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Gast

  • #61
Vegan ist aber auch ethisch gesehen die richtige Entscheidung.

Genau das ist es, was mich an Veganerinnen abschreckt. Die eingebildete moralische Überlegenheit. Was selbstverständlich mit Missionieren verbunden ist - denn wer von einer Ideologie restlos überzeugt ist, sieht es schließlich als Akt der Barmherzigkeit an, die Menschheit gleich mit zu erlösen. Wäre ja ganz schön egoistisch, die Wahrheit für sich zu behalten. Danke für das Statement. :)
 
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Gast

  • #62
Natürlich gehört es da hin. Wer mir so einen zentralen Aspekt am Anfang verschweigt, hätte später ganz schlechte Karten. ... Einfach Dinge, die das Zusammenleben elementar beeinflussen.

Wieso sollte es das Zusammenleben elementar beeinflussen? Wenn ich den anderen essen lasse, was er will und keinerlei Bedarf habe, über Essen zu diskutieren, sehe ich den Grund nicht, daraus eine große Sache zu machen.
Diese Art Ernährung ist eine Vorliebe für bestimmte Lebensmittel aus bestimmten ethischen Gründen. Niemand muss sich dessen schämen, es ist keine Krankheit und wenn die FS die Männer nicht gleich sortiert nach Fleischesser oder nicht, scheint es ihr ja nichts auszumachen, wenn jemand Fleisch isst. Warum sollte dem dann was ausmachen, wenn jemand Hirsedinger isst oder viel Gemüse?

Man sollte langsam mal aufhören mit dieser Intoleranz und alle Menschen in einen Topf werfen, die was anders machen.

Da wäre es eher angebracht zu sagen, ob man schon mal einen Partner betrogen hat oder dauernd ins Bordell geht und damit möglicherweise eine seltsame Einstellung zu Frauen hat. Das beeinträchtigt viel mehr das Leben, wenn sowas am Ende rauskommt.
 
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Gast

  • #63
Vegan und fettarm hält die Blutbahnen frei und schützt vor diversen Erkrankungen. Sogar Diabetes lässt sich damit rückgängig machen. Schaut mal nach Dr. Neal Barnard etwa.
Vegan ist aber auch ethisch gesehen die richtige Entscheidung.

w33

Genau wegen solcher Worte vermeiden manche Personen eine Diskussion und noch mehr eine Partnerschaft mit Veganern oder auch Vegetariern.
Soll man sich ewig streiten und diese Worte ständig anhören? Das ist viel zu anstrengend und keine Basis. Jeder soll essen dürfen was ihm schmeckt und gut tut. Mir tut zwischendurch ein Filetsteak gut.
 
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Gast

  • #64
Veganern finde ich toll, bin selbst Veganerin! :) Es gibt immer mehr Veganern und VeganerInnen, also immer mehr Partnerauswahl. Und damit weniger Tierleid, mehr Gesundheid, weniger Armut, bessere Ökologie usw. Multi-Freunde also.

Bei Webseiten wie www.animalequality.de, www.vebu.de und www.albert-schweitzer-stiftung.de kann jeder lesen warum ich Veganerin bin (dann brauch ich hier kein 10 Seiten zu erzahlen ;-) ).

Nur kurz dann: ein Grund das ich vegan bin, neben Tierrechten, ist das es gesund ist um vegan zu leben. Mein Allergie ist jetzt weg, und ich habe mehr Klarheit und fuhle mich superfit. Ich esse meistens rohvegan, darüber gibt es interessante Bücher auch in mein eigene Sprache: Englisch.

Ich kenne viele vegane Leute und fast Alle sind sehr sensibele, intelligente, witzige Menschen. Was hier so negativ beschrieben wird kenne ich nicht.

Offenheit, Interesse und Respekt gegenüber anders lebende Leute, ob Vegan, ob Öko, Fructarier, Pescetarier, usw ist sehr wichtig. Es muss von beide Seiten kommen.

w 38
 
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Gast

  • #65
Vegan und fettarm hält die Blutbahnen frei und schützt vor diversen Erkrankungen. Sogar Diabetes lässt sich damit rückgängig machen. Schaut mal nach Dr. Neal Barnard etwa.
Vegan ist aber auch ethisch gesehen die richtige Entscheidung.

w33

Schöner könnte man es nicht auf den Punkt bringen, was mich an Veganern stört, der Anspruch auf die alleinseligmachende Wahrheit. Posts wie dieser machen toleranten Veganern das Leben schwer. Ein Leben ohne Fleisch ist möglich ein Leben ohne Tofu aber auch.
 
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Gast

  • #66
Wieso sollte es das Zusammenleben elementar beeinflussen? Wenn ich den anderen essen lasse, was er will und keinerlei Bedarf habe, über Essen zu diskutieren

... bist du eine rühmliche Ausnahme. Auch dann ist ein Zusammenleben nicht einfach (man kann z.B. selten gemeinsam kochen und essen), aber nicht unmöglich.

Ich habe leider mit Veganerinnen andere Erfahrungen gemacht. All die Aussagen hier von Leuten, die offenbar ähnliche Erfahrungen gemacht haben, können ja nicht alle Zufälle, Unterstellungen und Vorurteile sein. Die meisten Veganerinnen, die ich getroffen habe, kannten leider kaum andere Gesprächsthemen und wollten immer gleich jeden von der "offensichtlichen Wahrheit" überzeugen.

Eine Kollegin hat immer demonstrativ Würgereiz gekriegt, wenn sich jemand am anderen Ende des Ganges eine Scheibe Leberkäse in die Mikrowelle geschoben hat, und wollte das per Betriebsrat verbieten lassen. Gottseidank hat sie gekündigt. Wer so kompromisslos eingestellt ist, wird auch nur mit Seinesgleichen glücklich, und dann gehört es auch sogar schon *vor* dem ersten Date zum Thema gemacht.
 
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Gast

  • #67
Veganern finde ich toll, bin selbst Veganerin! :) Es gibt immer mehr Veganern und VeganerInnen, also immer mehr Partnerauswahl. Und damit weniger Tierleid, mehr Gesundheid, weniger Armut, bessere Ökologie usw. Multi-Freunde also.

Das ist doch schön, wenn es immer mehr Auswahl an Veganern und Veganerinnen gibt. Für mich ist genau dieses "Gutmenschentum" der Grund dafür, dass ich um Veganerinnen als Partnerin eher einen großen Bogen mache.

m48
 
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Gast

  • #68
Veganern finde ich toll, bin selbst Veganerin! :) Es gibt immer mehr Veganern und VeganerInnen, also immer mehr Partnerauswahl. Und damit weniger Tierleid, mehr Gesundheid, weniger Armut, bessere Ökologie usw. Multi-Freunde also.

Bei Webseiten wie www.animalequality.de, www.vebu.de und www.albert-schweitzer-stiftung.de kann jeder lesen warum ich Veganerin bin (dann brauch ich hier kein 10 Seiten zu erzahlen ;-) ).

Nur kurz dann: ein Grund das ich vegan bin, neben Tierrechten, ist das es gesund ist um vegan zu leben. Mein Allergie ist jetzt weg, und ich habe mehr Klarheit und fuhle mich superfit. Ich esse meistens rohvegan, darüber gibt es interessante Bücher auch in mein eigene Sprache: Englisch.

Ich kenne viele vegane Leute und fast Alle sind sehr sensibele, intelligente, witzige Menschen. Was hier so negativ beschrieben wird kenne ich nicht.

Offenheit, Interesse und Respekt gegenüber anders lebende Leute, ob Vegan, ob Öko, Fructarier, Pescetarier, usw ist sehr wichtig. Es muss von beide Seiten kommen.

w 38

Nimm doch bitte mal deine Scheuklappen ab. Genau das, was du hier machst, ist es, was nervt. DU bist es doch, die belehrt (inkl.www), die zwar Respekt fordert, aber nicht selbst aufbringt.
Es ist DEINE Meinung, aber du hast die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen. Es gibt massenhaft andere Quellen (nein, ich zähle sie nicht auf), die aussagen, dass eine Mischkost die gesündeste Ernährung ist und dass vegane Ernährung auf Dauer problematisch ist. Ich weiß aber, dass es sinnlos ist, gegen eine Wand zu reden.
Kein Mischköstler hat ein Problem damit, wenn Freunde kein Fleisch essen. Aber ich kenne nur sehr wenige Vegetarier und noch wenige Veganer, die es akzeptieren, wenn jemand am Tisch Fleich isst. Meist zicken sie rum und halten es nicht aus, dass es nach Gebratenem riecht. Oder es dauert nicht lange, dann kommt eine Belehrung oder zumindest Äußerungen wie "es ist viel gesünder.......", oder noch schlimmer "seit ich nur noch vegan esse, geht es mir viel besser...". Das Tierleid hat andere Gründe, da geht es um Tierhaltung, nicht um das Schlachten und Essen von Tieren.
Ich war in Ländern, in denen veganes Leben unmöglich wäre, weil es nicht ökologisch vertretbar wäre, dort vegan zu leben. In diesen Ländern werden Zebras und Springböcke von Löwen zerfleischt. Diese Zebras sind sicher froh, dass sie nicht von einem Menschen geschlachtet werden, oder?

Ich esse sehr viel vegetarisch, und ich koche selbst hin und wieder vegan. Weil ich einfach neugierig bin auf neue Geschmacksrichtungen und daher auch Tofu, Tempeh und Seitan nicht scheue. Aber ich esse auch mal ein schönes Stück Fleisch mit Genuss, und ein Steak darf ruhig auch schön blutig sein. Ein Veganer hätte damit ein Problem.
 
  • #69
Es zeigt sich in allen längeren Partnerschaften, dass die Paare sich essenstechnisch einander anpassen. Meistens die Frau dem Männergeschmack. Welche Wahl hätte sie auch sonst? Sonst muss sie doppelt kochen jeden Tag.

MUSS sie das? Wäre mir neu. Ich habe jahrelang vegetarisch gekocht, weil ich Fleisch nicht anfassen mochte. Mein Mann war nicht übermäßig begeistert, aber - oh, Wunder! - mehr ist nicht passiert. Eigentlich war es so, dass ER keine Wahl hatte. Solange er selbst nicht kochen wollte.

Ansonsten ... mit einem veganen Partner hätte ich das Problem, dass ich selbst zumindest nicht rein vegan leben möchte. Von daher sehe ich schon Schwierigkeiten bei der Partnerfindung. Auch jenseits von Ängsten vor ständiger Missionierung.
 
G

Gast

  • #70
Die Ernährung zu zweit ist total einfach, wenn man will:

Brot mit Margarine und veganem Belag oder Marmelade ODER Butter, Wurst, Käse

Pommes mit veganem Bratling ODER irgendeinem Fleischprodukt (Wurst, Steak) oder vegetarischen Schnitzeln (die auch mein fleischessender Freund total gern mochte)

Kartoffelsalat mit Öl, Essig, Zwiebeln, wahlweise ergänzbar mit Mayonnaise für den Fleischesser oder Vegetarier

Sämtliche Salate aus Gemüse, wahlweise mit Feta, Eiern, Fisch, ...

Spaghetti mit verschiedenen Soßen je nach Wunsch

Wenn man kochen kann, kann man zusammen kochen und z.B. Gerichte mit Hackfleisch für den Veganer einfach ohne das Hackfleisch zubereiten oder Sojazeug nehmen

usw.

Es gibt jede Menge Gerichte, die man auch zusammen zubereiten kann, wenn man nicht betonköpfig rangeht. Und ja, ich finde eine eigene Pfanne besser und seh da null Problem drin. Mein Exfreund mochte gern Leber und das in ner Pfanne zuzubereiten, in der man auch Kaiserschmarrn macht oder eben die veganen Dingsis, ist auch für manche Fleischesser nicht das Wahre.

Wer will, findet einen Weg. Wer seine Vorurteile mag, der nicht. Wenn sich jemand vor Fleisch ekelt, ist das noch was anderes. Da sollte man es wirklich vorher sagen, dass man nur mindestens einen Vegetarier als Partner akzeptieren kann. Aber dann entscheidet der Veganer, ob der andere in Frage kommt. Die FS klingt mir eher so, als hätte sie Angst, nicht akzeptiert zu werden. Darüber sollte man sich aber keine Gedanken machen.
 
G

Gast

  • #71
Veganern finde ich toll, bin selbst Veganerin! :)....
Ich kenne viele vegane Leute und fast Alle sind sehr sensibele, intelligente, witzige Menschen. Was hier so negativ beschrieben wird kenne ich nicht. w 38

Hmmmm passt zu so ziemlich keinem Post von Nich-Veganern, die mit Veganern Erfahrungen gesammelt haben. Das muss eine Art Von Sensibilität, Intelligenz und Humor sein, die Nicht-Veganern nicht zugänglich ist.

Alle Veganer die ich kennengelernt habe waren dogmatisch, engstirnig, unangenehm belehrend, intolerant, das Gegenteil von geistig offen für andere Ansichten und Wissensquellen und vollständig humorlos und absolut unstylisch. Ausser für ihren Veganismus oder wie das Tier heißt hatten sie weder Zeit noch Interesse für irgendwelche Aktivitäten, mussten ja aufwendig kochen, einkaufen, Rezepte studieren und Webseiten lesen.
Und nicht alle waren schlank, weil großzügigen verwendete Sesam- und Mandelpaste und ähnliches Zeug haben Kalorien satt.
W
 
G

Gast

  • #72
@Gast 63 , W38


Ich bin jetzt 50 Jahre alt und hatte auch Allergien wie Du...

Meine sind auch weg ohne das ich mich von diesem widerlich schmeckenden Veganzeugs ernähren musste.

Auch sonst fühle ich mich Topfit ohne Vegan zu sein.

.Ich esse und ich liebe Fleisch..lecker!

m50
 
G

Gast

  • #73
Die Ernährung zu zweit ist total einfach, wenn man will:

Brot mit Margarine und veganem Belag oder Marmelade ODER Butter, Wurst, Käse

Pommes mit veganem Bratling ODER irgendeinem Fleischprodukt (Wurst, Steak) oder vegetarischen Schnitzeln (die auch mein fleischessender Freund total gern mochte)

Kartoffelsalat mit Öl, Essig, Zwiebeln, wahlweise ergänzbar mit Mayonnaise für den Fleischesser oder Vegetarier

Sämtliche Salate aus Gemüse, wahlweise mit Feta, Eiern, Fisch, ...

Spaghetti mit verschiedenen Soßen je nach Wunsch

Wenn man kochen kann, kann man zusammen kochen und z.B. Gerichte mit Hackfleisch für den Veganer einfach ohne das Hackfleisch zubereiten oder Sojazeug nehmen

Von Kochen und Ernährung hast du nicht viel Ahnung. Die meisten Gerichte, die du aufzählst sind nicht unbedingt gesund auch nicht lecker.
Gesunde Ernährung hat nicht unbedingt mit Fleich oder nicht Fleisch zu tun sondern mit der Zubereitung der Lebensmittel. Pommes und Spaghetti mit Soße sind für mich als Mischköstler schon eine extreme Ausnahme, ebenso wie Mayonnaise. Und ein langweiligeres Frühstück ist dir auch nicht eingefallen.

Wer sich vegan ernähren möchte, darf nicht einfach das Fleisch weglassen, eine Kost wie du sie vorschlägst, führt irgendwann unweigerlich zu Mangelerscheinungen. Schon die Bezeichnung "Sojazeug" zeigt, dass du NULL Ahnung hast.
Bei veganer Ernährung muss man genau darauf achten, genügend gute Fette und hochwertiges Eiweiß zu bekommen, außerdem einige wichtige Mineralstoffe und Vitamine, die in der Regel nur im Fleisch und in tierischen Produkten vorkommen. Ich sage nur B12.

Wer also einfach das Fleisch weglässt, lebt deswegen nicht gesund.

Wie gesagt, ich bin Mischköstler, koche aber gerne und gut und informiere mich darüber, WAS ich esse. Ich kann es mir leisten, Fleisch vom Biohof (den ich kenne) zu kaufen und ich verwende auch viel Zeit ins Kochen. Wenn mir ein Veganer etwas über gesunde und umweltverträgliche Kost erzählen will, dann kann ich nur lachen.
Geht doch mal in einen "Bio-Supermarkt" und schaut euch um, wie viele industriell hergestellte vegane Produkte dort gekauft werden. Und dann schaut euch an, wo die LM herkommen. Wir importieren die LM teilweise aus 3.Welt Ländern, in denen die Leute dann unsere übriggebliebene Hühnerflügel und -mägen essen müssen.

Ich esse Fleisch und Eier vom Bauern, ich kaufe aber auch mein Gemüse und Obst regional und verzichte weitgehend auf Industrieprodukte. Ich halte das für wesentlich ökologischer als vegane Bratlinge aus der Packung.
Und wer schon einmal echte vegane Bratlinge aus frischem Gemüse gemacht hat, der weiß, dass das nicht mal so in 30 Minuten zu machen ist.
 
G

Gast

  • #74
Wieso sollte es das Zusammenleben elementar beeinflussen? Wenn ich den anderen essen lasse, was er will und keinerlei Bedarf habe, über Essen zu diskutieren, sehe ich den Grund nicht, daraus eine große Sache zu machen.

Selbstverständlich beeinflußt es den Partner mit, wenn dieser wie ich z.B. gerne kocht und schon beim Einkaufen explizit darauf achten muss, was genau gekauft wird, weil der Partner zuhause das ganze Essen nicht anrührt, wenn z.B. der Wein in der Soße nicht vegan ist (man glaubt gar nicht was alles un-vegan ist...befaßt man sich mal genauer damit kann man nur die Hände über den Kopf zusammen schlagen).

Ich gehe auch sehr gerne Essen und habe keine Lust auf einen Partner, der in keinem meiner Lieblingsrestaurants etwas veganes auf der Karte findet und sich dann nur einen Apfelsaft bestellt (nachdem der Kellner für ihn in Erfahrung bringen mußte, ob dieser Apfelsaft auch garantiert nicht mit Gelantine geklärt wurde).
Selbiges möchte ich weder meiner Familie noch meinem Freundeskreis zumuten bei Einladungen.

Und jemand, der täglich dieses oder jenes Essen ablehnt in meiner Gegenwart, mit der Begründung "dafür mußte ein Tier leiden" reibt mir damit sehr wohl täglich indirekt unter die Nase, dass er "der bessere Mensch" ist.
Sagt er "ich möchte das nicht, weil ich es als verachtenswert empfinde Tiere auszubeuten", dann beinhaltet das selbstverständlich, dass er es bei anderen Menschen genauso verachtenswert findet.
Ich möchte aber keinen Partner, der mein Verhalten (Z.B. Hustenbonbons mit Honig lutschen) so verachtenswert findet, dass er selber es NIE tun würde.

Darum würde ich ein date mit einem Veganer dankend ablehnen.
 
G

Gast

  • #75

Genau so sehe ich es. Und er soll die selbe Einstellung mir gegenüber haben.
Leider ist das Problam, dass Veganer zwar gerne damit argumentieren, dass man sie doch essen lassen soll, was sie mögen, aufgrund ihrer Ideologie (ohne diese würden sie ja gar nicht vegan leben) aber eben dem Partner gegenüber NICHT ehrlich die Auffassung vertreten, er solle doch essen was ihm schmeckt.

Selbst wenn sie um des lieben Friedens willen den Mund halten zu dem Thema - als Partner weiß man, dass der Veganer jeglichen Verzehr von tierischen Produkten verachtet. Und dieses Wissen wie er über Menschen wie mich denkt würde mir reichen mich bei jedem gemeinsamen Essen unwohl zu fühlen.
 
M

Mooseba

  • #76
Vegan und fettarm hält die Blutbahnen frei und schützt vor diversen Erkrankungen. Sogar Diabetes lässt sich damit rückgängig machen. Schaut mal nach Dr. Neal Barnard etwa.
Vegan ist aber auch ethisch gesehen die richtige Entscheidung.

w33
Was für ein gnadenloser Werteverfall! Was ist daran ethisch besser??? Null Ahnung von Ethik. Japp, genau wegen solcher Verblendungen halte ich mich von solchen Menschen fern. Tiere haben keine Rechte! Und seit wann kann Diabetes rückgängig gemacht werden? So ein Quark. Und einziger Guru als Quelle ist wenig überzeugend.
 
G

Gast

  • #77
Mich stört vor allem der Missionierungseifer der Veganer, der auch in diesem Thread sehr deutlich wird.
Ansonsten soll jeder essen, was er für richtig hält und was ihm schmeckt. Ich esse auch nicht restlos alles. Wären Freunde von mir Veganer (ich kenne keine, aber eine ganze Reihe von Vegetariern), würde mich das nicht stören, und wenn ich sie zum Essen einladen würde, könnte ich leicht Entsprechendes auf den Tisch bringen; mit meinen vegetarischen Freunden mache ich es genauso, auch beim Essen im Restaurant hätte ich kein Problem mit einer passenden Location.
Aber: ein veganer Lebensgefährte - das wäre mir zu kompliziert. Ich koche sehr gut und gerne, und ich möchte weder ausschließlich vegan kochen noch immer 2 Gerichte zubereiten.

Ein Leben ohne Käse, vor allem leckeren Rohmilchkäse: unvorstellbar. Ein Leben ohne Honig (den ich oft an Stelle von Zucker verwende): trostlos.
 
G

Gast

  • #78
Von Kochen und Ernährung hast du nicht viel Ahnung

Doch hab ich.
Ich bin Vegetarierin und habe 9 Jahre mit einem extremen Fleischesser verbracht. Seine Ernährung bestand aus Pommes mit haufenweise Mayonnaise und Fleisch und Spaghetti mit Soße. Durch mich kamen gesündere Gerichte dazu, weil ich immer gekocht habe, die er auch mochte und die wir teilweise abgewandelt haben.

Die meisten Gerichte, die du aufzählst sind nicht unbedingt gesund auch nicht lecker

Was ich aufgezählt habe, ist mir als DAS lecker Essen für Nicht-Vegetarier begegnet. Weil sich Menschen, die sich generell nicht mit Ernährung befassen, auch oft die meisten Vorurteile haben gegen Vegetarier/Veganer, habe ich das aufgezählt, was diese Menschen in meiner Umgebung am liebsten essen und meinen, das ginge nicht mehr, wenn man mit Veggies zusammen ist. Brot und Bio-Käse ess ich auch, find ich nicht ungesund. Was ist so ungesund, wenn einer sich Fisch in den Salat macht und der andere Radieschen?

Du brauchst hier nicht mit vollwertigen Frühstücken zu kommen, weil die Leute, die vegane/vegetarische Ernährung total kompliziert finden und beim Wort "Kresse" Pickel kriegen, sich dann bestätigt fühlen darin, dass das NIEMALS gehen kann, wenn zwei Unterschiedlichesser zusammenkommen. Dass es aber einfach ist, sich Buttermilch mit Kresse und Spinat zu machen, während der andere seinen Kaffee kriegt, wollen die Leute mit Vorurteil nicht sehen.

Wer sich vegan ernähren möchte, darf nicht einfach das Fleisch weglassen, eine Kost wie du sie vorschlägst, führt irgendwann unweigerlich zu Mangelerscheinungen. Schon die Bezeichnung "Sojazeug" zeigt, dass du NULL Ahnung hast.

Glaub mir, ich hab mich lange Jahre damit beschäftigt, was gesunde Ernährung ist. Ich weiß, dass der Durchschnittsmensch nicht genügend Eiweiß isst, dass Fleischesser auch Mangelerscheinungen haben können und gefährdet sind, was bestimmte Krankheiten angeht, dass man sich viel wohler fühlt ohne Weißmehl und Zucker. Das kann man aber einem Normalesser nicht klarmachen, also was soll mich das dann stören, wenn er es weiter mit Brötchen hält und ich mein Vollkornbrot esse.

Wer also einfach das Fleisch weglässt, lebt deswegen nicht gesund.

Das tun nur die sogenannten Puddingvegetarier. Ich denke aber, die meisten Menschen, die anfangen, sich für vegetarische und vegane Ernährung zu interessieren, fangen an, sich generell für gesunde Ernährung zu interessieren. Das erste, was einem da begegnet, ist "B12-Mangel" und die Eiweißfrage, weil pflanzliches Eiweiß schlechter aufgenommen werden kann vom menschlichen Körper und man deshalb mehr davon essen muss.

Ich halte das für wesentlich ökologischer als vegane Bratlinge aus der Packung.

Die sind durchaus nicht aus der Packung. Guck Dich einfach im Netz um, es gibt jede Menge Rezepte und Foren und ne halbe Stunde für Essenszubereitung am Tag ist nichts.
 
G

Gast

  • #79
Was für ein gnadenloser Werteverfall! Was ist daran ethisch besser??? Null Ahnung von Ethik. Japp, genau wegen solcher Verblendungen halte ich mich von solchen Menschen fern. Tiere haben keine Rechte! Und seit wann kann Diabetes rückgängig gemacht werden? So ein Quark. Und einziger Guru als Quelle ist wenig überzeugend.

Tieren haben immer mehr Rechte international und das ist gut so. Tieren leiden, fühlen Schmerzen, Trauer, Liebe - genau so wie Menschen (Menschen sind auch Tieren biologisch gesehen). Deswegen müssen diese Tieren auch gegen Misshandlung, Tötung, Gefangenschaft beschützt werden. Genau wie Hunden und Katzen und Haustieren. Diese "Nutztieren" leiden!

Es ist nicht ethisch um lebende Wesen schmerz zu zu fügen, gefangen zu halten und schmerzhaft zu töten (ausbluten/schlachten).

Es stimmt das bestimmte formen von Diabetes geheilt werden können, oder weniger schlimm werden mit nur pflanzliche Nahrung.

Menschen die alle Veganer schlecht finden, kan ich nicht seriös nehmen. Frag dich mal warum Veganer "belehren".
Warum? Weil es so schlimm ist wie mit Tieren in unsere Welt umgegangen wird! Wenn man das sieht und weiß will man natürlich alle "Nutztieren" schutzen! Millionen Tieren leiden, obwohl es in das reiche Deutschland sehr wohl möglich ist um pflanzlich zu essen. Tieren leiden obwohl es nicht notwendig ist. Guck mal die Bilder, die Undercover Filme an! Schau mal bei ein Schlachthof vorbei. Man kann sich davon abschliessen, aber jeder weiß das es nicht ok ist um ein Tier das Leben zu nehmen. Davon haben auch Schlachthausmitarbeiter berichtet.

Die meiste Menschen wissen einfach nicht wie schlimm es ist! Veganer beschützen die Tieren "ohne Rechten" die wie ein Objekt benutzt werden. Das finde ich zum loben!

Sehe vebu.de / animal equality / albert schweitzer stiftung; sehr seriose Quellen.

Jede Omnivore/Flexitarische Freund/Freundin mit wem ich geredet habe hat sich mit Veganismus beschäftigt, weil es meine Freunden sind. Und es mir wichtig ist. Und ich beschäftige mich mit die Interessen meine Freunden. Zum Beispiel Amnesty International, die Umwelt, Kultur... So steht man offen für Änderung und eine bessere Welt. Darauf darf man stolz sein.

„Belehren“? Völlig falsch. Es ist reine Informationsaustausch für eine bessere Welt für alle lebende Wesen. Und die Umwelt. Es were eine Schande nichts zu sagen! Wenn Schlachthäuser Mauer von Glass hätten, war jeder Vegan. Nur die Psychopaten nicht. Die fangen ja auch oft schon jung mit Tiermisshandlung und Tiertötung an...

m 35
 
G

Gast

  • #80

Selbstverständlich haben Tiere Rechte. Das ist auch schon länger in der deutschen Gesetzgebung verankert. Sie werden keineswegs Sachen gleichgestellt. Sie sind Lebewesen, die Angst und Schmerz empfinden können.

Ich bin alles andere als eine Vegetarierin oder gar Veganerin, aber solche Bemerkungen wie deine lassen mich ins Grübeln kommen, ob die Vertreter der rein pflanzlichen Kost vielleicht doch recht haben ... Du bist gewissermaßen das andere Ende des Spektrums. Mit beiden radikalen Ansichten kann ich nichts anfangen.
 
  • #81
Und seit wann kann Diabetes rückgängig gemacht werden? So ein Quark..

Nein, kein Quark, sondern ein alter Hut. Ein übergewichtiger Typ-2-Diabetiker kann in der Tat durch Gewichtsabnahme, moderates Ausdauertraining und optimierte Ernährung (und diese muss nicht vegan oder vegetarisch sein! Die sog. „Puddingvegetarier“ züchten sich eher einen DM) wieder einen Status erreichen, indem alle oralen Antidiabetika oder sogar Insulingaben abgesetzt werden können. Daran ist absolut nichts neu.



Ich hatte mal eine Beziehung mit einem Veganer, der sehr intolerant war. Wenn ich einmal pro Woche 150g Fleisch gegessen habe, sprach er abfällig von „Leichenteilen“, die ich essen würde etc. Anderserseits kenne ich auch die umgekehrte Situation: in der Jugend war ich jahrelang Vegetarierin. Meist wollte ich auf Familienfeiern mit alten Sturköpfen explizit nicht diskutieren oder sie gar belehren. Tatsache ist aber, dass Fleischesser oft so intensiv nachbohren bis sie tatsächlich eine Diskussion entfacht haben. Hinterher sagen sie dann: „Typisch Vegetarier, immer auf Mission!“
 
G

Gast

  • #82
Was andere darüber denken ist vollkommen wurst! Es geht dabei einzig alleine nur um dich und Punkt. Wenn Mann sich daran stört, so hat er sich selbst aussortiert, so einfach geht das! Es soll doch jeder essen etc. pp., was ihm schmeckt. Machst du das z.B. aus reinen Glaubensgründen etc., so sieht das anders aus. (m)
 
G

Gast

  • #83
Tierschutz finde ich gut. Es ist schrecklich, wievielt Tiere weltweit leiden müssen. ABER - es leiden ebenso Millionen Menschen weltweit. DAS vergessen Veganer extrem häufig.

So etwas kann ich nicht gutheißen. Von den meisten militanten Veganern werden Tiere weit über den Menschen gestellt. Ist das noch normal? Solange mich Veganer nicht missionieren wollen - leider wird dies aber von den meisten Veganern praktiziert (liegt bestimmt an der Ernährung - also fragwürdig) können sie leben wie sie wollen. Die meisten sind extrem intolerant und damit will ich einfach nichts zu tun haben. Meinetwegen kann jeder essen was, wie und wie viel. Solange ich dies auch darf.

Schlimm finde ich diese Halbwahrheiten, die dann als Evangelium jedem und vor allem ständig vorgebetet.

Ich hätte arge Probleme mit einem Veganer. Ein Vegetarier ginge noch. Aber nur, wenn ich auch weiterhin mein Stück Fleisch essen kann.

w,50
 
G

Gast

  • #84
Glaub mir, ich hab mich lange Jahre damit beschäftigt, was gesunde Ernährung ist. Ich weiß, dass der Durchschnittsmensch nicht genügend Eiweiß isst, dass Fleischesser auch Mangelerscheinungen haben können und gefährdet sind, was bestimmte Krankheiten angeht, dass man sich viel wohler fühlt ohne Weißmehl und Zucker. Das kann man aber einem Normalesser nicht klarmachen, also was soll mich das dann stören, wenn er es weiter mit Brötchen hält und ich mein Vollkornbrot esse.

Man sieht an deinem gesammten Posting, dass du wirklich wenig Ahnung hast. Sorry, ich bin gelernte Hauswirtschafterin und habe Ernährungswissenschaften studiert. Ich lese in deinem Posting einfach nur nachgeplapperte Weisheiten und sehr viele Vorurteile gegenüber den "Normalessern". Du tust so, als ob sich alle Vegetarier und Veganer gesund ernähren würden - ist aber nicht so. Warum sollte ein Nicht-Vegetarier nicht gesund leben? Warum sollte er nicht ebenso frisches Gemüse und Vollkornprodukte essen? Warum sollte er nicht gut kochen können? Nur weil du solche Typen kennst?
Das tun nur die sogenannten Puddingvegetarier. Ich denke aber, die meisten Menschen, die anfangen, sich für vegetarische und vegane Ernährung zu interessieren, fangen an, sich generell für gesunde Ernährung zu interessieren. Das erste, was einem da begegnet, ist "B12-Mangel" und die Eiweißfrage, weil pflanzliches Eiweiß schlechter aufgenommen werden kann vom menschlichen Körper und man deshalb mehr davon essen muss.
Glaub mir, ich kenne genügend Vegetarier, die einfach nur das Fleisch weglassen und glauben, mit Brot, Butter und Marmelade hatte man ein gesundes, weil fleischfreies Frühstück.
Ob sich jemand wirklich gesund ernährt, hängt nicht davon ab, ob er Fleisch isst oder nicht sondern ob er kochen kann und bereit ist, sich zu informieren und etwas Aufwand zu betreiben.
Gerade wenn ein Mensch nicht aus gesundheitlichen Gründen auf Fleisch verzichtet sondern weil ihm die Tiere leid tun, hat er kein Bedürfnis, sich mit Ernährung zu beschäftigen - er isst einfach kein Fleisch mehr.
Übrigens, deine Eiweiß-Theorie ist komplett falsch. Es geht nicht um die Aufnahme von Eiweiß, es geht um die Verwertung. Pflanzliches Eiweiß hat eine andere Zusammensetzung von Aminosäuren und ist daher dem menschlichen Eiweiß weniger ähnlich als tierisches Eiweiß. Um eine höhere Wertigkeit zu erreichen, muss man sich auskennen und so kombinieren, dass die Aminosäuren sich möglichst gut ergänzen (z.B. Kartoffeln und Milch, Brot und Butter). Also mehr essen nützt nichts, da die nicht verwertbaren Aminosäuren ausgeschieden werden.

Die sind durchaus nicht aus der Packung. Guck Dich einfach im Netz um, es gibt jede Menge Rezepte und Foren und ne halbe Stunde für Essenszubereitung am Tag ist nichts.

Oh, danke für den Tipp - ohne dich hätte ich jetzt nicht gewusst, wie man Gemüsepflanzerl macht - meine Ausbildung hab ich nun ganz umsonst gemacht *Ironie aus*
 
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Gast

  • #85
zwei Aspekte:

-bei vielen Menschen erfährt man gar nicht, dass sie Vegetarier/Veganer sind - deswegen bleiben nur die missionierenden im Gedächtnis! Ich bin seit 20 Jahren Vegetarierin - ein Kollege, mit dem ich öfter mal die Mittagspause verbinge und gemeinsam esse, jat das vor kurzem durch Zufall nach mehr als 3 Jahren erfahren: aber an solche Vegetarier denkt niemand... die 100 stillen werden übersehen, der eine nervige bestimmt das Bild!

- viele Fleischesser gehen vons ich aus in die Offensive, fühlen sich angegriffen, wollen sich schon mal prophylaktisch verteidigen! Weswegen fragt man einen Vegetarier, warum er kein Fleisch isst? Da gibt es doch. keine mögliche Antwort mehr, die nicht in einer Diskussion ausartet! Egal, was man dann sagt (sogar "ich möchte dasn icht näher erläutern") wird dann zerpflückt und man wird beschimpft oder belächelt, es wird einem am Ende erklärt, dass man ein schlechter Mensch ist (weil der Fleischesser sich selbst mit diesem Vorwurf konfrontiert glaubt und den Vegetarier auf sein Lebel holen will) und ein triumphierender Fleischesser pehnt sich am Ende des Gesprächs zurück mit dem Gedanken: dem hab ich's gezeigt!

Mein Partner ist Fleisch - ist aber auch kein Hirni, der aus Prinzip immer Fleisch braucht, weil es männlich ist. Und erst recht kein Prediger über Ernährung: hier bei Elite weiß ja jeder alles - bis hin zur perfekten Ernährung! Ärzte und WHO sind sich nicht einige - bloß in diesem Forum kennen alle die Antwort ;)
 
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Gast

  • #86
Sorry, ich bin gelernte Hauswirtschafterin und habe Ernährungswissenschaften studiert

Dann hast Du mit Sicherheit mehr Ahnung als ich. Aber mir hier nachgeplapperte Weisheiten zu unterstellen, finde ich seltsam. Ich hab auch Bücher dazu gelesen, als mir klar wurde, dass nur Fleisch und Wurst weglassen die Ernährung einseitig macht. Wieso sollten das nachgeplapperte Weisheiten sein und was macht ein Studierter dann, wenn er sein Wissen aus Büchern hat?
Und wie schon geschrieben, hab ich mit jemandem zusammen gelebt mit Fleisch-ist-mein-Gemüse-Einstellung. Es geht, ohne sich die Köppe einzuschlagen, und es gab auch Veganes, das er manchmal sogar mitgegessen hat.

Dies ist ein Thread ist, in dem die FS eine Frage gestellt hatte und hier gleich wieder Vorbehalte kamen, wie schwierig das ist, mit einem vegan lebenden Partner zusammen zu sein, daher hab ich geschrieben, dass man sich da keine Sorgen zu machen braucht, solange nicht einer dem anderen ins Essen quatscht.

Ich habe gar keine Vorurteile gegen Normalesser, weil mir egal ist, was ein anderer isst. Was ich geschrieben habe, sind nur die Dinge, die mir begegnet sind, und die sich hier auch im Thread wiederfinden.

Du tust so, als ob sich alle Vegetarier und Veganer gesund ernähren würden

Nein, tu ich nicht, das liest Du raus wegen Deiner Vorurteile. Deswegen habe ich auch das Marmeladenbrötchen angeführt.
Ich hab nie behauptet, dass irgendwer nicht gut kochen kann. oO

Wenn ein Puddingvegetarier nicht in der Lage ist, auf seine Ernährung zu achten, ist das sein Ding, genauso wie ein extremer Fleischesser sich ernähren kann, wie er will. Die meisten Fleischesser, die ich kenne, sind auch gegen Massentierhaltung übrigens.
Jeder, der sich ein bisschen mit Ernährung beschäftigt, kommt drauf, dass er viel Gemüse essen sollte, frisch zubereiten sollte usw. Ob nun mit Fleisch oder ohne. Mir geht es - wie gesagt - nur darum, dass man sich den Veganer oder Vegetarier ansehen sollte, bevor man Angst hat, sich nur noch von Grünzeug ernähren zu müssen. Alles andere hast Du reingelesen durch Deine Anti-Veggie-Brille :D

Ob sich jemand wirklich gesund ernährt, hängt nicht davon ab, ob er Fleisch isst oder nicht sondern ob er kochen kann und bereit ist, sich zu informieren und etwas Aufwand zu betreiben.

Ich hab nie was anderes behauptet.

Gerade wenn ein Mensch nicht aus gesundheitlichen Gründen auf Fleisch verzichtet sondern weil ihm die Tiere leid tun, hat er kein Bedürfnis, sich mit Ernährung zu beschäftigen - er isst einfach kein Fleisch mehr.

Das ist Blödsinn. Wieso sollte das korrelieren? Als ich anfing, auf Fleisch zu verzichten, habe ich nach Alternativen gesucht, hab deswegen angefangen zu kochen und mich mit Ernährung zu beschäftigen. Übrigens gibt es gibt jede Menge Foren, in denen sich Veganer und Vegetarier austauschen, wie sie an die Nährstoffe kommen und wo Rezepte empfohlen werden.
 
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Gast

  • #87
Nein, kein Quark, sondern ein alter Hut. Ein übergewichtiger Typ-2-Diabetiker kann in der Tat durch Gewichtsabnahme, moderates Ausdauertraining und optimierte Ernährung (und diese muss nicht vegan oder vegetarisch sein! Die sog. „Puddingvegetarier“ züchten sich eher einen DM) wieder einen Status erreichen, indem alle oralen Antidiabetika oder sogar Insulingaben abgesetzt werden können. Daran ist absolut nichts neu“

Entschuldige, ich kenne mich aus in der Materie und so einfach wie du es darstellst Terzia ist es nicht. Eine moderat diabetische Stoffwechsellage ist positiv beeinflussbar durch die Ernährung. Ein manifester Diabetes mellitus Typ 2 , der bereits insulinpflichtig ist nicht mal einfach so reversibel.
Abgesehen davon ist Fleisch für Diabetiker weitaus weniger problematisch als ein Kartoffelgericht oder eine Nudelgericht , worauf ja nun gerade in der vegetarischen Küche gerne als Sättigungsbeilage zurückgegriffen wird.
Vegan automatisch mit gesund gleichzusetzen und zu glauben, damit sei mal ebenso eine Stoffwechselstörung behandelbar ist schon sehr einfach und zeigt, dass man sich eigentlich nicht sonderlich mit Ernährung auseinander gesetzt hat.
Eine Diät wie sie ein Disbetiker einzuhalten hat , hat mit vegan nicht sonderlich viel zu tun. Sie kann zwar , wenn ein Diabetiker wert darauf legt, muss aber nicht.
Ich kann mir mit veganem Kuchen ebenso eine diabetische Stoffwechsellage "anfuttern" wie mit normalen. Pflanzenfett macht bei übermäßigem Konsum ebenso Hüftgold wie tierisches.
Man sollte nicht alles in einen Topf werfen , sondern es so differenziert betrachten wie es ist.
 
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Gast

  • #88
Liebe FS,

die Beiträge habe ich kurz quergelesen. Um Deine Frage zu beantworten: Eine Veganerin käme für mich nicht in Frage. Einfach weil es oft Diskussionen und Probleme mit sich bringt. Das ist etwas, was ich mir nicht antun möchte.
Jeder soll so wie er oder sie glücklich ist. Ich bin glücklich mit einer Partnerin, die nicht Vit. B12 und Eisen substituieren muss.

m, 32 (isst Fleisch nur am Wochenende)
 
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Gast

  • #89
Also mir wäre eine kritisch denkende Veganerin auf alle Fälle lieber, als eine von diesen geistlosen PatophagInnen, die ihr triebhaftes Verhalten damit rechtfertigen, dass das Fleisch ja vom Bauern kommt (siehe oben) oder damit, dass ja auch "Millionen von Menschen leiden". Und weil in Afrika Menschen verhungern, müssen wir hier Schweine und Kühe zu Tode foltern?!

Auch ein Mensch, der zu dumm ist um zu wissen, das Vitamin B12 bereits 1960 entschlüsselt worden ist und seither synthetisch hergestellt werden kann (Dorothy Crowfoot Hodgkin hat dafür 1964 den Nobelpreis für Chemie erhalten) und die Versorgung damit deshalb genauso wenig ein Problem darstellt, wie die ausreichende Eiweißzufuhr auf Basis pflanzlicher Lebensmitteln, sofern man diese intelligent kombiniert, wäre doch sowieso kein Partner auf intellektueller Augenhöhe.

Liebe FS, wenn Sie einen vernünftigen Partner suchen, der im Stande ist, folgerichtig zu denken und die ethischen Konsequenzen seiner Analysen auch tatsächlich zu ziehen, dann kommt ohnehin nur ein Mann in Frage, der wenigstens Flexitarier ist. Mit einem Mann, der meint, sein Schnitzel zu brauchen, werden Sie nicht glücklich. Also spielt es auch keine Rolle, was solche Menschen von Ihnen denken. Wenn Sie studieren, haben Sie auch kein Problem mit dem Angebot. Eine kritische Haltung zum Fleischkonsum ist unter AkademikerInnen ihrer Generation bereits sehr weit verbreitet!
 
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Gast

  • #90
Was ich aufgezählt habe, ist mir als DAS lecker Essen für Nicht-Vegetarier begegnet. .

Wo lebst Du? Das was du aufgezählt hast, bezeichne ich als Junkfood. Ich bin überzeugte Nichtvegetariererin oder Nicht- Veganerin. Ich denke ein wichtiger Faktor für die Entwicklung des Menschen war und ist das Fleisch. Doch man sollte aufpassen, dass alles ein gesundes Maß behält und das sehe ich bei sehr vielen Vegetarier nicht so. Sie übertreiben und wollen mich von ihrer Lebensweise überzeugen.
Ich habe eine vegane Stiefschwester und der Umgang ist echt schwierig, ständig macht man Fehler weil eine Komponente irgendetwas tierisches drin hat, dann ißt sie es nicht und man hat sich vorher soviel Gedanken gemacht. :-(Mal zusammen essen gehen ist auch schon schwierig. Der Kuchen im Café fehlt auch flach... So etwas kompliziertes brauche ich wirklich nicht jeden Tag.

ich liebe die Vielfalt inkl. der vegetarischen Küche! Mein Freund ist Franzose und ach unsere Küche sieht so ganz anders aus, wie aufgezählt. Es gibt auch nicht jeden Tag Fleisch, sondern auch viel Gemüse. Aber wir möchten auf Wild, Geflügel nicht verzichten es ist eine herrliche Ergänzung.
Ich akzeptiere Vegetarierer, aber ich habe nicht das Gefühl das Vegetarier meine Lebensweise akzeptieren.

w34
 
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