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  • #31
Na ja, ich habe auch studiert, verdiene gutes Geld und bin trotzdem noch weiblich. Warum wird eine starke Frau immer als unweiblich und Kampfemanze tituliert. So ein Schwachsinn.

Ich habe letztens einen Mann kennengelernt, er hielt sich glaube ich für ein Alphatier. Was mir im Prinzip total egal war. Aber in jedem Gespräch sagte er mir dass er glaubt ich sei intelligenter als er. Na ja, das hat ihn jetzt nicht interessanter wirken lassen. Und ehrlich gesagt wusste ich auch nicht was er gemeint hat. Ich hatte nur eine eigene Meinung zu bestimmten Themen und dazu stehe ich dann auch, ganz ruhig und sachlich.

Muss ich als Frau jetzt mental auf blond schalten damit die Männer sich nicht unterlegen fühlen? Ich mag dieses ganze Gerede von starker Frau nicht. Ich verdiene mein eigenes Geld und muss einiges dafür leisten. Wenn ein Mann das tut ist es doch auch o.k. Frauen haben doch auch keine Angst vor starken Männern wenn sie nicht gerade rumproleten.

w45
 
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  • #32
Hallo

ich habe keine Angst vor einer charakterstarken Frau.
Im Gegenteil.
Wenn ich spüre eine Frau ist in sich selbst nicht sicher und zufrieden mit sich, weiß nicht wer sie ist und was sie alles kann, dann
ziehe ich mich schnell zurück !

Bei mir war das schon immer so. Meine erste Freundin war auch schon eine starke Person. Mit bloss 21 Jahren !
Ich finde in Partnerschaften ergänzt sich das gut, es sollte auch nicht K(r)ämpfe ausarten.
Die ganze Diskussion hier finde ich überflüssig: gleich und gleich ziehen sich an, so meine Erfahrung.
 
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  • #33
Wir möchten uns nur nicht dümmer oder naiver darstellen müssen als wir sind.

Also in Männerrunden oder gemischten Runden finde ich als Mann es immer nervig, wenn vor allem Männer sich immer irgendwie darstellen müssen als gut, cool, stark etc.

Wenn Frauen auch damit anfangen, finde ich das genauso nervig. Mann oder Frau kann ja gerne einfließen lassen, dass man was auf dem Kasten hat. Wenn es aber nur darum geht wie toll man sich behauptet und was man alles zu Stande bringt, wird es langweilig.

Im übrigen stehen die meisten Männer (ich auch) darauf, wenn eine Frau einem Mann etwas Bewunderung entgegenbringt und ihn "anhimmelt".
Vielleicht können die starken Frauen das nicht und deshalb klappt es nicht mit den Männern.

m
 
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  • #34
Also ich weiß nicht, es gab Zeiten da habe ich mir so etwas auch eingeredet nach einer Abfuhr. Letztlich bin ich der Überzeugung, dass es einfach nicht so häufig vorkommt , dass 2 Menschen harmonieren. Wir Frauen belügen uns da gern selbst fürs Ego :) .

W32
 
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  • #35
Gegen starke Frauen mit eigener Meinung habe ich gar nichts.
Nur etwas gegen solche, die meinen, daß dies mit Egoismus zu tun hat und besonders hohe Ansprüche und weltfremde Vorstellungen zu haben. Wenn sie dann auch noch meint, stark sein hat etwas damit zu tun, sich möglichst wie ein Mann zu verhalten und optisch auch so aufzutreten geht mein Interesse gegen null.
 
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  • #36
Weil es selbstwertschwache Bürschchen sind.

Du redest von denen Männern, mit denen ich früher zusammen war. Die Männer waren mit mir zusammen, weil ich damals noch ein ruhiges, junges, naives Dummerle war. Als ich mich trennte, bekamen diese Männer keine Frau mehr ab. Bzw. sie sind rückwärts vor jedem Date weggelaufen, nachdem sie checkten, dass sie nicht mehr so schnell eine so einfache Frau finden, die sich so geduldig anpasst und aus Liebe aufopfert.

Die meisten Männer suchen übrigens keine Gleichberechtigung. Gleichberechtigung wollen ja nur Frauen. Die Frau muss zwar was darstellen, darstellen tut eine Frau in den Augen solcher Männer ab nur was, wenn sie sich ihnen anpasst, und die Männer lobt, ansonsten wird sie so lange denunziert, bis sie ihre Persönlihckeit verliert.

Mein Ex beleidigte mich, weil ich ins Ausland gehen wollte. Dort hätte ich einen grandiosen Job bekommen können und hätte meilenweit aufsteigen können. Das gefiel ihm gar nicht. Ich solle neben ihm arbeiten, am besten in seiner Firma als Einräumhilfe oder im Büro anfangen, wie schon eine andere Freundin von ihm.
Ich bin aus Liebe dann geblieben und habe mir einen örtlichen Job gesucht und konnte hier kaum mehr richtig Fuss fassen. Da fing er an, mich als Loser zu beleidigen, der wohl nichts mehr gebacken bekommt.

Erst als ich ging und mich trennte, hab ich wieder mein Gesicht zurückgewonnen. Sei froh, wenn dir solche Männer erspart bleiben. Es sind komplizierte Partner, wo man psychisch nicht labil sein darf.
 
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  • #37
Was bitte ist eine "starke" Frau?
Ich kenne keinen Mann, der Angst vor starken Frauen hat, es liegt immer an den Frauen, wenn sie keinen Partner finden.

Fakt ist;

- ca.55% der Akademikerinnen sind weiblich.
- ca.40% der Akademiker heiraten Nicht-Akademikerinnen.

Somit gehen rund die Hälfte der Akademikerinnen leer aus, weil der Markt nicht mehr Männer auf Augenhöhe hergibt.

Es werden nur die attraktivsten Damen genommen, denn der Mann kann sich die Rosinen rauspicken.
Pech gehabt, die Natur lässt sich nicht betrügen.

M, 44
 
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  • #38
@36: ich hoffe doch, dass 100% der Akademikerinnen weiblich sind, aber Scherz beiseite, der Anteil der attraktiven Frauen ist unter den Akademikerinnen sicher nicht geringer als unter den Nichtakademikerinnen. Erstere sind bei den meisten Männern sehr wohl begehrter, weil es natürlich mehr her macht (und das Leben leichter), wenn die Frau nicht nur gut aussieht, sondern auch noch etwas kann und der Mann als "würdig" empfunden wird. Darin liegt aber auch ein Teil der Begründung. Frauen, die nur gut aussehen, legen sich viel mehr (mit allen Mitteln!!) ins Zeug, um den Mann zu bekommen und meistens auch nur, bis sie den Mann bekommen haben. Deshalb geraten viele Männer in erster Ehe an Nichtakademikerinnen, obwohl sie immer lieber die Studentin erobert hätten, in zweiter Ehe ist das nicht so und diese Ehen halten im Gegensatz zu den ersten Ehen meistens. Dass Frauen noch weniger bereit sind, "nach unten zu greifen" stimmt. Auch das ist ein Grund für das Missverhältnis in jungen Jahren.
 
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  • #39
Also liebe Männer, helft mir zu verstehen warum der Typ „Naivchen“ so hoch im Kurs stehen :)

Ich als Mann habe keine "Angst" vor starken Frauen. Das Problem ist genau das, was hier schon viele Männer erwähnt haben: Das, was einige Frauen von sich als "stark" bezeichnen, hat nichts mit "selbstständig" zu tun, sondern mit Egoismus, Dickköpfigkeit usw. Das hat bei mir nichts mit ihrem Job oder ihrem Verdienst zu tun. Sondern allein mit ihrem Verhalten.

Solche Frauen fallen dann bei vielen Männer einfach durch das Suchraster. Nicht, weil die Männer Angst haben, sondern einfach, weil die Männer daran absolut kein Interesse haben. Sie wird schlicht nicht als potentielle Partnerin wahrgenommen.

Jemand, mit dem ich früher in einem Forum oft diskutiert habe, hat dazu mal ein Buch geschrieben und es mit dem Titel mit wenig Worten sehr genau auf den Punkt gebracht:

"Medusa schenkt man keine Rosen"
 
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  • #40
Ich empfinde solche Frauen als vermännlichte Wesen, rechthaberisch und festgefahren, das ist einfach unsexy. Nein, ich brauche kein naives Dummchen und keine Frau ohne eigene Meinung, aber eben eine, die sich nicht wie ein Mann benimmt. Wir kennen sie doch alle, die Frauen in höheren Positionen, ich fand sie immer direkt abtörnend, habe sie nicht als Weiblich wahrgenommen.
 
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  • #41
Was sind "starke Frauen"? Frauen, die selbstsicher, selbstständig und dadurch auch relaxter sind, werden in einer Beziehung keine "Grabenkämpfe" anfangen, weil sie ihre "Eigenständigkeit" nicht extra beweisen müssen. Also sind sie die "idealen" Partnerinnen.
w
 
  • #42
Ich denke die wirkliche Ursache der Fragestellung "Warum haben so viele Männer Angst vor starken Frauen?" ist eine zirkuläre Kausalität.

Von Single-Frauen wird zuerst die Tatsache festgestellt "Ich bin ungewollt Single", wobei Frauen bei ihrer Analyse sehr schnell zum Schluss kommen "Ich bin toll, es liegt nicht an mir", also liegt es an den Männern, begleitet von der Beobachtung "andere Frauen finden scheinbar leichter einen Partner als ich", lässt das nur eine Erklärung zu "Männer haben die falschen Auswahlkriterien", und Frau bleibt weiterhin ungewollt Single.

So bleiben Frauen gefangen im Teufelskreis ihrer eigenen Gedanken. Frauen denken sich selber "stark", und sie denken Männer hätten "Angst". - Beide sind aber nicht direkte Feststellungen (oder gar Tatsachen), sondern nur fade Erklärungsversuche für die eigene Erfolglosigkeit bei der Partnerfindung.
 
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  • #43
Ich stehe auf Frauen, die stark genug sind, schwach zu sein. Etwas Erotischereres gibt es kaum.

Beispiel: Grad gestern habe ich im Freundeskreis eine Frau getroffen, die extrem selbstbewußt, klar, gradlinig und stark aufgetreten ist und für ihr junges Alter (24) sehr erfolgreich im Beruf ist.

Gleichzeitig war sie hochempathisch, sah sehr feminin aus, hatte eine weiche Erscheinung und brach sich nicht einmal ansatzweise einen Zacken aus der Krone, als es darum ging, mich etwas zu fragen, was sie nicht wissen konnte und im Nachgang mit einem bezaubernden Lächeln meine Sachkunde zu würdigen.

BÄMM!!!

Müßte ich nicht davon ausgehen, zu alt für sie zu sein, ich hätte sie sofort nach einem Wiedersehen gefragt.
 
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  • #44
Wir kennen sie doch alle, die Frauen in höheren Positionen, ich fand sie immer direkt abtörnend, habe sie nicht als Weiblich wahrgenommen.

Wenn man Beruf und Privat hier vermischen will, ja, die wenigen Frauen in Führungspositionen müssen halt "stark" (in welchem Sinne auch immer) sein, um in einer von Männern dominierten Führungswelt durchzusetzen. Das heißt aber nicht unbedingt, dass sich alle beruflich engagierte Frauen der Männerwelt anpassen. Es bleibt immer noch Frauensache, den Spagat zwischen Beruf und Privat zu meistern, in dem sie zu Hause einfühlsame Frau, sinnliche Liebhaberin und liebevolle Mutter sein dürfen. Ob der Frau es gelingt, hängt auch mit einem (charakter)starken Mann auf ihrer Seite zusammen.
 
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  • #45

Oh der Herr hat es mit der Medusa! Er hat auch die Söhne von Perseus gegründet und bezeichnet sich selber als Maskulit oder so. Es ist die Frage - ob irgend eine Frau, so einen Mann haben will!

Ach Perseus war der nette Herr, der der Medusa den Kopf abgeschlagen hat. Aber wenn man die Geschichte genauer sich betrachtet und wie Medusa zu dem geworden ist was sie war (gut es gibt zwei Versionen wie sie zu dem geworden ist, was sie war), dann finde ich das etwas traurig, wenn ein Mann das als sein Leitbild nimmt.

Zitat aus Wiki:
Anfangs war Medusa wunderschön, doch als Athene Poseidon in ihren eigenem Tempel bei der Vergewaltigung von Medusa sah (einige andere Versionen sprechen von Geschlechtsverkehr ohne Erwähnung irgendeiner Vergewaltigung), wurde sie so zornig, dass sie Medusa in ein hässliches Ungeheuer verwandelte: Schlangenhaare, lange Zunge und glühende Augen. Ein Blick in ihr Gesicht reichte aus, um einen Mann in Stein zu verwandeln.

Ich denke: Ein Mensch der bei Medusa von einer starken Frau sprich, der hat da was falsch verstanden. Und der besagte Mann ist ein Grieche, der sollte sich mit dem Teil der Geschichte auskennen.
 
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  • #46
So manche Frau dünkt sich stark, ist es aber nur in ihrer eigenen Denke. Um den ständigen Angriffen zu entgehen, muß der Mann einen Kopf haben wie ein Elefant. Denn einmal nicht parieren können, und sie triumphiert, obwohl dazu gar kein Anlaß besteht: "du hast die Tür nicht abgeschlossen, muß ich denn alles nachkontrollieren?" - "Irrtum, meine Liebe, du mußtest nochmal zurück, weil du was vergessen hattest." Begebenheiten, die man eigentlich sofort wieder vergißt, aber in Gesellschaft einer solchen Frau sind sie wichtig, ja geradezu essentiell, um sich gegen ihr Gehabe zu wehren.

Da ist mir eine, die aus der unversperrt gelassenen Tür keine Staatskrise macht und auch keinen Schuldigen benennen muß, wesentlich lieber. Es ist ja nichts passiert, und das nächste Mal passen eben beide besser auf.
 
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  • #47
Mein Partner und ich haben beide studiert, können sehr gut miteinander reden und er möchte keine "schwache" Frau.

Mal hat er die Hosen an, mal ich, kommt immer darauf an, in welchem Bereich.

Aber jetzt mal ehrlich, ganz tief drinnen möchte er gerne der "Stärkere" sein und dieses Gefühl von mir auch vermittelt bekommen. Das hängt aber wohl an seiner Erziehung zum Mann und daran, dass wir beide schon ü 50 sind.

Ich lasse ihm das, weil ich es nicht brauche, um irgendwelche Kleinigkeiten zu kämpfen.

Meine Mutter, jetzt 86, war auch immer die Stärkere und hat Alles gemanagt. Sie war aber klug während der Ehe (60! Jahre und jetzt Witwe), das meinen Vater nicht spüren zu lassen. Wir Kinder wussten es natürlich. Aber das ist ja das Modell von früher.

Wobei meine Tochter, 28 Jahre alt, auch vermeintlich die Hosen anhat gegenüber ihrem Freund, ihm das aber nicht vermittelt.

Es ist doch wirklich so: Frauen mögen keine weinenden Männer, während der Mann schon seine Schulter gibt zu den Tränen einer Frau. Und die Tränen der Frau, wenn sie wirklich echt sind, bringen ihn zu Taten.
 
  • #48
Mann kann es auch philosophisch ausdrücken:

"Wahre Stärke besteht darin, Schwäche zu zeigen."

Das gilt besonders im Privatleben.
 
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  • #49
Ich liebe starke und selbstbewusste Frauen. Mit schüchternen oder verklemmten Frauen konnte ich noch nie wirklich was anfangen.

Was ich überhaupt nicht attraktiv finde sind mürrisch wirkende Frauen. Harte, kühle, arrogante Frauen. Das wirkt auf mich sehr unweiblich. Für mich müssen Frauen emotional sein, viel lächeln, entspannt sein, so wirken, als ob ich wirklich über alles mit ihnen reden könnte.

Stärke und Selbstbewusstsein gepaart mit einer weiblichen, emotionalen, extrovertierten und positiven Ausstrahlung ist eine der attraktivsten Kombinationen überhaupt.

Ich glaube was mich wirklich anzieht, sind herzliche Frauen. Eine strahlende Frau, die herzlich ist, wirkt einfach unglaublich weiblich. Das vermisse ich manchmal bei [Mod] Frauen. Nicht bei allen, es gibt solche Frauen auch hier. Aber oft sehe ich sehr mürrisch wirkende Frauen. Ich glaube ich habe noch nie in meinem Leben so eine kühl wirkende Frauen angesprochen. Das wirkt zu abschreckend, obwohl ich eigentlich keine Probleme damit habe solche Frauen anzusprechen, die mir gefallen.
 
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  • #50
Es bleibt immer noch Frauensache, den Spagat zwischen Beruf und Privat zu meistern, in dem sie zu Hause einfühlsame Frau, sinnliche Liebhaberin und liebevolle Mutter sein dürfen. Ob der Frau es gelingt, hängt auch mit einem (charakter)starken Mann auf ihrer Seite zusammen.

Es hilft der Frau natürlich, wenn Mann ebenso einfülsam, ein sinnlicher Liebhaber und liebevoller Vater und Ehemann ist.

Daher liebe Männer, erwartet von den Frauen nicht das, was ihr selber in der Hinsicht, vor allen Dingen Spagat zwischen Beruf und Privat, nicht mitbringt bzw. gebacken bekommt.

w
 
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  • #51
#46 und #47 bringen das ganze Thema auf den Punkt.

Sich öffnen, Menschlichkeit, Wärme, Schwäche zeigen. Das erzeugt Nähe. Nichts anderes.
 
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  • #52
Da spricht für mich absolut überhaupt nichts gegen die Wünsche der Fragestellerin.
Haben der/die Männer nicht vlt. doch nur einen (höflichen?) Vorwand zur Ablehnung bzw. Trennung gesucht? Es wird wohl, so glaube ich, auch noch andere Unterschiede geben, als nur den Intellekt und das Selbstbewußtsein, im Vergleich zu diesen "Naivchen".
Was das sein könnte, kann ich aber höchstens raten. Vlt. ein sehr sprödes, maskulines Auftreten, um mal ein Beispiel zu nennen, das mich mit Lichtgeschwindigkeit vergraulen würde. Oder generell wenig Liebenswürdigkeit im Umgang mit den Mitmenschen, ständiges Lästern, ständig das letzte Wort haben müssen, Arbeitssucht, Faulheit im Haushalt ... Sehr Vieles ist möglich, allein nur bei den inneren Werten.

Ich kann mir aber auch nur schwerlich vorstellen, dass sich ein Mann sinngemäß mit den Worten "du bist mir zu erfolgreich und neben dir fühle ich mich minderwertig" trennt. Sowas muss andere Gründe haben.

m32
 
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  • #53
Hallo

wenn du solche Erfahrungen machen musst dass du nicht mal laut deine eigene Meinung vertreten darfst ohne als Zicke oder Kampfemanze zu gelten frag ich mich irritiert in welchen Kreisen zu verkehrst und wer genau dein Partner ist, bildungsmäßig und von der Prägung durch seine Mutter oder andere weibliche Personen. Ich meine dein Lebensgefährte erlebt dich doch auch privat und ohne Panzer, oder ?Wie kommt er denn dann auf solche Ideen ?

Nach meiner Erfahrung reagieren Männer immer auf die Prägungen von früher. Sie sind viel weniger imstande sich mal endlich davon frei zu machen was ihnen jahrelang vorgelebt wurde oder womit sie im (männlichen) Freundeskreis mächtig Eindruck schinden können.

Als wirklich starke Frau bist du immer auf der Hut nicht dauernd entscheidungsschwache ambivalente Männer anzuziehen die nämlich es bequem finden wenn du für sie gleich deren Leben mitwuppst.
 
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  • #54
Mann kann es auch philosophisch ausdrücken:

"Wahre Stärke besteht darin, Schwäche zu zeigen."

Das gilt besonders im Privatleben.

Genauso würde ich Stärke auch definieren. Hat nichts damit zu tun, immer Recht zu haben oder überlegen zu sein. Muss nicht schreien oder sagen "ich bin stark".
Das ist für mich auch das Gleiche wie hier dauernd schreiben "man sagt, ich sei schön" oder dergleichen. Das drückt doch in den meisten Fällen nur aus, das man es nicht ganz glaubt und unbedingt beweisen will (ohne Bild ...) oder sich selbst überzeugen.

Auch denke ich, dass viele Frauen und auch Männer nach einem Grund suchen, warum sie Singles sind, und dann beim anderen Geschlecht suchen. Und ich denke nicht, dass es immer an ihnen liegt, dass sie keinen Partner finden. Aber man kann sich seine Schwächen auch schönreden.

<mod>
 
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  • #55
Hallo FS

Ich sehe das wie Gast 5. Kompliment zu deinem Beitrag..

Ausserdem gibt es in meinem Menschenbild keine starken und keine schwachen Menschen, Körperliche Muskelkraft davon ausgenommen.

Für mich gibt es nur Menschen die entweder emotional stärker oder rational stärker und schwächer sind..Ist das eine stärker , ist das andere schwächer ausgeprägt.

Was hier wieder der über gleich und gleich geschrieben wird kann ich nicht nachvollziehen.

Gleich und Gleich gesellt sich gern. STIMMT! .Gegensätze ziehen sich an Stimmt aber auch.

Heisst .. Wir brauchen Dauerhaft beides im Partner um uns selber zu spüren, unsere Unterschiede als eine Art Aufgabe zu erkennen von der wir Lernen , gleichzeitig ist finden wir uns und spiegeln uns im anderen Geschlecht.

Also wenn ich ein starker Mann bin was will ich dann mit einer starken Frau? Kräfte messen?

Dann kann ich doch mit einem Mann eine Partnerschaft führen und mir den Sex woanders holen.

Nein liebe FS..

Die Männer die Du beschreibst haben keine Angst vor Dir weil Du zu stark bist sie haben schlichtweg keine Lust und keinen Nerv auf Dich und auf das was Du Stark nennst.

m48
 
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  • #56
Ich muss ganz ehrlich sagen , die meisten Frauen, die sich hier als stark bezeichnen, kommen auch für mich irgendwie ziemlich unsympathisch rüber.
Unter Stärke verstehe ich mehr innere Stärke und nicht dieses "alpha-Mädchen/Männchen-Gehabe", im Sinne von " Seht her wie emanzipiert ich bin, ich habe einen Job, bin Führungskraft, bin gebildet, verdiene mein eigenes Geld und bin deshalb unabhängig. Ich vertrete meine Meinung!". Das finde ich eher belustigend. Da werden ja wirklich brav Parolen runtergebetet.
Es ist wie immer im Leben, wer am lautesten schreit, bei dem ist am wenigsten dahinter, gilt im Übrigen auch für Männer, v.a. die selbsternannten alpha-Männchen in "Führungspositionen"!

Angst habe ich allerdings keine vor solchen Persönlichkeiten. Sie belustigen mich eher und ich umgebe mich nicht gerne mit ihnen.

Gruß

W30
 
  • #57
Hallo FS, so wie Du eine starke Frau beschreibst, bin ich bis heute leider noch nicht begegnet, und so wie ich das aus meinem privaten Umfeld kenne, assoziiere ich den Begriff "starke Frau" mit einer Frau, die sich proaktiv trennen kann, und diese Bereitschaft bei Frauen zu gehen, jedes gesagte Wort auf Goldwaage zu legen und ähnliches, mag ich persönlich nicht und ich stelle mir vor, andere Männer auch nicht.
Ich bin wie jeder normale Mann an einer ernsten Beziehung interessiert, an einer Frau, an die ich mich verlassen kann, genauso wie sie sich auf mich verlassen kann, mit der ich ausgehen kann, mit der ich planen kann, z.B. banales wie gemeinsam Urlaub planen, gemeinsam in den Urlaub fahren (habe mal das Gegenteil erlebt) bis kompliziertes wie Immobilie kaufen, Familie gründen, Kinder machen.
Was soll man tun, wenn man Gefühle entwickelt hat - wir Männer haben doch auch Herzen und können uns verlieben - und die Frau plötzlich keine Lust mehr hat und weil sie stark ist, was immer sie unter "stark" versteht, bereit ist, getrennte Wege zu gehen. Am besten keine Beziehung eingehen. Warum sollte man sich etwas antun, was man so voraussehen kann.
 
  • #58
Dieses Thema "starke" Frau zieht sich doch schon in regelmäßigen Abständen durch das Single-Forum.

Allein die Fragestellung "Bin eine starke Frau, habe dies und jenes, wieso kriege ich keinen Mann ab?" birgt schon eine gewisse Komik, wenn man genauer darüber nachdenkt. Dementsprechend Ansprüche zu haben ist ja schön und gut, aber damit bringt man sich eben auch um die ohnehin schon geringen Chancen und hat sich somit die Frage schon selbst beantwortet.

Stattdessen wird den Männern alles Mögliche unterstellt, selbst denen, die für sie sowieso nicht in Betracht kämen.

Die potentiellen Kandidaten werden wohl schon ganz gut wissen, warum diese Sorte Damen bei ihnen durchs Raster fällt. Da braucht man als Mann auch nicht lange zu überlegen, warum das so sein könnte. Für Männer zählen andere Eigenschaften als die, mit denen diese Damen trumpfen wollen..

Zweifellos wird es Männer geben, die sich schwer damit tun, eine besser verdienende Frau zu haben. Das sind jedoch in der Regel die, die sowieso keine Chancen bei der Mehrheit solchen Damen hätten, wenn sie ehrlich sind. Somit wird schon der Begriff "Stärke" unfreiwillig ins Gegenteil verkehrt.
 
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  • #59
Die potentiellen Kandidaten werden wohl schon ganz gut wissen, warum diese Sorte Damen bei ihnen durchs Raster fällt.

Der Grund springt sofort ins Auge: Damen vom Schlag der FS stellen irgendwelche "Tatsachen" in den Raum und schieben dann eine Frage hinterher, die ihre Behauptung quasi in Stein meißelt ("warum ist dieses und jenes so?"). Dieser anmaßende Stil ist für Menschen, die ihr Umfeld differenziert betrachten (was ja ein Charakteristikum von Stärke ist) schlichtweg unerträglich.

Nein, Angst ist es ganz sicher nicht, was mich von einer solchen Frau fernhält.
 
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  • #60
Hallo FS, so wie Du eine starke Frau beschreibst, bin ich bis heute leider noch nicht begegnet, und so wie ich das aus meinem privaten Umfeld kenne, assoziiere ich den Begriff "starke Frau" mit einer Frau, die sich proaktiv trennen kann, und diese Bereitschaft bei Frauen zu gehen, jedes gesagte Wort auf Goldwaage zu legen und ähnliches, mag ich persönlich nicht und ich stelle mir vor, andere Männer auch nicht.
Ich bin wie jeder normale Mann an einer ernsten Beziehung interessiert, an einer Frau, an die ich mich verlassen kann, genauso wie sie sich auf mich verlassen kann, mit der ich ausgehen kann, mit der ich planen kann, z.B. banales wie gemeinsam Urlaub planen, gemeinsam in den Urlaub fahren (habe mal das Gegenteil erlebt) bis kompliziertes wie Immobilie kaufen, Familie gründen, Kinder machen.
Was soll man tun, wenn man Gefühle entwickelt hat - wir Männer haben doch auch Herzen und können uns verlieben - und die Frau plötzlich keine Lust mehr hat und weil sie stark ist, was immer sie unter "stark" versteht, bereit ist, getrennte Wege zu gehen. Am besten keine Beziehung eingehen. Warum sollte man sich etwas antun, was man so voraussehen kann.

Ich sehe das ähnlich wie Alex. Warum sollte ich mir das antun? Das würde ja voraussetzen, dass ich mit mir selbst als Single nicht zurechtkomme. So bedürftig oder gar "notgeil" ist kein Mann, der auch nur einen Funken Selbstbewusstsein hat. Allzu oft sind es dominant (und gerne dann auch mal launisch - von den jeweils gerade aktuellen Gefühlen gesteuert) auftretende Frauen - so etwas brauche ich jedenfalls nicht.

Manche haben nicht einmal eine ordentliche Kinderstube und elementare Manieren, dafür aber geradezu groteske Ansprüche an Verfügbarkeit und materielle Situation des Mannes (natürlich beides zugleich), der außerdem noch jung und knackig sein soll. Am schönsten wird es dann, wenn sich diese Damen jede Frage nach ihrer Vergangenheit und ihren vergeigten früheren Beziehungen (usw.) verbitten.

Komisch nur, wenn die wenigen dann passenden Männer abwinken - und anschließend aggressiv abgeledert wird. Dann sind die Männer unsicher und Schlimmeres.

M50
 
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