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  • #1

Was erwartet Ihr an Einkommen von Eurer Partnerin?

Diese Frage ist absurd, aber ichhabe jetzt oft bemerkt, dass es Männer schon sehr interessiert, was man so verdient. Wenn es nach mehreren Treffen und intensiverem Kontakt auf das Thema kommt, macht mir das eigentlich nichts aus, ich würde allerdings nie auf dieses Thema kommen, da es mir egal ist. Nur hab ich es jetzt bei einem vielversprechenden Kontakt erlebt, dass er mein jäjrliches Einkommen (50.000€) als viel zu niedrig empfand. Deshalb würde mich interessieren, was ihr so als Einkommensvorstellungen von Eurer Partnerin habt (ich hab da keine Vorstellung, da ich mich gut selbst ernähren kann).

w, 31
 
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  • #2
ich finde diese Frage ehrlich gesagt unverschämt wenn man noch nicht jahrelang zusammen ist. Solche materialistisch eingestellten Typen würden von mir den Hintern versohlt bekommen. Egal ob man viel oder wenig verdient, es ist immer irgendwie blöd. Was zählt sind Lebensstandard, Erwartungen, Ziele, Werte. My 2 cents. W, 28
 
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  • #3
Als Frau (33) bin ich auf die Antworten der Männer gespannt.
Mein Eindruck in letzter Zeit ist nämlich der, dass Männer noch viel mehr aufs Geld gucken als Frauen.
Wenn also 50.000€ p.a. zu wenig sind (wie von der FS geschildert), dann weiß ich wenigstens, warum ich noch Single bin (und es vermutlich noch eine Weile bleiben werde).
 
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  • #4
Du hast ein Top-Einkommen, was war das den für ein komischer Typ. Du solltest den Herrn nicht mehr Dein Einkommen verraten. Ich halte mich da sehr bedeckt. Im allgemeinen sind es nur die unterhaltspflichtigen Gebrauchtmänner die so gierig sind.
 
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  • #5
ich habe die erfahrung gemacht, dass es darauf ankommt mit wem man ausgeht. Je "reicher" ein Mann war, desto mehr hat er auch auf mein Gehalt und Status geachtet. In den letzten Jahren ist "dank" Emanzipation die Versorgerrolle des Mannes weggefallen worüber sie sehr glücklich zu sein scheinen. Es ist normal und gesellschaftsfähig, dass der Mann die Frau nicht mehr durchfüttern muss. Du hast zu wenig Geld Schatz? Ok, dann fahr ich allein auf die malediven...
Du willst Kinder? Gern, aber nur wenn du nach 3Monaten Babypause, sofort wieder voll arbeitest.

Ich will hier nicht wieder den Geschlechterkampf lostreten, aber ich habe wirklich das Gefühl, dass Männer sich oft die Rosinen rauspicken wollen. Die Frau soll zwar Haushalt machen, kochen und putzen, aber bitte auch arbeiten gehen und Kinder bekommen, vollkommen geldunabhängig sein, einen guten Job haben, aber trotzdem typisch Frau und fürsorglich. Ich sage das nicht über alle Männer, sondern nur über meine Dates, Exbeziehungen und die Freunde meiner Freundinnen.
Ein gutverdienender Mann will sein Gehalt bzw. Lebensstil nicht verringern: d.h. er will nicht weniger Geld zur Verfügung haben als vorher indem er für die Frau mitbezahlen muss, er will seinen Lebensstil aber auch nicht nach unten hin anpassen.
 
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  • #6
Ich denke, die Frage kann man nicht allgemein beantworten, sondern nur jeder für sich persönlich.
Das Männer vermehrt nach dem Einkommen der Partnerin schauen kann ich verstehen. Wenn das Einkommen dem Eigenen ungefähr entspricht, verringert das die Gefahr hoher Unterhaltszahlungen bei der Scheidung enorm.
 
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  • #7
Es war von dem Herrn nur eine ungeschickte Fragestellung,Frauen checken das Gehalt, über den ausgeübten Beruf des Mannes und bekommen somit die gleiche Antwort.Manche können mit 100TM p.A. nicht vernünftig Leben,die Gier macht sie zu armseligen Geschöpfen!

m49
 
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  • #8
50k€ p.a. würde ich pauschal auch als zu wenig empfinden. Ich verdiene ohne Bonus das 3 fache.


Und meine lieben Frauen, ihr wollt doch auch keinen Kerl der erheblich weniger verdient als ihr. Also bitte gleiches Recht für alle.
 
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  • #9
Was ich (w) verdiene geht niemanden etwas an. Ein Partner, der einer werden will, sollte sich mit dieser Frage Zeit lassen.
Ebenso würde ich nie einen Partner akzeptieren, der allein auf die Malediven fährt, nur weil ich mir das momentan nicht leisten möchte oder kann (z. B. auf Grund unterschiedlicher finanzieller Verpflichtungen).
 
  • #10
... hab ich es jetzt bei einem vielversprechenden Kontakt erlebt, dass er mein jäjrliches Einkommen (50.000€) als viel zu niedrig empfand. ...

Und was war an dem Kontakt so viel versprechend?
Wenn er sich durch diese Einstellung als für dich nicht mehr relevant zeigt, dann such doch einfach weiter.

Mit 50k gehörst du allerdings schon zu den gut verdienenden. nur ca. 10% haben mehr als 60k....
 
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  • #11
<- mod >
Ich kenne einen Großteil an Akademiker und solche, die es seit Jahren sind, viele selbstständige und Leute in der PR usw... und ich wage mal zu behaupten, dass die Statistiken der Durchschnittsgehälter der Akademiker, die je nach Branche zwischen 40k und 60k liegen und vorallem durch die oberen paar Prozent erheblich beeinflusst sind, nicht lügen können. Kaum ein "normaler" Mensch verdient in diesem Land mehr als 70k p.a., wenn er nicht gerade im Vorstand sitzt, "Banker" oder Politiker ist oder Rentnern Versicherungen andreht... Natürlich hängt das von Boni und Steuerklasse ab, aber Gehälter von 50.000 Euro als "gering" einzuschätzen ist echt ne Frechheit. Leute geht mal auf die Straße durch die Großstädte, wo die Menschen für 1200e im Monat an der Kasse sitzen oder sich zu dritt ne 2 Zimmerwohnung im Randbezirk teilen, wo sich jede zweite Familie nicht mal ein Kinobesuch leisten kann in Zeiten, wo die Kinokarte 7-8e pro Nase kostet usw... Kann ich nur den Kopfschütteln. Ich sag nur "inside Job", klasse Film!

Zur eigentlichen Frage: Ich finde dein Gehalt ist okay und ich finde es ist einfach unmöglich und ne Frechheit den Partner in einem solchen Stadium nach seinem Gehalt zu fragen. Wenn irgendeine Frau mich bei einem Date oder am Anfang der Partnerschaft nach meinem Gehalt fragen würde, würde ich höchstwahrscheinlich diese gleich absagen und zum Mond schiessen, denn es geht niemanden etwas an und davon mal abgesehen ist Geld nur von geringer Bedeutung. Wenn man seine Miete zahlen kann, glücklich ist, in den Urlaub fährt einmal pro Jahr usw, dann ist alles schon okay. Wer sein Porsche fahren muss und meint, das sei wichtig, nur zu..
 
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  • #12
50.000 ist ne Menge! Ich (Architektin) verdiene 33.000. Relativ wenig für das, was ich leiste. Aber nie hat ein Mann negativ darauf reagiert! es kommt nämlich noch darauf an,wie man wirtschaftet, und das finde ich viel wichtiger! Ich muss nicht jeden Abend schick essen gehen oder mein Geld auf andere Weise verplempern, denn darauf kommt es doch am Ende an, dass die Männer denken, sie müssten uns mitfinanzieren.
 
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  • #13
Mit 50k gehörst du allerdings schon zu den gut verdienenden. nur ca. 10% haben mehr als 60k....

Was für die Mittelschicht sicherlich gelten mag, da hast Du natürlich Recht.Aber gehe doch mal davon aus, dass der Herr ggfs. selbst zur ELITE gehört und sich bei der Partnersuche ebenfalls daran orientiert, und da ist ein Einkommen von 50.000 Euro in diesem Rahmen eine "Lachnummer", respektive alles andere als "elitär".Bitte um Entschuldigung, das soll keinesfalls irgendwie herabwürdigend sein, mir ist schon klar, dass 50.000 Euro schon irgendwo "viel" Geld ist, aber in genanntem Zusammenhang ist es eben wirklich (sehr) wenig und ich finde durchaus eine Erklärung...

(auch wenn ich zugegeben die Frage um's Geld persönlich befremdlich finde, da diese für mich auch keinen (direkten) Bezug zur Partnerwahl hätte... aber jedem das seine).
 
  • #14
Ich stimme #10 komplett zu !

Wenn ich eine Frau liebe, dann sorge ich auch für sie. z.B. auch wenn sie gar kein eigenes Einkommen (mehr) hätte. z.B. durch Unfall, Krankheit, gekündigt worden, etc. Selbst Akademiker/innen können arbeitslos werden.
Und selbst eine Bekannte, die zehn Jahre lang Wirtschaftsfächer studierte - mit Abschlüssen, schrammte einmal knapp an ihrer Arbeitslosigkeit vorbei.

Ich habe alle Frauen anfangs nie über ihr Einkommen befragt. Das wäre mir viel zu peinlich.
Nur ggf. später in einer Partnerschaft = mit gemeinsamem wirtschaften.

Wem selbst 50.000,- Euro/Jahr bei der Frau "zuwenig" ist = eigenartiger Kauz. Was hat der denn für Vorstellungen von einer Partnerschaft ?
Oder will er von der Frau schmarotzen, weil er selber viel weniger hat ? z.B. durch Unterhaltszahlungen, oder arbeitslos ?

Mal ein Date mit einer Lehrerin gehabt. Sie arbeitete aber nur halbes Deputat weil sie zuhause vier Kinder von vier Vätern hat. Zwei der Kindsväter konnten keinen Kindesunterhalt zahlen, weil arbeitslos.
Da erübrigt sich jede Frage nach ihrem Einkommen - weil eh nichts übrig bleibt ?
 
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  • #15
Wenn er anfangs solche Fragen stellt, ist der Kontakt alles andere als vielversprechend. Ich finde diese Fragestellung schon ziemlich frech und hätte darauf nicht geantwortet.

Vor längerer Zeit fragte mich ein Mann bereits beim 1.Telefonat wie hoch mein Jahreseinkommen sei, für mich war der Kontakt umgehend erledigt.

Ich denke, dass oft unterhaltspflichtige Ex-Männer an solchen Fragen interessiert sind.

w
 
  • #16
Ich finde seine Frage sehr unangemessen - vor allem in dem Stadium.

Ich denke, wichtiger als das tatsächliche Gehalt ist, ob man damit gut und zufrieden leben kann und insbesondere die work-life-balance stimmt. Ich selbst bin - auch wenn meine Kinder im Grunde schon groß genug sind - immer noch in Teilzeit (80%) - weil ich mit dem Geld gut auskomme und mir meine Freizeit wichtiger ist als das, was ich bei Vollzeit mehr verdienen würde.
Und rein vorsorglich: mein Chef würde sich wünschen, dass ich in Vollzeit gehe und ich bekomme keinen Unterhalt (habe freiwillig verzichtet).
 
  • #17
Antwort als Mann- muss an Deiner Auswahl liegen.

Mir war das Einkommen meiner Datepartnerinnen immer ziemlich egal- allerdings war das wahrscheinlich immer nicht soo schlecht weil ich auf Selbstbewusste, intelligente Frauen stehe die für sich selbst sorgen können. Wer so ist hatte immer einen ganz guten Beruf- mir war dabei eher wichtig ob Sie es gerne macht und loyal zu Ihrem AG ist (einfach weils stressig ist wenn man die Hälfte seiner wachen Zeit nur genervt ist und jemand der keine loyalität besitzt auch im Privatleben eher illoyal ist)

Im übrigen: für eine 31-jährige sind 50k eine ganze Menge, damit gehörst Du zu den Top 10%, in Deiner Altersklasse wahrscheinlich eher zu den Top 5%. Wenn einem Mann das zuwenig ist sucht er keine PArtnerin sondern ein Möbelstück zum angeben.

@4
Ich will hier nicht wieder den Geschlechterkampf lostreten, aber ich habe wirklich das Gefühl, dass Männer sich oft die Rosinen rauspicken wollen. Die Frau soll zwar Haushalt machen, kochen und putzen, aber bitte auch arbeiten gehen und Kinder bekommen, vollkommen geldunabhängig sein, einen guten Job haben, aber trotzdem typisch Frau und fürsorglich.

Da darf ich widersprechen- Diese Sorte sirbt langsam aber sicher aus. Wenn ich die Generation meiner Kinder so anschaue sind deren Vorstellungen ziemlich 50/50. also beide Berufstätig, evtl. beide zu 75% mit teilweisem HomeOffice und teilung der Hausarbeiten. Es gibt Firmen die solche Arbeitszeitmodelle anbieten und von den Top-Bewerbern überrannt werden. So sehr dass viele abdere nachziehen (müssen) um gute Leute zu bekommen.

@10
Kaum ein "normaler" Mensch verdient in diesem Land mehr als 70k p.a., wenn er nicht gerade im Vorstand sitzt, "Banker" oder Politiker ist oder Rentnern Versicherungen andreht.
..

Ganz so heftig isses dann auch nicht, das komplette mittlere Management kommt locker auf diese Gehälter, zumindest in technischen Berufen auch sehr gute Fachkräfte- unsere Entwickler in einem Mittelstandsbetrieb zum Beispiel- und sie sind jeden Cent Wert. Gute Verkaüfer im Machinenbau auch. Klar, geht das i.A. nur mit Führungsverantwortung- aber nicht gleich im Vorstand.

Politiker übrigens werden nicht soo dolle bezahlt- was auch die Qualität derselben erklärt. Was das finanziell so attraktiv macht ist dass Du dafür keine Ausbildung, kein Studium brauchst und die Altersvorsorge völlig überdreht ist.
 
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  • #18
Ich erwarte von meiner zukünftigen Partnerin, dass sie sich ihren gewünschten Lebensstandard selber finanzieren kann. Nichts ist schlimmer als eine Frau, die mit ihrem Ein- und Auskommen unzufrieden ist, und die ganze Zeit darüber klagt wie wenig Geld sie doch für ihren hohen Arbeitseinsatz bekommt, wie viel alles kostet, wie alles immer nur teuerer wird, wie viele Wünsche sie hat, und wie wenig sie sich davon erfüllen kann. - Und dann kommt ein Mann in ihr Leben, die Partnerschaft beginnt, und alle Geldsorgen sollen Vergangenheit sein. - Dafür stehe ich nicht zur Verfügung.

Ich wünsche mir eine Partnerin, die in sich selber ruht, mit sich und ihrem Leben zufrieden ist, den Lebensstandard lebt, den sie für richtig hält, und sich ihr Geld dafür selber verdient. Von irgendwelchen Erbschaften zu leben, Unterhaltszahlungen, Renten, oder Querfinanzierung vom Papa, das alles geht gar nicht.
 
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  • #19
Mein Partner verdient das 4fache der Fragestellerin p.a., ich verdiene noch weniger als die Fragestellerin p.a., was jedoch für meinen Partner noch nie ein Thema gewesen ist. Ich sorge für meinen Lebensunterhalt und wenn wir zusammen weggehen, Urlaub etc, dann muss ich ganz schön kämpfen, damit ich mich überhaupt beteiligen darf. O-Ton von ihm: Mir ist es am wichtigsten, mit dir zusammen zu sein. Und ich habe noch nie einen Mann erlebt, der so respektvoll mit mir umgegangen ist wie er. Dies nur um den Aussagen von wegen "der hat dich ja gekauft" etc. zuvor zu kommen.
45-w
 
  • #20
STOP, möchte ich hier rufen. Es geht nicht primär um das EINKOMMEN oder VERMÖGEN, sondern vielmehr um die AUSGABEN und den LEBENSSTANDARD.

Beide Partner sollten eine ähnliche Einstellung zu Komfort, Luxus, Lebensqualität, Lebensstil haben und sich aus freiem Willen etwa das gleiche leisten, so dass Freizeitverhalten, Urlaubsmöglichkeiten, Wohnqualität, Anschaffung von Möbeln und ähnliches miteinander harmonieren.

Wer normal geblieben ist, der hat eben auch nur Ausgaben auf normalem Niveau und eine Partnerschaft leidet nicht darunter, dass einer eventuell mehr sparen kann als der andere. Wenn nach einigen Jahren alles stabil läuft, dann bezahlt der Vermögendere eben das Haus, das dann auch ihm gehört und in dem sie zusammen wohnen. Kein Problem.

Man fragt ja ohnehin zu Beginn nicht nach dem Einkommen, sondern sieht einfach, wie er sein Leben führt, wie er lebt, was er sich leistet. Wenn er einfach ganz normal ist und auf einem zu mir passendem Niveau lebt, dann wäre mir das recht. Ich möchte mich aber nicht in meiner Lebensqualität einschränken müssen und ihn schon gar nicht aushalten. Umgekehrt möchte ich auch nicht ausgehalten werden oder ständig an meine Grenzen gehen müssen und ich möchte auch nicht, dass er meinetwegen seinen gewollten Lebensstandard senken müsste.

Auch in frischen Partnerschaften spielt das Geld schon recht früh eine Rolle. Wer mal eben für 300,00 Euro zu zweit essen geht oder keinen Urlaub unter einer Fernreise zu 5000,00 bucht, der passt einfach nicht zu jemanden, der schon bei 75,00 für zwei von einem sehr guten Essen spricht und für 1500,00 drei Wochen sehr glücklich erholsamen Urlaub verbringt. Ich gehöre übrigens in beiden Fällen zu der jeweils bescheideneren Gruppe.


Gerade bezüglich Vermögenswerten gilt das gleiche noch in verstärkten Maße. Wer sie einfach nur besitzt und daraus Sicherheit und Wohlstand schöpft, der kann auch zehnmal soviel wie der Partner besitzen, ohne dass das zu einem Problem wird. Wer dagegen auf betont großem Fuß lebt, muss entweder jemanden finden, der sich gerne aushalten lässt oder aber ebenso viel zur Verfügung hat.

Geld ist nicht wichtig, solange man genug davon hat. Letzteres ist aber Voraussetzung.
 
  • #21
Konkret zu Deiner Titelfrage:

+ Es ist eine reine Frechheit, direkt nach dem Gehalt zu fragen. Wer macht so etwas? Also das ist doch frei von jeglichem Anstand. So früh in der Kennenlernphase sollte man nicht über Einkommen und Verdienst sprechen. -- Nichtsdestotrotz kann man doch aus Qualifikation, Position, Arbeitgeber und Angaben zum Aufgabenspektrum und hierarchischer Position relativ gut auf das ungefähre Einkommen schließen; aus Lebensstandard und Ausgabeverhalten kann man ebenfalls viele Rückschlüsse ziehen. Genauer sollte es definitiv nicht nötig sein.

+ Mit 50.000,00 Euro Bruttojahreseinkommen gehörst Du bei 31-jährigen Frauen zu der Top-5%. Wem das nicht genug ist, der hat wirklich seltsame Ansprüche.

+ Im allgemeinen haben Männer erheblich weniger Ansprüche an das Gehalt der Partnerin als umgekehrt.
 
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  • #22
Hallo liebe Fragestellerin,

konkret auf deine Frage: ich habe gar keine Erwartungen an das Einkommen meiner Partnerin.

Wichtig sind grundsätzliche Einstellungen, Vorstellungen an den persönlichen Lifestyle, Reisen, Unternehmungen etc.

Und wenn mir eine Frau über den Weg läuft, bei der der berühmte Funke überspringt und sonst alles wunderbar stimmt, aber eben ihr Einkommen für Reisen, Konzerte oder was auch immer nicht ausreicht - ja dann zahle ich gerne für sie mit. Gemeinsame, schöne Erlebnisse sind mehr wert, als das Geld aufs Bankonto zu legen (der Vollständigkeit halber: Erwartungen an Haushaltsführung als "Gegenleistung" gibt es keine! Das empfände ich als erniedrigend - Ausnahme; man hat das im Rahmen einer Familiengründung gemeinsam so entschieden).

Und die hier viel zitierte Angst vor Unterhalt usw. halte ich schlicht für vorgeschoben. Wer das Thema nicht klar und deutlich regelt, ist selbst schuld und sollte sich nachher nicht beschweren.

Zu deinem Gehalt: mit 50.000 Euro liegst du bereits mit 31 Jahren gut über den deutschen Durchschnittsverdienst. Lass dir also nicht einreden, du hättest ein "Hungerleider-Einkommen".
 
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  • #23
Eigentlich ist ja das Einkommen der Partnerin nicht so wichtig. Es wird dann wohl nur wichtiger, wenn man gemeinsam viel unternehmen möchte. Daher wäre es schon nicht schlecht, wenn die Partnerin nicht zu wenig Geld verdient. <MOD:Nebenthema gelöscht.>

Also, ganz unwichtig ist das Gehalt der Partnerin nicht. Unternehmungen kosten Geld und in einigen Städten muß man teilweise schon Einiges ausgeben, wenn man etwas erleben möchte. Wenn du der Mann zahlt, dann ist es auch nicht gerecht.
 
  • #24
Ich (m30) hab mir bis ich diese Frage gelesen habe, nie Gedanken dazu gemacht. Arbeitslos sollte sie aber schon nicht sein. ;)

Sonst hat Frederika recht. Wenn der Mann einen bestimmten Lebensstandard hat, wo du nicht mithalten kannst, geht das schlecht auf oder er muss immer alles zahlen (was auch nicht geht, da er dann den Standard senken muss).

<MOD: Nebenthema gelöscht.>
 
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  • #25
@ 12

Ich finde es nicht sehr elitär, die Elite am Einkommen festzumachen. Ich will aber hier jetzt keine erneute Debatte über die Definition von Elite beginnen. Das Einkommen sagt nicht unbedingt etwas über den Bildungsgrad aus und der ist mir persönlich wesentlich wichtiger als Geld. Mag sein, dass Du das Gehalt der Fragestellerin als Witz empfindest, aber für einen 1 Personenhaushalt einer31 jährigen sollte das locker reichen.

@ 17

Wieso sollte sich eine Frau mit einem Einkommen von 50.000k über ihr niedriges Einkommen beschweren und nie Geld zur Verfügung haben? Vielleicht mag sie nicht im Luxus schwelgen, aber für einen angenehmen Lebensstandard sollte es reichen. Bei einer31 jährigen gibt es ja durchaus eine Steigerungsmöglichkeit. Ausserdem hat die FS an keiner Stelle behauptet, dass sie einen Mann sucht um finanzielle Sorgen vergessen zu können.

Liebe Fragestellerin,

mir als Mann ist das Einkommen der Frau an meiner Seite egal, wie bereits ein anderer postete, arbeitslos sollte sie nicht sein und einen gewissen Grad an Bildung aufweisen. Ich verdiene ca das doppelte zzgl. Bonus, bin aber durchausgewillt auch mehr zu zahlen. Also mach Dir keine Gedanken! Geldsorgen wirst Du wohl nicht haben und ein Mann braucht bei Dir auch keine Sorge zu haben, dass Du ihn ausnutzen oder Dich an ihm bereichern willst, Du hast ja selbst genug!

Viel Erfolg bei der Suche!
 
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  • #26
Wenn das Einkommen dem Eigenen ungefähr entspricht, verringert das die Gefahr hoher Unterhaltszahlungen bei der Scheidung enorm.

Nein, tut es nicht - manchmal sogar im Gegenteil! Denn bei der Scheidung soll in etwas da Lebensstandard erreicht werden, der In der Ehe herrschte und wenn die Frau z.B. kinderbedingt auf Teilzeit umgestellt hat, dann wird zur Scheidung hin ermittelt, wie hoch ihr Einkommen gewesen WÄRE" ohne den ehebedingten Nachteil der Teilzeit. Und wenn die Kinder noch klein sind und sie gar nicht arbeitet, kann der Mann mindestens die Hälfte seines Gehaltes an die Ehefrau und Kinder abdrücken - wenn er weniger verdient (means unter 4000€ netto)! Wenn er viel verdient, geht es nach dem in der Ehe herrschenden Bedarf der Ehefrau. Kein Wunder, dass da viele Männer erst mal getrennt lebend bleiben, sonst kommt auch noch eine Riesensumme hinzu: Versorgungsausgleich und Zugewinn.
Deshalb, liebe Männer: Am besten ist es, wenn ihr Eure Frauen mit Kindern innerhalb der Ehe gut mit den Kindern unterstützt, damit sie auch schnell wieder in den Beruf zurückkommt.

Zählt Unterhalt auch als Einkommen? ;-)

w
 
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  • #27
Mal abgesehen davon, dass Frederika mal wieder fuer alle ganz selbstverständlich festlegt, was "normal" ist, finde ich die Frage in diesem Stadium so direkt zu stellen dumm, aber trotzdem wichtig. Man sollte sich wirklich aehnliches leisten können und wollen. Ich persönlich käme niemals mit 50 k aus und empfinde meine 100 als noch deutlich zu wenig. (w34) Mein Freund verdient in etwa 150 und wir haben einem ähnlichen Lebensstil, das heißt für uns (ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit für alle...) ist ab und an Ausgehen für 500 € normal und einen Urlaubstag bekommen wir einfach nicht unter 400-700 Euro hin. Wenn man denkt wie wir, waeren Deine 50 also zu wenig, deshalb kann das Interesse an der Einkommenssituation des Gegenübers schon wichtig sein, allerdings sollte man die Frage nicht so plump stellen, das spricht für wenig Eleganz und kultiviertheit und das sollte Dich viel mehr stören.
Und soo unglaublich selten sind unsere Eunkommen nun echt nicht, wie hier manche tun. Ein Meister bei einem Autokonzern nimmt ja schon 42 mit nach Hause und jeder Fuzzi von jeder Consultingbude verdient nach 4/5 Jahren um die 75-150 k etc etc.
 
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  • #28
Gleiches Recht für alle. Eine Frau, die unter 80.000 verdient, kommt nicht in Frage. Weshalb ? Habe ganz einfach keine Lust, Unterhalt zahlen zu müssen.
M56
 
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  • #29
Mal Und soo unglaublich selten sind unsere Eunkommen nun echt nicht, wie hier manche tun. Ein Meister bei einem Autokonzern nimmt ja schon 42 mit nach Hause und jeder Fuzzi von jeder Consultingbude verdient nach 4/5 Jahren um die 75-150 k etc etc.

Wozu gibt es eigentlich Statistiken zum Einkommen? Das machen die wohl nur so aus Langeweile.
Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass 90% der Gehaltsangaben hier nicht der Wahrheit entsprechen.
32000€ sind Durchschnittseinkommen und >60000€ haben etwa 10%.
Insofern liegt die FS doch (vor allem in dem Alter) ziemlich weit vorne.
Wenn der Mann mehr verdient ist es doch schön. Dann weiss er wenigstens, wofür er das ganze Geld in nächster Zeit sinnvoll ausgeben kann, wenn er so einen teuren Urlaub oder Lebensstil benötigt.
 
  • #30
Davon mal ab, was mann und frau dafür tun muss, um schon recht jung + 150k zu verdienen...

Ich hätte keinen mittellosen Komplettversager haben wollen- aber ansonsten war es fast egal. Einen Herrn aus der Medizin-Maketing-Branche habe ich erleichtert ziehen lassen- er verdiente sein Geld (und zwar offensichtlich sehr reichlich!) mit der Entwicklung von Strategien, wie im Gesundheitsbereich mit eigentlich unnötigem ChiChi Geld zu machen ist. Er erzählte dann ganz freundlich davon, dass man den Leuten nur dies und das und jenes einreden müsse, um ihnen Angst zu machen- dann zahlen sie schon.

Mir drehte es den Magen rum, das ist fast noch schlimmer als die skrupellosen Anlagebetrüger etc.

Die Damen und Herren, denen das Einkommen so wichtig ist- ist euch denn egal, wie es verdient wird? Ganz ehrlich, ich brauche keinen Fuzzi von der Consultingbude mit einer Luxus-Uhr am Arm, der grinsend die Leute über den Tisch zieht.
 
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