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Gast

  • #1

Was haltet Ihr Männern und Frauen aus deutschsprachigen Ländern?

Ich habe mit den ausländischen deutschsprachigen Männern während meiner Partnersuche bessere Erfahrungen gemacht als mit den Deutschen. Wem geht es genauso? Oder sind die Ausländer die höflicheren, charmanteren, besseren Liebhaber, verständnisvoller, weniger...
 
  • #2
und aus welchem land bist du?
 
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Gast

  • #3
@ Thomas: ich bin Deutsche
 
G

Gast

  • #4
Ich glaube pauschal kann man das nicht sagen. Ich fühle eher eine großen Unterschied zwischen Männern, die ihre berufliche Konkurrenzhaltung mit in die Beziehung bringen und denen, die das privat ablegen können.
Sprich der Unterschied zwischen Herzensbeziehung und Geschäftsbeziehung.
 
G

Gast

  • #5
Flower
Leute (Männer und Frauen), die nicht in ihrem Land leben und Fremdsprachen sprechen, sind oft interessanter, offener, habe mehr Erfahrung als die normale einheimischen. Wenn Du, zum Beispiel in Amerika bist und dort einen Deutchen Mann kennenlernst, würde er viel interessanter sein als die typische Amerikaner, die ein mal im Leben die Reise nach Paris gemacht haben. Wenn Du einen Amerikaner in Deutschland kennenlernst, der Deutsch und die Kultur gelernt hat, würdest Du Ihn auch viel interessanter f und charmanter finden als die durschnittlichen Deutschen....
 
M

Marianne

  • #6
Habe selbst im Ausland gelebt, bin dort wie da die selbe Marianne. Fremdes hat natürlich generell einmal seinen Reiz. Das ist klar. Doch auf lange Sicht gesehen erkenne ich keinen Unterschied von wegen bessere Liebhaber etc.
Gewisse Mentalitäten behagen mir nicht, der Rest ist individuell. Ich steh ja jetzt auch nicht auf alle Niederösterreicher oder auf zum Beispiel keinen einzigen Ostfriesen.

Ich spreche sehr gut auch die eine oder andere Sprache, doch "lieben" kann ich nur in der Muttersprache. Das ist meine ganz persönliche und auch traurige Erfahrung.
 
G

Gast

  • #7
Flower:
Was für auslandische Männer hast du kennengelernt, die dir gut gefallen? Welche Nationalitäten? Ich mag am besten Französen (die Deutsch und English sprechen) - wierklich charmant und haben einen besonderen Respekt für die Frauen. Auch super als Liebhaber.
 
M

Marianne

  • #8
@6: Bin ich angesprochen?
Es gibt eben keine bestimmten Männer, die mir gut gefallen. Ich kenne einen süßen Engländer hier in Österreich und habe die Ehre, einige (Nord)Italiener zu kennen. Also Mann ist Mann, ich bleib dabei. Ob man hingegen mit Mentalitätsunterschieden zurecht kommt, ist nicht nur in der Partnerwahl ausschlaggebend. Ich möchte tiefe Gefühle auch in der Muttersprache rüberbringen können. Das ahnte ich nicht, bevor ich nicht in der Situation war.
Respekt für Frauen? Das kommt auf den einzelnen Menschen an, denke ich persönlich.
Liebhaber? Auch das ist auf den einzelnen Menschen bezogen, konnte keine großen grenzübergreifenden Unterschiede feststellen. Es ist immer das gleiche Spiel...
 
G

Gast

  • #9
@ Marianne
Flower: Bei Partnersuche es ist immer schlecht jemanden voher auszuschliessen. Einem Mann tiefe Gefülle zu erklären ist vielleicht in keiner Sprache möglich. Männer mögen einfach nicht über Gefülle zu sprechen (es sei denn er ist gay oder ein Dichter). Deine Gefülle werdest Du sowieso in deiner Muttersprache erleben - wenn du mit sich selbst oder mit Freundinnen sprichst. Der Mann muss nicht unbedingt deine Muttersprache sehr gut verstehen. Bitte nicht ausschliessen :)))) !
 
G

Gast

  • #10
Meine Erfahrung mit einem ausländischen Mann (Mittelmeerraum) in Deutschland zeigt, dass es doch Mentalitätsunterschiede gibt. Dann stört einen der Akzent, oder man hat nicht die gleiche Art des Humors (natürlich, das kommt auch bei Deutsch/Deutsch vor). Selbst kommunizieren auf höherem Niveau kann durchaus schwierig werden, wenn das Vokabular nicht ausreicht. Ich bin jetzt wieder froh und glücklich mit einem deutschen, intellektuell interessanten Mann und bleibe auch dabei.
 
M

Marianne

  • #11
@8: Ich spreche aus Erfahrung. Aus meiner natürlich. Für mich ist eine gemeinsame Muttersprache wichtig. Dachte ich selbst nicht so sehr....
 
M

Marianne

  • #12
@9: Stimmt, das habe ich vergessen, zu erwähnen: das Unterhalten über wichtige Themen (ausser Liebe)! Das ging mir sehr ab. Ich habe nach Wörtern gesucht und er hat viel missverstanden... am Anfang war das ok, aber mit der Zeit fühlt man sich nicht verstanden... also geht nicht nur um Mentalität.
Aber jeder, wie er will.
 
  • #13
#11: Nun, ich habe genau eine Beziehung mit einem Nichtdeutschen gehabt und wir haben die gesamte Beziehung auf Englisch geführt -- inklusive anspruchsvoller Unterhaltungen; aber natürlich gehen dabei Feinheiten des Wortspiels verloren, die ich auf Deutsch eigentlich so schätze. Wir beherrschten beide die jeweilige Muttersprache des anderen nicht. Es kann also durchaus funktionieren, aber für eine dauerhafte, auf Lebenszeit angelegte Partnerschaft wäre das schon nicht komplett erfüllend, insbesondere wenn dann noch Kinder dazukommen.
 
G

Gast

  • #14
# Das ist interessant - ob Muttersprache wierklich so wichtig ist. Ich glaube wenn man wierklich verliebt ist, passiert die Kommunikation schon auf einer anderen Ebene, die nicht mit der Sprache zu tun hast. Ich kenne so viele glückliche Paare, die nicht auf Muttersprache sprechen (ein oder beide). Auch aus meiner Erfahrung, wenn man zu intellektuel in einer Partnerschaft ist und viel diskutiert, dann endet bald die Beziehung... Die glückliche Paare genissen einfach mit einander zu "sein" und sprechen nicht so viel. Das ist reine Beobachtung.

Natürlich darf man anders denken und fühlen. Es war nut meine Meinung