• #91
Sie war wohl eher schon vor den Tattoos so. Ein Tattoo macht keinen anderen Menschen aus jemandem.
Was genau meinst Du mit Leben am Limit? Wie genau lebt sie?

Auch ganz normale Menschen haben oft Tattoos. Reinhäuter und Tattoowierte können auch zusammen sein bzw. befreundet sein. Da gibt es keine so feste Grenze.

Genau. Tattoos sind inzwischen Mainstream. Mit anderen Worten nicht die Avantgarde sondern Spießer lassen sich heute tätowieren.

Ein Leben am Limit führen z.B. Typen die regelmäßig illegale Autorennen fahren (nicht selten die Folge der manischen Phase einer bipolaren Störung) oder koksende Workahoholics.

Eine Alkoholikerin hat mir mal gesagt ich wäre langweilig weil ich nur limitiert getrunken habe. Sie führt sicher eine Art Leben am Limit. Ich versuche dagegen Entfernung zu meinem persönlichen Limit zu halten um nicht frühzeitig auszubrennen.
 
  • #92
In diesem Umfeld stellt ein (sichtbares) Tattoo ein Statement dar, das mit dem Job völlig unvereinbar ist, ... Dementsprechend sieht man hier auch niemanden mit derlei Markierungen. Gott sei Dank!

Lach!

Was nicht bedeuten muss, dass kein Tattoo vorhanden ist, sondern dass es sich bloß an einer Stelle befindet, die erst sichtbar wird, wenn man sich seiner Kleidung entledigt. Das heißt, die geistige Gesinnung ein Tattoo zu tragen, ist vorhanden und kommt nicht nur bei Bankern, sondern auch bei Anwälten, Polizisten u. anderen Berufen vor.

Ich habe nicht schlecht gestaunt, was ich einmal im Sommer auf einem Betriebsausflug (Bundesbehörde/ Beamte) zu sehen bekam, als alle leichter bekleidet waren. Da gab es keinen Unterschied mehr zu den Kunden, z.B. im Jobcenter, Arbeitsamt oder Sozialamt.

Tja, auch Banken bleiben vom Mainstream nicht verschont, selbst wenn das Tattoo sich an einer versteckten Stelle befindet, vielleicht sogar als stummer Protest, weil es offiziell verboten ist ;-)
 
  • #93
Tja, auch Banken bleiben vom Mainstream nicht verschont, selbst wenn das Tattoo sich an einer versteckten Stelle befindet, vielleicht sogar als stummer Protest, weil es offiziell verboten ist ;-)

Ich sehe nicht, dass Tattoos "Mainstream" sind. Sie werden heute weitgehend toleriert, was im beruflichen Bereich wiederum anders ist als im privaten. Da ist es Geschmackssache und es gibt eben immer noch eine Reihe Menschen, die keine Lust auf eine Partnerin oder einen Partner haben, die über ein gewisses Maß hinaus oder aber überhaupt tätowiert sind. Die meisten Tattoos, die ich so sehe, sind außerdem nicht gerade Kunstwerke, sondern eher peinlich.
 
  • #94
Die meisten Tattoos, die ich so sehe, sind außerdem nicht gerade Kunstwerke, sondern eher peinlich.

Mein Gedanke :D.
Ist ja schön, dass Menschen, die Tattoos "tragen", diese so eifrig verteidigen. Allerdings sind sie meiner Erfahrung nach eine verschwindende Minderheit und das Gros der Tätowierten "hat" einfach nur geschmackloses und meinem Empfinden nach hässliches Zeug auf der Haut.

Wahrscheinlich würde mich ein kleines Tattoo an unauffälliger Stelle jetzt nicht abschrecken, wenn der Mann, an dem das Tattoo dran ist, ansonsten für mich toll ist. Aber bisher habe ich eher die Erfahrung gemacht, dass tätowiert und ich nicht zusammenpassen.
 
  • #95
Wahrscheinlich würde mich ein kleines Tattoo an unauffälliger Stelle jetzt nicht abschrecken, wenn der Mann, an dem das Tattoo dran ist, ansonsten für mich toll ist. Aber bisher habe ich eher die Erfahrung gemacht, dass tätowiert und ich nicht zusammenpassen.

Mich auch nicht. Aber diese ganzen Knasttattoos oder Bilder, die einfach schlecht aussehen, sehen in meinen Augen prollig aus. Passt zu mir dann auch nicht, da ist die Lebenseinstellung anders. Und dann ist mir auch völlig egal, ob es die First Lady ist (bei der man ja auch gesehen hat, sie sie sich verhält) oder ein Schauspieler oder eine Bankangestellte.
 
  • #96
Es sind doch jedem so seine Vorlieben bei der Partnersuche gestattet. Ich mag weder Tattoos, Percings, Bärte, ausufernde Ohrlöcher, noch blonde Männer, noch dünne Männer. Und Überraschung, da bleiben trotzdem noch genug übrig. Genauso wird ein Mann, der auf Latinas steht, mich übersehen. Deswegen muss ich doch nicht gleich sauer sein. Er muss auch nicht erst mein (wundertolles) Inneres ergründen, wenn ich nicht sein Typ bin.

In München gehören Tattoos nicht zum Mainstream, in Leipzig und Berlin schon eher.
 
  • #97
Mich auch nicht. Aber diese ganzen Knasttattoos oder Bilder, die einfach schlecht aussehen, sehen in meinen Augen prollig aus. Passt zu mir dann auch nicht, da ist die Lebenseinstellung anders. Und dann ist mir auch völlig egal, ob es die First Lady ist (bei der man ja auch gesehen hat, sie sie sich verhält) oder ein Schauspieler oder eine Bankangestellte.

Manchmal frage ich mich, wo manche Leute sich so rumtreiben. Wo siehst Du denn ständig Frauen mit Knasttattoos? Viele Frauen haben irgendein kleines Tattoo am Handgelenk, am Knöchel oder am Arm. Bei jeder zweiten Frau in Großstädten sieht man doch auf einmal ein Tattoo, wenn sie erstmal nackt ist und ich bin mir sicher, dass da kein normaler Mann auf einmal auf seine Eroberung verzichtet, wenn sie auf einmal nackt im Bett liegt, weil er ein paar versteckte Tattoos so hässlich findet.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #98
Er muss auch nicht erst mein (wundertolles) Inneres ergründen, wenn ich nicht sein Typ bin.

In München gehören Tattoos nicht zum Mainstream, in Leipzig und Berlin schon eher.

Stimmt beides.

Allerdings bemerke ich die Tattoos ggf. erst wenn es zur Sache geht oder sogar erst später weil die Adlerschwingen auf dem Rücken bis dann durch ein Shirt o.ä. unsichtbar geblieben sind. Da hat mich dann sein Inneres vielleicht schon geflasht.

Manche fordern hier ja, dass man(n) Potenzprobleme am besten vor dem ersten Date, meilenweit entfernt von der Möglichkeit von Sex, auf den Tisch legt. Sollte man das bei Tattoos ggf. auch machen?

Die Münchner sind was Tattoos im Mainstream betrifft tatsächlich zurück haltender als Berlin oder der gepircte Osten. Dafür sind die Münchner in Textilien modischer. Die unsäglichen Hochwasser-Herrenhosen haben sich in München viel breiter durchgesetzt als im Norden ;). Auf der anderen Seite trägt nur der Süden Tracht im Alltag.
 
  • #99
...kein normaler Mann auf einmal auf seine Eroberung verzichtet, wenn sie auf einmal nackt im Bett liegt, weil er ein paar versteckte Tattoos so hässlich findet.

Nein, erst am nächsten Morgen. Ich finde, man sieht im Sommer relativ viele Menschen mit Tattoos und allgemein mittlerweile auch Piercings. Das steht für mich im Gegensatz zu einem stilvollen Tattoo an irgendeiner verdeckten Stelle.

Und ich finde schon, relativ häufig sind es einfarbige Schriftzüge, die wie selbstgemacht aussehen, das sind für mich Knasttattoos.
Piercings im Gesicht finde ich z. B. ebenfalls so abstoßend, dass ich die Frau in der Tat nicht mitnehmen würde.
Letztlich ist es doch eine Frage des Geschmacks. Und meiner ist es eben nicht.
 
  • #100
Wer jemals in einem Tattoostudio war weiß, wie sehr dort auf Hygiene geachtet werden muss und wird.
Ja - heute. Aber das war nicht immer so. Musst du zugeben. Manche dieser "Vorurteile" beruhen auf alten Erfahrungen. Und bestimmt finden sich auch heute noch Tätowierer ohne jegliches Verantwortungsbewusstsein.
In diesem Umfeld stellt ein (sichtbares) Tattoo ein Statement dar, das mit dem Job völlig unvereinbar ist, weil als in höchstem Maße unprofessionell geltend. Dementsprechend sieht man hier auch niemanden mit derlei Markierungen.
Ein kleines Tattoo auf der Arschbacke würde deine Karrierechancen aber auch nicht ruinieren - aber wahrscheinlich würdest du das deinen Kollegen verschweigen. So wie diese dir gegenüber auch ihre kleinen Geheimnisse haben.
Ein wirklich gut ausgeführtes Tattoo kostet auch sein Geld . Und ja, es gibt Menschen, die das zur Kunstform erheben.
Ich selber habe keines, wollte früher allerdings eins. Jetzt nicht mehr. Weil ich alt bin und jede Bankerin eines hat (fas jede) . Um eine hässliche Narbe - die ich zum Glück auch nicht habe - zu verstecken wäre es allerdings auch für mich eine Option. Heute noch. Obwohl ich steinalt bin.
 
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