• #1

Was ich mich als Spanierin anziehen, um für den Deutschen Männermarkt mich anzupassen?

Ich habe zwar einige Dates, aber irgendwie erwarten ja manche Männer etwas anderes.

So wie ich früher gekleidet habe, mache ich seit über 15 Jahren nicht mehr. Ich kleide mich so wie die meisten Frauen hier und in Spanien würde ich schon fast als deutsche Touristin durchgehen, wenn ich nur deutsch spreche.

Letzens hatte ich ein Date und meinte der Mann, dass ich viel zu Deutsch aussehe. Wenn er in Spanien in Urlaub war, trugen die Spanierinnen andere Kleidung.

Klar tragen die Spanierinnen andere Kleider und das erwarten ja auch die Touristen. Wenn ich jetzt hier so rumlaufe, wie in Andalusien, dann bin ich gleich eine spanische Touristin.:)

Was erwarten die Männer von mir?

Ein angepasstes deutsches Outfit oder ein Outfit, wie in Barcelona, Madrid usw. So wie in Mallorca laufe ich garantiert nicht rum, weil ich noch nie auf Mallorca war.
 
  • #2
Kleide dich so, dass du dich wohlfühlst und dein Typ unterstrichen wird.
Anpassen ... würde ich an deiner Stelle nicht machen. Ausser an die Temperaturen natürlich. Manchmal auch an einen Anlass.

Ich persönlich glaube nicht, dass eine Frau, die friert und sich nicht wohl fühlt eine tolle und zufriedene Ausstrahlung hat.
Auch hier in D gibt es Männer, die auf elegante Frauen stehen. Andere mögen Frauen in "Tatzenjacke" , wieder andere das Jeansgirl und manche sexy - hexy. Ich habe bspw das Glück, alles ausser Tatzenjacke in einer Frau zu haben.
 
  • #3
Sie erwarten wohl, dass du authentisch bist und deinen Stil hast. Du verkleidest dich der Deutschen wegen deutsch, um es ihnen recht zu machen, obwohl du wahrscheinlich weißt, dass es ein modischer Rückschritt ist und dich schlechter aussehen lässt.
Männer stehen nunmal eher auf Optik und Ästhetik und Deutschland ist kein Modeland, wo man irgendetwas davon bei Frauen sehen kann.
Als Frau aus Spanien würde ich da meinen Stil durchscheinen lassen, aber es geht ja darum, wie du dich fühlst. Deutsche Kleidung hat natürlich ihre Vorteile und ist praktischer.
 
  • #4
Trage das, was du gern trägst, ob jetzt spanisch oder deutsch :) Hauptsache, du fühlst dich wohl damit. Jeder Mann erwartet was anderes, willst du dich da immer anpassen? Das wäre ja nicht sehr authentisch.
Ich trage nie hohe Schuhe, keine sexy Klamotten (eng und viel Ausschnitt oder gar bauchfrei), aber trotzdem gern Röcke und Kleider. Es gibt bestimmt Männer, denen der Stil nicht gefällt, weil damit ja auch zum Ausdruck kommt, was ich für Hobbys habe oder in welche Richtung meine Freizeitgestaltung und meine Interessen gehen. Aber dann passt es eben nicht und man merkt es gleich beim Date. Für mich wären auch bestimmte Klamotten bei Männern abschreckend, ich mag am meisten T-Shirts und ordentliche Hosen ohne Löcher oder Kapuzenpullover; keine Poloshirts, konservative Hemden, Jogginghosen, Adidas-Socken oder Goldketten. Die Männer, die sowas tragen, wären dann aber eben auch nichts für mich, wenn sie sich für das Date was anderes anziehen, ihr Alltag aber in Segeltörns oder Gangsta-Rap besteht.

w, 36
 
  • #5
Was möchtest Du uns den eigentlich mitteilen resp. fragen?
Du bist Spanierin, dann darfst auch gern in Deutschland mit Deinem Style rumlaufen, wo ist das Problem?
Ich denke, Du triffst auf zu oberflächliche Typen. Die erwarten eine rassige Spanierin und Du wirst eben deren Erwartungen nicht erfüllen. Lass sie weiterziehen....
 
  • #6
Kümmere dich am Besten nicht drum, was so jemand meint. Mach dich davon nicht abhängig und ziehe das an, was du für richtig hältst. Ich hatte in Spanien bisher immer den Eindruck, das sogar die Kassiererinnen deutlich besser angezogen sind. Hier ist nichts zum Nachmachen. die meisten Leute, sind "schlecht", also unvorteilhaft angezogen. Aber man darf den anderen nun mal nicht vorschreiben, wie sie auszusehen haben. Bleib einfach wie du bist. Was dir das Date da erzählt hat ist respektlos und deutet klar daraufhin, das er dich nicht als Partnerin sondern Aushängeschild zum vorführen will. Es ist lästig immer wieder auch auf der Arbeit angequatscht zu werden wenn man mal was schöneres oder einfach farbenfrohes anzieht. Aber da muss man mal ein paar Wochen durch, dann ist Ruhe. Das du im Flamencokleid für die Bühne kommst, wird ja nun wirklich niemand ernsthaft erwarten. w53
 
  • #7
Ich kann Dir nur sagen was " Ich " erwarten würde.
Nämlich das Du dich so kleidest wie es Dir gefällt.
Und wenn Du mir dann genau so gefällst, ist es eine Ehrliche gute Sache an sich.
Alles andere ist ein, nicht Ich selbst sein und für meinen Geschmack wenig erstrebenswert.
Das Spanische Feuer steckt wenn, in Dir und nicht in deinem Kleid.
Was andere "erwarten" wäre mir völlig Schnuppe.
Ich laufe ja auch nicht den ganzen lieben Tag in Seppelhosen und Tracht herum, nur weil die Ami´s denken, DAS wäre der ladesübergreifende Kleidungsstil des/der Deutschen.

Obwohl ich ganz sche Fesch darin ausschaue 😜

m49

m49
 
  • #8
Naja, die typische emanzipierte deutsche Frau läuft seit 40 oder 50 Jahren in Hosen rum, meist Einheitsjeans (mit Löchern inzwischen), ein T-Shirt drüber, burschikose flache Treter und womöglich noch Kurzhaarschnitt - einfach nur grausam...

Ich habe den Stil meiner Mutter übernommen. Schöne enganliegende Kleider, keine Hosen, langes gepflegtes Haar, meist elegant hoch gesteckt, hübsch geschminkt und meist höhere Schuhe.
Ich bin eine Frau und fühle mich in Hosen wie ein Mann. Das geht gar nicht. In anderen Ländern laufen die Frauen viel weiblicher herum als in Deutschland.

Wäre ich ein Mann würde ich Frauen im typischen ‚Männerlook‘ nicht mal anschauen.
Tolle Emanzipation: Was hast du aus den Frauen gemacht?

Liebe FS, kleide dich weiblich und mit Röcken und Kleidern.
Die Männer lieben es. Überall auf der Welt.
 
  • #10
Das Problem ist, wenn ich ein Dirndl trage, dann kommen die blöden Sprüche, dass dies nicht zu einer Spanierin passt, aber wir gefallen die Dirndl.

Bevor jetzt das nächste Vorteil kommt. Ich fülle das Dirndl mit meinen Busen sehr gut aus und manchmal besser als so manche deutsche Frau.

Vielleicht sollte ich noch meine Haare bleichen und nicht mehr die schwatzen Haare haben.
 
  • #11
Das Problem ist, wenn ich ein Dirndl trage, dann kommen die blöden Sprüche, dass dies nicht zu einer Spanierin passt, aber wir gefallen die Dirndl.
Liebe Spanierin, genau das solltest Du tun - tragen was DIR gefällt.

Wenn dann egal welcher Spruch kommt, schaust Du nur frech und ein bisschen arrogant und erklärst, dass Dir die Meinung irgendwelcher Leute egal sei.

Das ist der Punkt - Du musst selbstsicher werden im Auftreten, locker und entspannt Deine Meinung vertreten und dazu stehen - in Bezug auf Kleidung und auch bei anderen Dingen.

Du wirst überrascht sein, dass Du viel weniger kritisiert wirst! Versuch es, viel Glück!
 
  • #12
De kölsche Jung in Lederhose😂😂😂.
Sorry, mag ja sein, dass es Dir steht - und trotzdem bist Du es nicht.

Und so ist es wie bei der FS, man zieht an, was zu einem passt, worin man sich wohlfühlt.

@new esperanza, ich mag keine Dirndl, fühle mich unwohl - obwohl einige sicher erwarten, dass ich es hier trage. Hier wird Tracht getragen.
Aber - ich muss mich wohl fühlen...

Wette - @Vikky, schon beim Dirndl oder noch neutral?

Du bist Du, wer Dich will, akzeptiert Deine Kleidung.
Mein LG hat seine Leder (nicht Seppel!) Hose... Hemd, Haferlschuhe, Janker, alles wie es die Tradition fordert. Aber er ist es. Und er akzeptiert, ich bin es nicht.

W, 50
 
  • #13
Deutsche Kleidung hat natürlich ihre Vorteile und ist praktischer.
Was ist denn "deutsche Kleidung"? Dirndl und Lederhosen? Doch wohl eher nicht. Heute kann man Kleidung so vieler verschiedener Stilrichtungen kaufen in allen Preisklassen und Qualitäten wie noch nie.
Röcke und Kleider von Mini bis Maxi, weit oder eng, dezent oder bunt gemustert. Bei Hosen, Blusen, Pullis etc. ist es genau so. So eine Riesenauswahl gab es noch nie (von sportlich, klassisch, elegant, verspielt...). Wie soll man sich da deutsch oder französich oder spanisch kleiden? Ich bin oft im Ausland. Es gibt nicht DIE landestypische Mode (außer bei Trachten, aber ich denke, das ist hier nicht das Thema). Die Einheimischen laufen genauso unterschiedlich gekleidet rum, wie hier auch.
Und klar, wenn ich als Touristin ins Ausland fahre, womöglich noch zum Camping, dann habe ich praktische Klamotten dabei. Bei Geschäftsreisen sieht es ganz anders aus. Anlässlich einer Hochzeit bin ich natürlich nicht in der typischen Pfötchenjacke dort aufgelaufen, sondern dem Anlass angemessen. Bei der Treckingtour hat mir besagte Pfötchenjackedagegen schon gute Dienste erwiesen.
Man sollte sich so kleiden, dass es zum jeweiligen Anlass und zum eigenen Typ passt. Und es sollte einigermaßen bequem sein, es sei denn, man ist sehr leidensfähig.
Also bei Regenwetter gehe ich lieber in der Pfötchenjacke und mit Gummistiefeln Gassi als im teueren Business Kostüm und edlen Pumps. Und zum Skifahren ziehe ich auch nicht das Rüschenkleidchen an, sondern der Situation und der Witterung angemessene Kleidung.
 
  • #14
Du solltest dich nicht verstellen, nur um Männern zu gefallen, die eine weiblich gekleidete, sexy aussehende Spanierin attraktiv finden. Möchtest du solche oberflächlichen Männer? Trage das, was dir selbst gefällt. Ich habe das Gefühl, viele Frauen verstellen sich, um Männer anzuziehen. Aber damit bekommst du dann Männer, die nicht wirklich dich, sondern nur das Bild lieben, das du von dir erschaffen hast. Ich stelle es mir anstrengend vor, immer eine Rolle spielen zu müssen.
 
  • #15
Das Problem ist, wenn ich ein Dirndl trage, dann kommen die blöden Sprüche, dass dies nicht zu einer Spanierin passt, aber wir gefallen die Dirndl.
Ja, die blöden Sprüche ... Man muss seinen Stil mit Selbstvertrauen tragen können, sonst fühlt man sich nicht wohl.
Aber ich glaube, die Sprüche meist gar nicht wirklich blöd gemeint. Die Leute wundern sich nur kurz. Der Spruch berührt so sehr, weil man sich selbst so unsicher ist, glaube ich.

Wenn Du in Norddeutschland oder Ruhrpott o.ä. lebst, wird das Dirndl gleich noch mal auffällig.

Um Dich dran zu gewöhnen, würde ich erstmal versuchen, ein Kleid in Dirndl-Art zu tragen. Wenn Du genug Geld hast, kannst Du Dir ja was schneidern lassen, was nicht ganz Dirndl, aber in dem Stil ist.
Ein schickes Unterbrustkorsett, dazu eine farblich passende Bluse und ein Rock sind bestimmt für jeden Mann eine Augenweide.

Ich fülle das Dirndl mit meinen Busen sehr gut aus und manchmal besser als so manche deutsche Frau.
Ist das echt wichtig, also kommen bei Frauen auch noch Sprüche, dass die Brust nicht groß genug sein könnte für ein Dirndl?

Letzens hatte ich ein Date und meinte der Mann, dass ich viel zu Deutsch aussehe. Wenn er in Spanien in Urlaub war, trugen die Spanierinnen andere Kleidung.
Naja, was dieser Mann nun erwartete hatte ... Rot und Schwarz, Volants und Fächer?

Ich finde in D Jeans und Shirt gar nicht so unpassend, wettermäßig und auf dem Fahrrad. Aber es stimmt natürlich, ein Kleid oder Rock sind weiblicher. Außerdem kann man damit figürliche "Probleme" besser verstecken. Es ist meiner Ansicht nach unmöglich, in einem Dirndl nicht weiblich auszusehen. Bei Jeans und Shirt kann das wirklich schnell männlich wirken, wenn man es falsch macht.

Mach Du, was Du schön findest. Und lerne, Sprüche auszuhalten. Das wäre mein Rat, aber ich bin selber feige. :)
 
  • #16
Hallo Fs,

hast Du mit den Männern Fotos getauscht? Dann wussten die doch, welchen Style Du hast!

Es gibt Männer, die nur auf einen bestimmten Typ Frau abfahren, z.B. Boris Becker hat immer Frauen mit schwarzen, lockigem Haar und dunkler Haut an seiner Seite.
Die Begleiterinnen von Dieter Bohlen waren immer südländisch, dunkle glatte, lange Haare, dunklerer Teint usw.
Andere Männer stehen ausschließlich auf kleine, langhaarige Blondinen.
Die Vorliebe ist manchmal so extrem, dass kein anderer Frauentyp für den Mann in Frage kommt.

Vielleicht hast Du Männer getroffen, die genau auf den klischeemässigen Spanierinnen-Typ stehen. Die sind natürlich erst begeistert, wenn sie "Spanierin" lesen und sind dann enttäuscht, wenn Du doch anders aussiehst.

Wir hatten hier erst vor ein paar Monaten den Thread einer Frau, die fragte, ob sie sich zum Date mehr schminken muss.

Zum 1. Date sollte jeder, Mann und Frau, einen Zacken gepflegter und besser duftend und besser gestylt ankommen als im Alltag.

Deinen kompletten Style umstellen würde ich nur, wenn Du das beibehalten willst.
Es macht ja keinen Sinn, wenn Du anfangs etwas vorgaukelst.
Zeige Dich wie Du tatsächlich bist. Sonst könnt ihr euch nicht kennenlernen
 
  • #17
Naja, die typische emanzipierte deutsche Frau läuft seit 40 oder 50 Jahren in Hosen rum, meist Einheitsjeans (mit Löchern inzwischen), ein T-Shirt drüber, burschikose flache Treter und womöglich noch Kurzhaarschnitt - einfach nur grausam...

Ich habe den Stil meiner Mutter übernommen. Schöne enganliegende Kleider, keine Hosen, langes gepflegtes Haar, meist elegant hoch gesteckt, hübsch geschminkt und meist höhere Schuhe.
Ich bin eine Frau und fühle mich in Hosen wie ein Mann. Das geht gar nicht. In anderen Ländern laufen die Frauen viel weiblicher herum als in Deutschland.

Wäre ich ein Mann würde ich Frauen im typischen ‚Männerlook‘ nicht mal anschauen.
Tolle Emanzipation: Was hast du aus den Frauen gemacht?

Liebe FS, kleide dich weiblich und mit Röcken und Kleidern.
Die Männer lieben es. Überall auf der Welt.
Ich kann dir genau sagen, was die Emanzipation aus mir gemacht hat. Eine Frau, der es zu einhundert Prozent Wurst ist, was irgendwer von ihrer Kleidung hält. Dafür kann ich handwerken, tanzen, Reifen wechseln und eine Internationale Firma führen. Das ist Emanzipation, nicht ein eng anliegender Fummel mit Absätzen. Und dass es mir egal ist wie du dich kleidet.
 
  • #18
Das Problem ist, wenn ich ein Dirndl trage, dann kommen die blöden Sprüche, dass dies nicht zu einer Spanierin passt, aber wir gefallen die Dirndl.
Du musst dich schon entscheiden. In der Gegend wo die Dirndl herkommen sind sie ja auch schön. Es sollte halt ein gutes sein. Keins für Oktoberfesttouristen. Entweder du hältst das dann aus und stehst dazu, oder du musst es eben lassen. Aber versuchen kannst du es doch. Je nach Region spielt es aber keine Rolle ob du Flensburgerin oder Andalusierin bist. Du fällst auf jeden Fall auf. Und das muss du eben mal die fünf Minuten aushalten. Die Frage ist ja auch, wo du damit bist. In München generierst du damit sicher weniger Aufmerksamkeit, als im Ruhrpott.
 
  • #19
Wäre ich ein Mann würde ich Frauen im typischen ‚Männerlook‘ nicht mal anschauen.
Tolle Emanzipation: Was hast du aus den Frauen gemacht?
Ich kenne jede Menge "Muttis", die den Haushalt schmeißen und nicht arbeiten gehen, aber Kurzhaarschnitt tragen und die von dir beschriebenen Klamotten; und andererseits sehr feminin angezogene Frauen in hohen Positionen (meine Chefin, hat auch zwei Kinder übrigens). Also ne, an der Emanzipation liegts sicher nicht. Die deutschen Männer sind ja nun auch nicht grad dafür bekannt, sich besonders viel auf Mode einzubilden, liegt wohl eher an der praktischen Mentalität der Deutschen. Außerdem: soll jeder tragen, was er will und möchte. Manche nennen sich dann halt "Süsse" und ziehen hautenge Sachen an, andere eben nicht. Wenn du die Emanzipation so doof findest, kannst du in ein Land gehen, in dem Frauen noch kein Wahlrecht haben, weniger erben, einen Vormund brauchen und nicht alleine reisen oder sich eine Arbeit suchen dürfen, so wie früher auch mal bei uns. Wenn dir das dann nicht so gut gefällt, lernst du die positiven Seiten vielleicht doch noch schätzen.
Mein Freund, der aus einem Land kommt, in dem die Frauen sich verschleiern sollen wie bei @Kuchentante ist ziemlich froh über die emanzipierten deutschen Frauen...
 
  • #20
Ist das echt wichtig, also kommen bei Frauen auch noch Sprüche, dass die Brust
Liebe Void,
Das Holz vor der Hüttn... Dafür gibt es die speziellen BHs. Sonst verschwindet auch das D-Körbchen, bzw. so wird aus B-Körbchen Fülle. Das ist bei allen Miederkleidern so.

Und wer in einer Dirndl Gegend Dirndl trägt, wird selten schräg von der Seite angeredet, egal ob blonde oder schwarze Haare.
So wie es meine Bekannten/Freunde selbstverständlich akzeptieren, dass ich keines trage.

New Esperanza, was triffst Du für Leute?
Hake es ab.

W, 50
 
  • #21
De kölsche Jung in Lederhose😂😂😂.
Sorry, mag ja sein, dass es Dir steht - und trotzdem bist Du es nicht.
So ist das.
Glaub mir, hatte das zu einer Motto Party mal getragen.
Ich fühlte mich einfach nicht wohl darin.
Aber weil ich für jedes Spässchen zu haben bin, hab ich’s getragen.
Ich finde auch es ist noch mal ein Unterschied ob Frau Kleid trägt oder ein Dirndl.
Mit dem Teil kann selbst die exotischste Frau ihre Herkunft nicht verleugnen.
Also je länger ich darüber nachdenke, desto weniger verstehe ich den Sinn der Frage.
Ein Teufelskreis
M49
 
  • #22
😂😂😂
....ich muss da auch mal......
Bevor jetzt das nächste Vorteil kommt. Ich fülle das Dirndl mit meinen Busen sehr gut aus und manchmal besser als so manche deutsche Frau.
....also ich fülle als deutsche Frau so ein Dirndl ja auch sehr gut aus, besser als so manche Schaufensterpuppe...........😁😁😁................aber mögen muss ich sie dann ja trotzdem.
Daher würde ich z.B. nicht unbedingt Strings tragen, außer für Kurzeinsätze, weil die mich zwicken..... und mit etwas Stil kann man ja eben eine gute Mischung zwischen Omas Wollschlüppi und Zwickwäsche finden, die trotzdem schön und typentsprechend weiblich ist.
Daher: Ich denke nicht, dass Du Dich für den deutschen "Männermarkt" (brrrr.....) ändern solltest. Du wirst die Kleidung hier sicher etwas der Witterung anpassen, aber sie sollte Dir entsprechen und Deinen Typ unterstreichen und Du solltest Dich darin wohlfühlen.
 
  • #23
Ich kann dir genau sagen, was die Emanzipation aus mir gemacht hat. Eine Frau, der es zu einhundert Prozent Wurst ist, was irgendwer von ihrer Kleidung hält. Dafür kann ich handwerken, tanzen, Reifen wechseln und eine Internationale Firma führen. Das ist Emanzipation, nicht ein eng anliegender Fummel mit Absätzen. Und dass es mir egal ist wie du dich kleidet.
Danke, seh ich auch so.

Ich bin eine Frau und fühle mich in Hosen wie ein Mann.
Dann kann’s ja mit der Weiblichkeit nicht so weit her sein, wenn die nur an Äußerlichkeiten festgemacht wird. Ich dachte eigentlich, so eine durch und durch „Frau und Mutter“ wie du, @Süsse65, fühlt sich immer „unbeschreiblich weiblich“, egal was sie trägt.

Und dir @New Espana, kann ich nur raten, einfach zu deinem eigenen Stil zu stehen und dir nicht so viele Gedanken zu machen.

So wie ich früher gekleidet habe, mache ich seit über 15 Jahren nicht mehr.
Wir entwickeln uns ja alle weiter. Die Frage ist, hast du deinen Stil verändert für dich oder für andere? Sich immer anpassen zu wollen, ist langweilig und auch nicht attraktiv.

Du bist kein unsicherer Teenie mehr, sondern weißt was dir gefällt und steht, oder nicht? Und das ziehst du an, wenn’s deinem Date nicht gefällt, ist das eben so.
 
  • #24
Wenn Du in Norddeutschland oder Ruhrpott o.ä. lebst, wird das Dirndl gleich noch mal auffällig.
Ich wohne in Süddeutschland und bin eher normal, wenn man als Frau ein Dirndl trägt. In Flensburg wäre eher eine Seltenheit.

Leider habe ich als Oberärzten auch schon festgestellt, wie Patienten reagieren, wenn eine Spanierin sie untersucht. Manche wollen lieber einen Deutsche Arzt und nach rufe ich den Facharzt, weil ja der Patient lieber einen Deutsche Arzt möchte. Diesen Rassismus habe ich früher vor ca.15 Jahren in Leipzig erlebt und dann bin dort weggegangen. Das ich sogar 2 Fachausbildungen incl. Dr.-Titel hatte war eher uninteressant

Der Prim .Univ. Prof .Dr. meint ich soll nicht jeden Komentar der Patienten so ernst nehmen. Vielleicht muss ich daran arbeiten, weil mir immer die Patienten sehr wichtig waren.
 
  • #25
Oh, mit Überraschung stelle ich fest, dass es doch um Trachten (Dirndl und Co.) geht.
Ich bin zwar nicht aus Bayern, aber ich liebe die Trachtenkleidung. In anderen Ländern Europas ist es auch noch üblich, dass die Leute je nach Gegend unterschiedliche Trachtenkleidung haben. Bei einem Urlaub in Skandinavien haben wir festgestellt, dass viele Einheimische, auch die jüngere Generationen, ein "Trachtenoutfit" für besondere Anlässe im Schrank hat mit passendem traditionellen Schmuck, der weiterverebt wird. Auf einer dänischen Insel trugen die Frauen sonntags bis in die 70er Jahre hinein eine bestimmte Tracht. Sieht man jetzt nur noch im Museum oder bei Sommerfesten für die Touristen.
In Süddeutschland würde ich diesen Stil mitmachen, vielleicht nicht bei jeder Gelegenheit. Hier im Norden war ich auch öfters mal "trachtenähnlich" unterwegs, Dirndlbluse mit Mieder gestylt zu einem einfarbigen weiten Rock oder auch zur Jeans. Die Männer lagen mir zu Füßen. Kommt super an.
Allerdings, die billig-Dirndl von Aldi & Co. sind für Karneval oder alberne "Oktoberfeste", die es in jeder Kleinstadt inzwischen gibt. Damit würde ich nicht aus dem Haus gehen. Da macht man sich lächerlich.
Aber generell sieht ein Dirdl an einer Spanierin bestimmt gut aus, zumindest ist es ein sehr weibliches Kleidungsstück.
 
  • #26
Zieh einfach an, was dir gefällt. Was Männer erwarten, bringt dich nicht weiter. Männer haben einen unterschiedlichen Geschmack. Der eine liebt sehr weibliche Frauen, der andere mag es lieber androgyn oder eher maskulin.
Warum kleidest du dich nicht mehr so wie früher? Gefällt es dir nicht mehr oder willst du dich in Deutschland anpassen?
Der Kleidungsstil, den man in Barcelona auf der Straße sieht, finde ich sehr schön. Nicht unbedingt teuer, aber immer mit dem gewissen Etwas. In Andalusien ist der formelle Kleidungsstil eher konservativ. Was für ein Typ bist du? Konservativ gediegen oder eher charismatisch?
Wichtig beim Outfit sind auch Schuhe und eine gepflegte Erscheinung. Haare, Haut und Fingernägel sollten in Ordnung sein. Und natürlich gehört ein dezenter und angenehmer Duft dazu.
Ein Dirndl ist ein sehr weibliches Kleidungsstück. Wenn es dir gefällt, dann zieh es an. Egal, was andere denken. Ich habe auch einen Flamenco-Rock im Schrank, den ich auch so (nicht nur zum tanzen) anziehe. In Cordoba gekauft. Lang, weit, schwarz und unten eine Rüsche. Ich trage ihn, weil er zu mir passt.
Wäre figurbetonte oder verspielte Kleidung etwas für dich?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #27
Leider habe ich als Oberärzten auch schon festgestellt, wie Patienten reagieren, wenn eine Spanierin sie untersucht. Manche wollen lieber einen Deutsche Arzt und nach rufe ich den Facharzt, weil ja der Patient lieber einen Deutsche Arzt möchte.
Das ist verletzend. Wenn es kein Sprachproblem gibt, kann ich das auch nicht verstehen.
Mir ist das mal so gegangen. Ich hatte schon Panik, was mit meiner Fußverletzung ist, habe seinen Akzent nicht verstanden und er wirkte unsicher, als er mir sagte, was ich haben könnte. Aber wegen der Sprache, nicht wegen des Fachlichen, denke ich. Bloß der Eindruck war halt ähnlich.

Aber ich will das nicht kleinreden, dass Menschen einen Sack voll Vorurteile mit sich rumschleppen, jungen Ärztinnen, Ärztinnen oder eben ausländischen Ärzten und Ärztinnen mit Vorurteilen begegnen. Finde ich schlimm und kann es nicht verstehen. Es geht mir nur darum, dass auch andere Gründe da sein können, dass ein Patient Probleme entwickelt.

Der Prim .Univ. Prof .Dr. meint ich soll nicht jeden Komentar der Patienten so ernst nehmen.
Ja, der hat gut reden. Der ist ja vermutlich nie mit Vorurteilen konfrontiert gewesen. Aber wie oben geschrieben, manchmal steckt einfach nur Panik des Patienten dahinter, irgendwas nicht richtig zu verstehen, oder Angst zu haben, der Arzt verstünde es nicht.

Dann zieh doch das Dirndl einfach mal an!? :)

@Lionne
Ja, das Holz vor der Hüttn. Es scheint wohl wirklich wichtig zu sein, dass das "Ausfüllen" des Kleidchens stattfindet. Aber ich dachte auch, dass schon der Schnitt es hermacht, dass es holzig wirkt.

Stramme Wadln sind wohl auch wichtig, habe ich mal in einem Bericht gehört.

Ich hab mal gegoogelt und ein Gothic-Dirndl gefunden. Das würde mir auch gefallen. Aber diese bunten ... Nee, ich bin auch nicht der Typ für sowas. Hey, aber dieses neckische Teil aus dem einen "Drei Engel für Charlie"-Film, das würde ich auch anziehen. Vielleicht mit einem ein bisschen längeren Rock.
 
  • #28
Klar tragen die Spanierinnen andere Kleider und das erwarten ja auch die Touristen. Wenn ich jetzt hier so rumlaufe, wie in Andalusien, dann bin ich gleich eine spanische Touristin.
Ich war schon einige Male in Spanien. Davon mehrfach individuell quer durchs Land mit zahlreichen z.T. auch mehrtägigen Stopps.

Visuell konnte ich keine großen Unterschiede im Alltagskleidungsstil der spanischen Regionen aber auch zu Frankreich, Italien oder DE erkennen.

Trachten habe ich in Spanien mal bei einer Flamenco Show für Touris gesehen. In Süddeutschland sieht man sie, glaube ich, häufiger. Selbst auf Weinfesten oder den sogenannten Schützenfesten in Norddeutschland tragen Frauen inzwischen allerdings süddeutsche Tracht. Das Oktoberfest feiern hat sich auch schon auf ganz DE ausgebreitet.

Wer hier wirklich im ganzen Land spezifische Tracht im Alltag trägt sind ein Teil der Frauen mit muslimischen Hintergrund. Die sind aber wahrscheinlich weniger auf dem Datingmarkt unterwegs.

Leider habe ich als Oberärzten auch schon festgestellt, wie Patienten reagieren, wenn eine Spanierin sie untersucht. Manche wollen lieber einen Deutsche Arzt und nach rufe ich den Facharzt, weil ja der Patient lieber einen Deutsche Arzt möchte. Diesen Rassismus habe ich früher vor ca.15 Jahren in Leipzig erlebt und dann bin dort weggegangen. Das ich sogar 2 Fachausbildungen incl. Dr.-Titel hatte war eher uninteressant
Aha. Jetzt auch noch antispanischer Rassismus (?) Gibt es so etwas?

Ich könnte mir eher vorstellen, dass es an der Sprache liegt. Wenn der eine in Mundart spricht und der andere mit spanischen Akzent erzeugt dies vielleicht Kommunikationsprobleme und als Patient will ich vielleicht einmal wirklich verstehen was der andere sagt.

Letztens hatte ich beim Spanier telefonisch reserviert. Als ich beim Eintreffen gefragt wurde "bei wen haben Sie reserviert?", sagte ich "ich habe kein Wort verstanden, nur spanisch und, dass wir gleich kommen sollten", darauf meldete sich ein junger Mann grinsend aus dem Hintergrund "ja das war bei mir". Ok. Der hatte sich eher einen Spaß gemacht. Im Krankenhaus wenn man vielleicht unter Stress in die eigene Sprache verfällt ... ?

Ich bin letztlich von Spanierrinnen nur überrascht wenn meine Klischeeerwartung nicht erfüllt wird und jemand auftaucht der sich visuell nicht von einer z.B. Klischee-Norddeutschen unterscheidet. Obwohl ich ja schon oft in Spanien war sind Spanierinnen in meinem Kopf grundsätzlich dunkelhaarig. Das sind sie aber in der Realität eben nicht immer.

Das Problem der Frauen, egal ob spanisch, deutsch usw., mit der Kleidung gleicht dem mit der Kosmetik. Frauen haben dies mit sich selbst und anderen Frauen aber nicht wirklich mit den Männern.
 
  • #29
Tja, Dirndl ist Tracht - wer nicht damit aufgewachsen ist, sollte sich vielleicht ein wenig einlesen. Denn da gibt es durchaus Regeln und Unterschiede und Traditionen .....
Ich könnte natürlich falsch liegen .... aber mein Eindruck aufgrund deiner Posts ist der:
Auf der einen Seite betonst du, Spanierin zu sein. Auf der anderen versuchst du, dich den Deutschen anzupassen. Und auf der dritten Seite hast bist du sehr empfindlich ...... und machst dir so das Leben selbst ein Stück weit kompliziert.
Dein Chefarzt hat völlig recht - lege nicht jedes Wort auf die Goldwaage. Ich selbst bin Patient an einer Uniklinik .... und ich weiss: Alle dort Beschäftigten gehören zum Besten, was zu finden ist. Egal ob griechischer Oberarzt (habe ich) oder schwäbischer Professor..... Und auch alle Mitarbeiter dieser sehr grossen Uniklinik wissen, dass sie bei einer Topadresse arbeiten. Und treten entsprechend selbstbewusst auf. Überleg mal, ob das nicht ein Weg für dich wäre. Passt doch zur stolzen Spanierin.
 
  • #30
Ich denke mal, jeder soll tragen, was er möchte und worin er/sie sich wohlfühlt.
Ich mag sehr gerne wertige und gutgeschnittene Kleidung, es ist eben wirklich ein Unterschied, ob Du 20 oder über 50 bist, das habe ich festgestellt.
Früher war H&M ok, heute nicht mehr.
Traditionen kann man pflegen, vielleicht dabei auch ein gewisses Rollenverständnis ausleben.
Im Geschäftsleben mag ich es sehr gerne, wenn Frauen einen guten Style, z. B. Strenesse, tragen.
Privat kann und sollte jeder Mensch so, wie er es möchte.
@Süsse65 , der Emanzipation hast Du es zu verdanken, dass Du wählen kannst, eine Wohnung anmieten kannst, ein Konto eröffnen darfst, Dir eine für Dich geeignete Arbeitsstelle findest ... ach ne, ich vergaß, das war nicht so ganz Dein Plan, oder?