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  • #31
Eine starke Frau kommt gut mit sich allein zurecht. Sie lässt sich nicht von Losern entmutigen und ist überzeugt, dass sie irgendwann den Mann trifft, der zu ihr passt, auch wenn sie über 40 ist. Ich kenne Frauen, die mit 60 ihren Traumpartner noch getroffen haben. Man darf sich nicht aufgeben und auch nicht seine Hoffnungen, denn die Hoffnung stirbt zuletzt.
An#26: Das Forum bietet die Möglichkeit anonym zu bleiben und das ist gut so. Das hat nichts mit fehlendem Selbstbewusstsein zu tun. Gib doch du mal dein Chiffre an, wenn du dich für so selbstbewusst hältst.
 
  • #32
Wieder so ein Frauen-Männer-Verallgemeinerungsding. Das nervt!

Warum?

Weil die Frau sich einbildet, stark zu sein, aber möglicherweise nur überheblich und undifferenziert ist, blöde Verallgemeinerungen vornimmt und deswegen nicht einmal einen durchschnittlichen Mann abkriegt? Frederika hat schon Recht, allein das Wort "stark" kann man wunderbar zerlegen/völlig verschieden interpretieren (auch wenn ich da zu viele negative und zu wenig positive Adjektive finde).

(Kopfschüttelnder Prinz)

Von wegen, die Männer seien beratungsresistent, es gibt offenbar zu Hauf genausolche Frauen, die das Problem immer nach außen auf die andere Seite projizieren.
 
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  • #33
Das hast Du schön gesagt, Prinz Eisenherz!
An der Undifferenziertheit von Frauen und Männern und deren Pauschalurteilen
scheitern ständig Beziehungen oder kommen erst gar nicht zustande.
Es lebe die emotionale Globalisierung!!!! ;-)

w, 40
 
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  • #34
michael, 48

<MOD>

die letzten "starken" Frauen in Deutschland waren meines Erachtens die "Trümmerfrauen" nach dem 2. Weltkrieg, weil die, ohne die Männer, Deutschland wieder aus den Trümmern aufgebaut haben ....

Wenn wir von "starken" Frauen heute reden, dann höchtens von den Pflegefrauen , die tagaus-tagein in den Alten- und Pflegeheimen ihren wirklich schweren Dienst tun ....
aber die sind hier sicherlich (leider) nicht gemeint.

Die, die sich hier als "stark" bezeichnen sind meistens eitle und eingebildete "Hühner" (auch "Schnepfn" genannt), die gar nicht wissen, was es bedeutet einmal hart gearbeitet zu haben und dabei wirklich Stärke zeigen mussten ..., die glauben, durch ihre "wählerische" Art beeindrucken zu können, die meinen ihre Zickenhaftigkeit als "Gütesiegel" herumtragen zu müssen ....

Es tut mir leid, ich musste einfach meinen "Frust" über so viel Dummheit los werden ...

so, jetzt ists mir leichter
 
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  • #35
Wenn durchschnittliche Kerle nicht so auf starke Frauen stehen, dann ist es schwierig - von der Position der starken Frau aus gesehen - diesen Durchschnitt zu verändern. Auf die anderen hat man nämlich im Allgemeinen wenig bis keinen Einfluss - dieser Teil der Welt ist _vorgegeben_ .

Ziemlich schwierig ist es zwar auch, sich selbst zu verändern, aber wenigstens vom Prinzip her möglich.
 
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  • #36
Wie ist Stärke gemeint?
Persönliche Erfahrung, nicht demoskopisch unterfüttert - doch nach knapp 50 Jahren kann ich wohl mitreden:
Körperlich starke Frauen, die nicht unter Komplexen leiden, haben Vorzüge beim Liebesspiel und in der Partnerschaft. Versucht die gleiche Frau Komplexe über den Sport zu kompensieren, ist der Sex trotzdem toll, die Partnerschaft kann jedoch sehr anstrengend sein. Zu diesem Frauentypus passt ein Durchschnittsmann nur, wenn er diese Stärke aushält. Nicht jeder Mann findet körperlich gleichstarke oder überlegene Frauen super und auch starke Frauen finden "beschützt werden" angenehm.

Wenn stark in Bezug auf rubensfigürliche Merkmale gemeint ist, so kann die Partnerschaft ideal sein (wenn nicht zu viele Komplexe), doch für Männer, die Sex als Leistungssport auffassen, wird es eng. Durch die bei rundlicheren Frauen nicht so ausgeprägte Muskulatur, sind ganz kleine männliche Genitalien ggf. wirkungsschwächer (Hörensagen - ich wurde immer als Durchschnitt bezeichnet Puh!).

Bei starken Persönlichkeiten sollte der Mann schon selbst wenig Komplexe haben. Sonst kann es böse enden. Und sie sollte sich im Klaren sein, was sie will. Ein "Durchschnittsmann" kann unter Umständen nicht die Reize dauerhaft besetzen, die eine persönlich starke Frau sucht. Fremdgehgefahr dürfte hier von Seiten der Frau größer sein.

Welcher Partner zu wem passt, ergibt sich aus dem täglichen Leben. Zwei Beispiele: Vor Jahren hatte ich eine Partnerin, die sich selbst gerne als ganz kleine Leuchte in jeder Beziehung darstellte - es aber nicht war. Diese Dame neigte auch dazu, mich auf einen grotesk hohen Sockel zu stellen. Den Zahn habe ich ihr ziehen können und inzwischen hat sie sich gut entwickelt.
Andersherum kenne ich seit vielen Jahren eine Frau, die ist schlau und toll, sieht gut aus und ist insgesamt eine starke Frau. Doch durch - weiß ihr Gehirn-Doktor warum -, gerät sie immer wieder an echte Evolutionsbremsen. Typen, die das Wort "Hirntot" auf dem Brett vor Ihrer Stirn haben oder einfach sozial unterentwickelt sind. Da kann man nichts machen.

Fazit: Frauen, sucht Euch Männer, mit denen ihr auf Augenhöhe steht. Wo die liegt, kann euch kein Computer sagen und keine Datingagentur ausrechnen. Ob sie zu euch passen, seht ihr mit der Zeit. Und an dem Tag, an dem beide nicht mehr bereit sind, an der Beziehung zu arbeiten, sollte man sich trennen. Eine langjährige Beziehung setzt Kommunikation und Kompromissbereitschaft voraus. Nur wer das begreift, hat eine Chance auf die Liebe.
 
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  • #37
Also ich bin eine starke Frau, beruflich erfolgreich, attraktiv, sportlich mit eigenem schuldenfreien Haus, ich habe einen gutgebauten Durchschnittskerl, normaler Angestelltenjob, aber er liebt mich und ist ein super Liebhaber, mehr wollte ich nie, denn ansonsten hab ich ja alles.
Gruss an alle.
 
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  • #38
Weil die -selbstbezeichennden - "starken Frauen" 90% der Männer als XY-tragendes Ungeziefer ansehen und ihren "Durchschnitt" mit den restlichen 10% bilden.

Wie oft hat man hier und anderen Foren nicht schon gehört: "Kein Mann interessiert sich für mich - nur solche <abwertendes Adjektiv der Wahl> Typen".
 
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  • #39
Ist intelligenten Männern eine "liebe" und "hübsche" Partnerin nicht zu langweilig?

Nein. Schau doch nur mal wie viele Ärzte eine Krankenschwester heiraten. Und ganz ehrlich, ich kann sie verstehen. Sie arbeiten sich halb tot, können ganz easy mit ihrem Verdienst ein oder zwei Familien am Leben halten (zumindest nach der Assizeit). Die Ärzte die ich kenne wollen danach einfach nur ihre Ruhe haben und eben eine liebe und hübsche Partnerin haben. Von meinen 6! Kumpels die Arzt sind, hat genau einer eine "komplizierte Emanze" und er ist der einzige der noch nicht verheiratet ist weil er sich wohl doch noch nicht zu 100% wohl fühlt bei ihr. (8 Jahre Beziehung, ich glaube allerdings nicht, dass er treu ist auch wenn er sagt er wäre es).
 
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  • #40
Alle, die hier über starke Frauen schimpfen und behaupten, Männer wollen so eine nicht, sondern eine "hübsche, liebe" mögen doch bitte einmal die Kommentare derjenigen Männer, die sich positiv zu starken Frauen äußern mit denjenigen, die über diese schimpfen, vergleichen. Erstere kommen wesentlich entspannter und selbstbewusster herüber, bei letzteren hat man das Gefühl, sie seien einmal von einer starken Frau verletzt worden. Das macht die Auswahl für "starke Frauen" doch schon recht einfach und eindeutig. Es bleibt nur die Frage, wie häufig Männer, die von dem Attribut stark bei einer Frau nicht abgeschreckt sind, anzutreffen sind.

Außerdem bleibt tatsächlich auch das Problem, zu wem man sich hingezogen fühlt. Vielleicht wünscht sich die "starke Frau" auch einen Beschützer und nicht jemanden, der zu ihr aufschauen muss und selbst durch gelegentliche Rolle des Starken überfordert wäre. Auf das Gesamtbild kommt es an.
 
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  • #41
Hier werden zuviele Klischees bedient, wie meistens.
Als starke Frau kann ich mich über Verehrermangel nicht beschweren.
Es liegt wohl an der Ausstrahlung, ich wirke nicht wie eine Emanze, bin gerne Frau, optisch, modisch und im Wesen. Beruflich aber taff und durchsetzungsstark.
Das kommt an.
Freundinnen von mir verkörpern den gegensätzlichen Typ der schwachen Frau und hatten in der Liebe bisher kein Glück. Also ich wehre mich gegen dieses pauschalieren, das Männer keine starke Frau wollen, ich erlebe das Gegenteil.
 
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  • #42
Alle, die hier über starke Frauen schimpfen und behaupten, Männer wollen so eine nicht, sondern eine "hübsche, liebe" mögen doch bitte einmal die Kommentare derjenigen Männer, die sich positiv zu starken Frauen äußern mit denjenigen, die über diese schimpfen, vergleichen.

Hier wird denke ich über zwei verschiedene Dinge geredet, starke Frauen und solche, die sich nur selbst so sehen.

Einen starken Partner zu haben kann letztlich für jeden - Mann wie Frau - nur gut sein.
Im Fall von den selbsternannten "starken Frauen" eher im Gegenteil.

Was abstößt ist nicht das stark sein, sondern der wahrnehmbare Zwang stark erscheinen zu wollen, mit all den Egoismen und Rücksichtlosigkeiten auf die nicht wirklich Starke zurückgreifen müssen, um sich zumindest stark zu fühlen oder ähnlich oberflächlichen Zeitgenossen zu erscheinen.
 
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  • #43
Als starke Frau kann ich mich über Verehrermangel nicht beschweren.
Also ich wehre mich gegen dieses pauschalieren, das Männer keine starke Frau wollen, ich erlebe das Gegenteil.

Du, Verehrer habe ich auch genug, aber was sind das für Männer? Auf keinen Fall Männer, die auf meiner Augenhöhe sind, sondern meistens einen Haufen Probleme an der Backe habe. Die suche bei mir die "Stärke", die sie selber nicht haben.

Solche Männer will ich aber nicht. Und zwischen Verehrer und wirklich Beziehungsinteressierte Männer unterscheide ich stark. Nicht jeder Mann, der mich verehrt, will ne Beziehung mit mir, oder bring die Bedingungen mit, die ich für eine Beziehung sehr wichtig halte.

w 40
 
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  • #44
Du, Verehrer habe ich auch genug, aber was sind das für Männer? Auf keinen Fall Männer, die auf meiner Augenhöhe sind, sondern meistens einen Haufen Probleme an der Backe habe. Die suche bei mir die "Stärke", die sie selber nicht haben.

Solche Männer will ich aber nicht. Und zwischen Verehrer und wirklich Beziehungsinteressierte Männer unterscheide ich stark. Nicht jeder Mann, der mich verehrt, will ne Beziehung mit mir, oder bring die Bedingungen mit, die ich für eine Beziehung sehr wichtig halte.

w 40

Tut mir leid für Dich, wenn nur solche Männer Dich mögen.
Ich lerne die meisten beruflich kennen, logisch, da ich mehr auf der Arbeit als privat in Unternehmungen bin. Diese Männer stehen voll im Job (in unterschiedlichen Bereichen und Abteilungen) wie ich, sind ehrgeizig und selbstbwusst und humorvoll. Looser und Blender findet man eher, wenn man abends um die Häuser zieht. Aber aus dem Alter bin ich sowieso heraus, zum Glück sag ich heute.
 
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  • #45
weil der Begriff der Stärke wie er hier benutzt und verstanden wird einen weiblichen Drachen impliziert - und so ein Geschöpf möchte sicherlich kein Mann an seiner Seite oder im Haus haben
 
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  • #46
weil der Begriff der Stärke wie er hier benutzt und verstanden wird einen weiblichen Drachen impliziert - und so ein Geschöpf möchte sicherlich kein Mann an seiner Seite oder im Haus haben

Warum nicht? Manche Männer sind doch auch recht cholerisch und wollen, dass Frau "Verständnis" für ihre zarte, sensible Seite hat. Warum also nicht mal den weichen Kern hinter einem weiblichen Drachen entdecken?

Zu #41:

Natürlich kann es bei manchen einen wahrnehmbaren Zwang, stark sein zu wollen, geben. Aber ist der wahrnehmbare Zwang, schwach zu erscheinen, besser? Ein bisschen das hilflose Mäuschen, das beschützt werden muss? Das ist im Grunde genauso unauthentisch und oberflächlich. Oder immer "die Souveräne"?

Also, wo ich dir zustimmen würde, es ist generell etwas wunderlich, sich auf wenige Eigenschaften zu reduzieren. Ich fände es auch nicht sympathisch, wenn jemand schrieb: "Will keiner die schwachen Frauen/Männer?" Aber das könnte auch ein Problem damit sein, dass die Sprache den komplexen Sachverhalt reduziert, dann muss man eben nachfragen, was gemeint ist.
 
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  • #49
Weil es keinen Spaß macht den Kern zu suchen. Eine Frau sollte auch außerhalb des Kern weich sein. Wäre es anders, wäre es eher männlich.

[mod] Zum Glück sind nicht alle Männer so. Im übrigen macht es auch Frauen nicht so großen Spaß bei Männern den gehüteten weichen Kern zu entdecken. Auf die Dosis kommt es an, das gilt wohl für beide Geschlechter. Diese Trennung zwischen dem, was männlich oder weiblich ist oder zu sein hat, ist ein wenig kindisch.
 
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  • #50
Weil es keinen Spaß macht den Kern zu suchen. Eine Frau sollte auch außerhalb des Kern weich sein. Wäre es anders, wäre es eher männlich.

Eine Ergänzung: Mir mutet es seltsam an, dass es darum geht, was Spaß macht, oder, anders ausgedrückt, was bequemer ist. Mir geht es eher um den Charakter, mit welcher Person ich jeweils mehr mitfühle. Und das hängt davon ab, in wem ich das tiefere, stärkere Gefühl vermute, nicht davon, wie sich jemand öffentlich nach außen zeigt. Letzteres ist letztlich nicht weniger oberflächlich, als auf das Aussehen zu achten, was ja auch legitim ist. Aber mehr als das ist diese Außensicht nicht. Es wirkt einfach ein bisschen flach. Ich denke das ist ein Punkt. Nicht jeder möchte eine flache, oberflächliche Harmonie.
 
  • #51
Das liegt daran, dass ein Mann eine andere Vorstellung von stark hat. Die meisten Frauen die sich als "stark" bezeichnen sind einfach schwach was die Vermittlung ihrer Gefühle betrifft und auch schwach was Einfühlungsvermögen und Gesprächskultur betrifft.

Starke Frauen sind für mich Mütter die trotz Familie und arbeit noch Mensch geblieben sind und gar nicht verstehen wie andere so darunter leiden können.

Was bedeutet alles was sich auf Beruf und Ausbildung bezieht zählt nicht zum Thema "Stark" bzw. Frauen die meinen jedes Gespräch dominieren zu müssen und ein arges Problem damit haben etwas nicht zu können sind ebenfalls nicht "stark"
 
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  • #52
Das liegt daran, dass ein Mann eine andere Vorstellung von stark hat. Die meisten Frauen die sich als "stark" bezeichnen sind einfach schwach was die Vermittlung ihrer Gefühle betrifft und auch schwach was Einfühlungsvermögen und Gesprächskultur betrifft.

Starke Frauen sind für mich Mütter die trotz Familie und arbeit noch Mensch geblieben sind und gar nicht verstehen wie andere so darunter leiden können.

Was bedeutet alles was sich auf Beruf und Ausbildung bezieht zählt nicht zum Thema "Stark" bzw. Frauen die meinen jedes Gespräch dominieren zu müssen und ein arges Problem damit haben etwas nicht zu können sind ebenfalls nicht "stark"

Dickes Lob! Endlich ein Mann, der verstanden hat, was wir Frauen unter "starke" Frauen verstehen.

Dominierende Frauen mögen wir selber nicht.

w 48
 
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  • #53
Dickes Lob! Endlich ein Mann, der verstanden hat, was wir Frauen unter "starke" Frauen verstehen.

Dominierende Frauen mögen wir selber nicht.

w 48

Das sehe ich genau anders. Das heißt, mit der Definition von stark kann ich leben, es ist die Frage, um welche Frauen es in solchen Diskussionen wie dieser überhaupt geht. Jeder ist wohl in anderen Bereichen stark oder schwach.

Aber sympathischer finde ich solche Frauen nach Thomas' Definition nicht. Das sind welche, die in allen Bereichen funktionieren und nie über die Strenge schlagen. Aber ich komme auch gut damit klar, wenn Frauen wie Männer mit einer Sache mal überfordert sind und nicht die ständige Kontrolle haben. Oder wenn jemand mit Leidenschaft an einer Sache arbeitet, diskutiert, sich durchsetzen möchte, und dabei nicht immer darauf achtet, hübsch weiblich zu bleiben, oder vielleicht etwas anderes vernachlässigt in der Zeit. Mir sind Inhalte wichtiger als um die Form.

Ich habe auch weder mit dominanten Frauen noch solchen Männern ein Problem. Es kommt eher darauf an, wie zugänglich sie für andere Sichtweisen sind, aber ich bezweifele, dass das mit Dominanz zusammenhängt. Es gibt ja auch vordergründig nachgiebige Menschen, die jedem Konflikt ausweichen, damit aber auch nicht zugänglich sind.
 
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  • #54
Zur Schau getragene Stärke ist allzu ofr nur überspielte innere Schwäche - dann wird es schnell ungemütlih mit so einer Partnerin.

Ganz schlimm ist rechthaberisch, vorlaut, distanzlos... dominant...

Wirklich starke Frauen ruhen in sich, wissen, was sie wollen und warum - folglich auch, was sie NICHT wollen und warum, sie sind ziemlich (nicht völlig, wer ist das schon?) souverän. Letztere sind - mindestens für mich - sehr attraktiv. Weil sie eben auch verlässlich sind
 
  • #55
Im übrigen macht es auch Frauen nicht so großen Spaß bei Männern den gehüteten weichen Kern zu entdecken.

Es macht zumindest mehr Frauen Spaß als Männern bzw. macht es ihnen nichts aus.

Diese Trennung zwischen dem, was männlich oder weiblich ist oder zu sein hat, ist ein wenig kindisch.

Weiß ich nicht, ich finde es einfach eine Darstellung der Realität. Ein Faible für Schuhe ist eher weiblich, was nicht bedeutet, dass es nicht auch Männer mit diesem Faible gibt und dass Frauen ohne diesen Tick unweiblich sind. Oder das Bedürfnis der Harmonie in der Familie ist bei Frauen besonders ausgeprägt.

Aber die Frau soll den Kern beim Mann suchen?

"Soll" nicht, aber ich bekomme mit, dass sie es teilweise tun. Viele Choleriker bekommen bei Frauen eine Chance, was ich persönlich nicht nachvollziehen kann. Ich würde mir gar nicht erst die Mühe machen ihn kennenzulernen, selbst als guter Freund käme er nicht in Frage.


So wie Frauen i.d.R. sind. .

Eine Ergänzung: Mir mutet es seltsam an, dass es darum geht, was Spaß macht, oder, anders ausgedrückt, was bequemer ist. Mir geht es eher um den Charakter, mit welcher Person ich jeweils mehr mitfühle.

Charakter und Bequemlichkeit hängen u.a. miteinander zusammen. Wenn jemand nur am nörgeln ist und ich ständig damit beschäftigt bin, dem ein Ende zu setzen, ist es einerseits unbequem und gleichzeitig ein Charakterzug, den ich nicht mag. Wenn ich den weichen Kern einmal am Tag sehe, ist mir das zu wenig. "Ich liebe dich doch. So war das doch gar nicht gemeint". Na dann ist ja alles "in Ordnung".
 
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  • #56
Nicht nur Mütter sind starke Frauen, wieviele Kinder laufen verwahrlost in den Straßen der Großstädte. Diesen Lobgesang auf alle Mütter kann ich nicht mehr hören, auch findet man heutzutage immer noch wie Müll entsorgte Neugeborene, trotz Babyklappe, trotz Adoption. Ich bin Singlefrau ohne Kinder, habe eine verantwortungsvolle Vollzeitbeschäftigung,
pflege meine Eltern, bin sozial tätig, unterstütze in der Kirche, zahle meinen Rentenbeitrag und bin da, wenn Teilzeitmuttis mal wieder nicht können, weil Kids krank sind und anschließend sie selbst. Als Singlefrau kann man für die Gesellschaft an vielen "Baustellen" aktiv mitwirken, man wird gebraucht, als Mutti nur an einer, dass sollte mal gesagt werden. Ich bezeichne mich als starke Frau, auch ohne Mutter zu sein!
 
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  • #57
Viele Choleriker bekommen bei Frauen eine Chance, was ich persönlich nicht nachvollziehen kann. Ich würde mir gar nicht erst die Mühe machen ihn kennenzulernen, selbst als guter Freund käme er nicht in Frage.
[...]
Charakter und Bequemlichkeit hängen u.a. miteinander zusammen. Wenn jemand nur am nörgeln ist und ich ständig damit beschäftigt bin, dem ein Ende zu setzen, ist es einerseits unbequem und gleichzeitig ein Charakterzug, den ich nicht mag. Wenn ich den weichen Kern einmal am Tag sehe, ist mir das zu wenig. "Ich liebe dich doch. So war das doch gar nicht gemeint". Na dann ist ja alles "in Ordnung".

Ja, das mag sein, das das zusammenhängt. Ich mag für meinen Teil keine bequemen Leute. Aber ich bezweifele, dass alle Männer so sind. Ich - w - setze mich gerne mit Problemen auseinander, wenn es denn wirklich welche sind (z.B. jemand sehr sensibel ist) und nicht nur verzogenes Kleinkindergetue ala "auf mich Sensibelchen müssen alle Rücksicht nehmen, aber ich bin zu schwach, um das für andere zu tun". Das muss man eben herausfinden, wie das beim anderen ausgeprägt ist.

Nein, ich persönlich muss nicht ständig weiche Kerne sehen und Liebesbekundungen hören, ich achte lieber auf die Taten. Und das Souveräne, das jemand weiter oben betont, macht mir eher Angst. Es ist nicht zu einfach zu beurteilen, wer wirklich souverän ist. Manche Menschen wirken ständig kontrolliert und beherrscht, entwickeln aber dabei Kontrollverlustängste oder Aggressionen. Oder ihnen ist tatsächlich alles gleichgültig.

Seine Gefühle einfach mal herauszulassen und nicht jeden Kontrollverlust als Katastrophe anzusehen, ist für mich noch das Souveränste. Im Sinne von zu sich und seiner Menschlichkeit stehen, anstatt den täglichen Perfektionismus vorzutäuschen, der aber dann bloß von niemandem in Frage gestellt werden darf.
 
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  • #59
wie gesagt: wer will schon einen Drachen im Haus haben, eine vom Typ Oberschwester:
herrisch, herumkommandierend, ohne jedes Einfühlungsvermögen - wer will so eine Partnerin?
 
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  • #60
Das sind welche, die in allen Bereichen funktionieren und nie über die Strenge schlagen. Aber ich komme auch gut damit klar, wenn Frauen wie Männer mit einer Sache mal überfordert sind und nicht die ständige Kontrolle haben.

Glaube mir, jeder "starke" Frau hat auch ihre schwachen Seiten und schlägt auch mal über die Strenge. Stark sein, hat weder bei Frau noch beim Mann was mit alles unter Kontrolle haben zu wollen, zu müssen.

Stark sein bedeutet für mich, dass der Mensch im großem und ganzem sein Leben gut im Griff hat und trotzdem ab und zu auch schwach ist und auch damit leben kann.

Ich finde es schade, dass du so wenig differenzierend den Begriff Stark sein bei einer Persönlichkeit siehst.

w
 
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