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  • #1

Warum können Frauen Gefühle u. Sex oft nicht trennen

Hallo liebe Gemeinschaft. Mich beschäftigt schon seit längerem eine Frage. Im realen Leben und auch hier im Forum stelle ich immer wieder fest, dass meist die Frauen unter Affairen leiden, weil sie Gefühle entwickeln, aber der Mann ganz klar einen Strich zwischen Sex und Liebe ziehen kann.
Ich kenne nur einen Fall aus dem privaten Umfeld, bei dem es umgekehrt war.
Warum ist das so?
w29
 
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  • #2
Es ist nur eine bestimmte Sorte Männer, die das kann. Genau wie es auch Frauen gibt, die das können. Die meisten Menschen, Männer wie Frauen, können es nicht und wollen es auch nicht.
 
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  • #3
Ich glaube , dass viele Frauen älterer Generation noch zu prüde erzogen wurden und Sex ohne Liebe als No Go eingetrichtert bekommen haben. Die jüngeren Frauen haben mehr ONS und können Sex auch oft ohne Liebesgefühle geniessen M48
 
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  • #4
Ich glaube das ist evolutionär bedingt. Schließlich soll eine Frau ja nicht Kinder produzieren wie am Laufenden Band, sondern einen Mann mit guten Genen auswählen, der die Familie versorgen kann.
Ok, mir leuchtet zwar noch nicht ganz ein, wo da jetzt die Liebe ins Spiel kommt, aber nur so kann ich es mir erklären, dass also im Umkehrschluss Frauen generell nicht darauf programmiert sind, "einfach so" mit Männern zu schlafen, wogegen das sehrwohl in der Natur des Mannes liegt (soviel Samen wie möglich weitergeben).
 
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  • #5
Die Samenstreu-Hypothese ist längst erledigt, #3, denn es ist evolutionär auch so angelegt, dass "Weibchen" sich oft paaren wollen, um die beste und weitgefächerte Auslese zur Befruchtung zu haben. Doch dieses allerorten nachgeplapperte Evolutionsbiologie-BlaBla reicht nicht aus..

Vielleicht empfinden Frauen Sex eher als intimer, da sie der aufnehmende Part sind. Aber mir kommt es so vor, dass viele Frauen da auch gut unterscheiden können, wenn sie nicht die gesellschaftliche Doppelmoral im Kopf haben... ich kann das mittlerweile auch, kann allerdings auf unzählige ONS verzichten, da sie mich nicht glücklicher machen, wie ich ohne moralische Eigenbewertung feststellen konnte.(Für so manchen Mann stellt das Abgrasen vieler Frauenkörper ja nach wie vor einen Egokick und ein Ruhmesblatt dar, die Gefühlsabschottung eine Geste der vermeintlichen Überlegenheit. Wir Frauen sollten diesen Unsinn nicht imitieren-Sex ohne wirkliche Intimität ist nicht verdammens-aber auch nicht erstrebenswert als Leistung, sondern erotisch der allermickrigste Nenner zwischen zwei Menschen, oder?)
Außerdem machen wir Frauen wohl oft den Fehler, uns, weil das schneller zustande kommt, auf eine Sexsache einzulassen, wenn wir eigentlich VORHER schon uneingestanden mehr wollen. Männer machen umgekehrt den Fehler, wenn sie attraktiven Damen jahrelang (!!) als Seelentröster, Chauffeure oder Pausenclown zur Verfügung stehen und insgeheim auf Sex warten (der nie stattfinden wird,denn sie waren schon vom Start an in der Freundschaftsecke und damit als Neutrum eingestuft).
Trotzdem würde ich sagen, es gibt (nach meiner subjektiven Sicht) gewisse Unterschiede: Männer, die emotional verletzt wurden, reagieren dann eher mit "Ich will nur noch Sex", Frauen mit "Ich will nur einen, der mir Bestätigung / Nähe ohne Sex gibt."
w
 
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  • #6
Ich denke das liegt daran, dass Frauen den Mann in sich eindringen lassen. Es ist einfach etwas anderes wenn man sich öffnet, als "nur" einzudringen. Man wird im Inneren berührt, das weckt Emotionen.
 
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  • #7
wogegen das sehrwohl in der Natur des Mannes liegt (soviel Samen wie möglich weitergeben).
Das mag für Fische und Frösche gelten, die ihren Nachwuchs einfach wegtreiben lassen. Alle höheren Tiere und auch der Mensch sichern ihren Fortpflanzungserfolg durch Betreuung, im Idealfall unter Beteiligung beider Eltern. Männer die nur "Samen verteilen", wurden von der Evolution gnadenlos dezimiert, einige dieser niederen Gene scheinen aber überlebt zu haben. (m)
 
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  • #8
Ich habe irgendwo gelesen, dass Frauen Liebe und Sex mittlerweile genauso gut trennen könnten wie Männer, und das sei gesellschaftsentwicklungsbedingt.

Früher waren Frauen vom Mann finanziell abhängiger und eine Scheidung eine entsprechende Katastrophe für sie, auch verbunden mit einer gewissen Ächtung. Heute ist das nicht mehr so und man kommt auch ohne Mann / nach einer Scheidung besser zurecht, aufgrund der Ausbildungssituation.

Mittlerweile gehen wohl auch genaus so viele Frauen fremd wie Männer.
 
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  • #9
Ich (w) kann Sex und Gefühle nicht trennen. Neuester Stand der Wissenschaft: Es gibt Menschen, die beim Sex das Bindungshormon Oxytocin in großer Menge bilden. Sie fühlen durch Sex Bindung und haben Gefühle. Und es gibt Menschen, die von Natur aus sehr wenig Oxytocin produzieren. Sie binden sich schwerer, sie entwickeln wenig Gefühle durch Sex, sie haben häufiger wechselnde Sexpartner und gehen häufiger fremd. Sicher nicht die alleinige Erklärung, jedoch eine plausible. Ob Mann oder Frau - beides gibt es bei beiden.
 
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  • #10
Ich denke, das ist individuell abhängig, und manche Frauen können das wunderbar andere wiederum nicht.
Ich denke es sollte jeder für sich entscheiden was ihm tatsächlich gut tut, und ob er es auch wirklich möchte!!
Ich denke eine Frau kann mindestes so oft Sex haben wie ein Mann, zumal wenn sie singanlisert sie möchte nur das Eine!!
Also, Sex ohne Zuneigung und Gefühl finde ich persönlich leer und nicht erstrebenswert!!
 
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  • #11
Keiner kann Gefühle und Sex trennen, denn wenn man Sex hat, fühlt man dabei etwas. Selbst der abgebrühteste ONSler, der von Bett zu Bett springt. Sollte er überhaupt nichts mehr dabei fühlen, wozu sollte er es dann tun? Es kann sich höchsten unterscheiden, wie viel und was man fühlt, wie intensiv man den Sex empfindet. Ich bin der Meinung, Frauen reden einfach mehr von ihrem Gefühl und Männer spielen eher die Harten, beide fühlen dabei etwas.
 
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  • #12
Ich bin mir sehr sicher, dass es daran liegt etwas zu finden was man wirklich sucht und braucht.
Während ich einfach mehr Frauen kenne, die Beziehungen suchen und wollen.. gibt es auch genug Männer, denen Beziehungen als Last oder Einschränkung widerfahren ist und die wollen sich natürlich nicht wirklich einlassen, suchen aber trotzdem Sex und Nähe..
.. entsteht Anziehung zwischen 2 Menschen, dann versuchen beide ihre Bedürfnisse mit dem anderen zu befriedigen. Und viele Frauen suchen Bestätigung, Nähe und Sicherheit bei einem Mann und "verlieben" sich dann.
Wenn das Bedürfnis des Mannes: Freiheit, Autonomie und unverbindliche Zärtlichkeit mit Sex ist.. entsteht dieses Affairenungleichgewicht.

Frauen, die geschieden und mit erwachsenen Kindern ausgestattet sind sind oft sehr bereit für Affairen, weil ihr Freiheitsbedürfnisse oft enorm sind nach gescheiteretn Ehen.
Was haben mir in der Arbeit ( Psychologin) um die 50 jährige Männer vorgejammert, dass SIE doch mehr wollen als Spass..und ihnen Affaire nicht reicht
 
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  • #13
Ich bin eine Frau, die Sex und Gefühle gut trennen kann. Aber nicht mehr trennen will-heute, mit 39 J. möchte ich es nicht mehr trennen wollen. Da ich den Unterschied gut kenne: guter Sex ohne Liebe, und guter Sex mit Liebe-und es ist ein riesiger Unterschied. Ich möchte mir nicht mehr eine magere Version (Sex ohne Liebe) nehmen, es befriedigt mich einfach nicht ausreichend. Als ich jünger war, war auch mal Sex ohne Liebe für mich spannend und oft auch sehr schön.

Heute empfinde ich Sex ohne Liebe nicht mehr spannend und nicht mehr erstrebenswert, auch wenn ich immer noch in der Lage bin, guten Sex ohne Liebe zu haben-aber diese Art von Sex hat absolut keinen Reiz mehr für mich.

Aus meiner Erfahrung heraus möchte ich nur Sex und Liebe zusammen erleben, nicht weil ich es nicht getrennt haben kann oder nicht haben darf, aber ich möchte es nicht mehr trennen. Ggf. verzichte ich lieber auf Sex als Sex ohne Liebe zu erleben-das ist eine bewusste Entscheidung, nicht aus der Not heraus und auch nicht aus moralischen Gründen (die ich sowieso immer ignoriert habe).

Sex ohne Liebe kann viele Frauen in der Komplexität ihres weiblichen Wesens nicht vollständig befriedigen (guter Sex inkl. Orgasmen reicht mir persönlich nicht, um mich befriedigt zu fühlen-es ist doch auch die Seele, die Befriedigung braucht-und diese erlange ich nur beim Sex mit Liebe). In jüngeren Jahren war ich mir meiner seelischen Bedürfnisse als Frau nicht ganz bewusst, mit der Zeit kann ich sie aber deutlich wahrnehmen-hört sich etwas esoterisch an, ist es aber für mich nicht, da ich absolut bodenständig bin.

Ich finde, jede Frau soll in sich hineinhören und dann spürt sie schon, was sie braucht. Interessanterweise habe ich meistens nur Männer erlebt, die völlig befriedigt auch mit Sex ohne Liebe waren. Jeder muss es für sich selbst wissen und es akzeptieren lernen, wer man ist und welche Bedürfnisse man hat.

w/39
 
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  • #14
Sex ist für mich dann erfüllend wenn er in einer lebendigen Partnerschaft stattfinden kann, sonst beschädigt er mich.Ich gebe mich hin und mit der Hingabe und Leidenschaft für den Mann gehe ich gleichzeitig eine Bindung mit ihm ein, die weit über die Berührung der physischen Körper hinausgeht.
Ich möchte für mich damit sehr sparsam und verantwortungsbewusst sein.Die Anziehung kann sehr rasch und leidenschaftlich sein. Für mich ein "fast verschlingendes" Gefühl.
Geht es auf partnerschaftlicher Ebene jedoch schief, bleibt die Bindung , die da entstand bei mir alleine.
Ich fühle mich damit schlecht.Traurig, allein gelassen.
Möglichst möchte ich es vermeiden, das mir das wieder einmal passiert.
w52
 
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  • #15
Hallo FS

Die Frage müsste eher umgekehrt heissen warum Männer es besser trennen können als Frauen..

Und in der Tat ..Es ist definitiv noch immer so das Männer es besser können..

Natürlich trifft niemals etwas für "ALLE" Männer und "ALLE" Frauen zu..

Es ist ungefähr so als würde man sagen Männer haben auch lange Haare ..

Ja haben welche, aber am meisten haben es immer noch Frauen..

Es liegt daran das Frauen auch zum heutigen Standpunkt immer noch das "emotionaler Geschlecht" von uns beiden ist und wie schon erwähnt hat es etwas mit dem Bindungshormon Oxytocin zu tun das Frauen die ein starkes feminines Wesen haben mehr und stärker Prozuduzieren..

Aber es gibt ja auch Frauen die sehr viel maskuline Anteile in sich tragen.. Sie produzieren weniger Oxytocin und können die Eingangsfrage deshalb schwer nachvollziehen bzw sich kaum darin finden.

Unsere naturbedingten und biologischen unterscheide haben wir Gottseidank noch nicht alle vereint wir sind aber auf einem gutem Weg dorthin..

m
 
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  • #16
Ich halte es für ein Gerücht, dass Männer Gefühle und Sex besser trennen können als Frauen. Wenn das so wäre, wäre so manch einer von der Geliebten wieder zur Ehefrau (weil preiswerter) zurückgekehrt. Solche Männer kenne ich aber nicht. Wenn man längere Zeit mit einem anderen Menschen intim ist, beschränkt sich das nicht auf den körperlichen Bereich, sondern die Nähe ergibt sich in allen Lebensbereichen. Ich halte Frauen eher für berechnender als Männer. Bei einigen Frauen gewinne ich den Eindruck, dass sie mit jedem ins Bett gehen würden (erst recht mit Trauschein), wenn nur der Preis stimmt.
 
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  • #17
Das ist so nicht ganz richtig! Frauen leiden während einer Affäre, Männer danach wenn Frau diese beendet hat.
 
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  • #18
Das ist so nicht ganz richtig! Frauen leiden während einer Affäre, Männer danach wenn Frau diese beendet hat.
Bei mir war es umgekehrt, mir (w) hat es in der Affäre an nichts gefehlt, aber er brauchte Beziehungsprogramm, und mir hat das Ende wehgetan. Ich halte es für falsch, hier zu verallgemeinern.

Das ganze hat auch nicht nur mit Hormonen und Oxytozinproduktion zu tun. Man kann sich dem anderen zugetan fühlen, jedoch aus anderen Gründen das Interesse auf den Sex beschränken. Das kann bei Männern und Frauen vorkommen, es hängt, wie #11 schon schrieb, mit den Bedürfnissen zusammen, die man mit dem anderen befriedigen möchte.

Nach meiner Erfahrung sind Männer auch sehr auf Bestätigung aus und können es gar nicht gut ertragen, als Sexobjekt wahrgenommen zu werden. Dies kommt nur selten zum Tragen, weil die meisten Frauen bereitwillig die Rolle derjenigen einnehmen, die mehr will, so dass der Mann automatisch in der Rolle desjenigen ist, der bedrängt wird, und alles haben könnte, wenn er wollte. Wie soll er sich in der Situation bewusst werden, dass er evtl. mehr will, wenn es ihm wie Sauerbier angeboten wird?
 
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  • #19
Hallo FS,
sowohl Männer, als auch Frauen können das trennen, wenn sie von ihrer Persönlichkeitsstruktur so veranlangt sind.
Es ist aber tatsächlich so, dass es mehr Männer gibt, die das trennen können, da die Persönlichkeitsstruktur, die dafür nötig ist, mehr bei Männern vorzufinden ist.
Abgesehen davon, nicht alle Menschen, die behaupten sie könnten das trennen, können das auch. Man braucht schon diverse Eigenschaften, die meist aus Kindheitserfahrungen resultieren um das trennen zu können, obwohl diese Personen sich vielleicht was anderes wünschen würden, dies aber einfach nicht können....Schade eigentlich.
w 39
 
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  • #20
Bei einigen Frauen gewinne ich den Eindruck, dass sie mit jedem ins Bett gehen würden (erst recht mit Trauschein), wenn nur der Preis stimmt.
Und ich gewinne bei einer ganzen Reihe von Männern den Eindruck, dass sie mit jeder ins Bett gehen, solange es umsonst ist - erst recht, wenn später noch nicht einmal mit einem Trauschein gezahlt werden muss.
 
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  • #21
Was heißt können? Es geht um das Wollen!
Sex ohne Hingabe ist schal und fad. Das braucht doch keiner.

Der Haken ist, dass für viele Hingabe untrennbar mit einer festen Partnerschaft verknüpft ist - daraus entstehen die ganzen Probleme, dass Männer dringend Sex wollen, dafür schauspielern und Frauen sich dann verarscht vorkommen. Soll auch mal umgekehrt vorkommen. In jedem Fall ist es für den blöd, der sich unter falschem Vorwand auf Sex eingelassen hat, und für den anderen ist es letztlich auch nicht schön, sich aus Triebhaftigkeit seinen Ruf verspielt zu haben (nur Psychopathen kennen keine Reue).

Manche haben eben eine hohe Libido und leiden, wenn sie diese nicht ausleben können. Warum sollen sie sich erniedrigen und dafür bezahlen oder (sich) gefühlskalt benutzen (lassen)?

Als Frau will ich das auch nicht und begrüße es, wenn Männer eine reife Einstellung zu dieser Frage haben. Was spricht denn gegen einen fairen offenen Umgang mit Sexualität, bei der ich mein ganzes Begehren und meine Zuneigung in die erotische Begegnung hineinlegen, Respekt für meine Person erwarten und gleichzeitig auf (unerwünschte) Verpflichtungen verzichten darf?
 
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  • #22
Nein, auch Männer können ihre Gefühle nicht so kontrollieren. Und Frauen eben auch nicht.
Wenn man mehrfach miteinander Sex hat, kommt man sich eben sehr nah und zwar nicht nur körperlich. Auch Männer werden da leichter verletzlich. Es kommt eben immer darauf an, inwieweit man sich verliebt.
Frauen neigen oft dazu, einen Mann, der sich noch nicht ganz sicher ist, zu erdrücken, ihn anzurufen, das nächste Date auszumachen, ihm zu erzählen, wie sehr sie sich auf ihn freuen und ihn vermissen. Das löst bei vielen einen Fluchtreflex aus.
Hatte ich als Frau aber auch schon bei Männern, die das getan haben.
Sex ist ein Austausch von Gefühlen und niemals gänzlich unbedeutend.
Alles andere ist gelogen.
Kenne keinen Mann, den eine Affäre total kalt lässt und auch in seine Affäre kann man ganz schön verliebt sein, nur lassen es manchmal die äußeren Umstände nicht wirklich zu oder einer von beiden ist eben doch nicht bereit für einen echten Beziehungsstatus.
 
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  • #23
Hallo,

im Prinzip geht es um Ehrlichkeit und Verantwortung.
Wenn ein Mann oder eine Frau sofort kommunizieren, dass sie grundsätzlich trennen und nur sex wünschen, dann ist das vollkommen in Ordnung.

Wenn die Person es allerdings nicht kommunziert dann entstehen doch die Probleme
Wo ist denn eigentlich das Problem, offen und ehrlich zu sagen, du gefällst mir, du machst mich erotisch an, aber ich bin kein Mann/Frau für eine feste Partnerschaft, sondern suche eine kurze oder lange Affaire. Wie wollen wir das gestalten?

Dann kann besprochen werden, wie die Regeln sind, das heisst wer die Bedingungen diktiert (wie oft, wo und wann). Wo bitteschön ist das Problem?

Wenn die Person allerdings einen auf Verbindlich macht und nach dem Sex die Katze aus dem Sack lässt, ist das einfach geschmacklos und schäbig. Das sind dann die Personen, die sich dann krampfhaft überlegen müssen, wie sie den anderen loswerden sollen (ignorieren, hässlich sein, abwerten, Kontakt vermeiden, lügen, usw.).

Und dazu gehört halt eine bestimmte Persönlichkeitsstruktur mit ganz bestimmten Merkmalen.

Am Besten erkennt man diesen Personenkreis gleich, aber sie sind halt meist doch gut maskiert, ja haben sogar ein heimliches Vergnügen den anderen Menschen hinters Licht zu führen.

Der Ärger ist dann bei den Betreffenden groß, ist aber kein Strafbestand, außer die Person ist ein Hochstapler oder ein Heiratsschwindler. Ein Merkmal ist z.B., dass sie sich permanent als Opfer fühlen, weswegen sie anderen absichtlich Schaden zufügen wollen. Wahrscheinlich brauchen sie das um ihren Psychohaushalt in Schwung zu halten. Am Besten man kennt solche nicht.
w 39
 
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  • #24
as spricht denn gegen einen fairen offenen Umgang mit Sexualität, bei der ich mein ganzes Begehren und meine Zuneigung in die erotische Begegnung hineinlegen, Respekt für meine Person erwarten und gleichzeitig auf (unerwünschte) Verpflichtungen verzichten darf?
Gar nichts spricht dagegen. Manche sind nur sehr festgefahren in ihren Vorstellungen, wie etwas auszusehen hat, und für sie bedeutet Gefühl= Beziehung und nur Sex = kein Gefühl, was absolut nicht stimmt. Im Gegenteil.
 
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  • #25
Was spricht denn gegen einen fairen offenen Umgang mit Sexualität, bei der ich mein ganzes Begehren und meine Zuneigung in die erotische Begegnung hineinlegen, Respekt für meine Person erwarten und gleichzeitig auf (unerwünschte) Verpflichtungen verzichten darf?
Ganz einfach-die von Dir als unerwünscht angesehenen Verpflichtungen werden oft von dem anderen Part des Sexspiels als durchaus erwünscht angesehen.
Dein Ziel ist es, Sex ohne Verpflichtungen haben zu dürfen. Viele Menschen möchten aber gerne, dass Verpflichtungen gegenseitig da sind.

Sex ohne Verpflichtungen ist für mich mittlerweile eine Nummer, die man nur im Puff erleben sollte-und auch dort geht man eine bestimmte Verpflichtung ein: das Honorar zu zahlen.
 
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  • #26
Ganz einfach-die von Dir als unerwünscht angesehenen Verpflichtungen werden oft von dem anderen Part des Sexspiels als durchaus erwünscht angesehen.
Dein Ziel ist es, Sex ohne Verpflichtungen haben zu dürfen. Viele Menschen möchten aber gerne, dass Verpflichtungen gegenseitig da sind.
Nein, das siehst Du zu einseitig. Ich verpflichte mich gerne auf exklusiven Sex für eine Weile, interessiere mich dabei verpflichtend für das Wohlergehen meines Liebhabers, für seine Lebensinhalte, -fragen und -sorgen. Die Verpflichtungen, die ich nicht haben will, sind: an Familienfeiern und beruflichen Events zwingend teilnehmen oder Verantwortung für seine Kinder mit übernehmen zu müssen. Das sprengt gerade meine persönlichen Kraft- und Zeitreserven.
Ich schließe auch Entwicklungen nicht aus - entweder merkt man, dass da Potential auf mehr ist oder dass man sich auf Dauer nicht mit dieser Form der Begegnung wohlfühlt und sie beenden will.
Das funktioniert natürlich nur, wenn beide diese Vorstellung von einer "Beziehung" teilen und positiv sehen.
Gast Nr. 23 hat die Botschaft verstanden :)

w
 
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  • #27
Warum können Frauen Gefühle u. Sex oft nicht trennen
Selbstverständlich können Frauen Gefühle und Sex trennen. Frauen haben schon immer Sex als Tausch- und Druckmittel eingesetzt. Hätten sie dabei Gefühle, könnten sie nicht so handeln.

Heute ist es Mainstream zu sagen "ich kann Sex und Gefühle nicht trennen". Es ist die neue Generation von Bessermenschen, nach den Weltverbesserern. Selbst manche Männer blasen in das gleiche Horn.

m
 
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  • #28
Heute ist es Mainstream zu sagen "ich kann Sex und Gefühle nicht trennen". Es ist die neue Generation von Bessermenschen, nach den Weltverbesserern. Selbst manche Männer blasen in das gleiche Horn.

m
Was sind doch manche hier abgeklärt und cool!?
Ich will gar nicht Sex und Gefühle trennen müssen. Ich gehe nicht erst dann mit einem Mann ins Bett, wenn ich auf rosa Wolken fliege, aber nur um Sex zu haben tu ich das auch nicht.
Und ohne die Möglichkeit auf mehr, auf die Möglichkeit, mich verlieben zu dürfen macht mir das auch keinen Spaß.
Wenn ich mehrmals mit einem Mann ins Bett gehe, dann entwickeln sich da auf beiden Seiten Gefühle, da könnt ihr mir erzählen, was ihr wollt.
Sex ist auch ein Gefühlsaustausch und Sex ohne Gefühle find ich wahnsinnig leidenschaftslos.
Wer will denn so was Unbedeutendes?
Klar kann Sex mit einem fast Unbekannten aufregend sein, aber wenn man sich mehrmals trifft, dann tauscht man sich nunmal auch aus und redet miteinander stundenlang. Man liegt nach dem Sex nebeneinander, ist verletzlich und nackt, man kuschelt miteinander - wie soll man denn bei all der Nähe cool bleiben?
Das geht vielleicht, wenn man nichts redet und sich nach dem Sex gleich wieder anzieht und geht.
Aber wer will das? Da bleibt doch ein schales Gefühl der inneren Leere zurück, oder nicht?

w,40
 
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  • #29
Ich gehe nicht erst dann mit einem Mann ins Bett, wenn ich auf rosa Wolken fliege, aber nur um Sex zu haben tu ich das auch nicht. w,40
Du schläfst mehrfach mit einem Mann, damit er sich in dich verliebt, und damit bei dir Gefühle entstehen. Du benzutzt also Sex als Mittel zum Zweck - und genau das ist damit gemeint wenn man davon spricht Gefühle und Sex voneinander trennen zu können. Dabei macht es keinen Unterschied ob man Sex dafür einsetzt um bei anderen Menschen Gefühle zu erzeugen, oder um ein beliebiges anderes Ziel zu erreichen.

Du bist also eine ganz normale Frau, die Sex und Gefühle voneinander trennen kann, die sowohl Sex zielgerichtet einsetzen kann, als auch mit eigenen und fremden Gefühlen zu spielen versteht. - Und gleiches können Männer auch.

m
 
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  • #30
@ 28

Also abstreiten kann ich (w 41) nicht, dass auch Frau Sex und Gefühle trennen kann - dazu bedarf es aber einem Bewusstsein in dieser Hinsicht, sprich, ich bin bin mir vorher darüber im Klaren. Das Mann wie auch Frau in der Lage ist mit den Gefühlen des jeweils anderen zu spielen, auch versucht diese mittels Sex in manchen Fällen zu manipulieren ist sicher auch richtig. Was ich mich aber ernsthaft frage ist, ob man mit seinen eigenen Gefühlen "spielen" kann (so wie Du es zuvor beschrieben hast)? Ich definitv nicht, mit meinen Bedürfnissen ja, aber nicht mit meinen Gefühlen ... Du etwa?
 
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