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  • #1

Was erwartet eine Frau von ihrem Partner ?

Ich(m,48 kinderlos) frage mich manchmal wirklich was man als Mann so mitbringen muss. Für meine letzte Freundin(42) war ich ihr sogenannter Traummann bis das Thema Kind auf den Tisch kam. Sie war ebenfalls kinderlos, gleichwohl tickte bei ihr die biologische Uhr und wollte unbedingt schwanger werden.
Demzufolge tauschte sie mich gegen ein anderes männliche Modell ein. Die Vorgängerin beschwerte sich immer, dass ich ca. 100 – 150 Tage im Jahr beruflich unterwegs war, interessanterweise hat sie aber das Geld was ich dabei verdient habe, gerne in div. Boutiquen ausgegeben. Eine andere EX kam nach ca. 1 Jahr auf die Idee mein optisches Erscheinungsbild zu ändern. Ich sollte Brille gegen Kontaktlinsen tauschen und ein Haar-Implantation stand dann auch auf den Programm.

Ich Frage mich also was erwartet die Frau um die 45 heute von ihren Partner ?
Ist es heutzutage nun wirklich so, dass Frau ihren Mann immer umerziehen wollen und alles was am Anfang man attraktiv gefunden hat, nach der Zeit nervig ist.

Ich hatte immer klare Vorstellungen was ich will bzw. ich nicht will. Dies fanden die Damen auch immer sehr ansprechend. Leider wurde dies dann nach 1 – 2 Jahren mir vorgehalten und der Zeitpunkt der Umerziehung trat ein.
 
  • #2
Hallo starker Mann,

gelte ich in Ihren Augen mit 48 noch als kommentarberechtigt ? Also ich würde das so sehen, nach 1 - 2 Jahren ist die erste Verliebtheitsphase vorbei und es kommt zu einer richtigen starken Beziehung, oder eben nicht. Bei D. Schnarch : Intimität und Verlangen stärken habe ich das zum ersten Mal so ausgedrückt und erklärt gefunden. Dieser D. Schnarch ist ein amerik. Paartherapeut (natürlich, wie sollte es auch anders sein ...) und sagt, das aus seiner Erfahrung die Leute die Intimität (Ehrlichkeit) mit sich selbst nicht so ernst nehmen und zu sehr sich über den anderen definieren. Dadurch verliert der Keilriemen Paarbeziehung an Kraft.
Hilfreich ?
 
  • #3
Ja was erwartet Frau, schwer zu sagen, aber die Basis ist eine offene und ehrliche Kommunikation über Wünsche und Bedürfnisse. Wenn das gut klappt mit dem Mann dann kann man für alles eine Lösung finden und weiß eben auch schnell, wenn der Andere keine lösung mehr finden will. Ich halte Erziehung bei Erwachsenen für absolut sinnlos und führt eh zum Gegenteil. Aber ob man mit den Dingen leben lkann, die einen am Anderen nerven, dass sollte man sichg immer mal fragen und auch ehrlich beantworten. Und wenn manches nicht geht, gibt es Lösungen mit denen beide leben können. Wenn nicht ist die Beziehung zu Ende.
 
  • #4
was erwartet die Frau um die 45 heute von ihren Partner ?
.... daß er wie 35 ist - weil sie sich wie 35 fühlt ?
Ich sollte Brille gegen Kontaktlinsen tauschen und ein Haar-Implantation stand dann auch auf den Programm.
... um "35-Jahre-kompatibel" zu werden ?
Die Vorgängerin beschwerte sich immer, dass ich ca. 100 – 150 Tage im Jahr beruflich unterwegs war, interessanterweise hat sie aber das Geld was ich dabei verdient habe, gerne in div. Boutiquen ausgegeben.
Das betrachtete sie als "Schmerzensgeld" und tröstete sich mit shopping ?
Boutiquen ? - "preisgünstig". Ich kannte eine Hausfrau, die kaufte sich u.a. ein gelbes Cabrio (neu), während ihr Ehemann als Ingenieur wieder ein halbes Jahr auf Auslandsmontage war.
Eine andere Hausfrau mit beruflich gleichem Ehemann, bekam "zwischendurch" ein Kind - von einem anderen Mann. Respekt: Der "gehörnte" Ehemann hielt die Familie zusammen, und nahm das Kind wie ein Eigenes auf. Unterstützte ihn später sogar großzügig bei seinem Studium.
Ist es heutzutage nun wirklich so, dass Frau ihren Mann immer umerziehen wollen und alles was am Anfang man attraktiv gefunden hat, nach der Zeit nervig ist.
Wenn die Beziehung "für immer" sein sollte, dann muß sie "passender" werden.
Beispiel: Egal, wie ein Mann eine Wohnung einrichtet - die Frau ändert es garantiert ?
Ich hatte immer klare Vorstellungen was ich will bzw. ich nicht will.
Wieviel Frauen haben das schon von sich ? Und wie lange gilt das jeweils = wie oft ändern sie das ?
 
  • #5
Was erwartet eine Frau von ihrem Partner? Wie so oft auch hier: Liebe und wahre Zuneigung, Begehren, Freundschaft, Verläßlichkeit sowie Kompatibilität in bezug auf Lebensstil, Ansichten und Wertvorstellungen, Interessen und Freizeitverhalten, Gewohnheiten und Vorlieben, Intelligenz, Bildung und Qualifikation, Sexualität, Charakter und Persönlichkeit, Freundeskreis und Familie sowie Lebenszielen wie Kinderwunsch oder Hausbau. Wichtige Facetten der Persönlichkeit sind dabei zum Beispiel die Einstellung zu Distanz vs. Nähe und zu Dominanz vs. Unterordnung.

Konkret zu Deinen Beispielen:

+ Thema Kind: Hier waren die Lebensziele nicht kompatibel.

+ Thema 150 Tage Außendienst: Hier war der Lebensstil und das Nähe-Distanz-Bedürfnis nicht kompatibel.

+ Thema Optik: Diese Frau konnte nicht annehmen, lieben, wollte zuviel verändern. Eure beiden Persönlichkeiten waren nicht kompatibel.

Mein Rat: Achte mehr auf Kompatbilität. Wer einen Lebensweg zusammen gehen will, der muss denselben Weg gehen wollen.

Kinder, Hausbau, Wohnort und solche Basiswerte muss man einfach ganz früh in der Kennenlernphase klären, sonst geht das schief. Oberflächlichkeit und Unverläßlichkeit zeigt sich meist ausreichend früh, andere Formen von mangelndem Charakter zu erkennen, erfordert eine engere Beziehung, nichtsdestotrotz muss man das früh prüfen und ggf. die Konsequenzen ziehen.
 
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  • #6
Frederika hat die Frage toll beantwortet, finde ich.
Was ich aus der Frage, was erwartet eine Frau um 45 , und den Schilderungen höre, ist Ratlosigkeit Trauer , das es nicht glückte.
-Das kenne ich , weiblich , 51 Jahre auch.
Mit 46 Jahren war meine Scheidung, danach ging es mir sehr schlecht, mental , Schuld und Schamgefühle, dass die Ehe missglückte.

Die nächste Beziehung, die ich danach einging, war ein 12 Jahre älterer Mann aus meinem weiteren Bekanntenkreis, den ich schon sehr lang kannte.Ich wusste, das hier verlässliche menschliche Werte da waren. Diese Beziehung ist gescheitert, aus solchen Gründen , ich hatte das Gefühl manipuliert zu werden.
Er wollte mich dominieren , verändern, war zu einer tieferen Kommunikation weder bereit, noch in der Lage, die Beziehung hat sich überlebt. Ab 45 Jahren verändert sich eine Frau ja auch, die Wechseljahre werden ein Thema.
Bei mir war das auch eine Bilanzierung, ganz stark dann mit 50 Jahren.

Was ist wichtig im Leben?---Wen möchte ich noch mal treffen?---Was kann ich noch verändern?-
Welche Werte sind mir sehr wichtig, und wie lebe ich Sie?--Wie wichtig ist Sexualität, und wie erfüllend in der aktuellen Partnerschaft.
Dass ein Mann bereit und in der Lage ist, da mit mir Fragen zu stellen, das wäre mir heute wichtig.
Ansonsten, einfach in die gleiche Richtung zu blicken. sich nie zu sehr ein zu engen, und sich attraktiv zu finden , und das auch bewusst zu erhalten gemeinsam! Die Sexualität nicht verkümmern lassen.
w, 51 Jahre
 
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  • #7
Vor allem möchte Frauen Männer, die in der Lage sind auch ihre Seite zu betrachten. Du stellst es so dar, als wären die Frauen Schuld an diesen Trennungen.

Fall 1:
Ich denke ein Kinderwunsch ist auch mit 42 noch legitim. Wärst Du dazu bereit gewesen oder wolltest du partout kein Kind und hast sie quasi "genötigt" Dich auszutauschen.

Fall 2:
Deine Freundin hat dich also vermisst. Stimmt, das ist wirklich schlimm! Das shoppen war doch nur Frust. Schlimm wäre es gewesen, wenn sie gesagt hätte:"Arbeite mehr, sei 200 Tage weg, ich will mehr shoppen." Hast du jemals überlegt beruflich ein bißchen kürzer zu treten, um mehr Zeit mit ihr verbringen zu können?

Fall 3:
Hier bin ich auf Deiner Seite. Die Kontaktlinsen finde ich nicht so dramatisch, die Haartransplantation schon! Es würd' mich sehr interessieren wie alt diese Dame war.

Ganz generell sollte man jemanden finden, bei dem es einfach passt (kompatibel, wie Frederika es ausdrückt). Leider ist das nicht so einfach und die Liebe macht eh, was sie will. In solchen Fällen sollte man kompromissbereit sein. Kannst Du guten Gewissens sagen, dass du es bist (schon klar, bei der Kinderfrage gibt es keinen Kompromiss)?
 
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  • #8
Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel "Pech" manche Männer mit ihren Frauen so haben, und das sogar kontinuierlich mit jeder.... Interessanterweise sind es immer dieselben, die am Ende über ihre bösen, raffgierigen, unzufriedenen Ehefrauen herziehen und ihre Verbitterung in die Welt tragen. Schon mal darüber nachgedacht, dass es vielleicht auch an dir liegen könnte? Vielleicht interpretierst du die Dinge ziemlich über, übertreibst ein bisschen und machst aus einem banalen nebenbei dahergesagten Satz ein Drama? Man kann die Welt schwarz oder weiß sehen, aber meistens ist sie eben doch diffus grau. Es gibt nicht nur eine Wahrheit. Was Frauen nicht wollen: einen verbitterten, unreflektierten, jammernden Mann...

Viel Glück für die Zukunft,
w, 40
 
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  • #9
Was Frauen nicht wollen: einen verbitterten, unreflektierten, jammernden Mann...

Genau so ist es.

Schon beim Lesen Deines Eingangspostings, FS, dachte ich: Oh, schon wieder so ein Jammerlappen, der sich über die bösen Ex-Beziehungen auslässt. Genau DAS wollen Frauen überhaupt nicht. Überprüfe Dich einmal selbst, bevor Du die Schuld immer den Frauen zuschiebst. Es kann doch nicht sein, dass Du immer so großes Pech hast. Vllt. schaust Du anfangs nicht richtig hin, bist geblendet von der Anfangsverliebtheit und gehst auch im Laufe der Beziehung keine Kompromisse ein, weil Du glaubst, Du wärst der Nabel der Welt, der alles richtig macht.

w
 
  • #10
Auch ich schließe mich Frederika an: In bestimmten Bereichen muss eine gewisse Kompatibilität gegeben sein. Ich denke, es ist wichtig, dass du zunächst für dich klärst, was dir in einer Partnerschaft wichtig ist. Welche Erwartungen hast du ? Was sind must-have's und was wären nice-to-have's ? In welchen Bereichen bist du absolut kompromissbereit ?
Dann die andere Seite: Was bist du selbst bereit zu geben ? Was bringst du in eine Partnerschaft ein ?

Natürlich ist es schwierig, in einer ersten Phase der Verliebtheit diese Punkte "abzuklopfen". Aber wenn du dir schon im Vorfeld über deine eigene Soll-und-Haben-Seite klar bist, wird es vielleicht leichter fallen, dies auch bei einer Frau (natürlich mit Fingerspitzengefühl) abzufragen. Manche Dinge bewertet man in der Phase der Verliebtheit unter und denkt: "Das wird schon..." Mit zunehmendem Alter sollte man hier realistischer sein. Und auch den aufkommenden Gedanken "Das werde ich im Laufe der Zeit beim anderen schon ändern können...." korrigieren in "Damit werde ich mich arrangieren können...". Dies gilt selbstverständlich für beide Seiten. Und damit sind wir bei der Kompromissbereitschaft - die hoffentlich mit zunehmendem Alter, zunehmender Reife und Lebenserfahrung - steigt. Dazu die Bereitschaft, das eigene Verhalten, die eigenen Balken im Kopf zu hinterfragen, zu reflektieren. Damit - denke ich - ist man schon ein ganzes Stück weiter...

Alles Gute für dich.
w/49
 
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  • #11
Frauen haben das "Gen" Mensch-Erziehung von Geburt an,,je jünger der Mensch ist,desto verspielter und unkomplizierter wird es gehändelt.Beim Kleinkind(kann ja eh nichts machen) wird verändert und gelacht,dem Teenie muß die "Kleider"-Ordnung bei gebracht-verändert,sowie teure Markenklamotten ausgeredet werden-und siehe da schon mit weniger Erfolg und Lächeln!Spätestens beim reifen Mann ist die Akzeptanz,ein Großteil der Toleranz und das Lächeln von Frauen verflogen,ihre Geradlinigkeit und Bestimmtheit regiert dann die Beziehung.
Frauen brauchen formbare Partner,nur beide Formen sind(durch Alter+Erfahrung)zumeist ausgehärtet-wird zu sehr gebogen,bricht es meist!
Was erwartet eine Frau-FS du wirst es einer Frau nie Recht machen,am längsten hält du wiedersprichst ihr nicht!

m49
 

Angele

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  • #12
Ich will kein Weichei, das sich umerziehen lässt, sondern einen Mann, der zu seinen Werten und Vorstellungen steht.
"Kleinkram", der stört, kann man ansprechen und besprechen, aber einen Menschen verändern und umerziehen zu wollen, ist fehlender positiver Respekt der anderen Person gegenüber. Eine Trennung wäre die einzig konsequente Lösung!
 
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  • #13
Frauen haben das "Gen" Mensch-Erziehung von Geburt an ....

Da scheint was dran zu sein. Frauen versuchen irgendwie alles und jeden zu erziehen. Was du vergessen hast, ist die kritische Zeit des Klimakteriums. Ab da sind die meisten Frauen durch das bisschen mehr an Testosteron unglaublich agressiv unterwegs, und viele bleiben bissig bis ins Grab. Irgendwie gehört es zum Mannsein dazu, Frauen immer und immer wieder in die Schranken weisen zu müssen. Wird das versäumt, tanzen sie dir bald auf dem Kopf herum, und schütten Hähme über dich aus.

FS, gib immer sofort Kontra, lasse dich nicht kommandieren, und zeige wer Herr im Haus ist. Sobald Frauen Oberwasser bekommen, ist es nicht mehr lustig.
 
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  • #14
Da will ich sagen , dass ich , weiblich, 51 Jahre nicht so denke, dass die Wechseljahre Frauen bissig und aggressiv machen gar nicht.-Es gibt es sicher, dass da grosser Frust eintritt, bei mir aber nicht!
Ich fühle mich eher erleichtert, die Fruchtbarkeit ist auf körperlicher Ebene, Schwangerschaft, beendet.Das hat meine Sexualität sorgloser gemacht, mit dem richtigen Partner.
Und ich empfinde es so , dass ich auf der geistigen Ebene wachstumsfähiger wurde.
Ich beginne Neues, für mich sehr Positives, und belebe Dinge wieder, die ich schon lange nicht mehr tat.
Erst jetzt erlaube ich mir Ablösung vom Elternhaus, ich entscheide selbst, souveräner.......-Mache ich dabei Fehler , werde ich sie selbst bereinigen.Jetzt fühle ich mich wieder jünger, viel besser als mit 40-50 Jahren, gelassener freudiger, mein Kind ist selbstständiger, ich habe grössere Freiräume.
Ich traue mir heute eher zu eine Partnerschaft schön zu erhalten, da ich ja aus Fehlern Erfahrungen gelernt habe.
Ein Partner, der beruflich viel unterwegs ist?--Na ja , nicht immer schön, aber vielleicht wäre es möglich ihn auch mal zu begleiten, dadurch eine neue Stadt kennen zu lernen?
Kinderliebe ist eine menschliche Qualität, die mir sehr wichtig ist.

Mein eigenes Kind rangiert weit oben mit seinen Nöten, das würde ich gerne respektiert haben.

Hobbys sind wichtig,, aber die Ausprägung wie intensiv ich etwas mache, die ist variabel.So ehrgeizig bin ich da nicht.-

Gemeinsame Erlebnisse wären mir wichtig, seien es Spaziergänge, Wanderungen,kulturelle Dinge,....viel was entspannt, in dieser angespannten, schnellen Zeit!

Urlaube , sowohl allein , als auch gemeinsam....jetzt bin ich noch fit---weiss ich wie lange.

Es können schnell im Leben wirkliche, gesundheitliche Probleme kommen.
Aber ganz toll an den Wechseljahren ist wirklich ein nochmaliger Aufbruch nach langer Erstarrung.
Ich glaube wieder, dass in meinem Leben noch was Schönes kommen kann.

In jedem Bereich, der mir wichtig ist, sei es Partnerschaft , Sexualität, Fortbildung , Beruf, Kontakt zu Kindern , Reisen.....
Ich habe wieder Ideen und Freude, und Hoffnungen und Träume.
Und ich beginne sie viel aktiver zu realisieren als früher
Da wurde aus angeblichen Notwendigkeiten schnell vieles verworfen ,und der Frust wuchs und wuchs.- Ich empfinde es als Zeit der Ernte jetzt Sehr schön eigentlich!

w51
 
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