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Gast

  • #31
Was mich bei Vegetariern/Veganer etwas abschreckt ist, das ich sie des öfteren eher als unausgeglichen, launich und zickisch erlebe. Auch habe ich keine Lust regelmäßige Bekehrungsversuche zu erleben.
Gruß
m45+

Ich selber finde sich vegan ernähren sehr gut, wenn es nicht missioniert wird und selber bei mir ausprobiert hat es zu starker Müdigkeit geführt. Meine Blutwerte sind frisch kontrolliert und absolut i.0.

Bin ne menschliche Katze und brauche halt Fleisch, aber wenn dann nur Bio und nur 1x die Woche, dafür viel Gemüse, Obst, wenig Brot, auch Soya-Produkte vertrage ich nicht, ich trinke keine Milch, schon seid Jahren nicht mehr, nur noch Joghurt, ohne Zucker, ohne guten Bio-Käse gehts bei mir nicht.

Ich hatte mich schon verändert, war schlapp, unausgeglichen, seitdem ich wieder meinen alten Stil fahre, ist alles wieder im Lot.

Übrigens, Zucker, auch Rohrzucker ist viel gefährlicher und ungesünder, als nicht vegane Ernährung.

w
 
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Gast

  • #32
Meine Ex-Freundin war Veganerin. Hatte damit nie ein Problem. Ich würde das so gar teilweise ein wenig bevorzugen. Das liegt einfach darin, dass ich glaube, meine Ernährung individueller gestalten zu können.

Was ich aber nicht möchte, wenn ich den ganzen Tag gesagt bekommen würde, ich soll kein Fleisch essen.

Mein Ex hatte damit nie Probleme und wir mussten darüber auch nie sprechen.
 
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Gast

  • #33
Veganerin sind nichts fuer mich. Sie sollten Veganer daten und den Rest der Welt von Ihrer Ideologie verschonen.
Ich kenne einige Veganer und das radikale Ideologietraeger.
Nichts fuer mich



M[mod]
 
M

Mooseba

  • #34
Was ich von denen halte? Meistens gar nichts, v.a. dann nicht, wenn sie ihre Essgewohnheiten politisch begründen.
 
  • #35
Sorry, aber diese Leute haben für mich eine Macke, sage ich ganz ehrlich.
Ich esse Fleisch, Fisch und liebe Käse über alles, bin kerngesund und gertenschlank.

Eine Freundin von mir war eine Plage mit der Zeit für mich.
In konventionellen Restaurants fand sie nichts passendes für sich auf der Menükarte, egal wie ausgiebig die auch war. Sie musste ständig Sonderanfertigungen bestellen, welche den Kellner schon Nerven gekostet hat und weh sie fand irgendwas im Geschmack was nach "Tier" schmeckte, auch wenn es nur Einbildund war, es war der Horror pur.

Bei Familienfeiern brach sie in Tränen aus, weil niemand an ihren Ernährungsstil gedacht hat, also ihre eigene Familie.

Dennoch fand diese "Nervenziege" einen Partner, ist heute verheiratet und hat eine Tochter.
Unsere Bekanntschaft hielt so ein Jahr, war schon grenzwertig.
 
  • #36
Auch wenn es vielleicht nicht p.c. ist - ein Veganer würde mich schon sehr abschrecken. Mir ist jede Art von Ideologie zuwider und Veganismus gehört für mich in eine Schublade wie Impfgegner. Man muß ja nicht jeden Tag Fleisch essen (dafür gibt es genug interessante Alternativen), aber Käse, Joghurt und Eier ausschließen...? Nein, das halte ich für eine Sünde und auch nicht sinnvoll.
Keinen französischen Käse mehr? Nein, geht echt nicht.
 
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Gast

  • #37
Wenn ihr eine_n Veganer_in kennen lernt, schreckt das euch eher ab oder wäre das für euch kein Problem?

Ich habe selbst Anfang des Jahres mal einen Monat vegan gekocht und esse seither weniger Fleisch, mehr Fisch, viel Gemüse und Obst und wenig Kohlehydrate. Auch mit vegan habe ich mich gut gefühlt, sehe allerdings wenig Sinn darin, so eingeschränkt zu essen. Mein Essen heute sieht auch anders aus als das "Standardessen", allerdings bin ich da völlig undogmatisch und bestelle mir auch im Restaurant halt ein Stück Rinderfilet mit Gemüse und ohne Kartoffeln.

Problematisch finde ich Veganerinnen, wenn sie aus "Überzeugung" vegan leben und entsprechend missionieren. Da ist für mich nicht das Essen das Problem, sondern die dahinterstehende Lebenseinstellung, die nach meiner Erfahrung auf ständige Belehrung und "Gutmenschentum" hinausläuft. Das wäre für mich in einer Partnerschaft unerträglich. Leider beobachte ich, dass die meisten Veganerinnen so sind, Einkauf nur bei Alnatura, ständige Kommentare zu den armen Tieren, schon ein Gummibärchen ist Frevel. Ist mir zu kompliziert, da mache ich einen großen Bogen.

Wenn eine Frau kein Fleisch isst, aber toleriert, dass ich es tue, ist es in Ordnung. Ich finde auch gemeinsames Kochen völlig unproblematisch, weil man sich ja das auf den Teller packen kann, was man mag und die Mengen entsprechend anpasst. Dazu ist Voraussetzung, dass nicht schon der Geruch von frisch gebratenem Fleisch für sie unerträglich ist.

m, 46
 
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Gast

  • #38
Veganer - nogo. Die ich kenne haben immer versucht zu missionieren und sich als das Nonplusultra darzustellen. DAS ist eher abstoßend und soviele Pluspunkte kann ein Partner nicht haben, um das auszugleichen.

Ich ernähre mich ausgewogen und gesund. Fleisch und Gemüse gehören dazu etc. gehören dazu und möchte ich nicht missen.

w
 
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Gast

  • #39
Ich hätte kein Problem damit. Da gäbe es für mich auch nichts nachzufragen oder zu diskutieren, es sei denn, Du würdest fragen. Wenn Du Dich entschieden hast, vegan zu leben, dann ist das Deine Sache. Respektieren würde ich es, es wäre mir auch nicht lästig, eventuell länger nach einem Restaurant zu suchen oder getrennt und gegebenenfalls doppelt zu kochen. Ein Problem wäre es nur, wenn Du mir missionarisch Deinen veganen Lebensstil aufzwingen willst. Denn ich liebe Fleisch und erwarte im Gegenzug von Dir, dass Du das auch respektierst und gut damit leben kannst.
 
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Gast

  • #40
So lange Du MIR diese Lebensweise nicht aufzwingen möchtest hätte ich kein Problem damit.
Und wäre ich Dein Partner würde ich selbstverständlich Rücksicht darauf nehmen und würde beim ausgehen ein Restaurant wählen, bei dem Du dich wohl fühlst.

Ein Problem hätte ich nur dann damit, wenn wir auf nem Stadtfest sind - und ich keine rote Wurst essen darf :)

m37
 
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Gast

  • #41
Mein Partner soll Essen, was ihm schmeckt. Allerdings halte ich vegan Essen für unnatürlich und gekünstelt. Letztlich ein Trend, der v.a. den Umsatz der Lebensmittelindustrie steigert: Sie kann Produkte kreieren , die wie Sahne schmecken aber eben keine Sahne sind. Ich lehne die Massentierhaltung ebenso ab. Aber ich finde es wesentlich sinnvoller mein Geld zum nächsten Biohofladen zu tragen, dessen Stallungen du siehst, wie die Tiere drin stehen.
Jedes industrielle Produkt verbraucht in Summe mehr Energie zur Herstellung auch ein Veganes Sahneimitat.
Ich finde eine gewisse Einschränkung im Konsum tierischer Produkte und eine Rückbesinnung auf erzeugernahen Konsum 1000 mal sinnvoller. Dann weiß man sie auch wieder eher zu schätzen. Abgesehen davon habe ich die Erfahrung gemacht, dass man damit oft günstiger wegkommt, gerade bei Fleisch, trotz Bio.

Ich glaube ehrlich gesagt nicht , dass ich mit einem Veganer zusammenkäme.

W 32
 
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Gast

  • #42
Ich weiss nicht ob das Zufall ist aber Erfahrungen prägen eben,.

Alle Vaganen oder Vegatarischen Frauen die ich kenne sind ziemlich Leidenschaftslos , Kleiden sich wie arme Frauen und ihr Tagesthema beschäftigt sich ausschliesslich mit Vegan/Vegatarismus.

Sie können kaum mal aus sich raus gehen , das Leben lieben und sich gehen lassen.

Fast alles wird woher in erlaubt/nicht erlaubt, gut/schlecht, Fair/unfair usw gegeneinander abgewogen.

Sie strahlen sehr wenig Freude aus weil Sie vieles in Frage stellen.

m48
 
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Gast

  • #43
Um Veganerinnen mache ich eher einen großen Bogen.

Meine Erfahrung ist, dass die meisten nicht aus Gesundheits- oder Geschmacksgründen ihre Ernährung einschränken, sondern aus ideologischen. Oft sind sie auch sehr intolerant gegenüber normaler Ernährung, der "Veggieday" der Grünen im letzten Bundestagswahlkampf war ein schönes Beispiel. Eine Minderheit mit "Dünkel" und Hang zu "Gutmenschentum". Mein Eindruck ist, dass viele von ihnen Wert darauf legen, mit ihrem Ernährungsstil aufzufallen, weil sie sonst vielleicht zu wenig beachtet werden.

m48
 
  • #44
Das merkwürdige an der Sache ist, dass man kaum "normale" Veganer oder Vegetarier kennen lernt.

Einige haben eine psychisch bedingte Essstörung und sobald es ihnen besser geht, essen sie auch wieder normal und die meisten sind halt gerade auf einem Yoga- oder/und Esoterik trip.
Wie wenn pflanzliche Ernährung ohne Räucherstäbchen, Handauflegen oder Klangschalen nicht funktionieren würde.
Die unangenehmste Gruppe ist, wer sich nur vegan ernährt, weil er etwas besonderes sein will oder sich dadurch als besserer Mensch quasi höhere Evolutionsstufe sieht und folgedessen ganz klar ist, dass sich andere Menschen falsch verhalten uns nur vegan Erleuchtung und den Welfrieden bringen kann.

In meiner Zeit in Südindien, habe ich gesehen wie Menschen sind, die kulturell kein Fleisch essen, weil es für dort ganz normal ist. Die gehen völlig entspannt damit um wenn jemand Fleisch ißt (solange es keine Kuh ist) .
Auch geht einem Fleisch dort gar nicht ab, weil die Auswahl und Vielfalt an veganen und vegetarischen Nahrungsmitteln fast unerschöpflich ist und man es überall bekommt, man muss genaugenommen, nach Lokalen suchen in denen man Fleisch bekommt.

Deshalb kann ich nur sagen, wenn Du ein entspannter veganer bist, der andere Menschen leben läßt wie sie wollen und nicht versucht ihnen Schuldgefühle einzureden weil sie Lederschuhe tragen,Eis essen und Gummibären naschen, dann wird keiner ein Problem mit Dir haben.

Wenn es in Deinem Leben aber kein anderes Thema mehr gibt als alle Deine Mitmenschen ständig darauf aufmerksam zu machen, dass Du jetzt keine Produkte mehr konsumierst bzw. verwendest die in irgendeiner Art und weise aus Tieren besteht oder tiersischen Ursprungs sind, dann wirst Du Dich von dem großteil der Menschen isolieren und Dich quasi in der veganer "Sekte" wiederfinden.
Wobei dieses sektenhafte Verhalten dir selbst und den anderen Jüngern, gar nicht mehr auffällt bzw. bewußt ist.
 
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Gast

  • #45
Sorry, aber bezogen auf deine letzte Frage: Nein, so eine Frau will ich selbst als Single in 1000 Jahren nicht kennen lernen.
Selbst Vegetarier haben es in unserem Freundeskreis etwas schwer, weil eben alle gerne Fleisch, Fisch, Pizza und Burger essen oder im Sommer gerne regelmäßig grillen. Die vegetarische Freundin des einen Kumpels hat nach einem halben Jahr endlich zu uns gefunden, aber jemand, der aus Ideologie auf Eier, Milch, Fisch, Fleisch, Joghurt, Käse, Sahne, Quark, Pudding, Rahm, Butter, Brühwürfel, Milcheis und sämtliche anderen wundervollen tierischen Produkte verzichtet? Sorry, aber ich könnte so einen Menschen niemals ernst nehmen. Meine Freundin ist auch ein leidenschaftlicher Fleischesser, die gleich beim ersten Date gefragt hat. "Du bist aber kein Vegetarier?" Spätestens da war klar, das mit uns Zwei würde etwas werden ;-)
 
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Gast

  • #46
Leider nicht viel, was daran liegt, dass ich ausnahmslos schlechte Erfahrungen mit ihnen machen musste und man sich seine Meinung nun mal nur aufgrund von persönlich Erlebtem bilden kann bzw. das einen wesentlich mehr prägt als jede hypothetische Überlegung, dass man jeden Menschen annehmen muss. Ich toleriere es bzw. sage da nichts dagegen, weil es jedem selbst überlassen ist. Aber viele sind dann extrem missionarisch, wollen einen dazu bringen, selbst keine tierischen Produkte zu essen, würgen, wenn man eine Wurst ist oder belehren einen ständig mit Schlachthaus-Videos. In einem Thread habe ich mal gelesen, dass die Veganer sich dort teilweise selbst für bessere Menschen hielten, aber so oft misanthropisch eingestellt waren.
Für mich käme nie nie nie jemand in Frage, der mir meine Essgewohnheiten ausreden will und ständig nur an mir rummeckert. Aber selbst wenn die Person nicht so ist, ist es oft schwierig essen zu gehen (nicht jedes Restaurant bietet viel vegane Auswahl und ich möchte auch mal in die Wirtsstuben und nicht nur zum ultra modernen veganen Laden) oder zusammen zu wohnen, da Veganer genauso keine Ledercouch akzeptieren, die da vielleicht schon seit 10 Jahren bei einem steht und genauso wenig den Baumwollüberzug. Ich lasse mich aber gerne positiv mal von Veganern überraschen, die nicht extrem missionarisch und intolerant sind.
w/20
 
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Gast

  • #47
Also Vegetarier find ich völlig unproblematisch und kann ich moralisch und gesundheitlich gut verstehen, vegan ist natürlich schon heftig. Ich denke mir immer: Vegetarier würde ich eventuell auch noch werden, wenn z. B. mein Mann mitziehen würde, und wenn ich dann das Geld hätte, würde ich mir die Milchprodukte und Eier bei einem lokalen Biohof holen gehen, wo ich mir ansehen kann, wie die Tiere leben. Dann sehe ich nämlich nicht das moralische Problem, das Leute dazu bringt, vegan zu leben.

Ich denke, was die Reaktion der Leute angeht, kommt es darauf an, wie du dich gibt. Ich gebe dir mal ein Beispiel: Ich habe auf einer Tagung eine junge Frau kennengelernt, die mir erzählte, dass sie eigentlich Vegetarierin war, aber für sich persönlich einfach mal seit einiger Zeit ausprobierte, wie es sich so vegan lebt. Auf der Tagung gab es allerdings neben den "normalen" Varianten nur vegetarisches Essen, nichts veganes. Sie hat dann aber jedes Mal darauf bestanden, vegane Mahlzeiten zu bekommen, was für die Leute echt schwierig war, weil die das nicht kannten (sie waren aber echt nett und bemüht). Sie wurde richtig zickig. Das fand ich total albern: Sie selber wollte das ursprünglich nur für sich ausprobieren, aber jetzt bestand sie total darauf. Warum? Wäre es so schlimm gewesen, eine Mahlzeit mit etwas Sahne oder Käse zu essen? Es muss ja nicht gerade ein Käse-Omelette sein. Ich verstehe voll und ganz, wenn ein Vegetarier auch nicht ausnahmsweise mal Fleisch essen möchte, ich verstehe aber weniger gut, dass Veganer nicht mal eine kleine Ausnahme in Richtung Milchprodukte/Ei machen, wenn es anderen Menschen solche Umstände macht. Sie können dann ja zuhause ihr Ding komplett durchziehen.

Außerdem finde ich es bescheuert, wenn Veganer von natürlicher, gesunder Ernährung reden, sich dann aber statt nur Obst und Gemüse irgendwelche künstlichen Ersatzprodukte reinziehen. Das finde ich nicht konsequent. Ich habe letztlich einen Artikel gelesen, wo ein junger Mann sagte, es ginge ihm dabei darum, genau zu wissen, was er auf dem Teller hat und sich nicht von der Werbeindustrie beeinflussen zu lassen. Was er nicht gemerkt hat, ist, dass es mittlerweile auch um Veganismus eine ganze Werbeindustrie gibt, in der er voll drin hing. Er aß nämlich jede Menge der ganzen merkwürdigen, hochverarbeiteten Lebensmittel wie Seitan, Ersatzfleisch, Eiersatzpulver usw. Und da weiß er dann genau, was drin ist?
 
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Gast

  • #48
Ich selbst bin weder Veganerin, noch Vegetarierin.

Allerdings konsumiere ich sehr wenig Fleisch. Nur, wenn ich eingeladen bin oder wenn ich selbst Lust darauf bekomme - circa einmal im Monat. Dann achte ich allerdings auf die Qualität des Fleisches, wobei ich auch bei anderen Lebensmitteln auf die Qualität/Herkunft achte.

Ich esse also bewusst, abwechslungsreich, sehr gerne ;) und verzichte bewusst auf Fertiggerichte, zu viele verarbeitete Lebensmittel oder künstliche Zusätze.

Ich habe kein Problem damit, wenn andere, auch mein Partner, sich anders ernähren möchten, aber es ist schon einfacher, wenn der Ernährungsstil zueinander passt oder zumindest ähnlich ist.

Mit einem Vegetarier käme ich mir bestimmt nicht in die Quere. Ich würde allerdings erwarten, dass er weder mich, noch andere versucht davon zu überzeugen komplett auf Fleisch zu verzichten.

Bei einem Veganer hätte ich wohl eher Probleme. Eine Verwandte von mir ist Veganerin. Sie geht damit nicht hausieren, aber ich sehe schon, wie aufwändig das manchmal ist. Zu Familienfeiern bringt sie sich ihr eigenes Essen mit. Rezepte müssen beim Kochen abgewandelt werden, es müssen einige Ersatzprodukte gekauft werden. Und diesen stehe ich z.T. (z.B. hohem Sojakonsum) kritisch gegenüber und viele empfinde ich auch als unzureichenden Ersatz. Ich würde nicht auf Quark oder Milch zugunsten von Seidentofu oder Mandelmilch verzichten wollen.
Insgesamt stelle ich mir ein Zusammenleben eher komplizierter vor.

Also, Vegetarier ja, Veganer eher nicht.

w,28
 
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  • #49
Ich denke, wenn du ein paar Jahre älter bist, wirst du das auch wieder lassen, einfach weil ein Mann nur eine Frau heiratet und mit ihr zusammenzieht, die ihn auch vollwertig bekochen kann. Männer machen keinerlei Kompromisse und möchten keinerlei Überzeugungskunst ala Haferflockenpampe als Fleischersatz.
Es zeigt sich in allen längeren Partnerschaften, dass die Paare sich essenstechnisch einander anpassen. Meistens die Frau dem Männergeschmack. Welche Wahl hätte sie auch sonst? Sonst muss sie doppelt kochen jeden Tag.
w

...was für antiquierte Ansichten sind das denn?? Mittelalter, oder??

Ich lebe seit 25 Jahren vegetarisch, und wenn MANN unbedingt Fleisch essen will, kann er das gerne tun, aber ich bereite es nicht zu - muss ich nicht anfassen. Und nein, ich bekehre niemanden, aber verlange auch, dass ich nicht bekehrt werden soll! In meinen Augen sind Fleischesser manchmal sehr intolerant - da wird mir was von Mangelerscheinungen erzählt und was weiss ich für Ammenmärchen, anstelle mich mein Gemüse essen zu lassen...

Vegies sind kein bisschen misionarischer als Fleischies.
 
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  • #50
Wenn man keine Probleme hat, macht man sich eben welche.

Warum belastet Dich, was andere denken könnten. Würde ich mich dazu entscheiden, wären mir andere Meinungen dazu ziemlich egal. Es ist meine Entscheidung, ICH muss sie für MICH tragen.
Inzwischen bin ich zwar doppelt so alt wie Du, hatte aber auch mit 25 schon exakt diese Einstellung.

Wenn Deine Familie so reagiert, musst Du in einem recht intoleranten Umfeld aufgewachsen sein. Natürlich ist es so, dass man bei Familienfeiern nicht jedem Interesse entsprechen kann - eben nicht jedem sein Lieblingsessen zubereitet, hier geht es aber um eine grundsätzliche Entscheidung. Man könnte sich ggf. mangels Kenntnis dann z. B. arrangieren, dass Du Dich da selbst mit einbringst und vielleicht einmal ein paar Anregungen, ein anderes Gedankengut einbringst.

Wer dafür allerdings nicht offen ist, wird selbst beim größten Gaumenschmaus nicht zugeben wollen, dass es super schmeckt. In dieser Rolle finden sich leider am liebsten eher die Männer wieder. Darum heißt es wohl auch "Was der Bauer nicht kennt..." und nicht "Was die Bäuerin...".

Toleranz ist eine Grundlage einer jeden Beziehung - vpn beiden Seiten. Ein Partner muss schließlich nicht dieser Grundhaltung des Vegans entsprechen. Es sollte jedoch eine praktikable Lösung für die Essenszubereitung gefunden werden. Sicherlich gibt es Schnittmengen - allerdings auch separate Kerngerichte, die den Rahmen bei zwei Personen nicht einfach aber auch heutzutage nicht mehr unmöglich machen.
Ihr könnt ja auch daran arbeiten, dass sich die Personenzahl dann im Verlauf der Jahre erhöht...

Mir persönlich wäre das sowas von egal. Ich würde doch die Frage einer Lebensbeziehung nicht von einer Ernährungsvorstellung abhängig machen. Darüber hinaus könnte ich mir gut vorstellen, im Rahmen meiner Aufgeschlossenheit Neuland zu betreten und mitzufuttern, was mir schmeckt.

Also, mach Dir darüber keinen Kopf - ich bin überzeugt, dass eine echte Beziehung nicht daran scheitert (insbesondere zurzeit ja noch nicht einmal eine zu bestehen scheint). Wie soll ich mir das vorstellen: "Meine Frau isst nicht dasselbe wie ich, wir passen nicht zusammen."

m50
 
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Gast

  • #51
Generell kann jeder das essen oder nicht essen, was er will. Ein Problem bei Veganern ist, dass sie überdurchschnittlich oft zwanghaft auf dieses Thema fixiert sind, daraus ihren Lebensinhalt machen und jedem genau erzählen, was sie warum nicht essen und dass sie dadurch natürlich die gesündesten Menschen dieser Erde sind. Wenn ich dann beim gemeinsamen Restaurantbesuch ein Fleischgericht bestelle und meine vegane Freundin mich dafür strafend anschaut, dann nervt mich das wirklich gewaltig. Dann gehe ich das nächste Mal lieber mit anderen Leuten essen. Wenn sie sich aber einfach etwas anderes bestellt ohne großes Trara darum zu machen und Kommentare zu geben, ist alles ok. Also kleiner Tipp . Nicht missionieren, iss du das, was du für richtig hältst, aber lass auch andere das essen, was denen schmeckt und belatschere deine Umgebung mit deiner veganen Einstellung nicht ständig ungebeten. Nicht jeder Mensch findet das so wahnsinnig interessant.
 
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  • #52
Mein Tipp: suche Dir einen vegetarischen/veganen Mann. Dem üblichen Klientel an Männern, welches sich bei Elitepartner tummelt, mangelt es meist an Verständis. Ich (31) war über ein Jahr bei Elitepartner, hatte ca. 25 Dates und bei fast der Hälfte der Männer wird man gleich als "Öko" und/oder Extremist abgestempelt. Ich habe im Real Life dann einen tollen Mann kennen gelernt, der auch Veganer ist und ich bin überglücklich damit. Eine Beziehung mit einem Fleischesser könnte ich wohl nicht führen, weil ich natürlich unweigerlich versuchen würde, ihn zu überzeugen und außerdem möchte ich auch keine tierischen Produkte zubereiten.
Hier im Forum wurde übrigens vor einiger Zeit mal eine ähnliche Frage gestellt, die Antworten sprechen Bände.
 
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  • #53
Eigentlich habe ich nichts gegen Veganer. Eigentlich deswegen, weil viele (nicht alle) Veganer, die ich kenne, einen enormen Missionseifer an den Tag legen. Und dagegen hab ich tatsächlich was. Ich will nicht tagaus, tagein mit dem dem immer gleichen Thema konfrontiert werden, ich will mir nicht ständig Schuldgefühle einreden lassen und mich mit religösem Eifer missionieren lassen. Von daher: ja, bei Veganerinnen bin ich tatsächlich vorsichtig. Aber letztendlich kommt es auf den Menschen an.
 
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Gast

  • #54
Sage das einfach nicht beim Date, es gehört da gar nicht hin.

Natürlich gehört es da hin. Wer mir so einen zentralen Aspekt am Anfang verschweigt, hätte später ganz schlechte Karten. Das liegt etwa gleichauf damit, minderjährige Kinder, extreme religiöse / politische Überzeugungen oder auch schwere Krankheiten zu unterschlagen. Einfach Dinge, die das Zusammenleben elementar beeinflussen. Was soll es bringen, solche Sachen nicht gleich zu offenbaren? Außer Misstrauen und ggf. Frust über die Zeitverschwendung? Also: ganz schlechter Rat.
 
  • #55
Wenn ihr eine_n Veganer_in kennen lernt, schreckt das euch eher ab oder wäre das für euch kein Problem?
Ein strenger Veganer ist vergleibar einem streng religiösen Menschen, oder einem universellen Esoteriker. Bei all diesen Menschen ist der Glaube das zentrale Thema, auch wenn es gerne in eine Pseudo-Wissenschaft verpackt wird. - Aber, jeder Mensch soll so leben wie er will, solange er keinen anderen dabei stört.

Nein, eine Veganerin käme für mich nicht in Frage, ebensowenig wie eine Esoterikerin, oder eine streng Religiöse, oder jede andere Form der Radikalisierung.
 
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Gast

  • #56
Selbstverständllich kann jeder leben wie er/sie mag.
Ich möchte allerdings weder einen Vegetarier noch einen Veganer als Partner. Mir ist das zu anstrengend und ehrlich gesagt auch nervig. Ich genieße gern, probiere vieles aus und bin kulinarisch sehr neugierig. Das will ich mit meinem Partner unbedingt teilen können, ohne dass er auf die Hälfte davon verzichten muss.
 
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  • #57
Mir scheint es gibt wohl zwei Schubladen "Veganer/Vegetarier". Die einen die "nichts dafür können". Wegen Allergien, Unverträglichkeiten, etc. Auch diese müssen sich stets rechtfertigen. Inzwischen sicher auch wieso sie nicht jedes Mal für 50ct ein Lactasetütchen auf alles drauf schütten. So wie man ausschließlich von Menschen die keine Ahnung haben bedrängt wird wieso man nicht zur Paar- Psycho- tralala-Therapie geht, diese und jene Tablette einnimmt (man muss doch heute nicht . z. B. Wechseljahre bla bla). Diese Zielgruppe kennt ihren Körper. Versprochen. Eine meiner Freundinnen hat eine Lactose Intoleranz. Ich erinnere mich noch an die endlosen Rechtfertigungsgespräche im Restaurant vor über 15 Jahren. Um dann ein extra in Butter angebratenes Gericht zu bekommen. "Aber Butter ist doch keine Mich". Mich ermüdet das. Schuld ist aber nicht die Freundin sondern die zähe andere Seite. Dann gibt es die andere Seite: Denen fehlt der arme Hascherl Bonus DAS SIE NICHTS DAFÜR KÖNNEN. Und das birgt Konfliktpotenzial. Dank einer unendlichen Zahl kritischer Berichte ist nicht nur Essen zur politischen Aktivistensache des mündigen Bildungsbürgers geworden .Ist man wirklich zu 100 % auf allen Baustellen präsent? Hierzu als kleiner Auszug: Monsanto, Genpflanzen, Chemie, Pestizide, Hormone im Wasser, Kakao von aus Mali entführten Kindern geerntet, Konzern will noch die letzten cts rauspressen, um armen Müttern weiszumachen das es besser ist Babynahrung mit verseuchtem Wasser anzurühren als Muttermilch, gefolterte Tiere die nichts dafür können für Hundefutter, Mittagessen und Pelze produzieren. Unsere Pflastersteine mit 'Keine Kinderarbeit-Fantasiezertifikat im Internet', Der Glitzertand in Kinderarbeit beklebt, der irgendwann staubig im Teeniezimmer auf die Müllkippe wartet, Plastikmehle in den Gewässern, wahrscheinlich von der Tüte in der ich meinen Biokohl abtransportiert habe. Nylonstrümpfe. Mein Handy hochgiftige Stoffe, barfuß in Giftdämpfen abgeschürft. endlos fortsetzbar ist diese Buhmann-Liste und hervorragend dafür geeignet aufeinander loszugehen und noch mehr Unfrieden und Trennung zu provozieren. In Wahrheit ist es doch ganz einfach: Die Person hat einen Grund weshalb sie es wenigstens auf der Veganerbaustelle konsequent versuchen will. Das kann sie erklären. Meine Erklärung ist, dass ich das weiß, aber irgendwann ohne Fleisch einen Rappel bekomme. Auch über endlose Missoniererei. Dann muss ich mit gutem Beispiel vorangehen und das einfach nur respektieren. Der gegenseitige Respekt muss stimmen. Es kann nicht sein, dass man sich immer mit kindischen Urängsten "Die wollen mir mein Schnitzel wegnehmen" auseinandersetzen muss, ohne gefragt zu werden. Man muss sich dann eben einigen. Normalerweise ist das möglich. Habe ich einen Veganeraktivisten oder einen "Mein Steak gehört mir!" Fanatiker vor mir, sollt ich einfach einen Rückzieher machen, dann passt es auch auf anderen Ebenen eh nicht. w47
 
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Gast

  • #58
Vegan und fettarm hält die Blutbahnen frei und schützt vor diversen Erkrankungen. Sogar Diabetes lässt sich damit rückgängig machen. Schaut mal nach Dr. Neal Barnard etwa.
Vegan ist aber auch ethisch gesehen die richtige Entscheidung.

w33
 
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  • #59
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sowieso aufgrund von Job, Aktivitäten mit Freunden und vielen anderen Terminen nur maximal 1x am Wochenende zusammen kochen kann. Dann gibt es noch das Frühstück und häufiger mal das Abendbrot, wobei man sich hier auch nur ein Brot reinpfeift. Das war bei mir immer schon so, ob man zusammen gewohnt hat oder nicht. Insofern war das kein großes Thema und/oder Problem.

Dann kenne ich auch noch einige Beziehungen, in denen die Männer tendenziell den Frauen das Essen verbieten, weil sie möchten das diese schlank bleiben. Da wird rumkritisiert ohne Ende. Die einen machen das mit, die anderen nicht. Insofern geht das Thema hier auch nicht in die Tiefe.

Dieses Thema ist wohl je nach Lebensumstand (Alter, Art des Zusammenlebens etc.) schwieriger oder einfacher bzw. wird zum Thema oder fällt gar nicht auf. Bei Familie mit Kind wird es sicher komplizierter, wenn man sich nicht einig ist, wie man das Kind ernähren bzw. erziehen will. Ich gehe hier nur auf das Essen ein, nicht auf die ethische Komponente, die für viele ja eine grundsätzliche Entscheidung ist.

w (34, Vegetarier, war immer mit Fleischessern liiert)
 
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Gast

  • #60
Veganer essen meinem Essen das Essen weg.

Ansonsten habe ich erfahren (echte Erfahrung) daß Veganer auf jeden Fall und Vegetarier manchmal extrem übergriffig sind in Bezug auf das Nichtzulassen der Berechtigung anderer Ernährungsarten.
Der überwiegende Teil solcher Ernährungsfanatiker hält sich aufgrund der eigenen Lebensweise für besonders gut oder rein und leitet daher einen Anspruch und Berechtigung auf Weltverbesserung ab. Zudem bedingt das Bewußtsein des eigenen "Starkseins" wegen der Selbstbeschränkung auch einen gewissen Effekt wie bei Magerkeitssucht - eine extem selbstbezogene Umweltsicht. Das "Ich" kommt bei solchen Menschen häufig zuerst.

Würde daher Veganerinnen auf jeden Fall und Vegetarierinnen manchmal "von der Bettkante schubsen" denn die enstehenden Beziehungsprobleme aus der Bevormundung in Bezug auf die Ernährung kann man am besten beheben, indem man mit Ernährungsfanatikern kein Beziehung eingeht.
Wie gesagt, Vegetarierinnen, die mich Fleisch und Wurst essen lassen ohne Missionierungswillen halte ich für beziehungsfähig. Veganismus ist aber zu 99,9% idelogisch bedingt und damit immer konfliktinduzierend.

m47 mäßiger Fleisch und Wurstesser, dem frischer Salat auch täglich schmeckt
 
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