner raucht- seine Sache.
Seine Mutter raucht- ihre Sache.

Sobald sie aber im Beisein Eures Kindes raucht, IST es nicht mehr ihre Sache. Denn dabei wird eine Grenze überschritten. Auch wenn man es früher nicht so gesehen hat.

Es ist DEIN Kind, es ist Euer Kind. Ich glaube, Du hast in diesem Punkt als Mutter das unbedingte Recht, zu sagen: das möchte ich nicht. Und da kommt Dein Partner ins Spiel. Rede mit IHM darüber und er sollte dann eigentlich Deinen Wunsch akzeptieren und auch nach außen (seinen Eltern gegenüber) vertreten. Geschlossenes Auftreten wirkt manchmal Wunder.
Und wenn seine Mutter in der Gegenwart Eures Kindes aufs Rauchen verzichtet, dann bringt sie das ja nicht in wirklich existenzielle Not.

Aber: ich vermute, daß die "Raucherfrage" nur stellvertretend ist für ungeklärte Beziehungs- und familiäre Rollenprobleme. Ich denke, Du soltest versuchen, mit Deinem Partner Schulterschluß zu üben. In manchen Dingen muß es einfach sein, in anderen Fragen kann man und muß man ja schließlich offen sein. Denn irgendwann wird ein Kind immer mit Situationen konfrontiert sein, die den Eltern nicht passen.
Es läuft auf eine Machtfrage hinaus, bei der sich die Mutter vom Sohn abnabelt oder eher nicht. Und umgekehrt.

Mit etwas Diplomatie und klarer Position Deines Partners sollte vieles zu klären sein.

Wenn nicht kannst Du auch eine Änderung der Wohnsituation in Erwägung ziehen, aber nimm Deinen Partner, wenn möglich, mit.
Dir und Deiner Familie alles Gute!
 
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  • #13
Da kann man nichts machen !!!

Entweder die mögen dich, oder eben nicht.

Wichtig ist nur, ob dein Partner zu dir steht. Wenn nicht, ist er nicht der Richtige und du solltest deine Energie nicht mehr in eure Beziehung, sondern in deine Zukunft stecken.

Ich habe das durch. Seine Mutter ließ kein gutes Haar an mir und er fiel mir in den Rücken. Am schlimmsten war es als er auch noch anfing ihre Lügen zu glauben. Sie hat die Beziehung zerstört und er hat es zugelassen. Heute verstehen wir uns gut und ich war danach immer die Beste für ihren Sohn, aber ich weiß auch ganz genau, dass das Theater von vorn los gehen würde, kämen wir wieder zusammen. denn:

KEINE Frau ist gut genug!

Ich glaube, der Grad zu dem dein Partner sich von seiner Mutter beeinflussen lässt, ist auch der zudem er sich noch nicht von ihr gelöst hat. Du musst jetzt nur herausfinden, ob er schon erwachsen ist, oder noch an ihrer Brust saugt, bildlich gesprochen! Alles Gute.
 
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  • #14
NICHTS!

Dies war und ist die Antwort auf deine Frage, ganz direkt und ungekünstelt. Warum ich das so sagen kann? Weil ich genau in deiner Situation war: Ich war nicht gut genug - obwohl besser gebildet und besser verdienend - für den Herrn Sohn. Ich war frech - weil ich meine Meinung, durchaus überlegt und hinterfragt - kund getan habe. Ich ging garnicht - weil ich einfach anders leben wollte, wie andere.

Nur der Schwiegervater verstand mich und sagte: das Beste, was unserem Sohn passieren konnte. Doch leider verstarb er und mit ihm mein letzter Rückhalt. Ich habe dann irgendwann begonnen, Sie zu ignorieren, weil es mir einfach zu blöd wurde. Ich habe insgesamt 11 Jahre ausgehalten - dann bin ich gegangen. Wie #3 jetzt auch erlebt, ist nach Jahren dann mal rausgekommen, dass ich so schlecht garnicht gewesen bin. - tja, dafür kann ich mir jetzt nichts mehr kaufen und ganz ehrlich, ich gebe AUCH meiner Schwiegermutter die Schuld am Scheitern unserer Ehe. Denn mein Mann hat nie hinter mir gestanden - die Erziehung hatte er von ihr!

Wünsche dir und deiner Tochter viel Glück - sei selbstbewusst und lass dir nicht alles gefallen - du bekommst es eh nicht gedankt!
 
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