• #361
Ich sehe es wie die FS. Dieses alberne Mutti Getue nervt sehr. Erst kürzlich hab ich eine jahrelang bestehende Frauen whatsapp Gruppe verlassen, da ich mittlerweile die einzige kinderlose Frau dort war. Es wurden ausschließlich nur noch Kinderfotos geschickt bzw. Kinderthemen besprochen (z.B. "Mein Kind ist zur Geburtstagsfeier vom anderen Kind eingeladen, sind wir jetzt verpflichtet, dieses Kind auch einzuladen, auch wenn wir es nicht leiden können?"
Wenn wir uns mal getroffen haben war es ähnlich. Da wurden Rezepte ausgetauscht, über Vor- und Nachteile eines Thermomix diskutiert und überlegt, warum Tuppergeschirr nach dem Geschirrspülen immer nachpoliert werden muss. Es war immer so langweilig und ich dachte mir, ich wär eigentlich viel lieber zuhause auf meinem Balkon, da könnte ich lesen und Musik hören, anstatt hier zwischen diesen Frauen zu sitzen, die eigentlich meine Freundinnen sind, sich aber offensichtlich keine Mühe mehr geben, in unsere Freundschaft zu investieren, indem sie nachfragen wie es mir in meinem kinderlosen Leben so geht. Ich mag Kinder gern, vor allem die meiner Freundinnen. Ich spiele mit ihnen und widme ihnen sehr gerne Zeit. Doch gibt es doch noch so viele andere interessante Themen als Haus und Kind. Diese Muttis wiederum sehen arrogant auf Frauen wie mich herab, die mit anfang 30 "noch" Single sind, in einer kleinen Mietwohnung in der Stadt leben und alles andere als Familiengründung im Sinn haben. Eine ehemals sehr enge Freundin von mir hat plötzlich, seit ihr Kind auf der Welt ist, keine Zeit mehr, nicht mal zum Telefonieren oder Chatten. Was ich mittlerweile gelernt habe: es sind nicht alle Mütter so. Eine neue Bekannte von mir hat ein kleines Kind, Beziehung, 30 Std. Job, reist viel, geht manchmal wochenends aus und ist gerne bereit für spontane Essenseinladungen.
Mit ihr treffe ich mich gerne, denn sie ist unkompliziert, nimmt ihr Kind entweder mit oder sie überlässt ihrem Freund das Babysitten oder auch mal der Oma (die freut sich und der Kleine freut sich auch). Sie sieht sich nicht als "erwachsener" oder "weiser", nur weil sie ein Kind in die Welt gesetzt hat.
 
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  • #362
Erst kürzlich hab ich eine jahrelang bestehende Frauen whatsapp Gruppe verlassen, da ich mittlerweile die einzige kinderlose Frau dort war.
Kann ich mir vorstellen, gerade wenn die Kinder noch klein sind. Ist natürlich auch schade.
Aber ich glaube bei diesen Themen :
Da wurden Rezepte ausgetauscht, über Vor- und Nachteile eines Thermomix diskutiert und überlegt, warum Tuppergeschirr nach dem Geschirrspülen immer nachpoliert werden muss
wäre ich auch mit Kind rausgewesen und hätte mich nach meinem Balkon gesehnt.
Es gibt diesbezüglich schon spezielle Mütter und wenn die dann in geballter Form aufeinander treffen wird es schwierig, zumindest für Kinderlose oder für Mütter, die andere Präferenzen als den Haushalt haben.

Manchmal mistet man den Freundeskreis aus. Ich jetzt eher sehr selten, da von beständiger Natur, aber gemacht habe ich es auch schon, zumindest vereinzelt. Meistens hört das extreme, ich nenne es auch mal Mutti-Getue, dann doch mit steigendem Alter der Kinder wieder auf und der Horizont erweitert sich wieder in andere Richtungen. War bei mir nach einem Jahr Elternzeit soweit bzw. sogar nach einem halben Jahr als abgestillt war.

Aber Haushalt war noch nie mein Hobby und als eine Freundin sich mal wagte mich zu einem Tupperwarennachmittag einzuladen, meinte ich nur lakonisch, dass ich mir eher eine Kugel geben würde.

Hmm? Allgemeinbildung? Österreich? *kneift die Augen zusammen
Bei Dir hätte ich das Wissen jetzt mal vorausgesetzt.
Sie ist halt schon speziell die Frau aus Wien, so wie manche Muttis oder Nichtmuttis auch.

W,57
 
  • #363
Diese Muttis wiederum sehen arrogant auf Frauen wie mich herab, die mit anfang 30 "noch" Single sind, in einer kleinen Mietwohnung in der Stadt leben und alles andere als Familiengründung im Sinn haben.
Diese Erfahrung habe ich oft auch gemacht und mache die immer wieder! Genau deshalb habe ich meine Mitgliedschaft beim Golfclub gekündigt, da beim geselligen Beisammensein überwiegend und auschließlich über Kinder und Enkeln gesprochen wurde! Immer wieder die gleichen langweiliigen Themen unter Erwachsenen von Übermuttis und Überomis, nichts für mich! Um es nicht falsch zu verstehen, ich liebe Kinder, habe selbst Kinder, die ich liebe, das hat damit nichts zu tun!
 
  • #364
Ich sehe es wie die FS. Dieses alberne Mutti Getue nervt sehr.
Sicher richtig. Aber ein Kind verändert eben das Leben sehr grundlegend und der Beitrag der FS ist sicher auch provokativ.

Manche Frauen sind einfach mit Kindern so völlig überfordert, dass für nichts anderes mehr Zeit bleibt, weil sie meinen, irgendwelche abstrusen Sichten anderer erfüllen zu müssen, um 20 Jahre nur noch 24 Stunden am Tag für ihre Kinder da zu sein.

Die bekommen eben Kinder „weil man das so macht“ oder eine Hormonwallung das Gehirn vernebelt und kümmern sich nicht darum, ein Leben mit Partner und Kind zu planen. Der Partner wird dann nicht einbezogen, weil natürlich nur sie selbst sich gut genug ums Kind kümmern können und weil das sicher in manchen Föllen auch eine willkommene Gelegenheit ist, aus dem Job auszusteigen, um den sie sich vorher kaum gekümmert haben, weil sie ja sowieso irgendwann Kinder bekommen. Das Gejammer ist dann groß, wenn sich Freunde ohne Kinder zurückziehen, weil sie auch noch andere Lebensinhalte haben, und der Partner weg ist, weil er eben wieder eine Beziehung haben möchte. Schuld sind grundsätzlich alle anderen.

Natürlich wird ihre Lebensleistung dann nicht ausführlich genug gewürdigt. Aber mal ehrlich: wie viele Frauen sind denn noch so? Das ist doch zum Glück heute eine Minderheit.
Was ich mittlerweile gelernt habe: es sind nicht alle Mütter so. Eine neue Bekannte von mir hat ein kleines Kind, Beziehung, 30 Std. Job, reist viel, geht manchmal wochenends aus und ist gerne bereit für spontane Essenseinladungen.
Wenn eine Frau halbwegs denken kann, dann hat sie einen erfüllenden Job, auch schon Sozialkontakte vor der Babykrabbelgruppe, eine funktionierende Partnerschaft und bezieht den Partner genauso ein wie sie Betreuungsangebote nutzt. Dann besteht das Leben auch nicht nur darin, die Kinder zu fördern, sondern eben auch noch selbst beruflich zufrieden zu sein und weiter eine Beziehung zu haben. In meinem Umfeld ist das meist so und das auch schon vor 30 Jahren. Da waren eben irgendwann Kinder dabei. Der Schwerpunkt verlagert sich, aber nicht ausschließlich.

Und genauso wird doch heute von den meisten völlig akzeptiert, wenn sich ein Paar entscheidet, keine Kinder zu bekommen. Die Frage „Wann wollt ihr denn Kinder?„ kommt doch entweder von der Fraktion, die sich keine anderen Lebensinhalte vorstellen kann oder wird so zwanglos gestellt wie die Frage nach dem nächsten Sommerurlaub.
 
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  • #365
Einfach ekelhaft das Mütter-Bashing hier.

Zutiefst beschämend.

Mehr kann man dazu nicht mehr sagen.
 
  • #367
Ja, mich triggert das Thema auch. Ich finde es sehr egoistisch, gute Freundschaften zu vernachlässigen und für die nächsten Jahre auf Eis zu legen, bloß weil jetzt ein Kind da ist. Andererseits möchte ich mich sowieso nicht über Staubsaugen und Windeln wechseln unterhalten, so gesehen müsste es mir eigentlich entgegenkommen, wenn diese sich in ihren Einfamilienhäusern verkriechen und für nichts mehr Interesse zeigen, was außerhalb ihres Gartenzaunes passiert.
 
  • #368
Darum geht es hier gar nicht, es geht darum, dass es nicht einzig und alles sein kann, sich ein Leben lang, ausschließlich und überall sich mit Kinder Themen und Enkel Themen zu beschäftigen. Es sind henau diese, die kinderfreie Frauen an den Pranger stellen! Jede Frau sollte mit Weitsicht und Charisma, in der heutigen Zeit mehr als je zuvor, sich ganz bewusst Gedanken über ihre Zukunft mit dem passenden Werte-Partner, mit Kinder etc. zu machen, die Zeiten werden nicht einfacher und nur im EGO Trieb Kinder in die Welt zu setzen ist verantwortungslos! Es werden bis zur Mitte des Jahrhunderts den Prognosen zufolge, etwa über 10 Mrd. Menschen auf der Erde leben, aktuell ca. 8 Mrd.
 
  • #369
Da wurden Rezepte ausgetauscht, über Vor- und Nachteile eines Thermomix diskutiert und überlegt, warum Tuppergeschirr nach dem Geschirrspülen immer nachpoliert werden muss.
Mal ehrlich: das hat mit Muttersein nichts zu tun. Wenn Du vor der Geburt Hirn hattest, dann hast Du es danach auch noch.

Mir ist übrigens noch nie aufgefallen, dass die Tupperdosen nach dem spülen poliert werden müssen. Ich glaube sowas hat mit Kindern nichts zu tun, sondern was für Dich generell wichtig ist im Leben.
Vorm Kinderkriegen ging es bei diesen Jetzt-Muttis um Klamotten, gemachte Fingernägel und Augenbrauen, Männer weil relevant. Nach der Geburt sind es Tupperdosen und Thermomix, weil jetzt relevant. Die Frage ist also, was vorher eure gemeinsame Basis war und was nicht.

Ich kümmere mich 2 Mal in der Woche um die Raubenkel. Manchmal räume ich da den Geschirrspüler aus wenn ich darauf warte, dass der Vater heimkommt und seinen Vaterjob übernimmt. Dass ich Tupperdosen polieren soll hat mir noch keine von beiden jungen Frauen gesagt - bekäme ihr auch nicht gut.

Eine ehemals sehr enge Freundin von mir hat plötzlich, seit ihr Kind auf der Welt ist, keine Zeit mehr, nicht mal zum Telefonieren oder Chatten.
Dann ist sie schlecht organisiert (war es vorher schon) und hat einen Mann, dem sie das Kind nicht überlassen kann/will, vielleicht aber auch weil es keine gemeinsamen, verbindenden Themen gibt.

Meine Freundin bekam ein schwerstbehindertes Kind mit unzähligen lebensbedrohlichen Situationen in den ersten Lebensjahren. Wir haben immer Zeit miteinander gefunden und wenn es auf der Kinderintensivstation war oder später nach der Arbeit alle paar Wochen auf einen schnellen Drink an der Bar oder essen gehen, weil es vorher eine Verbindung gab, die nicht aus Nichtigkeiten bestand.

Mit allen anderen Freundinnen war es ähnlich, mit den Schwiegernichten ist es nun genauso. Die haben Zeit und nehmen sie sich für mal essen gehen oder ein längeres Telefonat bei dem es nicht um das geht, was ihre Kinder machen oder ich machen soll.

Da solltest Du wirklich auf den Kern der Freundschaft gucken, was vorher war und was nicht.

Manche Frauen sind einfach mit Kindern so völlig überfordert
Guck genau hin: die haben vorher aber auch nichts auf die Reihe bekommen und waren da auch schon dauernd im Überforderungsmodus.
 
  • #370
Guck genau hin: die haben vorher aber auch nichts auf die Reihe bekommen und waren da auch schon dauernd im Überforderungsmodus.
Da ist das Kind der Versuch, aus dem Job zu fliehen. Sicher ist Mutter eine Weile ein Fulltimejob, aber das hört mit dem Kindergarten auf. Dann kommt bei anderen eben zwei mal die Woche die Putzfrau. Und danach sind die Überforderten dann jahrelang zu Hause und vollbeschäftigt, die nichts auf die Reihe bringen und dann helikoptern.
 
  • #371
Juchuuuh es hat sich gelohnt den Thread zu lesen. Endlich weiss ich, dass ich mit dem Tupperware-Polier-Problem nicht alleine bin.
 
  • #372
Finde es außerdem traurig, wenn es sonst nix anderes mehr im Leben eines Menschen gibt.
Mich haben Gesprächen über Kinder witzigerweise immer schon interessiert.
Dafür bekomme ich das Gähnen, wenn Leute stundenlang über ihre Urlaube erzählen 😄
Da hab ich mir schon oft gedacht:
Zwei msl im Jahr Urlaub und die Zeit toll finden...und den Rest des Jahres die Tage zum nächsten Urlaub zählen...
..wie traurig..😂
Eine neue Bekannte von mir hat ein kleines Kind, Beziehung, 30 Std. Job, reist viel, geht manchmal wochenends aus und ist gerne bereit für spontane Essenseinladungen.
🙂
 
  • #375
. Ich finde es sehr egoistisch, gute Freundschaften zu vernachlässigen
Irgendwie ist man vorher nicht im Bilde (zumindest war ich es nicht) was es wirklich bedeutet für einen kleinen anderen Menschen verantwortlich zu sein, ich denke aber in einer gleichberechtigten Partnerschaft hat man immer noch ausreichend Zeit für sich selber und für Freunde, der richtige Partner spielt da eine wichtige Rolle, sich gegenseitig unterstützen und helfen, beide zu gleichen Teilen die Verantwortung für das Kind übernehmen weil es eine gemeinsame Entscheidung war ein Kind zu bekommen.

Ich habe bei all meinen alltäglichen Aufgaben nicht mehr so viel Zeit für Hobbys und sehe meine Freunde seltener, ich versuche es wenn auch nur für eine Stunde. Ich tracke meinen Schlaf und habe aktuell durchschnittlich pro Nacht ca. 5-6 h Schlaf, wenn man sich den Zeitraum eines Monats anschaut und komme damit im Moment gut klar, bevor ich einen Sohn hatte, habe ich vermutlich viel mehr geschlafen.
So einmal am Wochenende ausschlafen das wäre was 😍
Man ist ständig abrufbereit, die Kita hat meine Handy-Nr und auch meine Nr. auf d. Arbeit, bei Meetings nehme ich immer das Handy mit, falls etwas ist - man muss irgendwie immer verfügbar sein für das Kind.

Ich finde ein Kind aufzuziehen ist eine der schönsten Aufgaben auf der Welt, ich habe die Aufgabe meinem Sohn eine schöne Kindheit zu bereiten.
Man hat so viele tolle Erlebnisse mit dem Kind und die Bindung zum eigenen Kind ist etwas ganz Besonderes.

Die ersten Jahre ist man stark mit der Pflege und Fürsorge des Kindes beschäftigt aber ich bin mir sicher mit der Zeit gewinnt man wieder an Raum für sich und hat mehr Zeit für seine Freunde. 💃🕺


Juchuuuh es hat sich gelohnt den Thread zu lesen. Endlich weiss ich, dass ich mit dem Tupperware-Polier-Problem nicht alleine bin.

Ich kann nicht so ganz verstehen was es für einen Hype um n paar sehr teure Plastik-Pötte gibt 🤷‍♀️ genauso der Thermomix oder Putzmittel, die bestimmte Damen einen ständig unterjubeln wollen… das beste Geschenk war von meiner SchwieMu… teure Putzlappen für die Küche.. ähhh, warum hat sie diese nicht ihrem Sohn geschenkt? Ich meine, die Lappen sind echt gut aber warum für mich.

um 20 Jahre nur noch 24 Stunden am Tag für ihre Kinder da zu sein.
Wie oft ich schon darauf angesprochen wurde von Kollegen, von meiner Ärztin (die ja findet ich habe zu viel Stress), von der Familie oder Freunden, dass ich mir das doch nochmal gut überlegen sollte wieder Vollzeit arbeiten zu gehen mit der Frage „wie willst du das überhaupt schaffen?“ Das finde ich irgendwie schon gemein, man ist dann direkt sowas wie eine Rabenmutter, nach dem Vater fragt keiner, der ist ja kein Rabenvater wenn er weiter Vollzeit arbeiten geht wenn das Kind da ist.

W 27
 
  • #376
Ich sehe es wie die FS. Dieses alberne Mutti Getue nervt sehr.
Diese Art Mütter können einen auch mit Kind total nerven. Genau deswegen ist mein Mann in der Mutti-Whatsapp-Gruppe vom Kindergarten. Der kann derartige Messages nämlich ignorieren, ohne sich aufzuregen.
Übrigens: Bei uns wollte unbedingt er ein Kind.
Wenn wir uns mal getroffen haben war es ähnlich. Da wurden Rezepte ausgetauscht, über Vor- und Nachteile eines Thermomix diskutiert und überlegt, warum Tuppergeschirr nach dem Geschirrspülen immer nachpoliert werden muss. Es war immer so langweilig und ich dachte mir, ich wär eigentlich viel lieber zuhause auf meinem Balkon, da könnte ich lesen und Musik hören
Mir ging es mit anderen Frauen (Müttern) immer so, wenn ich über andere Themen reden wollte. Resultat: Alle meine engen Freunde, bis auf eine, sind kinderlos.
Oder Männer.
Ich mag Kinder gern, vor allem die meiner Freundinnen. Ich spiele mit ihnen und widme ihnen sehr gerne Zeit. Doch gibt es doch noch so viele andere interessante Themen als Haus und Kind. Diese Muttis wiederum sehen arrogant auf Frauen wie mich herab, die mit anfang 30 "noch" Single sind,
Glaub mir, die Art Muttis sieht auch auf andere Mütter herab, die Vollzeit arbeiten, mal allein ein Wochenende verreisen oder gestehen, dass in der Hauptsache der Partner den Nachwuchs vom Kindergarten abholt.
in einer kleinen Mietwohnung in der Stadt leben
Wir wohnen immer noch in unserer kleinen Mietwohnung in der Stadt ;-)
Was ich mittlerweile gelernt habe: es sind nicht alle Mütter so. Eine neue Bekannte von mir hat ein kleines Kind, Beziehung, 30 Std. Job, reist viel, geht manchmal wochenends aus und ist gerne bereit für spontane Essenseinladungen.
Genau, es gibt solche und solche. Die ignorant-militanten Mütter lassen eigentlich an niemandem mehr ein gutes Haar, der ein bisschen anders ist als sie.
Sie sieht sich nicht als "erwachsener" oder "weiser", nur weil sie ein Kind in die Welt gesetzt hat.
Ich persönlich habe mit solchen Frauen nie einen Nenner gefunden. Vorher, ohne Kind, nicht, und jetzt auch nicht. Neulich hat mich eine auf dem Spielplatz dumm angemacht, weil ich gelesen habe, während unser Sohn munter rumgeklettert ist. Er ist übrigens 5 und klettert sehr gut.
 
  • #379
Genau, und es gibt auch ignorant-militante Nicht-Mütter, die eigentlich an niemandem ein gutes Haar lassen, der ein bisschen anders ist als sie 😉.
Und alle, gleichermaßen, haben gemein, das sie blöde Stereotype Einstellungen vertreten und damit sehr unangenehm sind.
Extreme, vor allem die die als einzig richtiger Lebensentwurf verkauft werden sind bescheuert.
Da geben sich hier einige nichts.
Das beschränkt sich nicht nur auf's Thema Kinder.
Unangenehme Menschen die ihr Leben als einzig richtiges predigen.
 
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  • #380
Mir persönlich ist es völlig egal, wie jemand seine Mutterschaft oder sein Leben gestaltet. Das kann und soll jede/r individuell tun. Für @Süsse65 hat ihr Leben gepasst und für mich passt meines. Also braucht sie meine Kritik an "ignorant-militanten Müttern" doch nicht auf sich zu beziehen. Solange sie zugesteht, dass Kinder auch anders gut groß werden können, erfüllt sie ja gar nicht meinen Kritikpunkt. Ich erlebe es aber tatsächlich eher von einem speziellen (eher konservativen) Mutter- und Frauentyp, dass deren Lebensform zum Nonpulsultra erhoben wird. Das erstreckt sich über sämtliche Bereiche: Vorleben, Karriere, Interessen, Beziehungen, und, am stärksten, Mutterschaft und Familie. Subjektive Erfahrung, klar, aber eben meine. Beispiel:
Neulich fragte mich eine dieser Super-Mütter honigsüß flötend, sie hätten sich schon gewundert, ob mein "armes Kind" denn überhaupt eine Mutter hätte. Schließlich sähen sie fast immer meinen Mann, der den Kleinen bringt und holt. Was soll ich mit so einer Aussage anfangen? Würde die auch bei mir als Mutter gemacht werden?! Vielleicht arbeite ich da gerade, vielleicht habe ich einen Termin, vielleicht hat er das Auto, warum aber maßen sich andere an, mein Kind und unsere Organisation zu beurteilen?! (Das sind übrigens genau die Frauen, die nur mit dir reden, wenn du auch über deinen Partner herziehst zu Beginn, wie wenig der mache, und dass ohne dich alles zusammenbräche etc. Da kann/ will ich eben auch nicht mitreden. Wir verstehen uns sehr gut.)
 
  • #382
Neulich fragte mich eine dieser Super-Mütter honigsüß flötend, sie hätten sich schon gewundert, ob mein "armes Kind" denn überhaupt eine Mutter hätte.
Ach, und wo ist bitteschön der Vater ihres armen Kindes? Kümmert der sich etwa gar nicht um sein eigen Fleisch und Blut? In solche Familienverhältnisse sollte kein Kind reingeboren werden, vielleicht solltet ihr euch mal zusammensetzen und das Thema Adoption in Erwägung ziehen, damit das arme Kind auch in sozial geordneten Verhältnissen großwerden kann
 
  • #383
Hey, @Suesse65, ich habe Asthma seit meinem 10 oder 11. Lebensjahr. Mit schwersten Anfällen bis ich 26 war. Seither wiederkehrende Lungenentzündungen und immer wieder Bronchitiden. Auf Reha war ich deshalb erst einmal, mit 13. Eine Dauermedikation mit langfristig wirksamen, inhalativem Cortison und 2xtäglich einem schnellwirksamen Bronchodilatator. Dazu Epilepsie im Jugendalter. Mich darauf lebenslang auszuruhen? Nicht mehr arbeiten können wegen einer Asthma-Erkrankung? Im Leben nicht. Weil ich was erreichen wollte im Leben. Dinge, Sachverhalte erkennen.
Ein buntes, erfülltes Leben leben wollte und will. Und immer noch habe, zum Glück. Mit meinen Jungs. Mit dem Wissen, das ich mir in 2 Studien angeeignet hatte und danach erweitert habe. Mit meinem Job.
 
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  • #384
Hey, @Suesse65, ich habe Asthma seit meinem 10 oder 11. Lebensjahr. Mit schwersten Anfällen bis ich 26 war. Seither wiederkehrende Lungenentzündungen und immer wieder Bronchitiden. Auf Reha war ich deshalb erst einmal, mit 13. Eine Dauermedikation mit langfristig wirksamen, inhalativem Cortison und 2xtäglich einem schnellwirksamen Bronchodilatator. Dazu Epilepsie im Jugendalter. Mich darauf lebenslang auszuruhen? Nicht mehr arbeiten können wegen einer Asthma-Erkrankung? Im Leben nicht. Weil ich was erreichen wollte im Leben. Dinge, Sachverhalte erkennen.
Ein buntes, erfülltes Leben leben wollte und will. Und immer noch habe, zum Glück. Mit meinen Jungs. Mit dem Wissen, das ich mir in 2 Studien angeeignet hatte und danach erweitert habe. Mit meinem Job.

Frauen mit einem reduzierten Weltbild wie du, naja. Tanzen, kochen, backen, Messe und vom Ex teilfinanziert zu werden. Wenn dir das reicht..

Sag mal gehts dir noch gut???

Du findest es richtig toll mich hier in eine Ecke zu stellen von wegen Sekte und Freikirche und backen???
Du hast ein vollkommen falsches Bild von mir.
Befriedigt es dich mich niederzumachen und dich so über mich zu stellen?
Woher kommt deine Aggressivität?

Die solltest du dringend therapieren...

Dass du meine jahrelange Fürsorge für meine Familie dermaßen abwertest und meine Arbeit als Fremdsprachenkorrespondentin für dich nichts ist - ist dein Problem- nicht meines.

Schau mal woher deine Aggressivität kommt.
 
  • #386
Hey, @Suesse65, ich habe Asthma seit meinem 10 oder 11. Lebensjahr. Mit schwersten Anfällen bis ich 26 war. Seither wiederkehrende Lungenentzündungen und immer wieder Bronchitiden. Auf Reha war ich deshalb erst einmal, mit 13. Eine Dauermedikation mit langfristig wirksamen, inhalativem Cortison und 2xtäglich einem schnellwirksamen Bronchodilatator. Dazu Epilepsie im Jugendalter. Mich darauf lebenslang auszuruhen? Nicht mehr arbeiten können wegen einer Asthma-Erkrankung? Im Leben nicht. Weil ich was erreichen wollte im Leben. Dinge, Sachverhalte erkennen.
Ein buntes, erfülltes Leben leben wollte und will. Und immer noch habe, zum Glück. Mit meinen Jungs. Mit dem Wissen, das ich mir in 2 Studien angeeignet hatte und danach erweitert habe. Mit meinem Job.
Das ist doch schön. Glückwunsch!
Und jetzt?
Oder ging es nur darum, irgnorant-militantes Verhalten performativ vorzuführen?
Das andere nicht anders ein lässt.
Nochmal Glückwunsch! 1a gelungen ;-)
 
  • #388
Differenz zwischen "Urlaub" und "Reisen"? Und Reisen selbst? Könnte ich mich endlos darüber austauschen (umfasst allerdings deutlich mehr als 2 Wochen im Jahr).
Allerdings nur mit Menschen, die ähnlich ticken. Außerdem heißt das absolut nicht, dass man mit seinem Leben hier nicht glücklich ist. Es bedeutet eher Abenteuer, Inspiration, Neugier etc.
 
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