• #1

Was kann ich gegen dieses Mobbing tun?

Liebe Community,

ich habe folgendes Problem: Die Familie meines Freundes behandelt mich wie ein unreifes Kind und mobbt mich.

Ich denke, es liegt daran, dass mein Freund ein Nachzügler ist und ich ebenso jung bin. Wir sind 24 und 25. Wirklich alle in der Familie sind mindestens 10 Jahre älter, haben Kinder. Letztes Jahr haben wir für drei Monate aus finanziellen Gründen (Ausbildung) bei seinen Eltern gelebt. Es war die Hölle!!! Seine Mutter hat mich fast täglich zurecht gewiesen, obwohl ich nichts schlimmes gemacht habe. Jetzt wohnen wir zum Glück alleine, aber sollen ständig dort auftauchen. Jeden Sonntag zum Essen. Wenn ich nicht möchte, heißt es, es gehört sich so und ich hätte ja kein Benehmen. Man muss sich um die Familie kümmern. Grundsätzlich wenn ich nicht deren Meinung bin, bin ich unreif, kindisch und müsste erst erwachsen werden. Sie nehmen mich null ernst. Die Schwägerin meines Freundes und meine Schwiegermutter lästern auch ganz schlimm über mich und verdrehen die Augen, wenn ich etwas sage. Meine Familie hat ihn hingegen mit offenen Armen empfangen. Bei seiner werde ich gemobbt und soll trotzdem dort noch auftauchen!! Achja sein Vater schreibt mir öfters mal böse Emails. Es sind keine asozialen Leute, wie man denken könnte, nein, die meisten haben studiert. Seine Mutter ist sogar Pädagogin. Eure Meinung bitte :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #2
Wenn ich nicht möchte, heißt es, es gehört sich so und ich hätte ja kein Benehmen. Man muss sich um die Familie kümmern.
Das ist hochtoxisches Verhalten dieser Familie!
Ich war fast 7 Jahre lang mit einem Mann zusammen dessen Mutter extrem arrogant und demütigend zu mir war. Diese Familie kam aus guten Hause und mir wurde klar gemacht ich sei nicht gut genug. Vor allem zu dick!
Das schlimmste an der sache war, und das sehe ich bei dir auch: er steht nicht hinter dir. Er schirmt dich nicht ab, aindern zwingt dich dort teilzunehmen, deine Bedürfnisse zu untergeaben und dich “mobben” zu lassen!
Wenn du nicht völlig untergehen willst, und abgrenzen kannst du dich ja anscheinend nicht, und auch nicht darüber stehen (verständlicherweise), würde ich ein ernstes Gespräch mit ihm führen, und wenn das nicht aufhört leider gehen...
 
  • #3
Was willst du von einem Mann der nicht hinter für steht. Wenn er dich wirklich lieben würde dann hätte er seiner Familie schon mal ord die Mein gesagt. Wenn das nicht hilft hätte er den Kontakt zu ihnen abbrechen sollen. Ich sehe leider es so, dass es immer schlimmer wird. Ich hätte kein Interesse so eine Beziehung zu führen.
 
  • #4
Das schlimmste an der sache war, und das sehe ich bei dir auch: er steht nicht hinter dir. Er schirmt dich nicht ab, aindern zwingt dich dort teilzunehmen, deine Bedürfnisse zu untergeaben und dich “mobben” zu lassen!
Das frage ich mich auch. Wie positioniert dein Freund sich da? Hält er sich da raus oder steht er zu dir?
Was sagt er zu den Emails?
Wenn er nicht zu dir steht, würde ich der Sache auch keine große Chance geben.
 
C

Charline

Gast
  • #5
Rede noch einmal mit deinem Freund. Er sollte zu dir stehen und dich vor der Familie in Schutz nehmen, andernfalls ist er ein Waschlappen.
Ich würde mich auf gar keinen Fall dort aufhalten, wo man mich unfreundlich behandelt (mobbt).
Wenn du trotz allem noch mal dort zu Besuch bist, stehst du beim nächsten doofen Spruch auf und gehst nach Hause (deinem Freund würde ich das voher schon ankündigen). Wenn es dann soweit kommt (weiteres Mobbing), ziehst du das durch. Entweder er kommt dann mit dir oder das war´s mit der Beziehung. Ich vermute, er wird dich ziehen lassen, weil er keine E... in der Hose hat.
Alternativ könntest du aber auch contra geben. Das setzt natürlich eine gewisse Schlagfertigkeit voraus, die nicht jeder hat.
Achja sein Vater schreibt mir öfters mal böse Emails.
Zeig die deinem Freund und verlange, dass das aufhört. Sollten eindeutige Beleidigungen enthalten sein, ausdrucken und Anzeige erstatten.
 
  • #6
Das Verhalten seiner Familie ist nach Deiner Beschreibung nicht in Ordnung.

Wie steht Dein Freund dazu?
 
  • #7
Vorweg: Pädagoginnen sind meistens schwierig.

Ich würde anstandshalber noch ab und zu mitgehen, mich in den Gesprächen aber distanziert zurückhalten. Ich persönlich finde das jedes Wochenende viel zu viel und übertrieben. Würde bei den meisten Paaren schon auf Grund der Entfernung zu den Eltern gar nicht gehen heutzutage.

Schlag ihm einen Kompromiss vor: Z.b. einmal im Monat kommst du mit. Dann soll er auch gleich oft zu dir mitkommen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #8
Das ist eine sehr schwierige Situation. Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern als ich 24 war. Viele haben noch dieses "Aufsehen" zu älteren, weshalb man sich viel gefallen lässt. Jetzt 10 Jahre später, würde ich das nicht mehr tun.
Sie behandeln dich wie ein kleines Kind. Nur, weil jemand Pädagoge ist, ist er kein besserer Mensch. Das KANN im Gegenteil dazu führen, dass man sehr strenge Moralvorstellungen bekommt und denkt, man sei etwas besseres und müsse die anderen zur Veränderung erziehen. Man merkt nicht, dass man untolerant ist, nur über andere richtet und deren Leben zerstört. Aber: Es ist egal, warum die Familie deines Partners so geworden ist, wichtig ist nur, wie du damit umgehst. Sie behandeln dich wie ein nichts, ihr seid nicht auf einer Wellenlänge und sie wollen trotzdem, dass du einmal pro Woche dort antanzt. Du wirst sie nicht ändern können, es kann aber sein, dass du daran auf Dauer zerbrichst, weil die Selbstzweifel mehr werden. Ganz problematisch ist es in so einer Konstellation ein Kind zu bekommen. Sie würden dir in alles reinreden, das Kind für sich beanspruchen, dir ständig das Gefühl geben alles falsch zu machen!
In deiner Situation würde ich von meinem Freund erwarten, dass er seiner Familie sagt, dass sie dich respektvoll behandeln sollen und wenn sich das nicht ändert, würde ich den Kontakt zu seiner Familie abbrechen. Er könnte euch dann also nur getrennt sehen. Wenn ihr Kinder bekommt, würde es aber vermutlich schwieriger werden. Entweder du passt dich solchen Menschen an, dann sind sie mit dir zufrieden oder du hältst diese Negativität aus. Ich würde nicht jeden Sonntag damit verbringen, mich mit Menschen zu treffen, die ich nicht mag und die mich nicht mögen. w, 34
 
  • #9
Liebe Rapunzel2,

ich sehe das Problem nicht primär bei der Familie (die natürlich gar nicht geht), sondern bei dem Verhalten deines Freundes. Im Grunde genommen sollte es egal sein, inwiefern andere Leute versuchen, eine Beziehung zu torpedieren, der Partner sollte sich für einen einsetzen und dafür sorgen, dass die eigene Familie dich akzeptiert (sofern du wirklich nichts schlimmes getan hast, wovon ich jetzt mal ausgehe). Ganz ehrlich, sollte meine Familie dauernd gegen meinen Freund sticheln und ihn fertig machen wollen, würde ich den Kontakt massiv einschränken, wenn nicht sogar abbrechen. Denn kein Respekt vor meinem Freund bedeutet auch, dass kein Respekt und keine Achtung vor mir übrig ist.
Wie verhält dein Freund sich denn?Was sagt er dazu? Hat er mal mit seiner Mutter geredet und ihr klar gemacht, dass sie sich gefälligst benehmen soll? Wenn du da jemanden an deiner Seite hast, der den Mund nicht aufbekommt bzw. nach der Pfeife anderer tanzt, würde ich mir überlegen, was du mit so jemandem willst. Ich könnte nie mit jemandem zusammen sein, der nicht zu 100% hinter mir steht und mich verteidigt. Wieso gibst du dir das überhaupt? Dann soll die Mutter doch sagen, ihr sollt sonntags zum Essen kommen - geh doch einfach nicht hin und lass dich auch nicht auf Diskussionen oder so ein. Steh zu dem, was du möchtest und was nicht und lass dir nicht auf der Nase rumtanzen. Auch dein Freund sollte Manns genug sein,mal eine Ansage seiner Familie gegenüber zu machen, oder ist der so ein Duckmäuschen?
 
  • #10
So etwas würde ich genau einmal mitmachen. Wenn das solche Ausmaße annimmt, dann hilft auch kein "klärendes Gespräch" mehr.

Würde meine Familie sich gegenüber meiner Freundin so verhalten, wärs das mit meiner Familie. Aber das ist für mich undenkbar.

Ich weiss aber, dass es solche Menschen gibt. Am besten einen sehr großen Bogen darum machen - die ändern sich nie.

Und leider kommt dein Freund aus solch einer Familie und nimmt das ja anscheinend wortlos in Kauf.

Lauf so schnell du kannst - solche Menschen vergiften ihre Umgebung. Und irgendwann ersticken sie an ihrem eigenen Gift.

Alles Gute für deine Flucht. Du kannst nur etwas Besseres finden.
 
  • #11
Das klingt ja unschön. ☹
Lass dich nicht kaputtmachen...

Achja sein Vater schreibt mir öfters mal böse Emails. Es sind keine asozialen Leute, wie man denken könnte, nein, die meisten haben studiert. Seine Mutter ist sogar Pädagogin. Eure Meinung bitte :)

Das heißt leider gar nix. Es kann auch sein, dass jemand seinen Beruf supergut ausübt (z.B. irgendwo im sozialen Bereich), sich privat aber unter aller .... verhält. Beruf und Ausbildung haben mit der Privatperson nicht immer unbedingt viel zu tun, auch weil wir alle im Berufsumfeld ja ne professionelle Rolle spielen (man lässt sich von der Kundschaft z.B. blöd anmachen und lächelt dabei freundlich etc., bei Psychotherapeuten und Pädagogen z.B. gehört das wahrscheinlich sogar irgendwie zur "Grundausstattung" dazu).
Was ich meine, Ausbildung und Beruf sind ja keine Garantie dafür, dass "okaye" Leute dahinterstecken. Und du solltest auf dich aufpassen, das klingt nach reichlich ungutem Zeugs für dich.
 
  • #12
Wie verhält sich denn Dein Partner ?

Denn es geht ja auch gegen ihn....
Sie werten seine Partnerin ab und eine Familie die liebt, geht auf diese auch liebevoll zu.

Gleiche gilt aber nicht: wer sich als Pfannkuchen verkauft, wird auch als Pfannkuchen gegessen
Gilt auch für: verkauft wird

So hatte ich nur einmal Probleme mit einer Familie.
Mein Exfreund hat mich allerdings auch sofort alleine stehen lassen.
Was für viele heisst: nicht wichtig und genauso waren sie dann auch= ich wurde völlig ignoriert.
Ich meine sie wussten nicht mal wie ich bin und haben sich erst dann entschieden.

Jetzt bin ich älter und war es auch da schon und bin etwas geübter in "Ansage" machen.
Hat natürlich auch etwas gedauert, man hofft ja noch ne Zeit.

Meine erste Ansage, war auch gleichzeitig eine Drohung.
Wenn Du Dich nocheinmal da nicht wie ein Partner verhält, bis Du keiner.
Und dann halte ich auch nicht mehr Dir zu Liebe meinen Mund.

Ihr beide müsst als erstes für Euch die Situation klären.
Ich zb möchte schon nicht jeden Sonntag zu den Eltern aber auch grundsätzlich da nicht fremdbestimmt sein.
Was möchte er?
Passt ihr da?
Will er dahin, soll er das tun und Du Dir nur überlegen, ob Du immer am WE ohne Partner hocken möchtest.

Und dreh bei Unhöflichkeit mal den Spiess um!
Wer benimmt sich schlecht?
Ich zb fände den Satz zum Abschied: so lange ihr unhöflich seid und mich nicht respektvoll behandelt....seid ihr kein Umgang für mich!

Sicher ist das etwas, was viel für eine junge Frau ist

Nur ganz ehrlich....Du magst sie doch auch nicht...also bleib da einfach erstmal weg.
 
  • #13
Hi,

es wäre seine Aufgabe, sich unmissverständlich vor Dich zu stellen!

Kuck mal Video s von Dr Bonelli zum Thema familiäre Ordnung: der Partner sollte IMMER an erster Stelle stehen, sprich sich bei Einmischung durch Schwiegereltern, Onkel, Kinder etc immer erstmal loyal zum PartnerIn verhalten...

Dein Freund schützt Dich nicht, oder?
Das wäre die einzige Chance die ich sehe..denn alleine gegen einen Clan bist Du machtlos! Wie soll das werden wenn Du Kinder hast? Dann wirst Du noch als "schlechte Mutter" diffamiert?!

Also entweder Ihr geht das gemeinsam als Team an und Dein Freund bezieht klar Stellung für Dich..oder ich würde mich trennen.. Besser wird es von selbst nicht werden...
 
  • #14
Es sind keine asozialen Leute, wie man denken könnte, nein, die meisten haben studiert. Seine Mutter ist sogar Pädagogin. Eure Meinung bitte :)
Definiere bitte mal sozial ? Einen Abschluss zu haben, macht dich automatisch zu einem sozialen Menschen?
hier würde ich mich an deiner Stelle erstmal mit den Werten beschäftigen, die soziales Verhalten auszeichnen.
Jeden Sonntag zum Essen. Wenn ich nicht möchte, heißt es, es gehört sich so und ich hätte ja kein Benehmen.
Und du möchtest jemand sein, der sich zu Benehmen weiß und daher ist es für sie ein leichtes dich an der Stelle emotional zu erpressen. Weil sie deinen Wunsch „ein guter Mensch zu sein“ gegen dein Bedürfnis „sich abgrenzen wollen“ ( und damit ein erwachsenes Verhalten an den Tag zu legen ) ausspielen.

in der Psychologie gibt es dafür einen Fachbegriff: double bind - auf deutsch „Doppelbotschaft“.

ich versuch das mal zu erläutern;
In dieser oben zitierten Aussage deiner Schwiegereltern stecken nämlich zwei widersprüchliche Botschaften an dich drin:

1. sei erwachsen, verhalte dich erwachsen.
was zeichnet erwachsene Menschen denn primär aus ? Dass sie selbstbestimmt sind und ihre eigenen Entscheidungen treffen.
2. kommt jeden Sonntag zum Essen. Bleib Kind! Was zeichnet denn ein Kind im Wesentlichen aus? Dass es kein selbstbestimmtes Leben führt und machen muss, was die Eltern verlangen.

das ist eine ganz perfide Methode, um
Menschen an sich zu binden und spiegelt eher den Konflikt ihrer eigene Ambivalenz gegenüber ihrem Sohn wider. Du bist da leider nur ins Kreuzfeuer geraten, weil du seine Freundin bist und ihn „von der Familie wegholst“, weil er mir dir sein eigenes selbstbestimmtes Leben führen will - fernab vom Einfluss seiner Eltern.

Trage nicht stellvertretend für deinen Freund seinen Abnablungskonflikt aus. Du bist seine Freundin und er hat seinen Eltern eine Ansage zu machen. Solange sie das nicht akzeptieren wollen und dich mit dem nötigen Respekt behandeln, gehe einfach nicht mehr hin.

lass dir keine Schuldgefühle einreden. Frag dich, was dir wichtiger ist. Es dir selbst recht machen und glücklich werden, oder ihren eh nicht zu erfüllenden Anforderungen/Erwartungen nacheifern und darunter leiden.


Tut mir leid für dich, dass du an eine solche Familie geraten bist.

und aus der Opferrolle steigst du aus, indem du dich nicht mehr wie ein kleines Kind behandeln und bevormunden lässt. Das wird aber wenig Einfluss auf seine Eltern haben. Die sind wie sie sind ....
 
  • #15
Das schlimmste an der sache war, und das sehe ich bei dir auch: er steht nicht hinter dir. Er schirmt dich nicht ab, aindern zwingt dich dort teilzunehmen, deine Bedürfnisse zu untergeaben und dich “mobben” zu lassen!
Nein, da kann ich nicht zustimmen. Es liegt nich in seiner Verantwortung, ihre Kämpfe, für sie auszutragen. Sie selber muss und sollte kämpfen. Erst dann werden wir sehen, ob er wirklich nicht hinter ihr steht.

Ich würde den Teufel tun und mich unterbuttern lassen.
Und es juckt nicht nicht das mindeste, was sich gehört.

aber sollen ständig dort auftauchen. Jeden Sonntag zum Essen. Wenn ich nicht möchte, heißt es, es gehört sich so und ich hätte ja kein Benehmen. Man muss sich um die Familie kümmern.
Ernsthaft? Ich würde persönlich sagen, das eine Familie einen gewissen Wert haben muss, damit man sich um sie kümmert.
Gut damit wäre ich zwar unten durch, aber nunja..... Love it or hate it.

Grundsätzlich wenn ich nicht deren Meinung bin, bin ich unreif, kindisch und müsste erst erwachsen werden.
Aber um ehrlich zu sein, bist du hier super bedürftig.
Schwiegermutter lästern auch ganz schlimm über mich und verdrehen die Augen, wenn ich etwas sage.
Und? Frag sie ob sie Sehstörungen hat oder eine Brille hat.

Die Mutter von einem Ex hat das auch probiert.
Ich habe nur darüber gelacht und alles komplett! an mir abprallen lassen.
Mein gekochtes Essen war zu fettig? Ich so: Mache dir doch gerne eine Salat dazu.
Dann meinte sie, ich wäre zu dünn. Ich so: Ich mag es gelenkig zu sein.
Dann gab es Probleme weil ich angeblich zu lange duschen würde. Ich so: Dein Sohn lebt auch nicht nur von Luft und Liebe, wenn er bei uns ist. Etc. pp.
 
  • #16
Okay, ich mach's kurz:
Wenn sich dein Partner nicht umgehend und dezidiert auf deine Seite schlägt und dich, sowie eure Beziehung, gegenüber den übergriffigen Verwandten verteidigt, solltest du dich trennen. Du musst dich gegenüber solchen Angriffen wehren dürfen im Wissen, dass er da voll hinter dir steht. Ich sehe es ganz wie @Apfelmus , dass die Passivität deines Freundes massgeblich zur Sache beiträgt und er da seine Verantwortung dir gegenüber nicht wahrnimmt. Die Verwandten sind der Meinung, sie könnten und dürften dich einfach aus der Beziehung rausekeln. Und dass der Sohnemann das achselzuckend hinnehmen wird (vielleicht haben sie so was Widerliches ja schon mit einer Vorgängerin von dir geboten? Vielleicht will die Mama den erwachsenen Sohn künstlich an ihrem Rockzipfel halten und verscheucht daher alle Freundinnen?).
Einen alternativen Ratschlag zu dem Gesagten kann ich dir nicht geben. Das geht gar nicht und das sind keine akzeptablen Zustände. Tut mir echt leid, dass eure Beziehung von aussen so torpediert wird. Es ist schade und unnötig.
 
  • #17
Die Familie meines Freundes behandelt mich wie ein unreifes Kind und mobbt mich.
Ich denke, es liegt daran, dass mein Freund ein Nachzügler ist und ich ebenso jung bin. Wir sind 24 und 25. Wirklich alle in der Familie sind mindestens 10 Jahre älter, haben Kinder.
Respekt, Anstand und Freundlichkeit hat mit Alter nichts zu tun, ich frage mich, warum du dir das gefallen lässt! Das Hauptproblem an der ganzen Geschichte, ist dein Freund, der nicht hinter dir steht, würde er hinter dir stehen, er würde entweder alleine dort auftauchen oder er würde seiner Familie klar machen, dass das so nicht geht, vermutlich ist er dazu nicht fähig! Es ist sehr bekannt, dass viele Mütter mit der Freundin des Sohnes nicht einverstanden sind, sie meinen, dass der Sohn was besseres verdient hat, dass sie Pädagogin ist, unglaublich!
Letztes Jahr haben wir für drei Monate aus finanziellen Gründen (Ausbildung) bei seinen Eltern gelebt. Es war die Hölle!!! Seine Mutter hat mich fast täglich zurecht gewiesen, obwohl ich nichts schlimmes gemacht habe.
Ich kann dir wirklich eine gute Empfehlung machen, mache diese Geschichte nicht weiter mit, du gehst kaputt dabei, ich sehe langfristig, dass die Beziehung auseinander gehen wird, weil dein Freund zu seiner Familie hält und nicht zu dir, dass du in einer Beziehung ausschließlich leiden musst das geht nicht, ich empfehle dir, ganz ehrlich, spreche ein ernstes Wort mit deinem Freund, wenn er es nicht einsieht dein Leid, dann trenne dich!
Jetzt wohnen wir zum Glück alleine, aber sollen ständig dort auftauchen. Jeden Sonntag zum Essen. Wenn ich nicht möchte, heißt es, es gehört sich so und ich hätte ja kein Benehmen.
Es kann heißen wie es will, es kann gehören wie es will, es geht um dich dabei, du bestimmst über dich! Solche Themen wurden hier im Forum schon vielfach diskutiert, immer wieder dasselbe Trauerspiel!
Man muss sich um die Familie kümmern. Grundsätzlich wenn ich nicht deren Meinung bin, bin ich unreif, kindisch und müsste erst erwachsen werden. Sie nehmen mich null ernst.
Merke: man muss gar nichts, außer zur Welt kommen und sterben, lass dir das nicht gefallen, mein letztes Wort!
Warum mutest du dir das alles zu, dass ist meine Frage,
irgendwas muss bei dir nicht stimmen, sonst würdest du gar das mitmachen und erst recht nicht dorthin gehen, Punkt.
Seine Mutter ist sogar Pädagogin. Eure Meinung bitte :)
Meine Meinung kennst du jetzt, ein letztes Wort rede mit deinem Freund, entweder/oder - mach dir und ihm das klar, dass du dieses Hundeleben nicht weiter leben wirst und schon gar nicht musstl Nochmal Punkt!
 
  • #18
Seine Mutter hat mich fast täglich zurecht gewiesen, obwohl ich nichts schlimmes gemacht habe.

Mütter haben oft Schwierigkeiten damit, wenn der Sohn eine Frau hat. Sie haben das Gefühl, sie habe ihn ihr weggenommen. Ich kann das gerade an meiner französischen Kommunikationsfreundin beobachten. Ihr 19-jähriger Sohn lebt beim Vater in Frankreich und hat nun seine erste Flamme. Ihr 13-jähriger Sohn lebt bei ihr in Deutschland und zieht sie auf damit, ihr Instagramm-Bilder der Flamme des älteren Bruders zu zeigen. Die Französisin dreht am Rad. Sie wolle aber keine "mère italienne" sein und reißt sich mit Mühe am Riemen.

Bei seiner werde ich gemobbt und soll trotzdem dort noch auftauchen!!

Nö! Das ist der Hebel, anzusetzen. Du musst das nicht mitmachen. Zieh Dich zurück. Das setzt auch Deinen Freund unter Druck, sich für Dich zu positionieren.

Sei kalt und konsequent. Bei Nachfragen verweise auf die schlechte Behandlung, die Du Dir nicht gefallen lassen musst.
 
  • #19
Ich würde anstandshalber noch ab und zu mitgehen, mich in den Gesprächen aber distanziert zurückhalten. Ich persönlich finde das jedes Wochenende viel zu viel und übertrieben. Würde bei den meisten Paaren schon auf Grund der Entfernung zu den Eltern gar nicht gehen heutzutage.
Schlag ihm einen Kompromiss vor: Z.b. einmal im Monat kommst du mit. Dann soll er auch gleich oft zu dir mitkommen.
Das halte ich nicht für gut, die Familie hat die Anwesenheit von FS nicht verdient, ungekehrt auch nicht, ihr Freund steht nicht zu ihr, er steht deshalb nicht zu ihr, weil er sie nicht liebt, das muss FS begreifen mit ihm ein einziges mal noch reden und dann Entscheidung treffen. Mobbing und die Hölle werden um ein vielfaches größer, wenn FS einmal im Monat dorthin gehen würde, das ist für seine Familie Provokation pur, nein Kontakt sofort ganz beenden mit Freund noch einmal sprechen und danach eine Entscheidung treffen, Punkt.
Diese Situation würde niemals besser werden, umgekehrt mit der Zeit wird es immer noch schlimmer, da FS in dieser Familie nicht respektiert und nicht akzeptiert ist, wenn FS leiden möchte, soll sie bleiben!
 
  • #20
Egal was die Familie sagt: Du bist erwachsen. Als Erwachsene ist es dir überlassen, mit wem du Kontakt pflegen willst oder nicht. Ich hätte keine Lust auf solche Leute.
Rede mit deinem Freund und sage ihm, dass er zu dir stehen soll. Tut er das beim nächsten Mal nicht, würde ich ganz einfach nicht mehr dort hingehen.

W35
 
  • #21
Liebe FS,

die Hauptprobleme sind nicht die Familie Deines Freundes, oder Dein Freund, der sich nicht positionieren will, sondern Du, die sich herumschubschen lässt, jammert und ihre Bitten und Erwartungen dazwischen stammelt, die jedoch keinen Interessieren.

Es ist traurig, dass Dir das widerfährt, keine Frage. Aber es ist DIE Chance für Dich, etwas Grundsätzliches für Dein Leben zu lernen und etwas für Dich zu tun!

Dein Freund erfüllt Deine Erwartungen nicht, nämlich die, dass er Dich ja verteidigen müsste.
Er tut es nicht und das muss er auch nicht und ganz offensichtlich fühlt er sich dazu auch nicht berufen.
Du hast ganz offensichtlich keine Priorität bei ihm!
Und das ist auch das, was Dich verletzt.
Verständlich, aber FAKT!

Du stehst alleine! Punkt!

Mein Rat:

Werde erwachsen und übernehmen Verantwortung für Dich, auch wenn es bedeutet, dass Du zukünftig dann möglicherweise wieder Single sein sein könntest.

Was willst DU?

Willst Du eine mündige erwachsene Frau mit Selbstachtung und Rückgrat, oder jemand sein, auf dem man nach Belieben herumtrampeln darf, weil Du es hinnimmst?

Du hast die Karten in der Hand und kannst erfahrener und gestärkter aus dieser Situation hervorgehen.

Ich würde mich heute keine Minute mehr damit befassen. Wo ich nicht willkommen bin, will ich auch gar nicht sein!
Und schon gar nicht würde ich heute auch nur 1min dafür aufwenden, irgendwelche Überzeugungs- oder Gesprächsarbeit leisten zu wollen.

Und asozial hat nicht zwangsläufig mit Familie Flodder zu tun.
Wenn ich mich in dieser Gesellschaft so umsehe, sehe ich viele asoziale Menschen.

Viele Grüsse
 
  • #22
Nein, da kann ich nicht zustimmen. Es liegt nich in seiner Verantwortung, ihre Kämpfe, für sie auszutragen

Das sehe ich anders. Ich kenne die Marotten und Eigenarten meiner Familie. Ich weiß auch, wie weit ich mit Kritik gehen kann und wie weit nicht. Von meinem Mann erwarte ich nicht, dass er sich mit seiner Schwiegermutter anlegt. Wenn uns daher mal was nicht passt, bin ICH diejenige, die es anspricht. Das ist in dem Moment meine Aufgabe. Und wenn meine Mutter mal mir gegenüber kritisch über meinen Mann redet, verteidige ich ihn natürlich. Insofern bin ich der Prellbock zwischen beiden Seiten, wobei die Konflikte anders als in dieser Frage harmlos sind.

Andersherum werde ich nicht meine Schwiegermutter kritisieren, auch wenn mir manches nicht so passt. Da ist es wiederum mein Mann, der für das Lösen von Konflikten zuständig ist.
 
  • #23
Das ist dein gutes Recht.
Von meinem Mann erwarte ich nicht, dass er sich mit seiner Schwiegermutter anlegt. Wenn uns daher mal was nicht passt, bin ICH diejenige, die es anspricht.
Richtig. Hinterher.
Ich lasse aber dennoch nicht Andere meine Kämpfe ausfechten. Wenn ich ein Problem habe spreche ich es offen an oder kontere ebenso harsch- Selbst mit der Schwiegermutter.
Wenn mein Partner mir aber hinterher versuchen würde ein schlechtes Gewissen zu machen, dann wäre es ziemlich schnell aus.
 
  • #24
Hm.. was sagt denn dein Freund dazu?

Was genau sagen denn die Eltern so zu dir?
Böse Mails, magst du da mal ein Beispiel geben?

Du bist doch ein freier Mensch und musst doch nicht immer mit zum Essen gehen oder ihr könnt einfach mal absagen und sagen ihr wollt das Wochenende alleine verbringen oder habt was anderes geplant.

Sag deinem Freund mal wie du dich fühlst und das du das nicht in Ordnung findest, er muss sowas doch auch bemerkt haben und dazu Stellung bezogen haben.
Wie reagierst du denn auf eine solche Zurechtweisung von den Eltern deines Freundes?

Ich versuche auch oft Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen aber wenn es mir zu weit geht da sage ich dann auch was ich denke, keiner muss sich von irgendwem unterkriegen lassen.

W 26
 
  • #25
Das ist dein gutes Recht.

Richtig. Hinterher.
Ich lasse aber dennoch nicht Andere meine Kämpfe ausfechten. Wenn ich ein Problem habe spreche ich es offen an oder kontere ebenso harsch- Selbst mit der Schwiegermutter.
Wenn mein Partner mir aber hinterher versuchen würde ein schlechtes Gewissen zu machen, dann wäre es ziemlich schnell aus.
Jeder normaler Chef setzt sich für seine Mitarbeiter ein, das nennt sich Loyalität. Wenn ich neue Freundin bringe und meine anderen Freunde ziehen über sie her, dann würden sie von mir was zu hören bekommen.
Ausserdem ist die FS nicht notwendiger Übel, dass der Freund zu ertragen hat, er hat sich bewusst für sie entschieden. Wenn die Verwandtschaft über sie her zieht, dann kritisieren sie seine Wahl. Wenn er alles runterschluckt, dann ist er stiller Mittäter und gibt durch sein Schweigen Erlaubnis, die FS zu mobben.
FS, es wird leider nicht besser - mein Ex war auch so einer. Mein Visum musste mal verlängert werden, wir saßen beim Ausländeramt und irgendein Papier hat gefehlt. Ich habe meinen Ex irritiert angeschaut, weil ich nicht wusste, dass ich dieses Papier brauchte und wie es weiter gehen soll. Er meinte, ich brauche ihn nicht anschauen, ich hätte mich über alles selber kümmern müssen. Heute weiss ich, dass alles kein Problem ist und man alles nachreichen kann, damals war ich eine junge Ausländerin, gerade mal ein Jahr in Deutschland, er ein erwachsener gestandener Mann, das war sein "Territorium" und er die Regeln gewusst hat im Gegensatz zu mir. Es gab viele solche Kleinigkeiten in unserer Beziehung, unter anderem war ich im fünften Monat schwanger und wir flogen in den Urlaub. Zu der Zeit gab es noch Raucherplätze und unser Nichtraucherplatz war direkt dahinter. Eigentlich hätte er schon bei der Buchung schauen müssen, dass wir möglichst weiter sitzen. Ich bekam vom Rauch Übelkeit und habe ihn gebeten, die Flugbegleiterin zu fragen, ob ich mich woanders setzen kann, es waren noch Plätze frei. Mein Ex hat Gesicht verzogen, das ginge nicht und soo schlimm ist es nicht. Klar, als Exraucher fand er es nicht schlimm. Ich konnte kein Englisch, sonst hätte ich selber gefragt. Der Witz war, daß die Flugbegleiterin mich irgendwann mal selbst gefragt hat, ob ich woanders sitzen möchte, so viel habe ich schon verstanden. Ihr Blick meinem Ex gegenüber sprach Bände.
 
  • #26
Jeder normaler Chef setzt sich für seine Mitarbeiter ein, das nennt sich Loyalität. Wenn ich neue Freundin bringe und meine anderen Freunde ziehen über sie her, dann würden sie von mir was zu hören bekommen.
Ja, so dachte ich früher auch. Ich habe immer noch den Beschützerinstinkt in mir, den ich nur schwer ablegen kann. Aber ich bekomme es langsam in den Griff. Ich fühle mich nicht mehr für Andere verantwortlich, für andere Menschen.
Wenn XY angegriffen wird, greife ich nicht mehr ein.
Wenn Ich angegriffen werde, erwarte ich nicht, das andere eingreifen. Ich verteidige mich selbst, bin unabhängig.

Du warst deinem Ex damals ausgeliefert, weil du dich nicht selbst gekümmert hast. Du hast ihm vertraut. Ich hoffe du hast dazu gelernt.

Bitte alle wieder zur Frage der FS zurück. Die Moderation.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #27
Zu deinem Freund und was er machen sollte werde ich nichts schreiben da du uns dazu keine Informationen gibst.
Natürlich wäre es das Beste du würdest Kontra geben. Es gibt noch andere Möglichkeiten.
- Verstummen! Du sagst freiwillig gar nichts mehr. Du beteiligst dich nicht mehr am Gespräch. Wenn du direkt etwas gefragt wirst, antwortest du kurz und ausweichend. Und rede leise, so leise das man dich kaum versteht.
- Der Schwiegermutter immer recht geben. 'Ja, liebste Schwiegermutter, du hast recht und ich werde mir aller größte Mühe gehen es so zu machen wie du es wünscht.' Natürlich machst du gar nichts.
- Grundsätzlich am Sonntag keine Zeit haben: Du bist bei deinen Eltern, Onkel, Großmutter, Cousine. Du hast neuerdings einen Job als Küchenhilfe/Kellnerin (geht erst nach Corona).
Aber das sind alles nur zweit- und drittbeste Methoden.
 
  • #28
Das Problem ist, sie haben zum Teil recht. Sie behandeln dich schlecht, sie machen dich runter. Was machst du? Nichts. Das ist doch das Verhalten eines unreifen Kindes. Wieso lässt du dir das gefallen? Biete ihnen die Stirn. Ziehe Grenzen. Wenn sie dich nicht gut behandeln können, dann können sie dir gestohlen bleiben.
Sie machen das, weil sie es können. Du lässt es mit dir machen.

Wenn man die Grenzen nicht sofort zieht, wird es natürlich schwieriger. Die Situation ist schon eingefahren und du hast das vielleicht erduldet, weil du während der Ausbildungsmonate bedürftig warst. Aber ihr wohnt ja nicht mehr dort. Eine Auseinandersetzung ist jetzt für dich einfacher. Es wird sich aber nur etwas ändern, wenn du klare Kante zeigst.

Und was sagt dein Freund dazu?
Er will sich durchlavieren? Das ist schwach. Somit gibt er seiner Mutter die freie Schußbahn. Meine Mutter hat auch ein Mal geglaubt, meiner Frau blöd kommen zu können. Noch dazu in meiner Gegenwart. Wie sie nur auf die Idee kommen konnte? Sie wird sich hüten, das noch einmal zu versuchen. Meiner Frau komm nur ich blöd. Haha.

Dein Freund verhält sich rückgratslos. Du auch. Vielleicht passt ihr ja deswegen ganz gut zusammen? Vielleicht müsst ihr nur Distanz zu anderen halten?
 
  • #29
Letztes Jahr haben wir für drei Monate aus finanziellen Gründen (Ausbildung) bei seinen Eltern gelebt. Es war die Hölle!!! Seine Mutter hat mich fast täglich zurecht gewiesen, obwohl ich nichts schlimmes gemacht habe.

Liebe FS,
das war eine ganz dumme Idee wie Kinder zu seine Eltern zu ziehen als Paar, weil ihr mit eueren Finanzen nicht klarkommt. Wer wie ein Erwachsener behandelt werden will, muss selber erwachsen handeln und dazu gehört zu den bevormundenden Eltern flüchten nunmal nicht.

Weil ihr wie Kinder gehandelt habt, werdet ihr wie Kinder behandelt. Und wenn Du das nun gern anders hättest (er vielleicht auch), dann müsst ihr euch erwachsen verhalten und abgrenzen.

Jetzt wohnen wir zum Glück alleine, aber sollen ständig dort auftauchen. Jeden Sonntag zum Essen. Wenn ich nicht möchte, heißt es, es gehört sich so und ich hätte ja kein Benehmen. Man muss sich um die Familie kümmern.
Als erwachsener Mensch hat Dir keiner vorzuschreiben was sich gehört und was nicht. Als erwachsener Mensch bestimmst Du selber, wann Du zu wem gehst und ganz sicher gehst Du nicht zu Leuten, die unfreundlich zu Dir sind.

Als erwachsener Mensch mit Beruf und im eigenen Haushalt gestaltest Du Deine Zeit selber und rückst nicht wie ein Kind, das sich beliebig Vorschriften machen lässt jeden Sonntagmittag bei seinen Eltern an, sondern chillst auch mal einen Sonntag, empfängst Freunde und kochst selber, fährst mal zu Deinen Eltern. Und selbstverständlich trägt Dein Freund das mit und handelt genauso.

Die Schwägerin meines Freundes und meine Schwiegermutter lästern auch ganz schlimm über mich und verdrehen die Augen, wenn ich etwas sage.
OK, fahr garnicht mehr hin und diskutier da auch nicht mehr drüber. Sowas muss kein Mensch sich bieten lassen. Dein Freund ist ein Lappen, dass er das duldet.
Erklär ihnen, Du kommst vorbei, wenn Du erwachsen und so alt wie der rest der Trupppe bist (so mit Ende 30) , falls ihr dann noch zusammen seid.

Nicht labern, nicht ärgern, nicht leiden - machen und total konsequent. Ich hatte sowas als Schwiegermutter und ich habe sie dann konsequent nie mehr besucht.

Achja sein Vater schreibt mir öfters mal böse Emails.
Ausdrucken und Deinem Freund hinlegen, als Begründung, warum Du den Kontakt zu seiner Familie abbrichst - Ansage, nicht diskutieren, ob, wann, vielleicht.
 
  • #30
In dem Alter habe ich endgültig aufgehört, etwas zu machen, was andere so von mir wollten.

Ich habe z.B. die Einstellung, dass man sonntags getrennt verbringt und anderen Leuten ihre Ruhe lässt. Das empfinde ICH als höflich und das andere als unverschämt. Das sind die Regeln, die ICH aufstelle, weil es zum Erwachsensein dazu gehört, seine eigenen Prinzipien zu machen und diese in der Welt auch zu positionieren.

Gerade auch je erwachsener man wird, möchte man sonntags seine Ruhe, arbeitet viel und hatte keine Lust mehr, jede Woche was zu machen.
Bei mir würde das also gar nicht mehr gehen, weil ich dafür einfach zu alt und geschafft bin.

Auf die Emails des Vaters würde ich gar nicht reagieren. Das wäre mir zu persönlich und unsouverän. Das hätte ich aber schon von Anfang an so durchgezogen. Was gibt es denn da zu besprechen zwischen euch und was sagt dein Freund dazu? Ich finde das doch ziemlich merkwürdig, was der Vater da die ganze Zeit von dir will.

Wenn die Frau Pädagogin ist, dann ist Erziehung ihr täglich Brot. Von solchen Leuten würde ich mir erst recht nichts sagen lassen und alles oberflächlich halten.

Ich würde mal deinen Freund zurechtweisen, dass es das letzte Mal war, dass die dich jetzt so angefahren haben, weil der Zustand nicht tragbar ist.

Mag sein, dass die Beziehung dann auseinander geht, aber erwachsene Leute entscheiden sich für sich und sie lassen sich vor allem nicht alles mit sich machen. So lange du das nicht hinbekommst, wirst du wahrscheinlich als Kind behandelt und zwar nicht nur von den Leuten, sondern von allen anderen auch. Zum Erwachsenwerden gehört auch, seinen eigenen Alltag gestalten zu können.
Wenn ich verheiratet bin und zwangläufig aus Liebe zu meinem Ehepartner wohin geschleift werde, ist es was anderes, aber doch bitte nicht andauernd von der Schwiegermutter.
 
Top