• #61
Deshalb mal konkret die Frage an die Frauen, wenn ihr nicht mit eurem jetzigen Partner zusammen wärt, könntet ihr euch eine Freundschaft mit ihm vorstellen?
Hallo FS, ja, absolut denkbar. Wenn ich meinem Partner nicht so leidenschaftlich zugetan wäre, dann wäre er ganz sicher der perfekte Kandidat für eine schöne platonische Freundschaft, weil er alle Charaktereigenschaften besitzt, die mir für eine tiefe und dauerhafte Freundschaft sehr wichtig sind. Da ich mich aber in ihn verliebt habe und ihn sehr erotisch finde, ist er - natürlich auch aufgrund seiner anderen Qualitäten - mein Partner geworden. Beide Aspekte - körperliche Anziehung & freundschaftliche Grundwerte sind für mich heute die Voraussetzung für eine schöne, dauerhafte Liebe.
Bei der Wahl meines ersten Partners habe ich auf den freundschaftlichen part leider viel zu wenig geachtet und die fehlenden freundschaftlichen basics außerhalb der Beziehung kompensiert. Eines Tages fragt man sich dann, wieso einem Freunde wichtiger sind, als der eigene Partner...
 
  • #62
Ich sage hier nochmal, das man momentan für seinen Kumpelfreund keine Gefühle hat, ist überhaupt nicht das Thema. Genau deswegen ist ja eine Frau "nur" mit ihm befreundet, weil (noch) keine Gefühle da sind. Die Frage war, ob zu einem späteren Zeitpunkt sich innerhalb der Freundschaft welche entwickeln können.
Ist mir schon passiert (mit 18 oder so), gleichzeitig hatte sich meine Freundin in jenen Kumpel verliebt. Als wir das realisierten, verzichteten wir beide insgeheim für die jeweils andere, "dranzubleiben". Beide hofften wir, dass jeweils die andere mit ihm glücklich würde. Aber es ergab sich bei keiner was. Der Kumpel erfuhr davon Jahre später und war noch im Nachhinein extrem frustriert. Eine hätte ihm ja genügt, und er war auf uns beide scharf gewesen. Ich habe keinen Kontakt mehr zu ihm, habe aber gehört, dass er es in der Liebe nicht einfach hat. Mir sagt das erstens, dass ich persönlich mich theoretisch durchaus in einen Freund verlieben könnte, zweitens, dass Kumpel, die mehr wollen, wohl oftmals zu unsicher sind, mehr aus einer Freundschaft zu machen.

Mit 22 oder so verliebte ich mich in einen Freund, der dann, wie sich herausstellte, schwul war. Wir sind noch befreundet. Wäre er hetero gewesen und hätte mich nicht gewollt - ich glaube, ich hätte das nicht verkraftet und mich zurückgezogen. So aber war es ok.

Ansonsten geht es mir wie vielen Frauen hier. Enge männliche Freunde habe ich nicht - die Männer, die ich näher kennen lerne und mit denen ich mir vorstellen könnte, privat unterwegs zu sein, wollen entweder ziemlich schnell was von mir, oder die Freundschaft ist so lose, dass ich eher von einer Bekanntschaft sprechen würde. Für mich sind enge Freundschaften mit Heteromännern irgendwie nicht möglich - weshalb sich für mich die Frage im Zitat seit langem nicht mehr konkret stellt.
W/45
 
  • #63
Genau deswegen ist ja eine Frau "nur" mit ihm befreundet, weil (noch) keine Gefühle da sind. Die Frage war, ob zu einem späteren Zeitpunkt sich innerhalb der Freundschaft welche entwickeln können.
Mein Eindruck ist: je länger die sehr enge Freundschaft besteht, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sich die Freundschaft in eine Liebe wandeln könnte - Bruder-Schwester-Beziehung.
Die Grenze würde ich bei 2 Jahren sehen, hängt aber von der Intensität und Häufigkeit der Begegnungen ab. Das ist m.E. die Zeitspanne, in der man immer noch was Neues am anderen entdecken kann, was die Gefühle für ihn verändert.
Bei meiner letzten Beziehung hatte ich 2 Jahre gebraucht, bis ich ihn wollte, weil er sich als Freund bewährt hatte. Allerdings löste die erste Begegnung bei mir aus: "was für ein Mann", umgekehrt ging es ihm genauso. Ausgebremst wurde das Ganze bei mir durch Kopfsteuerung (2 Jahre vorher Scheidung, danach depressive Krise, Entfernung zwischen unseren Wohnorten) - zu viel Gründe gegen eine neue Beziehung. Die Gefühle waren von vornherein für eine Partnerschaft da - kamen nicht später, sondern wurden später zugelassen.
Übrigens hatte der Kopf recht, es scheiterte dann nach weiteren 2 Jahren wunderbarer Parnerschaft an der Entfernung und es hat mich komplett resistent gemacht gegen jede Art von Beziehungskompromissen.

Im Bekanntenkreis habe ich mehrfach mitbekommen, dass eine Frau in eine (Beziehungs-)Krise geriet, ein Freund ihr in der Zeit beständig zur Seite stand, Facetten zeigte, die sie vorher nie an ihm gesehen hatte und dann wandelte sich die Freundschaft in eine Beziehung. Das waren aber nie sehr enge Freundschaften, sondern eher Bekanntschaften und m.E. hatte der Mann sich jeweils schon lange vorher in die Frau verguckt, immer ihre Nähe gesucht und parallel keine beständigen Beziehungen, nur Trümmerwerke, weil er mit dem Herzen nie bei seiner jeweiligen Partnerin war.
 
  • #64
Ich habe mich schon gefragt, ob ich unwiederbringlich in der Friendzone gelandet bin, aus der ich nicht mehr herauskommen würde. Aber das alles sind gerade nur Gedanken theoretischer Natur, denn sie hat seit über einem Monat einen neuen Partner und damit sind meine Gefühle für sie vorerst auf Eis gelegt.
Du bist in der Situation, die ich schon vorher beschrieb - einseitige Verliebtheit des Mannes (sonst stellt sich die Frage nach der unwiderbringlichen Frienszone nicht) und warten auf die Chance bei ihr.
Bei der Entfernung zwischen Euch und den seltenen Kontakten würdest Du bei mir eher unter Bekanntschaft laufen und nicht als Freund, d.h. die Art von Beziehung, aus der noch was werden kann, weil nicht zu intim auf enge, vertraute Freundschaft gepolt, sondern es gibt immer noch was Neues am anderen zu entdecken.

Wenn Du Dir eine geringe Chance erhalten willst, finde ich es sinnvoll, den Kontakt locker zu halten, eben weil sie in einer neuen Beziehung ist und daher nur den neuen Mann als solchen wahrnimmt. Je enger Du Dich anklebst, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie Dich noch mal als Mann sehen kann.
 
  • #65
Genau deswegen ist ja eine Frau "nur" mit ihm befreundet, weil (noch) keine Gefühle da sind. Die Frage war, ob zu einem späteren Zeitpunkt sich innerhalb der Freundschaft welche entwickeln können.
Das halte ich durchaus für möglich. Aber dann müssen sich ihre Ansichten über den potentiellen Partner geändert haben, dh. sie müsste plötzlich auf andere Eigenschaften stehen bei Männern und rausfinden, dass sie den Mann auch sexuell anziehend finden kann. (wenn z.B. eine Eigenschaft, die vorher projiziert wurde, in die eigene Persönlichkeit integriert wird und man das nicht mehr im anderen sucht, oder wenn irgendwas als sexy empfunden wird, weil man eine anziehende Eigenschaft damit verbindet.)

Die sexuellen Gefühle werden aber nicht unterdrückt, die sind (noch) nicht da.
Ich habe zum Beispiel seit gut einem Jahr eine "gute Freundin". Sehen tun wir uns alle zwei Monate, zwischendurch telefonieren wir, aber auch nicht häufiger als alle vier Wochen. Und zwischendurch mal kurze eMails. Auch wenn ich da von einer Freundschaft sprechen würde, die wir da haben, und so einiges schon über uns wissen, so richtig intensiv mit allen Details kennen wir uns nicht. Wir entdecken mit jedem Gespräch etwas neues an uns. Ich habe mich schon gefragt, ob ich unwiederbringlich in der Friendzone gelandet bin, aus der ich nicht mehr herauskommen würde. Aber das alles sind gerade nur Gedanken theoretischer Natur, denn sie hat seit über einem Monat einen neuen Partner und damit sind meine Gefühle für sie vorerst auf Eis gelegt.
Wenn der neue Freund ein Klischeemann ist, weil sie auf genau solche Typen steht, die er verkörpert, kann es sein, dass sie, wenn sie EVENTUELL irgendwann rausgefunden hat, dass er sie enttäuscht und die Erkenntnis macht, dass jegliche Projektion nie stimmen wird, dann ihre Persönlichkeit ändert und sie auf einmal zu schätzen wüsste, was Du mitbringst, dann vielleicht klappt es. Im Moment sieht es so aus, als wärst Du ein Freund. Wie entfernt oder ob nur Bekannter, könnte ich nicht einschätzen, weil man nicht weiß, wieviele solche Menschen wie Du in ihrem Leben sind und wieviele noch enger sind für sie.
 
  • #66
Ich höre das immer wieder von meinen männlichen Freunden und Bekannten. Sie verlieben sich in eine gute Freundin, aber diese Gefühle werden praktisch nie geteilt.
Vielleicht können diese Männer auch nicht anders als freundschaftlich an Frauen rankommen, weil sie sich nicht mit dem - ich nenne es mal - Verführermann identifizieren können (selbstsicher, weiß, was Frauen wollen, hat männliche Eigenschaften, die auch als Klischee bezeichnet werden können. Das muss nichts negatives sein, wenn er auch sonst integer ist).

Hier würde ich aber unbedingt differenzieren zwischen Männern, die zu unsicher sind in ihrer Männlichkeit, und Männern, die sehr wohl sehr männlich und voller Selbstvertrauen sind, aber das eben nicht dem Stereotyp entspricht, was allgemein als anziehend gilt.

Der Unsichere wird normalerweise nie zum Ziel kommen, weil er auch auf die falschen Frauen stehen wird, die ihm endlich Selbstvertrauen geben sollen. Vielleicht ist er auch bequem, dh. wenn es mit einer Frau reibungslos läuft, wie es in einer Freundschaft passiert, so ist sie "ungefährlich", dh. es könnte doch ganz nett werden, wenn es auch noch Sex gibt. Da empfindet sich die Frau dann als beliebig und "Spatz in der Hand".
Solche Männer denken zuweilen auch, wenn sie einer Frau die Gardinenstange anbringen, würde die Frau sich in den Mann verlieben.

Der andere Typ wird ein bisschen warten müssen, bis die ersten Frauen "reif" genug sind, ihre "Hörner" abgestoßen zu haben bei den Männern, die zwar aufregend daherkommen, aber ansonsten Luftnummern sind. Dann wissen Frauen eher zu schätzen, dass der zuverlässige und sensible Mann, dem sie nicht hinterherrennen müssen, ein toller Partner ist, und entdecken, dass das auch sexy ist.
 
  • #67
Ich habe mich schon gefragt, ob ich unwiederbringlich in der Friendzone gelandet bin, aus der ich nicht mehr herauskommen würde.
Ja.

@Lionne69, ich sehe das gesagte nicht als Widerspruch an. Wenn ich von Unterdrückung von Gefühlen spreche, um die Freundschaft nicht zu gefährden, dann kann es bei vielen auch anders sein. Ich habe ja bewusst "oft" geschrieben, es schließt andere Erfahrungen nicht aus. Ich sage hier nochmal, das man momentan für seinen Kumpelfreund keine Gefühle hat, ist überhaupt nicht das Thema. Genau deswegen ist ja eine Frau "nur" mit ihm befreundet, weil (noch) keine Gefühle da sind. Die Frage war, ob zu einem späteren Zeitpunkt sich innerhalb der Freundschaft welche entwickeln können.
Das ist doch Unsinn, wenn die Frau von Anfang an Gefühle für ihn hat, wird sie sich selbst nicht etwas von Freundschaft vorlügen, sondern die Worthülse "Freundschaft" als Instrument für eine angestrebte Partnerschaft nutzen und wenn sie für den Mann keine Gefühle hat, z.B. weil dieser nicht attraktiv oder marktwerthoch genug ist, dann kommen diese auch später nicht wieder.

Dieses Gerede von der "Friend Zone" in der (hässliche) Männer bei (hübschen) Frauen nur deswegen landen, weil sie sich nicht trauen "ranzugehen"- Schwachsinn. Sie sind für die Frauen optisch, intellektuell, statusorientiert, was auch immer schlicht und ergreifend nicht gut genug. Der hässliche "Bauerntölpel" bekommt die reiche Gutshofstochter auch nicht deswegen nicht, weil er sich nicht traut sie anzusprechen- sondern weil er einfach etliche Stufen unter ihr ist und sich bei jedem ernsthaften Versuch zwangsläufig bis auf die Knochen blamiert.
Zusammenfassend zu deinem doch etwas langen Post:
Sie steht einfach nicht auf dich. Hör bitte auf, dich noch weiter lächerlich zu machen und find dich damit ab.
 
  • #68
Wir haben in unserem Freundeskreis einen Freund, der, gut situiert, schon immer Single war. Was mich an ihm etwas traurig macht, ist diese Neigung zu Frauenfreundschaften. Er ist der geborene Zuhörer, ein guter Analytiker, ein Mann, der von Frauen gemocht, aber nie geliebt wird. Stark ist sein Panzer, der Peinlichkeiten verhindern soll. Das ständige Abblitzen deutet er immer wieder mal zu einer Freundschaft um und manche Frauen gehen darauf ein. Hauptsächlich Frauen, die selber ein Regal zu hoch fischen, die selber am Sa. Abend den Kompromiss eingehen, statt Sofa allein lieber mit einem Kumpel ausgehen. Ich persönlich sehe da eine Ähnlichkeit zu einer Selbsthilfegruppe, weniger Freundschaft. Würde nämlich, so wage ich die Prognose, der Mann doch plötzlich seine erfüllte Liebe finden, dann wären die sich im Kompromiss befindlichen Damen die ersten, die unwichtig werden. Dann würde Partnerschaft an erster- und Pflege alter gleichgeschlechtlicher Freunde an zweiter Stelle stehen. Zu mehr reicht es als vollbeschäftigter Arbeitnehmer mit einer festen Beziehung eh nicht. Frauen und Männer finden sich nie als Kumpels, sie werden zu denen für eine Zeit als Schicksalsgemeinschaft. (z.B. mein Freund verstirbt, Kontakt zur Witwe wird freundschaftlich gehalten). Liiert sich eine Seite woanders hin, hat sich das weitestgehend mit der Freundschaft erledigt.
Am bedauerlichsten aber finde ich das Kaschieren der Bedürftigkeit, indem endlose Beispiele beim Bierchen genannt werden, welche Beziehungen gerade scheitern, welche Paare es gerade sehr schwer miteinander haben und da sei die Alternative, allein zu bleiben allemal die bessere. Das ist, ganz krass formuliert, so unehrlich, als wenn der Delinquent sich auf dem Schafott damit tröstet, keinen Krebs mehr bekommen zu können. Dazu kommt noch, das die Einsamkeit sich untereinander damit vertrieben wird, in einer Großstadt Cafés zu besuchen, 5 Getränke zu konsumieren um dann Essen zu gehen. Wenn ich mich mit ihm treffe, dann trinke und esse ich lange vorher nichts. Niemand schüttet buchstäblich Getränke in sich hinein und isst stundenlang für teueres Geld über die Sättigung hinaus. Wer liiert ist, geht am WE eine Stunde maximal essen und dann kommt die Kultur an die Reihe. Unerwiderte Gefühle sind auf Dauer sicherlich sehr verletzend, dies in Form von m/w - Freundschaften als Fallschirm abzumildern ein scheinbar häufiges Phänomen. Weil auch diese Singles wissen, Gefühle bauen sich auf Dauer ab.
 
  • #69
Wer liiert ist, geht am WE eine Stunde maximal essen und dann kommt die Kultur an die Reihe.
Ist das bei Deinen Bekannten so? Mein Eindruck von den Paaren, die ich kenne, ist eher, dass die nur eins gemeinsam machen: Essen gehen, irgendwas konsumieren, WENN sie füreinander die Zeit aufbringen wollen. Meistens haben die Männer irgendwelche Hobbys, die sie nur allein machen können. Bei manchen kann die Frau mitgehen und zujubeln (Sport, anschließen Party mit den Kumpels des Mannes und den bierseligen Mann dann nach Hause kutschieren).

Wenn sich ein Mensch einreden muss, dass er allein besser dran ist, ist das wirklich traurig, weil er so nie lernt, die Konflikte zu lösen, die er in einer Partnerschaft aufgrund seiner eigenen Person hätte. Das haben allerdings auch die Männer nicht, die eine abhängige Frau haben und das auch ausleben, dh. sich das emotionale Leben zu Hause nicht zur Hölle machen lassen und vielleicht noch Affären nebenher.
Wenn man aber selber mal eine Beziehung hatte und weiß, was für Probleme auftreten, atmet man wirklich, wahrhaftig und sehr ehrlich auf, wenn man von Problemen in anderen Beziehungen hört, weil man selber sowas kennt und nicht mehr hat. Das bedeutet, es muss sich schon "lohnen" im emotionalen und glücksbezogenen Sinne, wenn man sich auf eine Beziehung einlässt. Also muss man jemanden finden, in den man richtig verliebt ist, und das ist halt einfach schwer.

Er ist der geborene Zuhörer, ein guter Analytiker, ein Mann, der von Frauen gemocht, aber nie geliebt wird. Stark ist sein Panzer, der Peinlichkeiten verhindern soll.
Damit stellt er sich auf ein Podest und dient sich an als Zuhörer und Analytiker, und nicht als Freund. Ein Freund schildert auch seine eigenen Probleme, lässt den anderen zuhören und Ratschläge geben, und hat keinen Panzer, gerade in einer wirklichen Freundschaft nicht.
Dein Freund verhält sich, als sei er überlegen, weil er so unsicher ist. In so einen Menschen kann man sich nicht verlieben, außer man durchschaut das nicht und himmelt ihn an wegen seiner dargestellten Überlegenheit.
 
  • #70
Ich kenne keine einzige Frau (es mag sie geben, aber ich kenne keine!), die eine Freundschaft mit einem Mann eingeht in der Hoffnung, es werde sich zu einer Beziehung entwickeln!
Sie gehe Freundschaften ein und manchmal entwickeln sich mit der Zeit amouröse Gefühle - geplant war das dann aber nicht und passiert eher beiläufig im Bekanntenkreis denn über eine PB...
Männer hingegen (Umfrage im Freundeskreis gestern Abend) nutzen diese Taktik sehr wohl: sie wollen eigentlich eine Beziehung und glauben sich auf dem Weg dorthin über eine Freundschaft "hochzudienen" und jammern dann hinterher rum, dass sie ausgenutzt wurden als "Mann mit der Bohrmaschine"
Ne, ne Jungs, diese Rechung geht nicht auf!
Wer eine Freundschaft nur vortäuscht und auf eine Beziehung spekuliert, ist selber schuld: und ein Lügner noch dazu.
 
  • #71
Ich kenne keine einzige Frau (es mag sie geben, aber ich kenne keine!), die eine Freundschaft mit einem Mann eingeht in der Hoffnung, es werde sich zu einer Beziehung entwickeln!
Ich muss gestehen, dass ich in jungen Jahren so war. Mein Weiblichkeitsgefühl war auf null und ich näherte mich den Jungs nicht wie andere Mädchen mit einer flirtenden Art oder einem freizügigen Ausschnitt, sondern auf der Freundschaftsschiene. War natürlich total unsexy für diese Jungs und deswegen kein Erfolg.
Wie es beim FS ist, weiß ich nicht. Auf der einen Seite klingt es nicht nach purer Unsicherheit Frauen gegenüber, auf der andere Seite klingt er aber doch unsicher, da er meint entscheiden zu können, dass es für Frauen erhebliche Vorteile brächte, einen Freund als Partner zu nehmen (das ist ziemlich am Leben vorbei, weil man einen Partner normalerweise viel näher an sich ran lässt und bei dem viel mehr Eigenschaften stimmig sein müssen), und Zitat:
Noch mehr, er kennt die Stärken und Schwächen von Euch Damen. Ihr müsstet Euch nicht verstellen.
Das wirkt in etwa wie das, was der Wissenschaftler über seinen Freund geschrieben hat. Mann aufgrund seines Geschlechts auf Podest, kann Frau beurteilen, kennt Schwächen, also ist er nicht in Gefahr, blöde Überraschungen zu erleben. Das müsste vielleicht auch mal näher in Betracht gezogen werden: Wenn ein Mann aus Unsicherheit heraus über die Freundschaftsschiene an eine Frau herankommen will, inwieweit sichert er sich ab, dass er sie meint, durchschaut haben zu können, und wieviel hat er denn von sich preisgegeben? Und denkt er wirklich, dass ER die Sache durchblickt, dass er entscheiden kann, was gut für die Frau ist? Ich hab mich in jungen Jahren auch gefragt, warum sich Männer lieber mit Zicken zusammentun oder mit Frauen, die dumm daherkommen, wo ich ihnen mit meinem freundschaftlichen Ansinnen doch so gut getan hätte :D
 
  • #72
Dazu kommt noch, das die Einsamkeit sich untereinander damit vertrieben wird, in einer Großstadt Cafés zu besuchen, 5 Getränke zu konsumieren um dann Essen zu gehen.
Keine Ahnung, was da das Problem sein soll. Ist doch logisch, dass Singles manche Bedürfnisse (Essen in Gesellschaft, ausführliche Gespräche), die Vergebene innerhalb ihrer Beziehung befriedigen, auf Freundschaften verlagern. Willst du das den Singles jetzt ernsthaft ankreiden? Wo sollen sie denn sonst mit solchen Bedürfnissen hin? Rigoros unterdrücken, damit sich so richtig schön Leidensdruck aufbaut und die Ansprüche an einen Partner ins Bodenlose sinken?

Ich stimme dir aber darin zu, dass viele Singlefreundschaften eher Schicksalsgemeinschaften sind: solange beide solo sind, ist man ganz dicke; findet einer einen Partner, hat man keine recht Verwendung mehr füreinander. Der übrigbleibende Single fühlt sich z.T. sogar verraten.

Dieses Problem tritt aber nicht nur in gegengeschlechtlichen Singlefreundschaften auf. Auch zwischen alleinstehenden Frauen gibt es das. Und auch in ganz anderen Kontexten findet man solche "Schicksalsgemeinschaften". Nichts verbindet mehr als ein gemeinsames Problem bzw. Feinbild ("die Pärchen", "der Chef", "die Kinderlosen").

Hier geht es aber doch darum, dass Männer sich von solchen Kontakten mehr erhoffen. Und das ist ziemlich absurd. Bei einer einer typischen Single-Zweckgemeinschaft wird soviel gejammert, dass sexuelle Anziehung gar keine Chance hat.

Ich muss gerade an die Singlegruppe bei FB denken, in der ich eine Zeitlang Mitglied war. Irgendwann haben mich die weinerlichen Beiträge der Männer dort nur noch genervt. Dabei konnte ich mich gut in die Schreiber hineinversetzen; auch in die "ganz schweren Fälle". Ich hab ja selbst erst mit weit über 20 meine ersten Erfahrungen gesammelt und hatte bis heute keine richtige Beziehung. Trotzdem habe ich irgendwann nur noch innerlich die Augen verdreht, wenn da ein Mann was geschrieben hat. Manchmal bin ich regelrecht erschrocken über meine eigenen Reaktionen. Ich wollte mir lange Zeit nicht eingestehen, dass ich, wie viele andere Frauen auch, unterwürfige, unsichere, jammernde Männer abtörnend finde. Aber es ist leider so.

Ich weiß nicht, ob Männer jammernde Frauen weniger unsexy finden als umgekehrt. Vielleicht springt da der Beschützerinstinkt an und der Mann fühlt sich berufen, die arme, unglückliche Singlefrau zu "retten"?
 
  • #73
Ich weiß nicht, ob Männer jammernde Frauen weniger unsexy finden als umgekehrt.
Ich bin sicher, die, die eine ernsthafte, gesunde Beziehung haben wollen, finden das auch unsexy. Es nervt irgendwann und zieht runter.

Es gibt aber auch Leute, die gern Menschen um sich haben, die Probleme mit sich haben. Das gute-Zuhören soll Sensibilität zeigen, aber im Hintergrund sehe ich eher das unbewusste Programm, dass man sich überlegen fühlt, weil man den anderen dauernd berät bei seinem Problem, und dadurch hofft, ihn damit für sich emotional verpflichten zu können. Böse gesagt, emotionale Abhängigkeit erzeugen wollen, die Sicherheit bedeutet.
 
  • #74
Nochmal zum Thema "vor einem guten Freund muss die Frau sich nicht verstellen". Darin klingt eine gewisse Geringschätzung von "Balzverhalten" an. Als wäre es per se etwas Schlechtes und die Beziehung von Anfang an zum Scheitern verurteilt, wenn man versucht, sich einem potentiellen Partner von der Schokoladenseite zu präsentieren.

Aber es ist doch zuallererst mal etwas Natürliches. "Balzen" gehört nun mal zur Partnerwahl dazu. Und man wird die Menschen in diesem Punkt auch nicht umpolen. Bei einem Menschen, auf den man steht, gibt man sich immer etwas mehr Mühe als sonst. Das ist der natürliche Lauf der Dinge, der leider nicht mit dem Ideal der "wahren, bedingungslosen Liebe" vereinbar ist.

Bei Threads wie diesem läuft es letztlich immer darauf hinaus, dass die ganz natürlichen, instinktgesteuerten Partnerwahl-Mechanismen in Frage gestellt werden. Nur leider bringt das überhaupt nichts. Man kann ja von der reinen, absoluten Liebe träumen, die durch alle Äußerlichkeiten hindurch den wahren Wesenskern einer Person erkennt. Das wird aber wohl für den Homo Sapiens eine Illusion bleiben. So weit sind wir als Menschen noch lange nicht. Dafür braucht es wohl ein paar weitere Jahrmillionen der Evolution.

Ich versteh ja, dass man eine Wut auf diese Partnerwahlmechanismen entwickelt, wenn man nie zum Zuge kommt. Mir geht es ja nicht anders. Aber die Menschen ändern zu wollen, das bringt einfach nichts. Und wenn man mal ganz tief in sich geht - dann tickt man selbst doch auch nicht soviel anders als alle anderen.

Die verliebtheitsrelevanten Merkmale liegen nicht im Wesenskern einer Person verborgen, den man sich über Monate, Jahre, Jahrzehnte hinweg erschließt. Ich wette, das gilt auch für dich, lieber FS.
 
  • #75
Moin,

nicht zu allerletzt gibt es da den Effekt, dass ich jemanden begehrenswert finde (um mal einen ganz neuen Begriff einzuführen), wenn er mir nicht alle seine peinlichen Geheimnisse, jedes Wehwehchen offenbart hat. Wenn er/sie mir immer noch, wenigstens ein bisschen, auch nach Jahren, als eine "fremde, spannende, verlockende Welt" erscheint... die sich mir bei besonders intimen Momenten immer mal wieder ein bisschen mehr erschließt, bei der ich aber nie das Gefühl habe, sie jetzt in und auswändig zu kennen (ich glaube, Stephen King nannte seine Tabitha mal eine "box of secrets"... das trifft es ganz gut).

Bei einem echten Freund kann ich mich dagegen komplett "öffnen", das tut der Freundschaft keinen Abbruch.

manchmal
 
  • #76
Ich spreche jetzt mal nur von mir und meinen Kumpels, die hoffnungslos auf mich stehen.

Erstens fehlt die nötige Erotik, die durch die lange Freundschaft flöten geht. Zweitens, sind das sehr klebrige Männer, die mich in meiner Entwicklung aufhalten würden und mich gerne als nettes Waschweib, Kinderfrau, Hausmütterchen und liebes Eheweibchen hätten und sich dafür auch gandenlos anbiedern. Manche von ihnen haben mir sogar schon gesagt, sie würden mich sofort heiraten und Kinder mit mir bekommen, wenn ich nur wollte. Man merkt also, wie akut es bei den Männern ist. Ich möchte mich dagegen entwickeln und nicht ausbremsen lassen.

In diesem Falle ist eine gute Freundschaft einfach mehr wert und die würde ich durch eine Partnerschaft einfach nicht kaputt machen, wenn ich du wäre! Eine Freundschaft hat man, wenn man sie ordentlich pflegt als Mann, unter Umständen ein Leben lang.

Eine Liebe besteht nicht nur aus "sich gut verstehen" und gemeinsame Interessen. Das ist lediglich eine platonische Freundschaft und endet schnell in Zweckgemeinschaft heutzutage. Selber schon mehrfach erlebt.
 
  • #77
Liebe Andriana, deine Beiträge bieten oft interessante Erklärungsansätze, allerdings scheinst du mir dem Irrtum, dein eigenes Empfinden auf alle Menschen zu übertragen, zu unterliegen. Du ignorierst in deinen Beiträgen nämlich völlig, dass es extreme Unterschiede in der Persönlichkeitsstruktur der Menschen gibt. So haben beispielsweise Menschen mit dominanter extravertierter Empfindungsfunktion eine völlig andere als jemand mit dominanter introvertierter Denk oder Fühlfunktion. Nicht nur die Wahrnehmung ist völlig verschieden, sondern auch die dem Urteil zugrunde liegenden Mechanismen, die in der Psyche ablaufen. Somit liegt der Verdacht dass es auch Menschen gibt, denen diese Oberflächlichkeiten bei der Partnersuche wenig bis nichts bedeuten, sehr nahe. Das bestreitet zwar nicht dass alle Menschen bei der Partnersuche gewissen biologischen Verhaltensmustern nachgehen, die Art und Weise und die Ausprägung sind jedoch höchst individuell. Es ist also nur logisch, dass nicht jeder Deckel auf jeden Topf passt.
 
  • #78
Somit liegt der Verdacht dass es auch Menschen gibt, denen diese Oberflächlichkeiten bei der Partnersuche wenig bis nichts bedeuten, sehr nahe. Das bestreitet zwar nicht dass alle Menschen bei der Partnersuche gewissen biologischen Verhaltensmustern nachgehen, die Art und Weise und die Ausprägung sind jedoch höchst individuell. Es ist also nur logisch, dass nicht jeder Deckel auf jeden Topf passt.
Wie Adriana schon sagt, es liegt in der Evolution und in unserer aller Gene.
Das "große Mysterium" lässt sich besonders für die optikfixierten Männer letzten Endes ganz leicht aufschlüsseln.
Der Mann, der optisch und statustechnich nicht viel zu bieten hat, kein "Leader"-Typ ist sondern eine selbstmitleidige und verweichtliche, jammernde "Memme" möchte trotzdem die 10er Frau. Und weil Männer offensichtlich kein "Nein" akzeptieren können, wird um den einfachen Umstand, dass keine 10er Frau (überspitzt ausgedrückt) einen 3er Loser nimmt, quseudowissenschaftlich drum herum gequatscht.
Noch einmal und zum letzten Mal. DIese Frauen stehen nicht auf euch, weil ihr einfach nicht gut genug seid. Ihr müsst nicht "behaarlich" sein, ihr macht euch in eurer Notgeilheit und Selbstüberschätzung am Ende einfach nur lächerlich!
 
  • #79
Ein ganz einfaches biologisches Beispiel - ich habe eine sehr sensible Nase, bin geruchsempfindlich.

Menschen, die ich nicht riechen kann, mit denen kann ich gut befreundet sein.
Eine Partnerschaft? Unmöglich.

Ich kann es nicht vernunftmäßig steuern, und lernen, jemanden doch riechen zu können, nur weil er ansonsten der optimale Partner wäre.

Oder, @Heiko, wie würdest Du das dann kompensieren, wenn Deine These greift?
Auf jegliche körperliche Nähe verzichten?

Was würdest Du machen, wenn Du eine tiefgründig passende Frau kennen lernst - und Du kannst sie nicht riechen.
 
  • #80
Das "große Mysterium" lässt sich besonders für die optikfixierten Männer letzten Endes ganz leicht aufschlüsseln.
Der Mann, der optisch und statustechnich nicht viel zu bieten hat, kein "Leader"-Typ ist sondern eine selbstmitleidige und verweichtliche, jammernde "Memme" möchte trotzdem die 10er Frau.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass gerne auf das andere Geschlecht gezeigt wird, aber dabei vergisst, welchen "verkorksten" Mechanismus die Biologie für die eigenen Geschlechtsgenossen vorgesehen hat, um Gefühle zu entwickeln. Das kann man sehr schön an den oben zitierten zwei Sätzen sehen. Ja furchtbar, Optikfixiertheit dürfen sich scheinbar nur die Männer erlauben, die selber optisch was zu bieten haben. Wer legt denn das eigentlich fest, wer was optisch zu bieten hat, hmm? Ja genau, die eigene optische Illusion.

Gestehen wir einfach unseren Mitmenschen doch mal zu, die Dinge zu mögen, die sie einfach mögen. Wenn es quasi ein Naturrecht ist, sich nicht in einen guten Freund zu verlieben, dann ist es auch eines, als "hässlicher" Mensch für in einen "schönen" Menschen Gefühle zu entwickeln.
 
  • #81
Moin,

auch andersrum funktioniert es - zumindest bei mir - übrigens nicht:

Ich dachte einige Male, dass körperliche Nähe dazu führen würde, dass ich für eine Frau nachträglich freundschaftliche Gefühle entwickeln könnte, obwohl erst noch kein "freundschaftstypisches" Vertrauen bestand, ich sie aber als "Gesamtpaket" interessant und attraktiv fand...
Aber nein, so geht das auch nicht - wenn der "freundschaftliche Funke" nicht von Anfang an da ist, wird bei mir auch keine Liebe draus.

Auch die berühmte "Liebe auf den ersten Blick" ist bei mir nicht wirklich sexuell geprägt, sondern eher "vermutete Seelenverwandtschaft"... das erlebe ich übrigens ansatzweise - ohne sexuelle Komponente - auch bei gleichgeschlechtlichen Personen, zu denen sich dann, wenn es gut läuft, z.B. ein sehr vertrauensvoller Geschäftskontakt entnwickeln kann.

Zusammengefasst würde ich für mich sagen, dass eine bestehende Freundschaft den Chancen einer zukünftigen Beziehung keinen Abbruch tut, wenn ich die Dame prinzipiell attraktiv finde.

manchmal
 
  • #82
Hallo Neugieriger,

es bleibt Dir unbenommen, weiterhin darauf zu hoffen, dass sich Deine Herzdame für Dich erwärmt und Du bei ihr aus der Friendzone rauskommst. Monate, Jahre...

Wenn ich in eine Frau verliebt bin und das nichts wird, dann nehme ich Abstand. Mein Selbstbewusstsein müsste schon sehr fragil sein, wenn ich weiterhin mit der (unerreichten) Frau meine Freizeit teile und dafür andere verprelle, was sich -meist unbewusst- einstellt, solang ich an ihr hänge.

Eine Frau, welche sich mit Dir trotzdem weiterhin trifft und ggf. gemeinsame Freizeitaktivitäten teilt, weil niemand anderes greifbar ist, nutzt Dich für ihre Zwecke aus. An Attraktivität gewinnst Du ihr gegenüber damit nicht, im Gegenteil! Du verlierst an Ansehen, möglicherweise verspielst Du neue Chancen bei Anderen.

Deine neuen Dates spüren, wie Du vereinnahmt bist und steigen aus. Das Forum ist voller solcher Geschichten, viel wird analysiert, was den gescheiterten Beziehungsanbahnungen zu Grunde liegt. Genau das, er hat keine Substanz sich auf etwas Neues einzulassen, auch wenn es noch so gut passt.

Du willst auf Nummer Sicher gehen? Erst eine gute, tiefe Freundschaft entwickeln und dann, wenn eine maximale Übereinstimmung "gesichert" ist, kann man/frau die Entwicklung der Gefühle zulassen?

Das Feuer ist vorhanden oder eben nicht. Daran ändert jede theoretische Erörterung, Interpretation, Wunschvorstellung nichts.

Ich kenne weder Frau noch Mann, die bei einseitiger Verliebtheit irgendwann doch noch eine Beziehung eingegangen sind. Würde bei mir auch irgendwie nach "Notlösung" aussehen. Und wie würdest Du Dich damit fühlen?

m, 46
 
  • #83
Hallo Zauberlehrling, es ist wirklich interessant einen alten Thread wiederzuentdecken, den man vor Monaten gestartet hat. Besonders dann, wenn sich die eigene Situation erheblich verändert hat. Ich lebe in einer Beziehung. Die Dame lernte ich vor 5 Monaten kennen, sie kennt meine Geschichte sogar und es schreckte sie nicht ab. Mit meiner ehemaligen Herzdame bin ich gut befreundet. Sie lebt selbst in einer Beziehung, wir telefonieren regelmäßig und treffen uns gelegentlich. Und weder nutzt sie mich dabei aus oder ich sie. Präferenzen können sich eben verschieben, und Vorhersagen müssen nicht immer eintreffen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #84
Neugieriger,

Das ist schön zu lesen.
Warum sollte Deine Partnerin die alte Geschichte abschrecken?

Du hast wohl das Glück, eine selbstbewusste Frau an Deiner Seite zu haben, die Dir vertraut, und Dir Freund/Innen gönnt ohne Verlustängste.

Und 2 mal gewonnen - eine wirkliche Partnerin, wo es diese Zweifel erst gar nicht gab, und eine Freundschaft.

Es fügt sich immer, so wie es soll.
Alles Gute weiterhin.