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  • #31
Es gibt den Meisten die das machen:
- Spaß
- einen erotischen Kick
- Feedback/ Komplimente/ Egoboost

Es gibt Leute die stellen in ihrer Wohnung Pokale aus, damit sie auch ja von jedem begafft werden. Andere holen sich Sportwagen, wiederum andere leben ein so akkurates Leben (Lebens und Wirtschaftsgemeinschaften) und schreiben es immer und immer wieder nieder um es in Stein zu meißeln, damit es auch jeder kapiert wie "gut" sie und wie minderwertig anders denkende und handelnde sind.

Wofür manche Feedback brauchen und was sie dafür machen... who cares. Hauptsache sie haben Spaß dran und es kommt keiner zu Schaden.
 
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Gast

  • #32
Heutzutage sind die Leute selber schuld wenn sie zu viel im Internet von sich preis geben. Angefangen von ihrem Leben was sie ausführlich für alle im Internet in Blogs usw ausbreiten und schreiben wie besoffen und bekifft sie letztens auf dieser und jener Party waren, bis hin zu Selfpics, Nackt- und Sexfotos im Internet.

Wenn man sich in seriösen Berufen bewirbt darf man nie vergessen das manche Sachen einfach nicht gehen. Viele Personalberatungsfirmen haben extra Leute die das Internet nach dem Verhalten des Bewerbers durchforsten.

In meiner Firma gab es letztes Jahr den Fall das ein junger Mann trotz guter Qualifikation nicht eingestellt wurde weil von ihm Nacktfotos im Internet waren, auf denen er mit erkennbarem Gesicht und nacktem Körper in eindeutig erregter Pose zu sehen war.

Sicher hätten meine weiblichen und meine schwulen Arbeitskollegen nichts gegen die Anstellung des zugegebenermaßen attraktiven jungen Mannes gehabt, aber es geht den Firmen um ihren guten Ruf. Deshalb ist es weiterhin ein No-Go sich als Priatperson mit Selfpics öffentlich erkennbar zu machen wenn man nicht in Gefahr laufen will seinen Job zu verlieren oder erst gar nicht eingestellt zu werden.
 
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Gast

  • #33
Das ist ein Kick für mich und es ist sicherer als onenight stands. Beruflich glaube ich nicht das es heraus kommt und mir schadet. Jetzt die Frage: Würdet ihr es bei einem zukünftigem Partner akzeptieren? Oder gilt man dann als "Hure"? Denke nicht das ich es in einer Partnerschaft hinter dem Rücken des Freundes machen würde. Ehrlichkeit und Offenheit ist mir da zu wichtig! Daher auch die Frage, kann man sowas später erzählen?
 
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  • #34
Ich stelle schon einige Jahre Nacktfotos von mir ins Netz. Aufgetaucht oder gesehen auf anderen Seiten habe ich diese nie mehr noch hat mich jemand erkannt b.z.w wurde ich angesprochen.
Es gibt so viele solche Bilder im Netz, da fallen einzelne nicht besonders auf. Man sollte jedoch nicht den richtigen Namen angeben.
 
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  • #35
Ich glaube, dass die meisten pics im Netz von Leuten (Frauen) sind, die es gar nicht wissen. Es ist für Männer wohl ein Spiel geworden, ihre (ex) Frauen nackt ins netz zu stellen, zur Belustigung anderer und aus Rache.
 
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  • #36
Frauen tun es aus Liebe zu ihrem Mann. Frauen tun es, weil sie sich besonders toll empfinden und sich daran ergötzen, daß Männer praktisch online nach ihnen lechtzen. Frauen tun es, weil sie gezwungen werden. Wenige tun es gegen Geld.

Ich finde es auf jeden Fall unverschämt, daß wieder der H4ler für alles Schlechte herhalten muß. Irgendwie ist seit Einführung von ALG2 ein neues Synonym für einen Sündenbock geschaffen worden, bei dem man alles Schlechte abkippen kann und den man diffamieren darf. Das ist eine sehr gefähliche Tendenz, die zwar mit einer anderen Bevölkerungsgruppe, schon mal zu einer humanitären Katastrophe in den 30er und 40 er Jahren führte. Ein H4ler kann jeder vom Professor bis zum Ungelernten werden, es kann die alleinerziehende Mutter, den Arbeiter, der aufstocken muß betreffen. Also bitte, gehen Sie mit diesen Menschen! sorgsamer um.

m, 38
 
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  • #37
Im Internet gibt es unendlich viele Seiten, auf denen sich Männer und Frauen pornographisch, zum Teil mit vollem Gesicht, zeigen. Meine Frage ist, warum machen sie das? Ich meine nicht die Professionellen und Gezwungenen, sondern die "Amateure". Keine Angst, dass der Nachbar oder der Chef einen mit erhobenem Sch... oder offener M... sieht? Mir geht es hier nicht um den moralischen Aspekt, sondern um die Psychologie. Hat jemand hier Erfahrung damit? Wer hat schon einmal sich nackt gepostet?
Evtl. meinst Du Facebook oder so, also ich bin auch auf so einer Seite gemeldet, aber immer züchtig mit Rolli an und eher sportlich. Aber kann Dich gut verstehen, diese Leute, Männer wie Frauen sind s......blöd, sorry, musste mal raus. Die wollen mit diesen "erotischen" Fotos was bestimmtes erreichen und erreichen das Gegenteil. Denn wer nimmt solche Leute wirklich ernst? Kenne zwei Blondinen, normale Frauen, die sich auch mit weit geöffneter Bluse ins Internet stellen und einen Partner suchen, angemailt werden sie nur für Sexabenteuer, ja wie doof sind die denn?? Welcher bodenständige, ehrliche Partnersuchende springt auf solche Fotos an?
Eben....die Antwort kennen wir.
 
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  • #38
Weil sie es geil finden, sich so zu zeigen. Viele sind heute komplett rasiert, auch teilwiese beringt, Männer mit Cockrings, in Saunen und FKK Seen und Stränden;dies ist eine abgemilderte Form der Zeigefreudigkeit.
 
  • #39
Nachdem ja wiedermal vortrefflich alles in eine Sauce gerührt wurde, möchte ich das mal sortieren...

Pornografie, Nacktfotos, Aktfotos haben nur eines miteinander: Sie zeigen einen Menschen und dessen Haut. Die Zielstellung ist bei jedem Werk eine andere:
Pornos sind Mastrubationsvorlagen,
Nackfotos dienen hin und wieder der eigenen Werbung (Partnersuche),
Aktfotos sind per se Kunst.
Worüber reden wir hier von diesen dreien?

Die Gründe warum Menschen so etwas machen und auch ihre soziale Herkunft sind unterschiedlich wie die Menschen selber.
Bei der Pornografie sind es auch materielle Gründe, schliesslich lassen sich hiermit anständige Gehälter verdienen. Aber eben auch, weils sich gerade angeboten hat aufgrund des Werdegangs und man nicht moralisch eingeengt in seinem Geiste war. Oder weil man sein Hobby zum Beruf machte, sozusagen seiner Berufung folgte und so weiter...
Nackfotos dienen wahrscheinlich eher dem Zweck auf dem Markt der Eitelkeiten seine eigene zur Schau zu stellen. :) genaueres ist mir allerdings auch schleierhaft.
Aktfotos zu machen und zu haben ist m.E. etwas ganz spannendes und tolles. Es handelt sich hierbei um erotische Kunst die man auch gerne zeigen kann. In Aktfotos werden aber auch keine primären Geschlechtsmerkmale in Nahaufnahme gezeigt, es geht eher um die Hautlandschaften und das Licht in welche diese getaucht werden. Da ich selber auch fotografiere, habe ich auch Aktfotos von meinen Models angefertigt so dieses denn gewünscht war.

#36 "züchtig" kommt von Zucht. In diesem Falle der Zucht von Menschen, also Sex nur mit Kinderwunsch. Ich bin mir sicher, Du meintest etwas anderes.
 
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  • #40
Das ist ein Kick für mich und es ist sicherer als onenight stands. Beruflich glaube ich nicht das es heraus kommt und mir schadet. Jetzt die Frage: Würdet ihr es bei einem zukünftigem Partner akzeptieren? Oder gilt man dann als "Hure"? Denke nicht das ich es in einer Partnerschaft hinter dem Rücken des Freundes machen würde. Ehrlichkeit und Offenheit ist mir da zu wichtig! Daher auch die Frage, kann man sowas später erzählen?
Ich denke nicht! Aber wie denken Andere?
Akzeptiere ich es wenn die zukünftige Partnerin öffentlich im Internet vor tausenden Zuschauern masturbiert hat?
Bin ich prüde da ich es nicht akzeptieren würde?
 
  • #41
Bin ich prüde da ich es nicht akzeptieren würde?
Nein, Du hast einfach noch Gefühl von Anstand und Würde.

Ich bin sicher, dass die überwältigende Mehrheit der Deutschen auf keinen Fall einen Partner möchte, der in sexuellen Posen im Internet zu bestaunen ist, die meisten noch nicht einmal einfach nur nackt. Dies entspricht einfach den normalen Sitten in unserem Land.

Nur ein Bodensatz der Bevökerung ist so heruntergekommen, dass pornographische oder prostitutive Tätigkeiten des Partners hingenommen werden. Die haben nichts von dem, was wir landläufig als innere Werte bezeichnen.
 
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  • #42
Pornos sind Mastrubationsvorlagen,
Nackfotos dienen hin und wieder der eigenen Werbung (Partnersuche),
Aktfotos sind per se Kunst.
Worüber reden wir hier von diesen dreien?
Und genau das zu trennen ist das Schwierige. Genau das ist das Problem in der Rechtspechung. Ab wann ist es Pornografie? Wenn das künstlerische Aktgemälde zur Masturbationsvorlage wird? Ist es keine Pronografie, wenn das eindeutig den Liebesakt zeigende Foto jemanden nicht erregt. Pornografie wird es juristisch, wenn es zur Lusterzeugung dient. So kann ein Bild den einen erregen, der andere bleibt kalt. Ein dehnbarer Begriff also.

Nur ein Bodensatz der Bevökerung ist so heruntergekommen, dass pornographische oder prostitutive Tätigkeiten des Partners hingenommen werden. Die haben nichts von dem, was wir landläufig als innere Werte bezeichnen.
Ich wäre mir da nicht so sicher.

m, 38
 
  • #43
Keine Aussage, die die Diskussion weiterbringt, oder? Kann man das nicht mit einem Argument, einer Erfahrung, einer Meinung verbinden?!

In meinem, zugegebenermaßen gehobenen, Umfeld kenne ich absolut niemanden, dem es einfallen würde, einen Partner zu nehmen, der früher mal auch nur ansatzweise in Pornographie oder Prostitutin tätig war oder nackt im Internet zu sehen ist. Nicht mal im Ansatz.
 
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  • #44
Keine Aussage, die die Diskussion weiterbringt, oder? Kann man das nicht mit einem Argument, einer Erfahrung, einer Meinung verbinden?!

In meinem, zugegebenermaßen gehobenen, Umfeld kenne ich absolut niemanden, dem es einfallen würde, einen Partner zu nehmen, der früher mal auch nur ansatzweise in Pornographie oder Prostitutin tätig war oder nackt im Internet zu sehen ist. Nicht mal im Ansatz.
Und Du glaubst, Du weißt, was in diesen Personen im Verborgenen abgeht? Gerade die am bravesten in Erscheinung tretenden haben heimliches Potential, wo man nicht im Entferntesten dran dachte. Ich würde der öffentlichen Aussage anderer wenig trauen.

m, 38
 
  • #45
Ich würde der öffentlichen Aussage anderer wenig trauen.
Und Du schätzt das Potential hoch ein, dass angesehene Wissenschaftler, Juristen, Architekten etc gerne Lebenspartner haben, die früher Pornostars oder Nutten waren oder von denen es kompromittierende Bilder im Netz gibt? Sorry, das ist extrem unrealistisch.

Was immer die in ihren vier Wändenr machen, aber kompromittierende Dinge in der Öffentlichkeit will ganz sicher keiner von denen. Das könnte nämlich den Ruf kosten, der anständigen Menschen noch wichtig ist!
 
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  • #46
Und Du schätzt das Potential hoch ein, dass angesehene Wissenschaftler, Juristen, Architekten etc gerne Lebenspartner haben, die früher Pornostars oder Nutten waren oder von denen es kompromittierende Bilder im Netz gibt? Sorry, das ist extrem unrealistisch.

Was immer die in ihren vier Wändenr machen, aber kompromittierende Dinge in der Öffentlichkeit will ganz sicher keiner von denen. Das könnte nämlich den Ruf kosten, der anständigen Menschen noch wichtig ist!
Auch wenn ich nicht angesprochen bin: Ja, es gibt solche Menschen. Ja, ich kenne solche Menschen. Die sind studiert, teilweise promoviert und habilitiert, mit tollen Jobs, Haus, Boot, Ehrenamt etc. - und sie oder ihre Partner(in) sind nackt und mit detaillierter Auflistung der persönlichen Neigungen auf bestimmten Internetplattformen zu finden.

Natürlich gehen diese Menschen damit nicht in ihrem Umfeld hausieren, erst recht nicht gegenüber Menschen, von denen sie mit 100%iger Sicherheit krasse Ablehnung und Verurteilung erwarten. Genau aus diesem Grund, liebe Frederika, wirst Du solche Dinge aus Deinem Umfeld nicht wissen. Aus dieser Unkenntnis zu folgern, dass es das nicht gibt, ist schon sehr naiv.
 
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Gast

  • #47
Finde ich nicht! Muß Federica da recht geben. Bekannte Personen können es sich nicht leisten das sie bei "sowas" erkannt werden. Das Bedeutet aber nicht dass sie für "sowas" immun sind. Andere harmlose Dinge machen auch Probleme: Ich erinnere mich welche Schwierigkeiten mein Gemeindepastor bekam als heraus kam das er FKK im Urlaub machte. Mann hatte ihn zufällig am Strand gesehen. Um dem Getratsche ein Ende zu machen versuchte er es zu erklären. Natur, Gott, nichts sexuelles..)
 
  • #48
Vielleicht, weil mann grenzenlos überzeugt von sich und seinem Körper ist???? Und meint, alle Leute müssten den auch sehen?
 
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  • #49
Sie lieben ihren Körper und möchten dies auch zeigen,im Internet oder "live" in Sauna oder FKK See oder Strand, vollkommen glatt rasiert und/oder beringt. Dies ist sicherlich auch eine Art von Zeigefreudigkeit, sich ganz nackt,also ohne Haare , völlig Fremden zu "präsentieren".
 
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Gast

  • #50
Wir, meine Frau und ich zeigen uns nackt im Internet auf entsprechenden Seiten, seit kurzem sogar mit Gesicht. Es war das Verbotene und die Gefahr erkannt zu werden, aber doch hoffentlich nicht erwischt zu werden, die uns extrem antörnte. Wir haben seither wieder viel öfter Sex und inzwischen haben wir sogar einige bekannte mit denen wir uns treffen. Auch davon machen wir Bilder und zeiegne sie in auf entsprechenden Seiten,. Ich weiss nicht was da psychologisch dahintersteckt, aber wir waren noch nie soooooooo aktiv in sexueller Hinsicht.
 
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  • #51
Weils sie zeigefreudig sind und es sie erregt. Und für Pornoliebahberinnen sind diese Videos viel schöner als manche aufwendige Produktion.
 
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  • #52
Es scheint "schick" zu sein sich möglichst nuttig zu benehmen. Und es muss etwas mit dem Ego zu tun haben, sei es aus Gründen der Bestätigung, wegen des Kicks o.a.

Tatsache ist, dass ein nackter Körper mehr oder weniger mittlerweile eher langweilt....... es gibt zuviele davon und alle sehen sie gleich aus.
 
  • #53
Ich denke, der Hauptgrund ist Exhibitionismus: http://de.wikipedia.org/wiki/Exhibitionismus

Manche mögen noch zusätzliche Motive haben, aber die dienen dann meist nur dazu, das nicht zugeben zu wollen/müssen. Tatsache ist, dass Exhibitionisten auch auf Voyeure angewiesen sind, meine ich. Wo wäre denn sonst der Reiz, wenn gar niemand hinschaut?

Wer's braucht, von mir aus. Zum Glück ist ja das Anschauen immer noch freiwillig. Deshalb kann ich auch nicht sagen, ob das wirklich so häufig vorkommt - gemessen an der erwachsenen Bevölkerung. Es ist halt skandalöser, darüber zu sprechen, als Kochrezepte zu tauschen...
 
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Gast

  • #54
es ist wohl auch so, daß viele (männlein wie weiblein) sich schon mal vor der video-camera entblättern weil das gegenüber sie so "anmacht" oder man nic ht als prüde erscheinen will. leider bedenken die herrschaften dabei nicht, daß der andere dann mal ganz schnell ein paar fotos machen kann. und ehe man sich versieht, befindet man sich auf irgendwelchen schmuddelseiten und hat keine ahnung davon.

w53
 
  • #55
Bekannte Personen können es sich nicht leisten das sie bei "sowas" erkannt werden.
Und doch kommen immer wieder sogenannte "Skandale" ans Licht. Fußballspieler, die mit 16jährigen Prostituierten verkehrten, berühmte Schauspieler, die sich Porno-Starlets aufs Hotelzimmer bestellen... Politiker, Firmenchefs und andere Personen des öffentlichen oder wirtschaftlichen Lebens, die immer wieder "skandalös" im Zusammenhang mit käuflichem Sex in Verbindung in die Medien kommen.

Und das sind alles nur die Geschichten, die auch ans Licht kommen. Jedesmal, wenn ein solcher "Skandal" (über den ich nur noch müde lächeln und sarkastisch antworten kann: "oh, wie überraschend!") ans Licht kommt, werden all die anderen Prominenten, die bisher noch nicht erwischt wurden, ein Stück weit vorsichtiger. Verbessern ihre Geheimhaltungsstrategien. Erhöhen die Schmiergelder an alle Mitwisser, die Schweigen bewahren müssen. Oder auch direkt an die Zeitungen, damit die in ihre Richtung gar nicht erst investigativ werden.

Und unter diesen Personen, die sich den käuflichen Sex leisten, sind nicht nur Spitzensportler, sondern vorwiegend Akademiker. Politiker wird man nicht, indem man in der Nase bohrt. Firmenchef auch nicht. Spitzenschauspieler sind ebenfalls selten unstudiert.

Dies mit einem wie auch immer gearteten "Bodensatz" der Gesellschaft in Verbindung zu bringen, halte ich für gefährliche Augenwischerei und ignorantes Schubladendenken.
 
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  • #56
An einige Leute: die Fragestellung will nicht, dass die "Tabubrecher" beschimpft werden, sondern dass jemand eine Erklärung bieten kann, aber trotzdem schaffen es hier die meisten in ihrem "Denken" nicht sich selbst über das tabu hinwegzusetzen, d.h. ihr denkt, es ist tabu und deswegen abartig. Aber es gibt sie, diese Leute, auch wenn sie "abartig" sind. Und sie tun es. Warum? Ist die Frage.

Ihr versucht nicht, Euch wirklich in die Leute hineinzuversetzen und ihr handeln zu verstehen. Ihr braucht es ja nicht akzeptieren und toll finden, aber verstehen und erklären ist eben etwas anderes.

@8: ja, Phantasie kann ich mir vorstellen. Ich hatte schon mehrere Frauen, die daran dachten, von mehreren Männern angeschaut und davon aufgegeilt und von ihnen angespritzt zu werden. Das geilt sie auf. Und wieviele Zuschauer gibt es erst denn dann im Internet? Ich weiß nicht, ob sie auch darüberhinaus denken und sich noch mehr (deren weitergehende Beteiligung) vorstell(t)en, aber das geht halt nicht im Internet.

Ein weiterer Teil ist, glaube ich, dass diese Menschen andere Grenzen im Kopf haben als die meisten "Normalen".

Wenn jemand selbst Eltern hatte, die z.B. in den 70ern ("Klischee") Drogen nahmen und das auch heute "locker" sehen, haben sie vielleicht Kinder, die da weniger tabuisiert rangehen und mal ausprobieren, auch ohne gleich süchtig zu werden, d.h. also auch wirklich keine schlimmen Folgen zu erleiden. Und dann gibt es welche, die solche Predigten zu Drogen von ihren Eltern hörten, dass sie es erst Recht mal ausprobieren mussten und auch wieder keine Folgen zu erleiden hatten. Aber es gab und gibt natürlich auch genug, die sehr wohl Folgen erleiden.

Im sexuellen kann es ähnlich sein, d.h. sie probieren es aus. Die einen werden "entdeckt" und schnallen erst dann, welche Folgen es hat und die anderen werden nicht "entdeckt". Die einen machen es einmal und es passiert ihnen nichts, die anderen machen es ständig und irgendwann bleibt es nicht folgenlos.

Trotzdem überschreiten auch diese "entgrenzten" gewisse Grenzen nicht. Die wenigsten (keine?) begehen (meines Wissens) echte Gewalttaten in diesen "Filmchen". Da würde es auch schon kriminell, da sind also wirklich nochmal andere Grenzen als nur tabu, d.h. sie haben trotzdem Grenzen, sie sind bloß in manchen Bereichen deutlich verschoben.
 
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  • #57
So können sie ihren Exhibitionismus legal ausleben, können sich beim Sex zeigen und werden von hunderttausenden angesehen und vielleicht bewundert.
 
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  • #58
Wir sollten es einfach eingestehen. Wir sind ein zeigefreudiges Volk.In wenigen Ländern der Welt gibt es so viele Nudisten, in der gemischten Sauna vollkommen nackt zu sein gibt es auch fast nur in Deutschland, viele zeigen sich dort auch intimenthaart,beringt oder im Freibad mit winzigsten Bikinis, die mehr entblößen als sie verdecken.Da liegt es nahe, sich auch im Internet zu zeigen , wo es viel mehr Zuschauer gibt.
 
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  • #59
Wir (Ehepaar 45/48) schauen uns ab und zu gerne echte private Pornos aus dem Netz. Selber machen wir auch Fotos oder kurze Videos, die aber nicht weitergereicht werden. Von unserem Sportclub kennen w,ihr eine Frau, die als Swingerin, pornografische Nacktbilder von sich rein gestellt hat (sie, nicht ihr Mann !!!). Sie hat ein kleines unternehmen (10 Angestellte) und hat studiert.

Wir beide haben auch studiert und mögen uns die privaten Sachen anschauen und schauen weder in der Sauna noch amStrand weg.
 
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  • #60
Mit Begriffen wie "Unterschicht, Primitivität oder Hartz IV" wäre ich sehr vorsichtig! Ganz allgemein ist in unserer Gesellschaft eine immer weiter absinkende Schamgrenze zu Beobachten. Die zahlreichen pornografischen und auch nicht-pornografischen Medien beweisen dies täglich. Bücher über intimste Details sind Bestseller und entsprechende Chats und Foren sind gut besucht.
Sicher ist nicht jedem/er die Tragweite des eigenen Handelns bis ins letzte bewusst. So ist es mir z.B. völlig rätselhaft, wie man sich mit seinem Gesicht nackt im Netz präsentieren kann. Bei Einhaltung gewisser Regeln und "Vorsichtsmaßnahmen" bietet das Netz für exhibitionistische/narzistische Leute natürlich eine hervorragende Bühne zur Auslebung ihrer Fantasien. Und so lange sich das in den einschlägigen Foren abspielt, finde ich das OK. Jeder der diese Foren betritt, sollte wissen, worauf er/sie sich einlässt.
Aber wie gesagt: die gemeinsame Preisgabe von Identität und Intimität/Privatsphäre sollte sich jeder/e gründlich überlegen!!! Was einmal im Netzt ist, lässt sich meist nicht mehr rückgängig machen.
Gruß
m39
 
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