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  • #61
Ich finde es schade, dass du so wenig differenzierend den Begriff Stark sein bei einer Persönlichkeit siehst.

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Ich habe doch gefragt, was man als stark bezeichnet, und mich auf die Beschreibung von Thomas bezogen. Interessanter ist doch, welche Persönlichkeiten man mit diesem Begriff umschreiben will. Wenn du als "stark" empfindest, was ich als "schwach" bezeichne, finden wir im Grunde das Gleiche gut, benutzen nur unterschiedliche Begriffe. Es gibt nicht "die starken Frauen".

Und bei einem bleibe ich: Männer, die sich cholerisch über zu dominante Frauen beschweren, haben ein eigenes Problem. Wahrscheinlich schlechte Erfahrung und in keinem Punkt festgestellt, inwiefern sie selbst dazu beigetragen haben.

Mir ist es egal, kann jeder mögen, was er will. Mir fällt nur auf, dass ich unter einem empathischen Menschen jemanden verstehe, der auch hinter die Kulissen schaut. Ich finde, auch Männer müssen über so ein Gespür verfügen. Z.B. auch Kindern gegenüber, die sagen auch mal, dass es ihnen gut geht oder spielen die Harten, obwohl es in ihnen anders aussieht. Ich hätte keine Lust mit einem Trampel zusammenzuleben, der immer nur auf die Oberfläche schaut. Ich finde übrigens gar nicht, dass typisch "weiche" Männer da über mehr Empathie verfügen, auch wenn sie sich das gerne einreden.
 
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  • #62
Nicht nur Mütter sind starke Frauen, wieviele Kinder laufen verwahrlost in den Straßen der Großstädte. Diesen Lobgesang auf alle Mütter kann ich nicht mehr hören, auch findet man heutzutage immer noch wie Müll entsorgte Neugeborene, trotz Babyklappe, trotz Adoption.

Das Mütter oft so handeln, hat ihre Hintergründe, die du als Singlefrau, bei allem Respekt, nicht nachvollziehen kannst, weil du halt noch keine Mutter bist.

Viele Mütter handeln so, weil sie von Männern verlassen worden sind, sei es der Kindesvater oder ganz früher der eigene Vater. Viele Mütter handeln auch so, weil sie selber kein stabiles Familienleben hatte, woran auch ein Mann/Vater seinen Anteil hat.

Aus deinen Worten "Lobgesang auf Mütter...." liest sich für mich heraus, dass du unter deiner Kind-Losigkeit doch in gewisser Weise leidest und deswegen so bissig mit Argumenten um dich wirfst, die an dieser Stelle gar nichts zu suchen haben.

Eine Mutter
 
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  • #63
Das Mütter oft so handeln, hat ihre Hintergründe, die du als Singlefrau, bei allem Respekt, nicht nachvollziehen kannst, weil du halt noch keine Mutter bist.
Viele Mütter handeln so, weil sie von Männern verlassen worden sind, sei es der Kindesvater oder ganz früher der eigene Vater. Viele Mütter handeln auch so, weil sie selber kein stabiles Familienleben hatte, woran auch ein Mann/Vater seinen Anteil hat.

Das ist keine Entschuldigung. Wenn Frauen aufgrund ihres Vaters/ihrer Kindheit so handeln, hätten sie gar keine Kinder bekommen dürfen. Eine erwachsene Frau sollte schon wissen, ob sie in der Lage ist, die Verantwortung für ein Kind zu übernehmen, BEVOR sie eines bekommt - auch im Falle, dass der Mann sie verlässt. Denn den Kindern soll es immer gut gehen, nicht nur dann, wenn für eine labile Persönlichkeit die perfekten Umstände herrschen. Es gibt nämlich auch ausreichend Mütter, die für ihre Kinder trotz Trennung oder anderer Umstände fürsorgliche Mütter sind!

Aus deinen Worten "Lobgesang auf Mütter...." liest sich für mich heraus, dass du unter deiner Kind-Losigkeit doch in gewisser Weise leidest und deswegen so bissig mit Argumenten um dich wirfst, die an dieser Stelle gar nichts zu suchen haben.

Ich sah an der Kommentatorin absolut nichts bissiges. Sie hat nur darauf hingewiesen, dass Mütter nicht die einzigen starken Frauen sind. Was wohl jeder bestätigen wird. Denn nur dadurch, dass man Kinder bekommt, wird man nicht zu einer starken Persönlichkeit. Es gibt unter Müttern genauso starke und schwache Frauen wie unter Nicht-Müttern. In so einer Aussage etwas bösartiges zu sehen, deutet für mich eher daraufhin, dass man sehr viel Wert darauf legt, das Mutter-Sein an sich honoriert zu bekommen. Aber wofür? Es hängt von der Person und ihren Handlungen ab, ob sie Respekt für ihr Handeln bekommt, nicht davon, ob und wie viele Kinder sie zur Welt gebracht hat.
 
  • #64
Wenn ein Mann dominant auftritt, sieht man in ihm einen arroganten Macho.
Wenn eine Frau dominant auftritt, sieht man in ihr eine starke Persönlichkeit.
 
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  • #65
Wenn ein Mann dominant auftritt, sieht man in ihm einen arroganten Macho.
Wenn eine Frau dominant auftritt, sieht man in ihr eine starke Persönlichkeit.

Naja. An den Widersprüchen bei diesem Thema erkennt man leicht, wie viel die Verallgemeinerungen taugen. Manchmal heißt es doch auch, dominante Männer seien die Selbstbewussten und die Frauen stünden auf Dominanz. Umgekehrt wird auf solchen Frauen doch auch genug herumgehackt, wie in dieser Diskussion. Also kann dein Spruch nicht so ganz stimmen...

Ich sehe Dominanz neutral bis positiv, für beide Geschlechter. Oft wird Dominanz mit Arroganz oder Überheblichkeit verwechselt.

In Wikipedia lese ich: "Unter Dominanz versteht man in der Biologie und in der Anthropologie, dass die einen Individuen gegenüber den anderen Individuen einen höheren sozialen Status haben, worauf letztere unterwürfig reagieren."

Nun, das ist zunächst einmal nichts negatives. Es gibt immer Menschen, die anderen überlegen sind. Das macht sie nicht schlecht.

Dort steht auch: "In der Psychologie spricht man von Dominanzverhalten, wenn ein Individuum das Verhalten von einem oder mehreren anderen Individuen beherrschen bzw. kontrollieren möchte."

Das ist schon etwas anderes. Dies zu bewerten hängt davon ab, in welchen Bereichen und wie man andere beherrschen möchte. Ein bisschen Machtstreben steckt in fast jedem von uns, es drückt sich nur unterschiedlich aus, im Sinne von "prosozialer Dominanz" z.B. darin, anderen zu helfen oder sie anzuleiten - vielleicht eher frauentypisch, aber ebenso mit Dominanzstreben verbunden.
 
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  • #66
Kürzlich konnte man in der Regionalzeitung folgendes lesen:

"Starke Frauen stellen sich vor:......" als große Überschrift.

Dann ging es erstens um die sogenannte "Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises", also ein Posten, den es nur in völligen Kaputtistans überhaupt geben kann, zweitens die langjährige Abgeordnete des Deutschen Bundestages, also die längst Einkommensmillionärin auf Kosten der Allgemeinheit ist sowie um eine "Unternehmerin in der 3. Generation", also eine Dame, die von der Leistung ihrer Vorfahren lebt. (Schließlich bin ich selbst Unternehmer in Eigengründung, werde aber keine 5.000 Hektar Ländereien damit verdienen können, die waren da längst in Familienbesitz)

Nun ist das bei mir keinerlei Neid oder gar Mißgunst - auch "arbeiten" die Damen schon irgendwie den ganzen Tag, aber weiterbringen tut das wirklich niemanden, diese selbst übrigens auch nicht wirklich, da bei ALLEN 3 genannten Frauen keinerlei eigener Nachwuchs da ist - schon witzig oder?

Jedenfalls scheint mir das zumindest die VERöffentlichte Meinung zu sein, was denn genau "starke" Frauen sind.

Ich brauche sie allesamt nicht.
 
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  • #69
ich bin eine "starke" frau.

ich habe 3 kinder zu richtig tollen jungen menschen erzogen. habe meine mutter 2 jahre lang gepflegt. bin berufstätig. habe ein großes haus und einen großen garten. bin meinem partner geliebte, freundin und vertraute. UND das beste ist, ich bin bei all dem stress total entspannt. ich finde ich habe mich gut gehalten, klar könnte alles etwas straffer ein, aber ich bin immerhin schon über 50 und habe 3 kinder geboren.
ich gehe 1 x die woche zum sport. handball. versuche möglichst 2 x die woche zu laufen (hört sich gewaltig an aber ich schaffe 5 kilometer , dann hab ich keine lust und keine luft mehr) ich liebe es mich mit meinen freunden zu treffen. geh abends auch gern mal mit den kollegen noch auf einen absacker.
ich bin bin krank. habe 2 chronische krankheiten die mich immer wieder umhauen.
ich liebe ein glas rotwein und dazu einen triller lesen. ich hasse rosamunde pilcher. habe noch nie gzsz gesehen. oder marienhof oder irgendwas in der richtung. ich mag fussball (werder bremen...lebenslang grün wei0...oh sorry . ich sollte nicht singen).
ich gesuche ehrenamtlich einen hospitz und lese menschen geschichten vor oder halte einfach nur die klappe und halte deren hand.
ich mag mode und mach mich gern "zurecht". (obwohl es meistens nur für jeans, bluse, pumps reicht...wegen der zeit)

ich liebe das leben. ich liebe menschen. ich liebe männer (sollen ja auch menschen sein)

ich bin eine starke frau und KEIN mann auf diesem planeten hat "angst" vor mir.

w53
 
  • #70
Wenn eine Frau es liebt, stark zu sein, und dies z.B. in ihrem Beruf, Position, Hobbies etc. auslebt - warum denn nicht ?
Warum sollte sie dies zurück stecken oder gar unterdrücken müssen, nur um einen Partner zu bekommen ?
Es wäre doch besser, einen passenden Partner zu finden, der es zuläßt, daß sie ihre starke Seite ausleben darf.

Mich beeindruckt eine Frau mehr, die ehrlich zu sich selber ist, und deswegen keine Kinder will. Als Eine, die stur trotzdem Kinder bekommt, und erst dann merkt, daß das nichts für sie ist.
Keine Frau ist verpflichtet, Kinder zu bekommen, nur weil sie als Frau geboren ist.
Wenn ihr z.B. ihr Beruf oder ihre Selbständigkeit mehr zusagt, anstatt Kinder, warum sich dann trotzdem noch Kinder zulegen ?
Kinder muß man sehr mögen und lieben, um jeden Tag mit ihnen zu meistern. Wer das nicht kann, sollte besser keine Kinder haben. Er macht es sich, und den ungeborenen Kindern leichter.
Seit wann braucht es stärke den einfachen, risikolosen und bequemen Weg zu wählen?
Um die vielen blöden Sprüche, Bemerkungen, Getuschel etc. auszuhalten, warum man als Frau trotzdem keine Kinder will.

Auch eine Frau, die z.B. eine Firma leitet, muß dafür sehr viel können und leisten. Und ggf. 10-12 Stunden/Tag arbeiten. Oder wenn sie gar den Betrieb ihrer Eltern übernimmt. Und dadurch bereits viele Bedingungen bei ihrer Partnersuche stellt/stellen muß. Da weiss jeder Bewerber bereits, was ihn dort für den Rest seines Lebens erwartet. Vereinzelt vielleicht sogar kein Kinderwunsch, weil ihr die Arbeit wichtiger ist.
 
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  • #71
zweitens die langjährige Abgeordnete des Deutschen Bundestages, also die längst Einkommensmillionärin auf Kosten der Allgemeinheit ist

bei aller berechtigten Kritik an unserer momentanen politischen "Elite", der Fairness halber muss ich hier einfach, dass eine Bundestagsabgeordnete auch wenn sie zu den sogenannten Besserverdienenden gehört bei weitem keine Einkommensmillionärin ist. Die Bezüge belaufen sich auf etwas weniger als 100.000 pro Jahr.

m,30
 
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  • #72
bei aller berechtigten Kritik an unserer momentanen politischen "Elite", der Fairness halber muss ich hier einfach, dass eine Bundestagsabgeordnete auch wenn sie zu den sogenannten Besserverdienenden gehört bei weitem keine Einkommensmillionärin ist. Die Bezüge belaufen sich auf etwas weniger als 100.000 pro Jahr.

m,30

Ja, aber nach über 25 Jahren "rechnet" sich das schon ins insgesamt 7-stellige, so war das gemeint, sorry.
 
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