• #31
Leute, es geht hier doch nicht darum, wie die Rechtslage ist, wie sich Frauen aushalten lassen können oder warum das nicht gut ist -- es geht einzig darum, ob im Rahmen der PARTNERSUCHE Männer gefunden werden können, die gerne eine Frau vollversorgen wollen, nur weil sie mit einem ANDEREN mal irgendwann Kinder großgezogen hat.

Ganz banal gesehen schaut hier JEDER, egal ob Mann oder Frau, nach LEBENSGLÜCK. Jeder sucht einen Partner an seiner Seite, um Spaß, Vergnügen, Zweisamkeit zu haben. Dabei hat jeder die freie Wahl, wen er in betracht zieht und wen nicht. Ob seine Gründe nachvollziehbar oder schwachsinnig sind, spielt dafür gar keine Rolle. Fakt ist aber ganz gewiss, dass die überwältigende Mehrheit der akademischen, gutverdienenden Männer über 45 hier keine Frau suchen, die irgendwie alleine in einer zukünftigen gemeinsamen Wohnung sitzt und sich von ihm aushalten lässt.

Das kommt einfach so gut wie nicht vor. Frühestens ab Rentenalter kommt das in Frage, weil dann beide zusammen etwas unternehmen könnten. Aber vorher? Warum sollte der Mann das auch nur ansatzweise wollen?

Und noch genauer gefragt: Wie muss man als Frau mental gebaut sein, um das zu wollen?! Geht mir völlig ab!
 
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Gast

  • #32
@ 29 (bin 21)
Danke, exakt das ist ja mein Punkt:
Die Ehefrau hat von ihrer Erziehungsarbeit finanziell deutlich mehr als das Kindermädchen.
#6 stellt es aber allen Ernstes so dar, als ob selbst ein Kindermädchen mehr verdienen würde als die Ehefrau, die Kinder erzieht und vom Mann Enkommen transferiert bekommt.
 
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Gast

  • #33
zu #28

Ich bin seit zig Jahren zufriedene Single-Mama, mit inzwischen Teenie-Kind und habe in Berlin nie ein Problem gehabt, einen guten Krippenplatz, Kitaplatz und Hortplatz zu erhalten. Ich habe und musste wieder anfangen zu arbeiten (Teilzeit), ein Glück, das es klappte, als mein Kind nicht mal 1 Jahr alt war.

Ich bitte auch dich für Deutschland nicht zu verallgemeinern. Es gibt sicherlich Gegenden, gerade in den stark konservativen, wo es schwierig ist, eine gute Kinderbetreuung zu finden, aber das weis Frau ja vorher, und meistens arbeiten die Frauen auch in solchen Bundesländern nicht so viel wie in den B-Ländern, wo es eine halbwegs gute Kinderbetreuung gibt.

Zu der Frage von FS: Ich habe solche Männer nicht kennengelernt und solche Aussagen auch noch nie gelesen, bin seit Jahren in SB unterwegs. Leider habe ich nur Männer kennengelernt, die auf H4-Niveau lebten und es tatsächlich wenig Berührungspunkte gab, weil er sich nicht mal ein Wochenende an der Ostsee leisten konnte. Die Männer, die ausreichend Geld haben, suchen sich was jüngeres.

w 47
 
G

Gast

  • #34
Manche Leute machen sich über überflüssige Dinge mehr sorgen als auf dass wesentlich. *kopfschüttel*

Und übrigens schon alleine weil die Mutter ein Vorbild für ihr Kind sein muss (natürlich genauso wie der Mann) sollte sie „nach der Schwangerschaft“ arbeiten gehen. Wobei sie doch nicht gleich loslegen kann zu arbeiten.
Ich weiß ja nicht welche Vorstellungen ihr habt, indem einige behaupten/schreiben oder sogar bevorzugen das man danach arbeiten sollte, wegen irgendwelche schwachsinnige Darlegung. Ein Kind braucht seine Mutter ( oder den Vater. Je nachdem wir man das organisieren möchte) und das bis zum 3-4 Lebensjahr. Wozu setzt man den Kinder auf die Welt, wenn man sie eh nur abschiebt und jemand fremdes die Verantwortung dafür trägt, was ihr erzeugt habt. Das einige mit ausgereiften Hirn einen solchen Schwachsinn von sich geben, ist erschütternd, zumal die meisten (nach Aussage) eigene Kinder haben. Des weiteren, ich weiß ja nicht welche Frauen sich hinter dem Bildschirm verbergen, aber finanziell abhängig zu sein kann doch wirklich nicht glücklich machen auf Dauer. Jeder Mensch braucht Erfolge in seinem Leben um sich auch zu entwickeln etc. Und wenn man sowieso alles kriegt, wird doch das Leben langweilig und viel zu einfach. Doch wahrscheinlich sind einige hier bequem etc.
Was den Männer angeht, ich glaube einige haben überhaupt nicht die Ahnung, was ein Kind heißt und welche Verantwortung man trägt. Manche Menschen sollten wirklich keine Kinder zeugen, weil sie selbst noch Kinder sind und einem Kind nicht das geben können was ein Kind braucht. Und dazu gehört nicht nur Liebe, Aufmerksamkeit, finanzielle Sicherheit, gute Erziehung, sondern noch ganz viel mehr. Was leider Gottes die meisten erst gar nicht bedenken, sondern sie alleine nach ihren Bedürfnisse gehen, ein Kind zu gebären. Was aber nicht mehr ist, als purer Egoismus.
 
G

Gast

  • #35
@FS

Ganz einfach: die Männer haben nach der gescheiterten ersten Ehe (~70% von der Frau eingereicht) einfach kein Geld mehr. [Mod.= Angriffe entfernt]

In meinem Profil hatte ich das zwar seinerzeit nicht geschrieben, aber eigentlich ist es doch mehr als fair sofort für Klarheit zu sorgen.
So weiß jede Frau die eben genau (wieder) einen Versorger sucht, dass man(n) dafür nicht (wieder) zur Verfügung steht.

Wo also liegt das Problem?
Einfach nur Dampf ablassen?

(m44)
 
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Gast

  • #36
Ich habe das auch schon gelesen.
Oder die Männer sagen beim ersten Date direkt um Klarheit zu schaffen , ich bin nicht der Versorger.
Sorry, aber ich fühle mich durch diese Bemerkung gekränkt. Ja, ich habe Kinder , Aber wir leben schon eine lange Zeit und haben dann auch niemanden gebraucht. Diese Bemerkung kann Mann sich sparen und spricht für mich nur von einer gehörigen Portion Frust.Ich will auch keinen Versorger , ich möchte einen Mann der fröhlich durch das Leben geht und sieht, dass ich als nur Hausfrau, mit drei Kindern, Leistung bringe. Ich brauche keinen Mann der mich und meine Kinder versorgt, ich möchte einen Mann der mit mir lebt und auch, wenn möglich für meine Kinder da ist. Nicht finanziell sondern als Mann. Jammerlappen sind da nicht erwünscht. Finanziell bin ich bestens gestellt und ich muß befürchten, dass sich ein Mann von mir aushalten lassen möchte. Ich schreibe nicht in mein Profil Männer die gefrustet sind , sind unerwünscht, die filtern sich schnell durch solche Bemerkungen selber raus.:)
 
G

Gast

  • #37
@23: Hier FS: hat denn die Posterin schon einmal versucht, mit Ende 40 nach MEHREREN (mindestens 3-4) Kindern im Abstand von durchschnittlich je 3 Jahren einen Job zu bekommen, mit dessen Hilfe sie ihren gewohnten Lebensstandard hätte halbwegs halten können und zudem hätte ihre Talente einsetzen können? Eher wohl nicht
 
  • #38
@#36

Man hat sich den gegebenen Umständen anzupassen, oder man geht irgendwann mit unrealistischen Vorstellungen unter.

Der gewohnte Lebensstandard? Was ist denn wenn der Mann arbeitslos wird und diesen gewohnten Standard nicht mehr bieten kann, wird der gleich entsorgt?
Wie wäre es mit einem passende Lebensstandard? Aldi, kein Zweitwagen, keine 3mal Urlaub im Jahr. Andere schaffen das auch.
 
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Gast

  • #39
@#30: liebe Frederika, ich glaube nicht, dass es hier darum geht, sich als Frau von einem Mann vollversorgen zu lassen, weil man eben nach einigen Kindern und 45+ keinen adäquaten Job mehr findet.

1. geht es eher darum, ob ein Mann es akzeptieren kann, dass eine Frau sich durch die Kindererziehung und Haushaltsführung - wenn sie dies entsprechend gestaltet hat - ebenso qualifiziert und weiter gebildet hat (oft weit mehr als in so manchem bezahlten Job, da Flexibilität und Vielseitigkeit gefragt sind), und er damit eben in Kauf nimmt, dass sie weit weniger Einkommen erzielt als er selbst, dennoch aber tätig ist, und sei es ehrenamtlich. Es gibt viele gesellschaftliche Aufgaben, für die keine finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, die aber dennoch sehr wichtig sind.

2. stellt sich die Frage, ob es Sinn und Zweck einer Beziehung ist, sich nur die Rosinen beim anderen herauszusuchen und sie somit weitgehend als Spaß bringend aufzufassen - sozusagen wie ein Konsumgut.

@30: es gibt durchaus Frauen, die mit 50 das Gros der 40-jährigen äußerlich in die Tasche stecken. Man kann doch nicht pauschalisieren, dass sich ein attraktiver Mann etwas Jüngeres sucht. Das kommt doch auf den Einzelfall an. Wenn er natürlich im Netz nach vorrangig Altersangaben, Kinderzahl und Beruf sucht, wird er kaum in die Verlegenheit kommen, eine Gleichaltrige kennen und lieben zu lernen.
 
G

Gast

  • #40
@36: ich habe mein Leben lang gearbeitet, mein Kind bekommen und weiter gearbeitet. Damit ist meine Lebensgeschichte, die hier relevant sein dürfte, erzählt. Also was soll das? Wer zu faul ist und immer wohlgenährt am fremdgedeckten Tisch sitzt, muss nicht mit Steinen auf diejenigen werfen, die Kind, Job, Haushalt und xyz unter einen Hut bekommen. Auch mit Ende 40 kann man arbeiten, wenn man nur will. Klar, es dürfte nicht der Traumjob sein - aber wählerisch sollte man dann auch nicht mehr sein, wenn man vorher wenig willig war, überhaupt zu arbeiten. Das, was du da anführst ist ein Argument, das bei mir nicht zählt. Wer will, bekommt Arbeit. Doch manchmal muss man sich die Finger schmutzig machen - glaube kaum, dass meine Putzfrau den Job nur macht, weil sie ihn liebt. Aber sie macht in ordentlich und es ist gut, dass es sie gibt. Und sie verdient so ihr Geld. Eine Bekannte hat drei Kinder und einen Job im Kindergarten - auch nicht ihr ureigenster Job, aber sie verdient Geld. Denk mal darüber nach und komme von deinem hohen Ross herunter. Diesen von dir gewünschten Lebensstandard muss man sich eben hart erarbeiten oder aber Abstriche akzeptieren. Deshalb die Männer zu Rate zu ziehen ist vordergründig natürlich die einfachste Art, weiterhin faul zu bleiben und anderen die Schuld an der Misere zu geben. Diese geldgeile, egoistische Art von genau diesen Frauen versaut die Männer - kein Wunder, dass viele Männer dann genau so reagieren.
 
G

Gast

  • #41
Liebe Fragestellerin, ich verstehe den Hinweis auf "keine Vollversorgermentalität" als "getrennte Kasse". Aus meiner Sicht ist es für alle Beteiligten ein sehr wertvoller und aussagekräftiger Hinweis.

w/48
 
G

Gast

  • #42
@'37: ohne festen Job und mit mehreren Kindern und. Enkeln kann frau sich sowieso weder 1 Auto, noch 1 Reise, noch kulturelle Veranstaltungen oder Restaurants leisten. Was sind das für unrealistische Vorstellungen?
 
G

Gast

  • #43
Liebe FS,
so schwer ist das doch gar nicht.

Ich (m, 41), habe keine Lust, dafür finanziell zu bluten, weil meine Partnerin die Kinder eines anderen Mannes erzogen hat bzw. noch erzieht. Ich denke, meine Partnerin muß mir dafür dankbar sein, dass ich mich um die Kinder eines anderen Mannes kümmere und mich mit diesen mitunter auch herumärgern muss. Soll ich für dieses zweifelhafte Vergnügen nun auch noch zahlen? Nenn mir einen einzigen vernünftigen Grund.

Sorry, es sind nicht meine Kinder. Und ich bin auch nicht für die gescheiterte Lebensplanung meiner Partnerin verantwortlich. Dann hätte sie sich eben nicht scheiden lassen oder sich einen treuen Vater ihrer Kinder suchen sollen.

Ich hätte im übrigen keine Probleme damit, eine Frau finanziell zu unterstützen (bzw. "auszuhalten"), die sich um gemeinsame Kinder kümmert. Dann stünde ich auch in der finanziellen Verantwortung. Die alleinerziehenden Mütter werden sich aber damit abfinden müssen, dass der neue Partner nicht für finanzielle Folgen haftet, die nicht mit ihm zusammenhängen. Und genau das ist hier gemeint.
 
G

Gast

  • #44
@42

Vollkommen nachvollziehbar, aber:
Auf diese Art und Weise rechtfertigst und unterstützt Du die Abzockmentalität dieser Frauen.

Das würde ich nun wiederum keinem abgelegtem Mann und Vater antun wollen. Von daher unterstütze ich Deinen Satz:"Dann hätte sie sich eben nicht scheiden lassen ... sollen". Unvollständig nur deswegen zitiert, weil es ja nun meistens die Frauen sind die fremd-poppen.

(m44)
 
  • #45
Vielleicht sollte man in einem solchen Fall einfach mal nachfragen.
Ok, er ist kein Vollversorger, wäre er eventell zu einer Teilversorgung bereit? Wenn ja, welche Bereiche würden von ihm abgedeckt werden? ;-)
Ich empfinde einen solchen Vermerk einfach als quatschig, und hatte in meinem Profil nicht vermerkt, daß ich weder bereit bin für die Wäsche oder für das leibliche Wohl meines Partners Verantwortung zu übernehmen. Ich mach das einfach nicht und damit ist alles geklärt.
 
G

Gast

  • #46
Ich habe das in einem anderen Thread schon mal geschrieben: Lebensentwürfe sind eben nachhaltig. Und grundlegende Entscheidungen lassen sich in aller Regel nicht mehr revidieren. D.h. alle, Männer wie Frauen, müssen ab einem bestimmten Lebensalter jemanden suchen, der zumindest in den zentralen Gundstrukturen mit dem eigenen Entwurf übereinstimmt. Das mit dem Finden kann dauern.

Die doch etwas lächerlichen Hinweise, dass "keine Vollversorgermenatalität" erwünscht ist, disqualifizieren allerdings die Verfasser auch als sehr einfallslos und unfähig, das auf anderem Niveau zum Ausdruck zu bringen.
 
G

Gast

  • #47
@#42, hier FS: du machst es dir erstaunlich einfach: hast du in deinem Leben denn überhaupt schon mal eine Frau wirklich geliebt? Wenn ja, müsstest DU dankbar dafür gewesen sein, eine solche zu dir gehörende Partnerin gefunden zu haben, was dann natürlich auch bedeutet, mit allem, was sie bis dahin gelebt hat, mit allen Stärken und Schwächen, mit Karriere oder Hartz 4, mit oder ohne Kindern, ledig oder geschieden. Hätte sie sich nicht scheiden lassen, wäre sie auch nicht deine Partnerin geworden. Oder lieber auf die große Liebe verzichten und dafür gelegentliche Sexkontakte in Anspruch nehmen?
 
G

Gast

  • #48
hmm, schon komisch. Ich 41, getrennt, Kinder versorgt, Mann bedient, arbeite, ja, schon länger. Verdiene aber nur ein zehntel von ihm. Aber nicht das Thema.
Ich habe jetzt ab und an einen Mann.
Bin oft erstaunt, wie gut die Wohnungen aussehen (mein Mann rührte nie einen Handschlag im oder am Haus. Nix, nada.
Die alleinlebenden Herren können es. Sehr gut sogar.
ABER, was muss ich erleben?
Sie warten nur drauf, wieder "versorgt" zu werden.
Morgens aufstehen in seiner Wohnung.
ER: ich gehe duschen, DU kannst ja schon mal das Frühstück machen.
aha. Später. Abwasch. oh, muss meinen Freund anrufen, fang doch schon mal an.
Beim nächsten Mal: er legt seine Socken zusammen, dabei ein Kommentar"scheiße, wenn keine Frau im Haus ist".
Das war für mich das Zeichen "weg". auf nimmer wiedersehen.
weil ICH will nämlich auch keine "Versorger-Ehe" mehr...
 
G

Gast

  • #49
#47 trifft es perfekt. Viele von diesem: "Ich bin kein Vollversorger"-Typen wollen sich selber versorgen lassen. Aber da geht es um Dienstleistungen, nicht um Geld, das ist ja was gaaaaanz anderes.
 
G

Gast

  • #50
@47 - muss dir Recht geben - ich wollte nach 20 Jahren Partnerschaft und Ehe auch nicht mehr den Haushalt und die Wäsche für einen Mann erledigen. Daher kam für mich eine Partnerschaft mit getrennten Wohnungen gerade Recht.
 
  • #51
@#47: Wenn das wirklich so war, dann hat der Mann ein Riesenglück gehabt. Wie kann man bloß dermaßen lieblos sein? Wenn in der frühen Anfangsphase etwas nicht passt, dann spricht man kurz darüber und löst das Problem -- wer wirklich verliebt ist, der lässt sich doch nicht von solchen Kleinigkeiten gleich verscheuchen. Man muss sich einfach zusammenraufen, Kompromisse finden, Gewohnheiten auch mal ändern und natürlich auch dem Mann klar machen, dass man eine 1:1-Aufteilung wünscht und jeder dabei immer noch Zeit und Mühe spart, weil zu zweit einfach vieles sich fast halbiert.

Aber weglaufen? Entweder die Story ist erfunden, oder Du bist überhaupt nicht einmal ansatzweise beziehungsfähig.

Zusammenraufen, Kompromisse finden, Verliebtheit und Liebe genießen. Das geht immer Hand in Hand.
 
  • #52
Das Thema dieses Threads ist doch, dass manche Männer klar sagen, dass sie keine Partnerin suchen, die versorgt werden möchte -- sondern im Gegenteil eine Beziehung mit beiderseitiger finanzieller Unabhängigkeit wollen.

Was in aller Welt gibt es über diesen fairen und natürlichen Ansatz zu meckern und zu lästern? Gar nichts!

Denn das sollte doch selbstverständlich sein. Wenn zwei Erwachsene im Alter über 45 zusammenkommen, dann kann und muss man selbstverständlich davon ausgehen, dass beide finanzielle unabhängig sind und eine Partnerschaft aus emotionalen Gründen suchen, nicht aus finanziellen.

Eine Frau, die meint, aufgrund ihre Vorlebens mit einem anderen Mann, jetzt von nachfolger auch versorgt werden zu müssen, hat einfach eine gehörige Macke und Abgebrühtheit. Wer sollte das wollen und warum? Bei allen anderen Themen ist doch auch von Unabhängigkeit, Augenhöhe und Vermeidung von Unterordnung die Rede.

Ich habe exakt Null Verständnis für abgebrühte, gierige Frauen, die sich einen Mann suchen, um sich von ihm aushalten zu lassen. Widerlich und verachtenswürdig!
 
G

Gast

  • #53
@50: wer lange diese Art Ehe und Beziehung gelebt hat, reagiert sehr sensibel auf genau diese Untertöne, wie 47 sie beschreibt. Und das hat dann irgendwann wenig mit Kompromiss zu tun, insbesondere wenn MANN dies eben nicht einsehen will. Ich kenne das, habe es bei meinem jetzigen Partner auch angesprochen, doch manchmal kommt nach wie vor der Seitenhieb, auch, weil er es von seiner Ex so gewohnt war. Aber, diese hat er auch kpl. finanziert, bis hin, dass sie ihn abgezockt hat. Ich finanziere mich selbst. Genau deshalb habe ich schon keinerlei Interesse, ihm nun die Drecksarbeit zu machen. Dies soll er in Zeiten, wenn ich nicht da bin, mal schön selbst machen. Gilt auch für Waschen, Putzen und Bügeln, würde ER für mich ja auch nicht übernehmen. Helfen ja, wenn man gemeinsam das WE in einer Whg. verbringt, aber bitte gültig für jeden in beiden Haushalten. Das ist dann Augenhöhe für beide und man kann gemeinsam Liebe und Zuneigung sowie die schönen Dinge des Lebens genießen. w/42
 
G

Gast

  • #54
Hier FS:
1. Ich finde dieses argwöhnische Abmessen von Rechten und Pflichten zwischen Partnern abscheulich, zudem die Unterstellungen, eine Frau wollte sich finanziell aushalten lassen, wenn sie nicht die gleiche Karriere gemacht hat wie der Mann mit den gleichen finanziellen Möglichkeiten. Sie braucht nur ein paar Jahre wegen Kindern aus dem Beruf ausscheiden und schon ist sie im Hintertreffen, auch was Rente und Vermögensbildung angeht. Und Kinder zu gebähren und zu erziehen ist oft schwieriger und Kräfte raubender als so mancher Beruf. Wenn die Kinder erwachsen sind, gehen die Pflichten mit den Enkeln und pflegebedürftigen Eltern weiter. Wo bleibt da der Ausgleich?

2. Gibt es überhaupt noch einen Unterschied zwischen unverbindlicher Freundschaft und Lebenspartnerschaft bzw. Ehe?

3. Würden sich Einstellung und Verhalten vieler Männer ändern, wenn Sex an die Ehe gekoppelt wäre?
 
  • #55
@#53:

zu 1: Nein, liebe Fragestellerin, ich finde nicht, dass da ein "argwöhnisches Abmessen von Rechten und Pflichten" stattfindet. Zwei reife, erwachsene Menschen verlieben sich, beabsichtigen aber nicht, eine Familie zu gründen, sondern einfach als Paar zusammen zu sein, dann gilt in aller erster Linie doch mal, dass jeder sich selbst versorgt, man sich durchaus gegenseitig hilft und man Spaß zusammen hat. Eine Partnerschaft als Lebensgemeinschaft setzt nur dann eine Wirtschaftsgemeinschaft voraus, wenn man ein Familie gründen oder andere Großprojekte wie Hausbau zusammen aufbauen möchte und demzufolge finanzieren muss. Falls das nicht der Fall ist, ist jeder Erwachsene für sich selbst verantwortlich.

Was ich aber an Deiner Argumentation besonders unschön finde, ist, dass Du einfach nicht auf das nun mannigfach vorgebrachte Argument eingehst, warum der NEUE Mann Dich aushalten sollte, nur weil Du mit dem VORIGEN Mann Familienarbeit geleistet hast. Du kannst doch wohl beim besten Willen nicht aus der vorigen Beziehung Ansprüche an die neue Beziehung ableiten? Also das will mir einfach nicht in den Kopf. Niemand bestreitet den Wert und die Arbeit einer Familie, aber das muss doch wohl in ebendieser Familie aufgerechnet werden. Was geht das den nächsten Mann an?

zu 2: Ja, natürlich gibt es da Unterschiede, zum Beispiel eben die Verbindlichkeit. ;-) Aber Lebenspartnerschaft ist eben nicht gleich Lebenspartnerschaft. Eine Wirtschaftgemeinschaft ist nur dann notwendig, wünschenswert und vernünftig, wenn die gemeinsamen Lebensziele entsprechend gestaltet sind, z.B. Hausbau oder Familiengründung (Kinder). Einfach nur echte Liebe, Zweisamkeit, Vergnügen, das Leben miteinander teilen kann man auch ohne Wirtschaftsgemkeinschaft, Abhängigkeit und Aushalten.

Bitte beachte vorallem das Argument, dass jeder Mensch die freie Wahl hat. Wenn Familiengründung und Hausbau schon lange hinter einem liegen, dann wird diese freie Wahl, also der persönliche Wunsch, eher auf Zweisamkeit, Vergnügen, Unkompliziertheit, Unabhängigkeit gerichtet sein als auf Wirtschaftsgemeinschaft, die absolut einseitig dem einen wirtschaftliche Vorteile und dem anderen nur Nachteile mit sich bringt. Wo wäre da die Ausgewogenheit des Deals? Bei Familiengründung ist der Deal doch für beide günstig: Kinder, Erziehung, Hausarbeit gegen Vollversorgung. Das ist fair, das ist konstruktiv und wünschenswert für alle Beteiligten. Aber das gilt doch wohl nicht, wenn man gar keine Kinder zusammen bekommen will! Wenn man einfach nur Zweisamkeit genießen will, dann bringt jeder gleichwertig sich und seine Liebe ein, aber es muss doch keine Wirtschaftsgemeinschaft gebildet werden, um das zu erreichen!

zu 3: Das würde doch quasi zu käuflichem Sex führen -- welch eine absurde Vorstellung. Die Freiheit anderer einschränken, um selbst versorgt zu werden? Sorry, aber das ist eine abstoßende Idee. Verbieten, einschränken, regulieren -- Ohnmacht statt freier Wille. Und nun überleg Dir mal, ob die Frauen, um die es hier geht, dann überhaupt Angebote bekämen? Wenn der Mann schon dermaßen für Sex bluten muss, dann wird er auch auf Qualität bestehen (Alter, Schönheit, Frische, Praktiken, ...). Nein, die Idee ist dermaßen bizarr und unmoralisch, man kann wirklich nur den Kopf schütteln.
 
G

Gast

  • #56
#53 Mit Mann A kriegst du die Kinder und schuftest und Mann B soll dafür blechen? Seltsame Idee!

Was willst du eigentlich die ganze Zeit zuhause machen wenn keine Kinder zu versorgen sind? Was bietest du dem Mann dafür? Alles nicht durchdacht.

M35
 
  • #57
@#55: Richtig, das sind zwei der drei Kernfragen hier.

A) Warum soll Mann B für Dein Leben mit Mann A zahlen?
B) Was machst Du als Frau alleine zuhause, wenn Mann B für Euch arbeitet?
C) Was bietest Du generell dem Mann dafür? Was lässt den Deal gerecht und attraktiv werden?
 
G

Gast

  • #58
Hier FS: es geht überhaupt nicht um einen Deal, sondern um Liebe. Ich verweise auf das von mir unter #46 Gesagte. Und übrigens: eine Frau soll nicht zu Hause herumsitzen, dieser Gedanke ist abstrus. Selbstverständlich soll sie tätig sein. Ein Mann, der dann aber abwägt, ob die Frau es wert ist, dass er heute die Kinokarten auf seine Kappe besorgt, und nachrechnet, wann die Frau die letzten besorgt hat und ob ihr Kontostand in etwa dem seinen entspricht, wäre für mich eine Lusche und soll bitte schön Single bleiben. Weiterhin: er profitiert ganz einfach von der Persönlichkeit der Frau und dem, was sie bisher gelebt und wie sie sich aufgrund dessen entwickelt hat, auch wenn die Kinder keine gemeinsamen sind. Es gibt viele Patchwork-Familien, in denen noch Kinder im Hause sind, und wenn sie dann flügge werden, kommen die Enkel und/oder die Eltern brauchen Pflege. Soll das alles delegiert werden? Wenn ja, an wen?
 
  • #59
#54-#56

irgendwie erinnere ich mich noch an Beiträge in denen leibliche Väter geschrieben haben, daß "der Neue" jetzt das Vergnügen an Exfrau und Kindern hat und deshalb die Familie auch finanzieren soll.

Warum soll Mann A für ihr Leben mit Mann B bezahlen?
 
  • #60
@#57: Liebe hin oder her, es geht immer um Gerechtigkeit, Fairness und Balance. Wenn Du das nicht sehen willst, dann haben wir doch schon die erste Antwort auf Deine Frage gefunden. Partnerschaft setzt zwar Liebe voraus, aber nicht jede Liebe führt zu einer erfüllenden Partnerschaft (ganz im Gegenteil, wie wir alle wissen). Deinen falschen Umkehrschluss musst Du wirklich mal verarbeiten und durchdenken.

Der Mann soll nicht nachrechnen, wann er sie das letzte Mal ausgehalten hat -- aber offensichtlich tust Du das als Frau ganz bewusst und zwar mit dem Ziel, dass er öfter zahlt als Du. Wer ist das jetzt die Lusche? Für mich klingt Dein Satz einfach nach Gier und Aushaltenlassen!

Dass ein Mann von fremden Kindern profitiert, ist nicht nur faktisch selten, sondern vorallem ziemlich naiv von Dir gedacht.

Im übrigen finde ich es ziemlich unverschämt, so zu tun, als ob eine Mutter mit gescheiterter Partnerschaft in irgendeiner Art mehr Persönlichkeit hätte als eine Frau, die keine gescheiterte Familiengründung hinter sich hat. Bei solchen abstrusen Behauptungen reicht's wirklich.