• #1

Warum machen Männer immer so ein „Theater“ weil man sie wegen der Art der Beziehung verlässt?

In meinen Bekanntenkreis sind mehrere Damen Anfang bis Ende 50 und wir tauschen uns regelmäßig über unsere Singlebörsen Erfahrungen aus.
Nun passiert es oft, das die Männer unter Beziehungswunsch „feste Beziehung“ ankreuzen und auf nachfragen nach einigen Dates dieses auch noch mal bestätigen. Doch über kurz oder lang stellt man als Frau dann leider oft fest, das der Mann gar keine feste Beziehung führt. Zukunftspläne, gemeinsame Wochenenden, Besuche bei Freunden und Verwandten, sowas findet gar nicht statt. Weder Kinder noch Haustiere werden mit in die Beziehung mit eingebunden und nach einigen Wochen findet außer Sex und gelegentlichen Essen gehen nichts weiter mehr statt, was dann immer von Seiten der Frau ( jedenfalls in meinen Freundeskreis) nach viele Gesprächen zur Trennung führt.
Nun könnte ja doch eigentlich der Mann denken: ok, war ja klar, das mein Schwindel irgendwann auffliegt, suche ich halt die nächste.
Aber nein, der Mann will dann auf Biegen und Brechen diese Frau zurück, legt sich enorm ins Zeug, verspricht alles, um eine zweite Chance zu bekommen und dann stellt sich schnell raus, das auch diese zweite Chance nicht dazu führt, das sich der Mann nun auf was festes einlässt.
Ich verstehe dieses Verhalten nicht und frage explizit zur Altersgruppe Ü50: was soll das? Es ist auch kein seltenes Verhalten, sondern ein häufiges.
Warum suchen sich Männer, die was lockeres wollen nicht gleich Frauen, die auch was lockeres wollen? Es gibt doch bestimmt einige Frauen, die nach 30 Jahren Ehe sich erstmal austoben wollen.
Stattdessen wird einfach gelogen und das immer wieder.
Ich verstehe das nicht und wollte auch wissen, wie man diese Art Männer gleich von Anfang an entlarven kann?
 
  • #2
Sowas klingt nicht nach gezieltem Lügen oder Schwindeln, sondern nach Knacks: Beziehungsunfähigkeit gepaart mit mangelndem Ego. Er tut sich ja damit selbst keinen Gefallen.
 
  • #3
was soll das? Es ist auch kein seltenes Verhalten, sondern ein häufiges.
Mein Gefühl ist, dass die Männer unter fester Beziehung etwas anderes verstehen als die Frauen.
Männer: Feste Beziehung = Sex und schöne Stunden immer mit der gleichen Frau, inkl. Unterstützung im persönlichen Krankheitsfall etc.
Frau: Feste Beziehung = ein weiteres Familienmitglied für all diese Familiendinge, ev. hat man auch Sex und schöne Stunden miteinander.
Die Männer haben das durch und wollen das meistens nicht mehr. Die Frauen ist die sozialeren Wesen und wollen das große Netzwerk leben.
Sind wie immer Tendenzen, Ausnahmen bestätigen die Regel, und insgesamt ist es ein sehr alter Hut.
ErwinM, 52
 
  • #4
Es ist leider oft so, dass es den Männern nur um das eine geht. Bei Männern ist das leider viel öfters der Fall wie bei Frauen.
Aber nein, der Mann will dann auf Biegen und Brechen diese Frau zurück, legt sich enorm ins Zeug, verspricht alles, um eine zweite Chance zu bekommen und dann stellt sich schnell raus, das auch diese zweite Chance nicht dazu führt, das sich der Mann nun auf was festes einlässt.
Ich denke da gibt es 2 Gründe. Erstens kratzt es vielen Männern an ihrem Ego wenn sie verlassen werden. Sie fühlen sich dann wahrscheinlich als Versager. Der zweite Grund könnte sein, dass er vielleicht keine feste Beziehung, aber trotzdem weiterhin Sex will. Also eine Freundschaft + bzw eine Affäre.

Sie geben also feste Beziehung an um möglichst viel in Kontakt zu Frauen zu kommen. Da hilft nur eins. Kontaktabbruch mit Blockierung.
 
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  • #5
Doch über kurz oder lang stellt man als Frau dann leider oft fest, das der Mann gar keine feste Beziehung führt. Zukunftspläne, gemeinsame Wochenenden, Besuche bei Freunden und Verwandten, sowas findet gar nicht statt. Weder Kinder noch Haustiere werden mit in die Beziehung mit eingebunden und nach einigen Wochen findet außer Sex und gelegentlichen Essen gehen nichts weiter mehr statt, was dann immer von Seiten der Frau ( jedenfalls in meinen Freundeskreis) nach viele Gesprächen zur Trennung führt.
Ich denke, von Seiten der Männer besteht dann kein übermäßiges Interesse, mit der Frau all seine Zeit zu verbringen und das ganze entwickelt sich eher in Richtung einer F+. Oder die Definition von "fest" ist schlicht unterschiedlich? Merkwürdig finde ich es dennoch. Bei mir hat sich das immer anders entwickelt.

Es soll andererseits auch Frauen geben, die es keine vollständige Nacht aushalten, weil sie morgens um vier ihren Hund versorgen müssen...
Ich verstehe dieses Verhalten nicht und frage explizit zur Altersgruppe Ü50: was soll das? Es ist auch kein seltenes Verhalten, sondern ein häufiges.
Wenn einer Frau das häufig passiert, dann würde ich den Blick in den Spiegel wagen. Es gibt anstrengende Frauen genauso wie Männer, die nicht an engeren Beziehungen interessiert sind.
In der Altersgruppe ü50 haben Männer wie Frauen schlechte Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemacht und manche ziehen ihre Konsequenzen daraus.
Ich verstehe das nicht und wollte auch wissen, wie man diese Art Männer gleich von Anfang an entlarven kann?
Kaum. Du lernst sie kennen, sie lernen Dich kennen. Es entwickelt sich eine Beziehung, mit der beide zufrieden sind oder eben nicht.
 
  • #6
Das ist genau, was sich diese Männer als Beziehung vorstellen, so haben sie gelebt, nicht reflektiert, niemals, so wollen sie es weiter haben. Eat, pray, sleep and sex. Ende Gelände. Freunde, Familie, alles drumherum war Frauensache. Dass das die Frauen nicht mehr wollen, nicht mehr das Mutti sein, ist an ihnen vorbeigeflossen. Blöd nur, aus der Menge an Beziehungsbehinderten die rauszufinden, die das nicht sind. Ganz schön schwierig.
 
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  • #7
Stattdessen wird einfach gelogen und das immer wieder.
Ich verstehe das nicht und wollte auch wissen, wie man diese Art Männer gleich von Anfang an entlarven kann?
Klar für das EINE wird am meisten gelogen! Viele Frauen sind eben nicht in der Lage, den Mann erstmal vor dem 1. Sex kennen zu lernen!
Nach welchen Aktivitäten und nach welcher Zeit kennt man einigetmaßen einen Menschen, darin finde ich die richtige Antwort!
Sowas klingt nicht nach gezieltem Lügen oder Schwindeln, sondern nach Knacks: Beziehungsunfähigkeit gepaart mit mangelndem Ego. Er tut sich ja damit selbst keinen Gefallen.
Es sind klare und bewusste Handlungen der Männer, von anfang an, es geht diesen ausschließlich um das EINE, ihr Verhalten ist lediglich dem Umstand angepasst!
Sie würden sonst nicht so schnell und so einfach an das EINE kommen!
 
  • #8
Das ist genau, was sich diese Männer als Beziehung vorstellen, so haben sie gelebt, nicht reflektiert, niemals, so wollen sie es weiter haben. Eat, pray, sleep and sex. Ende Gelände. Freunde, Familie, alles drumherum war Frauensache. Dass das die Frauen nicht mehr wollen, nicht mehr das Mutti sein, ist an ihnen vorbeigeflossen. Blöd nur, aus der Menge an Beziehungsbehinderten die rauszufinden, die das nicht sind. Ganz schön schwierig.
Die Männer wollen sich nicht mehr fest machen, sie waren lang genug im Käfig eingesperrt, wollen nicht dein Leben leben, sowenig du ihr Leben leben möchtest!
Sie möchten jedoch Sex, jedoch auf diesem Weg und auf keinem anderen!
Mütter haben viele Männer beziehungsbehindert und extrem bemuttert erzogen, was immer noch extrem geschieht, sodass diese Männer von der Frau mütteliches Verhalten erwarten!
 

Laleila

Cilia
  • #9
Um mich Mal auf den Titel des Threads zu beziehen:

Vielleicht weil die gelebte Beziehung genau das ist, was sie wollten, dann verstehen sie natürlich nicht, warum die Frau es beendet.
Und wenn sie die Frau zurück wollen, dann wahrscheinlich auch genau deswegen. Die Beziehung war was sie wollten.
Das wollen sie zurück, ohne Veränderung.

Dass was sie da leben, was der sich trennenden Frau zu wenig war, war für sie vielleicht das Optimum. Das was sie sich unter fester Beziehung vorstellten, wie es @ErwinM so schön, kurz, prägnant und pointiert, beschrieb.
Also befürchteten sie natürlich auch keinen Schwindel der auffliegen könnte.
 
  • #10
Die Männer wollen sich nicht mehr fest machen, sie waren lang genug im Käfig eingesperrt, wollen nicht dein Leben leben, sowenig du ihr Leben leben möchtest!
Sie möchten jedoch Sex, jedoch auf diesem Weg und auf keinem anderen!
Mütter haben viele Männer beziehungsbehindert und extrem bemuttert erzogen, was immer noch extrem geschieht, sodass diese Männer von der Frau mütteliches Verhalten erwarten!
Ich frage mich immer warum sich gestanden Männer auf ihre Kindheitstraumata zurückziehen, dass die Mutter ihn so und so erzogen hat, so hatte er auf jeden Fall mindestens 40 Jahre Zeit, in sich zu gehen und mal zu schauen was sonst noch geboten wird. Oder wie man weiter kommt oder auch nicht. Ich kann dieses: meine Mutti hat mich so früh vom Topf geholt, nicht mehr hören.
 
  • #11
dann leider oft fest, das der Mann gar keine feste Beziehung führt. Zukunftspläne, gemeinsame Wochenenden, Besuche bei Freunden und Verwandten, sowas findet gar nicht statt.
Hier solltest Du mal darüber nachdenken, ob sowas für die Männer überhaupt das Wesentliche an festen Beziehungen ist.

Offensichtlich gibt es hierzu unterschiedliche Definitionen von "fester Beziehung". Kann es sein, dass den beiden Seiten das oftmals gar nicht klar ist ?


Es gibt doch bestimmt einige Frauen, die nach 30 Jahren Ehe sich erstmal austoben wollen.
Glaube ich nicht.
Die Masse der Frauen will feste Beziehungen, auch im Alter,
vielleicht mit Kompromiss LAT, aber das war es dann auch.

Wenn ja, dann nicht viele, jedenfalls nicht genug für DIESE Art der Nachfrage. Man sieht es ja im Casual-Sex-Bereich.
Vielleicht weil die gelebte Beziehung genau das ist, was sie wollten, dann verstehen sie natürlich nicht, warum die Frau es beendet.
Und wenn sie die Frau zurück wollen, dann wahrscheinlich auch genau deswegen. Die Beziehung war was sie wollten.
Das wollen sie zurück, ohne Veränderung.
Ach, Ihr hattet ja alle denselben Gedanken.
Hätte ich einfach "Dito" drunterschreiben können.
Wir sind uns tatsächlichlich alle einig.
 
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  • #12
Gibt's scheinbar auch bei jüngeren. Meine Freundin hat jetzt das zweite Mal so einen Freund. Sex, ein bisschen was unternehmen (aber auch nichts zu ausgefallenes; am besten Netflix oder Essen gehen, das wars). Zweimal die Woche, häufiger nicht. Ist aber in meinem Alter eher die Ausnahme. Wenn man das als Frau nicht will, muss man das einfach schnell beenden, wenn man es merkt, und nicht noch darauf hoffen, dass sich das ändert. Warum die Männer das so wollen? Viele sind sicher nicht so sozial drauf wie Frauen, vielleicht in dem Alter auch schon eingefahren in ihrem Leben und wollen nichts ändern (also Frau lieber außen vor lassen), oder ihre Definition von Beziehung ist so völlig ausreichend für sie. Das ist beim Freund meiner Freundin der Fall; er hat einfach keinen Bedarf, sie mit zu Freunden zu nehmen oder mehr Zeit mit ihr zu verbringen; war bei jeder anderen Freundin vorher genau so.
w, 38
 
  • #13
Was mir auch noch auffällt, dass viele Männer sprichwörtlich aus allen Wolken fallen wenn sich die Frau trennt. Für viele Männer ist doch eine Beziehung immer noch perfekt, obwohl sie überhaupt nicht mehr intakt ist. Ich denke sie können sich einfach nicht in die Frau hinein versetzen die sich berechtigterweise trennt.
 
  • #14
Dass was sie da leben, was der sich trennenden Frau zu wenig war, war für sie vielleicht das Optimum. Das was sie sich unter fester Beziehung vorstellten, wie es @ErwinM so schön, kurz, prägnant und pointiert, beschrieb.
Das glaube ich auch. Die Männer haben nicht "gelogen", sondern die Beziehung genau so gelebt, wie sie sich die ideale Beziehung vorstellen und "feste Beziehung" für sich definieren. Mit der Frau, die sie lieben. Jeder versteht unter Beziehung ja etwas anderes (dazu gab es auch mal einen Thread, Beziehung und Verpflichtungen, wer sich wie was darunter vorstellt).

Ganz ehrlich, als ich sehr jung war und mich noch nicht für den Rest des Lebens binden wollte, habe ich Beziehung genauso gelebt und gewollt: Mir hat es gereicht mich 1-2 mal werktags abends zu treffen und einmal am Wochenende mit Übernachtung (die andere Nacht wollte ich für mich alleine zum Ausschlafen haben). Bei den Treffen schöne Unternehmungen, Sex und gutes Essen. All das ohne irgendwelche Verpflichtungen, Vorsorgevollmachten, Finanzen, Familienkram und Zukunftspläne. Mehr so das Hier und Jetzt genossen. Im Nachhinein muss ich sagen, das war eher eine Art monogame F+ mit Treue.

Jetzt lebe ich eine andere Beziehung, weil mein Mann und ich eine eigene Familie gründen, verheiratet sind und zusammenleben, da wird natürlich notwendigerweise alles verbindlich zusammen geplant, zusammen erwirtschaftet und zusammen vorgesorgt sowie in die Ursprungsfamilien integriert.

Falls alles irgendwann mal in die Brüche gehen sollte (was ich nicht möchte), ich ü50 oder ü60 bin und die Kinder aus dem Haus, dann bin ich mir sicher, würde ich erneut LAT mit der lockeren Art der Beziehung bevorzugen, also nur schöne Stunden zusammen. Ich finde diesen Wunsch gar nicht abwegig in sehr jungem oder dann wieder höherem Alter, und die von dir beschriebenen Männer nicht abnormal.

W37
 
  • #15
Doch über kurz oder lang stellt man als Frau dann leider oft fest, das der Mann gar keine feste Beziehung führt.
Welcher Zeitraum ist das ? Wenige Monate oder doch schon etwas länger. Ich bin 58 und wenn ich mir eine neue Beziehung suchen würde, würde ich das nicht in einer kurzen Zeit festellen wollen, ob diese Beziehung fest ist oder nicht. Ich wäre auch nicht bereit diese Verbindung so zu gestalten als wäre es von meiner Seite her fest. Ich glaube ehrlich gesagt das ganz viele Menschen unterwegs sind eine Beziehung haben zu wollen, zu müssen damit ihre innere Leere gefüllt ist. Ich möchte von meiner Seite nicht in einer kurzen Zeit fest mit jemanden zusammen sein.
 
  • #16
Ich frage mich immer warum sich gestanden Männer auf ihre Kindheitstraumata zurückziehen, dass die Mutter ihn so und so erzogen hat, so hatte er auf jeden Fall mindestens 40 Jahre Zeit, in sich zu gehen und mal zu schauen was sonst noch geboten wird. Oder wie man weiter kommt oder auch nicht. Ich kann dieses: meine Mutti hat mich so früh vom Topf geholt, nicht mehr hören.
Solange alles unverändert gut läuft, solange verändern sich Menschen zu 99 % nicht, sie bleiben lieber in ihrer bekannten und so bequemen Komfortzone, erst wenn der Kittel lichterloh brennt, tut sich vielleicht etwas! Was lesen wir ständig hier, kein Tag vergeht, ohne diese nüchterne Realität bestätigt zu bekommen!
 
  • #17
Mein Gefühl ist, dass die Männer unter fester Beziehung etwas anderes verstehen als die Frauen.
Das vermute ich auch. Auf vieles hat man Ü50 gar keinen Bock mehr. Wenn die Frau solche engen Vorstellungen hat, würde ich direkt die Planung einer neuen Familie vorschlagen. Ganz oder gar nicht.
Und wenn die Männer doch diese Vorstellungen teilen, aber kaum noch Sex wollen, ist es auch wieder nicht richtig. Aber Frauen wollen ja keinen perfekten Mann, nicht wahr?
 
  • #18
Ich denke schon, daß einige Männer in den Fünfzigern eine feste Beziehung wollen, bzw. das, was sie sich darunter vorstellen. Wenn sie dann merken, daß das anstrengend wird, ziehen sie sich zuruck. Sie wollen nicht mehr das Gebalze, daruber nachdenken, ob eine Ausflugsidee der Frau gefällt, mit ihr ein Kleid kaufen gehen usw. Stört alles die Gemütlichkeit und die Bequemlichkeit.

Ich kenne aber auch gar nicht so wenige Männer, die sich mit 50, 60, noch einmal richtig ins Zeug gelegt haben, um die Frau, die ihnen gefiel, zu erobern. Die Bequemen müssen eben aussortiert werden. Viele Männer in dem Alter haben noch nicht begriffen, daß die Zeiten vorbei sind, in denen die Frau bereit war zu dienen, um nicht alleine zu sein.

Andererseits stellen Frauen, die studiert haben und/oder im Geschäftsleben gestanden sind, so hohe Ansprüche, daß die meisten Männer diese gar nicht erfüllen können. Der Golfplatz scheint übrgens ein guter Vermittler zu sein. Zwei meiner 70jährigen Freundinnen, die vorher nie Golf fespielt hatten, haben dort ihre Partner gefunden. hä, hä.
 
  • #19
Viele Männer in dem Alter haben noch nicht begriffen, daß die Zeiten vorbei sind, in denen die Frau bereit war zu dienen, um nicht
Das gilt doch umgekehrt genauso. Genau auf dieses Sich-ins-Zeug-legen haben einige Männer von denen, die das in jungen Jahren gemacht haben, auch keinen Bock mehr. Sie existieren nicht, um die Egos der Frauen zu streicheln.
 
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  • #20
Viele Männer in dem Alter haben noch nicht begriffen, daß die Zeiten vorbei sind, in denen die Frau bereit war zu dienen, um nicht alleine zu sein.
Stimmt, genauso haben viele Frauen noch nicht begriffen, dass die Männer keine Lust mehr haben, sich die Füße für die Frau wund zu laufen, ich finde in Liebe Geben und Nehmen das Wichtigste!
Andererseits stellen Frauen, die studiert haben und/oder im Geschäftsleben gestanden sind, so hohe Ansprüche, daß die meisten Männer diese gar nicht erfüllen können. Der Golfplatz scheint übrgens ein guter Vermittler zu sein. Zwei meiner 70jährigen Freundinnen, die vorher nie Golf fespielt hatten, haben dort ihre Partner gefunden. hä, hä.
Es gehören immer zwei dazu! Man kann überall jemand finden!
 
  • #21
Woran misst man feste Beziehung?
Häufigkeit des Sehens, gemeinsame Nächte, usw?
Ich habe eine Freundin, auch seit +30 Jahren verheiratet, Haus, Kinder, sie beruflich immer woanders.
Das wird spannend, wie es wird wenn sie jetzt absehbar aufhört, dieses Paar hatte nie richtig Alltag, trotzdem eine feste Beziehung.
"Feste Beziehung" ist eine reine Gefühlsache, definiert jeder anders.
Du hast Eckpunkte, was für Dich dazu gehört, nur die Männer, die Du aussuchst, wollen diese Punkte nicht, feste Beziehung trotzdem.
 
  • #22
Vielen Dank für eure ganzen Beiträge. Insbesondere der Hinweis, das viele Männer überhaupt nicht wissen, was in einer Beziehung so erwartet wird hat mich irritiert. Bisher dachte ich immer, eine Beziehung definiert sich doch über einige Standards und die Extras werden später ausdiskutiert.
Zum Standard gehören für mich zwei Dinge. Ersten es gibt ein gemeinsames Ziel. Das muss bei 50 plus nicht mehr das klassisches Zusammenziehen sein, aber irgendein Ziel muss da sein, zb Reisen, gemeinsame Wochenenden, gemeinsames Hobby oder Sport …irgendwo sowas.
Der zweite Standard wäre für mich: man lernt sich kennen. Sich und sein Umfeld. Die Familie, die Tiere, die wichtigsten Freunde. Jedenfalls so nach und nach. Man guckt sich das Hobby des Partners an, wenigsten 1-3 mal, man weiß was er Arbeitet, hat sich gegebenenfalls den Arbeitsplatz sogar mal angeschaut….
Wenn diese zwei Dinge nicht erfüllt werden, ist es für mich keine Beziehung.
Dann ist es „ irgendwie was lockeres“.
Und, versteht mich nicht falsch, keine Frau die ich kenne, die beendet deswegen ja gleich die Beziehung, sondern sie fängt an zu reden.
Und es dauert in der Tat doch einige Wochen bis sogar Monate, bis einen auffällt, das man irgendwie immer noch nicht seine Zahnbürste in der Wohnung des Liebhabers platziert hat und keiner seiner Freunde den Mann zu je Gesicht bekommen hat.
 
  • #23
@IM Daß man uberall einen Partner in jedem Alter finden kann, weiß ich auch. Die Ironie aber war, daß meine Freundinnen plötzlich ihr Interesse für das Golfspielen entdeckt haben. Sind coaches im allgemeinen humorlos?
 
  • #24
@Ernster Mann. Das "ins Zeug legen" lohnt sich aber. Mein zweitbester Freund hat vor einem Jahr bei EP seine Lebensgefährtin gefunden. Er 64, sie 60. Ironie des Schicksals: Sie wohnt nur 1 km von ihm weg in unserer süddeutschen Großstadt.
 
  • #25
Was sollen Männer denn anders machen, wenn sie das EINE relativ zügig errreichen wollen?
Viele Männer sind von anfang an nicht ehrlich, Frauen jedoch auch nicht, das ist das hundsgemeine Spiel!
Der Mann denkt eben extrem anders, als die Frau, er läßt es drauf ankommen, solang die Frau alles mitmacht ist alles ok für ihn, er will auf Biegen und Brechen die Frau zurück, weil es für ihn so am einfachsten ist, statt gleich wieder eneut auf Jagd gehen zu müssen!
Ist doch plausibel und ganz einfach zu verstehen, warum Männer nicht Frauen suchen, die auch was lockeres suchen? Es gibt zu wenig Frauen, die in diesem Alter noch was lockeres suchen und sich austoben wollen, das läuft meistens nur in den 20er Jahren, lese doch bitte genaustens alle Beiträge hier und/oder frag hier mal ab. Viele Frauen sind gebeutelt, enttäuscht und gekränkt von den Männer, dass sie deshalb nichts lockeres mehr wollen, Männer wissen strategisch das haargenau, was Frauen oft nicht wissen und auch nicht einschätzen können, sie ticken konträr anders! Das ist das Katz - und Mausspiel der beiden Geschlechter. Es reicht oft nur so lang, bis Kinder da sind, auch darüber hinaus, und wenn man Glück hat, länger!
 
  • #26
aber irgendein Ziel muss da sein, zb Reisen, gemeinsame Wochenenden, gemeinsames Hobby oder Sport …irgendwo sowas.
Das ist aber kein Ziel, sondern gemeinsame Tätigkeit, gemeinsame Zeit. Völlig normal. Frage ist eben die Intensität.

Die Familie, die Tiere, die wichtigsten Freunde. Jedenfalls so nach und nach. Man guckt sich das Hobby des Partners an, wenigsten 1-3 mal, man weiß was er Arbeitet, hat sich gegebenenfalls den Arbeitsplatz sogar mal angeschaut….
Ja, mit Betonung auf so nach und nach, wie es sich ergibt. Aber es hat keinen Wert für die Beziehung an sich, die ich ja mit dieser einen Frau führe und nicht mit ihrem Umfeld.

Bei meiner letzten Beziehung war es übrigens so, dass ich alles von ihr kannte (Verwandtschaft, Freundinnen, Arbeitsplatz etc.), sie aber fast nichts von mir. Was ich komplett verstanden habe, da sie alleinerziehend war und ich fast ausschließlich bei ihr gewesen bin. Bei mir war sie nur kurz 3 mal in zwei Jahren, ohne jegliche Übernachtungen. Aber daraus habe ich keine Unverbindlichkeit ihrerseits abgeleitet, eben auch weil sie alleinerziehend war (Teenager). Unser Zentrum war ihr Wohnort. Aber auch sonst hätte ich es verstanden, ihre Gegend war einfach wesentlich angenehmer als es meine ist.

ErwinM, 52
 
  • #27
Um mich Mal auf den Titel des Threads zu beziehen:

Vielleicht weil die gelebte Beziehung genau das ist, was sie wollten, dann verstehen sie natürlich nicht, warum die Frau es beendet.
Und wenn sie die Frau zurück wollen, dann wahrscheinlich auch genau deswegen. Die Beziehung war was sie wollten.
Das wollen sie zurück, ohne Veränderung.

Dass was sie da leben, was der sich trennenden Frau zu wenig war, war für sie vielleicht das Optimum. Das was sie sich unter fester Beziehung vorstellten, wie es @ErwinM so schön, kurz, prägnant und pointiert, beschrieb.
Also befürchteten sie natürlich auch keinen Schwindel der auffliegen könnte.
Du hast genau zusammengefasst, was ich in meiner vorletzten Beziehung erlebt habe. Ich hab mich 2x getrennt und auch nach dem 2. Mal hat er gar nicht verstanden, was mein "Problem" ist. Er konnte nicht das geben, was ich wollte und umgekehrt genauso und ich fand, es sei absolut nicht notwendig, dass sich einer von uns so verbiegen müsste, damit es weiterginge.

Wir haben aber trotzdem weiter lockeren, freundschaftlichen Kontakt, weil wir uns als Menschen schätzen. Ich habe so etwas in der Preisklasse aber bisher nur einmal erlebt und würde nicht behaupten, dass (die) Männer so sind.

Bei ihm ging es auch nicht um das EINE
 
  • #28
Es ist leider oft so, dass es den Männern nur um das eine geht. Bei Männern ist das leider viel öfters der Fall wie bei Frauen.
Eine blöde Plattitüde, die eigentlich eher Frauen von sich geben. Aber Du hast natürlich recht: es gibt solche Männer, es gibt genauso Frauen, die will man für mehr als Sex nicht bei sich haben.
Zum Standard gehören für mich zwei Dinge. Ersten es gibt ein gemeinsames Ziel. Der zweite Standard wäre für mich: man lernt sich kennen.
Na gut. Aber allein das macht auch noch keine Beziehung aus. Die interessante Frage ist aber doch: Warum will jemand diese beiden Standards mit Dir oder einer anderen Frau nicht? Manchmal findet man nur sehr eingeschränkt gemeinsame Ziele oder merkt nach einigem Kennenlernen, dass es reicht.
 
  • #29
Viele der Herren Ü50 haben lange mit Familie gelebt und da ist Frau eben da, wenn Mann nach Hause kommt.
Gemeinsam war dann oft nur mit Kindern und als Paar alleine wenig...eher alleine das Hobby pflegen etc. und nach der Trennung, werden die Freiheiten noch ausgebaut.
Da ist vergessen, wieviel Jahre vor den Kindern, das Paar eine intensive Zeit miteinander verbracht hat und die Pflege der Beziehung wurde in den letzten Jahren der Beziehung auch vergessen.
Wahrscheinlich auch von der Frau und die, hatte ggf nicht mal mehr soviel dagegen, wenn er nicht mehr so an ihr klebte.

Und so ist es für ihn Beziehung, wenn zwischen Job, Hobby, Freunden, die Frau zuhause (bei ihr oder ihm) ist...er isst, den ruhigen Abend mit ihr und den Spass im Bett hat.
Und dann rennt er wieder glücklich oder fährt, egal was er gerne macht und bestimmt vorallem, wann er denn mal wieder Zeit hat.
Das ist für ihn feste Beziehung, während Frauen oft die Paarzeit ohne Kinder wieder genießen wollen "wie früher".

Ich diskutiere das heute nicht mehr und möchte nicht auf Abruf sitzen und seinem Leben zugucken...und schon gar nicht mehr ändern.
Am besten lernt man das im Frühjahr, im Winter lockt am Wochenende vielleicht noch das Weib aber bei Sonne ist auf er Tour.
Ich diskutiere auch nicht was grundsätzlich eine feste Beziehung ist...sondern es muss schon laufen wie ich mich damit wohlfühle.
Egoistisch? Nein, denn wer passt der fühlt damit genauso wohl.

Und bei mir wären es erstmal zb nur die Wochenenden, ich arbeite meist lange und bis ich mich zusammengeschraubt habe und ggf noch ein paar Kilometer fahren muss, käme ich auch nur zum Schlafen vorbei;-)
Und dennoch würde ich es dann feste Beziehung nennen...wäre einigen auch zu wenig.
 
  • #30
Eine blöde Plattitüde, die eigentlich eher Frauen von sich geben. Aber Du hast natürlich recht: es gibt solche Männer, es gibt genauso Frauen, die will man für mehr als Sex nicht bei sich haben.

Na gut. Aber allein das macht auch noch keine Beziehung aus. Die interessante Frage ist aber doch: Warum will jemand diese beiden Standards mit Dir oder einer anderen Frau nicht? Manchmal findet man nur sehr eingeschränkt gemeinsame Ziele oder merkt nach einigem Kennenlernen, dass es reicht.
Nein ich meinte ja auch die Mindeststandards. Natürlich macht das noch keine Beziehung aus, aber es wäre ein Anfang, wo ich das Gefühl hätte, es läuft auf eine richtige Beziehung hinaus.
Als Beispiel: in meiner letzten Beziehung hat mein Partner all diese Dinge etwa 6 Monate lang gemacht und mich damit in den Glauben versetzt, alles läuft gut. Dann jedoch wurden diese Dinge wie Freunde besuchen usw. allmählich ausgeschlichen und wir hatten eine Beziehung wo ich kam, wir hatten Sex, noch ne Stunde gekuschelt und dann ging ich wieder nach Hause.zusätzlich hat er mich noch noch zweima im Monat zum Essen eingeladen und ab und an sind wir nett spazieren gegangen oder so.
Aber nach 10 Monaten schlich mich dann das Gefühl ein, irgendwas stimmt nicht. Er plante seine Reisen alleine, wusste quasi nichts von mir, hatte mich nur einmal flüchtig besucht und ganz zu Tage kam es denn, als ich mal allmählich Wochenende oder so bei ihn verbringen wollte und das nicht passierte.
Irgendwann hab ich dann die Beziehung beendet und er konnte das überhaupt nicht verstehen. Auch heute, 2 Jahre später, kommt er immer wieder an und bittet mich, es noch mal zu versuchen.
Verstehst du was ich meine? Sie verstehen einfach nicht, warum viele Frauen so eine Beziehung gar nicht wollen/ brauchen.
 
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