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  • #1

Was bedeutet für euch "Elite"?

Hallo allerseits,

Mich (w) würde interessieren, was ihr unter dem Begriff "Elite" versteht und inwiefern der Name dieser Plattform euch bei der Entscheidung beeinflusst hat, es hier zu versuchen (im Gegensatz zu anderen, ähnlichen Portalen). Ich spiele mit dem Gedanken, mich anzumelden, insbesondere da ich auf der Suche nach einer ernsthaften, langfristigen Partnerschaft bin und mir gute Gespräche wichtig sind; auf akademische Titel lege ich hingegen nur bedingt Wert. Was mich aber abschreckt, ist eben der Begriff "Elite" und seine Implikationen, für mich sind Klassendenken und Standesdünkel eher unattraktiv und mir behagt das Menschenbild nicht, sich selbst als anderen - in welcher Hinsicht auch immer - überlegen anzusehen.
Mich würden vor allem die Meinungen von männlichen Forenmitgliedern interessieren, weil das meine Zielgruppe wäre, aber natürlich sind alle Antworten gern gesehen!
Und ich bitte explizit auch um Antworten, die meinen Ansichten diametral gegenüberstehen, es soll ja repräsentativ sein... :)

Liebe Grüße
 
H

Hammurabi

Gast
  • #2
Schöner Eingangspost. Ich bin zwar nicht bei EP auf Partnersuche (erste diametrale Ansicht zu deiner!), dennoch definiere ich für mich was für Menschen ich hier erwarten würde: Elite steht in meinen Augen für Menschen die unterschiedliche Attribute in einem Maße besitzen, die sie aufgrund dessen vom Normalbürger abheben. Dabei erwarte ich Weltoffenheit, das Vermögen zur differenzierten und nicht einseitigen Einordnung von Sachverhalten, eine überdurchschnittliche Allgemeinbildung, einen besonderen inneren Antrieb bestimmte Aufgaben zu bewältigen, die Fähigkeit zur Selbstreflektion, selbstbewusstes Auftreten und eine unabhängige Denkweise. Noch wichtiger sind (mir aber) Empathie (da fehlt es mir!), Leidenschaft (für was auch immer) und die Fähigkeit Liebe zu empfinden, die ich tatsächlich mit dem Begriff Seelenverwandte assoziiere (auch wenn mir dafür manch Forenmitglied gleich die virtuelle Schlinge um den Hals legen wird). Geld, Status, Macht, Bildungsgrad und soziales Engagement kommen erst an zweiter Stelle und sind für mich ein Resultat aus oben genannten Fähigkeiten. Ich habe hier mal erwähnt ich suche eine Frau die selbstbewusst, intelligent, offenherzig und schön ist. Damit habe ich erst einmal ein oberflächlich erscheinendes Kriterium, nämlich die Schönheit für mich definiert. Aber ich verliebe mich eben in das Innere und Äußere eines Menschen, da herrscht für mich dann Gleichklang. Oft gibt es da eben auch Abweichungen🤷🏻‍♂️ und Schönheit liegt im Auge des Betrachters (ich mag z.B. Frauen mit gütigen Augen und Lachfalten um den Mund). Grüße und viel Erfolg bei deiner Suche!👍
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #3
inwiefern der Name dieser Plattform euch bei der Entscheidung beeinflusst hat, es hier zu versuchen
"Elite" hat mich nicht beeinflusst, eher "Akademiker und Singles mit Niveau".

Und dann habe ich festgestellt:
- ein großer Teil ist garkein Akademiker, sondern fühlt sich nur als gleich mit Akademikern/Elite
- Singles sind faktisch auch ganz viele nicht, fühlen sich nur so, weil zuhause zu wenig Sex
- Niveau, naja, was ist das? Im Wesentliche ist mir das nicht begegnet, sondern sofern überhaupt Akademiker waren es nur Schmalspurfachidioten, statt Menschen welche an der Uni die Chance zur interdisziplinären Bildung genutzt hätten.
Das wiederum hätte ich doch ahnen müssen, denn ich war lange genug mit ihnen an der Uni, um zu wissen, dass das die breite Masse ist.

Alles in allem: egal wo Du es versuchst, es ist überall weitgehend das Gleiche.

Es gibt einen Parallelthread zum Thema Altersunterschied, den Du Dir ansehen solltest.
Männer die, die sich als vermeintlich Elite fühlen suchen auch gern 10-20 Jahre jüngere Partnerinnen, weil sie meinen: "ich bin Elite, da ist das normal".

Was mich aber abschreckt, ist eben der Begriff "Elite" und seine Implikationen, für mich sind Klassendenken und Standesdünkel eher unattraktiv und mir behagt das Menschenbild nicht, sich selbst als anderen - in welcher Hinsicht auch immer - überlegen anzusehen.
Glaubst Du nicht selber, was Du da schreibst, oder?
Warum bist Du dann hier und nicht woanders? Hüstel :cool:
 
  • #4
Wie heißt es so schön: Zahlen und Namen sind wie Schall und Rauch!
Der Name Elite gibt mir persönlich gar nicht viel, weil im Grunde genommen, für mich das gar nicht gibt, denn es geht um Menschen und es geht dabei ausschließlich, um einen einzigen Mensch, der zu mir passen sollte und umgekehrt! Partnerfindung ist eines der schwierigsten Themen die es überhaupt gibt. Die Wahrscheinlichkeit dem passenden Partner zu begegnen, der in wichtigen Bereichen und vor allem emotional passt, ist eine Rarität, ein Glücksgeschenk, das ist bei mir z.B. im Promillebereich zu finden! Es geht also um die Nadel im Heuhaufen. Die Volksweisheit, “die Nadel im Heuhaufen finden“ macht das Problem bereits deutlich. Der Heuhaufen erleichtert die Suche nicht, sondern erschwert sie! Es ist äußerst schwer, die eine passende Person zu finden, mit der wir glücklich werden können. Vielleicht war die Person schon mal da und wir haben sie übersehen, weil wir durch andere abgelenkt waren. Viele entschieden sich für die falsche Person und die Beziehung scheiterte, dennoch sehe ich die Suche auf einer seriösen Plattform erfolgsversprechender als im Realleben, vorausgesetzt man kann sie entsprechend bedienen, die nötige Ausdauer besitzt, das nötige Know How hat, um entsprechend im Vorfeld zu selektieren!
 
  • #5
@hey_judy !

Also, erst mal musst Du zwischen diesem Forum und der EP Partnerbörse unterscheiden. Hier lesen und schreiben sehr viele (so auch ich), die irgendwann einmal über dieses Forum gestolpert sind, mit der Partnerbörse aber nichts zu tun haben oder generell mit Online-Dating nicht, oder die bereits in festen Händen sind oder gar keinen Partner suchen. Das Forum ist ja letztlich vor allem für die Zerstreuung da. Manchmal mag jemand sich vielleicht auch mit einem "richtigen" Problem ans Forum wenden. Aber das ist Dir vermutlich eh schon klar. Du findest also hier im Forum einen normalen Querschnitt der Gesellschaft.

Die PB scheint wohl für alle offen zu sein. Und wenn Du hier mal über längere Zeit die Beiträge der Member liest, die auch in der PB sind, siehst Du, dass das im Allgemeinen mit elitär sehr wenig zu tun hat, was sich dort offenbar so tummelt (ich meine nicht die Foristi, sondern was sie auf der PB so erleben und welche Begegnungen sie dort haben).

Elite
bedeutet für mich in erster Linie Macht-Elite, gefolgt von einer exorbitant hohen Bildungs-Elite. Die wirst Du aber mit Sicherheit nicht in PB finden! Generell nicht. Ich denke, das "Elite" hier im Namen ist eher Marketing. Akademiker wirst Du hier vermutlich schon eher finden, vielleicht auch den ein oder anderen Privatier. Würde ich jetzt aber nicht unbedingt als Elite betiteln. Und mir geht es genauso wie Dir, und ich wage zu bezweifeln, ob Du mit "elitären" Personen bessere Gespräche haben kannst als mit nicht-elitären, denn an den Beiträgen hier im Forum siehst Du wiederum, dass auch z.B. Privatiers (m/w), die es hier nach eigenen Aussagen auch gibt, auch nur mit Wasser kochen, und dass mit denen auch nicht unbedingt "bessere" Gespräche als mit "Nomalos" stattfinden oder dass sie gar weiser sind... (Die waren vielleicht schlauer beim Geld anlegen oder haben viel Glück gehabt; falls es überhaupt stimmt, schreiben kann man ja bekanntlich viel! Sind hier auch schon etliche Fakes aufgeflogen).

Aber zur PB werden Dir die mehr sagen können, die da auch drin sind (oder waren) ;)

Das Credo bei EP ist wohl, wie man immer wieder lesen kann, dass das für Dich Sinn machen könnte, wenn Du eine jüngere, sehr attraktive Frau bist, die auf ältere Männer steht. Aber ganz ehrlich, dann brauchst Du keine PB, für die Du obendrein Geld ausgeben musst. Die rennen Dir dann auch im RL hinterher (vor allem auch die jüngeren Männer!).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #6
Was mich aber abschreckt, ist eben der Begriff "Elite" und seine Implikationen, für mich sind Klassendenken und Standesdünkel eher unattraktiv und mir behagt das Menschenbild nicht, sich selbst als anderen - in welcher Hinsicht auch immer - überlegen anzusehen.
Wahrscheinlich sehen das verschiedene Menschen unterschiedlich.
Der Anmeldeprozess ist nicht „elitär“ im Sinne einer Auswahl. Viele werden auch nicht weiter darüber nachdenken. Einmal angemeldet, funktioniert auch erst nicht mal sowas wie die grundsätzlich mögliche Auswahl nach „studiert“, weil auch das ein dehnbarer Begriff ist. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, wird auch nach formalen Abschlüssen wenig differenziert unterschieden, überprüft sind sie sowieso nicht.
Welche Auswahl möglich ist, siehst Du erst, wenn Du bezahlst, ich vermute, dass z. B. die Einkommensspanne nur in die Matchingpunkte einfliesst.
Das Forum ist bunt gemischt, wobei die allermeisten wenigstens ganze Sätze schreiben können.
Rein formal brauchst Du also keine Bedenken zu haben, dass Du hier nur Männer findest, die „elitär“ wären, wobei man über den Begriff sicher auch noch diskutieren kann. Ob sie sich so fühlen und deswegen diese Plattform wählen, ist eine andere Frage…
Mich würden vor allem die Meinungen von männlichen Forenmitgliedern interessieren, weil das meine Zielgruppe wäre, aber natürlich sind alle Antworten gern gesehen!
Ich persönlich verknüpfe „elitär“ am ehesten mit dem Bildungsniveau und/oder Beruf. Für mich wäre das auch ein wesentliches Kriterium für eine Auswahl und der Begriff „Elite“ auch nicht abschreckend. In dem Sinne finde ich „Klassendenken“ völlig normal.

Zu Deiner Zielgruppe und zu Deiner Person schreibst Du wenig. Was für eine Antwort erwartest Du also? Was ist denn Deine „Zielgruppe“? Du schreibst von „akademischen Titeln“, die kannst Du ja ausschliessen, abgesehen davon, dass auch der Begriff heute oft nicht mehr eindeutig verwendet wird. Rein männlich wird Deine Zielgruppe ja nicht sein, sonst könntest Du im RL problemlos genügend Männer finden.

Wenn jemand grundsätzlich „elitär“ mit einem bestimmten Menschenbild verbindet, sollte sie aus meiner Sicht eher eine andere Plattform wählen.
Meine Erfahrung dazu ist generell, dass, wenn Frauen solche Sätze schreiben wie Deinen oben, sie erst recht nicht völlig vorurteilsfrei den einfachen Arbeiter suchen, sondern, natürlich nur, weil man sich besser unterhalten kann, doch eher „nach oben“ daten möchten.
 
  • #7
Interessante Frage

Ich habe das seinerzeit als höheren Einstieg betrachtet. Also man bemisst die Suche nach jedem mit einem (auch persönlichen) Wert und will sich der schnelllebigen wisch und weg Datingwelt entziehen.

Alle Dates hatten zumeist studiert und obgleich ich dies nicht habe, aber vielseitig interessiert bin, unterstellte ich den handwerklich gelernten Berufen als Beziehungstyp gerne mal ein zu ländliches, traditionelles Gebaren als Partner.
 
  • #8
Und dann habe ich festgestellt:
- ein großer Teil ist garkein Akademiker, sondern fühlt sich nur als gleich mit Akademikern/Elite
- Singles sind faktisch auch ganz viele nicht, fühlen sich nur so, weil zuhause zu wenig Sex
Oh ja, davon gibt es leider genug.
- Niveau, naja, was ist das? Im Wesentlichen ist mir das nicht begegnet, sondern sofern überhaupt Akademiker waren es nur Schmalspurfachidioten, statt Menschen welche an der Uni die Chance zur interdisziplinären Bildung genutzt hätten.
Würde ich zu 100% nicht unterschreiben, gibt solche und solche.
Das wiederum hätte ich doch ahnen müssen, denn ich war lange genug mit ihnen an der Uni, um zu wissen, dass das die breite Masse ist.
Ich habe zwei Studienabschlüsse, kann das aber so nicht ganz bestätigen. Die meisten meiner damaligen Kommilitonen waren durchaus interdisziplinär interessiert, insbesondere im ersten Studiengang: Stichwort Naturwissenschaften. Das kann in anderen Studiengängen durchaus anders sein ;)
Alles in allem: egal, wo Du es versuchst, es ist überall weitgehend das Gleiche.
Genau. Bzw. fast überall wird versucht das Geld aus der Tasche zu ziehen: ohne Premium kann man nicht schreiben bzw. nicht antworten und das ist mir dann zu blöd. Natürlich sind die Betreiber der Plattformen nicht daran interessiert, dass man schnell jemanden findet und die Plattform verlässt. Mittlerweile bin ich auf keiner Online Dating Plattform und investiere meine Zeit in schönere Dinge: Malen, Wandern, Gitarre spielen, ja auch Mal im Internet surfen oder hier im Forum schreiben. Auf einmalige Bettgeschichten habe und hatte ich noch nie Lust und Zeit eit und Geld in Online Dating zu stecken, um jemanden passenden kennenzulernen, ist genauso sinnvoll und zielorientiert und hat eine fast gleich große Erfolgswahrscheinlichkeit, wie Lotto zu spielen in der Hoffnung, den Jackpot zu knacken.

Gruß
W Ü35
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #9
Insgesamt wohl der Ansatz, sich als PB im „oberen Bereich“ zu platzieren, dabei gleichzeitig Interpretationsspielraum zu lassen, nach welchen Kriterien.
Ich war nie auf der PB angemeldet und kann daher nichts über entsprechende „Funktionalitäten“ sagen, ob die Profile hier zB besonders sorgfältig gematcht werden. Wäre zumindest meine Erwartung.

Wichtigstes Kriterium der Abgrenzung „nach unten“ ist sicher die Bildung, die im Idealfall mit einer gewissen Vielfalt der Interessen und einem gewissen Anspruch an Lebensführung und Freizeitgestaltung einhergeht.
 
  • #10
Naja, Elite ist relativ ......
Es gibt da den Witz Schweizer Banker:
Ein Mann kommt in die Bank und flüstert: Ich habe 10 Mio Fränkli, die ich gerne anlegen möchte. Sagt der Banker : Sie können ruhig laut sprechen. Armut ist in der Schweiz nicht verboten.

Klar, Elite hat mit Geld zu tun - die Macht kommt mit dem Geld. Pragmatische Intelligenz gehört für mich auch dazu. Und die Zugehörigkeit zu einem Zirkel von Menschen, die genau das auch verkörpern. Eine fast geschlossene Gesellschaft.

Ob allzu viele solcher Menschen hier zu finden sind ? Ich glaube es nicht - weil es nur wenige gibt und diese oft auch andere Wege der Kontaktanbahnung kennen und nutzen.
 
H

Hammurabi

Gast
  • #11
Wenn ich hier so mitlese kristallisiert sich heraus dass Elite mehrheitlich tendenziell mit Bildung und Geld in Verbindung gebracht wird. Das sehe ich aber anders. An Universitäten und Hochschulen finden sich genug "Hochgebildete" die eben in ihrem Fachgebiet Koryphäen sind, die aber fernab davon weder soziale Kompetenzen noch ein differenziertes Weltbild besitzen. Wenn das die Elite sein soll, dann graust es mir. Manch einer kennt ja weder die Bedeutung von Körpergeruch noch vermutet er dass Nagelpflege einen gewissen Stellenwert haben könnte. Aber macht nichts, denn Verehrerinnen haben sie zu genüge. Mir ist auch schon mehrfach das weibliche Gegenstück davon über den Weg gelaufen, da finde ich dann die selbstständige Friseurmeisterin oder die Kulturbachelorette die mit ihrem Abschluss eventuell weniger verdient wie ein Schichtarbeiter wesentlich "elitärer" angenehmer und auch anziehender. Die letzten beiden würde ich gerne kennenlernen, erstere nicht. Sind aber natürlich nicht alle so.
 
  • #12
An Universitäten und Hochschulen finden sich genug "Hochgebildete" die eben in ihrem Fachgebiet Koryphäen sind, die aber fernab davon weder soziale Kompetenzen noch ein differenziertes Weltbild besitzen
Naja - es gibt wohl mindestens ebenso viele komplett „Ungebildete“, die fernab von sozialen Kompetenzen sind (von einem „differenzierten Weltbild“ doch ganz zu schweigen, wo soll das denn herkommen, wenn nicht durch Bildung?)

Der Vorteil ist, dass man sich mit einem gebildeten Menschen zumindest gut und breitgefächert unterhalten kann. Nichts gegen die Friseurmeisterin, aber da hätte ich beim Blick ins Profil zunächst mal Zweifel.
 
H

Hammurabi

Gast
  • #13
von einem „differenzierten Weltbild“ doch ganz zu schweigen, wo soll das denn herkommen, wenn nicht durch Bildung?
Ich kenne Menschen die nach ihrer mehr oder weniger erzwungenen Ausbildung die Welt bereisten und als geänderte Menschen zurückkamen, mehrere Sprachen sprechend und mit einer tiefen Empathie für die Probleme in Gesellschaften. Andere habe ich getroffen die im Handwerk tätig sind aber aufgrund ihrer Kreativität und Erfahrung bessere Ideen wie ausgebildete Ingenieure hatten, also nur um einmal zwei Beispiele zu nennen.
Der Vorteil ist, dass man sich mit einem gebildeten Menschen zumindest gut und breitgefächert unterhalten kann. Nichts gegen die Friseurmeisterin, aber da hätte ich beim Blick ins Profil zunächst mal Zweifel.
Weil ihr dieser Beruf Spaß macht heißt das ja nicht dass sie darüber hinaus keine Interessen hat. Zudem wird sie täglich mit wahrscheinlich mehr Menschen in Kontakt kommen als so manch anderer, das stärkt Sozialkompetenz. Dazu geht eine Meisterausbildung ja über das Handwerkliche hinaus. Es geht da ja auch um Ausbildereignung (mal ehrlich, welche Mehrzahl der Profs hat die denn?), Betriebswirtschaft, Teamarbeit und Selbstständigkeit. Diese Frauen haben nicht weniger im Kopf, nur weil sie in einem Schönheitsberuf arbeiten. Aber auch hier gilt: Es hängt vom Individuum ab und dem was dieser Mensch durchlebt hat. Das kann die Uni sein, die Weltreise oder auch die Autodidaktik. Hans Zimmer z.B. ist erfolgreicher Komponist von Filmsoundtracks. Den Großteil davon hat er autodidaktisch erlernt. Und der Mann ist gut.
 
  • #14
Ich kenne Menschen die nach ihrer mehr oder weniger erzwungenen Ausbildung die Welt bereisten
Alles das IST für mich Bildung. Es geht ja nicht (zumindest nicht ausschließlich und in erster Linie) um formale Abschlüsse, Titel etc. So jemand würde sich, was sein Wissen und seinen geistigen Horizont angeht, gewissermaßen auch selbst zu einer „Elite“ zählen und nach entsprechenden Partnern Ausschau halten.
 
  • #16
Ich finde, Elite gibts nicht. Ein jeder Mensch macht unterschiedliche Erfahrungen in seinem Leben, die gilt es anzuerkennen. Das Wort Elite soll auf- und abwerten gleichzeitig. Ich denke, jeder Mensch ist gleichwertig. Zumindest für mich empfinde ich den Obdachlosen als genau gleichwertig mit dem Selfmade-Milliardär. Beide haben sehr unterschiedliche Herausforderungen, dennoch sind beide gleich achtenswert für mich und nicht minder interessant wg. der Wahl ihrer Erfahrungen in diesem Leben. Beide Extreme sind spannend.
 
  • #17
@hey_judy, solltest du mit »Elite« in erster Linie auf EP abzielen, kannst du die Bezeichnung getrost unter »Marketing-Effekt« ablegen.
Ein Marketing, das so gewählt ist, dass sich viele Menschen angesprochen und dazugehörig empfinden. Marketing geglückt. Gutes Marketing spricht oft, nicht immer, unser Unterbewusstsein an - und damit »triggert« es alle Anfälligen; auch wenn diese sich dagegen wehren, indem sie sich vorsagen
Zumindest für mich empfinde ich den Obdachlosen als genau gleichwertig mit dem Selfmade-Milliardär.
weil das gesellschaftlich scheinbar besser ankommt.

Längst haben sich OD-User den Begriff Elite zu Nutzen gemacht, weil sie hoffen, unter dieser Überschrift eben nicht den Obdachlosen sondern den selfmade-Milliardär anzusprechen. Gut, muss nicht der Milliardär sein, aber zumindest der gutverdienende Professor. Und dieser wiederum wird, falls er der Suchende ist, darauf hoffen, dass er als Sugar-Daddy Anklang findet.

Dennoch will ich eine Lanze für EP brechen, wobei sich möglicherweise im Laufe der Jahre auch einiges geändert hat: auch ich war (vor wirklich langer Zeit) hier gemeldet. Meine Wahl war (nicht einmal unterbewusst) vom Elite-Begriff beeinflusst, hörte er sich doch »seriöser« an, als viele kostenlose Portale. Entscheidend waren am Ende für mich aber die Fragen, die an mich gerichtet wurden und die mir die Möglichkeit boten, mich sehr individuell vorzustellen. MatchingPunkte waren mir nie wichtig aber die Antworten (und die Ausdrucksweise) des Gegenübers.
Obwohl ich längst aus dem Alter der üblicherweise Suchenden heraus war, bekam ich zu 80% interessante und fast auf meine Vorstellung hin zugeschnittene Anfragen. Gleichzeitig entdeckte ich zahlreiche mich interessierende Profile.
Ich hatte viele Dates, dabei solche, die mir sehr gut gefielen und andere, die sich mit einem einzigen Treffen erledigten. Da ich vor jeder Begegnung davon ausging, evtl. »einen guten Freund« aber nie zwingend »einen Partner für's Leben« zu finden, kam ich nie an den Punkt, meine EP-Wahl bereut zu haben.
(Dazwischen funkte dann nur das reale Leben: indem ER mir im Alltag begegnete.) Ach so: einige »gute Freunde« blieben auch hängen. Gewinn also.

Als »Elite« im Sinne von »elitär« empfand ich so gut wie keine meiner Begegnungen. Als kulturell interessiert, intellektuell spannend viele davon. Mir half aber auch eine der ersten EP-Fragen, die auszufüllen waren: die nach den gelesenen Büchern. Als Büchernärrin half mir das bei der ersten Auswahl sehr. Schließlich macht es einen Unterschied, ob da die »Bibel«, »Fifty Shades of Grey« oder »Jonathan Franzen« steht.

Hat aber nix mit Elite zu tun.
 
  • #18
Genau. Letztendlich kann ich überall den einen Passenden finden.

Ich glaube, wenn ich mich heute bei EP anmelden würde und alles wahrheitsgtreu und umfassend ausfüllen würde, die würden mich freiwillig als unvermittelbar aus der virtuellen Kartei werfen und mir mein Geld zurück erstatten 😂. Vor 15 Jahren selbstverständlich noch nicht, da war ich auch noch relativ mainstream.
 
  • #19
Das Forum ist ja letztlich vor allem für die Zerstreuung da. Manchmal mag jemand sich vielleicht auch mit einem "richtigen" Problem ans Forum wenden. Aber das ist Dir vermutlich eh schon klar. Du findest also hier im Forum einen normalen Querschnitt der Gesellschaft.
Das sehe ich gar nicht so, alle Themen die hier im Forum besprochen werden, sind ernste Problemthemen im praktischen Leben!
Würde ich jetzt aber nicht unbedingt als Elite betiteln.
Wenn es um den Menschen geht, es dabei um den Begriff "Elite" geht, so ist das ein Mensch für mich, der rational und vor allen Dingen emotional erwachsen ist, eine hohe emotionale Intelligenz besitzt, menschlich, sympathisch, empathisch ist, über "S Werte plus" verfügt und danach authentisch lebt!
 
  • #20
@Inanna* hat am19.04.2022 einen guten und recht ausführlichen Beitrag zum Thema Elite und deren unterschiedlichen Srten geschrieben. Musst einfach mal hier unter Elite suchen.
 
  • #21
Ich habe nie Online Dating betrieben. Weiß auch nicht, ob ich als Single so viel Geld ausgeben würde. Wahrscheinlich denkt man sich: Leute, die so viel bezahlen können, meinen es ernster als auf Tinder; wollen wirklich jemanden finden. Im Vergleich zu Tinder vielleicht auch prozentual richtig, denke ich. Der Aufwand ist einfach höher. Und sicher werden auch einige denken; hier sind eher Gutverdienende ergo „obere Klassen“ unterwegs; als Arbeitsloser oder Geringverdiener wird man es sich seltener leisten können. Diese Selektion wird also schon bisschen stimmen. Mehr Geld heißt meist bessere Bildung, das geht also häufiger mit Akademiker Hand in Hand.
Es gibt kluge Friseure und engstirnige Manager. Ich habe aber bisher im Durchschnitt mehr Akademiker getroffen, mit denen ich mich breit und gut unterhalten kann, als zB Handwerker. Unabhängig von Sympathie wohlgemerkt! Aber es gibt schon Zusammenhang zwischen Studium und Weltanschauungen und auch Intelligenz. Die Frage ist ja aber, was man sucht, was einem wichtig ist. Ich brauche niemanden mit Geld, aber jemand intelligenten mit interessanten Ansichten. Hab ich aufm Dorffest in meiner Heimat noch nie getroffen unter den dortigen Nicht-Akademikern; mein erster Freund war aber mega intelligent, aber arbeitslos. Aber Wahrscheinlichkeiten sind trotzdem gegeben. Ich merke schon Unterschiede zwischen Leuten, die mal im Ausland gelebt haben und studiert und Freunden von früher, die nie weggezogen sind und eine recht aufs Fach begrenzte Ausbildung gemacht haben. Ganz andere Sicht übern Tellerrand.
 
  • #22
@Inanna* hat am 19.04.2022 einen guten und recht ausführlichen Beitrag zum Thema Elite und deren unterschiedliche Arten geschrieben. Musst einfach mal hier unter Elite suchen.
Danke für den aufmerksamen Hinweis, 😘😉 ich wollte gerade wieder einen ähnlichen Beitrag verfassen, kopiere stattdessen aber mal einfach hier rein, was ich damals geschrieben hatte:

Bourdieu (andere Gesellschaft und Zeit, aber trotzdem immer wieder interessant) unterscheidet verschiedene Kapitalsorten, die sich gegenseitig beeinflussen (man kann bspw. das eine Kapital bewusst einsetzen, um das andere zu erwerben) und die Stellung innerhalb der "Klassengesellschaft" bestimmen:

- soziales Kapital
- ökonomisches Kapital
- kulturelles Kapital
- symbolisches Kapital

Am elitärsten ist wahrscheinlich derjenige, der über alle Kapitalsorten in hohem Maße verfügt. Aber auch ein verarmter Adliger kann noch als elitär gelten, ihm fehlt dann zwar aktuell das ökonomische Kapital, aber er verfügt noch über seine Bildung und sozialen Kontakte und Titel. Promovierte Menschen können auch dann als elitär gelten, wenn sie gerade arbeitslos sind, weil sie ja noch immer über viel kulturelles und symbolisches Kapital verfügen (Bildung und Abschlüsse/Titel). Aber auch ein sehr reicher Mensch, der dumm wie Brot und ein Kulturbanause ist, gehört zur Elite, eben aufgrund seines ökonomischen Kapitals, das wahrscheinlich auch mit sozialem Kapital einhergeht ....

Tja, und so kann halt jeder für sich überlegen, inwiefern er elitär ist und wo er seinen Schwerpunkt hat.
w27
 
  • #23
Hallo allerseits,

Mich (w) würde interessieren, was ihr unter dem Begriff "Elite" versteht und inwiefern der Name dieser Plattform euch bei der Entscheidung beeinflusst hat, es hier zu versuchen (im Gegensatz zu anderen, ähnlichen Portalen). Ich spiele mit dem Gedanken, mich anzumelden, insbesondere da ich auf der Suche nach einer ernsthaften, langfristigen Partnerschaft bin und mir gute Gespräche wichtig sind; auf akademische Titel lege ich hingegen nur bedingt Wert. Was mich aber abschreckt, ist eben der Begriff "Elite" und seine Implikationen, für mich sind Klassendenken und Standesdünkel eher unattraktiv und mir behagt das Menschenbild nicht, sich selbst als anderen - in welcher Hinsicht auch immer - überlegen anzusehen.
Mich würden vor allem die Meinungen von männlichen Forenmitgliedern interessieren, weil das meine Zielgruppe wäre, aber natürlich sind alle Antworten gern gesehen!
Und ich bitte explizit auch um Antworten, die meinen Ansichten diametral gegenüberstehen, es soll ja repräsentativ sein... :)

Liebe Grüße
Das wirklich elitäre an diesem Forum hier ist das eine Moderation gibt und nicht jeder verrückte Beitrag freigeschalten wird, deswegen bin ich hier.

Ich finde es aber sehr interessant sich deine Frage zu stellen, einerseits kommt man sich blöd vor sich selbst als elitär zu sehen (was ich zufällig bei mir selbst wie man in meinen Beiträgen sieht auch nicht tue), andererseits möchte ich ehrlicherweise sehr wohl einen Partner der besonders attraktiv, intelligent, charmant und erfolgreich ist und wäre glaub ich sehr gern besser als die meisten.

Es läuft wohl auf die grundsätzliche Frage hinaus was man von Hierarchien in der Natur im Allgemeinen und in unserem sozialen gesellschaftlichem System im Besonderen hält.

Wenn man sie irgendwie für natürlich und unausweichlich oder funktionell hält dann kann man damit leben, wenn man sie gerne weg hätte dann wird man das elite in elite partner irgendwie ausblenden .
 
  • #24
Danke für den aufmerksamen Hinweis, 😘😉 ich wollte gerade wieder einen ähnlichen Beitrag verfassen, kopiere stattdessen aber mal einfach hier rein, was ich damals geschrieben hatte:

Bourdieu (andere Gesellschaft und Zeit, aber trotzdem immer wieder interessant) unterscheidet verschiedene Kapitalsorten, die sich gegenseitig beeinflussen (man kann bspw. das eine Kapital bewusst einsetzen, um das andere zu erwerben) und die Stellung innerhalb der "Klassengesellschaft" bestimmen:

- soziales Kapital
- ökonomisches Kapital
- kulturelles Kapital
- symbolisches Kapital

Am elitärsten ist wahrscheinlich derjenige, der über alle Kapitalsorten in hohem Maße verfügt. Aber auch ein verarmter Adliger kann noch als elitär gelten, ihm fehlt dann zwar aktuell das ökonomische Kapital, aber er verfügt noch über seine Bildung und sozialen Kontakte und Titel. Promovierte Menschen können auch dann als elitär gelten, wenn sie gerade arbeitslos sind, weil sie ja noch immer über viel kulturelles und symbolisches Kapital verfügen (Bildung und Abschlüsse/Titel). Aber auch ein sehr reicher Mensch, der dumm wie Brot und ein Kulturbanause ist, gehört zur Elite, eben aufgrund seines ökonomischen Kapitals, das wahrscheinlich auch mit sozialem Kapital einhergeht ....

Tja, und so kann halt jeder für sich überlegen, inwiefern er elitär ist und wo er seinen Schwerpunkt hat.
w27
Ehrlich gesagt empfinde ich auch Leute nicht als Elite, die über dieses Grundlagenwissen nicht verfügen. Das lernt man doch im Studium der Sozialwissenschaften jeglicher Coleur im 1., spätestens im 2. Semester.
 
H

Hammurabi

Gast
  • #25
Es gibt kluge Friseure und engstirnige Manager. Ich habe aber bisher im Durchschnitt mehr Akademiker getroffen, mit denen ich mich breit und gut unterhalten kann, als zB Handwerker. Unabhängig von Sympathie wohlgemerkt!
Ich glaube es hängt auch vom eigenen Horizont ab, in wie weit man in eine andere Welt eintauchen mag. Ich kenne z.B. Handwerker die sich Jahre lang im politischen Milieu engagiert hatten, die kannten sich mit Gesetzen genauso aus wie mit alternativen Lebenskonzepten. Die waren fernab vom dörflich-konservativen Traditionalismus unterwegs, obwohl sie da herkamen. Gerne rede ich mit Menschen aus unterschiedlichen Milieus um mir deren Standpunkte anzuhören. Letzten Sommer habe ich mich mit einem Bier zu einem Obdachlosen gesetzt und es war erstaunlich was der alles wusste und welche vernünftigen Ansichten dieser Mensch hatte. Die sind mir allemal lieber als sämtliche Überstudierten die meinen die Welt drehe sich um sie. So ist es nicht. Natürlich sind das Ausnahmemenschen die man so häufig jenseits der Bildungsschichten wahrlich nicht trifft. Aber deren Weltanschauung ist oft progressiver als die des Professors der sein Leben lang nur Bücher gewälzt hat um sich selbst zu bestätigen. Dieses Urteil erlaube ich mir weil ich sowohl im Handwerk gelernt und gearbeitet als auch mich nicht vor einem akademischen Grad gescheut habe. Am Ende hängt es vom Individuum ab wie außergewöhnlich der Mensch dahinter ist.
 
  • #26
Ich glaube es hängt auch vom eigenen Horizont ab, in wie weit man in eine andere Welt eintauchen mag. Ich kenne z.B. Handwerker die sich Jahre lang im politischen Milieu engagiert hatten, die kannten sich mit Gesetzen genauso aus wie mit alternativen Lebenskonzepten. Die waren fernab vom dörflich-konservativen Traditionalismus unterwegs, obwohl sie da herkamen. Gerne rede ich mit Menschen aus unterschiedlichen Milieus um mir deren Standpunkte anzuhören. Letzten Sommer habe ich mich mit einem Bier zu einem Obdachlosen gesetzt und es war erstaunlich was der alles wusste und welche vernünftigen Ansichten dieser Mensch hatte. Die sind mir allemal lieber als sämtliche Überstudierten die meinen die Welt drehe sich um sie. So ist es nicht. Natürlich sind das Ausnahmemenschen die man so häufig jenseits der Bildungsschichten wahrlich nicht trifft. Aber deren Weltanschauung ist oft progressiver als die des Professors der sein Leben lang nur Bücher gewälzt hat um sich selbst zu bestätigen. Dieses Urteil erlaube ich mir weil ich sowohl im Handwerk gelernt und gearbeitet als auch mich nicht vor einem akademischen Grad gescheut habe. Am Ende hängt es vom Individuum ab wie außergewöhnlich der Mensch dahinter ist.
Nichts anderes habe ich gesagt. Im Durchschnitt hängen aber Intelligenz, Bildung, Weltansichten eben grob zusammen.
Mein erster Freund hatte nicht mal Abi und war intelligenter als ich; er konnte wahnsinnig logisch denken, hatte halt andere Probleme (ADHS,…). Aber das ist eben eher eine Ausnahme. Ich kenne auch einige sehr nette Handwerker (den einen seit der Grundschule; war damals mein bester Freund), aber die sind alle nicht an Dingen interessiert außerhalb ihrer Familie oder durchaus eher konservativ eingestellt, im Gegensatz zur Mehrzahl der Studenten, die ich beim Studium kennenlernte. Das macht keinen zu einem besseren oder schlechteren Menschen, da kommt es auf andere Dinge an. Aber meist sucht man sich Partner mit ähnlichen Interessen. Einige auch mit ähnlichen Finanzen. Daran ist ja auch nichts falsch. Es ist auch ein Unterschied, ob man sich mit einem Obdachlosen unterhält oder ob man ihn als Partner in Betracht zieht (denn um Partnersuche ging es ja hier).
 
  • #27
Hans Zimmer z.B. ist erfolgreicher Komponist von Filmsoundtracks. Den Großteil davon hat er autodidaktisch erlernt. Und der Mann ist gut
Der Mann ist nicht nur gut, sondern ausgezeichnet. Ihn aber gerade als Beispiel für non- elitären Background zu zitieren, ist ja nun vermessen. Wenn nicht er, wer denn dann? Jedes Kind kannte in dieser Stadt die Zimmer AG, sozusagen nicht-elitäres Grundwissen.

Ich mag dieses elitäre Geschwätz nicht. Erinnert mich immer an das Parteiprogramm der FDP.

Du kannst mal hier querlesen @hey_judy . In den Nachbarthreads wird derzeit doch munter über EP diskutiert. Sehr offen-diesbezüglich bin ich über die Geduld/Toleranz der Moderatoren überrascht. Das Ganze wird abhängig von Deinem Alter sein.Ab einem gewissen Alter gilt: zu elitär, um zu kommunizieren.:p

Bzw. fast überall wird versucht das Geld aus der Tasche zu ziehen: ohne Premium kann man nicht schreiben bzw. nicht antworten und das ist mir dann zu blöd
Ist aber auch eine etwas abstruse Ansicht. PB‘s sind Dienstleister, welche ihren Umsatz mit den Beiträgen ihrer Kunden generieren - so wie andere Dienstleister auch. Warum sollten sie dies für lau machen? Arbeitest Du ohne entsprechendes Entgelt? Du gehst ja auch nicht zum Friseur und beschwerst Dich anschließend, dass Du zahlen musst.

W,57
 
  • #28
Ich verstehe unter „Elite“ nicht wirklich Elite oder bessere Menschen, sondern Leute – wie man hier im Forum sieht –, die fit in Sachen Partnerpsychologie und -findung sind und darin stetig wachsen und nicht ganz weltfremd sind. Sie sind up-to-date, arbeiten an sich, sind vielseitig interessiert und kommen aus eher dem konservativerem Raum. Den Rocker wirst Du hier eher weniger finden.

Ich denke, aus dem Alter sind wir alle raus, auf akademische Titel wert zu legen, oder meinst Du nicht auch? Was bringt mir ein akademischer Titel, wenn ich es nicht ertrage, dass mein Partner furzend im Bett liegt? Erträgst Du Deinen Partner dann besser mit einem Titel? Nur so eine Frage.

Ich weiß in meinem Umfeld nicht mal, wer welche Schule besucht hat.

Wenn Du Dich hier angemeldet hast, in der Hoffnung, eine Elite-Plattform verspricht Dir langfristige, beständige Partnerschaften fürs Hinsetzen und Warten, dann ist das naiv gedacht.
Langfristige Partnerschaften kann man übrigens überall finden, wenn man selbst dazu bereit ist.

Beste Gespräche habe ich bisher mit der Kassiererin an der Theke gehabt, aber selten mit einem Akademiker, der um seine eigene Scheiße kreist und das noch für toll findet. Nichts dagegen, wenn man nur um seine eigene Scheiße kreist, es gibt Menschen, die interessante Sachen machen, aber ein Großteil der Bevölkerung gehört da gewiss nicht dazu. Das sind Leute mit normalen Jobs, in denen sie bisschen mehr für wenig Leistung verdienen. Während Geringverdiener oft die richtige Arbeit machen und den Kopf oder die Muskeln anstrengen. Und dann soll ich Akademiker mit ihrer Weltfremdheit gut finden? Meinst Du das jetzt ernst oder willst Du mich verscheißern?

Warum die männliche Klientel eine Elite-Plattform aufsucht, ich sag es Dir: Es hat sich in anderen Foren herumgesprochen, dass hier sehr naive Frauen aus gutem Haus abhängen, die gut für eine Affäre abgreifbar sind, weil sie zu blauäugig für die Partnersuche sind, um gute von schlechten Männern unterscheiden zu können und weil ihre Bedürftigkeit und der gute Glaube an eine bessere Partnerschaft sie hier her treibt.
Wirklich Ahnung vom Leben haben diese Frauen nicht.

Die seriösen Männer hier sind schlichtweg konservativer oder normaler als Außenseiter. Für Rocker und Punks gibt es schließlich andere Partnerbörsen.
 
  • #29
Tja, Inanna , das von dir vorgestellte Modell findet heute noch vielfältige Anwendung im Geschäftsleben.

- Es werden unsäglichste Titel erfunden - sogar der Hausmeister wird zum Manager gemacht. Man kann sich auch selbst welche erfinden - selbsternannte Titelträger sozusagen. Nun ja .....
- Marken und Label, Zugehörigkeiten oder Abstammung .... du kannst tolle Geschäfte damit machen. Entweder mit einer traditionellen Marke, die für Qualität und das Besondere steht .... und entsprechende Preise aufrufen darf. Es geht auch anders - eine Modelabel, das nach 2 Jahren demokratisiert wird und am Schluss beim Aldi zu haben ist - Qualität mässig, Kosten auch, Gewinn hoch. Champagner und Cognac oder auch Barolo .... ein knappes und limitiertes Angebot schafft hohe Preise. Und genügend Wichtigtuer, die einen mässigen Schampus einem hochwertigen Sekt vorziehen - aus Imagegründen und ohne Ahnung.
Frühere Aushilfstätigkeiten werden heute mittels "Studium" so gepimpt, dass die Herrschaften sich wichtig vorkommen .... und für vermeintliches Prestige auf Geld verzichten.

Ähnlich verhält es sich auch, wenn man sich selbst ins Schaufenster stellt und auf Brautschau bzw Männerfang geht. Man meint, ein Label wie "Akademiker" mache attraktiver - ja, stimmt - aber eben leider nur für eine gewisse Klientel. Andere protzen mit Duplak Rolex oder zuviel Make up ..... und drucksen, wenn sie einen Kaffee bezahlen sollen. Dumm gelaufen. Wieder andere halten sich als komplett Unbeteiligte für intelligent, quetschen sich in Kleidung, die 2 Nummern zu klein ist oder wollen total HIP sein .....

Egal, was es ist - wer vortäuschen muss zählt so wenig zur Elite wie der, der darauf reinfällt.
 
H

Hammurabi

Gast
  • #30
Der Mann ist nicht nur gut, sondern ausgezeichnet. Ihn aber gerade als Beispiel für non- elitären Background zu zitieren, ist ja nun vermessen. Wenn nicht er, wer denn dann? Jedes Kind kannte in dieser Stadt die Zimmer AG, sozusagen nicht-elitäres Grundwissen.
Ich nenne ihn als Beispiel für jemanden der sich Wissen ohne Studium angeeignet hat, mehr nicht. Ich könnte auch Freddy Mercury nennen, Jane Goodall oder Maxim Gorki.
Ich mag dieses elitäre Geschwätz nicht. Erinnert mich immer an das Parteiprogramm der FDP.
Keine Ahnung auf was du das jetzt beziehst. Wenn du nicht zum Thema mitdiskutieren möchtest, zwingt dich doch auch niemand.🤷🏻‍♂️
 
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