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  • #1

Warum entscheidet sich jemand GEGEN Kinder?

Ich lese hier im Forum oft, dass jemand bewusst keine Kinder haben möchte, sein Leben ohne Kinder verbringen will.
Was sind die Beweggründe zu dieser Entscheidung?
w
 
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  • #2
Bei mir war es die Überzeugung, keinen zuverlässigen, erwachsenen Partner zu haben und ich wollte keine berufstätige AE sein. Ich hatte Recht, bin mittlerweile geschieden, wegen Fremdgehens.

Es gab noch weitere Gründe:
- ich war in jungen Jahren zu schüchtern, um für einen besseren Mann atrraktiv zu sein, mit dem Kinder möglich gewesen wären
- im Erststudium hatte ich eine Puddingwissenschaft studiert und nach dem 2. Studium (Ingenieurwissenschaften), war ich dann schon 28, als ich beruflich loslegen konnte.
- als ich ein etwas besseres Selbstbewusstsein hatte, waren die besseren Männer vergeben und ich habe es mit einem Restposten versucht, aber schon klar mit dem Ziel - mit diesem Mann ohne Kinder.
- es war nicht die Entscheidungkinderlos sein zu wollen, sondern der Mangel an einem geeigneten Partner zur rechten Zeit (bis 35)
 
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  • #3
Wenn man die Beweggründe/ Bedürfnisse eben nicht hat, die diejenigen haben, die sich FÜR eigene Kinder entscheiden. Und diese Gründe kennst du ja sicher, da du ja eigene Kinder haben willst. Abgesehen davon gibt es sehr ungünstige Äußere Umstände die dagegen sprechen können.
w
 
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  • #4
Ich persönlich (w31) habe einfach keinen Draht zu Kindern. Es ist nicht so, dass ich eine "Kinderhasserin" wäre, ganz und gar nicht - ich finde es schön, wenn Menschen sich für eine Familie entscheiden und habe großen Respekt vor Paaren, die (evtl. sogar mehr als die obligatorischen zwei) Kinder großziehen. Wenn ich gelegentlich mal die Tochter (5) einer Freundin über Nacht bei mir habe (kommt vielleicht alle zwei, drei Monate mal vor), dann ist das zwar immer ganz lustig und ich habe durchaus Spaß mit der Kleinen (die auch immer wieder zu ihrer Mutter sagt, dass sie mich besuchen und mit mir etwas unternehmen möchte), aber es ist trotzdem auch schön, wenn sie dann am nächsten Vormittag wieder abgeholt wird. Ich empfinde den Umgang mit Kindern einfach als sehr anstrengend und er fällt mir nicht leicht. Den Wunsch nach eigenen Kindern hatte ich nie. Insofern war er es für mich vielleicht auch gar keine wirklich bewusste Entscheidung gegen Kinder - es war einfach nie ein Thema für mich, weil ich nie einen Kinderwunsch hatte und mit Kindern auch nicht wirklich gut kann.
 
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  • #5
Gegenfrage: Warum entscheidet sich jemand gegen ein Studium? - Weil man die Wahl hat!


- Weil man nicht egoistisch sein will, indem man Kinder in die Welt setzt, damit man im Altersheim Besuch bekommt oder weil man irgendwas aus anderen Gründen bereuen könnte, dass man keins hat.
- Weil es schwer genug ist, eine lebenslange Beziehung zu haben und man sich nicht noch Steine, in Form von Kindern, die in jedem Fall eine Belastung sind, in den Weg legt.
- Weil man weiß, dass man nicht gut als Eltern wäre (schlechte Eltern oder Über-Eltern).
- Weil man keinem kleinen Wesen diese grausame Welt antun will.
- Weil es zu viele Kinder auf dieser Welt gibt, die kein zu Hause haben, und man sich erst um diese kümmern sollte.
- Weil man selbst oder der Partner reproduktiv beeinträchtigt ist.
- Weil man "schlechte" Gene hat.
 
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  • #6
Ich habe mich für ein kinderfreies Leben entschieden, da ich weder die Zeit, das Geld und die Energie aufbringen möchte, um meine besten Lebensjahre mit der Erziehung eines Kindes zu vergeuden.

Und ich kann Menschen nicht verstehen, die Kinder auf die Welt setzen, damit sie im hohen Alter nicht alleine sind. Hand aufs Herz... wer von uns hat denn wirklich Lust, die alten Eltern aus freien Stücken zu besuchen. Man macht es doch nur aus Pflichtgefühl!

W35
 
  • #7
- Weil man nicht egoistisch sein will, indem man Kinder in die Welt setzt, damit man im Altersheim Besuch bekommt oder weil man irgendwas aus anderen Gründen bereuen könnte, dass man keins hat.
- Weil es schwer genug ist, eine lebenslange Beziehung zu haben und man sich nicht noch Steine, in Form von Kindern, die in jedem Fall eine Belastung sind, in den Weg legt.
- Weil man weiß, dass man nicht gut als Eltern wäre (schlechte Eltern oder Über-Eltern).
- Weil man keinem kleinen Wesen diese grausame Welt antun will.
- Weil es zu viele Kinder auf dieser Welt gibt, die kein zu Hause haben, und man sich erst um diese kümmern sollte.
- Weil man selbst oder der Partner reproduktiv beeinträchtigt ist.
- Weil man "schlechte" Gene hat.

Das und:

- weil man keine Zeit erübrigen kann (mir egal, ob andere das irgendwie schaffen)
- weil man der Meinung ist, das Geld kann sinnvoller genutzt werden. Hier zählt allein schon der Gedanke mehr als die Fakten
- weil der Wunsch einfach fehlt. Jedes Baby meiner Freunde habe ich gehalten, und es hat mich null berührt.
 
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  • #8
#5 Ich liebe meine Eltern, obwohl sie sogar echt "anstrengend" sind
Besuche ich sie in der Woche so oft es geht und
telefonieren tue ich sogar fast jeden Tag mit ihnen.
Das hat nichts mit Pflichtgefühl zu tun.
w35 übrigens noch kinderlos, weil ich leider einige Probleme mit
meinem Ehemann habe, leider! Aber sobald diese
geklärt sind, kommen auch Kinder :)
Was war nun die Frage der FSin
Also für mich wären die Beweggründe, lebenslang hast du eine
Verantwortung über ein Lebewesen zu tragen und das kann einem
schon bisserl Angst einjagen.
 
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  • #9
Ich lese hier im Forum oft, dass jemand bewusst keine Kinder haben möchte, sein Leben ohne Kinder verbringen will.
Was sind die Beweggründe zu dieser Entscheidung?
w
Welchen von den hunderttausend Gründen willst du denn zuerst hören?
- Ich sehe es ähnlich wie Gast 5. Vermutlich opfert man sich als Eltern nur auf, um dann im Alter trotzdem allein zu sein. Das wäre für mich ansonsten eigentlich der einzige Grund, der FÜR Kinder spräche.
- Ich finde, dass die Welt schon voll genug ist. Noch mehr Menschen hält die Erde nicht aus und das wird schon ohne mein Zutun immer schlimmer.
- Für die Zukunft der Menschheit sehe ich vollkommen schwarz.
- Ich kann Kindern nur wenig bis gar nichts abgewinnen, je kleiner sie sind, umso weniger. Zu älteren Kindern kann ich aber durchaus einen sehr guten Draht finden, wenn mir die Kinder von ihrem Charakter her sympathisch sind. Ich glaube sogar, dass ich Kinder oft besser verstehe als die Eltern.
- Aber leider kommen Kinder nicht als Zehnjährige auf die Welt und Babys finde ich nunmal einfach schrecklich.
- Außerdem möchte ich meinem Körper diese Strapaze nicht zumuten.
Wenn ich ein Mann wäre, könnte ich mir schon eher vorstellen, Kinder zu haben. Ich würde dann ja nicht meine Gesundheit riskieren und die Hauptarbeit mit dem Säugling/Kleinkind hätte meine Partnerin. :)
- Wenn ich ein nettes, anständiges Kind hätte (wovon ich ausgehe), müsste ich mir pausenlos Sorgen machen, denn Kinder untereinander sind kleine Arschlöcher. Wenn das eigene Kind keinen miesen Charakter hat, geht es in der Meute unter. Stichwort Mobbing und Gewalt an Schulen. In einer Zeit, in der Kinder auf andere Kinder mit Messern einstechen, um ein Mobiltelefon zu rauben, kann man doch als Mutter keine Nacht mehr ruhig schlafen.
 
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  • #10
- zu viele Menschen auf der Welt/Umwelt
- zu wenig Geld
- zu wenig Zeit
- kein Partner vorhanden
- Angst um den Job/ keine Betreuungsmöglichkeiten
- einfach kein Kinderwunsch vorhanden
- eigene schlechte Erfahrungen als Kind
- mögliche Erbkrankheiten
- keine Sympathie für Kinder
- die Umstände der heutigen Zeit
 
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  • #11
Die Vorteile überwiegen doch enorm:

- mehr Geld für mich selbst
- keine Verantwortung
- keine Einschränkungen
- keine beruflichen Pausen
- somit bessere Chancen im Job
- keine ruinierte Figur
- kein nächtliches Kindergeschrei
- keine "Trotzphase" überstehen müssen
- keine nervigen Teenager-Probleme

Und die Vorteile? Ja, das berühmte "Kinderlachen", gibt ja auch schöne Momente mit Kindern, man kann sie hübsch anziehen (vor allem kleine Mädchen), man bekommt im Alter vielleicht ab und zu mal Besuch (wobei die meisten Alten von ihren Kindern sowieso ins Heim abgeschoben werden, sobald sie pflegebedürftig werden).
Aber wie gesagt, das sind ein paar wenige Vorteile, die Nachteile - gerade für Frauen - sind viel größer. Als Frau guckt man im Falle einer Trennung / Scheidung mit Kindern sowieso immer in die Röhre - alleinerziehend, Geld- und Jobsorgen, Stress, usw. Nein danke! Wäre ich ein Mann, würde ich mir wahrscheinlich schon Kinder wünschen, aber als Frau ist mir das viel zu riskant.
 
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  • #12
Gute Frage, ich wollte auch nie welche und auch nie heiraten, bis ich zu spät bemerkt habe, dass ich schwanger bin, das Theater war groß, ich total verzweifelt, habe bis dahin fleißig die Pille geschluckt, da war ich 38. Tja, keinerlei Anzeichen! Was das Leben da wohl mit mir vorhatte!?!
Rausgekommen ist ein zauberhafter kleiner Mann und weil der so toll war 1 1/2 Jahre später noch das Brüderchen!
Bis dahin hatte ich einen tollen Job und war auch rundum zufrieden konnte mir alles leisten. Danach kam leider im Job die totale Pleite, es war nicht mehr schaffbar und ich musste arg zurückstecken, wo ich auch nie wieder rausgekommen bin. Ich bin nie arbeitslos geworden oder so, aber das ist der einzige Wermutstropfen dabei.
Ich habe einen sehr guten Bekannten, der ganz bewusst keine Kinder will, obwohl der aber gut damit umgehen kann, für einen gewisse Zeit, er ist da nur auf seine Karriere fixiert und er zieht es bis jetzt durch, Anfang 50. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn der Bauch sagt, dass da kein Platz ist für Kinder, allerdings läuft er Gefahr sich langsam zu überarbeiten, da er der Frau, die auch keine Kinder haben will, noch nicht gefunden hat,
 
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  • #13
Ich möchte keine Kinder haben weil ich mit ihnen nichts anfangen kann. Sie sind mir zu anstrengend, zu laut und ich hätte keine Nerven für sie. Auch ich brauche meine Freizeit und meine Freiheit lieber für Anderes.
Ich "wusste" übrigens schon immer seit ich denken kann, dass ich keine eigenen Kinder haben möchte. Positiver Nebeneffekt: Es gibt bereits so viele Menschen auf der Welt und wir behandeln unser "Zuhause" nicht gerade schön. Ich bin froh habe ich nicht das Bedürfnis, die Erde mit noch mehr Menschen vollzustopfen.
W33
 
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  • #14
Liegt bei mir gleich wie ein mögliches Zusammenziehen: ich schliesse es nicht gänzlich aus, tendiere seit 2, 3 Jahren aber vermehrt zum Nein. In letzter Instanz hängt es aber wohl davon ab, ob ich in den nächsten 3, 4 Jahre mit jemandem zusammen komme, der Kinder ausdrücklich möchte und mit dem es super passt. Dann kann ich mir auch gut vorstellen mein Nein in ein Ja zu ändern. In vielerlei Hinsicht.
w35
 
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  • #15
'...wer von uns hat denn wirklich Lust, die alten Eltern aus freien Stücken zu besuchen. Man macht es doch nur aus Pflichtgefühl! ....'
Falsch! Auch wenn Dir diese Gefühlle unbekannt sind: Es gibt durchaus Menschen, die das aus LIEBE und DANKBARKEIT machen!

Wir haben die Wahl und können Prioritäten setzen, was uns wichtig ist.
Mitunter verpasst man auch einfach den Zeitpunkt oder ist vielleicht nicht mutig genug, diese Verpflichtung auf sich zu nehmen.

(w) 2 Kinder
 
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  • #16
Ich hasse kleine Kinder. In meinen Augen sind sie unerträglich nervtötend, egozentrisch und extrem unhygienisch. Größere Kinder betrachte ich gemeinhin auch nicht gerade als nutzenstiftend, hasse sie aber nicht schon dem Grunde nach.

Die Folterqualen, die mit Schwangerschaft und Geburt einhergehen, würde ich mir darüber hinaus natürlich auch niemals zumuten wollen!
 
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  • #17
Ich habe mir nie Kinder gewünscht, weder als Teenager, noch als junge oder ältere Erwachsene.

Ich gebe zu, ich muß Kinder auch nicht unbedingt um mich haben. - Ich bin froh, daß mein Partner der Held bei meinen Nichten ist!

Natürlich ist mir bewußt, daß Kinder wichtig sind.Und die allgemeine Kinderfeindlichkeit in der Gesellschaft sehe ich durchaus kritisch.
Aber ich und eigene Kinder? - Nein, danke!

w, 49
 
  • #18
Ein Leben mit Kindern = sehr strukturiert und viel vorgegeben.
Der Tagesablauf scheint eher immer gleich zu sein.

Kinder müssen jeden Tag versorgt und betreut werden. Außerdem erwarten sie Aufmerksamkeit und Beschäftigung.
Und schränken dadurch die eigenen Möglichkeiten ein.
Manche empfinden sowas als Last, anstatt als Befriedigung.

Ein Freund begründete mir, warum er keine Kinder will: Er kann das Gewusel und die Unruhe zuhause durch Kinder nicht ertragen.
Durch seinen anstrengenden Job will er über seine kostbare Freizeit besser verfügen können, und nicht durch Kinder eingeschränkt sein.

Am Sonntag länger im Bett - kaum möglich.
Abends gemeinsam ausgehen - aber wer kümmert sich um die Kinder ?
Wochenende: Zusammen mit Kindern = anders, als ohne Kinder ?
= man landet öfter vor dem Fernseher, als bisher ?

Schulpflicht der Kinder - entsprechende Pflicht der Eltern dafür
Urlaubsplanung: Nur, wo mit Kindern möglich, und ggf. nur in den Schulferien = teurer.

Größeres Auto, größere Wohnung, lfd. neue Kinderkleidung wegen Wachstum, usw.

Man muß Kinder schon sehr lieben, um ein Leben mit ihnen auszuhalten.

Ohne Kinder lebt man freier, eigenständiger, und kann auch Anderes planen und durchführen.
Was mit Kindern schwierig oder gar nicht möglich ist.

Wenn Kinder größer werden ist es tlw. leichter, aber ggf. komplizierter.
Kleine Kinder = kleine Sorgen. Große Kinder = große Sorgen
Keine Kinder = keine Sorgen mit ihnen.

Wer keine Kinder will, sollte sich Keine zulegen. Es wird nicht besser, wenn Kinder trotzdem da sind.
Sondern man fühlt sich belastet, anstatt begeistert.
 
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  • #19
Liebe FS,

Ich habe kein Geld, ich erbe nichts und ich bin allein.
Wenn ich nicht Vollzeit arbeiten kann sieht es nicht gut aus.
Ein Kind ist ein Luxus den ich mir nicht mehr leisten können werde (lange Praktikaphase, schwerer Berufseinstieg, viele ZeitJobs schlecht entlohnt, zwei Zusatzstudien absolviert).
Allein die Aussicht an einen Mann zu geraten der mich bald wieder sitzen lässt
hielte mich davon ab die Pille abzusetzen.
 
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  • #20
Hand aufs Herz... wer von uns hat denn wirklich Lust, die alten Eltern aus freien Stücken zu besuchen. Man macht es doch nur aus Pflichtgefühl! W35

Nein, man macht es aus Zuneigung - auch wenn mein Vater mittlerweile 88 und ein wenig schwierig ist. Ich freu' mich auf Ostern und fahre selbstverständlich gern auf Familienbesuch, weil ich gerade eine beruflich sehr fordernde Phase habe. In der trubeligen großen Familie bekomme ich den Kopf frei.
Meine Familie ist immer da, wenn ich sie brauche - wenn sogenannte Freunde mit Wichtigerem beschäftigt sind.
Wenn ein Familienangehöriger auf der Urlaubsrückreise in Hamburg landet, ob per Flieger oder Kreuzfahrer, bin ich immer als Willkommenskomitee da und ich schaffe es, mir die 2-3 Stunden bis zur Weiterfahrt freizuräumen - nicht aus Pflicht, sondern weil wir uns mögen und die Erlebnisse der anderen hören, uns an ihrer Freude freuen möchten.
In so einer Familie gibt es dann auch reichlich Kinder. Niemand jammert, wieviel Geld sie kosten, weil sie viel mehr Freunde bringen. Keines der Kinder wurde jemals gemobbt oder ihm wurde mit dem Messer das Handy abgeknöpft und was für einen Nonsens man hier liest.
Es ist auch kein asoziales Umfeld, sondern alle mit Hochschulabschlüssen - die Mütter haben nach der Geburt auch wieder Kleidergröße 36-38, etwas, was viele kinderlose Singlefrauen nicht hinbekommen, die ihren Lebensfrust mit Kuchen und Pizza bekämpfen.

Solche Kommentare wie oben finde ich nur furchtbar - aber diese Menschen bekommen ja selber das, was sie geben - nichts. Alle sind nur von ihnen genervt, niemand hat Lust auf sie und sie haben noch nicht mal jemanden mit Pflichtgefühl - armselige Existenz.

Man muss keine Kinder haben, jeder soll leben, wie es für ihn passt, aber sich noch nicht mal vorstellen zu können, dass es sowas wie Lieben zwischen Eltern und Kindern geben kann ist schon dürftig.
 
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  • #21
- Keine Lust auf Versklavung, weil jede Firma genau weiß das Kinder ein Druckmittel (Finanzielle Verantwortung) sind
- Diese Welt will ich keinem kleinen Menschen antun - da hilft auch kein sich naiv stellen und schön reden. Der Zug ist abgefahren und das weiß auch jeder der sich informiert und nen IQ über dem einer Kartoffel hat.
- Zu viele dumme Menschen mit dementsprechend dummen Kindern und Jugendlichen ("Werte" werden ja weitergegeben) - auch das würde ich meinem Kind nicht antun wollen
- Ich und meine Freundin lieben unser Leben mit unseren Tieren (Verantwortung genug) - warum sollten wir da was ändern?
- Möglicher Undank dafür, dass man sich aufgearbeitet hat (bei meinem Bruder der Fall)
- Ich liebe Kinder und sie mich - ich habe also mein Kinderlachen und meine "Ach wie süß"-Momente auch so, ohne dass ich mein Leben dafür komplett umkrempeln muss
- Ich liebe meine Freundin über alles und werde diese Beziehung nicht wegen einem Trieb riskieren (Paarleben erst mal = 0) ---> Frauen schauen da ja gern mal weg und reden sich das schön, ich sehe wie begeistern die Männer sind ^^
- Ich wüsset schon nicht wie wir das mit der Katze machen würden, sollten wir uns irgendwann mal trennen. Eine Trennung wo Kinder im spiel sind?! Nein danke - zu hauf bei Klassenkameraden damals und heute bei Bekannten gesehen. Game over.
- eventuell wäre ich zu besorgt also Gefahr eines Übervaters. Ja gut, nicht eventuell, sondern höchst warscheinlich
- Die Welt dankt es mir, da wir eh viel zu viele sind
- Ich hätte extrem etwas gegen die Gehirnwäsche der Gesellschaft, welche aber nicht ab zu schirmen wäre (Medien,Schulsystem+Lernstoff, angebliche Werte der Gesellschaft, Konsumzwang sonst Außenseiter, das gute alte Hamsterrad etc) - ich hatte lediglich Glück, dass ich durch diesen ganzen Blödsinn heil durchgekommen bin ohne im Hamsterrad zu landen. Das hat auch nichts mit Erziehung zu tun - mein Bruder steckt voll drinnen.

Puh ich glaube es wäre sehr viel zeitsparender, Argumente FÜR eigene Kinder zu sammeln.
Ebenfalls Stichpunktartig und auf Fakten konzentriert.
 
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  • #22
Ich persönlich (w31) habe einfach keinen Draht zu Kindern. Es ist nicht so, dass ich eine "Kinderhasserin" wäre, ganz und gar nicht - ich finde es schön, wenn Menschen sich für eine Familie entscheiden und habe großen Respekt vor Paaren, die (evtl. sogar mehr als die obligatorischen zwei) Kinder großziehen. Wenn ich gelegentlich mal die Tochter (5) einer Freundin über Nacht bei mir habe (kommt vielleicht alle zwei, drei Monate mal vor), dann ist das zwar immer ganz lustig und ich habe durchaus Spaß mit der Kleinen (die auch immer wieder zu ihrer Mutter sagt, dass sie mich besuchen und mit mir etwas unternehmen möchte), aber es ist trotzdem auch schön, wenn sie dann am nächsten Vormittag wieder abgeholt wird.

Das ist aber kein Argument, denn deine eigenen Kinder sind was ganz anderes als fremde Kinder.
Wenn fremde Kinder bei uns zu Besuch sind, bin ich auch immer froh, wenn sie wieder abgeholt werden und ich bin sogar manchmal bei meinen eigenen Kindern froh, wenn sie abgeholt werden. Das ist ganz normal, denn Kinder können anstrengend und nervig sein und das sind sie auch für Eltern.
Aber dein eigenes Kind liebst DU einfach mehr, dein eigenes Kind ist im Gegensatz zu fremden nicht so stressig für Dich.
Ich war früher ohne Kinder mit 29 nach einer halben Stunde aufpassen auf nen 2jährigen fix und fertig.
KAnn man nicht vergleichen.
Eigene Kinder sind was ganz anderes!

Das einzige Argument, was wirklich zählt ist, wenn man keinen Partner hat, der
A) eine Familie auch mal alleine ernähren kann
oder
B) der nicht mit anpackt (nachts aufstehen, einkaufen, kochen, usw), denn dann scheitert die Beziehung früher oder später.


@Alte Eltern besuchen, w35: Ich mache es nicht aus Pflichtgefühl, ich lade meine Mutter sogar 1-2 Wochen zu mir ein mehrmals im Jahr und ich besuche sie auch mehrmals im Jahr für über eine Woche. Wer weiß, wie lange ich sie noch habe? Ich mag sie sehr, selbst wenn sie manchmal nervig sein kann, das kann ich sicher aber auch. Ich hab leider keinen Vater mehr, aber meine Mutter ist einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben! Wir telefonieren fast täglich. Sie ist 70.

w,40
 
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  • #23
Hier noch mal die 4:

- Weil das Schulsystem eine Katastrophe ist. Da können Kinder noch nicht mal schreiben, aber schon googlen. Ich würde mein Kind niemals an einen PC setzen, bevor es 10 Jahre alt ist. In dieser Gesellschaft hat man diese Wahl aber nicht.
- Weil ich nicht will, dass mein Kind von verzogenen Rotzbängeln drangsaliert / geprägt wird.
 
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  • #24
Kurz und knapp - ich möchte die heutige Gesellschaft niemandem antun.
Verstehen sie mich bitte nicht falsch, ich bin ein sehr lebensfroher Mensch, der Kinder sehr mag (zu 99% haben auch alle Kinder innerhalb von ein paar Minuten einen Narren an mir gefressen), aber deswegen muss ich ja nicht gleich realitätsfremd sein.
Der Mensch hats vermasselt und wird es immer weiter vermasseln - Sie brauchen sich doch nur umzusehen.
Warum sollte ich also meine jetzige Lebensqualität, die meiner Freundin und die eines ungeborenen aufs Spiel setzen?
Für ein Kinderlachen auf dem "MEINS" stehen muss?
Naja, wers braucht...
 
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  • #25
Niemand jammert, wieviel Geld sie kosten, weil sie viel mehr Freunde bringen. Keines der Kinder wurde jemals gemobbt oder ihm wurde mit dem Messer das Handy abgeknöpft und was für einen Nonsens man hier liest.
Es ist auch kein asoziales Umfeld, sondern alle mit Hochschulabschlüssen .
Auch in gutbürgerlichen Gegenden gibt es Gewalt an den Schulen. Wer natürlich die Augen davor verschließt, der bekommt auch nichts mit.
Nun kann sich aber auch nicht jeder leisten - schon gar nicht, wenn er Kinder hat - in einem Umfeld zu leben, in dem nur Akademiker sind. Wenn du nicht jeden Pfennig umdrehen musst, schön für dich.
Dann kannst du aber auch nicht mitreden, denn die meisten Menschen können sich eben nur ein "asoziales" Umfeld, wie du es nennst, leisten, auch wenn sie Akademiker sind. Das ist ja heute keine Garantie mehr für hohes Einkommen. Oder auch nur Einkommen, das ausreichen würde, um eine Familie zu ernähren. Die Mittelschicht schrumpft immer mehr, es gibt bald nur noch Oben und Unten.
Schau mal in die Wohngegenden, die heute noch erschwinglich sind, schau dir dort die Kinder an und überlege nochmal, ob du wirklich wollen würdest, dass deine Kinder dort zur Schule gehen. Zum Beispiel mit Klassenkameraden, die von ihren Eltern auf den Strich geschickt werden. Wo sie täglich auf dem Schulweg an drei Bordellen vorbeikommen, wo Schlägereien an den Schulen und Übergriffe auf Lehrer normal sind, wo private Sicherheitsdienste Wache schieben, usw. usw.
 
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  • #26
Viele machen sich einfach interessant damit . Scheinbar geht es manchen einfach besser als Genervtes Opfer gesellschaftlicher Erwartunshaltungen, gegen die man sich als tapferer Revolutionär stellt. Wieder andere sind sich ihrer angeblichen Überzeugung und ihres kinderlos glücklichen Lebens nicht sicher und suchen Bestätigung von außen. Meine Überzeugung: Ist eine Entscheidung so gewollt aus meinem tiefsten Herzen und habe ich mein Lebensglück, muss ich nicht dauernd darüber reden.
 
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  • #27
Die Rahmenbedingungen würden stimmen, aber bei mir hat sich der Wunsch nach einem Kind bislang nicht eingestellt, andere Wünsche beschäftigen mich viel mehr emotional.
Wenn ich mich jetzt trotzdem für ein Kind entscheide, dann wäre das "weil man es so macht" und das halte ich für den falschen Weg.

w28
 
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  • #28
Keines der Kinder wurde jemals gemobbt oder ihm wurde mit dem Messer das Handy abgeknöpft und was für einen Nonsens man hier liest.
Es ist auch kein asoziales Umfeld, sondern alle mit Hochschulabschlüssen

Ach hören Sie doch bitte auf - ich war auf einem DER Gymnasien in München und natürlich wurde dort ebenfalls gemobbt - dafür braucht es im übrigen nicht zwingend ein Messer, es langen schon Orangenschalen (Fakt).
Ich habe mich daran zwar nie beteiligt,aber ich war so doof und hab damals nichts dagegen unternommen.
Für die Betroffenen war es vermütlich die Hölle auf Erden, während die Eltern danit gepralt haben "Mein Kind ist ja nicht in so einem assozialen Umfeld dem passiert sowas nicht).
Ganz nebenbei - der Großteil der Gesellschaft ist per Definition asozial (Sie werden jetzt nicht behaupten wollen die Welt sei fair und Gerecht) und das wird in den "höheren" Kreisen mit Sicherheit nicht besser - im Gegenteil.

m32
 
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  • #29
Ich wusste schon mit 15, dass ich keine Kinder haben möchte. Schon damals haben mich Kinder nicht interessiert, während Klassenkameradinnen Babysitteten. Es war innerlich nie der Wunsch da. Wenn die anderen Frauen bei Babys ausgeflippt sind, dachte ich mir, naja, ein kleiner Mensch eben. Aber da war kein Verzücken. Und somit bereue ich es nicht, heute w46. Es war die richtige Entscheidung. Insgesamt hätte ich nicht die Nerven gehabt, besser es bewusst vorher zu wissen.
 
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  • #30
Wenn ich mich jetzt trotzdem für ein Kind entscheide, dann wäre das "weil man es so macht" und das halte ich für den falschen Weg.

w28

Ich glaube, dass genau das für viele DER Grund für Kinder ist bzw. viele denken gar nciht darüber nach, ob sie wirklich Kinder wollen. Deswegen schrieb ich (#4) als erstes "Weil man die Wahl hat".
 
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