• #91
Liebelein, du kennst die Antwort. Möchtest du so weiter leben, in 1 Jahr, in 2, in 5? Möchtest du nicht. Lieber ein Ende mit Schrecken.
Na ja, das ist jetzt aber kurz vor der Geburt ein schlechter Rat.
Dabei küssen wir uns schon 100 mal am Tag (nicht nur Begrüßung und Abschied, sondern zwischen jedem Satz), aber das reicht nicht
Je öfter Du das Thema ansprichst, umso mehr fühlt er sich in die Ecke gedrängt. Umso stärker werden seine Verlustängste. Die Katze beisst sich in den Schwanz und die Abwärtsspirale dreht sich immer schneller.
Ich würde an Deiner Stelle hier derzeit gar nichts machen und erst Recht nicht auf Therapien jeglicher Art hinweisen.
Beim fünften Küsschen einfach wegdrehen mit der Bemerkung reicht für heute. Zwischen jedem Satz? Statistisch gesehen nimmt die Anzahl der Sätze mit der Ehedauer ab, also besteht noch Hoffnung.😊
Beim Sex ist es natürlich ein wenig komplizierter. Augen zu und durch, ist da ein schlechter Rat. Aber bist Du nicht mittlerweile im siebten, achten Monat? Ein Zeitraum, wo man schon ausmassmässig alles auf die Schwangerschaft schieben kann. Einfach konsequent sagen, Du hast bis zur Geburt keinen Bock mehr? Müsste doch bei einem halbwegs intelligenten Menschen ausreichen. Nach der Geburt ist diesbezüglich eh erstmal die ersten Wochen Schicht und dann mal weiter schauen...

Natürlich liegen seine Verlustängste irgendwo in seiner Kindheit vergraben. Vor der Geburt würde ich mir an seiner und Deiner Stelle die Ausgrabung aber nicht antun.

Hat sich das wirklich erst in der Schwangerschaft so bei ihm entwickelt oder war er nicht doch schon immer so?

Ich würde an Deiner Stelle hierzu auch nicht weiter schreiben. Die Antworten pushen Dich nur weiter hoch. Wäre mein Ratschlag.

Ich habe mich immer gefragt, was das für Männer sind, die eifersüchtig auf ihre eigene Brut reagieren. Die Brut ist zwar noch nicht da, aber so langsam zeichnet sich da ein Bild bei mir ab.
W,56
 
  • #92
Hat sich das wirklich erst in der Schwangerschaft so bei ihm entwickelt oder war er nicht doch schon immer so?
Am Anfang war das nicht so. Ich sehe die Entwicklung seit ca 2 Jahren, also schon vor der Schwangerschaft. Im Außen (beruflich und mit anderen Menschen) ist er sehr selbstbewusst und souverän, deshalb hat er mir ja auch so gut gefallen. Nur bei mir ist er so unsicher und da habe ich sicher auch einen Eigenanteil wie @Vikky angedeutet hat. Ich kann mich nicht erinnern was Henne und was Ei war (ob er zuerst klammernd war oder ob ich zuerst distanziert war), und wegen meinem Anteil würde ich eher eine Paartherapie machen anstatt ihn zu schicken und zu sagen "alles sein Fehler". Ich habe ja auch ein Problem.
Ich würde an Deiner Stelle hierzu auch nicht weiter schreiben. Die Antworten pushen Dich nur weiter hoch. Wäre mein Ratschlag.
Ja... Ich schreibe jetzt nichts mehr dazu und ihr müsst das auch nicht mehr ansprechen- ist eh das falsche Thema (Toxizität).

Da meine Tochter leider schon früh diese Erfahrung mit ihrem Vater machen musste, erkennt sie toxische Menschen sofort.
Die Geschichte ist richtig übel und es tut mir leid für dich und deine Tochter dass ihr diese Erfahrung machen musstet. Alles Liebe euch!
 
  • #93
Ja... Ich schreibe jetzt nichts mehr dazu und ihr müsst das auch nicht mehr ansprechen- ist eh das falsche Thema (Toxizität)
Das war jetzt nur mein Ratschlag an Dich. Wenn es Dir dennoch hilft, dann klar, mach weiter. Ich weiß halt nicht, ob es Dich weiter bringt, wenn 9 von 10 Antwortenden Dir schreiben, dass Dein Mann eine Störung hat. Weil, Du willst ja weiter mit ihm leben und (noch) nicht die Flinte ins Korn werfen.

Im Außen (beruflich und mit anderen Menschen) ist er sehr selbstbewusst und souverän, deshalb hat er mir ja auch so gut gefallen
Das ist übrigens nicht so selten, aussen souverän, aber innerlich von Verlustängsten geprägt.
Deinen Beschreibungen nach, bis Du schon ein "heisser Feger" salopp ausgedrückt: attraktiv, gutaussehend, intelligent, selbstbewusst, nett ( im wirklich netten Sinne gemeint). Da kein ein Mann, der innerlich nicht so souverän ist, schon ins Schleudern kommen. Die sehr attraktive Frau und der innerlich nicht ganz so souveräne Mann sind dann eine explosive Mischung. Nicht jeder Mann besitzt die Souveränität um eine Angelina Jolie zu ehelichen und nicht jede Frau für einen Brad Pitt . Nun ja, der Rest ist Geschichte.
W 56
 
  • #94
Deinen Beschreibungen nach, bis Du schon ein "heisser Feger" salopp ausgedrückt: attraktiv, gutaussehend, intelligent, selbstbewusst, nett ( im wirklich netten Sinne gemeint). Da kein ein Mann, der innerlich nicht so souverän ist, schon ins Schleudern kommen. Die sehr attraktive Frau und der innerlich nicht ganz so souveräne Mann sind dann eine explosive Mischung.
Das dachte ich auch schon. Dass er vielleicht denkt, er genügt ihr nicht.
 
  • #95

Lerne täglich dazu auch hier im Forum

Mit 23 war ich auch ziemlich seltsam. Depressiv, wild, toxisch, psychisch instabil unterwegs und trug das Schildchen so vor mir her

Und Du hast Dein Mäntelchen so einfach abgestreift?
Vielleicht reden wir hier nicht vom gleichen.
Was ist denn psychisch instabil?

In meinem Leben waren auch fast alle Menschen toxisch, weil ich zu nett war, ohne Grenzen zu setzen.

Du warst toxisch (s.o.)

Vernunftorientierte Menschen sind dagegen sehr kühl.

Ich bin ein sehr emotionaler Mensch, ich weiß :cool:


Ich zeige mich gleich an. Ich habs ja nicht so weit.

Außerdem frage ich mich, ist dir nicht langweilig, mit so jungen Leuten abzuhängen?

Sie ist ein beruflicher Kontakt und kam in meine Abteilung. Ich habe es mir nicht ausgesucht. Wir haben öfter junge Leute auf der Einheit. Einige suchen den Kontakt, andere nicht. Sie war 6-8 Wochen da und sass bei der Weihnachtsfeier schon neben mir. Ich habe sie da nicht hingeklebt.

Wir hatten einen regelmäßigen Kontakt und dann fallen halt die Dinge auf. Ich muss mich auf sie verlassen können.
 
  • #96
Ich hab jetzt nur überflogen.
Für mich ist toxisch ein Modewort und wird genauso inflationär verwendet wie narzisstisch. Jeder und alle, die einem nicht passen oder irgendwie aus dem Rahmen fallen, sind wohl toxisch oder Narzissten.
Ich kenne "für mich schwierige" Menschen. Das ist dann nicht so wertend. Ich beobachte dann schon, ob derjenige nur mir nicht gut tut oder es die Situation zwischen uns beiden ist, oder ob es auch vielen anderen so geht; z.B. bei Menschen, die ständig eingeschnappt sind, oder schnell wütend werden und verletzende Sachen sagen, oder einem Energie aussaugen, weil sie immer nur von ihren Problemen reden, oder, besonders schlimm, andere manipulieren, was dann in Richtung Psychopath geht. Toxisch ist mir da zu krass als Aussage, weil ich mich auch mit Diagnosen zurückhalten will. Nicht mal befreundete Psychologen verteilen einfach mal so Diagnoseschilder.
Ich hab hier ja schon oft geschrieben: Ich hab mich früher zu schwierigen Leuten hingezogen gefühlt, weil diese oft tiefsinniger nachdenken als "glückliche" Leute, und die Gespräche für mich interessanter waren, aber habe dann festgestellt, dass mich der Umgang belastet. Mittlerweile meide ich Leute, mit denen ich mich nicht wohl fühle, weil ich immer wie auf Eiern gehen muss und mir die Energie ausgesaugt wird. Besonders das Ende einer sehr engen jahrelangen Freundschaft zu einer Freundin war für mich positiv - das war einfach belastend; sie war ständig sauer, weil ich mich zu oft gemeldet habe oder zu selten, was falsches gesagt habe, hat mich dann ignoriert für ein paar Wochen... das ging ihr mit vielen anderen Menschen so. Ich möchte mein Leben mit so etwas nicht mehr belasten. Ein Partner, der so ist, kommt für mich nicht mehr in Frage; wie gesagt, Helfersyndrom hab ich abgelegt :) Die Hoffnung, dass derjenige sich ändert und man selbst daran Anteil haben wird, ist für mich auch was sehr egoistisches und meist auch einfach naiv....
w, 38
 
  • #97
Hm, für mich gehört „toxisch“ genau in die gleiche Kategorie wie „narzistisch“. Wobei, vielleicht doch nicht dieselbe, denn die NPS gibt es ja wirklich, und wird aber nicht durch Kerstin Meier am Küchentisch diagnostiziert, die mal kurz ein paar Merkmale über Wikipedia abgeglichen hat, sondern von richtigen Fachpersonen.
Aber weils grad so schön ist, will ich mal zu „toxisch“ meinen Senf dazu geben.
1. Für mich gibt es - wenn wir diesen Ausdruck schon bemühen wollen - keine toxischen Personen, sondern nur toxische Beziehungen, in denen sich zwei Menschen treffen, die einander nicht guttun, weil sie nicht passen, und anstatt sich zu trennen in eine Spirale aus Abhängigkeiten und Gemeinheiten geraten, die sich immer weiter abwärts dreht.

2. Wenn man mal ein gutes Beispiel einer solchen Beziehung begaffen will, dann sei dem interessierten Leser ein Beispiel aus dem aktuellen Trash TV genannt: Man gebe bitte bei Youtube „Mike und Michelle“ ein, und voila, schon hat man den Prototypen einer „toxischen“ Beziehung. 🤷‍♀️
 
  • #98
Ich war lange in einer - vermutlich - toxischen Beziehung mit meiner Cousine. Sie war damals meine beste Freundin. Als Kind und Jugendliche ein echter Wildfang. Die Sonne, die Energie. Aber auch Schatten und Wut.

Sie war durchschnittlich hübsch, aber kapriziös, charismatisch und willensstark. Setzte sie sich nicht mit Bitten durch, wurde sie manipulativ.
Die jüngeren Mädchen aus der Nachbarschaft wollten sein wie sie. Mehr Jungs wollten mit ihr als mit mir zusammen sein. Trotzdem waren wir nie Konkurrentinnen in Liebesdingen.

Es genügte, dass ich mit ihr Zeit verbrachte, um alles Schlechte zu vergessen. Ihre Laune, ihr Optimismus waren ansteckend. Doch sie hatte viele schlechte Seiten. Sie hörte mir kaum zu. Meine Probleme interessierten sie nicht. Sie war herrisch und ungeduldig.

Ich liebte sie wie eine kleine Schwester. Ich duldete, dass sich alles um sie drehte. Ich verzieh ihr, wenn sie viel zu spät zur Verabredung kam und jemanden mitbrachte, obwohl wir nur zu zweit was unternehmen wollten. Ich verzieh, wenn sie mich versetzte, oder wenn sie ihre Freunde gegen mich anstachelte, wenn sie meiner überdrüssig wurde und mich für den Rest d. Tages loswerden wollte. Ich war enttäuscht, doch ich brauchte sie damals in meinem Leben.

Unsere Freundschaft endete, als die Familie wegzog. Lange trauerte ich ihr nach. Nun bin ich längst darüber hinweg. Emotional instabile Menschen lasse ich nicht mehr in mein Leben.

Heute ist sie optimistisch, voller Tatendrang und gesellig … Vom Mädchen und dem Teen von früher ist kaum etwas übriggeblieben.

w, 35
 
  • #99
Toxisch sind für mich Menschen, die sich narzisstisch benehmen und / oder versuchen, andere zu manipulieren.
 
  • #100
Ich frage mich, WARUM sich manche Menschen so verhalten und ob sie es bewusst machen.
Ein Mann, der bereits von mehreren Frauen negative Rückmeldung erhalten hat, verlassen wurde, als narzisstisch / manipulativ / ausnützerisch / toxisch bezeichnet wurde, der diese Vorwürfe auch ernst nimmt und sich ev. mit Persönlichkeitsstörungen auseinandergesetzt hat, müsste sein eigenes Verhalten doch in div. Beschreibungen wiedererkennen, ein Aha-Erlebnis haben und künftig anders mit seinen Partnerinnen umgehen.
Er bräuchte doch nur versuchen, das Verhalten anderer "gesunder" Menschen zu spiegeln und negative Verhaltensweisen ablegen. Ist das wirklich so schwer? Oder ist es Böswilligkeit? Ein manipulativer Mensch, den ich als solchen erkannt habe und ihn deshalb auf Abstand halte, vorsichtig bin, ev. zurückschlage, merkt doch, welches Verhalten negativ bei mir ankommt. Ich habe gelesen, dass die über viel Empathie verfügen, sie allerdings nur für negative Zwecke benützen. Das hab ich bei meinem letzten manipulativen Kontakt mit dem Iraner genau bemerkt. Des Öfteren hat er mich gefragt, ob ich glaube, dass er mich ausnützen will. Das wäre nämlich die Rückmeldung von mehreren Frauen in seinem Leben gewesen. Die ehrliche Antwort war "ja, ich empfinde es so". (Ich hatte nämlich ständig das Gefühl, dass er in meine Wohnung einziehen und mein Auto mitbenützen wollte.) Das sagte ich ihm aber nicht (aus Vorsicht).
Warum macht er es trotzdem? Kann mir das jemand beantworten?
 
  • #101
ch frage mich, WARUM sich manche Menschen so verhalten und ob sie es bewusst machen.
Ein Mann, der bereits von mehreren Frauen negative Rückmeldung erhalten hat, verlassen wurde, als narzisstisch / manipulativ / ausnützerisch / toxisch bezeichnet wurde, der diese Vorwürfe auch ernst nimmt und sich ev. mit Persönlichkeitsstörungen auseinandergesetzt hat, müsste sein eigenes Verhalten doch in div. Beschreibungen wiedererkennen, ein Aha-Erlebnis haben und künftig anders mit seinen Partnerinnen umgehen.
Menschen mit Persönlichkeitsstörungen haben einerseits einen sehr geringen Leidensdruck. Andererseits ist ihnen - mangels Empathie - gar nicht an einer harmonischen Partnerschaft gelegen. Hinzu kommt, dass die Therapieaussichten (falls es überhaupt mal dazu kommt, z.B. in einem kriminellen Kontext) extrem schlecht sind.
Die Vorstellung, dass ein Mensch aus der "dunklen Triade" an sich arbeiten würde, damit zukünftige Beziehungen besser verlaufen können, widerspricht allen Erkenntnissen.
Ein manipulativer Mensch, den ich als solchen erkannt habe und ihn deshalb auf Abstand halte, vorsichtig bin, ev. zurückschlage, merkt doch, welches Verhalten negativ bei mir ankommt. Ich habe gelesen, dass die über viel Empathie verfügen, sie allerdings nur für negative Zwecke benützen.
Nein, sie besitzen ganz genau 0,0 Empathie. Deswegen ist ihnen das Wohlergehen ihrer Partner auch komplett gleichgültig; er/sie wird nur solange als Lieferant von Energie (narcisstic supply) genutzt, wie er das zufriedenstellend bringt, dann wird er entsorgt.
Und das Aussaugen deiner Energie durch Manipulation, Gaslighting, Triangulierung ist für sie kein negativer Zweck, sondern das "Eigentliche", um das es im Kontakt mit Menschen geht.
in manipulativer Mensch, den ich als solchen erkannt habe und ihn deshalb auf Abstand halte, vorsichtig bin, ev. zurückschlage, merkt doch, welches Verhalten negativ bei mir ankommt.
Eine Beziehung zu einem Persönlichkeitsgestörten fängt immer mit einer Idealisierungsphase an, in der alles perfekt und wunderschön ist. Das Manipulieren kommt später, dann bist du aber schon emotional verstrickt, hältst ihn nicht mehr auf Abstand und schlägst erst recht nicht zurück.
 
  • #102
wie gegen die Betroffenen damit um und welche Strategie haben sie, ihr Muster zu durchbrechen? Wie erkennt man toxische Mitmenschen und wie geht man mit ihnen um?
Super...danke für die Frage...;-)
Da bin ich hoffentlich langsam mit durch, was die Muster angeht.

Ich bin da ehrlich selbst von mir verwirrt...wenn es nicht wirklich nah wird, bin ich eigentlich ziemlich gut darin, solche zu erkennen.
Meiner früheren Chefin, hab ich sofort nicht weiter getraut, als ich mit einem Amboss schwimmen kann.
Ich war zwar ruhig und habe intern nicht gegen sie gewetter aber war zurückhaltend, obwohl erstmal alle von ihr begeistert waren.
Damit harre ich einen schweren Stand, denn sie sah in mir Gefahr und wurde ziemlich interf .. fies.
Aber ich habe ihre Mails gesammelt und sie innerlich nie ernst genommen
Später heulte wegen ihr ein ganzes Team, nur ich nicht...sie konnte mich nie berühren.
Vor 2 Jahren ist sie hochkant geflogen...und meine Mails waren beim BR

In einer Beziehung, hab ich es für mich gleichzeitig nicht gesehen.
Ich war verzweifelt wenn aus dem Nichts Vorwürfe kamen, wie für mich normale Sätze von mir, völlig anders interpretiert wurden.
So mein ich das doch nicht, wie kann er das glauben.
Ich rechtfertigte mich
Er war nie böse, ich provozierte bloß
Und wenn er sich Tage bis Wochen nicht meldete, hab ich mich täglich schuldiger gefühlt etc.
Und...Ich habe ihn geliebt, zumindest war es das stärkste Gefühl.
Dabei war ich nie kusch oder so

Deshalb konnte ich gehen, wenn er es übertrieb und dann auch erkennen: das ist böse.

Aber zu gehen war gar nicht "die Erlösung " mit wow-effekt.
Und die Erkenntnis: da hab ich 0 funktioniert für mich selbst...die hat gedauert.
Also nochmal Damit beschäftigen und seinen Anteil finden und verstehen. Dann erkennt man erstmal die richtig guten Manipulationen...denn ohne die Feinheiten, fällst Du prompt nochmal rein, ohne es zu erkennen.
Fakt: ich war dafür perfekt geeignet, weil ich genauso erzogen wurde...es war für mich normal und nicht toxisch.
Deshalb kann ich nicht sagen, ist er immer toxisch oder kam er nur bei mir damit weiter.
Aber besonders liebenswert kann er sicher nie.
Bis auf ein paar wunde Punkte, bin ich da heute gut raus.
Und mein Bauchgefühl reicht!
Geht's mir nicht gut in der Gegenwart eines anderen, geh ich.
Ohne ein psychologisches Gutachten über diese Person zu erstellen...damit ist man doch nur länger mit falschen Menschen beschäftigt.
 

Laleila

Cilia
  • #103
Ich kenne schon ein paar Menschen, welche ich als unangenehme Charaktere empfinde.
Einen Menschen als toxisch zu bezeichnen, käme mir nie in den Sinn.

Toxische Beziehungsstrukturen hingegen, sehe ich häufiger und war selbst einmal kurz, in so einer "gefangen"

Allerdings ergibt sich diese toxische Struktur zumeist aus dem Zusammenspiel der unterschiedlichen Persönlichkeiten.
 
  • #104
Zugegeben, der Begriff toxisch klingt für mich selbst nicht schön, gar menschenverachtend, aber in der Psychologie hat man sich scheinbar auf diesen Begriff geeinigt
Das stimmt natürlich nicht.
„Toxisch“ ist alles andere als ein psychologischer Fachbegriff.

Im Bereich der Beziehungsberatung (welcher Lebenshilfe, aber keine Psychologie darstellt), spricht man von „toxischen Beziehungen“, aber nicht von „toxischen Menschen“.

Das Gerede von „Toxic People“ ist eine reine Modesache.
 
  • #105
Menschen mit Persönlichkeitsstörungen haben einerseits einen sehr geringen Leidensdruck.

Falsch.
Menschen mit einer PS haben in der Regel einen sehr hohen Leidensdruck. Diagnostiziert wird eine PS, wenn auf beiden Seiten ein Leidensdruck entsteht. Sonst begibt sich der Betroffene gar nicht in eine Therapie und es kann keine Diagnose erfolgen.

Andererseits ist ihnen - mangels Empathie - gar nicht an einer harmonischen Partnerschaft gelegen.

Falsch.
Sehr wohl sind Menschen mit einer PS an einer harmonischen Partnerschaft interssiert. Warum sollten sie auch nicht?
Nur agieren sie teilweise in starren Mustern, die sie nicht dauerhaft durchbrechen können. Sie können in ihrem Verhalten nur nicht einfach hin- und herswitchen, weil sie einfach nicht das Verhaltensrepertoire andere menschen zur Verfügung haben.

Nur weil Du glaubst eine andere persönliche Erfahrung gemacht zu haben, solltest Du Dich davor hüten Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung zu stigmatisieren.


Falsch.
Was für haarstreubende Behauptungen, die Du irgendwoher herauskopiert hast.
Menschen mit einer BPD haben in der Regel sehr hohe Empathiewerte. Emotionen wie Freude, Mitgleid oder Scham führen sehr häufig zu hypersentiven Reaktionen, die von den Betroffenen nicht kontrollierbar sind. Selbst wenn wir von Betroffenen mit kognitiver Empathie ausgehen werden diese durch Emotionen Dritter sehr häfig angesteckt.

Eine Beziehung zu einem Persönlichkeitsgestörten fängt immer mit einer Idealisierungsphase an, in der alles perfekt und wunderschön ist. Das Manipulieren kommt später, dann bist du aber schon emotional verstrickt, hältst ihn nicht mehr auf Abstand und schlägst erst recht nicht zurück.

Eine Beziehung zu einem "Persönlichkeitsgestörten" (was für ein mieser abwertender Begriff von Dir @Verwirrt1111 )
fängt damit an, dass ich meinem Nachbarn einen schönen Tag wünsche. Niemand ist gezwungen mit einem "Persönlichkeitsgestörten" eine Beziehung einzugehen.

Ich habe das Gefühl, dass um Dich herum nur noch "Persönlichkeitsgestörte" laufen.
 
  • #106
Meiner früheren Chefin, hab ich sofort nicht weiter getraut, als ich mit einem Amboss schwimmen kann.
...
Später heulte wegen ihr ein ganzes Team, nur ich nicht...sie konnte mich nie berühren.
Zwei Menschen kommen nicht miteinander klar, die Kommunikation ist völlig gestört und das eskaliert. Alle im Umfeld kommen wunderbar mit beiden klar. Kann dann einer von beiden toxisch sein? Oder beide?
Ich war verzweifelt wenn aus dem Nichts Vorwürfe kamen, wie für mich normale Sätze von mir, völlig anders interpretiert wurden.
Kenne ich aus Beziehungen. Ich sage was, meine Partnerin versteht das völlig falsch, interpretiert einen "Tonfall" hinein, den ich weder hineingelegt noch wahrgenommen habe. Bin ich toxisch? Ist sie toxisch? Auch dann, wenn sich das "hochschaukeln" würde?
Nehme ich vielleicht auch einfach eine Redewendung oder eine Bewegung wahr, die bei meiner Exfrau auch schon immer ein (natürlich "objektiv"!) völlig klares Zeichen von ... war?
Aber zu gehen war gar nicht "die Erlösung " mit wow-effekt.
Und die Erkenntnis: da hab ich 0 funktioniert für mich selbst...die hat gedauert.
Eben. Nicht funktionierende Kommunikation hat mit beiden zu tun. Vielleicht auch damit, dass man sich selbst nicht genügend wahrnehmen oder schützen kann. und ändern kann man nur an sich selbst etwas.

Wir lesen hier immer wieder von narzisstischen, toxischen, persönlichkeitsgestörten Partnern. Das, was immer der Lösung im Weg steht ist die eigene Fähigkeit, sich abzugrenzen. Auch wenn das ganze Forum darauf hinweist. Da ist die Villa zu neu, die Kinder sind zu klein, gestern abend war er doch wieder nett, im Winter ist es so früh dunkel oder im Sommer zu warm.

Manche brauchen einen gestörten Partner einfach, weil sie sich sonst mit sich selbst beschäftigen müssten.
Aber besonders liebenswert kann er sicher nie.
Vielleicht auch nur für Dich nicht, weil er auf Deine "völlig objektiv interpretiert nicht normalen" Sätze reagiert hat? ;-)
 
  • #107
Zwei Menschen kommen nicht miteinander klar, die Kommunikation ist völlig gestört und das eskaliert. Alle im Umfeld kommen wunderbar mit beiden klar. Kann dann einer von beiden toxisch sein? Oder beide?

Kann sein, aber eher nicht.
Wenn dann sind viele von den Verhaltensweisen betroffenen.

Wie Du schon richtig schreibst:
Nicht funktionierende Kommunikation hat mit beiden zu tun.
 
  • #108
Update

Meine23 hat sich im Frühjahr an den Personalrat gewandt, sich über mich beschwert. Sie bat still um Versetzung. Als der PR wochenlang auf ihre Beschwerde nicht reagierte, bat sie um ein Gespräch mit der stellv. PRin. Diese brachte ihr Anliegen nochmals vor. Reaktion: keine. Nachdem niemand reagierte, bat sie um vorzeitige Versetzung. In der Abteilung ist es bis heute nicht bekannt (sie ist „außer Haus“). Als ihr Name im System aufpoppt, entschied sich der PR mich zu informieren. „Wir spielen doch für euch nicht die Verhaltenspolizei.“ Nochmal 4 Wochen („Wir können es auch lassen. Die ist ja nicht mehr da.“). Ich hatte dieser Tage mein Gespräch.

Die junge Dame fühle sich bedrängt. Wir haben uns beruflich zuletzt im Oktober 2020 gesehen! Letztes Telefonat im Juni 2020 (Sie rief an, "tickte aus")

Jetzt wird mir auch klar, warum sie Anfang des Jahres privat so komisch reagierte. Blick zu Boden. Angeblich war alles i.O. („Wir müssen nicht reden. Ich gehe normal mir dir um.“)

Im Gespräch musste ich mich erstmal den Anschuldigen der stellvertr. PR erwehren. Es kam einem Genderbashing gleich. Zum Glück hatte ich den Personalrat (m) auf meiner Seite und bat um Fakten. Die gab es nicht. Kein konkreter Vorwurf. Kein Nachweis. Wovon auch? Da gibt es nichts. Es geht hier allein um den Austausch von Nachrichten per WA. Es geht um ein subjektiv empfundenes Gefühl einer Bedrängung oder Bedrohung durch eine hypersensible Person. Selbst wenn ein Chatprotokoll unserer Nachrichten existieren würde, bin ich absolut safe, weil ich immer ruhig und nie verurteilend agiert habe. Ich habe sie nur wiederholt auf ihre Verhaltensproblematik hingewiesen, ohne Diagnosen o.ä. auszustellen.

Wir haben diskutiert, was der Sinn der Beschwerde für die23 war, die keinerlei Interesse an einer Rückmeldung hat. Wir kamen zu keiner Lösung. Ich denke sie hat den PR instrumentalisiert um ihre Flucht zu zementieren. Der Schuss ging nach hinten los. Der Personalrat (m) hatte keinen guten Eindruck von ihr gewonnen, zumal sie an keiner Lösung interessiert war.

Erstaunlich kompetentes Fazit des Personalrates am Schluss:

„Du hast ihr ihre Selbstwertproblematik gespiegelt und damit ist sie bis heute überfordert. Deshalb fühlt sich sie von dir unter Druck gesetzt und bedrängt.“

Ich denke auch, dass ich sie recht schnell auf die 12 getroffen habe und sie mit dieser Situation völlig überfordert war. Da sie nicht über die entsprechenden communication tools verfügt, blieb ihr nur die Flucht. Ich weiß nicht, ob ich ihr nochmal schreibe. Das Wort Stalking fiel. Ich bin schockiert.

Zitat einer Kollegin, die als einzige vom Gespräch weiß: „Sei froh, dass sie jetzt weg ist.“



Ich habe distanzlos agiert. Bin voll drauf gegangen. Hatte gedacht die Situation im Griff zu haben. Hatte nicht damit gerechnet. Darf mir nicht noch einmal passieren. Hätte mich nicht einmischen müssen. Zu nah. Zu viel Emotionen. Baah! Ist mir eine Lehre. Muss ich erstmal verdauen.
 
  • #109
Die junge Dame fühle sich bedrängt. Wir haben uns beruflich zuletzt im Oktober 2020 gesehen! Letztes Telefonat im Juni 2020 (Sie rief an, "tickte aus")
Es kam einem Genderbashing gleich.
Den Einzelfall kenne ich nicht. Es ist aber mittlerweile natürlich einfach, Probleme einfach mal auf die Genderschiene zu schieben. Für uns Männer mittlerweile ein heisses Pflaster. Sobald eine Frau nicht mehr erwachsen genug ist, einen Konflikt auf der sachlichen Ebene zu belassen, ist es relativ einfach, die Frauenkarte zu ziehen.
Es geht um ein subjektiv empfundenes Gefühl einer Bedrängung oder Bedrohung durch eine hypersensible Person.
Ohne die konkrete Situation beurteilen zu wollen: es gibt Menschen, die empfinden es als Bedrohung, wenn sie mit Kritik welcher Art auch immer konfrontiert werden.
„Du hast ihr ihre Selbstwertproblematik gespiegelt und damit ist sie bis heute überfordert. Deshalb fühlt sich sie von dir unter Druck gesetzt und bedrängt.“
Als Lösung bleibt im Grunde nur eine Versetzung. So, dass der Grund nicht Dein Verhalten ist.
Ich weiß nicht, ob ich ihr nochmal schreibe. Das Wort Stalking fiel. Ich bin schockiert.
Dann würde ich nicht nochmal schreiben.
 
  • #110
Falsch.
Sehr wohl sind Menschen mit einer PS an einer harmonischen Partnerschaft interssiert. Warum sollten sie auch nicht?
Na gut, warum hier über Fachthemen diskutieren, die jeder leicht nachlesen kann, der mag.
Der Titel des Threads is sowieso screwed up, der Begriff „toxisch“ wird - populärwissenschaftlich, allerdings auch da ohne spezifische Aussagekraft - eher auf Beziehungen angewandt als auf Personen.
 
  • #111
@Lebens_Lust ...also bei der früheren Chefin war ich die Ruhe selbst.
Wirklich weil ich ihre manipulive Art sofort gespürt habe...nicht drauf reingefallen bin und so nie persönlich wirklich angreifbar war.
Die anderen waren erst begeistert und dann immer wieder persönlich verzweifelt.
Der BR kannte sie aus anderen Abteilungen schon länger und es wurde beschlossen, dass sie für alle Mitarbeiter ( 50.000 ca) untragbar ist und hat sie rauswerfen lassen
Da behaupte ich doch...das es nicht daran lag, dass ich kleines Rad sie nicht mochte;-)
Und ich habe sie auch nicht angeschwärzt etc...ich konnte einfache auf: Abstand und dickes Fell schalten.
Der Rest meines Teams musste zum Psychologenberater der Firma.

Bei meinem ex habe ich mich sehr vorsichtig ausgedrückt.
Es gibt Listen wo ich in gut vorbereite Fallen gelatscht bin und es nicht so war, dass er mich falsch verstanden hat....sondern die Situation bewusst vorher geschaffen hat.
Ich könnte mir vorstellen, dass Du bei einigen Situationen mehr als den Kopf schüttelst allerdings auch über mich...warum ich da mitgemacht habe.
Aber ich weiß nicht ob hier Beispiele von mir zugelassen werden....ist nicht mein Thread.

Man sieht von aussen gut...steckt man drin, ist man dazu kaum noch in der Lage.

Er hatte keine Freunde und selbst seine Kinder sagten, er wäre kühl und immer distanziert.
Aber Du hast Recht...vielleicht findet das eine wirklich toll und steht über seinen Aktionen;-)
 
  • #112
Ich habe distanzlos agiert. Bin voll drauf gegangen. Hatte gedacht die Situation im Griff zu haben. Hatte nicht damit gerechnet. Darf mir nicht noch einmal passieren. Hätte mich nicht einmischen müssen. Zu nah. Zu viel Emotionen. Baah! Ist mir ein
Du hast zu der Dame einen eigenen Thread erstellt.
Überwiegend wurde geraten, die Frau in Ruhe zu lassen.
Ich und einige andere fanden dein Verhalten übergriffig deiner Beschreibung nach.
Das hast du kategorisch abgelehnt und fandest es unfair.
Und jetzt bist du überrascht, dass die Frau es übergriffig fand...
Für uns Männer mittlerweile ein heisses Pflaster. Sobald eine Frau nicht mehr erwachsen genug ist, einen Konflikt auf der sachlichen Ebene zu belassen, ist es relativ einfach, die Frauenkarte zu ziehen.
Für Euch Männer relativ einfach, der deutlich jüngeren Kollegin ungefragt psychologische Deutungen überzustülpen, vor allem bei einseitiger Verliebtheit.
Wie kürzlich erwähnt wurde, fehlt da jegliche professionelle Distanz des verliebten Kollegen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #114
Ich habe gelesen, dass die über viel Empathie verfügen, sie allerdings nur für negative Zwecke benützen.
Das ist richtig, da ist schon ein reinversetzen möglich, allerdings ohne echtes Mitgefühl.
Ich kann ja jemanden nicht manipulieren, wenn ich blind für ihn bin.

Warum macht er es trotzdem? Kann mir das jemand beantworten?
Entweder, weil er nicht anders kann, bei sich keine Anteile sieht, letztlich doch Vorteile sieht- vielleicht klappt es diesmal?
 
  • #115
Ich und einige andere fanden dein Verhalten übergriffig deiner Beschreibung nach.
Das hast du kategorisch abgelehnt und fandest es unfair.
Und jetzt bist du überrascht, dass die Frau es übergriffig fand...

Nein, bin nicht überrascht.
Habe es auch nicht kategorisch abgelehnt.
Nur geht es Euch Frauen reflexartig um Metoo.
Dir ganz besonders. Kast mich eh' auf dem Kieker.

Es ging die ganze Zeit aber nicht um eine sexuelle Übergriffigkeit, sondern darum, dass ich sie "erkannt" und gespiegelt habe. Damit kam sie nicht klar.
Voll auf die 12.

Deshalb gab es von Ihrer Seite nie einen konkreten Vorwurf.
Ich war nie sexuell übergriffig, habe sie nie angefasst. Nichts lanciert oder ähnliches.

Klar verpackt sie es so. Was soll sie sonst sagen? Sie ist instabil? Narzisstin. kein Selbstwert. Wohl kaum. Weiß sie es selbst?

Der Witz ist, dass ich aus dem ganzen Kontakt mit dem PR keinerlei neue Info über sie bekommen habe. Warum?
Weil ich ganz nah dran war.

Sie hat sich bedrängt gefühlt. Klar, weil ich sie gespiegelt habe.
Ich habe ein Jahr gebraucht es zu lesen. Nicht so schlecht, andere lesen es nie :cool:

Deshalb auch nie ein Gespräch. Deshalb nie die offene Konfrontation. Deshalb Flucht.

Jeder Kontakt mit mir muss furchtbar gewesen sein. Und wir haben uns seit Monaten gar nicht mehr gesehen. Und das brodelte in ihr die ganze Zeit.

Er, PR (m), ist der gleichen Meinung (ohne das ich meine konkrete Vermutung ausgesprochen habe).

Für Euch Männer relativ einfach, der deutlich jüngeren Kollegin ungefragt psychologische Deutungen überzustülpen, vor allem bei einseitiger Verliebtheit.
Wie kürzlich erwähnt wurde, fehlt da jegliche professionelle Distanz des verliebten Kollegen.

Nicht für Euch Männer, nur für mich.
Das passt schon. Muss Dich enttäuschen.
Bestätigt auch der PR. Und bevor wieder Vorurteile kommen: Ich kannte beide nicht, sind beide ganz neu.

Und nein, einfach war es nicht. Wirklich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #116
Narissten und Psychopathen nicht unbedingt.
Sie sind ja unfehlbar, bloss der Rest der Welt nicht.
Deshalb kommt es zu diesen Phänomenen wie Schuldumkehr etc.
Und daher ist es nicht bloss ein Problem zwischen zwei Leuten, die nicht miteinander können.

Ich spreche von diagnostizierten Patienten.
Wir hatten uns doch irgendwo geeinigt, dass wir unsere Hausfrauenpsychologie am Herd lassen, oder?

Narzisstische Personen haben oft einen Leidensdruck. Nur wissen sie manchmal nicht, woher der stammt, weil sie nicht "wissen", das sie und was Narzissten sind. Meine 23 hat ihn als vwN sicher, ganz sicher, jede Wette.
 
  • #117
Ich spreche von diagnostizierten Patienten.
Wir hatten uns doch irgendwo geeinigt, dass wir unsere Hausfrauenpsychologie am Herd lassen, oder?
WIR hatten uns auf gar nichts geeinigt und du kannst deine Hausmannspsychologie gern am Herd lassen...
Ich spreche davon , dass Narzissten und Psychopathen oft keinen Leidendruck verspüren wie zb Depressive , und daher auch von sich aus kaum einen Psycholgen aufsuchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #118
Habe es auch nicht kategorisch abgelehnt.
Nur geht es Euch Frauen reflexartig um Metoo.
Dir ganz besonders. Kast mich eh' auf dem Kieker.
Nö. Mir gehts hier im Zusammenhang gar nicht um Metoo sondern um Aufdringlichkeit, die muss ja nicht sexuell sein. Du hast ihr ungefragt deine psychologisierende Hilfe aufgedrängt., stellst dich aber nun als die Unschuld vom Lande dar.

Als verliebter Kollege wirst du kaum emotionale Distanz gewahrt haben.
Das war eine Anspielung auf das Zitat, " wir Männer". Du verdrehst Einiges.
Du bist ihr emotional viel zu nahe getreten. Als verliebter Kollege keinen Abstand gewahrt.

Das passt schon. Muss Dich enttäuschen.
Bestätigt auch der PR. Und bevor wieder Vorurteile kommen: Ich kannte beide nicht, sind beide ganz neu.
Das ist mir völlig wurscht, was eure PR im öffentlichen Dienst so von sich geben.

Jeder Kontakt mit mir muss furchtbar gewesen sein.
Wie empathisch du doch bist.
Anstand sie in Ruhe zu lassen...
Nachdem du offensichtlich weder ihr Psychologe bist- was geht sie dich an...
 
  • #119
Für Euch Männer relativ einfach, der deutlich jüngeren Kollegin ungefragt psychologische Deutungen überzustülpen, vor allem bei einseitiger Verliebtheit.
Wie kürzlich erwähnt wurde, fehlt da jegliche professionelle Distanz des verliebten Kollegen.
Du hast recht, ich habe vergessen zu erwähnen, dass natürlich beide Seiten sachlich zusammenarbeiten sollten. Möchtest Du mir ernsthaft unterstellen, dass ich das anders sehe?

Kann man hier eigentlich Disclaimer setzen?
 
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