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Gast

  • #31
ich, w, WILL das gar nicht trennen, weil es mir nämlich sonst nichts bringt! Klar könnte auch frau mit irgendeinem hübschen, nichtssagenden Boy (Toyboy?) mal eben in die Kiste springen, der vielleicht nichts in der Birne hat oder/und er einem jedenfalls von der Persönlichkeit her vollkommen wurscht ist.
Aber das ist eben nicht gerade erfüllend, wenn man einen gewissen Anspruch hat!

Ob die Präferenzen hier geschlechtsspezifisch verteilt sind, das wage ich ganz stark zu bezweifeln!

w43
 
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  • #32
@ 28 ... Was ich mich aber ernsthaft frage ist, ob man mit seinen eigenen Gefühlen "spielen" kann (so wie Du es zuvor beschrieben hast)? Ich definitv nicht, mit meinen Bedürfnissen ja, aber nicht mit meinen Gefühlen ... Du etwa?
Ja, natürlich geht das. Gefühle kann man durch Gedanken beeinflussen. Gefühle kann man sehr gut durch Achtsamkeit bemerken und festhalten, und dann durch bewusste Gedanken verstärken oder abklingen lassen.
 
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  • #33
Du schläfst mehrfach mit einem Mann, damit er sich in dich verliebt, und damit bei dir Gefühle entstehen. Du benzutzt also Sex als Mittel zum Zweck - und genau das ist damit gemeint wenn man davon spricht Gefühle und Sex voneinander trennen zu können. Dabei macht es keinen Unterschied ob man Sex dafür einsetzt um bei anderen Menschen Gefühle zu erzeugen, oder um ein beliebiges anderes Ziel zu erreichen.

Du bist also eine ganz normale Frau, die Sex und Gefühle voneinander trennen kann, die sowohl Sex zielgerichtet einsetzen kann, als auch mit eigenen und fremden Gefühlen zu spielen versteht. - Und gleiches können Männer auch.

m
Ja, ich bin eine ganz normale Frau, die nach dem Sex mit einem Mann, der mir in der Regel gefällt auch Verliebtheitsgefühle hat.
Und nein! Ich schlafe nicht mit einem Mann, damit er sich in mich verliebt!
Nur ist es so: Wenn ich mehrfach mit einem Mann ins Bett gehe, dann habe ich für ihn Gefühle, und wenn ich dann merke, dass er keine hat, beende ich das Ganze.
 
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  • #34
Ja, natürlich geht das. Gefühle kann man durch Gedanken beeinflussen. Gefühle kann man sehr gut durch Achtsamkeit bemerken und festhalten, und dann durch bewusste Gedanken verstärken oder abklingen lassen.
Finde ich als Frau auch. Deshalb brauche ich auch eine Definition einer Beziehung/Affäre und muss wissen, was ein Mann, mit dem ich Sex habe fühlt. Nicht unbedingt gleich nach dem ersten Sex, aber nach einigen Wochen schon.
 
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  • #35
@ 31

In gewisser Hinsicht gebe ich Dir sogar recht. Solange ich meinen Verstand walten lasse (also stur meinen Trieben folge und mir mein Ego nicht gehörig einen Strich durch die Rechnung macht (nach dem Motto "ich will jetzt aber jemanden", ich brauche permanente Beachtung etc.), kann man das alles sicher "regulieren" - Sex und Gefühle trennen oder es aber auch gewollt! nicht tun. Dann wird in meinen Augen von "Verliebtheitsgefühlen" gesprochen ... und man kann sich da sicher weiter hineinsteigern oder es auch in die andere Richtung abbiegen, je nach Typ und Diszipliniertheit.

Aber, wenn es mich einfach erwischt - ob durch Sex, oder auch nur nach einer Umarmung, dann ist´s vorbei mit der "Kontrolle", oder? Dann müsste es doch drei "Rubriken" geben: Sex, Gefühle und die Liebe ;-)
 
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  • #36
Das liegt wohl an dem Bindungshormon Oxytocin.
Bei Männern wird es durch Aussicht auf Sex freigesetzt bei Frauen beim dem Sex.

Oxytocin bewirkt das sich Emotionen entwickeln. Bei Frauen auch in der Mutter-Kind Bindung.

Also reine Körperchemie und nix was man mit Versrtand stezern kann. Deswegen hängen dann Frauen eventuell an fragwürdigen Typen, wo jeder Außenstehende sich fragt ,, Was soll das denn"
 
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  • #37
Es hängt mit der Herzensbildung zusammen. Ein Mensch, der aus dem Herzen lebt, aknn das gar nicht trennen, er lebt, denkt und fühlt ganzheitlich. Körper, Seele, Geist bilden eine Einheit, für mich ein Zeichen der Reife. Menschen, die sich noch nicht ganzheitlich erleben, mögen das trennen können - genauso wie viele Essen, einfach weil sie HUnger haben und nicht weil essen ein Genusss für Körper, Geist und Seele ist - genauso wie ein ganzheitlicher Lieebsakt. DAS ist der untzerscheid. Für mich als ganzheitlich fühlende Frau käme es nie in frage, hungrige Triebmenschen zu füttern... weil es meine feine Herzensschwingung herabsetzen würde und ich mir "verunreinigt" vorkäme....ich glaube, es ist ein Reifeprozess
 
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  • #38
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich trotz aller Absprachen wie "Nur Sex ohne Verpflichtungen" irgendwann doch Gefühle entwickeln, obwohl man es am Anfang gar nicht wollte. Häufig ist dann halt der männliche Part derjenige, welcher diese nicht erwidert.

Mir geht es wie einigen Vorschreiberinnen hier, dass ich zwar für eine kurze Affäre durchaus in der Lage wäre, Sex von Liebe zu trennen, aber jetzt in einem Alter bin, wo ich merke, dass ich etwas anderes brauche und mir der unverbindliche Spaß nicht mehr viel gibt. Irgendwie bleibt dann danach immer ein schales Gefühl zurück, auch wenn ich wusste, worauf ich mich einlasse. Einige Erlebnisse waren gut und richtig um Erfahrungen zu sammeln, aber Fast Food ist eben doch etwas anderes als ein Fünf Gänge Menü.

Vielleicht ein plakativer Vergleich, aber hatte das neulich mal in einer TV Doku zum Thema Beziehungen gehört und fand es irgendwie passend. ;-) Letztendlich muss jeder selber auf sich und seine Bedürfnisse achten und man sollte sich nichts vormachen nur weil es mitterweile gesellschaftlich akzeptiert ist, ONS zu haben.
 
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  • #39
Sex ist für mich dann erfüllend wenn er in einer lebendigen Partnerschaft stattfinden kann, sonst beschädigt er mich.Ich gebe mich hin und mit der Hingabe und Leidenschaft für den Mann gehe ich gleichzeitig eine Bindung mit ihm ein, die weit über die Berührung der physischen Körper hinausgeht.
Ich möchte für mich damit sehr sparsam und verantwortungsbewusst sein.Die Anziehung kann sehr rasch und leidenschaftlich sein. Für mich ein "fast verschlingendes" Gefühl.
Geht es auf partnerschaftlicher Ebene jedoch schief, bleibt die Bindung , die da entstand bei mir alleine.
Ich fühle mich damit schlecht.Traurig, allein gelassen.
Möglichst möchte ich es vermeiden, das mir das wieder einmal passiert.
w52
Ich denke genauso wie Du. Dieses Gefühl ist furchtbar! Dennoch ist mir vor Kurzem dieser Fehler wieder passiert, mit einem Mann, der vor 10 Jahren schon einmal keine Beziehung mit mir wollte sondern nur Sex. Ich habe das lange Zeit versucht zu trennen, bis ich irgendwann so unglücklich mit der Situation war, dass ich es beendet habe. Ich habe dann jemand neues kennengelernt, mit dem ich 7 Jahre zusammen bin und mir auch eine gemeinsame Zukunft vorstellen kann. Nun habe ich den Mann von damals wieder getroffen (nicht das erste Mal), und ich bin wieder völlig durcheinander. Ich bin irgendwie immernoch der Meinung, dass wir gut zusammen passen und uns gut tun. Wir hatten jetzt 2 Mal etwas miteinander und in dem Moment war es sehr leidenschaftlich und raubte mir den Atem. Der Tag danach war noch schön, alle weiteren furchtbar. Für mich ist es - wieder - mehr und ich ich vermisse ihn unendlich. Er meldet sich nicht wirklich - wir sind lange "befreundet" und ich lebe mit meinem Partner zusammen, vielleicht will er es einfach dabei belassen. Mir lässt das keine Ruhe, und es drängt mich, mit ihm darüber zu sprechen. Auch wenn ich ihn damit entgültig in die Flucht schlage, ist es vielleicht besser noch einmal klare Worte zu hören. Ich wünschte, ich hätte es nicht gewagt - der Schmerz ist so groß danach. Aber in dem Moment war es für mich das Wichtigste auf der Welt ihm nah zu sein. Ihm geht das übrigens genauso - nur muss es bei ihm offenbar nicht zwangsläufig in eine Beziehung führen, womit man wieder beim Thema "Gefühle danach bei Frau/Mann" wären... Warum ist es immer so kompliziert?
 
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  • #40
Ich wünschte, ich könnte es! Ich bewundere Männer im Grunde dafür, dass sie eine Frau oft nur als <Mod.> Objekt zur Befriedigung sehen können, die Frau verliebt sich aber immer gleich. Echt blöd, ich hätte gerne auch diese Eigenschaft.
 
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  • #41
Also ich verliebe mich nicht in einen Mann, der mich nicht liebt!
Bei mir funktioniert das nicht! Wenn ich merke, dass ein Mann mich nicht liebt, dann kann ich trotzdem noch mit ihm schöne Nächte verbringen, sogar innige und kuschelige, aber ich gehe dann emotional auch auf Abstand!
In der Regel passt das den Männern dann aber auch nicht so wirklich, wenn sie nicht so genau wissen, woran sie sind - und dann sind sie meist mehr verliebt als ich - und ich kann mich dann nicht mehr öffnen.

w,40
 
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  • #42
Eigentlich ist es doch völlig normal, dass zu so einem engen und intimen menschlichen Kontakt auch ein enges Beziehungsverhältnis gehört. Warum sollte ich jemanden küssen, streicheln, intim berühren etc. der mir emotional nichts bedeutet? Aus zwischenmenschlicher Sicht finde ich es viel verwunderlicher, dass Männer für gewöhnlich mit Sex ohne Liebe so gar kein Problem haben als dass viele Frauen ein Problem damit haben.
Die Gründe dafür liegen wohl in der Biologie begründet. Da Frauen das Risiko einer Schwangerschaft tragen müssen sie sich darum sorgen, dass der Mann in sie und ihr Kind "investiert". Männer wollen (evolutionsbiologisch) nur mit möglichst vielen Frauen schlafen und brauchen deshalb dafür nicht immer Bindung.
 
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  • #43
Die Gründe dafür liegen wohl in der Biologie begründet. Da Frauen das Risiko einer Schwangerschaft tragen müssen sie sich darum sorgen, dass der Mann in sie und ihr Kind "investiert". Männer wollen (evolutionsbiologisch) nur mit möglichst vielen Frauen schlafen und brauchen deshalb dafür nicht immer Bindung.
Ich halte nichts von diesen Erklärungen, da sie sehr begrenzt die Erwartungen der Geschlechter betrachten.

Im Nachbarthread geht es um Escort-Damen. Dort, oder überhaupt durch solche Tätigkeiten, wird doch klar, dass auch Frauen Sex und Gefühl trennen können, wenn sie wollen. Es hängt schlicht und ergreifend von den aktuellen Erwartungen an den Sexkontakt ab.
 
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  • #44
also ich kann als frau auch sex haben ohne liebe. liebe ist ein großes wort und wird mir immer wieder viel zu schnell benutzt.

ich muss den mann mit dem ich sex habe mögen. eine art einheit fühlen. mich auf den mann freuen.
 
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  • #45
Gute Frage,

diese stellen meine Freundin und ich uns schon seit Tagen und diskutieren darüber.

Eigentlich sind beide in einer festen Beziehung aber man sieht beiden ganz klar an das da irgendeine anziehung ist.

1.) Er meint er kann die Gefühle ganz klar trennen wenn da was läuft. Zu Sex gehört ja nunmal eine gewisse Anziehung ganz klar. Aber wenn man auch sagt ich wäre gerne bei dir, oder schade das du nicht da bist und noch weiter Komplimente macht,steckt da doch auch ein Gefühl dahinter?! Finde ich zumindest.

2.)Und nur weil man vll ein bisschen Bauchkribbeln hat wenn man jmd sieht oder sich vll ein bisschen verliebt heißt das dann gleich das man das nicht trennen kann?

Wie sind eure Meinungen dazu?
 
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  • #46
1.) Er meint er kann die Gefühle ganz klar trennen wenn da was läuft. Zu Sex gehört ja nunmal eine gewisse Anziehung ganz klar. Aber wenn man auch sagt ich wäre gerne bei dir, oder schade das du nicht da bist und noch weiter Komplimente macht,steckt da doch auch ein Gefühl dahinter?! Finde ich zumindest.

2.)Und nur weil man vll ein bisschen Bauchkribbeln hat wenn man jmd sieht oder sich vll ein bisschen verliebt heißt das dann gleich das man das nicht trennen kann?

Wie sind eure Meinungen dazu?
Ja, ganz genau ich meine auch, das ist ein klarer Fall, in dem beide gleich empfinden, aber der Mann es anders deutet als die Frau. Sie haben beide Gefühle und sie können es beide auch in einem gewissen Grad trennen. Frauen übertreiben ihr Gefühl nur gerne, Männer untertreiben es.
 
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