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Gast

  • #1

Was ist für eine dauerhafte Beziehung wichtiger erfülltes Sexualleben oder freundschaftliche Basis?

Mich würde interessieren, was Euch in einer Beziehung wichtig ist. Und durch was eine dauerhafte Beziehung funktioniert oder umgekehrt, wann funktioniert eine Partnerschaft nicht mehr. Auch die Unterschiede zwischen Mann und Frau in ihren Ansichten und die von Paaren, die schon lange zusammen sind, sind interessant. Welche Inhalte prägen eine Beziehung und wie sieht Euer "Patentrezept" aus. Sie sind es gemeinsame Werte, Ansichten, Hobbies, Wünsche. Lebensträume oder Ziele? Oder sind es Äusserlichkeiten oder Materialismus.Wie verändert sich das Gefühl vom Verliebtsein hin zur Liebe, was wächst und blüht auf und was geht "verloren"? Eigentlich möchte ich es von allen Seiten beleuchten, als Single (Mann u. Frau) und von Paaren und auch von der sexuellen Seite.
 
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Gast

  • #2
Wow - schreibst du ein Buch? Was sollte denn schon wichtig sein - beides natürlich. Ich kann dir beteuern, dass der Grund vieler Seitensprünge / Zweitbeziehungen darin liegt, dass in den ehelichen Betten nichts mehr läuft. Also all die Mami-Typen, die sich nach dem 2./3. Kind nur noch auf ihre Mutterrolle (das ist jetzt nicht negativ gemeint und die Mehrfachbelastung klammern wir einfach mal aus) konzentrieren und dabei vergessen, dass sie einen Partner haben, gefährden ganz klar ihre Beziehung.

Eine Partnerschaft zeichnet sich dadurch aus, dass man sich respektiert, für einander da ist, einander unterstützt und sich auch während den verschiedenen Phasen aufeinander einlässt, die man eben als langjähriges Paar durchlebt. Beide entwickeln sich weiter - das sollte man als Chance begreifen und man sollte sich damit auseinandersetzen. Und natürlich gehört ein aktives, abwechslungsreiches Sexualleben ebenfalls dazu. Routine stumpft ab - egal ob im Bett, in der Partnerschaft, im Beruf.

Ob sich Gegensätze oder Gemeinsamkeiten anziehen, ist individuell. Mit beiden Modellen kann man glücklich werden. Es gibt Paare, die möglichst alles zusammen machen - in meinem Bekanntenkreis gibt es zwei Kollegenpärchen, die Beruf und Privatleben gemeinsam verbringen, also fast immer zusammen sind. Und bei beiden klappt's. Mir persönlich wäre das zu viel. Ich bevorzuge Gegensätze und finde es spannender, Aktivitäten auch getrennt zu machen und sich dann gegenseitig darüber auszutauschen. Ich bin also nicht so wild darauf, dass alle Hobbies zusammen passen.

Klar, spielen Äusserlichkeiten eine Rolle. Das ist immer so. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass die meisten Menschen auf ihrem eigenen Attraktivitätslevel nach einem Partner suchen. Die Paarung "klein, dick, hässlich, alt mit blondem vollbusigen 20-jährigem Model" funktioniert nur bei denen mit der schwarzen Kreditkarte - ne Art Kreditkartenprostitution, dafür muss sie dann mit dem auch schlafen - igitt.
 
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  • #3
Ich glaube beides ist extrem wichtig. Meine Erfahrung ist, dass man über Sexualität sehr offen mit dem Partner reden muss, wie man sich das vorstellt und was man mag, was vielleicht stört, dass funktioniert das sicher auch gut. Mach muss sich gegenseitig motivieren und vielleicht verändern. Für die Freundschaft zählt die Ehrlichkeit, finde aber dass man in einer Beziehung nicht zu kumpelhaft sein sollte. Gemeinsame Wochenenden sind vor allem wichtig, auch die Romantik.
Was ist denn genau Dein konkreter Fall?
 
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  • #4
Mein persönlicher Fall: keiner aktuell. ich bin einfach lange allein und wollte wirklich und ehrlich wissen, was für andere bedeutend und wichtig ist. was beziehung ausmacht. lesen, aufnehmen, meinungen lesen, ansichten kennen lernen. nein, ich schreibe sicher kein buch
 
  • #5
"Und durch was eine dauerhafte Beziehung funktioniert"

Dazu kann man ne ganze Menge schreiben. Ein wichtiger Aspekt ist meiner Meinung nach, dass man zusammen einzigartige Dinge erlebt, die man normalerweise nicht mit jedem anderen Menschen erlebt. Ich meine damit nicht nur Sex, sondern zum Beispiel auch schöne Urlaube oder viele gemeinsame Unternehmungen. Je öfter man sagen kann "Weißt du noch damals, als wir zusammen ...", desto robuster wird eine Beziehung gegen Krisen.

Sowas funktioniert natürlich am besten, wenn man einen hohen Überlappungsgrad in Sachen Hobbys, Freizeitgestaltung und Urlaubsziele hat.
 
  • #6
Die meisten Beziehungen zerbrechen konkret an der Sexualität, da bin ich mir sicher, nach allem, was ich gehört habe. Wenn im Bett nichts mehr läuft oder es einfach nicht mehr erfüllend ist, dann beendet einer irgendwann die Beziehung oder geht gar fremd. Sex ist mit Abstand der häufigste Trennungsgrund -- wenn auch auf viele unterschiedliche Weisen. Ein gutes Intimleben gleicht viele Streitereien und Alltagszwistigkeiten aus; wenn man so innig zusammen liegt nach dem Sex, dann denkt man oft, man hab ich den gern, auch wenn ein paar Kleinigkeiten nicht stimmen. Wenn diese Intimität fehlt, dann fehlt oft die nötige Zweisamkeit, um über Alltagsprobleme hinwegzusehen.

Gemeinsame Zukunftspläne und ähnliche Wertvorstellungen sind aber ebenfalls unabdingbar, denn wenn man sich da zu sehr unterscheidet, kann man eine Beziehung kaum von der Verliebtheitsphase in die dauerhafte Phase hinüberretten.

Ganz wichtig sind aber auch die Basiswerte: Echte Sympathie, ähnlicher Humor, ähnliche Freizeitgestaltung. Sonst entfremdet man sich mehr und mehr, je länger die Beziehung dauer. Dann wird es immer mehr ein "nebeneinander, statt zusammen".
 
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  • #7
Ich habe ein " schönes Buch " und darin stehen die 8 möglichen Kombinationen und nur in einer kann man wirklich auf Dauer eine Partnerschaft führen ohne sich ein Teil woanders her zu holen. Für mich war auch sehr interessant, dass sich von 10 Paaren nur 2 im Bett gut bis sehr gut verstehen. Das ist wohl auch der Grund, warum soviele außerhäusig popen. Eine Beziehung muss auf allen Ebenen von Körper( im dem Fall Sex ), Geist und Seele schwingen. Fehlt dir eine Ebene ist die Beziehung immer potentiell gefährdet, da der Partner der kompensieren muss um nicht völlig zu frustriren, sich das fehlende woanders her holen wird. Fehlt dir die seeliche Verbundenheit wirst du immer empfänglich sein, wenn einer daher kommt der das bietet usw.
Das gleiche gilt für den Geist + für den Sex. Zu Anfang ist man so verliebt und ist von der Andersartigkeit des Partners ganz vernebelt. Dann sind das aber genau die Sachen, die später dazu führen das der andere nervt. Oder ich hinterfrage mich selber mal, was hat er/sie was ich nicht habe und diesen Teil nicht in mir leben kann und bin ich bereit an mir zu arbeiten und nicht meinen Partner meinen Erwartungen entsprechend verbiegen und disziplinieren.
LIEBE fängt da an, wo ich aufhöre einen Gegenleistung zu erwarten.
Und das meine Lieben fällt uns allen sehr schwer. Da wir doch so gerne nach dem vorgegeben Schema F der Gesellschaft leben. Und so haben wir alle Probleme.
 
  • #8
@#6: Was denn für Kombinationen? Von was? Erläutere das mal bitte genauer. Kannst ja das Buch zur Hilfe nehmen...
 
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  • #9
Durch zu viel Nähe geht die erotische Anziehung kaputt. Jeder genießt am Anfang einer Beziehung das Knistern, weil man den Anderen (bzw. die Andere) noch nicht kennt und jede einzelne Stelle des Körpers stundenlang erforschen möchte. Allerdings sucht man auch immer nach Nähe und Vertrautheit. Und plötzlich wird der Sex langweilig oder sogar alltäglich. Meiner Meinung nach (und da bin ich sicherlich nicht die Einzige) hängt das zusammen. Sobald es selbstverständlich wird, dass man Sex hat, bzw, haben kann, wird er uninteressant. Auch wenn es komisch klingt: In manche Beziehung sollte wieder ein bisschen Fremdheit einkehren. Nähe ist nunmal ein Erotik-Killer ...

Und zur Frage, was wichtiger ist, Sex oder Verbundenheit. Eine (fiktive) Umfrage unter frisch Getrennten ... Welches Ex-Pärchen wird sagen können: "Im Bett hat es super mit uns funktioniert, aber die Verbundenheit war nicht mehr da" ... na?! Beziehungsprobleme fangen oft im Bett an, bzw. schlagen sich darin nieder.
 
  • #10
@#8: Hm, Du hast meiner Meinung nach zwar recht, dass die knisternde Erotik durch das Neue entsteht und allmählich durch Nähe und Vertrautheit ersetzt wird. Die Qualität der Sexualität ändert sich im Laufe einer Beziehung. Genauso, wie eben auch Verliebtheit in Liebe übergeht (zumindest im Optimalfall). Aber ist das wirklich das, was Beziehungen tötet? Nähe und Liebe? Ich denke, nein. Die Partner werden eher zu nachlässig, zu gleichgültig, zu faul für guten Sex. OK, vielleicht werden sie das, weil das Knistern fehlt... Aber hast Du dafür eine Lösung?

Wie auch immer, wir sind uns einig, dass Sexualität sehr wichtig für Beziehungen ist und viele genau daran scheitern. Ein ganz großer Teil der Trennungen geht auf Fremdgehen oder andere Mängel in der Sexualität zurück.
 
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  • #11
Mängel in der Sexualität lassen sich durch Gespräche lösen....

Ich war 24 Jahre verheiratet (leider verstarb mein Mann plötzlich an einem Infarkt Morgens noch ciao Schatz bis heute abend und dann kann er nimmer heim), Wir hatten hin und wieder aus Zeitmangel (Er selbständig, ich beruflich stark angagiert) auch nur den Quicky zwischendurch, aber wir haben uns dann auch die Zeit genommen, wenn wir sie dann zeitgleich hatten uns einen schönen "Verwöhntag" zu gönnen. Ich denke, wenn man darüber spricht, klappt das mit den Quickys zwischendurch ganz gut. Unserer Partnerschaft hat dies alles nicht geschadet wir haben oft darüber gelacht, dass wir manchmal wie Teenies nur die schnelle Nummer zwischendurch gemacht haben.
 
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Gast

  • #12
Ein französischer Dichter Henry de Monthalant meinte hierzu :

Die Ehe ist eine Hölle bei gemeinsamen Schlafzimmern; bei getrennten ist sie nur noch ein Fegefeuer; ohne Zusammenwohnen wäre sie vielleicht ein Paradies.

Das Buch ist von Herrmann Meyer und heisst : Jeder bekommt den Partner den er verdient.
Nix für Leute die sich nicht selber reflextieren können und gerne die Schuld bei anderen und in den äußeren Umständen suchen anstatt bei sich selbst anzufangen und mal zu hinterfragen, was habe ich dazu beigetragen.

Trotz Emanzipation , Meinungsfreiheit , Leistungsgesellschaft und vielen tollen Errungenschaften mehr, leben wir trotzdem alle noch in den Verhaltensmustern die der Beziehung und somit der Liebe die uns die Religionen vorgegeben haben. Und da liegt unser Unmut, da wir denken es sei normal in einer Beziehung, zusammen vereint in einem Schlafzimmer in trauter Harmonie zu leben. Machen ja alle so, oder zumindestens 95 %.

Wenn Dich das Thema so interessiert kann ich nur das Buch empfehlen. Ohne die Erläuterungen dazu macht es kaum Sinn alle 8 Kombi. möglichkeiten zu erläutern.
 
  • #13
@#11: Na ja, so sehr interessiert mich so ein Buch dann auch wieder nicht. Ist meistens doch ein selbstausgedachter Schmarrn. Mir kamen nur ausgerechnet **8** Kombinationen seltsam vor, wo es doch kaum Kombinationen oder Permutationen gibt, die auf ausgerechnet 8 Möglichkeiten hinauslaufen, es sei denn, das eine Geschlecht hat nur zwei und das andere vier Typen, oder? Oder es gibt 8 Typen und nur eine einzige paßt angeblich? Oder wie sonst? Und wonach gehen die Typen? Was hat jetzt Religion damit zu tun? Du mußt ja nicht alle acht erläutern, aber gib doch einfach mal ein oder zwei Beispiele, wenn Du das Thema schon bringst.

Aus meiner Sicht passen zu den meisten ganz normalen Frauen auch ganz normale Männer. Seltsame Sexualitätsvarianten müssen natürlich unter sich bleiben, aber der Normalitätsbereich ist schon recht breit, glaube ich -- und hoffe ich.
 
  • #14
@#12: 8 = 2^3. Ich könnte mir vorstellen, dass 3 Kriterien (Diskriminanten) in dem Buch angegeben werden, die 2 Menschen entweder haben können oder nicht (2 Zustände).

Zum Beispiel:

1. Gefühlsmensch
2. Mensch, der sehr viel Nähe braucht
3. Dominanztyp

Ich könnte mir vorstellen, dass 101 und 100 passt, aber 101 und 011 nicht.
 
  • #15
@#13: Ja, könnte sein! :) Mal sehen, was die Lösung ist... Seltsamerweise sollen ja aber 2 von 20 Paaren nur passen, also ein ganz merkwürdiges Verhältnis für 8 Kombinationen, oder?
 
  • #16
@#14: 2 von 10 Paaren. Macht die Sache aber auch nicht logischer, denn auch 10 ist kein Vielfaches von 8.

Ehrlich gesagt, hatte ich aber auch schon so ähnliche Gedanken. Ich habe Zweifel, dass ein (starker) Kopfmensch und ein (starker) Gefühlsmensch auf Dauer miteinander klarkommen. Ich kenne dafür ein Beispiel (ok, nicht gaaanz statistisch relevant :)). Ein Dominanz- und ein Unterordnungstyp dagegen kann klappen. Auch dafür kenne ich ein Beispiel.

Nur 3 Diskriminanten halte ich allerdings für reichlich esoterisch ...
 
  • #17
@#15: Tatsächlich? Sollte Gedanken hast Du? :)

Das Thema dieser Kombinationen war ja, wer sich "im Bett gut versteht", nicht wer in einer Partnerschaft gut zusammenpaßt!

Ich glaube, dass ganz normale Frauen sich mit ganz normalen Männern im Bett prächtig verstehen. Etwas Spieltrieb und alle normalen Praktiken und die Mehrheit ist glücklich. Die Biologie besorgt den Rest. -- Wer dagegen Spezielles sucht, muss Spezielles finden. Wer besonders langweilig oder verklemmt ist, muss möglichst einen verständnisvollen oder ähnlichen Partner finden.

Allgemein auf Partnerschaften bezogen glaube ich allerdings auch, dass es so etliche Diskriminanten gibt: Zum Beispiel "Freiheit vs. Nähe", "Dominanz vs. Unterordnung", "Kopf- vs. Bauchmensch" und so weiter. Allerdings glaube ich, dass jeglicher Versuch, es auf wenige Faktoren zu reduzieren, in einem Schmarrn endet. Ebenso jeder Versuch, Schwarzweiß-Diskriminanten zu definieren. Die Welt beherbergt so gut wie keine binären Eigenschaften (ein philosophisches Thema für sich!), sondern fast nur fließende Übergänge. Auch wenn die beiden Geschlechter tatsächlich eine binäre Eigenschaft sind, so glaube ich kaum, dass Sexualverhalten oder irgendwelche Präferenzen binär sind. Selbst z.B. masochistische Tendenzen sind doch fließend von "harmlose Fesselspiele" bis hin zu "krasse Schmerzen".
 
  • #18
@#16: Du weißt doch, ich hab Esoterik studiert. :)

Zu deinem 2. Absatz: Ich sehe eine bestimmte Wechselwirkung von der Partnerschaft zur Sexharmonie und bin überrascht, dass ich das bei den Vorpostern noch nicht so deutlich gelesen habe. Ich meine damit, dass ernsthafte Probleme im nichtsexuellen Teil der Partnerschaft sich auf den Sex negativ auswirken können aber (in Einzelfällen?) nicht müssen.

Letzter Absatz: d'accord. Die kontinuierliche Welt wird hier bei EP in "Profile im Vergleich" ja auch durch ein diskretes Kontinuum approximiert.
 
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  • #19
Na, da haben sich zwei heute nacht aber in die Theorie verstiegen. Und wie sieht es praktisch aus? Trifft man wirklich häufig auf Gegensätze? Ziehen sich Gegensätze an? Oder ist es wichtig eine breite gemeinsame Basis zu haben? Gibt es tatsächliche nur eine bestimmte Anzahl an gegensätzlichen Eigenschaften? Und wie breit ist die Bandbreite und wie nah sind sich die potientiellen Partner, dass sich solche gegensätzlichen Eigenschaften an bestimmten Situationen oder Charaktereigenschaften überschneiden?Sind gegensätzliche Charaktere wichtig, um die Bedürfnisse des Anderen zu erfüllen und um eine glückliche Partnerschaft zu haben? Können Alltagsprobleme wirklich durch ein freiwilliges und gegenseitig erfülltes Sexualleben reguliert werden?
 
  • #20
@#18: Es ist alles praxisgetrieben, was wir besprochen haben. Manchmal hilft eine etwas abstraktere Sichtweise auf die Dinge, um Zusammenhänge zu anderen Lebensbereichen herstellen zu können, die man bereits verstanden hat.

Zu deinen Fragen (Antworten in Kurzform, alles IMHO natürlich):

>Trifft man wirklich häufig auf Gegensätze?

Ja.

>Ziehen sich Gegensätze an?

Emotional ja, aber ne langfristige Beziehung ist nicht oder nur mit großen Kompromissen möglich.

>Oder ist es wichtig eine breite gemeinsame Basis zu haben?

Ja.

>Gibt es tatsächliche nur eine bestimmte Anzahl an gegensätzlichen Eigenschaften?

Weiß ich nicht.

>Und wie breit ist die Bandbreite und wie nah sind sich die potientiellen Partner, dass sich solche gegensätzlichen Eigenschaften an bestimmten Situationen oder Charaktereigenschaften überschneiden?

Zu schwierig, die Frage.

>Sind gegensätzliche Charaktere wichtig, um die Bedürfnisse des Anderen zu erfüllen und um eine glückliche Partnerschaft zu haben?

Nein.

>Können Alltagsprobleme wirklich durch ein freiwilliges und gegenseitig erfülltes Sexualleben reguliert werden?

Aus meiner (geringen) Erfahrung in diesem Punkt: Befristet geht das, irgendwann trägt es aber nicht mehr.
 
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  • #21
@ Frederika und ThomasHH

Diese acht Kombinationen hier rein mathematisch zu errechnen, anhand eines Ergebnisses die Anzahl der Objekte herausfinden zu wollen, empfinde ich hier schlicht als Angeberei. Denn wer sagt, dass Wiederholungen erlaubt oder nicht erlaubt sind? Vielleicht werden bestimmte Permutationen ausgeschlossen? Das Zueinanderpassen bestimmter menschlicher Charaktere lässt sich mit Sicherheit nicht durch Fakultäten und Potenzen errechnen. Bevor es hier in ein vermeidbares Fach-Blabla ausartet, vielleicht doch zuerst das Buch lesen?


@ Fragesteller

Ich schließe mich der Theorie von EP an. Ich denke auch, dass Werte und Ziele ähnlich sein müssen, hier als Handlungsmotive definiert. Wem also Statussymbole wichtig sind, sollte auch einen entsprechenden Partner haben. Wer viel Wert auf das Familienleben legt, braucht einen Familienmenschen. Wer neugierig auf die Welt ist, wird einen wissbegierigen Menschen an seiner Seite brauchen. Und guter Sex? Mindestens gleich wichtig. Wobei ich behaupten möchte, dass sich ähnliche Handlungsmotive und Zufriedenheit im Schlafzimmer bedingen. Vorausgesetzt natürlich, die Biologie (Geruch) macht uns da keinen Strich durch die ach so schöne Rechnung :)

Ulrike
 
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  • #22
Meine Meinung:
70 - 80 Prozent körperliche Anziehungskraft, 20 - 30 Prozent Freundschaft; alles andere ist für mich eine unverbindliche Affäre bzw eine wunderbare Freundschaft.
 
  • #23
@#20: Ulrike, lass uns doch unseren Spaß. Was Angeberei ist, ist überhaupt zu behaupten, es gäbe für Partnerschaft ausgerechnet genau 8 Kombinationen -- ganz gleich wie die entstehen, ist es noch dümmer als Astrologie, und das sagt schon was! :))
 
  • #24
@#20: Danke für den Hinweis, zuerst das Buch zu lesen. Wie war doch gleich der Titel?

Wir haben lediglich versucht, herauszufinden, was der Schreiber von #6 gemeint hat. Eine Realweltfrage wie Partner-Matching formal abzubilden, finde ich schon reizvoll. Und unsere Diskussion lief ja praktisch auf das EP-Matching hinaus; dieser Theorie schließt du dich ja selbst an.

Schon klar, dass das hier kein Wissenschaftsforum ist. Das sei mal der fortgeschrittenen Stunde gestern/heute geschuldet. Mit Partner(in) hätten wir sicherlich keine Zeit dafür gehabt. *g*
 
  • #25
@#23: Sehr guter Kommentar. Die Pharisäer sind hier immer unter uns. Manchmal kann man nur den Kopf schütteln. Letztlich sind bestimmt wir schuld, wenn wir keine Details zu einer fremden Behauptung liefern... Na, manche sind halt so grätig und verbiestert, dass sie nicht anders können.

Zu Deinem #23.3: Exakt. Und so würde es auch #20 gehen. :)
 
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  • #26
#11 12.04.2009, 22:53:

Ein französischer Dichter Henry de Monthalant meinte hierzu ...

Im Anschluss dazu : ein berühmtes frz. Schauspielerehepaar ist der Beweis dafür ; sie lebten in getrennten Wohnungen, jeder hatte sein eigenes Leben, gaben sich rendez-vous und hatten so immer den Eindruck, sich zum ersten Mal zu begegnen, immer in Erwartung einer schönen Stunde.
 
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  • #27
Jetzt komme ich wieder mit meinem Buch :)
Ist wirklich interessant was alles zum Besten gegeben wird. Die Kombis die nicht langfristig funktionieren sind doch gar nicht interessant. Sondern für mich eigentlich nur die, die fnktioniert und die habe ich auch erwähnt. Hier unser Esoterikstudierter müsste das doch wissen. Nur eine Beziehung in der die körperliche Ebene bedient wird ( SEX) , sowie die geistige und auch die seelische Verbundenheit vorhanden ist, hat von Dauer Bestand und die Chance auf Erfolg.
Soblad eins fehlt sucht man wie bereits erwähnt bewusst o. unbewusst immer danach und ist anfällig wenn jemand daher kommt und den fehlenden Teil ausgleichen kann.
Also 1 Ein Paar versteht sich körperlich, aber seelich und geistig nicht.
Ich glaube das ist dann meistens die Form von verneintlicher Liebe bei der wir alle sehr leiden, da die Sehnsucht und Leidenschaft sehr groß ist und wer sich was aus Sex macht liebt es ohne Ende.
2.Paar versteht sich seelich aber Körperlich, geistig nicht
3.Paar versteht sich geistig aber sselich u körperlich nicht-
eher für Freundschaftengeeignet als für Paarbeziehungen
4. Harmonie Körperlich , seelich , aber geistig nicht
gibt in der Regel anschauungtechnisch Probleme
5. Paar versteht sich seelich und geistig aber nicht körperlich
da ist zum Bsp schwer zu akzeptieren, das man nicht der Renner im Bett ist
6.Harmonie geistig und körperlich aber seelich nicht
man hat immer das Gefühl nicht angekommen zu sein und sucht weiter
7.Mann versteht sich körperlich , seelich und geistig durchschnittlich- erlebt aber keinerlei Highligts
8. IST DANN wie bereits erwähnt das Optimum
Körperlich, geistig , seelich blendend und man führt eine abwechslungsreiche und glückliche Partnerschaft , die von außen nicht so schnell erschüttert werden kann.

So - ich hoffe nun zufrieden. Oder das Unverständnis geht erst richtig los.
 
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Gast

  • #28
@#8
Wie um Himmels willen "kriegt man es dann hin", den Sex in einer Beziehung nicht von Nähe und Vertrautheit "töten zu lassen"? In einer intensiven, liebevollen Beziehung entsteht doch automatisch Nähe und Vertrautheit! Wie kann man denn eine tiefe Liebe mit Interessantem, Neuem und Aufregung "aufrecht erhalten/verbinden"? Muss man da immer wieder mal irgendwelche "künstliche Spielchen" spielen...? Das scheint mir ein Ding der Unmöglichkeit oder wie erlebt ihr das? Ich habe meine grosse Liebe verloren, weil er - trotz unserem leidenschaftlichen, tollen, schönen Sex - mit der Zeit Lust auf "Anderes" verspürte, da ich ihm dann mehr und mehr zu vertraut, zu nah und nicht mehr genug aufregend war...
 
  • #29
@#26: Zumindest ist mir jetzt klar, wie dein Posting #6 zu verstehen ist. Bleibt für mich die Unschärfe in den Begriffen geistige und seelische Verbundenheit und deren genaue Abgrenzung.

Mir ist das auch zu esoterisch. Ich hab auch oben geschummelt und gar nicht Esoterik studiert. Der Numerus Clausus war einfach zu hoch für mich. ;)
 
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Gast

  • #30
Ich empfehle Dir, erlebe es einfach mal..lass es zu das Thema LIebe und mach deine eigne Erfahrung, wie es sich entwickelt, anfühlt usw. dann hast du mehr davon ;-)