• #61
Die reine Ökologie sagt das genaue Gegenteil. Und jetzt?
Welches Gegenteil sagt denn die Ökolgie?

Definition von 'Ökologie' laut Duden:
1. Wissenschaft von den Wechselbeziehungen zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt; Lehre vom Haushalt der Natur
2. Gesamtheit der Wechselbeziehungen zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt; ungestörter Haushalt der Natur

Es handelt sich bei der Ökologie um eine wissenschaftliche Teildisziplin der Biologie, ein Gegenteil zur Biologie ist sie daher nicht.

Die Ökologie beschreibt nur, dass es Grenzen der Fortpflanzung gibt, die durch die Umwelt in der die Lebewesen leben, bestimmt sind. Die Zahl der Nachkommen oder die Zahl der Würfe passt sich an das Nahrungsangebot an.
Bei der Fortpflanzung und ihrer Wechselwirkung mit der Umwelt handelt es sich um ein komplexes rückgekoppeltes System, da kommt man mit einfachen schwarz-weiss Erklärungen nicht weit.
Es gibt noch viele andere Mechanismen durch die die Fortpflanzung im Rahmen der ökologischen Gegenheiten der Umwelt gehalten wird. Das heisst nicht, dass sich nicht eine Art auf Kosten anderer Arten breit macht.

Lediglich der Mensch hat es temporär geschafft sich diesen Grenzen zu entziehen, dass holt uns aber gerade mit Macht ein, denn wir sind Teil des Systems mit seinen Rückkoppelungen, ob uns das passt oder nicht. Dabei ist die Zahl der Menschen weniger das Problem, als die Lebensweise eines kleineren Teils der Menschheit.
 
  • #62
😱 mein Entbindungstermin ist in einer Woche (ich schätze aber, es wird 1-2 Wochen länger dauern), drück mir die Daumen! Alle meine Freundinnen erzählen solche Horrorgeschichten.
Ich hatte 2 völlig problemlose Geburten, beim Großen nur 15 min im Kreißsaal gewesen (allerdings schon den ganzen Tag über regelmäßige Wehen gehabt).
Bei der Kleinen sind wir dann früher los, so dass man auch noch was von der Umgebung hatte. Allerdings hat es der Arzt nicht zur Entbindung geschafft, weil es war gerade mitten in der Nacht. Als die Hebamme ihn holen wollte, wars dann nur eine Presswehe und schon war das Kind da. Das weiß ich noch, das war sehr lustig, mitten im Satz "ich hole mal... oh da ist es ja schon"

Also alles Gute. Wird schon gutgehen. Stillprobleme hatte ich auch keine. Habe mich da aber auch gar nicht gestresst.
 
  • #63
Nachdem im Nebenthread ‚Beziehung nach 3,5 Jahren‘ Meltan erklärt hat dass sie Rebecca ist, und die ganze Geschichte natürlich erstunken und erlogen war - ist das hier natürlich wieder Meltan.
Sie hat sich auch immer gefragt warum frau unbedingt Kinder haben muss.

Meltan du nervst einfach.
 
  • #64
Welches Gegenteil sagt denn die Ökolgie?

Definition von 'Ökologie' laut Duden:
1. Wissenschaft von den Wechselbeziehungen zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt; Lehre vom Haushalt der Natur
2. Gesamtheit der Wechselbeziehungen zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt; ungestörter Haushalt der Natur
Ganz einfach: das Gleichgewicht ist gestört und das liegt wesentlich daran, dass es zu viele Menschen gibt, die zu viele Ressourcen benötigen. Und ja, natürlich können wir mit Ressourcen theoretisch sparsamer umgehen. Rein praktisch wird das nicht funktionieren, weil niemand seinen Lebensstandard so stark senken möchte. Ich auch nicht.
Es handelt sich bei der Ökologie um eine wissenschaftliche Teildisziplin der Biologie, ein Gegenteil zur Biologie ist sie daher nicht.
Doch, die Notwendigkeiten der Ökologie stehen im Gegensatz zu dem biologisch verankerten Wunsch nach möglichst vielen Nachkommen. Wir leben alle erheblich länger als es rein "natürlich" funktionieren würde.
Die Ökologie beschreibt nur, dass es Grenzen der Fortpflanzung gibt, die durch die Umwelt in der die Lebewesen leben, bestimmt sind. Die Zahl der Nachkommen oder die Zahl der Würfe passt sich an das Nahrungsangebot an.
Eben nicht mehr. Dünger (als ein Beispiel) und andere Maßnahmen verschieben das Gleichgewicht, das mit "natürlich" nichts mehr zu tun hat. Im Extremfall kannst Du das bei den ganzen alten Menschen betrachten, die noch irgendwie mit Maschinen am Leben gehalten werden, während sie "natürlich" längst verstorben wären.
Dabei ist die Zahl der Menschen weniger das Problem, als die Lebensweise eines kleineren Teils der Menschheit.
Das mag theoretisch so sein, praktisch ist es Unsinn. Die "Lebensweise" ist da. Es möchte niemand darauf verzichten, wenn er es bekommen kann.
 
  • #66
Ging es bei dem Thread nicht um Kinderwunsch, den ALLE Frauen angeblich haben sollen, oder um wer kann Schwangerschafts -, Geburt-, Muttergeschichten bringen mit dazugehöriger Glorifizierungen? Der Wettstreit um die heftigste Geburtsgeschichte, ich bin die heldenhafteste Mutter?
Es gibt die Frauen, die gerne Mutter werden wollten, gute Mütter sind, es gibt Frauen, die Kind(er) bekamen, und hätten es besser gelassen oder haben es bereut, und es gibt Frauen, die nicht können, und welche, die nicht wollen.
Fertig.
@Lebens_Lust kümmert sich um den Sohn seiner Partnerin, in Coronazeit mehr, man muss ihn, und andere nicht diskreditieren, die nicht in diese Glorifizierungen einstimmen.
Es ist für mich ein wunderbares Gefühl, meine Kinder zu sehen, es war toll, sie auf ihrem Weg zum Erwachsenen zu begleiten, aber das war und ist nicht mein Lebenszweck, oder Inhalt, und auch nicht die Enkel, die eines Tages evtl. kommen werden.
Zum Nebenthema, @Sommergold, gutes Gelingen, es wird klappen, Du weißt, die meisten Geburten verlaufen ganz ohne Komplikationen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #67
Ich denke die Verfasserin diese Threads ist die gleiche wie die Verfasserin von dem Thread ‚Babyboom nervt nur noch‘.

Man kann sich schon denken wer dahinter steckt.
 
  • #69
das Gleichgewicht ist gestört und das liegt wesentlich daran, dass es zu viele Menschen gibt, die zu viele Ressourcen benötigen. Und ja, natürlich können wir mit Ressourcen theoretisch sparsamer umgehen. Rein praktisch wird das nicht funktionieren, weil niemand seinen Lebensstandard so stark senken möchte. Ich auch nicht.
Das Gleichgewicht ist gestört und es gibt zu viele Menschen die mehr Resourcen nutzen als es dem System Erde zuträglich ist. Das Problem sind aber nicht die Familie mit 8 Kindern in Madagaskar sondern die Familie mit 1 oder 2 und die Menschen ohne Kinder in den Indsutriestaaten. Wir haben ein qualitatives Problem, keine quantitatives.
Es gibt Menschen die senken ihren Lebensstandard so weit und sind trotzdem glücklich, man muss es nur wollen und bereit sein etwas zu ändern.
Doch, die Notwendigkeiten der Ökologie stehen im Gegensatz zu dem biologisch verankerten Wunsch nach möglichst vielen Nachkommen. Wir leben alle erheblich länger als es rein "natürlich" funktionieren würde.
Den Gegensatz gibt es erst seit ca. 200 Jahren, die Menschen aber schon viel länger. Es ist ein Problem der Art wie wir insbesondere seit den 50er Jahren leben, nicht wie viele es von uns gibt und auch nicht wie alt sie werden.
Eben nicht mehr. Dünger (als ein Beispiel) und andere Maßnahmen verschieben das Gleichgewicht, das mit "natürlich" nichts mehr zu tun hat. Im Extremfall kannst Du das bei den ganzen alten Menschen betrachten, die noch irgendwie mit Maschinen am Leben gehalten werden, während sie "natürlich" längst verstorben wären.
Was ist denn das 'natürliche' Gleichgewicht? Wann gab es das denn?
Gleichgewicht ist immer eine Frage dewr Zeitskala die man zugrunde legt. Die Erde ist über längere Zeiträume nie im Gleichgewicht gewesen, sie ist ein dynamisches System. Kritisch wird es dann, wenn die Veränderungen sehr schnell passieren, so dass sich grosse Teil der Ökosysteme nicht anpassen können und verschwinden. Das passiert gerade und dafür sind wir Menschen verantwortlich.
Dem Planet Erde ist das aber egal, der hat auch schon die Saurier aussterben sehen und die waren wesentlich länger seine Bewohner als wir. Es geht nicht um 'Save the planet' sondern um 'Save humanity'.
 
  • #70
Völlig überholt. Immer weniger Frauen haben einen Kinderwunsch. 🤗 Ich rede vom WOLLEN, also keine Fehlegeburten.
Zum Glück hst die Frau auch noch eine andere Rolle auf der Welt als die der Mutter. Es gab mal so ne Zeit, da wurden Mütter wie Zuchtkühe mit einem Orden versehen, wisst ihr noch?! Je öfter Frau geworfen hat... gruselig und grausam!
 
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  • #71
Das mag theoretisch so sein, praktisch ist es Unsinn. Die "Lebensweise" ist da. Es möchte niemand darauf verzichten, wenn er es bekommen kann.
Es ist praktisch kein Unsinn, denn es passiert 'praktisch' tagtäglich, dass ein kleiner Teil der Menschheit in ihrem Konsumrausch die Ressourcen der ganzen Erde so übernutzt, dass allen bald die Luft ausgehen wird.

Nicht zu verzichten ist eine Entscheidung, die jeder bewusst trifft denn jeder weiss was es in der Zukunft für Folgen hat. Aber dann soll man nicht gleichzeitig jammern wie schlimm die Menschen doch sind weil sie sich so vermehren.

Tragisch und unfair ist, dass die Menschen zuerst leiden werden und schon leiden, die nichts zur Misere beitragen, aber die Welt ist ja bekanntlich nicht fair. Aber sie ist dann doch so fair das es mittelfristig auch die Verusacher treffen wird, egal wo sich dann verstecken.

Ich wünsche aber all den 'Ich kann/will nicht verzichten und meine Lebensweise nicht ändern' viel Spass bei den Streitgesprächen mit ihren Kindern und Enkeln in 20-30 Jahren und hoffe ich kann das noch erleben. Bin gespannt welche Entschuldigungen dann vorgebracht werden.
 
  • #72
Wenn es keine Kinder mehr gäbe, wäre unsere Lebenseinstellung nur noch ein dumpfes „nach mir die Sintflut“. Das wäre allerdings auch egal, weil dann alle ökologischen und sonstigen Probleme sowieso in absehbarer Zeit ein Ende finden würden. Der Witz ist dabei natürlich, dass weder der Einzelne noch das Kollektiv aufgerufen sind, die „Probleme des Planeten“ zu lösen - denn das könnte man ja am besten durch Selbstauslöschung erreichen.
 
  • #73
Geht man zu früh in die Klinik, kann Folgendes passieren: Im besten Fall wird man heimgeschickt, dass man zu Hause mit dem Partner abwarten kann, bis es wirklich so weit ist.
Das kann natürlich passieren. Mich hat nur folgendes gewundert. Mein Sohn ist eine Woche zu früh gekommen. Das ist ja nicht schlimm und auch nicht ungewöhnlich. Wir waren allerdings nichtmal ganz zwei Tage vor der Geburt nochmal bei der Untersuchung. Da wurde zu uns gesagt es wäre alles in Ordnung. Es wäre also noch nicht so weit. 2 Tage später war es schon so weit. Das obwohl zu uns gesagt wurde es wäre noch nicht so weit.

Wir haben übrigens keine Untersuchung gemacht bei der man irgendwelche Behinderungerungen feststellen kann. Das wollten wir beide nicht.
 
  • #75
Also rein biologisch betrachtet ist es wohl normal, dass der Mensch sich fortpflanzen möchte. So wie jedes andere Lebewesen auf der Welt. Und der tiefe Instinkt wird auch bei den meisten gesunden Menschen da sein oder kommen, wenn die wirtschaftlichen Möglichkeiten bzw. das (erarbeitete) Umfeld es hergeben. Ich für meinen Teil möchte keine Kinder. Nicht jetzt und bestenfalls auch nicht später. Aber ich „bemuttere“ trotzdem. Meinen Hund und zwei Katzen. Also auch bei mir ist scheinbar ein Bedürfnis vorhanden, schutzlose Lebewesen zu lieben und zu versorgen. Was ich nicht so ganz verstehe ist deine Verachtung gegenüber Müttern oder den Fortpflanzungsinn von anderen Frauen? Was geht dich das an, was andere machen? Du musst ja keine Kinder kriegen.. heutzutage ist das doch recht normal geworden..
 
  • #76
Freue dich doch, dass du eine Wahl hast, ob du Kinder haben möchtest oder nicht statt sich mit anderen Frauen zu beschäftigen.
Wie leben hier in Deutschland als Frauen in einer sehr privilegierten Gesellschaft und können uns es aussuchen, ob wir heiraten oder in einer Partnerschaft leben, ob wir Single bleiben, ob wir uns für Kinder entscheiden oder kinderlos bleiben.

In sehr vielen Teilen dieser Welt haben Frauen diese Möglichkeit gar nicht und der Lebensweg ist vorgeschrieben oder es droht eine gesellschaftliche Ächtung.

Du willst keine Kinder, da bist du zumindest in diesem Punkt klar für dich.
Menschen entwickeln sich aber und auch eine Karrierefrau kann plötzlich die Karriere nicht mehr als Lebenszweck reichen und sie endeckt, dass sie eine Familie haben möchte.

Ob sie eine gute Mutter sein wird, wird sich erst zeigen wenn Kinder auf der Welt sind.
Es gibt Frauen, die immer schon Kinder haben wollten und an der Mutterschaft scheitern und Frauen, die eigentlich keine Mutter sein wollten und denoch eine gute Mutter werden. Die Welt ist bekanntlich bunt.

Das hängt von der Frau ab und evt. den äußeren Umständen in denen sie lebt.
Am Ende beurteilen es je die Kinder, ob sie eine gute Kindheit hatten und gute Eltern also die Mutter für sie eine gute Mutter war.
 
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  • #77
@Lebens_Lust kümmert sich um den Sohn seiner Partnerin, in Coronazeit mehr, man muss ihn, und andere nicht diskreditieren, die nicht in diese Glorifizierungen einstimmen.

Jetzt aber mal stop!
Nach meiner Erinnerung hast du dich lieber @Lebenslust wiederholt und sehr deutlich über Kinder in deinem Umfeld aufgeregt und den heutigen Müttern (allen) ein schlechtes Zeugnis attestiert.

Darum geht es mir, aber ka, scheint wohl nur mir aufgefallen zu sein.
 
  • #78
Schon wieder Anastasia bzw Meltan. Ich erkenne dich eindeutig am Schreibstil und der Einstellung!

Das sind die weiblichen Hormone, es ist genetisch bedingt. Dazu kommt die Sozialisation, dass es irgendwann alle haben oder es von der Familie erwartet wird. LG w33
 
  • #79
…8 Kindern in Madagaskar sondern die Familie mit 1 oder 2 und die Menschen ohne Kinder in den Indsutriestaaten. Wir haben ein qualitatives Problem, keine quantitatives.
Graue Theorie. Fang einfach mal ganz praktisch an, geh in den Keller, dreh Heizung und Warmwasser ab. Auf dem Rückweg kannst Du dann die Krankenversicherungskarte in den Mülleimer werfen und 80% der Sicherungen rausdrehen. Auto, Bus oder Zug fährst Du wahrscheinlich sowieso nicht, aber das elektrisch betriebene Lastenfahrrad musst Du dann auch abgeben und künftig eher zu Fuß gehen. Du kannst ja dann eine Postkarte schicken und berichten, wie es sich so lebt, wenn Du mit 80% der Bevölkerung in der Landwirtschaft von Hand arbeitest.
Es gibt Menschen die senken ihren Lebensstandard so weit und sind trotzdem glücklich, man muss es nur wollen und bereit sein etwas zu ändern.
Das neue Glück kannst Du dann ja gleich den Nachbarn erklären.

In Madagaskar ist die Lebenserwartung bei 67 Jahren, 5% der Kinder sterben vor dem 5. Lebensjahr. Der Energieverbrauch liegt bei 57 kWh, das Einkommen bei ca. 400 Euro. Beides im Jahr. Die Geburtenrate trotzdem bei 4, nicht mal bei 8. Da kannst Du dann gleich auf den glücklichen Lebensstandard vom Sudan vorbereiten. In Nordkorea sind die Daten leicht besser.
Die schlechte Nachricht: selbst dann musst Du die Bevölkerung in Mitteleuropa auf 20% reduzieren, um auf den gleichen Flächenverbrauch zu kommen…🥲
Den Gegensatz gibt es erst seit ca. 200 Jahren,…
Ja, dahin musst Du dann zurückdrehen. Vorindustrialisierung, Spätmittelalter. Ohne das Klima von Madagaskar.
Es ist ein Problem der Art wie wir insbesondere seit den 50er Jahren leben, nicht wie viele es von uns gibt und auch nicht wie alt sie werden.
Ja, die goldenen 20er…
Dem Planet Erde ist das aber egal, der hat auch schon die Saurier aussterben sehen und die waren wesentlich länger seine Bewohner als wir.
Da stimmen wir überein. Werde ich kaum noch erleben, Deine 4 Kinder und 16 Enkel in der 3-Zimmer-Wohnung dann vermutlich schon.
Es geht nicht um 'Save the planet' sondern um 'Save humanity'.
Aus meiner Perspektive wäre der einzig vernünftige Weg, längerfristig die Bevölkerungsdichte weltweit auf die von Madagaskar zu reduzieren (nicht umgekehrt zu erhöhen) und gleichzeitig die heutige Lebensweise und -qualität auf deutlich ressourcenschonender umzustellen. Und nein, das ist nicht der elektrische SUV statt dem Kleinwagen mit Diesel.
Das Ergebnis von 4 Jahren Umstellung auf glückliches Leben (natürlich nicht bei voller sozialer Abfederung und einer grünen Außenministerin, die durch die Welt fliegt) kannst Du Dir in der Tendenz bei den nächsten Wahlen anschauen😊
 
  • #80
Jetzt aber mal stop!
Nach meiner Erinnerung hast du dich lieber @Lebenslust wiederholt und sehr deutlich über Kinder in deinem Umfeld aufgeregt
Du kannst genau das ja einfach mal mit Zitaten statt mit „Erinnerung“ belegen.
Ich würde mal behaupten, deutliche Aufregung über Kinder in meinem Umfeld habe ich hier noch in keinen 5 Beiträgen geäussert. Ich erinnere mich nur an einen Thread, in dem das überhaupt Thema war, da habe ich geschrieben, dass ich regelmäßige ganztägige Besuche von einem halben Dutzend laut tobender Kinder in kleinen Wohnungen nicht normal finde. In meinem Umfeld gab es nie so etwas, aufgeregt habe ich mich dann wohl auch nicht. Kann aber auch meine beginnende Demenz sein…

… und den heutigen Müttern (allen) ein schlechtes Zeugnis attestiert.
Was soll die Aussage in dem Satz sein? Ok, also mit der Sprache im Zeugnis bei Dir wäre ich einverstanden, aber was soll ich hier pauschal Schlechtes über “alle“ Mütter geschrieben haben?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #81
Die Frage von Meltan 😉 war warum fast alle Frauen irgendwann Kinder wollen - und nicht ob die Weltbevölkerung zu viel wächst.

Diejenigen, die ständig schreien es gäbe zu viele Menschen auf der Welt, haben meistens zwei Autos in der Garage, fliegen mehrmals im Jahr in den Fernurlaub und wollen nicht auf ihr Rinderfilet verzichten.

Selber sehr gut leben wollen - aber anderen Menschen das Leben verwehren wollen....

Also Thema verfehlt....
 
  • #82
Diejenigen, die ständig schreien es gäbe zu viele Menschen auf der Welt, haben meistens zwei Autos in der Garage, fliegen mehrmals im Jahr in den Fernurlaub und wollen nicht auf ihr Rinderfilet verzichten.
Ja, hier. Ich verblase meinen CO2-Anteil alleine, Du hast Deine Kinder dafür. Da bin ich genauso egoistisch wie Du. Wir haben halt grundlegend unterschiedliche Ansichten.
Selber sehr gut leben wollen - aber anderen Menschen das Leben verwehren wollen....
Genau. Wir wissen ja alle, dass das Schneeballsystem für die Rente notwendig ist. Und "Leben verwehren" ist so eine typisch kirchliche Formulierung, die keinerlei Rücksicht darauf nimmt, wie das Leben dann für alle wird. Ich möchte halt den Rindern ihr Leben nicht verwehren und die spendieren dafür ihr Filet.
 
  • #83
aber anderen Menschen das Leben verwehren wollen....
Man verwehrt doch niemandem das Leben? Wenn jemand nicht geboren wird, dann wird ihm auch kein Leben verwehrt; sonst wäre jeder Samererguss und jeder Eisprung ohne Befruchtung verwehrtes Leben. Und niemand hier sagt, du und du, ihr dürft keine Kinder bekommen. Es war nur im Rahmen des Themas die Aussage, dass es natürlich ist, dass Frauen Kinder wollen, aber heutzutage mit der hohen Überlebenswahrscheinlichkeit aller Kinder und dem hohen Lebensalter nicht sonderlich ökologisch. Das kann man auch drehen wie man will, das stimmt eben. Da niemand, wie @Lebens_Lust sagt, seinen Lebensstandard runterschraubt auf das Niveau von sehr armen Ländern; im Gegenteil wollen die genauso leben wie wir. Wenn ich jetzt kein Auto habe und mich größtenteils vegetarisch ernähre und nur noch Second Hand einkaufe, der neben mir aber drei Kinder bekommt, ist das natürlich eh fast null Auswirkung. Für die Nachfahren wird das mal ein richtiges Problem auf diesem Planeten, wenn sich da nichts ändert. Ich kenne durchaus Frauen, für die das MIT ein Grund ist, keine Kinder zu wollen (meist ist es aber nicht der einzige).
 
  • #84
aber anderen Menschen das Leben verwehren wollen....
Klingt danach, dass und das war/ist die Auslegung der katholischen Kirche, ebenso Verhütung nicht legitim ist, Sterilisation erst recht und über Abbruch braucht man nicht diskutieren.
Man verwehrt niemandem das Leben, nur weil Frau nicht jedes Jahr oder solange es die Biologie, Gesundheit hergibt, ein Kind bekommt.
Jeder Mensch, der DA ist, ab Geburt, sollte ein gutes Leben haben, ein Anspruch, der nicht erfüllbar ist und der durchaus mit zu hoher Bevölkerungszahl zu tun hat.
 
  • #85
Ja, hier. Ich verblase meinen CO2-Anteil alleine, Du hast Deine Kinder dafür. Da bin ich genauso egoistisch wie Du. Wir haben halt grundlegend unterschiedliche Ansichten.

Genau. Wir wissen ja alle, dass das Schneeballsystem für die Rente notwendig ist. Und "Leben verwehren" ist so eine typisch kirchliche Formulierung, die keinerlei Rücksicht darauf nimmt, wie das Leben dann für alle wird. Ich möchte halt den Rindern ihr Leben nicht verwehren und die spendieren dafür ihr Filet.
Hauptsache du hast dich mal wieder lustig gemacht über die katholische Kirche und Mütter mit mehreren Kindern.
Und du behauptest ja ständig nicht kinderfeindlich zu sein - doch bist du.
 
  • #86
Kinderfreie Frauen werden immer noch im 21. Jhd. oft diskriminiert, sie werden in der Gesellschaft, wie auch im privaten Umfeld, als Mangel gesehen, wenn sie keine Kinder wollen!
Blödsinn, nicht mehr im 21 Jh, im 20. Jh habe ich das teilweise noch im Berufsleben erlebt.

Diskriminiert in den anderen Lebenskontexten fühlt sich meistens wer sich gern fix beleidigt fühlt, statt wirklich diskriminiert zu werden.
- Wenn ich als Single zum Pärchenab
end nicht eingeladen werde, dann ist das keine Diskriminierung sondern ich bin kein Pärchenteil und daher unpassend für das Vorhaben.
- Wenn auf dem Kreuzfahrtschiff oder im Urlaubsclub Frauen ihren Männern verbieten mit Singlefrauen zu reden und die sich dran halten, dann ist keine gesellschaftliche/private Diskriminierung sondern eine Gemengelage von Eifersucht/Besitzanspruch/Angst und Schlappschwanztum.
- wenn eine einzige Singlefrau aus dem Freundeskreis ausgegeschlossen wird, weil sie offensiv vergebene Mäner anbaggert, dann ist das eine angemessene Reaktion auf ihr Verhalten und keine Diskriminierung.

Die einzige Diskriminierung, die ich im 20 Jh noch erlebt habe bis Mitte 30 war beruflicher Art, als man Bedenken hatte, ob ich nicht mal eben 2 Jahre ausfalle und in TZ zurückkomme. Das war ein Grund ein paar Jahre lang teure Projekte nicht zu bekommen in Leitungsfunktion.

Die privaten Nachfragen mit erkennbarem Miteid waren keine Diskrimminierung sondern konservatives Denken, oft auch geistige Trägheit, selber nichts anderes zu können/wollen als Kinder. Da überlegt die kinderlose Frau eher selber, ob der Kontakt mit so schlichten Gemütern ihr noch was bringt.

warum sollte man eine neue Person in die Welt setzen, wenn dieser im Laufe seines Lebens großes Leid erfahren wird!
Warum soll hinter jeder Geburt drohendes Leid stehen - Du alter Katastrophenprophet?
Ich kenne so viele Leute, die so alt wie ich oder älter sind und unter rein garnichts zu leiden sondern ein rundum schönes Leben hatten und haben. Warum das nicht auch den nächsten Generationen gönnen?

das Gleichgewicht ist gestört und das liegt wesentlich daran, dass es zu viele Menschen gibt, die zu viele Ressourcen benötigen
Darauf nimmmt man bei seiner individuellen Lebensentscheidung aber keine Rücksicht. Die einen kriegen Kinder und beanspruchen mehr Ressourcen, die anderen machen Flugreisen und die meisten machen beides.
 
  • #88
Hauptsache du hast dich mal wieder lustig gemacht über die katholische Kirche und Mütter mit mehreren Kindern.
Und du behauptest ja ständig nicht kinderfeindlich zu sein - doch bist du.
Ich diskutiere nicht mehr wenn sich jemand über die Kirche lustig macht. Gut ich bin jetzt nicht katholisch, sondern evangelisch. Aber im Grunde genommen spielt das ja keine Rolle. Ich würde mich nicht aufregen. Das bringt nämlich nichts.
 
  • #89
Die einzige Diskriminierung, die ich im 20 Jh noch erlebt habe bis Mitte 30 war beruflicher Art, als man Bedenken hatte, ob ich nicht mal eben 2 Jahre ausfalle und in TZ zurückkomme. Das war ein Grund ein paar Jahre lang teure Projekte nicht zu bekommen in Leitungsfunktion.
Uh ja, diese Überlegung hatte meine Chefin auch als ich mich bewarb - wie ich Monate später von einer aus dem Nähkästchen plaudernden MFA erfuhr. Es gab noch einen jungen Mann im Rennen, der in der engeren Wahl war: Weil ich ja wohl mit Babypause ausfallen werden würde. Letztlich haben sie dann doch mich genommen, wegen meiner Berufserfahrung.

Letztlich hatten sie ja in meinem Fall Recht, bestätigt ja auch die Statistik: Jetzt falle ich ein Jahr aus.

Ich finde trotzdem übel, dass das einer Frau automatisch unterstellt wird. Wenn sie mich nicht genommen hätten, obwohl ich gar keine Kinder gewollt hätte? Wie bei dir @Vikky , echt übel. Oder wenn sie den Mann genommen hätten, der dann 8 Monate in Elternzeit gegangen wäre, so wie mein jüngerer Bruder gerade (Mathematiker). Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau ausfällt, ist natürlich sehr viel höher, aber nicht zwingend.
 
  • #90
Es ist eine biologische Notwendigkeit, Kinder zu bekommen, sonst sind wir alle in 100 Jahren ausgestorben. Ein reifer Mensch versteht das. Es kann also nicht Sinn der Sache sein, keine Kinder zu bekommen.

Ja, stellt Dir mal vor, man kann auch Kinder bekommen und Karriere machen. Das verdient höchsten Respekt. Nicht jeder kann zwei Dinge gleichzeitig stemmen.

Ich sehe es eher so, Frauen wie Du haben für sich raffinierterweise herausgefunden, dass viele begehrte Männer nicht auf Kinder stehen, also passen sie sich ganz den Wünschen dieser widerwärtigen Männer an und verraten sich selbst dabei, dabei verleben sie ihr eigenes Leben. Vor den einzigen Frauen, vor denen ich keinen Respekt habe, sind solche wie Du, weil sie das noch nicht geblickt haben und weil sie noch nicht im echten Leben angekommen sind und in der Generation "unreife Gesellschaft" leben, wo sie noch mit ü 35 mit Einhörnern spielen, anstatt mal erwachsen zu werden.

Übrigens ist jede Frau ein Muttertyp, weil es die Natur so vorgesehen hat. Frauen haben mehr Sozialkompetenzen, um diese Verantwortung übernehmen zu können. Lediglich Umwelt und Umstände können Mütter psychisch krank machen, so dass sie nicht mehr in der Lage sind, Kinder vernünftig aufzuziehen. Ist aber eine Entfremdung seiner selbst in meinen Augen und per se kein angeborenes Manko dieser gewissen Frauen.
 
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