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  • #1

Was haltet ihr von berufstätigen Ü30-Männern die zu Hause wohnen?

Hallo!

Was haltet ihr von Männern, die Ü30 sind, bereits seit 1-3 Jahren voll berufstätig sing (netto ca. 2000 € verdienen), keine Schulden haben, für nichts "konkretes" sparen und noch in ihrem Kinderzimmer bei Mama&Papa wohnen wo die Mutter für sie aufräumt, wäscht, kocht, bügelt usw.? Also wirklich im Kinderzimmer und keine Einliegerwohnung, eigene Etage o.ä.

Also für mich wäre das ein No-Go! Ein Mann muss meiner Meinung nach schon irgendwie "selbständig" sein und indem man mit Ü30 noch wie ein Kind lebt obwohl man voll berufstätig ist kann ich nicht verstehen. Anders wäre es wenn der Mann dann wenigstens im Haushalt für sich selbst sorgen würde oder seinen Teil dazu beiträgt, aber das macht ja alles Mutti - da läuft man als Frau doch schreiend weg, oder?! Mich wundert es dass diese Männer dann teilweise gar nicht verstehen dass Frauen sowas abschreckt.
 
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  • #2
Solche Fragen wurden hier schon öfter gestellt.

Für mich sind solche Männer mittlerweile ein absolutes NoGo und es gibt für mich keine Gründe, diesen Zustand seitens des Mannes zu rechtfertigen. Als ich Anfang 30 war lernte ich einen Mann kennen, der mit seiner Mutti in einer 3-Zi-Whg lebte, die Eltern lebten in Scheidung und sie zog samt Sohn aus dem Haus aus und gab mich zunächst mit dem Argument zufrieden, dass der Zustand ja nur vorübergehend sei, ein halbes Jahr später kaufte sich Mutti ein Haus und der Herr Sohn zog gleich mit unters Dach. Dieser Mann war absolut unselbständig, weil Mutti ihm noch die Betten überzog, ihm das Mittagessen kochte und sein Zimmer aufräumte, die Beziehung ging u.a. auch daran kaputt.

Ich möchte einen erwachsenen und selbständigen Partner und keinen Mann, der im Herzen noch ein Kind ist und sich auf Mama verlässt.

w
 
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  • #3
Wieso nimmst du dir nicht selbst eine Wohnung? Kannst ihn ja dann zu dir nach Hause nehmen, wenn du Privatsphäre mit einem Typen haben willst.
Ich (m28) bin froh wenn es Frauen abschreckt die einen Versorger suchen.
Keine Angst, wir verstehen es schon, wir tun nur so als ob wir es nicht kapieren. :)

Für Unterhalt des Hauses bin ich zustädig (alleinerziehende Mutter), die Wäsche mache ich seit dem 15. Altersjahr selbst. Einzig Kochen tut meine Mutter noch (das kann Sie noch besser als ich).

Wieso ausziehen?? So billig wohnt man in seinem Leben nie wieder und man hat Abends regelmässig eine warme Malzeit & Gesellschaft.
 
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  • #4
Liebe Unbekannte,

dann lauf doch schreiend weg!!! So eine Reaktion sagt aber mehr über Dich aus als über den Mann! Für mich hängt es von vielen ab:

a) Wie groß ist das Haus/die Wohnung der Eltern? Ein Bekannter wohnt "bei seinen Eltern" aber auf 350 qm hat er "im Wesentlichen" seine Einliegerwohnung, auch wenn es formal-historisch das Kinderzimmer ist in der elterlichen Villa
b) Ein Freund ist Berater ==> 5 Tage beim Kunden, jedes zweite WE unterwegs oder bei Freunden. Er "wohnt" bei seinen Eltern - trotz 6-stelligem Gehalt, da er seine Eltern sowieso einmal im Monat besuchen würde und nicht sieht, warum er für 2 oder 3 Nächte im Monat eine Wohnung halten soll.
c) Bei einer Bekannten wohnt nicht sie bei ihren Eltern sondern "ihre Mutter bei Ihr" (Schlaganfall), wenn Du verstehst, was ich meine ==> ich laufe nicht schreiend weg.

Ein Mann kann auch selbstständig werden, wenn er eine Frau kennen lernt. Ich finde solche No-Go's deswegen ziemlich dämlich!

Und was das sparen angeht: das hängt ganz massiv davon ab, wieviel Geld im Elternhaus vorhanden ist!! Wenn Du als Kind immer wieder erlebst, dass das Konto am Limit ist (weil der Vater als Kleinunternehmer/Kohlenhändler in immer größere Schwierigkeiten kommt) und es hinten und vorne nicht reicht dann haben einige tausend Euro Reserve eine ganz wichtige Wirkung!!!!!!! Und Du überlegst Dir sinnlose Ausgabe zweimal. Und dazu gehört (sorry!!) eine eigene Wohnung solange Du Dich im Elternhaus wohl fühlst und die Wohnung nur besorgst, damit irgend eine Zicke nicht schreibend weg rennt!!

m/34 (der 300 km von seinen Eltern lebt)
 
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  • #5
Auch wenn der Sohn im Haushalt helfen (wäre ja noch schöner) , für ein Haus sparen (auf Kosten der Eltern) oder was auch immer würde, geht wirklich nicht.

Dieser Mann hat sehr wenig Alltagsmanagmenterfahrung. Kennt keine Vor-und Nachteile des Alleinlebens in der eigenen Wohnung, übernimmt keine volle Verantwortung für sich selbst.

Er hat es entweder nicht geschafft, klammernde Eltern zu verlassen oder übersieht, dass er seine Eltern mit seiner Präsenz nervt (vielleicht möchten die endlich aus dem Kinderzimmer ein Schreibzimmer, einen Hobbyraum, Trainigsraum usw. usw. für sich schaffen).

Alles Dinge, die ihn nicht so recht beziehungstauglich machen. Und irgendwie ist schon der Gedanke an diesen Nesthocker ist komplett unsexy.

ginge für mich definitiv nicht!

w
 
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  • #6
Ich denke das Problem liegt hier eher dabei, dass von solchen Männern "Mutti" oft an Platz 1 steht und die Freundin hintennachkommt. Das gibts aber auch bei Männern, die nicht mehr zu Hause wohnen. Ebenso kann es sein, dass es bei einem Mann nicht so ist, der noch zu Hause wohnt.
Mein Ex (34!) hatte seine eigene Wohnung aber trotzdem war Mutti das wichtigste. Zu ihr brachte er sogar noch seine Wäsche zum Waschen vorbei, sie gab ihm immer Essen mit (welches er dann einfrierte und sich auftaute). Ja und nicht zuletzt, hat er sich eines Morgens (als er bei mir schlief) aus dem Bett geschlichen, als ich noch schlief, sich angezogen und mir dann zugeflüstert er müsse jetzt los zu Mutti frühstücken.... ich war "begeistert"
 
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  • #7
Woher weißt Du, dass er auf nichts konkretes spart? Nur weil er nichts sagt, heißt das nicht, dass ers nicht tut.
Das fände ich beispielsweise ziemlich plausibel, dass er studiert hat und erst spät ins Berufsleben eingestiegen ist und jetzt auf eine Wohnung spart, um mal ein Beispiel zu nennen. Da sind 1-3 Jahre voll im Rahmen.

Wir Männer verurteilen ja auch nicht, dass ihr Frauen alle möglichst schon mit 18-19-20 eure eigene Wohnung haben wollt. Da könnte man als Mann auch sagen: Puh, die hat wahrscheinlich ein ziemlich mieses Verhältnis zu ihrer Familie. Verstehst Du worauf ich raus will? Jedem das seine, wenn Du für Dich sagst ein solcher Mann kommt nicht in Frage, dann ist das legitim, aber deswegen musst Du ihn nicht verurteilen.
Bis ich mit meinem Master fertig bin, bin ich auch 28 und dann werde ich auch erstmal, sofern nichts dazwischen kommt, 2-3 Jahre das Geld zusammenhalten und mir dann eine eigene Wohnung kaufen.
 
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  • #8
Der Gast 3 und die normalen Männer zu Hause bei der Mutti. Völlig gleichgültig die Argumentation, Thesen zum Schönreden. Alle Männer jenseits der 30, die zu Hause wohnen sind beziehungsunfähig und unselbständig. Und von allem abgesehen, da schnappt jede potentielle Frau über, wenn sie zu den Schwiegereltern ziehen darf und ihre Möbel verkaufen soll, weil ja die Wohnung oder Kinderzimmer schon fertig ist, einfach spitze und dann spart man sich langfristig den Pflegedienst. Und wehe die Dame der Wahl hat eigene Vorstellungen, na da wird die Mutti der schon abgewöhnen.
 
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  • #9
Im Normalfall wäre es für mich ein NoGo mit einer Außnahme, eine ländliche traditionelle Lebensweise. Wo der gesamte Familienclan (nicht nur Muttti) unter einem Dach lebt, hier würde ich genau hinschauen wie selbstständig der Mann wirklich ist.
 
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  • #10
Vor gar nicht so langer Zeit, hatten wir einen Thread hier, da wurde über junge Frauen diskutiert, die noch bei ihren Müttern leben - und der Tenor war, alles ok., eine WG mit der Mutter ist kein Problem. - Jetzt wird die gleiche Frage mit umgekehrten Vorzeichen gestellt, und siehe da: Die Frauen sind entsetzt!

Nun, die Wirklichkeit ist wie sie ist, und wenn Frauen solche Männer überwiegenden ablehnen, dann ist es eben so. Dennoch zeigt es, mit welchem ungleichem Maß zwischen Männern und Frauen gemessen wird, wie hoch die Erwartungshaltungen von Frauen an Männer sind, und wie strikt No-gos von Frauen formuliert werden.
 
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  • #11
Wieso nimmst du dir nicht selbst eine Wohnung? Kannst ihn ja dann zu dir nach Hause nehmen, wenn du Privatsphäre mit einem Typen haben willst.
Ich (m28) bin froh wenn es Frauen abschreckt die einen Versorger suchen.
Keine Angst, wir verstehen es schon, wir tun nur so als ob wir es nicht kapieren. :)

Für Unterhalt des Hauses bin ich zustädig (alleinerziehende Mutter), die Wäsche mache ich seit dem 15. Altersjahr selbst. Einzig Kochen tut meine Mutter noch (das kann Sie noch besser als ich).

Wieso ausziehen?? So billig wohnt man in seinem Leben nie wieder und man hat Abends regelmässig eine warme Malzeit & Gesellschaft.

Wieso ausziehen? - Ganz einfach: Weil das der natürliche Lauf des Lebens ist. Es steht schon in der Bibel: "Eine Mann wird Vater und Mutter VERLASSEN und an seinem Weibe hangen." Also nix mit "ewig bei Papi und Mutti wohnen". Tja, schon die Menschen vor mehreren 1000 Jahren hatten offenbar eine klügere und gesündere Weltsicht als manch "aufgeklärter" Zeitgenosse heute...
 
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  • #12
Hier hie TE:

Wenn ein Mann im Haus der Eltern ne Art Einliegerwohnung hat, die Eltern pflegen muss, Studiengebühren erst zurückzahlen muss, sich im Haushalt betätigt und entsprechend vielleicht Miete bezahlt o.ä. dann kann ich das ja alles nachvollziehen. Aber wenn jemand wirklich so gar keinen richtigen Grund hat um noch mit Ü30 bei Mami und Papi im Kinderzimmer (ca. 12qm mit Schrank, Komode, Einzelbett und Schreibtisch) zu wohnen und seine Mami auch noch alles für sich machen lässt dann ist das für mich halt ein absolutes NoGo!

Selbst wenn dieser Mann dann irgendwann mit einer Frau zusammenzieht denke ich nicht dass er sich plötzlich um 180 Grad ändern würde. Wäsche waschen, kochen, putzen, Bett machen usw. hat doch über 30 Jahre immer Mutti gemacht, dann soll das halt künftig die Freundin machen weil er 1. es nicht kann (da nie gelernt) und 2. das wohl auch nicht machen will (sonst hätte er seine Mutter doch mal entlastet) ;-)
 
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  • #13
Früher hätte mich das auch abgeschreckt, da ich der Meinung war, soe ein Mann könne nicht selbständig sein und möchte dann von mir (wie von Mutti) rundum versorgt werden. Darüber hinaus lernt man ja "zwangsweise" beim Besuch die Eltern kennen - und dem wollte ich einfach aus dem Weg gehen, weil ich mich in der Kennenlernphase auf meinen neuen Freund konzentrieren wollte, einer Beeinflussung von Außen - eben durch die Eltern - vermeiden wollte.

Mittlerweile bin ich lockerer geworden und flexibler. Das ein Mann noch zu Hause wohnt, ist für mich kein Ausschlusskriterium mehr. Wichtig ist doch, ob er fähig ist noch selbständig zu sein, im Haushalt der Eltern mithilft und ob er sich auch von den Eltern lösen und in eine andere Wohnung bzw. Haus ziehen kann. Ich würde mir den Mann ziemlich genau anschauen und wenn er mir gefällt und er mich auch sehr gern hat - warum nicht.
 
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  • #14
Als Grundtenor der Frauen hört man hier, das sei ein NoGo, Nun stelle ich mir die Frage: Warum interessiert ihr Euch dennoch für diese Männer, indem ihr diese Frage stellt? Gibt es unter den vermeintlich selbständigen, mit 14 ausgezogenen Herren, nicht genug gute Angebote?

Ich denke, man sollte nicht pauschalisieren, sondern erst einmal hinter die Kulissen schauen. Da gibt es viele Gründe:

- Ein riesiges Haus oder Anwesen (wird von den Damen auch gerne mitbezogen)
- Sohn ist nur selten an einem Ort (Vertriebler), für den sich keine eigene Bleibe lohnt, weil er die Woche im Hotel wohnt
- Pflege der Eltern
- selber pflegebedürftig oder gesundheitlich angeschlagen
- keine eigenen finanziellen Mittel (Praktikant!)
usw.

Ich denke, viele Frauen haben auch erhebliche Angst vor dem Urteil der Schwiegereltern in spe. Daß diese dem Sohn die Augen öffnen über die Fehler und Unzulänglichkeiten, während er noch die rosa Brille aufhat.
 
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  • #15
und dann von Mutti zu "ihr", die dann den gesamten Service, natürlich ganz auf' Tipfelchen genauso weiterführen muss.

Und wehe, sie macht das nicht perfekt, womöglich auf ihre eigene Art, ganz übel! Dann gibt's großen Ärger!
 
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  • #16
Kinder, egal ob männlich oder weiblich, sollten spätestens mit 25 Jahren auf eigenen Füßen stehen (können). Dazu gehört:

- die eigene Wohnung
- eigene Einrichtung / Hausstand
- selbstverwaltetes Geld (kann, im Studium, auch noch von den Eltern kommen)
- Selbstversorgung (Wäsche, Einkaufen, Kochen usw.)

Wer diesen Absprung bis dahin nicht schafft, ist nicht erwachsenen, kann keine eigene Beziehung eingehen und führen. Ohne, dass ständig ein Elternteil dazwischen redet oder er/sie bei den Eltern um Rat fragt.

Mit einem ähnlich unselbständigen Mann (ü30 = noch schlimmer) würde ich nie eine Beziehung eingehen, egal, was er als Gründe anführt (Geldsparen, Raumsparen uvm). w
 
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  • #17
Das Problem bei solchen Männern liegt nicht nur bei den Männern selbst, sondern verstärkt auch bei den Eltern. Die Mutter oder die Eltern können nicht loslassen und es ist für sie einfach selbstverständlich, dass sie sich in alles, was das Leben ihres Sohnes betrifft einmischen. Sie tun es ja nur zu seinem Besten. Die Einmischung einer "fremden" Frau ist da nicht gewünscht und von einer Partnerin wird erwartet, dass sie sich dieser Bevormundung selbstverständlich beugt. Der Sohn versteht das Problem nicht, ihm geht es gut und er kennt es nicht anders.

Selbst mit Einliegerwohnung oder DG-Wohnung im Elternhaus sehe ich das Thema mittlerweile sehr kritisch und würde die Eltern-Sohn-Beziehung genau in Augenschein nehmen. Für mich ist es wichtig, dass mein Partner ausreichend Distanz zwischen sich und seine Eltern gebracht hat und die nährende Nabelschnur durchtrennt ist. Je älter der Mann und die Nabelschnur ist, umso schwerer wird es, sie zu durchtrennen.

Für mich als Mutter von zwei fast erwachsenen Söhnen ist es übrigens auch klar, dass ich auf keinen Fall noch in 10 Jahren als Putzfrau und Köchin Dienst tun möchte. Auch ich bin froh, dass ich nun von Jahr zu Jahr mehr Freiheiten habe und irgendwann wieder ganz alleine über mein Leben entscheiden kann.

W47 , Mutter von zwei Söhnen (18 und 20)
 
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  • #18
Das Geldsparargument finde ich befremdlich.

Die Eltern haben schon die Ausbildung zumindest z.T. finanziert und dann sollen sie auch noch den "Jungen" durchfüttern, damit er sich eine Eigentumswohnung kaufen kann?

Da ist mir ein Mann (!) lieber, der erst mit 40 seine Eigentumswohnung finanzieren kann, aber auf eigenen Füßen gestanden hat und für sich selbst sorgen kann.

W
 
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  • #19
Selbst wenn dieser Mann dann irgendwann mit einer Frau zusammenzieht denke ich nicht dass er sich plötzlich um 180 Grad ändern würde. Wäsche waschen, kochen, putzen, Bett machen usw. hat doch über 30 Jahre immer Mutti gemacht, dann soll das halt künftig die Freundin machen weil er 1. es nicht kann (da nie gelernt) und 2. das wohl auch nicht machen will (sonst hätte er seine Mutter doch mal entlastet) ;-)

Woher weißt Du das, daß es 30 Jahre Mutti gemacht hat? Reine Mutmaßung und Bedienung von Klischees. Und erhlich liebe Frauen, was ist am Wäschewaschen heute noch anspruchsvoll? All das haben Euch die meist männlichen Ingenieure in Form des Vollautomaten doch schon vorgekaut. Wer von den "selbständigen" Damen weiß denn noch, wie man per Hand mit Waschzuber und Kernseife oder im Kessel Wäsche wäscht? Könntet ihr auch nicht. Und Maschinen bedienen ist für Männer sicherlich nicht schwerer als für Frauen.

Thema Kochen: Die meisten Frauen können es doch auch nicht. Entweder wird ein Fertiggericht in die Mikrowelle geschoben oder der selbstzusammengebraute Sud als thailändisches, indonesisches Spezielagericht deklariert. Da keiner das Original kennt, gibts keine Probleme. Übrigens: Die meisten professionellen (Spitzen)köche sind Männer!

Naja und zum Besen oder Staubsauger bedienen braucht man auch keine jahrelange Ausbildung mit Staubsaugerdiplom.

Also, liebe Damen, worauf bildet Ihr Euch so viel ein? Die meisten von Euch sind doch damals direkt von Mami oder Papi zum (älteren) Freund oder gleich zu den Schwiegereltern gezogen. So was können Männer in der Regel wahrlich nicht.
 
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  • #20
Es ist sehr befremdlich, wenn eine Frau bereits mit 20 Jahren daheim auszieht.
Die Beziehung zu Eltern und Familie muss wohl schwer lediert sein, daraus folgt in den meisten Fällen Beziehungsunfähigkeit. Dann doch lieber eine Frau, die erst Ende 20/Anfang 30 ihre eigene Wohnung bezieht, damit ist die Wahrscheinlichkeit eines guten Verhältnisses zu Vater und Mutter wesentlich höher und damit auch die Chance, dass sie keine bleibenden Schäden aus der Jugend mit in eine Beziehung bringt.

M
 
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  • #22
Ich sehe das Problem nicht an den "Kindern", sondern ausschließlich bei den Eltern, die ihre Kinder übertüteln, vor allem Gefahren abschirmen und auch früh Kontakte nach außen hin verbieten, evtl. eigene Lebenswege und Berufswege verbieten, das Kind vor Erfahrungen schonen wollen und keinen eigenen Schritt machen lassen. Nicht selten wird seitens der Mutter mit Geld, Geschenken und sonstigen Vorzügen gelockt. Und bei Männern, die sich bekochen lassen, fehlte oftmals die Vaterfigur als Vorbild. Da ist doch klar, dass die Mutter sich total auf ein Kind fixiert.

Ich weiss, welche verheerende Folgen so etwas hat, da ich selbst bis 28 so gelebt habe (meine Mutter konnte sich nicht recht abnabeln! Ich habe mich gewalttätig wehren müssen und letztendlich sogar mit Anzeige und Polizei gedroht. Sie hatte lebtags immer Zuflucht bei mir gesucht. Sie wollte gar in meinem Bett schlafen, immer wenn sie Streit mit meinem Vater hatte. Das ging mir alles zu weit.)

Mit 30 ist man normal verheiratet oder hat schon ein Kind in die Welt gesetzt. Das sind also unsoziale Spätzünder, die gar nichts mehr auf die Reihe bekommen. Glaubs mir, ich hatte nur Probleme, so lange ich daheim wohnte.

Also ja, irgendwann MUSS man auch mal alleine wohnen. Je früher, desto besser. Normal gehört man mit Anfang 20 auf eigene Beine, um ein normales Leben führen zu können - finde ich. Das kann man auch schon, wenn man studiert. Unterstützung und Möglichkeiten findet man überall. Nichts ist doch schöner, alleine zu sein. Ich scheue mich heute auch davor, eine Beziehung anzufangen, einfach weil ich nur noch meine Ruhe genieße und 28 Jahre Trauma und Abhängigkeit verarbeiten muss.

Außerdem kann man wohl schlecht eine Freundin oder einen Freund in das Kinderzimmer einladen und da Sex haben, oder? Zum Sex gehört nun mal auch dazu, dass man nackt in der Wohnung herum läuft, das geht wohl schlecht, wenn die Eltern im Wohnzimmer nebenan sitzen. Das wäre selbst mir zu peinlich!
 
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  • #23
Noch zu Hause zu wohnen finde ich bereits ab 25 ein absolutes Ding der Unmöglichkeit. Was sind das für Eltern, die ihre Kinder so unselbstständig leben lassen? Etwas anderes ist es, wenn jemand pflegebedürftige Eltern hat und darum noch dort wohnt. Diese Leute haben den Absprung ins Erwachsenenleben nicht geschafft. Bei Frauen finde ich es nicht weniger schlimm.

w33
 
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  • #24
Oftmals ist das unabgenabelte Wohnverhältnis "versteckt" in getrennten Wohnunen - das ist viel schlimmer!

Mein Ex-Freund hatte mit 37 unter seiner Mutter in einer eigenen kleinen 1-2-Zimmer-Bude gewohnt. Mir fiel es erst im Laufe der Zeit auf, dass er ein totales Mamasöhnchen war. Die kleine Eckküche, wie auch das Bad und Klo waren immer spiegelblack geputzt und unbenutzt. Später fiel mir auf, dass er zu Mama zum Essen ging. Jeden Tag 3 Mal. Mittags um 13 Uhr musste das Essen auf den Tisch stehen, sonst hat er gemeckert. Abendbrot wurde natürlich auch fein säuerlich von Mama geschnitten. Geduscht und sich gestylt hat er jeden Tag bei Mami in der Wohnung. Ich bin mir 100% sicher, dass sie auch seine Wäsche gewaschen hat. Sie hat ihm auch das Bett aufgeschüttelt und die Gardinen im Schlafzimmer aufgezogen. Ein Grund warum ich mich getrennt habe. Ich will nicht Familienangehörige oder für mich fremde Leute (wie die Schwiegermutter) im Schlafzimmer beim Aufwachen stehen haben!

Ich kannte die Mutter immer flüchtig vom Sehen her und Umherhuschen und diese war auch schon genervt mit ihren 80 Jahre. Typisch - der Vater hat gefehlt. Ist früh gestorben und wurde vom Sohn auch nie vollwertig respektiert. Also ein richtiges Muttersöhnchen. Heute 10 Jahre später sieht die Lage nicht anders aus. Er kann immer noch nix allein - auch wenn er öffentlich das Bild eines normalen attraktiven Manns mit gutem Job vermittelt, der auf eigenen Beinen steht - tut er aber nicht!

Seine mikrige kleine Bude würde ich nicht als "eigenständig wohnen" betiteln. Das ist mehr Schein als Sein.

Also würde ich eher mal ein Auge auf solche Leute werfen, die scheinbar vorgeben, eigenständig zu sein. Eine eigene Wohnung reicht dazu leider nicht!

Leute die wirklich noch daheim wohnen, die haben in der Regel ein sehr großes Haus bzw. eine Villa, und weil es sich so anbietet. Nicht selten sind alle Familienmitglieder Unternehmer, selbstständig und reicher als andere Leute, haben seperate Etagen für sich oder selbst eine Zweitwohnung.

Das ist die verschiedene Sicht aus meiner Erfahrung.
 
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  • #25
Ein erwachsener Mann, der ohne Not noch zuhause wohnt und sich von Muttern die Wäsche machen lässt, ist ein völliges Unding - ausser Pflegebedürftigkeit der Eltern gibt es überhaupt kein Argument dafür! Ich kenne mehrere solcher Mamabubis - die Frau dürfte danach den Pascha genauso bedienen wie Muttern vorher!

Ich habe meinen studierenden Sohn mit entsprechendem Unterhalt mit 19 vor die Tür gesetzt - jeder Mann sollte durch die harte Schule von WG und Haushalt alleine schmeissen. Und es hat gewirkt - ist er in den Semesterferien hier, ist der Haushalt tipptopp, die Küche auch nach dem Kochen betretbar, die Wäsche gewaschen - Hurra! Seine Freundin wird mir ewig dankbar sein!
 
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  • #26
Ich bin mit 19, also gleich zu Beginn des ersten Studiensemester, von zuhause ausgezogen, wobei ich mir ganz bewußt einen Studienplatz 600 Kilometer entfernt in einem anderen Bundesland gesucht habe.

Und das nicht etwa, weil mein Verhältniss zu meiner Familie schlecht war, sondern weil ich das Studium auch als eine Zeit der persönlichen Weiterentwicklung betrachtete.

Menschen, die vor der Haustür studiert und während dieser Zeit bei ihren Eltern gewohnt haben, sind mir suspekt. Dies gilt insbesondere dann, wenn als Begründung Geld angeführt wird. Wer sich keine angemessene Ausbildung für seine Kinder leisten kann, und dazu gehört ganz sicher auch ein Studium nebst1,5-Zimmer Studentenapartment, darf eben keine Kinder bekommen!

Männer mit asozialen Eltern haben für mich keinen Reiz.

Mit Männern, die nach erfolgreicher Nestflucht während des Studiums und der ersten Berufsjahre wieder in ihr großzügiges Eltenhaus zurückkehren und dort eine eigene Wohnung beziehen, habe ich dagegen kein grundsätzliches Problem.
 
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  • #27
Wieso stellst du derartige Fragen, wenn doch deine Antwort schon klar ist? Brauchst du Zustimmung oder willst du nur eine sinnlose Diskussion lostreten?

Mein Fall wäre das auch nicht, aber ich muss ja nicht mit jemanden zusammen sein, der mir nicht paßt. Ich bin da frei in meiner Entscheidung. Und manchmal mag es Umstände geben, die das Handeln anderer plausibel erscheinen lassen. Pauschalurteile über die Männer und die Frauen, die jenes und anderes tun oder unterlassen, helfen wenig weiter.
 
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  • #28
In den ersten Jahren gibts weitläufig nur befristete Verträge, da kann man ganz schnell wieder draussen sein ( eine längere Krankheit oder zwischenmenschliche Unstimmigkeiten) können schon ausreichend sein. Dann nützen die 2k € von gestern erstmal nichts, ausser dass das ALGI entsprechend ist, manche Betriebe schreiben rote Zahlen, ich arbeite zb in einer Branche in der fast alle Betriebe rote Zahlen schreiben, nicht wenige Kollegen haben schon bei 3 Firmen gearbeitet, die allesamt vom Markt verschwunden sind, in so einem Fall ist auch ein unbefristeter Arbeitsvertrag nichts wert, in jungen Jahren muss man für Karriere häufig den Ort wechseln; es gibt viele Gründe, warum ein junger Mensch mit der Anmietung einer Wohnung vorsichtig ist, ein Vielzahl meiner Kollegen wohnt mit 30 noch bei den Eltern, die Mietentwicklung in den Metropolregionen ist seit den 70gern ein Hammer, ich glaube, dass sich dieser Trend noch verstärken wird M 50+
 
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  • #29
Ich bin mit 19.... ganz bewußt einen Studienplatz 600 Kilometer entfernt in einem anderen Bundesland gesucht habe.

Menschen, die vor der Haustür studiert und während dieser Zeit bei ihren Eltern gewohnt haben, sind mir suspekt. Dies gilt insbesondere dann, wenn als Begründung Geld angeführt wird. Wer sich keine angemessene Ausbildung für seine Kinder leisten kann, und dazu gehört ganz sicher auch ein Studium nebst1,5-Zimmer Studentenapartment, darf eben keine Kinder bekommen!

Männer mit asozialen Eltern haben für mich keinen Reiz.

Ganz bewusst 600 Kilometer, aber alles in Ordnung? Alles klar!

Ich studiere mehr oder weniger vor der Haustür, wie du es nennst und ich wohne bei meinen Eltern, übrigens 90% meiner Komilitonen auch. Wenn es nach dir ginge, dann wäre wahrscheinlich der ganze Campus leer, herzlichen Glückwunsch, dass du zu einer so toleranten, umsichtigen Frau erzogen wurdest! Wenn das das Ergebnis einer Erziehung bei nicht asozialen Eltern ist, dann hast du Recht, dann sind meine Eltern wirklich asozial.

Den Rest lass ich mal unkommentiert, du hast ganz offensichtlich reiche Eltern, wie sollst du da auch wissen, dass es auch Familien gibt, in denen Papi nicht jedem seiner Kinder mal ne Studentenbude klarmachen kann.
 
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  • #30
Leben und leben lassen ;-) Wenn Mann/ Frau mit Anfang 30 aufgrund eines Studiums im elterlichen Haus wohnt, so sehe ich für diese Situation überhaupt kein Problem, natürlich bei vollem Gehalt sieht die Situation wieder anders aus,... aber liebe FS, gehen Sie mal in die Nachbarländer. Dort juckt es keinen Menschen, da frägt man solche Sachen nicht, "nur" in Deutschland wird über m.E. solche hirngespinste Diskutiert!
Unselbständige gibt es überall, ich kenne genügend Freunde die es heute trotz "tollen" Berufen kaum noch schaffen über in die Runden zu kommen. Die sind damals sehr früh ausgezogen (musste man aufgrund des Druckes über den Freundeskreis,...) und heute sind sie bald monatlich in den miesen,.. Urlaub oder sonstiges nicht mehr möglich! Ein anderer Freund ist sehr spät ausgezogen, er wurde oft blöd angemacht, tja, heute lacht er, Geld angespart und sich gleich eine Immobilie geleistet.
Jetzt lacht er, und die Freunde beneiden ihn zutiefst!

Aber:
In der Zukunft ( 5- 10 Jahren) wird kein Mensch in Deutschland über solche Themen mehr diskutieren, da es dann noch schneller bergab geht als in den Schwellenländern,.... ( ich sage nur ESM-Haftung von 30% über Deutschland oder Target2-Salden) Die meisten werden dann froh sein ein Dach über dem Kopf zu haben, ob im Elternhaus oder sonst wo, wird dann "niemanden" mehr jucken,...!!

M
 
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